Sokrates (469-399 v.Chr.)

Dem griechischen Philosophen hat André Souris (1899-1970) ein Tombeau für Trompete solo komponiert.
Sokrates (469-399 v.Chr.)

Dem griechischen Philosophen hat André Souris (1899-1970) ein Tombeau für Trompete solo komponiert.
Mozart fehlt noch.
Da gibt es:
1. Joseph Martin Kraus (1756-1792): Öfver Mozarts död
Der Text stammt von Carl Michael Bellmann (1740-1795)
Das Lied ist hier abgedruckt. Kraus zitiert m. E. eine Passage aus dem D-Dur-Quartett KV 575, 1. Satz, Takte 19ff.
2. Carl Cannabich (1771-1806): Mozarts Gedächtnisfeyer
Feyert in vereinten Chören
den großen, den erhabnen Tag,
da, den Engelschor zu schmücken,
der Schöpfer unsern Mozart rief.
Verblüht ist er, doch nicht verstorben;
er lebt in seinen Werken fort:
Ewig, ewig glänzt sein Ruhm
in der Musen Heiligthum.
Wenn tändelnd er das Spiel ergriff,
so floh vor seiner Meisterhand
der bangen Sorgen scheues Heer,
von seiner Götterkunst gebannt.
Ach! leider ist es nur zu wahr:
Nur er allein verstand die Art,
die mit dem heitern, frohen Scherz
den sanften Ernst geziemend paart.
Ach! ewig, ewig glänzt sein Ruhm
in Hamoniens Heiligthum,
ewig, in der Musen Heiligthum.
Hat je das Lied der Nachtigall,
die stöhnend um den Gatten trauert,
hat je ein sterblicher so nachgeahmt?
Hat je des Jünglings heiße Brust
der Liebe unnennbare Lust
in sanftern Tönen ausgehaucht?
Ach! saget an, wo ist der Mann
der wohl so lieblich flöten kann.
Ewig, ewig glänzt sein Ruhm
in der Musen Heiligthum.
Wenn seine Muse Ernst gebot,
dann braust der Sturm nicht schauriger,
dann rollt der Donner minder heht
als seiner Töne Strom.
Ha! rief der Schöpfer, als er gar
der Sphären Harmonie versuchte,
ha! dem Kühnen soll es nicht gelingen,
den Menschensöhnen vorzusingen,
was Göttern vorbehalten ist.
Er wink, und Mozarts Hauch zerfließt.
Doch ewig, ewig glänzt sein Ruhm
in Harmoniens Heiligthum,
ewig, in der Musen Heiligthum.
O du, der jetzt von Fessel frei
in Harmonien aufgelöst
im reinen lichten Äther schwebst,
beseele, wenn du uns vernimmst,
der hier Vereinten Geist und Herzen,
vollende, was du angefangen,
und hauch von der Unsterblichkeit
noch nie gehörten Einklang denen,
die ihn in deinen Werken ahnen,
nur einen leisen Nachhall ein.
Dann glänzet herrlicher dein Ruhm,
in Harmoniens Heiligthum.
Verblüht bist du, doch nicht verstorben,
du lebst in deinen Werken fort:
Ewig, ewig glanzt dein Ruhm
in der Musen Heiligthum.
Wer diesen Text verfasste, ist mir nicht bekannt. Vermutlich aber könnte es jener gewesen sein, der ihn auch vertonte: MOZARTS GEDAECHTNIS FEYER, Seinen Manen gewidmet von seinerm Verehrer Carl Cannabich. Das Werk entstand zum 6. Todestag Mozarts, 1797 und wurde von Carl Cannabich (1771-1806) komponiert. Es beginnt mit einer recht dramatischen Orchester-Einleitung, die allerdings für 1797 - und gerade im Hinblick auf Mozarts letzte Werke - etwas "altmodisch" erscheint. Dennoch gefällt sie mir. Das Werk ist gespickt mit Zitaten aus Mozarts Werken, darunter Zauberflöte, Cosí fan tutte, Don Giovanni. Insgesamt erklingt mir das Werk ziemlich kitschig; interessant aber finde ich, dass man Mozart bereits 1797 als unsterblich und ewig bezeichnet: Nur sechs Jahre nach seinem Tod. Carl Cannabich gehörte zu Mozarts sehr engen Freunden, wie übrige Mitglieder der Familie Cannabich ebenfalls.
8. Liste "Tombeaux - musikalische Epitaphe - in Memoriam: musikalische Grabmale"
-; Ansink, Caroline: Epitaph für Marius für Flöte und Klavier
-; Boulez, Pierre: Tombeau Pli selon pli
-; Bruch, Max: In Memoriam cis-Moll für Violine und Orchester Op. 65
-; Cornelius, Peter: Angedenken, aus: Trauer und Trost op. 3, Nr. 2
-; Damström, Cecilia: Epitaph
-; Denisov, Edison: Epitaph für Kammerorchester
-; Djordjevic, Milica, The Death of the Star-Knower: Petrified Echoes of an Epitaph in a Kicked Crystal of Time
-; Döhl, Friedhelm: Metamorphose für grosses Orchester «Epitaph»
-; Fribbins, Peter: Violinkonzert «Dances, Elegies & Epitaphs»
-; Gulda, Friedrich: Epitaph für eine Liebe
-; Gurney, Ivor: An Epitaph
-; Gurney, Ivor: Epitaph in Old Mode, aus : A Second Volume of Ten Songs, Nr. 5
-; Harvey, Jonathan: Tombeau de Messiaen
-; Holmboe, Vagn: Epitaph, Symphonische Metamorphosen für Kammerensemble Op. 68
-; Kelly, Bryan: Epitaph for Peace
-; Kodaly, Zoltan: Epitaph, Rubato, aus: 7 Klavierstücke Op. 11, Nr. 4
-; Kurtag, György: Jatékok, siehe: Tombeaux - musikalische Epitaphe - in Memoriam: musikalische Grabmale
-; Lee, Thomas Oboe : Pour un tombeau sans nom
-; Lutoslawski, Witold: Epitaph für Oboe und Klavier
-; Medtner, Nikolai: Epitaph, aus: 2 Poèms Op. 13, Nr. 2
-; Penard, Olivier: 3. Satz, aus: Concert Argentin für Klarinette, Klavier und Streichorchester
-; Poulenc, Francis: Epitaph
-; Schneider, Enjott: Tempus Breve, aus: Es ist später als du denkst (12 Zeitstudien nach Grabinschriften, Nr. 1
-; Segerstamm, Leif: Doppelkonzert für Violine und Cello und Orchester, Epitaph Nr. 6 VI
-; Segerstamm, Leif: Epitaph Nr. 6 VI für Violine, Cello, Posaune, Perkussionsinstrumente und Klavier
-; Silvestrov, Velentin: Epitaph für Klavier und Streichorchester
-; Strauss, Richard: Metamorphosen für 23 Streichinstrumente
-; Tanaka, Satoshi: Epitaph für Klavier
-; Tanaka, Satoshi: Epitaph für Violine und Klavier
4000 Soldaten, die im Krieg gegen Norwegen versenkt wurden; Eisler, Hans: Gedenktafel für 4000 Soldaten, die im Krieg gegen Norwegen versenkt wurden, aus: Hollywooder Liederbuch, Nr. 9
Abbado, Claudio; Lombardi Luca: Predah in Memoriam Claudio Abbado für Trompete solo
Abelard und Heloise; Lewis, Jeffrey: Epitaph für Abelard und Helose für Flöte, Klarinette, Cello, Klavier, Perkussion
Alba, Pietro d’; Elgar, Edward: Owls – An Epitaph Op. 38, Nr. 4
Anonymus; Schachtner, Johannes X.: Epitaph
Aquitanien, Eleonore von; Esaich, Thierry: Tombeau pour Aliénor, Kantate
Askaris, Mohammed & Marhunis, Ayad; Ofenbauer, Christian; Zweites Konzertstück für Klavier und Ensemble - In memoriam Mohammad Askaris und Ayad Marhunis
Baker, Chet; Jost, Christian: Pietà, aus: Requiem Trilogy
Bartok, Bela; Lutoslawski, Witold: Trauermusik für Streicher zum Gedenken Bartoks
Bartok, Bela; Rautavaara, Einojuhanni: Epitaph für Bela Bartok, aus Präludien und Fugen für Cello und Klavier
Bartok, Bela; Tansman, Alexandre: 5. Klaviersonate
Beethoven, Ludwig van; Beethoven, Ludwig van: Drei Equali für vier Posaunen WoO 30
Beethoven, Ludwig van; Seyfried, Ignaz Xaver Ritter von: Equal, Du, dem nie im Leben Ruhstatt ward
Behrend, Siegfried; Nicolau, Dimitri: Conserere in Memoriam Siegfried Behrend für Gitarre und Zupforchester Op. 102
Berg, Alban; Kasparov, Yuri: Epitaph in Memoriam von Alban Berg für Violine, Oboe, Harfe und Percussion
Berg, Alban; Vogel, Wladimir: Epitaph für Alban Berg
Bertlova, Ludmila; Kubelick, Rafael: Pro Memoria Uxoris
Binchois, Gilles; Ockeghem, Johannes: Déploration sur la mort de Binchois
Blancrocher, Monsieur de; Couperin, Louis: Tombeau pour Mr. De Blancrocher
Bonaparte, Napoleon; Liszt, Franz: Vision (Napoleons Grabmal), aus: Études d’execution transzendente, Nr. 6
Bondarenko, Larissa; Silvestrov: Requiem für Larissa
Boulez, Pierre; Manoury, Philippe: B-Partita für Violine, Elektronik und Ensemble in memoriam Pierre Boulez
Bow, Clara; Koechlin, Charles: Seven Stars’ Symphonie Op. 132
Brahms, Johannes; Plumhans, Laurent: Dream
Brancion, Jean de; Vierne, Louis: Stèle pour un enfant défunt op. 58 Nr. 3 für Orgel
Bream, Julian; Wight, Brian: Tombeau for Julian Bream
Brecht, Berthold; Dessau, Paul: In memoriam Berthold Brecht
Britten, Benjamin; Pärt, Arvo: Cantus in memoriam Benjamin Britten
Bruckner, Anton; Hummel, Bertold: In Memoriam Anton Bruckner für Orgel Op. 91a
Buchanan Seeger, Helen; Strawinsky, Igor: Requiem Canticles «To the memory of Helen Buchanan Seeger”
Buonarotti, Michelangelo; Liszt, Franz: Il penseroso (nach Michelangelos Grabmal), aus: Années de Pélérinage, Italien Hrft 1
Cadet, Marais le; Marais, Marin: Tombeau pour Marais le Cadet
Cadman, Bill; Bryars, Gavin: Caman-Requiem
Cage, John; Dun, Tan: C-A-G-E
Cage, John; Pousseur, Henri: Coups de Des en Echos
Cage, John; Tenney, James: Form 1 bis 4, in Erinnerung an John Cage
Cajetan, Baron d’Hartig; Weiss, Silvius Leopold: Tombeau sur la mort de Mr. Cajetan, Baron d’Hartig
Casals, Pablo; Balada, Leonardo: Hommage to Casals
Cavell, Edith Louisa; Clarke, Nigel: Epitaph für Edith Cavell für Violine solo
Champollion, Jean-François; Chaillou, David: Le tombeau de Champollion
Chaplin, Charlie; Koechlin, Charles: Seven Stars’ Symphonie Op. 132
Charbagi, Haydée; Kurtag, Györy: Jatékok – Games and Transcriptions for piano sol and four hands
Charlot, Jacques; Cruppi, Jean; Deluc, Gabriel; Gaudin, Pascal & Pierre, Dreyfus, Jean; Joseph Marliav; Joseph de; Ravel, Maurice: Le tombeau de Couperin
Chauvin, Louis; Bolcom, William: Epitaph für Louis Chauvin
Chopin, Frédéric; Debussy, Claude, Études
Clement, Ada; Bloch, Ernest: In Memoriam
Clementi, Tyler; Potes, Alba: Triste, gewidmet Miranda Cuckson, in memoriam Tyler Clementi
Corelli, Arcangelo; Couperin, François: Tombeau pour Corelli
D’Hartig, Baron Cajetan; Weiss, Silvius Leopold: Tombeau sur la mort de Monsieur Cajetan Baron d’Hartig
Dallapiccola, Luigi; Harper; Edward: Ricercari in Memoriam Luigi Dellapiccola
de la Mare, Walter; Duarte, John W.: A Epitaph, aus: Five Quite Songs Op. 37 für Sopran und Gitarre
Debussy, Claude; Bartok, Bela: Improvisations über ein ungarisches Volkslied, Op. 20, Sz.74: No. 7, Sostenuto, rubato, Le tombeau de Claude Debussy
Debussy, Claude; de Falla, Manuel: Homenaje, Le tombeau de Claude Debussy
Debussy, Claude; Dufourt, Hugues: Tombeau de Debussy, 12 Études de Modernité
Debussy, Claude; Dukas, Paul: La plainte, au loin, du faune, Le tombeau de Claude Debussy,
Debussy, Claude; Goosense, Sir Eugene: Hommage à Debussy, Le tombeau de Claude Debussy
Debussy, Claude; Malipiero, Gian Francesco: Hommage à Claude Debussy, Le Tombeau de Claude Debussy; Strawinsky, Igor: Fragment des symphonies d'instruments à vent à la mémoire de Claude Achille Debussy, Le tombeau de Claude Debussy
Debussy, Claude; Ravel, Maurice, 1. Satz aus der Sonate für Violine und Violincello, Le tombeau de Claude Debussy
Debussy, Claude; Roussel, Albert: L’accueil des muses L. 27
Debussy, Claude; Satie, Eric: En souvenir d'une admirative et douce amitié de trente ans. Le tombeau de Claude Debussy
Debussy, Claude; Schmitt, Florent: Mirages, Op. 70: No. 1, A la mémoire de Claude Debussy "Et Pan, au fond des blés lunaires,...; Le tombeau de Claude Debussy
Debussy, Claude; Strawinsky, Igor: Fragment des Symphonies pour instrument à vent – à la mémoire de C. A. Debussy
Den Gefallenen des 1. Weltkrieges; Dones, Maurizio & Taralli, Marco: Requiem in Memoriam
Den Opfern der Kriege; Lajitha, Laszlo: In Memoriam Op. 35
Den toten des Holocaust, Glanzberg, Norbert: Holocaust-Lieder – In Memoriam
Désprez, Josquin; Buchenberg, Wolfram: Tombeau O mors inevitabilis
Désprez, Josquin; Richafort, Jean: Requiem auf Josquin
Dessau, Paul; Henze, Hans Werner: Epitaph, auf den Tod von Paul Dessau für Violoncello
Diesselhorst, Jan; Dean, Brett: 3. Satz, aus: Streichquintett «Epitaph»
Dietrich, Marlene; Koechlin, Charles: Seven Stars’ Symphonie Op. 132
Doeland, John; Plumhans, Laurent: Cry
Dorothy, Porter; Dean, Brett: 1. Satz, aus: Streichquintett «Epitaph»
Dukas, Paul; Messiaen, Olivier: Pièce pour le tombeau de Paul Dukas
Dukas, Paul; Schmitt, Florent: Stèle pour le tombeau de Paul Dukas : aus Broken Chain für Klavier Op. 87, Nr. 1
Dupré Marcel: Hendrie, Gerald: Le Tombeau du Marcel Dupré
Dvorak, Antonin; Suk, Josef: Sinfonie
Earl, Kim; Martino, Donald: Memorial
Eggebrecht, H. H.; Rihm, Wolfgang: H. H. Eggebrecht in Memoriam, aus Zwiegespräch, Nr. 4
Eisner, Alfred; Bernstein, Leonard: In Memoriam Alfred Eisner, aus: Anniversaries, Nr. 5
Endo; Shusako; MacMillan: 3. Sinfonie «Silence»
Euterpe; Anonymus: Seikolos Epitaph
Fairbanks, Douglas; Koechlin, Charles: Seven Stars’ Symphonie
Feldman, Morton; Tenney, James: Form 1 bis 4, in Erinnerung an Morton Feldman
Flammarion, Nicolas Camille; Koechlin, Charles: Nocturne vers la voûte étoile Op. 129
Fleury, Charles, Sieur de Blanrocher; Froberger, Johann Jakob: Tombeau
Freeman, Betty; Dean, Brett: 4. Satz, aus: Streichquintett «Epitaph»
Friedrich August I., Kürfürst; Telemann, Georg Philipp: Serenata eroica TWV4:7 Trauermusik für August den Starken (1733)
Für die wir lieben; Hindemith, Paul: When Lilacs last in the door-yard bloom’d, A Requiem “For those we love”
Fürstenberg, Prinz Max Egon zu; Strawinsky, Igor: Epitaphium für das Grabmal des Prinzen Max Egon zu Fürstenberg für Flöte, Klarinette und Harfe
Gagarin, Yuri; Ivanov, Konstantin: Space Symphony «In memory of Yuri Gagarin”
Gallot, Jacques; Vissée, Robert de: Tombeau du Vieux Gallot
Garbo, Greta; Koechlin, Charles: Seven Stars’ Symphonie Op. 132
Garfield, James A.; Sousa, John Philip: In Memoriam
Gefallener der Flandernschlacht; Eisler, Hans: Epitaph auf einen in der Flandernschlacht Gefallenen, aus: Hollywooder Liederbuch, Nr. 10
George V., King; Hindemith, Paul: Trauermusik in homage to the late King für Bratsche und Orchester
Goetz, Ellen; Bernstein, Leonard: In Memoriam Ellen Goetz, aus Anniversaries, Nr. 9
Gogh, Vincent van; Focke, Fre: Tombeau de Vincent van Gogh, 20 Stücke für Klavier
Greentree, Isaac; Huntley, Richard: Isaac Greentree (An Epitaph)
Gropius, Manon, Berg, Alban: Violinkonzert, Dem Andenken eines Engels, Requiem für Manon
Guastavino; José Amadeo; Elegie, Andante, aus: Sonate Nr. 1 für Gitarre, 2. Satz
Guggeis, Edgar; Hirsch, Cornelius: In memoriam Eisenwurzen (Glaslbremse), Epitaph «Edgar Guggeis” für Scrottophon-Duo
H.M.; Vähi, Peeter: In memoriam H.M. für Oboe und Orchester
Habsburg, Joseph II. von; Weichenberger, Johann Georg: Tombeau sur l’Empereur Joseph
Harlow, Jean; Koechlin, Charles: Epitaphe de Jean Harlow Op. 164
Hartmann, Viktor; Mussorgsky, Modest: Bilder einer Ausstellung
Harvey, Lilian; Koechlin, Charles: Seven Stars’ Symphonie Op. 132
Haydn, Joseph; Cherubini, Luigi: Chant sur la mort d’Haydn à tros voix, avec accompagnements
Hickox, Richard; Dean, Brett: 5. Satz, aus: Streichquintett «Epitaph»
Holt, Lynda; Dean, Brett: 2. Satz, aus:Streichquintett «Epitaph»
Huxley, Aldous; Strawinsky, Igor: Variationen für Orchester Aldous Huxley in Memoriam
Ives, Charles; Carter, Eliot: Figment 2
Jane und Tony; Gordon, Michael Zev: 5. Satz aus: Diary Pieces 2021
Jannings, Emil; Koechlin, Charles: Seven Stars’ Symphonie Op. 132
Jayberd of Diss; John; Williams, Ralph Vaughan: Burlesca: Epitaph on John Jayberd of Diss, aus: Five Tudor Portraits, Nr. 3
Jolivet, André; Sauguet, Henri: Non Morietur in Aeternum
Joyce, James; Lourié, Arthur: A Phoenix Park Nocturne
Kagan, Oleg; Schnittke, Alfred: Madrigal in memoriam Oleg Kagan
Kaipainen, Jouni; Damström, Cecilia; Epitaph fürJouni Kaipainen
Kalnishevsky; Turovsky, Romajn: Tombeau sur la mort de Mr. Kalnishevky
Kapell, William; Bernstein, Leonard, in Memoriam William Kapell, aus: Anniversaries, Nr. 1
Karl III, König von England; Pinel, Germain, Tombeau
Kennedy, John F.; Strawinsky, Igor: Elegie für JFK für Sobran und drei Klarinetten
King, Martin Luther jr.; Hailstork, Adolphus: Epitaph for a Man Who Dreamed
Kleist, Heinrich von; Joachim, Joseph: Ouvertüre "In Memoriam Heinrich von Kleist" Op. 13
Klotz, Heinrich; Rihm, Wolfgang: Heinrich Klotz in Memoriam, aus: Zwiegespräch, Nr. 3
Kuboyama, Aikichi; Eimert, Herbert: Epitaph für Aikichi Kuboyama für Sprecher & Sprachklänge
Lec, Jerzy, Turowsky, Roman: Tombeau de Jercy Lec
Les mesdemoiselles de Visée; Visée, Robert de : La plainte
Ligeti, György; Plumhans, Laurent, Dream
Lilburn, Douglas; Lodge, Martin: Epitaph für Cello solo
Logy, Comte; Weiss, Silvius Leopold: Tombeau sur le mort de Comte Logy
Louis XVI., König & Marie Antoinette Königin; Martini, Jean-Paul_Egide : Requiem
Lozoraitis, Stasys jr.; Balakauskas, Oswaldas: Requiem
Lully, Jean-Baptiste; Couperin, François: Tombeau pour Lully
Lully, Jean-Baptiste; Rebel, Jean-Féry: Tombeau de Monsieur Lully
Lutoslawski, Withold; Takemitsu, Toru: Paths in Memoriam Witold Lutoslawski
Lutoslawski, Witold; Lindberg, Magnus: Aura – in Memoriam Witold Lutoslwaski
Machaut, Guillaume de; Andrieu, F.; Tombeau sur le Mort de Guillaume Machaut
Maderna, Bruno; Boulez, Pierre: Rituel – In Memoriam Bruno Maderna
Mahler, Gustav; Jeths, Willem: Scale Le tombeau de Mahler
Majaskowski, Nikolai; Prokofieff, Sergei: Maddalena Op. 13
Malawski, Arthur; Penderecki, Christoph: Epitaph in Memoriam Arthur Malawski
Manzoni, Alessandro; Verdi Giuseppe, Missa da Requiem
Meiner Mutter; Agerfeldt Olesen, Thomas, Cellokonzert «Im Andenken an meine Mutter»
Méliton, Pierre; Marais, Marin: Tombeau für 2 Viole da Gamba und Theorbe
Meri, Lennart Georg; Pärt, Arvo: Lennart in Memoriam
Messiaen, Olivier; Cheung, Anthony: Live Ear Emission – in Memoriam Olivier Messiaen
Messiaen, Olivier; Murail, Tristan: Cloches d’adieu, et un sourire in Memoriam Olivier Messiaen
Messiaen, Olivier; Takemitsu, Toru: Rain Tree Sketch
Mezangeau, René; Gaultier, Ennemond: Tombeau
Milo, Leon; Kuhn, Dennis: Leons Haus, Epitaph für einen Freund
Monsieur de l’Enclos, Gaultier, Denis oder Ennemond: Tombeau de Monsieur de ‘Enclos
Mozart, Wolfgang, Amadeus; Cannabich, Carl: Mozarts Gedächtnisfeyer
Mozart, Wolfgang, Amadeus; Kraus, Joseph Martin: Öfver Mozarts död
Mucha, Jiri; Thomson, Geraldine: Epitaph in Memoriam Jirí Mucha für Oboe, Flöte und Streichquartett
Muir, Edwin; McMillian, James: 2. Klavierkonzert in Memoriam Edwin Muir
Münch, Charles; Dutilleux, Henri: Timbres, Espaces, Mouvement ou « La nuit étoilée » à la mémoire Charles Münch
Naïades; Debussy, Claude: Le tombeau de Naïades, aus: 3 Chansons de Bilitis, CD 97, L. 90
Naso, Publius Ovidius, genannt Ovid; Renhart, Christoph: Epitaph für Ovid Naso
Newman, John Henry; MacMillan, James: Messe
Noguchi, Isamo; Takemitsu, Toru: Itinerant für Flöte
Nono, Luigi; Kancheli, Giya: Lament, Trauermusik im Gedenken an Luigi Nono für Violine und Orchester
Nono, Luigi; Klebe, Giselher: Glockentürme Op. 103 für Klavier zu vier Händen
Nono, Luigi; Rihm, Wolfgang: Cantus Firmus - Musik in memoriam Luigi Nono (1. Versuch) (1990) für 14 Instrumentalisten
Nono, Luigi; Rihm, Wolfgang: Ricercare - Musik in memoriam Luigi Nono (2. Versuch) (1990) für 14 Instrumentalisten
Nordgren, Pehr Henrik; Aho, Kalevi: In Memoriam Pehr Henrik Nordgren für Violine solo
Nordraak, Rikard; Grieg, Edvard: Trauermarsch EG 107
O’Brian, Patrick; Turowsky, Roman: Tombeau sur la mort de mon maître für Laute
Ockeghem, Johannes; Desprez, Josquin: Nymphes des bois – la déporation de Johannes Ockeghem
Opfer der Gewalt; Cerha, Friedrich: Requiem für Rikke, aus: Requiem für Rikke, Oper, 2. Akt, 5. Bild
Opfer der Hillsborough Katastrophe; Nyman, Michael: 11. Sinfonie «Hillsborough Memorial»
Opfer des 1. Weltkrieges; Beer-Walbrunn: in memoriam für klavier
Opfer des Armenischen Genozids; Avedissian, Khachatoor: Oratorium im Gedenken an die Opfer des Armenischen Genozids 1915
Opfer des Faschismus und des Krieges; Schostakowitsch, Dmitri: 8. Streichquartett c-Moll Op. 110
Opfer des Holocaust; Schonthal, Ruth: 3. Streichquartett «Memorial Holocaust»
Opfer des Massakers von Bagyn Jar; Schostakowitsch, Dmitri: 1. Satz Adagio, aus: 13. Sinfonie
Opfer des Massakers von Katyn; Panufnik, Andrzej: Epitaph für die Opfer von Katyn
Opfer des Terroranschlages vom 11. September 2002; Walwyn, Karen: Reflections on 9/11”
Opfer des Tsunamis in Japan im Jahr 2011; Hatzis, Christos: Flötenkonzert «Departures»
Opfer von Lidice; Martinu, Bohuslav: Památnik Lidicim
Opfer von Terezin (Theresienstadt); Ellerby, Martin: Memento (Terezin) für Klarinette und Streichquartett
Paganini, Niccolo; Schnittke, Alfred: À Paganini für Violine solo
Pavy, Salathiel; Browne, William Denis: Epitaph
Pearse, Patrick Henry; Bax, Arnold: In memoriam - Slow and restrained in expression
Pollock, Jackson; Schoeller, Phillippe: In memoriam Jackson Pollock, aus: Trois préludes, Nr. 2
Purcell, Henry; Clarke, Jeremiah; Finger, Gottfried; Hall, Henry; Morgan, Thomas; Blow, John: Odes on the death of Henry Purcell
Rabin; Yitzhak; Leef, Yinam: Memoriam “Yizkor»
Ravel, Maurice; Escher, Rudolf: Le Tombeau de Ravel
Reuss, Heinrich Posthumus; Schütz, Heinrich: Musikalische Exequien
Rossini, Gioacchino, verschiedene Komponisten: Messa per Rossini
Rossini, Gioachino; Thalberg, Sigismund: Les Sourées de Pausilippe Op. 75, Hommage à Rossini
Rotterdam, Erasmus von; Tansman, Alexandre: Hommage
Rouault, Georges; MacMillan, James: Tombeau
Rubinstein, Nicolai; Tschaikowsky, Peter: Trio für Klavier, Violine und Cello «À la mémoire d’un grande artiste»
Rutter, Christopher; Rutter, Christopher: Mass of the Children
Saariaho, Kaija; Kreidy, Zlad: Mazéj «In Memoriam Kaija Saariaho
Sacher, Paul; Rihm, Wolfgang: Paul Sacher in Memoriam, aus: Zwiegespräch, Nr. 2
Sachsen, Königin Christiane Eberhardine von; Bach, Johan Sebastian: Tombeau Kantate BWV 198
Sarasate, Pablo; Balada, Leonardo: Hommage to Sarasate
Schepitko, Larissa; Schnittke, Alfred: 2. Streichquartett
Schlee, Alfred; Rihm, Wolfgang: Alfred Schlee in Memoriam, aus: Zwiegespräch, Nr. 1
Schönberg, Arnold; Martinsson, Rolf: A.S. in Memoriam Op. 50b
Schostakowitsch, Dmitri; Plumhans, Laurent: Die
Schostakowitsch, Dmitri; Schnittke, Alfred: Prelude in Memoriam Dmitri Schostakowitsch für zwei Violinen
Schostakowitsch, Dmitri; Weinberg, Mieczyslaw: 12. Sinfonie “In Memoriam Dmitri Schostakowitsch”
Schubert, Franz; Akhunov, Sergei: Phantasie in Memory Franz Schubert für Cello und Klavier
Schubert, Franz; Schubert, Franz: Nonett es-Moll D. 79, «Franz Schuberts Begräbniss-Feyer»
Schulz, Reinhard; Hirsch, Cornelius: In memoriam Regentalbahn (Schotterwerk), Epitaph «Reinhard Schulz» für Topophon-Trio
Schumann, Robert; Nicodé, Jean-Louis: Andenken an Robert Schumann «Sechs Phantasiestücke, Op. 6
Schumann, Robert; Reimann, Aribert: Adagio – zum Gedenken an Robert Schumann,
Scriabin, Alexander; Sabaneyew, Leonid: Klaviersonate Op. 15
Sebok, György; Kurtag, György: In Memoriam György Sebok, aus: 6 Moments musicaux für Streichquartett Op. 44
Siebenschläfer; Cooke, Benjamin: Epitaph of a Dormouse
Silem, Garlieb; Telemann, Georg Philipp: Schwanengesang 1733, Trauermusik
Sillem, Garlieb; Telemann, Georg, Philip: Trauermusik Ach wie nichtig, ach wie flüchtig TVWV 4:6
Sinopoli, Guiseppe; Ruzicka, Peter: Memorial G. S. für Orchester
Sitwell, Edith; Williamson, Malcolm: Epitaph, Adagio
Sokrates; Souris, André: Tombeau de Sokrate für Trompete solo
Soutter, Louis; Holliger, Heinz: Violinkonzert, Hommage à Louis Soutter, élève d’Eugène Ysaÿe
Steiner, Maria geborene Sivers; Pals, Leopold van der: In Memoriam Marie Steiner op. 13 für Streichquartett
Stele von Seikilos; Assad, Sergio: Seikilos epitaph’s Fantasy
Strawinsky, Igor; Arapov, Boris: 2. Satz, Epitaph, aus: Konzert für Violine, Klavier, Perkussionsinstrumente und Kammerorchester
Strawinsky, Igor; Castiglioni, Niccolo: Sonetto in Memoriam Igor Strawinsky für Chor
Strawinsky, Igor; Denisov, Edison: Kanon in memoriam Igor Strawinsky für Flöte, Klarinette und Harfe
Strawinsky, Igor; Tansman, Alexandre: Stèle in memoriam d’Igor Strawinsky
Strindberg, August; Rangström, Ture: 1. Sinfonie «August Strindberg in memoriam»
Sumera, Lepo; Sisak, Urmas: Flötenkonzert «Leonides»
Swift, Jonathan; Dennehy, Donnacha: Swith’s Epitaph
Szervanszky, Andreae; Kurtag, György: Officium breve in memoriam Andreae Szervanszky für Streichquartett
Takiguschi, Shuzo; Takemitsu, Toru: Les yeux clos, in memoriam Shuzo Takiguschi
Tanenbaum, Yadin; Bernstein, Leonard: Halil, Nocturne für Flöte, Streicher und Schlagzeug
Thomas, Dylan; Strawinsky, Igor: In Memoriam Dylan Thomas
Timas; Berkeley, Lenno: Epitaph of Timas, aus: Three Greek Songs Op. 38
Tschaikowsky, Peter; Rachmaninow, Sergei: Trio élégiaque Nr. 2 Op. 9
Uljanow, Wladimir Iljitsch, Lenin; Schostakowitsch, Dmitri: 12. Sinfonie d-Moll «Das Jahr 1917 – in memoriam Wladimir Iljitsch Lenin»
Varèse, Edgar; Tenney, James: Form 1 bis 4, in Erinnerung an Edgar Varèse
Visée, Robert de; Jolivet, André: Tombeau de Robert de Visée
Vyner, Michael; Davies, Peter Maxvell: Threnody on a Plainsong for Michael Vyner
Vyner, Michael; Henze, Hans Werner: Requiem, Neun geistliche Konzerte für Klavier solo, konzertierende Trompete & großes Kammerorchester
Vyner, Michael; Takemitsu, Toru: Litany “in Memoriam Michael Vyner
Wagner, Richard; Bruckner, Anton: Adagio, 7. Sinfonie, 2. Satz
Wagner, Richard; Liszt, Franz: Am Grabe Richard Wagners
Wasa, König Gustav III.; Kraus, Joseph Martin: Begräbniskantate
Wasa, König Gustav III.; Kraus, Joseph Martin: Trauersinfonie
Watts, Charlie; Franco, Alfredo: Impermenance: Tombeau für Charlie Watts
Weber, Carl Maria von; Wagner, Richard: An Webers Grabe
Webern, Anton; Dessau, Paul: In memoriam Anton Webern, 5 instrumentierte Kanons aus Bachs «Musikalisches Opfer» BWV 1079
Werther; Adam, Jean-Louis: charlotte sur le tombeau de Werther
Wiesler, Hermann; Rihm, Wolfgang: Hermann Wiesler in Memoriam, aus Zwiegespräch, Nr. 5
Wispelway, Dorian; Wispelwey Pieter: zwei CDs mit Werken verschiedener Komponisten «In Memoriam Dorian Wispelway»
Wolpe, Stefan; Tenney, James: Form 1 bis 4, in Erinnerung an Stefan Wolpe
Zóbel, Fernando; Turina, Jose Luis: Exequias
Beethoven verfasste eine Kantate über den Tod Kaiser Josephs II. (WoO 87)
Den Text lieferte Severin Anton Averdonk (1768-1817).
Nach dem Motto „Der König ist Tod, lang lebe der König“ folgt als WoO 88 die Cantate auf die Erhebung Leopolds II. zur Kaiserwürde ... (analog zu Mozarts Krönungskonzert KV 537).
Alfred Schnittke (1934-1998)

Dmitri Smirnov (1948-2020) hat für seinen Komponistenkollegen ein Postlude in memoriam für Violine solo Op. 112 geschrieben.
Viktor Suslin (1942-2012)
Sofia Gubaidulina (1931-2025) komponierte für ihren engen Freund Viktor Suslin in memoriam:
So Sei es für für Violine, Kontrabass, Klavier & Percussion
Cecchino Bracci (1528-1544)
auch Francesco de Zanobi Bracci genannt

Michelangelo Buonarotti (1475-1564) hatte für seinen Schüler im Auftrag der Eltern ein Grabmahl geschaffen.
Das Bild zeigt die Büste des Grabmals.
Michelangelo verfasste auch Gedichte auf den Tod von Cecchino Bracci, die Epitaphien XIV und XII.
Der italienische originale Text
Qui vuol mie sorte c'anzi tempo i' dorma:
Nè son già morto: e ben c' albergo cangi,
resto in te vivo, c' or mi vedi e piangi;
se l'un nell' altro amante si trasforma.
Qui son morto creduto; e per conforto
del mondo vissi, e con mille alme in seno
di veri amanti: adunche, a venir meno,
per tormen' una sola non son morto.
Dmitri Schostakowitsch (1906-1975) hat aus den Gedichten des Malers, Bildhauers und Baumeisters eine persönliche Auswahl für die Michelangelo Verse für Bass/Bariton und Orchester Opus 145a verwendet und eigene Titel gesetzt.
Der letzte der 11 Sätze Unsterblichkeit
Dimitri Schostakowitsch lag eine russische Übersetzung der originalen italienischen Verse für seine Vertonung vor.
Здесь рок послал безвременный мне сон,
Но я не мертв, хоть и опущен в землю:
Я жив в тебе, чьим сетованьям внемлю,
За то, что в друге друг отображен.
Я словно б мертв, но миру в утешенье
Я тысячами душ живу в сердцах
Всех любящих, и, значит, я не прах,
И смертное меня не тронет тленье.
Es gibt verschiedene deutsche Übersetzungen, die sich in der Textgestalt stark unterscheiden.
Es sandte mir das Schicksal frühen Schlaf.
Ich bin nicht tot, ich tauschte nur die Räume:
Ich leb‘ in euch und geh‘ durch eure Träume,
da uns, die wir vereint, Verwandlung traf.
Ihr glaubt mich tot. Doch dass die Welt ich tröste,
leb‘ ich mit tausend Seelen weiter dort im Herz der Freunde.
Nein, ich ging nicht fort: Unsterblichkeit vom Tode mich erlöste.
Der gesungene deutsche Text der Aufnahme unterscheidet sich von der bereits oben erwähnten.
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Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Im Radio hörte ich ein Musikstück. Eine vom Jazz nicht nur angehauchte sondern durchdrungene Musik.
Als sie verklungen war, nannte die Moderatorin den Komponisten und den Titel:
Ivan Fischer: Tanzsuite im Gedenken an Johann Sebastian Bach.
Es hat mich überrascht, zu wessen Gedenken es komponiert wurde. Einen kleinen Ausschnitt daraus hört man hier:
Übrigens: am 31. Oktober 2025 um 19:30 h beim Vicenza Festival steht sie auf dem Programm in einem Konzert
mit Ivan Fischer und dem Geiger Guy Braunstein.
Marin Marais (1656-1728)

Charles Dollé (ca. 1700 bis 1710-1755) schrieb in den
Pièces de viole, Op. 2: Suite No. 2 in c-Moll im 7. Satz ein
Tombeau de Marais le Père: Lentement
Lennox Berkeley (1909-1989) hat in den fünf Klavierstücken Tombeaux Op. 14 verschiedenen Gestalten sowie einem Naturereignis Grabmale gewidmet. Die Gedichte stammen von Jean Cocteau.
Ravel war es, der seinem Freund Lennox Berkeley erstmals vorschlug, bei der großen Nadia Boulanger in Paris zu studieren. Diese Erfahrung sollte prägend sein; Boulangers Leidenschaft für Musik und ihre disziplinierte Herangehensweise an den Kontrapunkt hinterließen einen tiefgreifenden und nachhaltigen Eindruck. Erst als Berkeley 1936 Britten traf, sollte eine musikalische Persönlichkeit einen solchen Einfluss ausüben. Eines der frühesten Produkte dieser Zeit in Paris war der Liederzyklus Tombeaux, der, vielleicht unvermeidlich, einen deutlich französischen Charakter besitzt. Neben Ravels Freundschaft und Einfluss lernte Berkeley auch Poulenc kennen, dessen Musik er – ebenso wie die der anderen Mitglieder von ‹Les Six› – in diesen Liedern nachahmte. Es gibt sinnliche Gesangslinien, Momente schrägen Humors – darunter ein gallisches Achselzucken am Ende von D’un fleuve – und den Einsatz von Bitonalität und parallelen Akkorden. All dies demonstriert sowohl Berkeleys Aneignung der Musik von „Les Six“ als auch seine bereits bemerkenswerte Fähigkeit, Worte durch Musik auszudrücken. Die Texte sind abstrakte Gedichte von Jean Cocteau, einer einflussreichen Persönlichkeit der französischen Kunst. Zu Cocteaus weiteren Mitarbeitern zählten Strawinsky und Picasso. Letzterer verkörperte das Reisegefühl kreativer Künstler: „Eine Idee ist ein Ausgangspunkt und nichts weiter. Sobald man sie ausarbeitet, wird sie durch das Denken transformiert.“
Aus dem Booklet der empfehlenswerten CD. Die Gedichte erschienen in Vocabulaire, Edition Gallimard, 1925
Sappho
Voici, toute en cendres, Sapho,
Dont ce fut le moindre défaut
D’aimer, Vénus, les coquillages
Que vous entr’ouvrez sur les plages.
Le feu qu’elle éteint dans la mer
N’était pas la flamme des cierges;
Comme fleurs rougissent les vierges,
Sapho rougit comme le fer.
Ce feu dont ne reste que poudre,
Tua jadis une cité.
Mais soyons justes, car la foudre
Y tomba d’un autre côté.
Non. Sapho vous apprit à lire,
Vierges, dans son propre roman;
Elle repose maintenant
Entre les jambes de sa lyre.
Sur ce beau corps mélodieux
Elle repose chez les dieux:
Sapho, déesse médiane
Entre Cupidon et Diane.
Sokrates
Ce qui distingue cette tombe
Des autres, soit dit en passant,
C’est que n’y viennent les colombes,
Mais, parfois, deux agneaux paissant.
Visiteuse, que ne vous vexe
Ce sage victime des sots:
C’est la grâce de votre sexe
Qu’il aimait chez les jouvenceaux.
einem Fluss, Aglaé
Aglaé, soeur d’Ophélie,
Prise sans en avoir l’air
Par son mal, par sa folie,
Va se jeter dans la mer.
Narcisse
Celui qui dans cette eau séjourne
Démasqué vécut s’intriguant.
La mort, pour rire, le retourne
À l’envers, comme un doigt de gant.
Don Juan
En Espagne, on orne la rue
Avec des loges d’opéra.
Quelle est cette belle inconnue?
C’est la mort. Don Juan l’aura.
F. (François?) Andrieu (wirkte um 1377–1388) war ein französischer Komponist des späten 14. Jahrhunderts und zählt zu den Vertretern der sogenannten ars subtilior. Diese Stilrichtung entwickelte sich im Übergang von der Ars nova zur Hochblüte spätmittelalterlicher Kunstmusik. Charakteristisch für die ars subtilior sind eine gesteigerte rhythmische und notatorische Komplexität sowie ein Hang zur kunstvollen Überformung musikalischer Formen.
Das bekannteste Werk Andrieus ist zweifellos die dreistimmige Déploration auf den Tod von Guillaume de Machaut (um 1300–1377) mit dem Titel:
"Armes, amours / O flour des flours / Grant dieu d’Israel, Clemens et benigna"
Dieses Stück stellt nicht nur eine der frühesten bekannten Trauerkompositionen auf einen namentlich genannten Komponisten dar, sondern auch ein bedeutsames musikalisches und poetisches Zeugnis der tiefen Verehrung, die Machaut bereits zu Lebzeiten und unmittelbar nach seinem Tod entgegengebracht wurde.
Andrieu ordnet Machaut als "Maistre en toute riens" (Meister in allen Dingen) in eine Linie mit anderen bedeutenden Gestalten wie Aristoteles (384–322 v. Chr.), Orpheus (mythisch), Homer (8. Jh. v. Chr.) oder Vergil (70–19 v. Chr.) ein. Diese literarisch-musikalische Hommage belegt die kulturelle Strahlkraft Machauts und die poetisch-musikalischen Ambitionen der Komponisten jener Zeit.
Das Werk ist in bedeutenden Handschriften wie dem Codex Chantilly (Chantilly, Musée Condé, MS 564) überliefert, einer zentralen Quelle für Kompositionen der ars subtilior. Der Codex Chantilly wurde zwischen 1393 und 1395 zusammengestellt.
Der Historiker Gaston Raynaud († 1911) datiert den Text auf die Zeit zwischen April und 28. Mai 1377.
Der vollständige Text der Komposition besteht aus mehreren Schichten (drei Stimmen, jeweils mit eigenem Text), typisch für diese Epoche. Hier eine sinngemäße Übersetzung der wichtigsten Teile:
Der Titel
"Titelübersetzung: Armes, amours" = Kriegsdienst, Liebesdienst
"O flour des flours" = O Blume der Blumen
"Grant Dieu d’Israel, Clemens et benigna" = Großer Gott Israels, gütig und barmherzig
Inhalt (Auszüge):
"Armes, amours, dames, chevalerie"
Rittertum, Frauen, Liebe und Waffen
"Sont orphelins de leur bon gouverneur,
Guillaume de Machault, qui de ce monde fuit."
Sind nun verwaist ihres weisen Führers,
Guillaume de Machaut, der aus dieser Welt geschieden ist.
"O flour des flours, de haulte excellence,
Sapience, honneur, de toute humaine gent."
O Blume der Blumen, von höchster Vollkommenheit,
Weisheit, Ehre aller Menschheit.
Diese Sprache ist hochstilisiert und voller symbolischer Bedeutung. Machaut wird als Idealbild des vollkommenen Dichter-Komponisten stilisiert.
Déploration ist eine spezifische Form der Trauermusik, die im späten Mittelalter aufkam. Diese Gattung ist oft polytextuell (mehrere Texte gleichzeitig) und verbindet persönliche Klage mit moralisch-theologischer Reflexion.
Der dreistimmige Satz (Triplum, Motetus, Tenor) mit jeweils eigenem Text ist typisch für die französische Motette des 14. Jahrhunderts. Nutzung der komplexen mensuralen Notation, darunter Proportionen und rhythmische Modulationen ist typisch für die ars subtilior. Teilweise isorhythmische Strukturen im Tenor (d. h. Wiederholung von rhythmischen und melodischen Zyklen) zeigt eine Verbindung zu Machauts eigener Technik.
Der Text und die Musik interagieren subtil – z. B. wird das Wort „orphelins“ musikalisch durch eine einsam klingende Linie verdeutlicht.
Es gibt Affinitäten zu der poetischen Sprache der formes fixes (Ballade, Rondeau etc.), auch wenn die äußere Form nicht klar zugeordnet ist.
Die drei Stimmen könnten symbolisch für die drei Gattungen stehen, in denen Machaut tätig war: Musik, Poesie, Theologie.
Auch die Dreizahl kann theologisch gedeutet werden – Vater, Sohn, Heiliger Geist – was durch die abschließende Anrufung Gottes unterstrichen wird.
Jacques Champion de Chambonnières (1601-1672)
Jean-Henry d'Anglebert (1629-1691) hat für seinen Lehrer ein Tombeau geschrieben.
Sergei Rachmaninoff (1873-1943)

Vladimir Drozdoff (1882-1960) komponierte das Stück Au Tombeau am Tage von Sergei Rachmaninoff Tod am 28. März 1943.
Es hat drei Sätze:
I. Dies Irae
II. Epitaph
III. Psalmodie de printemps
Jacques Gallot der Ältere (um 1625 - um 1695): "Tombeau de la Reine"
Das "Tombeau de la Reine" ist ein barockes Lautenstück, das als Pavane in F-Dur komponiert wurde. Es gehört zu einer Suite, die Gallot vermutlich in den 1680er Jahren veröffentlichte. Diese Suite enthält weitere Stücke wie „La belle voilée, duchesse de la Vallière“ und „La bonne aventure“. Das "Tombeau de la Reine" zeichnet sich durch eine feierliche und melancholische Stimmung aus, die typisch für die Gattung des Tombeaus ist.
Die genaue Identität der geehrten „Reine“ ist nicht eindeutig belegt. Es gibt jedoch Hinweise, dass das Stück möglicherweise Henriette Maria von Frankreich (1609–1669), die Witwe von König Charles I. von England (160 - 1649), gewidmet sein könnte. Sie verstarb 10. Dezember1669 in Frankreich, und ihre Trauerfeier fand in der Abtei Saint-Denis statt. Ein Druckgraphik aus dieser Zeit zeigt das Mausoleum, das auf königlichen Befehl für ihre Beisetzung errichtet wurde.
Henri de La Tour d’Auvergne, Vicomte de Turenne (1611–1675)

Jacques Gallot der Ältere (um 1625 - um 1695):
"Tombeau de Monsieur de Turenne"
Dieses Werk ist eine musikalische Ehrung für Henri de La Tour d’Auvergne, Vicomte de Turenne (1611–1675), einen der berühmtesten französischen Heerführer des 17. Jahrhunderts. Er diente unter Ludwig XIII. und Ludwig XIV. und galt als einer der größten Strategen seiner Zeit. Er fiel am 27. Juli 1675 im Holländischen Krieg durch eine Kanonenkugel bei Sasbach am Rhein. Sein Tod war in Frankreich ein nationales Ereignis.
Claude Debussy (1862-1918) hat Six épigraphes antiques für Orchester komponiert.
Es ist Ernest Ansermets (1883-1969) Orchestrierung des Werkes für Klavier zu vier Händen.
Nr. 1 Pour invoquer Pan, dieu du vent d'été
Nr. 2 Pour un tombeau sans nom
Nr. 3 Pour que la niot soit propice
Nr. 4 Pour la danseuse aux crotales
Nr. 5 Pour l'Égyptienne
Nr. 6 Pour remercier la pluie au matin
Josquien des Préz, auch Josquien Desprez (1440-1521)

P. van Opmeer: Opus Chronographicvm, Antwerpen 1611, S. 440
Quelle: Österreichische Nationalbibliothek, (A.001)
Nicolas Gombert (1495-1560): Musae Jovis
Musae Jovis ter maximi
Proles, canora plangite,
Comas cypressus comprimat:
Josquinus ille occidit,
Templorum decus
Et vestrum decus.
Saevera mors et improba,
Quae templa dulcibus sonis privat,
et aulas principum,
Malum tibi quod imprecer
Tollenti bonos,
Parcenti malis.
Apollo sed neccem tibi
Minatur, heus mors pessima
Musas hortatur addere
Et laurum comis
Et aurum comis.
Josquinus inquit optimo
Et maximo gratus Jovi,
Triumphat inter caelites
Et dulce carmen concinit,
Templorum decus,
Musarum decus.
Cantus firmus:
Circumdederunt me gemitus mortis
Dolores inferni circumdederunt me.
Übersetzung Andreas _aus_Berlin
"Ihr Musen, Töchter des dreimal höchsten Jupiter,
klagt laut mit wohlklingender Stimme!
Die Zypresse bändige euer Haar –
Josquin, der (berühmte), ist gestorben,
die Zierde der Tempel
und eures eigenen Ruhms.
O Tod, grausam und ruchlos,
der du die Tempel um ihren süßen Klang bringst
und die Höfe der Fürsten verstummen lässt –
welches Übel soll ich dir wünschen,
da du die Guten raubst
und die Schlechten verschonst?
Doch Apoll selbst
droht dir, o abscheulicher Tod, mit dem Tod!
Er mahnt die Musen, deinem Haupt
Lorbeer beizulegen
und Gold in dein Haar zu flechten.
Josquin, so sagt man,
ist dem besten und höchsten Jupiter willkommen –
er triumphiert nun unter den Himmlischen
und stimmt ein süßes Lied an,
Zierde der Tempel,
Zierde der Musen!
Cantus firmus:
„Mich umgaben die Seufzer des Todes,
die Schmerzen der Unterwelt umringten mich.“
Costanzo Festa (um 1485–1545):
"Quis dabit oculis nostris" ist eine Trauermotette, die anlässlich des Todes von Anne de Bretagne (1477– † 9. Januar 1514), Königin von Frankreich seit 1491, im Jahr 1514 komponiert und später, nach dem Tod Kaiser Maximilians I. († 12. Januar 1519), überarbeitet wurde.
Lateinischer Text:
"Quis dabit oculis nostris fontem lacrimarum,
et plorabimus die ac nocte coram Domino?
Britannia, quid ploras?
Musica, cur siles? Musica sileat.
Francia, cur deducta lugubri veste moerore consumeris?
Heu nobis, Domine! Defecit Anna.
Gaudium cordis nostri conversum est in luctum.
Cecidit corona capitis nostri.
Ergo ululate pueri, plorate sacerdotes.
Lugite cantores, plangite nobiles et dicite:
Anna requiescat in pace."
Deutsche Übersetzung:
"Wer wird unseren Augen eine Quelle der Tränen geben,
damit wir Tag und Nacht vor dem Herrn weinen können?
Britannien, warum weinst du?
Musik, warum schweigst du? Musik, verstumme.
Frankreich, warum trägst du Trauergewand und verzehrst dich im Kummer?
Ach, Herr, uns ist ein Unglück widerfahren!
Anna ist dahingegangen.
Die Freude unseres Herzens hat sich in Trauer gewandelt.
Die Krone unseres Hauptes ist gefallen.
Darum klagt, ihr Knaben, weint, ihr Priester!
Trauert, ihr Sänger, wehklagt, ihr Edlen, und sprecht:
Anna, möge sie in Frieden ruhen."
Diese vierstimmige Trauermotette wurde von Festa anlässlich des Todes von Anne de Bretagne im Jahr 1514 komponiert. Der Text, eine freie Paraphrase aus den Klageliedern Jeremias, wird durch eine zurückhaltende und klagende musikalische Sprache unterstrichen. Die Motette zeichnet sich durch sanfte Dissonanzen und eine schlichte Textur aus, die die tiefe Trauer und den Verlust betonen.
Costanzo Festa (um 1485–1545) war einer der bedeutendsten italienischen Komponisten der Renaissance und der erste namhafte Italiener, der die franko-flämische Polyphonie meisterhaft mit dem italienischen Stil verband. Als Mitglied der Päpstlichen Kapelle wirkte er vor allem in Rom. Neben Messen und weltlichen Liedern schuf er kunstvolle Motetten, die durch klare Textdeklamation und ausdrucksvolle Klangsprache bestechen. Festa gilt als wichtiger Wegbereiter der römischen Vokaltradition des 16. Jahrhunderts.
Franklin D. Roosevelt
Requiem "For those we love"
Brigitte Fassbaender, Dietrich Fischer-Dieskau,
Wiener Symphoniker unter der Leitung von Wolfgang Sawallisch (1923 - 2013)
Aufnahme: 1983
Paul Hindemith erhielt im Jahr 1946 zum Tode von Franklin D. Roosevelt (Amtszeit: 4. März 1933 – 12. April 1945) durch den Dirigenten Robert Shaw (1927 - 1978) den Auftrag ein Requiem zu komponieren. 1946 war auch das Jahr, in dem Hindemith die US-amerikanische Staatsbürgerschaft erhielt. Das Werk ist eine Vertonung des Gedichtes „When Lilacs Last in the Dooryard Bloom’d“ von Walt Whitman (1819–1892), das wiederum als Nachruf an den ermordeten Abraham Lincoln (Amtszeit 4. März 1861 bis zum 15. April 1865) verfasst wurde.
Das Gedicht "Als der Flieder jüngst im Vorgarten blühte":
https://www.poetryfoundation.o…st-in-the-dooryard-bloomd
Das Requiem kam bereits im Thread vor.
Tombeaux - musikalische Epitaphe - in Memoriam: musikalische Grabmale
Nach dem Tod Adrian Willaerts im Dezember 1562 ehrten mehrere Komponisten ihn mit einem Epitaph, u.a.
Cipriano de Rore, sein Nachfolger als Kapellmeister der Basilika di San Marco, ehrte ihn mit der Motette "Concordes adhibete animos", in der der Ausruf „Vive Adriane decus Musarum, vive Adriane“ die gesamte Komposition durchzieht.
Andrea Gabrieli, der Organist am Markusdom war, schuf "Sassi, palae – E vu fiumi"
Lorenzo Benvenuti - "Giunto Adrian fra l’anime beate"
Giovanni Battista Conforti - "S’hoggi son senz’honor"
Jean-Baptiste Lully (1632-1687)

Marin Marais (1656-1728) hat ein Tombeau für seinen Komponistenkollegen komponiert.
Nathalie Ushkova Koussevitzky (1880–1942)
Leonard Bernstein und Nathalie Ushkova Koussevitzky waren befreundet. Er hat ihr in memoriam dieses Klavierstück komponiert.
Es ist die Nummer 5 aus den Anniversaries Nr. 1-7 für Klavier solo.
Sie war die zweite Frau des Dirigenten Sergej Kussewitzkys. Als Urenkelin des Gründers der Teefirma Gubkin trug sie mit ihrem Vermögen massgeblich zur Karriere ihres Mannes bei. Sie war Bildhauerin und unterstützte die Kultur in den Vereinigten Staaten.
Max Egon zu Fürstenberg
Ursprünglich konzipierte Pierre Boulez Tombeau als Hommage an den im Frühjahr 1959 plötzlich verstorbenen Prinzen Max Egon zu Fürstenberg.
Es ging in den Zyklus Pli selon pli (1957-62/1983/1990) ein. Es ist der 5. Satz.
Quelle: stretta music
Pierre Boulez (1925-2016)

Richard McQuillan hat für Flöte solo ein Tombeau für Pierre Boulez komponiert.
Der Komponist schreibt:
Tombeau basiert auf zwei musikalischen Kryptogrammen, die die Buchstaben der Namen Bach und Boulez als Tonwertzellen verwenden
(B-A-C-H = Bb, A, C, B & Bo-U-L-Ez = Bb, C, A, Eb).
Diese Tonwertzellen werden verschiedenen seriellen Manipulationen wie Transposition, Inversion und Rotation unterzogen. Verzerrte Ausschnitte aus Flötenmusik von Pierre Boulez werden an verschiedenen Stellen eingefügt, als ob sich der Flötist die Stücke nicht perfekt merken könnte.
Igor Strawinsky (1882-1971)

Einen Kanon für Streichquartett hat Alfred Schnittke (1934-1998) in Memoriam Igor Strawinsky komponiert.
Ein sehr eigenwilliges Stück mit einem äusserst detailliert notierten Notentext in der Handschrift des Komponisten.
Die beiden unterschiedlichen Fermatezeichen.

Helen Coates (1899-1989)
Da die Namen der Fotographen angegeben sind, lasse ich es aus ©-Right Gründen sein, ein Foto zu publizieren
Leonard Bernstein (1918-1990) hat als den 7. Satz ein in memoriam für sie in seinen 13 Anniversaries komponiert.
Helen Coates war seine Klavierlehrerin und persönliche Assistentin.
Zu ihren Lebzeiten hatte Bernstein bereits zu ihren Ehren einen Satz in den Four Anniversaries geschrieben.
Darius Milhaud (1892-1974)

Léo Brouwer (*1939) hat 1957 für zwei Gitarren 5 Mikropiezas als Hommage für seinen Komponistenkollegen komponiert.
Was lernen wir? Eine Hommage kann für eine lebende Persönlichkeit geschrieben werden.
Antoine Watteau (1684-1721)
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Pastell-Portrait des Malers von Rosalba Carriera
Eine Hommage für den französischen Maler hat Darius Milhaud (1892-1974) komponiert.
Die Suite für Kammerorchester trägt den Titel Les Charmes de la vie und die Opuszahl 360.
I. Pastorale
II. L'indifférent
III. Plaisirs champêtres
IV. Sérénade
V. Musette
VI. Mascarade
Frederic Chopin (1897-1986)
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Alexandre Tansman hat eine Hommage für den Klaviervirtuosen für Gitarre komponiert.
Sie hat drei Sätze:
Prélude
Nocturne
Valse romantique
