Dmitri Schostakowitsch (1906-1975)

Alfred Schnittke (1934-1998) hat ein Prelude in Memoriam Dmitri Shostakowitsch für zwei Violinen komponiert.
Mieczysław Weinberg (1919-1996) hat seinem Freund die 12. Sinfonie gewidmet.
Dmitri Schostakowitsch (1906-1975)

Alfred Schnittke (1934-1998) hat ein Prelude in Memoriam Dmitri Shostakowitsch für zwei Violinen komponiert.
Mieczysław Weinberg (1919-1996) hat seinem Freund die 12. Sinfonie gewidmet.
Dorian Wispelwey (2006-2022)
Der Cellist Pieter Wispelwey schreibt:
Ein halbes Jahr vor meinem sechzigsten Geburtstag erlitten meine Familie und ich einen schweren, tragischen Schlag, als mein Sohn Dorian starb. Obwohl ich immer noch in meinen Grundfesten erschüttert bin, scheint mir ein Weg nach vorne darin zu bestehen, der Musik eine konstruktive und heilende Rolle zukommen zu lassen. Deshalb habe ich Bachs Fünfte Suite und Kodalys Solosonata als Scordatura-Album aufgenommen, das im Oktober als In Memoriam II veröffentlicht wird. Das erste In Memoriam für meinen geliebten Dorian besteht aus einer Wiederveröffentlichung der drei größten Violin-Klavier-Stücke von Schubert und den wunderbaren Trockenen Blumen Vartiations, da Schubert in seinem Leben als Sänger und Musikliebhaber eine große Rolle gespielt hat.
Dieses Scordatura-Album ist das zweite In Memoriam-Album zu Ehren meines Sohnes Dorian. Es enthält zwei berühmte Meisterwerke, die für Violoncello in alternativen, dunkleren Stimmungen geschrieben wurden: die Bach-Suite BWV 1011, bei der die oberste Saite um einen Ganzton abgesenkt ist, und die Kódaly-Sonate, bei der die beiden unteren Saiten um einen Halbton abgesenkt sind. Beide Stücke sind heftig, robust und tiefgründig, und obwohl sie in dunklen Farben gemalt sind, trösten sie uns mit ihrer schieren musikalischen Kraft und ihrem Einfallsreichtum«
Der Sohn des Cellisten wurde Opfer eines Fahrrad-Unfalls.
Stefan Wolpe (1902-1972)

Der amerikanische Komponist und Musiktheoretiker James Tenney, Kompositionsschüler von Varèse und Cage schrieb mit Form 3 ein Stück in Erinnerung an Stefan Wolpe. Auch die restlichen drei Formen erinnern an seine großen Lehrer und einen Freund
Es spielt das Ensemble Musikfabrik
Tyler Clementi (1991-2010)
Der Komponist Alba Potes schreibt:
Triste (2020) ist der Geigerin Miranda Cuckson gewidmet, die die Inspirationsquelle für dieses Werk war. „Triste“ wurde in Erinnerung an Tyler Clementi (1991–2010) geschrieben, einen jungen Geiger, der nach einem heftigen Cyber-Mobbing-Vorfall wegen seiner Homosexualität von der George-Washington-Brücke sprang. Ich begann mehrere Wochen nach seinem Tod, „Triste“ zu schreiben, weil ich nicht aufhören konnte, an seinen tragischen Tod und die persönliche Qual zu denken, die ihn zu dieser dramatischen Entscheidung veranlasste. Ich hatte das Gefühl, dass ich etwas tun musste, um die Auswirkungen einer solchen Gewalttat zu verarbeiten. In meinen Gedanken dachte ich auch an meinen Bruder, der ein Dichter und schwul ist und der wie viele andere wegen seiner Persönlichkeit gemobbt wurde.
Als ich dieses Stück schrieb, beruhigte ich mich, indem ich Tyler Clementi diese Komposition gab und sie in seiner Erinnerung aufschrieb.
Robert Schumann (1810-1856)

Jean-Louis Nicodé (1853–1919) gab mit Andenken an Robert Schumann 'Sechs Phantasiestücke', Op. 6 Ausdruck seiner Verehrung für den deutschen Komponisten.
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Aus den Angaben zur Partitur zu Aribert Reimanns (1936) Adagio:
Zu den Werken Schumanns hatte ich schon immer eine starke Neigung , sagte Aribert Reimann einmal. Auch über die Musik hinaus besteht eine enge Verbindung: Als Besitzer der Krankenakten aus der Nervenheilanstalt in Endenich hütete Reimann das Geheimnis um die Umstände von Schumanns letzten Wochen und seines Todes.
Als 2006 die Musikwelt Aribert Reimanns 70. Geburtstag feierte und des 150. Todestags von Schumann gedachte, entschloss sich Reimann dazu, die Akten zu veröffentlichen und in seinem Buch Robert Schumann in Endenich (ED 9870) dazu Stellung zu nehmen.
Dieses Buch wurde am 5. Mai 2006 beim Schumannfest in Düsseldorf der Öffentlichkeit vorgestellt. Als musikalische Verneigung vor Schumann komponierte Reimann zu diesem Anlass das Streichquartett Adagio, das durch das Heine Quartett in der selben Veranstaltung zur Uraufführung gebracht wurde. Grundlage des Adagio sind die beiden von Robert Schumann in Endenich harmonisierten Choräle Wenn mein Stündlein vorhanden ist und Stärk uns Mittler, dein sind wir.
Für die wir lieben
Paul Hindemith hat seine Musik von biographischen Bezügen freigehalten. Doch hat er immer wieder auf die politischen Katastrophen seiner Zeit reagiert.
In When Lilacs last in the door-yard bloom'd. A Requiem ‹For those we love› (Als Flieder jüngst mir im Garten blühte. Ein Requiem für die, die wir lieben) welches das gleichnamige Gedicht von Walt Whitman vertont, zeigt Hindemith dann seine Dankbarkeit den Vereinigten Staaten gegenüber, die ihm in der Nazizeit Asyl gewährte. In der Kriegszeit hat er dieses Land mit Zuflucht, Schutz und Sicherheit verbunden. Ein Jahr nach Kriegsende hat er das einstündige Werk im Exil komponiert. Der Holocaust ist in diesem den Toten gewidmete Werk präsent. Wie kann man nach diesen Schrecken und ermesslichem Leid ein musikalisches Werk schreiben? Die Zueignung finde ich aus diesem Blickwinkel besonders passend, denn es schliesst die Lebenden wie die Gestorbenen mit ein.
Im Zentrum des Werke (Nr. 8 «Sing on! you gray-brown bird») zitiert Hindemith die jüdische Melodie ‹Gaza›, die er in einem in New Haven verwendeten Gesangbuch mit dem Text der Hymne ‹For those we love› von Walter Charles Piggott fand. Aus dieser jüdischen ‹Gaza›-Melodie hat Hindemith einerseits fast alle tragenden Themen des Werkes abgeleitet, andererseits schmiegt er seine eigene Melodik so an diese ‹Gaza›-Melodie an, dass sie nicht mehr wie ein Zitat wirkt, sondern ganz im Charakter der hindemithschen Musik aufgeht. Die musikalische Anverwandlung der eigenen Musik an die jüdische Melodie ist programmatisch zu verstehen: Das unfassbare Geschehen, vor dem alle Schreckensbilder versagen, muss in einer identifizierenden Erinnerung festgehalten werden und ist in eine unverlierbare persönliche Erfahrung zu verwandeln. Quelle Internet, kein Autor ersichtlich
Ich habe das Werk in der Aufnahme links kennengelernt, die es leider nicht mehr beim Werbepartner gibt.
Der You Tube Film ist eine Aufführung mit dem New York Philharmonic Orchestra, der Schola Cantorum of New York, Louise Park, Contraalt, George London, Baritone, die der Komponist selber leitete.
Witold Lutoslawski (1913-1994)

Magnus Lindberg (1958) hat Aura in Memoriam Witold Lutoslawski im Todesjahr des Widmungsträgers 1994 komponiert.
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Louis XVI. (1754-1793) und Marie Antoinette (1755-1793)

Der am 21. Januar 1793 hingerichtete Ludwig XVI. und die am 16. Oktober 1793 ebenfalls hingerichtete Marie-Antoinette wurden auf dem Friedhof Madeleine begraben, wie über weitere 3.000 Opfer der Französischen Revolution.
Am 3. Juni 1802 wurde das Land des Friedhofes von Pierre-Louis Olivier Desclozeaux gekauft, der seit 1789 in der Nähe wohnte. Er markierte die Stelle, an der das Königspaar begraben war, mit einer Hecke, zwei Weiden und einer Zypresse.
Im Zuge der Restauration bat die Herzogin von Angoulême Marie Thérèse Charlotte de Bourbon, die erstgeborene Tochter des Paares, ihren Onkel König Ludwig XVIII. nach den Leichnamen suchen zu lassen. Ihre Gebeine wurden am 18. und 19. Januar 1815 exhumiert und in die Basilika Saint-Denis verbracht. Quelle Wikipedia
Zu diesem Anlass und ihrem Gedenken komponierte Jean-Paul-Egide Martini (1741-1816) ein Requiem.
Bruno Maderna (1920-1973)

Pierre Boulez (1925-2016) hat ein Rituel - In Memoriam Bruno Maderna geschrieben.
Rituel wurde im Auftrag der BBC London ein Jahr nach dem Tod von Boulez‘ Freund und Komponisten-/Dirigentkollegen Bruno Maderna im Dezember 1973 geschrieben. Es wurde am 2. April 1975 in London vom BBC Symphony Orchestra unter der Leitung von Boulez uraufgeführt. Nach der Premiere überarbeitete Boulez die Partitur und entfernte optionale, „offene“ Elemente, da er Bedenken hinsichtlich der Fähigkeit eines großen Ensembles hatte, koordiniert auf unvorhersehbare Situationen zu reagieren. Gunther Schuller dirigierte das Berkshire Music Centre Orchestra, ein Studentenensemble, bei der US-Premiere von Rituel am 14. August 1975 im Rahmen des Tanglewood Festival of Contemporary Music.
Das musikalische Material von Rituel stammt aus ...explosante-fixe..., einer zweiseitigen Hommage an Igor Strawinsky, die Goldman als „eine Art Kompositionskasten mit offenem Ende“ beschreibt und die Boulez für eine Ausgabe der Zeitschrift Tempo 1972 komponierte. Im Laufe von etwa zwanzig Jahren baute Boulez eine Reihe von Kompositionen auf diesem Material auf, darunter Anthèmes I und II. Quelle You Tube Beitrag
Mohammad Askaris und Ayad Marhunis
Christian Ofenbauer (*1961) hat ein Orchesterstück mit Klavier komponiert. Es hat eine doppelte Zueignung. Für die Pianistin der Aufnahme und in Memoriam für zwei 2005 im Iran hingerichtete homosexuelle 16- und 18jährige Jugendliche.
Für Janna Polyzoides (2006) - Zweites Konzertstück für Klavier und Ensemble - In memoriam Mohammad Askaris und Ayad Marhunis
Im Gedenken an die Opfer des Armenischen Genozids 1915
Der armenische Komponist Khachatoor Avedissian (1926-1996) komponierte ein Oratorium im Gedenken an die Opfer des Armenischen Genozids 1915.
Ode
Ode der Liebe
Berceuse
Ode des Exodus
Erwartung
Armenien mit tausend Flügeln
Igor Strawiński (1882-1971)
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Niccolo Castiglioni (1932-1996) hat Sonetto in Memoriam Igor Strawinsky für Chor komponiert.
Es hat vier Sätze:
Oltre la sfera
Quand' elli è giunto
Vedela tal
So io che parla
Igor Strawiński ist in Venedig begraben, weshalb das ihm zugedachte Werk auf dieser CD erscheint.
Haydée Charbagi (1979-2008)
http://www.haydee-charbagi.com…lerie.php?galerie=enfance
György Kurtag (*1926) hat das Konzert Játékok für die verstorbene Musikwissenschaftlerin Haydée Charbagi realisiert.
Das Konzert wurde filmisch aufgezeichnet. Das Programm enthält Bearbeitungen bachscher Werke für Klavier zu vier Händen und Kompositionen, die verschiedenen lebenden und verstorbenen Persönlichkeiten gewidmet sind. (Farkas Ferenc, Domenico Scarlatti, Igor Strawinsky, Christian Wolff, Alfred Schlee, Marta Kurtag, Halmágyi Mihály,
Cajetan Baron d'Hartig
Der Lautenist Silvius Leopold Weiss (1687-1750) hat ein Tombeau sur la mort de Monsieur Cajetan Baron d'Hartig notiert.
Luigi Nono (1924-1990)
Unter dem Eindruck des Todes von Luigi Nono schrieb Giselher Klebe 1990 das Stück "Glockentürme" op. 103 für Klavier zu vier Händen. Klebe schrieb dazu:
"Am 8. Mai 1990 starb in Venedig Luigi Nono. Diese Nachricht bewegte mich tief, kannte ich doch Nono seit 1949. Wir verstanden uns - auch wortlos - über die ganze Zeit und trotz der verschiedenartigen Wege unserer Entwicklung. Damals - im Mai 1990 - arbeitete ich an einer Komposition für Klavier zu vier Händen. Sie wurde zum Abschiedsgruß an den toten Freund."
An anderer Stelle schrieb er:
"Die Komposition "Glockentürme" entstand April - Mai 1990. Die ursprünglich geplante Formidee zu einem Carillon (Glockenspiel) verwandelte ich unter dem mich tief bewegenden Eindruck der Nachricht vom Tode Luigi Nonos. Ich kannte Luigi Nono seit 1949 und war ihm freunschaftlich verbunden. Die Unbedingtheit in seiner Kunst und seinem Leben haben mich immer mit tiefer Sympathie und Bewunderung erfüllt."
Charles Fleury, Sieur de Blancrocher (c. 1605-1652)
Louis Couperin (1626-1661) hat für den Lautenisten Blancrocher ein Tombeau komponiert, der tödlich verunglückte.
Jacques Charlot
Jean Cruppi
Gabriel Deluc
Pascal & Pierre Gaudin
Jean Dreyfus
Joseph de Marliav
Le Tombeau de Couperin von Maurice Ravel (1875-1937) wurde in den Beiträgen 5, 7 und 13 kurz erwähnt. Der Titel der Suite mit ihren barocken und teilweise höfischen Tanzformen bezieht sich auf die Werke des französischen Komponisten François Couperin (1668–1733).
Das Klavierwerk hat sechs Sätze, die Freunden des Komponisten gewidmet sind, die im 1. Weltkrieg gefallen waren.
1. Prélude 00:00 – Lieutenant Jacques Charlot (13.09.1885 – 03.03.1915), ein Cousin von Jacques Durand, dem Musikverleger Ravels.
2. Fugue 03:05 – Lieutenant Jean Cruppi, für dessen Mutter Ravel die Oper Die spanische Stunde komponiert hatte.
3. Forlane 06:25 – Lieutenant Gabriel Deluc, einem baskischen Kunstmaler aus Saint-Jean-de-Luz.
4. Rigaudon 13:51 – die Brüder Pascal und Pierre Gaudin, Jugendfreunde von Ravel, die 1914 gleichzeitig im Krieg gefallen waren.
5. Menuet – 17:24 Jean Dreyfus, bei dessen Familie Ravel sich nach der Entlassung aus dem Kriegsdienst erholte. Jean war der Stiefsohn von Madame Fernand Dreyfus, die sich nach dem Tod von Ravels Mutter um Ravel kümmerte.
6. Toccata 22:18 – Joseph de Marliave, Musikwissenschaftler, der mit der Pianistin Marguerite Long verheiratet und ein Freund Gabriel Faurés war.
Louis Chauvin (1881-1908)

William Bolcom (*1938) hat ein Epitaph für Louis Chauvin geschrieben.
Der US-Amerikane galt um die Jahrhundertwende als einer der begabtesten und besten Ragtimepianisten und -komponisten in St. Louis und gehörte zur Ragtime-Community. Er starb an der Syphilis, bevor seine Karriere richtig begonnen hatte
Jirí Mucha (1915-1991)

Epitaph in Memoriam Jirí Mucha für Oboe, Flöte und Streichquartett
1941 lernte die Schottin Geraldine Thomson (1917-2012) den jungen tschechischen Exil-Kriegskorrespondenten Jirí Mucha kennen, den Sohn des berühmten Grafikers Alphonse Mucha, einer führenden Persönlichkeit des Jugendstils. Sie heirateten und zogen 1945, nach Kriegsende, nach Prag. Das kommunistische Regime betrachtete die Werke von Alphonse Mucha als "dekadent", und das junge Paar wurde bei der Förderung seines Vermächtnisses stark behindert. Sie flohen vor der Opposition des Regimes und kehrten nach Schottland zurück, um nach der Samtenen Revolution" von 1989 nach Prag zurückzukehren.
Aikichi Kuboyama
Herbert Eimert (1897-1972) hat ein Epitaph für Aikichi Kuboyama für Sprecher & Sprachklänge komponiert.
Ende September 1954 starb der japanische Fischer Aikichi Kuboyama an den Folgen der Verbrennungen, die er sich zugezogen hatte, als er am 1. März mit seinem Boot in den Strahlungsbereich der Bikini-H-Bombe geraten war.
Eimert, Chef des Kölner elektronischen Studios, hat den Text der Grabinschrift auf Tonband sprechen lassen und aus den Sprachklängen mit Hilfe von Filtern und Modulatoren eine bilderreiche, unmittelbar bewegende Trauermusik entwickelt.
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[/jpc]Prinz Max Egon zu Fürstenberg (1896-1959)
Igor Strawiński (1882-1871) hat eine kurze Komposition zur Erinnerung an Max von Fürstenberg zu Papier gebracht.
Sein Titel: Epitaphium für das Grabmal des Prinzen Max Egon zu Fürstenberg für Flöte, Klarinette und Harfe.
Strawinsky war während der Donaueschinger Musiktage 1957 und 1958 Ehrengast von Fürst Max Egon zu Fürstenberg, dem Schirmherrn dieser Veranstaltung. Als der Prinz im April 1959 starb, wurde Strawinsky gebeten, zu seinem Gedenken eine kurze Komposition zu schreiben. Das Ergebnis war „Epitaphium“, das am 17. Oktober 1959 in einem der drei Konzerte des Jahres uraufgeführt wurde, die jeweils eine neu komponierte musikalische Hommage an den Prinzen beinhalteten.
In der Geschichte von Strawinskys Kompositionsstil ist das Epitaphium von Bedeutung, da es das erste Werk war, in dem er die Harmonie durchgehend seriell anordnete.
Zwischenbemerkung, auf die mir wahrscheinlich niemand eine Antwort geben kann: Warum bilde ich mir ein, hier Strawinski herauszuhören? Ist das nur Einbildung? Wegen der asketischen Knappheit? ![]()
Das Stück hatte ich schon gehört, aber gewiss nicht oft. In der DG-Integrale ist es natürlich enthalten, ansonsten weiß ich spontan nicht zu sagen, ob noch an anderem Ort.
Werter moderato!
Pardon - das ist so verknappt schwer zu verstehen. Ich wollte zum Ausdruck bringen, dass ich diverse, vor allem etwas längere Werke von Strawinski, die (mehr oder minder deutlich) zwölftönig geprägt sind, dennoch als vom Stil her dem Komponisten (mehr oder minder eindeutig) zuordnen zu können meine - also etwa seine Movements für Klavier und Orchester von 1959. Und ich bilde mir eben ein, dass es bei dieser kurzen Nummer auch so ist, die ja aber quasi nur eine serielle Reihe vorstellt, die mir eigentlich viel zu neutral für eine stilistische Zuordnung erscheint. Und da fangen dann meine Fragen an ... ![]()
Wolfgang
