Danke Dir!
So richtig faktisch erklären kann ich meinen Eindruck nicht. Aber das ist nun nicht weltbewegend relevant. ![]()
![]()
Danke Dir!
So richtig faktisch erklären kann ich meinen Eindruck nicht. Aber das ist nun nicht weltbewegend relevant. ![]()
![]()
1. Liste "Tombeaux - musikalische Epitaphe - in Memoriam: musikalische Grabmale"
Der Name des Widmungsträgers ist unterstrichen. Dann folgt der Name des Komponisten.
Askaris, Mohammed & Marhunis, Ayad; Ofenbauer, Christian; Zweites Konzertstück für Klavier und Ensemble - In memoriam Mohammad Askaris und Ayad Marhunis
Bartok, Bela; Lutoslawski, Witold: Trauermusik für Streicher zum Gedenken Bartoks
Binchois, Gilles; Ockeghem, Johannes: Déploration sur la mort de Binchois
Blancrocher, Monsieur de; Couperin, Louis: Tombeau pour Mr. De Blancrocher
Bonaparte, Napoleon; Liszt, Franz: Vision (Napoleons Grabmal), aus: Études d’execution transzendente, Nr. 6
Brecht, Berthold;Dessau, Paul: In memoriam Berthold Brecht
Britten, Benjamin; Pärt, Arvo: Cantus in memoriam Benjamin Britten
Buonarotti, Michelangelo; Liszt, Franz: Il penseroso (nach Michelangelos Grabmal), aus: Années de Pélörinage, Italien Hrft 1
Cadet, Marais le; Marais, Marin: Tombeau pour Marais le Cadet
Cage, John; Tenney, James: Form 1 bis 4, in Erinnerung an John Cage
Casals, Pablo; Balada, Leonardo: Hommage to Casals
Charbagi, Haydée; Kurtag, Györy: Jatékok – Games and Transcriptions for piano sol and four hands
Charlot, Jacques; Cruppi, Jean; Deluc, Gabriel; Gaudin, Pascal & Pierre, Dreyfus, Jean; Joseph Marliav; Joseph de; Ravel, Maurice: Le tombeau de Couperin
Chauvin, Louis, Bolcom, William: Epitaph für Louis Chauvin
Clementi, Tyler; Potes, Alba: Triste, gewidmet Miranda Cuckson, in memoriam Tyler Clementi
Corelli, Arcangelo; Couperin, François : Tombeau pour Corelli
D’Hartig, Baron Cajetan; Weiss, Silvius Leopold: Tombeau sur la mort de Monsieur Cajetan Baron d’Hartig
Désprez, Josquin; Richafort, Jean: Requiem auf Josquin
Dvorak, Antonin; Suk, Josef : Sinfonie
Feldman, Morton; Tenney, James: Form 1 bis 4, in Erinnerung an Morton Feldman
Für die wir lieben; Hindemith, Paul: When Lilacs last in the door-yard bloom’d, A Requiem “For those we love”
Fürstenberg, Prinz Max Egon zu; Strawinsky, Igor: Epitaphium für das Grabmal des Prinzen Max Egon zu Fürstenberg für Flöte, Klarinette und Harfe
Gropius, Manon, Berg, Alban: Violinkonzert, Dem Andenken eines Engels, Requiem für Manon
Hartmann, Viktor; Mussorgsky, Modest : Bilder einer Ausstellung
Kuboyama, Aikichi; Eimert, Herbert: Epitaph für Aikichi Kuboyama für Sprecher & Sprachklänge
Logy, Comte; Weiss, Silvius Leopold: Tombeau sur le mort de Comte Logy
Louis XVI., König & Marie Antoinette Königin; Martini, Jean-Paul_Egide : Requiem
Lully, Jean-Baptiste; Couperin, François: Tombeau pour Lully
Lully, Jean-Baptiste; Rebel, Jean-Féry: Tombeau de Monsieur Lully
Lutoslawski, Witold; Lindberg, Magnus: Aura – in Memoriam Witold Lutoslwaski
Machaut, Guillaume de; Andrieu, F.; Tombeau sur le Mort de $Guillaume Machaut
Maderna, Bruno; Boulez, Pierre: Rituel – In Memoriam Bruno Maderna
Malawski, Arthur; Penderecki, Christoph: Epitaph in Memoriam Arthur Malawski
Mucha, Jiri; Thomson, Geraldine: Epitaph in Memoriam Jirí Mucha für Oboe, Flöte und Streichquartett
Muir, Edwin; McMillian, James: 2. Klavierkonzert in Memoriam Edwin Muir
Nono, Luigi; Kancheli, Giya: Lament, Trauermusik im Gedenken an Luigi Nono für Violine und Orchester
Nono, Luigi; Klebe, Giselher: Glockentürme Op. 103 für Klavier zu vier Händen
Nordgren, Pehr Henrik; Aho, Kalevi: In Memoriam Pehr Henrik Nordgren für Violine solo
Ockeghem, Johannes; Desprez, Josquin: Nymphes des bois – la déporation de Johannes Ockeghem
Opfer des Armenischen Genozids, Avedissian, Khachatoor: Oratorium im Gedenken an die Opfer des Armenischen Genozids 1915
Purcell, Henry; Clarke, Jeremiah; Finger, Gottfried; Hall, Henry; Morgan, Thomas; Blow, John: Odes on the death of Henry Purcell
Reuss, Heinrich Posthumus; Schütz, Heinrich : Musikalische Exequien
Rossini, Gioacchino, verschiedene Komponisten, Messa per Rossini
Rubinstein, Nicolai, Tschaikowsky, Peter: Trio für Klavier, Violine und Cello «À la mémoire d’un grande artiste»
Rutter, Christopher; Rutter, Christopher: Mass of the Children
Sachsen, Königin Christiane Eberhardine von; Bach, Johan Sebastian, Tombeau Kantate BWV 198
Sarasate, Pablo; Balada, Leonardo: Hommage to Sarasate
Schostakowitsch, Dmitri; Schnittke, Alfred: Prelude in Memoriam Dmitri Schostakowitsch für zwei Violinen
Schostakowitsch, Dmitri; Weinberg, Mieczyslaw: 12. Sinfonie “In memoriam Dmitri Schostakowitsch”
Schumann, Robert; Reimann, Aribert: Adagio – zum Gedenken an Robert Schumann,
Schumann, Robert; Nicodé, Jean-Louis : Andenken an Robert Schumann «Sechs Phantasiestücke, Op. 6
Silem, Garlieb; Telemann, Georg Philipp, Schwanengesang 1733, Trauermusik
Strawinsky, Igor; Castiglioni, Niccolo, Sonetto in Memoriam Igor Strawinsky für Chor
Varèse, Edgar; Tenney, James: Form 1 bis 4, in Erinnerung an Edgar Varèse
Wagner, Richard; Bruckner, Anton: Adagio, 7. Sinfonie, 2. Satz
Wasa, König Gustav III.; Kraus, Joseph Martin: Begräbniskantate
Wasa, König Gustav III.; Kraus, Joseph Martin: Trauersinfonie
Weber, Carl Maria von; Richard Wagner: An Webers Grabe
Webern, Anton; Dessau, Paul: In memoriam Anton Webern, 5 instrumentierte Kanons aus Bachs «Musikalisches Opfer» BWV 1079
Wispelway, Dorian; Wispelwey Pieter: zwei CDs mit Werken verschiedener Komponisten «In memoriam Dorian Wispelway»
Wolpe, Stefan; Tenney, James: Form 1 bis 4, in Erinnerung an Stefan Wolpe
In allgemeiner Weise, also ohne konkretes Werk, wäre vielleicht die Musik Morton Feldmans zu ergänzen, der in einem Interview mal gesagt hat:
"Ein Aspekt meiner Haltung als Komponist ist das Trauern, sagen wir z.B. um den Tod der Kunst. (...) In gewisser Weise trauere ich über etwas, das damit zu tun hat, dass (...) Schubert mich verlassen hat."
(Die Trauer kann ich nachempfinden, wenn ich mir vorstelle, dass es im. 19. Jhdt. einen Schubert gab und wir statt dessen Feldman haben
.)
[...] Die Trauer kann ich nachempfinden, wenn ich mir vorstelle, dass es im. 19. Jhdt. einen Schubert gab und wir statt dessen Feldman haben
.
- Prinzipiell habe ich gar nichts gegen Feldman. Hin und wieder, wenn mir nicht nach viel Musik ist. Aber im Vergleich zu einem Schubert ...
Opfer des Massakers von Katyn

Beim Massaker von Katyn erschossen Angehörige des sowjetischen Volkskommissariats für Innere Angelegenheiten vom 3. April bis 11. Mai 1940 etwa 4400 gefangene Polen, grösstenteils Offiziere, in einem Wald bei Katyn, einem Dorf 20 Kilometer westlich von Smolensk.
Der Pole Andrzej Panufnik (1914-1991) hat ein Epitaph für die Opfer dieses Kriegsverbrechens komponiert.
Opfer des Massakers von Babyn Jar

Der 1. Satz Adagio in Dmitri Schostakowitschs (1906-1975) 13. Sinfonie vertont das Gedicht Babyn Jar von Jewgeni Jewtuschenko.
Der erste Satz geht über das Massaker von Babyn Jar hinaus und umkreist das Leiden der Juden in einem thematisch weiten Bogen vom Auszug aus Ägypten, der Dreyfus-Affäre, dem Pogrom von Białystok im Jahre 1906 bis zum Schicksal Anne Franks.
https://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Babyn_Jar
Claude Debussy (1862-1918)

Le Tombeau de Claude Debussy ist eine Gruppenkomposition mit Klavierstücken von zehn Komponisten:
Bela Bartok (1881-1945), Paul Dukas (1865-1935) , Manuel de Falla (1876-1946) , Eugene Goossens (1893-1962), Gian Francesco Malipiero (1882-1974), Maurice Ravel (1875-1937), Albert Roussel (1869-1937), Erik Satie (1866-1925), Florent Schmitt (1870-1958), Igor Strawinsky (1882-1971)
Seinen Beitrag verwendete Maurice Ravel im ersten Satz seiner Sonate für Violine, Violoncello. Der Beitrag von Manuel de Falla ertönt auf der CD des Labels Naxos auch in einer Fassung für Gitarren.
Paul Dukas: La plainte, au loin, du faune
Manuel de Falla: Homenaje
Florent Schmitt: Mirages, Op. 70: No. 1, A la mémoire de Claude Debussy "Et Pan, au fond des blés lunaires,...
Eric Satie: En souvenir d'une admirative et douce amitié de trente ans
Gian Francesco Malipiero: Hommage à Claude Debussy
Igor Stravinsky: Fragment des symphonies d'instruments à vent à la mémoire de Claude Achille Debussy
Sir Eugene Goossens: Hommage à Debussy, Op. 28
Bela Bartok: Improvisations über ein ungarisches Volkslied, Op. 20, Sz.74: No. 7, Sostenuto, rubato
Albert Roussel: L'accueil des muses, L. 27
Maurice Ravel: 1. Satz aus der Sonate für Violine und Violincello
John W. Duarte (1919-2004) hat in Five Quite Songs Op. 37 für Sopran und Gitarre
im dritten Lied das Gedicht A Epitaph von Walter de La Mare vertont.
Here lies a most beautiful lady:
Light of step and heart was she;
I think she was the most beautiful lady
That ever was in the West Country.
But beauty vanishes; beauty passes;
However rare—rare it be;
And when I crumble, who will remember
This lady of the West Country?
Seinen Beitrag verwendete Maurice Ravel im ersten Satz seiner Sonate für Violine, Violoncello und Klavier.
Die Sonate ist nur für Violine und Violoncello, ohne Klavier.
John F. Kennedy (1917-1963)

Das tödliche Attentat auf den US-amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy löste weltweit Entsetzen aus.
Igor Strawinsky bat den Dichter W. H. Auden, um einen Text.
Nichts Großes, Pathetisches, Staatstragendes sollte es sein, nur ein sehr stilles kleines Gedicht.
Er komponiert eine kurze Elegie für JFK für Sopran und drei Klarinetten.
Die Zeilen des Gedichtes beginnen mit:
Wenn ein Gerechter stirbt, ...
@ Strawinskis Kennedy-Tombeau: Das ist jetzt - falls überhaupt rein zwölftönig (1) - für mich als Strawinski viel leichter zu benennen im Vergleich mit weiter oben! ![]()
![]()
Dabei bin ich mir keineswegs sicher, ob ich die Komposition vorher schon mal gehört hatte - trotz Integrale im Regal.
Dank an moderato!
(1) Ganz rein kann sie nicht sein, die Reihe. Das sieht man schon den Noten an.
Wolfgang
Ab und zu noch auf Konzertprogrammen zu finden:
Luigi Cherubini
Chant sur la mort d'Haydn
A trois voix, avec accompagnements
(1805)
Jacques Gallot (unbekannt-1690)

Gemälde von Jean de Reyn (1610–1678)
Robert de Vissée (1650-1725) hat das Stück dem Andenken des Komponisten und Lautenisten Jacques Gallot gewidmet.
Der Interpret widmet den Yiou Tube Beitrag dem verstorbenen Architekten Architect Yehuda Feigin.
Jouni Kaipainen (1956-2015)

Cecilia Damström (*1988) hat ein Epitaph für den finnischen Komponisten komponiert.
Paul Hindemith - Trauermusik
Im Januar 1936 reiste Hindemith nach London, um als Solist die englische Erstaufführung seines Bratschenkonzerts "Der Schwanendreher" in der Queen's Hall zu spielen. Hindemith erreichte London am 19. Januar. Bereits einen Tag später, am Abend des 20. Januar verstarb jedoch der britische König George V und das geplante Konzert mit Hindemiths Bratschenkonzert wurde wegen der Trauersituation abgesagt. Adrian Boult und die BBC wollten sich jedoch Hindemiths Mitwirkung beim Gedächtniskonzert, das anstelle des geplanten Konzerts stattfinden würde, sichern. Allerdings fand sich kein passendes Stück. Also beschloß man, daß Hindemith eine neue Komposition erstellen würde. Innerhalb nur eines Tages stellte Hindemith die Trauermusik in homage to the late King fertig. Die Uraufführung fand am Abend des gleichen Tags (21. Jan. 1936) live in einem BBC-Studio statt. Adrian Boult dirgierte, Paul Hindemith war der Solist.
Die Suite für Bratsche und Orchester besteht aus vier kürzeren Sätzen:
1. Langsam (Lento)
2. Ruhig bewegt (Poco mosso)
3. Lebhaft (Vivo)
4. Choral “Für deinen Thron tret ich hiermit.” – Sehr langsam (Largo)
Antoine Tamestit mit dem hr-Sinfonieorchester unter P. Järvi
Ludwig van Beethoven

Ludwig van Beethoven (1770-1827) schrieb die drei Equali für vier Posaunen WoO 30 auf Anregung von Franz Xaver Glöggl (1764-1839), dem Musikdirektor des Linzer Doms. Der Komponist hatte 1812 Glöggls Bruder Johann besucht und wurde von Franz Xaver dazu gedrängt, diese Werke zu schreiben. Beethoven bat ihn, sich ein Equale anzuhören, ein Stück für gleiche Stimmen oder Instrumente. Dieses eher geheimnisvolle Genre wurde mit der Posaune (normalerweise für vier Personen geschrieben) und im Allgemeinen für feierliche Anlässe wie Beerdigungen in Verbindung gebracht. Glöggl arrangierte für Beethoven eine Aufführung und der Komponist war offenbar beeindruckt.
Ignaz von Seyfried, ein Freund des Komponisten und später sein Biograph, hielt diese Musik für gut genug, um das erste und dritte Equali für vier Männerstimmen zu bearbeiten und es bei Beethovens Beerdigung am 29. März 1827 aufzuführen. Quelle Internet
Georg Philipp Telemann - Serenata eroica TWV4:7 Trauermusik für August den Starken (1733)
Aus Anlaß des Ablebens des sächsischen Kurfürsten Friedrich August I. und zugleich polnischen Königs August II. am 1. Februar 1733 entstand eine Flut von Trauergedichten und Lobpreisungen. Telemann vertonte das Libretto eines unbekannten Theologiestudenten namens Joachim Johann Daniel Zimmermann. Die Kantate spiegelt nicht nur Betroffenheit, Klage und Trauer wider, sondern zeichnet gleichzeitig das Bild eines weisen, ja "idealen" Herrschers.
Sinfonia
Erheitre die betränten Augen
Franz Schubert (1797-1828)

Franz Schubert /1797-1828) komponierte mit 16 Jahren ein Nonett es-Moll D. 79.
2 Klarinetten, 2 Fagotte, 1 Contafagott, 2 Hörner, 2 Posaunen
Er gab ihm den Titel "Franz Schuberts Begräbniß-Feyer" – und stellte so die Nachwelt vor ein Rätsel: bitterer Ernst oder ironischer Scherz?
Schubert stand kurz davor, das Stadtkonvikt zu verlassen, an dem er Schüler war.
Ist das Nonett womöglich eine Klage auf den bevorstehenden Abschied? Bei kaum einem anderen Komponisten ist die Melancholie so tief in die DNA der Musik eingeschrieben wie bei Schubert: ein Changieren zwischen Trauer und innerem Frieden – im Nonett des Teenagers versehen mit einem unterschwelligen Aufblitzen von Verschmitztheit. Kommentar You Tube Beitrag
Die Form dieser Trauermusik ist von lapidarer Schärfe, bestehend aus einer zweiteiligen Melodie mit Wiederholungen, gespielt allein von zwei Hörnern. Durch eine auf diesen Instrumenten damals ungewohnte Chromatik entsteht durch Stopftöne ein seltsam bedrückter Klang, der in einem Triller auf dem Leitton fast ins Groteske kippt. Verblüffend danach der kräftige Einsatz aller neun Blasinstrumente, darunter auch Posaunen und Kontrafagott. Sie wiederholen genau das gleiche Stück samt Wiederholungen, aber ohne den fatalen Triller. Aus diesem schnörkellosen Insistieren entsteht eine Monumentalität ohne Wenn und Aber. Festspielhaus Bregenz
Für Violine Solo hat Johannes X. Schachtner (*1985) ein Epitaph komponiert.
Für wen er es geschrieben hat, konnte ich nicht ermitteln.
Edith Louisa Cavell (1865-1915)

Nigel Clarke (*1960) hat Edith Louisa Cavell ein Epitaph für Violine solo zugeeignet.
Sie war eine in Belgien tätige britische Krankenschwester, die während der deutschen Besatzung Belgiens im Ersten Weltkrieg von einem deutschen Militärgericht wegen Fluchthilfe für alliierte Soldaten zum Tode verurteilt und durch Erschießung hingerichtet wurde.
4000 Soldaten, die im Krieg gegen Norwegen versenkt wurden

Hans Eisler (1898-1962) hat im Hollywood Liederbuch als Nummer 9 ein kurzes Lied komponiert mit dem Titel Gedenktafel für 4000 Soldaten, die im Krieg gegen Norwegen versenkt wurden
Der Vierzeiler stammt von Berthold Brecht. Der Text ist durch Copyright bis 2026 geschützt.
Gefallener der Flandernschlacht

Vladslo, Deutscher Soldatenfriedhof
Die Nummer 10 des Hollywooder Liederbuchs von Hans Eisler (1898-1962) ist ein Epitaph auf einen in der Flandernschlacht Gefallenen.
Da wiederum Berthold Brecht (1898-1956) der Verfasser des Vierzeilers ist, gilt das Copyright.
Es gab drei Flandernschlachten im 1. Weltkrieg.
https://www.zum.de/Faecher/G/B…er/flandernschlachten.htm
https://www.zum.de/Faecher/G/B…chtfelder/friedhoefe1.htm
Der australische Komponist Brett Dean (*1961) hat ein Streichquintett "Epitaphs" geschrieben, dessen fünf Sätze je einer Person in memoriam gewidmet sind:
1. Only I will know (in memoriam Dorothy Porter): Gently flowing, with intimate intensity
2. Walk a little way with me (in memoriam Lynda Holt): Moderato scorrevole - Still, pensive - ...
3. Der Philosoph (in memoriam Jan Diesselhorst): Quasi cadenza, slow and spacious, misterioso - Un poco agitato - ...
4. György meeta the Girl Photographer (in memoriam Betty Freeman, hommage à György Ligeti): Fresh, energetic
5. Between the spaces in the sky (in memoriam Richard Hickox): Hushed and fragile - Un poco più agitato - ...
Dorothy Porter (1905-1995)
Sie war die erste Afroamerikanerin, die einen Abschluss in Bibliothekswissenschaft von der Columbia University erhielt.
Porter veröffentlichte zahlreiche Bibliographien zur afroamerikanischen Geschichte.
Als ihr klar wurde, dass das Dewey-Dezimalsystem nur zwei Klassifizierungsnummern für Afroamerikaner hatte, eine für Sklaverei und eine für Kolonisierung, schuf sie ein neues Klassifizierungssystem, das Bücher nach Genre und Autor sortierte.
Lynda Holt
Jan Diesselhorst (1954-2009)
Er war Cellist der Berliner Philharmoniker. 1985 gründete er mit seinen drei Orchesterkollegen das Philharmonia Quartett Berlin. Ferner gehörte er seit seiner Aufnahme im Orchester auch dem Ensemble Die 12 Cellisten des Orchesters an und unterrichtete seit 1990 an der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker. Bei den Berliner Philharmonikern, zu dessen „markanten Figuren in der ersten Reihe“ Diesselhorst zählte, wirkte er außerdem seit 2003 im Fünferrat und seit 2005 im Orchestervorstand, sowie als stellvertretender Stiftungsvorstand mit.
Betty Freeman (1921-2009)
Sie hatte eine Ausbildung zur Konzertpianistin, wechselte jedoch Mitte der 1960er Jahre ins Musik- und Veranstaltungsmanagement. Seit dieser Zeit war sie auch als Mäzenin tätig und unterstützte Komponisten am Anfang ihrer Karriere. Zu den von ihr geförderten Musikern gehörten unter anderem John Cage, La Monte Young, Philip Glass, Harry Partch, Steve Reich und Harrison Birtwistle. Viele dieser Musiker widmeten ihr in der Folge ihre Werke, ... Ab 1972 begann sie mit der Porträtfotografie von Komponisten.
Richard Hickox (1948-2008)
Er war ein britischer Dirigent. Er galt als Spezialist für Barockopern und später auch für englische Musik.
.
Bela Bartok (1881-1945)

Der finnische Komponist Einojuhanni Rautavaara (1928-2016) hat ein Epitaph dem Andenken des ungarischen Komponisten in seinen 2 Präludien und Fugen für Cello und Klavier geschrieben.
Publius Ovidius Naso, (43 v. Chr. - 17 n. Chr.)

Christoph Renhart (*1987) hat dem antiken römischen Dichter ein Epitaph gewidmet.
1. Prolog
2. Die toten Falter des Meeres
3. Abend auf Tauris
4. Am anderen Morgen
5. In dieser Zeit
