Vorfreude auf kommende musikalische Ereignisse

  • Die Thalheimer-Inszenierung werde ich am 16.11. sehen. Auf Deine Eindrücke bin ich gespannt. Es grüßt Hans

    Ich zähle zwar mit Sicherheit nicht zu den großen Wagner-Kennern, werde trotzdem sehr gerne meinen rein subjektiven Eindruck mit Euch teilen

    „Eppur si muove!“

    Galileo Galilei

  • NEU! Ich nutze mal diese Seite, um das Gegenteil von Vorfreude zu berichten.

    Zu Beginn jeden Monats informiere ich mich per Internet über die Angebote der Theater in der Rhein-Ruhr-Schiene.

    Heute war der Novemberspielplan der Deutschen Oper am Rhein dran, und ich kann gar nicht sagen, wie entsetzt ich war.

    Früher spielte man in der DOR allein in Düsseldorf 35 Vorstellungen im Monat mit einem großen Repertoire, auch von hochklassigen Opern, dazu mindestens 10 Vorstellungen in Duisburg.

    Im armen Gelsenkirchen spielt man auch Musicals und Operetten, weil die das Geld bringen, allerdings auch regelmäßig 2 Opern in hochklassigen Aufführungen.

    Der Novemberspielplan 2025 in der DOR bietet jede Menge Kleinkram, wie Führungen, Musicals, Operetten, Infoveranstaltungen, Kinderstücke usw., früher alles Nebenprodukte, heute als Hauptprogramm.

    Ach ja, 2 leichtgewichtige Opern gibt es trotzdem. Düsseldorf: "Viva la Mamma" von Donizetti, 2x. Ich kenne das Stück, nett, harmlos, Fingerübung. Das ist einzige Oper in Düsseldorf im November - und ich werde nicht hingehen.

    Duisburg: 3x Nabucco, auch nicht gerade erste Wahl, also gehe ich da auch nicht hin.

    Der erste Lichtblick, am 30.11, der Monat ist vorbei, Händels "Giulio Cesare" (Premiere).

    EINE BANKROTTERKL'ÄRUNG.

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  • Ach ja, 2 leichtgewichtige Opern gibt es trotzdem. Düsseldorf: "Viva la Mamma" von Donizetti, 2x. Ich kenne das Stück, nett, harmlos, Fingerübung. Das ist einzige Oper in Düsseldorf im November - und ich werde nicht hingehen.

    Duisburg: 3x Nabucco, auch nicht gerade erste Wahl, also gehe ich da auch nicht hin.

    Der erste Lichtblick, am 30.11, der Monat ist vorbei, Händels "Giulio Cesare" (Premiere).

    Nur eine 'echte' Oper im Monat pro Haus ist natürlich eine Katastrophe. Das hätte ich von der DOR auch nicht erwartet! Das zeigt wie verwöhnt man noch immer in Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, Leipzig-Halle oder Dresden ist. Ist das denn eine Ausnahme oder sieht das jetzt immer so aus?


    Nabucco ist natürlich nicht so leichtgewichtig wie Viva la Mamma und ich würde hingehen. Aber das Highlight dürfte natürlich Giulio Cesare sein...

    Beste Grüße von Tristan2511


    "Glaubt er, dass ich an seine elende Geige denke, wenn der Geist zu mir spricht?"

    (Beethoven zu Schuppanzigh)

  • Das ist bis jetzt eher eine Ausnahme an der DOR. Duisburg wird leider aus Kostengründen massiv ausgedünnt, aber so ein besch... Programm für November habe ich noch nie an der DOR gesehen, und ich bin seit über 30 Jahren regelmäßig da!

  • Im Dezember Monaten gibt es doch an der DOR wieder Besserung. In Düsseldorf gibt es Katja Kabanowa (da freu ich mich drauf wie Bolle) und in Duisburg Händels "Giulio Cesare" (auch hier ist Bolle angesagt), beide Werke auch mehrmals.

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  • Im Dezember Monaten gibt es doch an der DOR wieder Besserung. In Düsseldorf gibt es Katja Kabanowa (da freu ich mich drauf wie Bolle) und in Duisburg Händels "Giulio Cesare" (auch hier ist Bolle angesagt), beide Werke auch mehrmals.

    Aber trotzdem ! November und Dezember kein Verdi, Puccini, Wagner oder Strauss an der DOR. Daran kann ich mich nicht erinnern!

    Hoffentlich erfolgt hier nicht der Wechsel zum Stagionebetrieb. Die DOR hatte immer ein tolles ausgewogenes Programm, welches mit Wien, zT auch Berlin, gut mithalten konnte.

  • The Witness - Der einzige Zeuge


    ich denke, statt Musik kann auch ein toller Film hier vorgestellt werden.

    Dieser tolle Film spielt im Milieu der Amish und der brutalen Welt einer Großstadt. Ein Amish-Junge beobachtet als einzige Zeuge einen Mord und wird deshalb verfolgt.

    Dieser Film zeigt sehr einfühlsam die Welt der Amish mit ihren positiven, heiteren Seiten, aber auch mit ihrer biblischen Strenge.

    Im Grunde wird hier meisterhaft der Gegensatz von urbaner Freiheit und enger Gemeinschaft darsgestellt. Das war der Grund, warum ich diesen Film in meinem Sozialwissenschafts-leistungs

    kurs gezeigt und diskutiert habe. Es zeigte sich, dass solche Medien viel wirksamersind als wenn man einen schlauen Text diskutieren lässt. Mir war in diesem Kurs immer wichtig zu zeigen, wie soziologische Theorie auf die Wirklichkeit passt. Der andere Renner dieser Theorie war Dr. Pingel´s Biertest (steht hier irgendwo)!














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  • Aber trotzdem ! November und Dezember kein Verdi, Puccini, Wagner oder Strauss an der DOR. Daran kann ich mich nicht erinnern!

    Hoffentlich erfolgt hier nicht der Wechsel zum Stagionebetrieb. Die DOR hatte immer ein tolles ausgewogenes Programm, welches mit Wien, zT auch Berlin, gut mithalten konnte.

    Für ein Programm wie im November und Dezember muss man eigentlich kein neues Opernhaus bauen!

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  • Ina Karr wird ab 2027 neue Generalintendatin der Deutschen Oper am Rhein. Sie will mehr junge Besucher anlocken - aber welcher Intendant will das nicht?

    Der langjährige Intendant Christoph Meyer hat im März 2025 sein Amt aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt. Es bleibt aber ein Geheimnis, wer das Haus bis 2027 leiten wird.

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  • Übermorgen in der Elphi :)


    PAVEL HAAS QUARTET


    Kaprálová: Streichquartett Nr. 1

    Martinů: Streichquartette Nr. 3 & 5

    Korngold: Streichquartett Nr. 2



  • Ich freue mich auf die Tosca am kommenden Donnerstag an der Deutschen Oper Berlin.

    Carmen Giannattasio, Brian Jagde und Ivan Inveradi singen.

    ..., eine spe*ifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifi*ierbar.
    -- Aydan Ö*oğu*

  • Am Donnerstag werde ich, so Gott will, Herbert Blomstedt mit Bruckner 9 in der Elphi erleben. Ich bin sehr gespannt und erwarte ein minimalistisches, charismatisches und altersweises Dirigat.

    Die Karte habe ich schon eine Weile - immer mit dem Wissen, dass es bei einem 98jährigen jederzeit zu gesundheitsbedingten Absagen oder selbstverständlich auch zum Todesfall kommen kann. Aber es sieht gut aus, Blomstedt scheint erstaunlicherweise noch immer in der Lage zu sein große Konzerte zu leiten. Das ist schon unglaublich und nötigt Respekt ab!

    Beste Grüße von Tristan2511


    "Glaubt er, dass ich an seine elende Geige denke, wenn der Geist zu mir spricht?"

    (Beethoven zu Schuppanzigh)

  • Heute Abend sehe ich die Ariadne auf Naxos in der Staatsoper HH. Im Grunde zum zweiten Mal, dennoch sehe ich die Inszenierung zum ersten Mal: Beim letzten Mal streikten die Bühnenarbeiter und die Aufführung fand kurzerhand konzertant statt. Nun freue ich mich sehr, die Tcherniakov-Inszenierung auch noch zu erleben. Nach Salome und Elektra der dritte Tcherniakov-Strauss am Hause. Ich glaube sogar, dass alle drei ein ähnliches Bühnenbild/Ausstattung teilen...

    Johannes Debus leitet das Philharmonische Staatsorchester, Anja Kempe singt wieder die Ariadne, Lenneke Ruiten die Zerbinetta. Wolfram Koch spricht den Haushofmeister/Theseus.

    Beste Grüße von Tristan2511


    "Glaubt er, dass ich an seine elende Geige denke, wenn der Geist zu mir spricht?"

    (Beethoven zu Schuppanzigh)

  • Ich hatte mich ja sehr beschwert über das magere Opernangebot (Konzerte ähnlich) hier in der Rhein-Ruhr-Schiene. Der Dezember bringt mehr.

    Oper:

    Katja Kabanowa, Giulio Cesare: Rheinoper

    Cinderella (Ballett, Prokofiew), Cardillac (Hindemith): Essen

    Konzerte in der Philharmonie Essen:

    -Voces8 (populäre Weihnachtslieder)

    -Messias (Tenebrae und Basler Kammerorchester. Zum Glück habe ich das in meinem Abo, denn das wird brechend voll)

    -Alpensinfonie (Strauss)

    - Sinfoniekonzert (Strauss, 4 letzte Lieder und Mahlers Vierte)

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  • Ich freu mich als nächstes auf:


    05.12.25

    Philharmonie Berlin

    Berliner Philharmoniker unter Jordi Savall


    Jean-Philippe Rameau

    Naïs, Suite zusammengestellt von Jordi Savall

    Christoph Willibald Gluck

    Don Juan, Ballett

    Wolfgang Amadeus Mozart

    Symphonie Nr. 41 C-Dur KV 551 »Jupiter«

  • Ich staune darüber, denn im Jahr 26, irgendwann im Frühling, war ein Savall-Konzert in der Essener Philharmonie geplant, aber aus persönlichen Gründen abgesagt worden (leider in meinem Abo).

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  • Ich staune darüber, denn im Jahr 26, irgendwann im Frühling, war ein Savall-Konzert in der Essener Philharmonie geplant, aber aus persönlichen Gründen abgesagt worden (leider in meinem Abo).

    Wäre die einfache Lösung nicht die, dass er im Frühling 26 durch private Angelegenheiten verhindert ist, im Dezember 25 aber nicht?

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  • Ich freue mich darauf demnächst mit meiner Frau für ein paar Tage zu verreisen. Wir haben an drei aufeinanderfolgenden Tagen ( 5,6 und 7. 12) und an drei unterschiedlichen Orten ein Treffen mit den Damen Fedora, Cio-Cio-San und Salome. Das gibt es wahrscheinlich nur in Berlin !

    Karnevalsonntag 15.2. dann die Walküre im Harz in Halberstadt und als Höhepunkt am 25.3 Tristan in der Met.

  • Gute Woche: Morgen sehe ich in der Staatsoper HH "Ruslan und Ludmilla", eine der Premieren der Spielzeit. Die Kritiken sind gemischt, ich bin gespannt.


    Am Donnerstag dann in der Elphi mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester ein tolles Programm: Prokofjew 2. Klavierkonzert und selten zu hörendes Repertoire: Dohnanyi - 1. Sinfonie, die ich sehr mag.

    Beste Grüße von Tristan2511


    "Glaubt er, dass ich an seine elende Geige denke, wenn der Geist zu mir spricht?"

    (Beethoven zu Schuppanzigh)

  • recte: Giulia Cesarea ... Ist wohl gendertechnisch gefloppt ...


    Was kommt als nächstes? Hänseline und Greterich?

    Ich habe es mit Grausen gelesen und mein Lieblingskritiker Lars von der Gönna hat kein gutes Haar an der Inszenierung gelassen.

    Vielleicht nehme ich eine Schlafbrille mit.

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  • Gerade vorhin eine Karte für das Markgräfliche Theater in Bayreuth erwischt für Händels Oper "Floriante" (1721). Ein Hörplatz für 39 € musste reichen, zum Sehen waren mir 115,00 bis 345,00 € im Portemonnaie nicht gegeben.


    Freu mich jedoch sehr, mal dieses erwürdige Gebäude kennenzulernen und z.B. mit dem naheliegenden Theater in Schwetzingen zu vergleichen.

    Mehr Musik ins Leben, mehr Leben in die Musik.

  • Ein Hörplatz für 39 €

    Diese Summe für einen Hörplatz habe ich auch noch nie erlebt =O

    Aber für eine seltene Händel-Oper wäre ich auch ins Überlegen gekommen... :thumbup:

    Beste Grüße von Tristan2511


    "Glaubt er, dass ich an seine elende Geige denke, wenn der Geist zu mir spricht?"

    (Beethoven zu Schuppanzigh)

  • Heute Abend werde ich „Eine Alpensymphonie“ und „DieVier letzten Lieder“, gesungen von Sarah Wegener, in Essener Philharmonie hören. Es spielt das Orchester des Hauses unter der Leitung von Andrea Sanguineti.

    „Eppur si muove!“

    Galileo Galilei

  • Heute Abend werde ich „Eine Alpensymphonie“ und „DieVier letzten Lieder“, gesungen von Sarah Wegener, in Essener Philharmonie hören. Es spielt das Orchester des Hauses unter der Leitung von Andrea Sanguineti.

    Schön! Ihre Stimme höre ich sehr gern, aber auf ihrem YT-Kanal gab es in den letzten Jahren nichts neues, daß ich schon dachte, sie sei nicht mehr aktiv.

    ..., eine spe*ifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifi*ierbar.
    -- Aydan Ö*oğu*

  • Am kommenden Sonntag werde ich Wozzeck unter Christian Thielemann an der Berliner Staatsoper sehen. Es singen Simon Keenlyside, Anja Kampe, Andreas Schager und Stephen Milling.

    ..., eine spe*ifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifi*ierbar.
    -- Aydan Ö*oğu*

  • Diese Summe für einen Hörplatz habe ich auch noch nie erlebt =O

    Aber für eine seltene Händel-Oper wäre ich auch ins Überlegen gekommen... :thumbup:

    Ich hatte in Essen vor Jahren bei einer Händel-Oper einen quasi-Hörplatz. Ich konnte nur die linke Hälfte sehen, die rechte kaum bis gar nicht. Dort spielten einige wichtige Szenen. Ich habe mich dann beschwert und die Hälfte des Eintrittsgeldes zurückverlangt. Das wurde abgelehnt mit der abstrusen Begründung, dass man als Besucher wissen müsse, dass dieser Regisseur dazu neige, gewisse Ecken auszusparen. Ich habe immer gedacht, dass bei Inszenierungen jemand vor der Premiere zusieht, ob man zumindestens bei den wichtigen Szenen alles sieht.

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