Vorfreude auf kommende musikalische Ereignisse

  • Vielleicht ist das Live nocheinmal etwas anderes. Ich besuche öfter mal auch Werke, die mir nicht allzu weit oben auf der Liste der Lieblingswerke stehen und bekomme live meist einen anderen Eindruck.

    Bruckner 9. Lange nicht live gehört,

    Die hörte ich im November mit dem greisen Blomstedt. Viel Freude!

    Beste Grüße von Tristan2511


    "Glaubt er, dass ich an seine elende Geige denke, wenn der Geist zu mir spricht?"

    (Beethoven zu Schuppanzigh)

  • Am kommenden Freitag werde ich Weinbergs Passagierin in Frankfurt sehen.

    ..., eine spe*ifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifi*ierbar.
    -- Aydan Ö*oğu*

  • Am kommenden Freitag werde ich Weinbergs Passagierin in Frankfurt sehen.

    Das wird sicher ein eindrückliches Erlebnis. Ich habe sie, wie im Alle-sprechen-Thread heute erwähnt, 2024 in Lübeck erlebt und war sehr beeindruckt.

    Beste Grüße von Tristan2511


    "Glaubt er, dass ich an seine elende Geige denke, wenn der Geist zu mir spricht?"

    (Beethoven zu Schuppanzigh)

  • Das wird sicher ein eindrückliches Erlebnis. Ich habe sie, wie im Alle-sprechen-Thread heute erwähnt, 2024 in Lübeck erlebt und war sehr beeindruckt.

    Ich wollte die Oper eigentlich in Warschau sehen. Aber die drei Vorstellungen, die es in diesem Frühjahr dort gibt, waren schnell ausverkauft. So bin ich nach Frankfurt ausgewichen.

    ..., eine spe*ifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifi*ierbar.
    -- Aydan Ö*oğu*

  • Ich freue mich auf zwei Veranstaltungen der Kölner Philharmonie nächste Woche. Am 19. Februar singt Véronique Gens „Mélodies françaises“ und am 22. wird Bellinis „I Capuleti e i Montecchi“ konzertant aufgeführt. Die Besetzung ist sehr schön: es singen Elsa Dreisig, Kate Aldrich, Amitai Pati, Nicolo Donini und Antonio di Matteo.
    Eine Woche später „Giulio Cesare“ in Essener Philharmonie mit Sabine Devieilhe und Jakub Józef Orlinski in den Hauptrollen und Francesco Corti am Dirigentenpult.

    „Eppur si muove!“

    Galileo Galilei

  • Ich freue mich auf zwei Veranstaltungen der Kölner Philharmonie nächste Woche. Am 19. Februar singt Véronique Gens „Mélodies françaises“ und am 22. wird Bellinis „I Capuleti e i Montecchi“ konzertant aufgeführt. Die Besetzung ist sehr schön: es singen Elsa Dreisig, Kate Aldrich, Amitai Pati, Nicolo Donini und Antonio di Matteo.

    Zu Bellinis Capuleti wollten wir auch gehen ...leider kam was dazwischen.


    Fantastische Musik, wünsche viel Freude in der Philharmonie.

  • Den Händel habe ich auch im Abo. Gespannt bin ich auf Orlinski, dessen Timbre mir nicht so liegt. Aber nach den Berichten hier kann ich beruhigt sein.

    Die Reihe "Alte Musik bei Kerzenschein" in Essen ist absolut sensationell. Zwei Berichte werde ich nachliefern, einmal "Vox Luminis XL" mit Tallis´ "Spem in alium" und "Pygmalion" mit einem deutschen Programm (Motetten und Kantaten16.-18.JHh.).

    Eine kleine Beobachtung: ich bin offensichtlich der einzige hier, der ab und zu über Eintrittspreise schreibt. Vor allem bei denselben Konzerten würde mich interessieren, was diese bei euch kosten. Ich kann mir vorstellen, dass es in den großen Metropolen wie Berlin, Hamburg, Stuttgart und München doch teurer ist. Mein Abo für 6 Aufführungen, bei der noch Jordi Savall fehlte (abgesagt), hat 108,-- gekostet. Dabei ist die An- und Abfahrt (VRR) schon mit dabei!

    Nachwort: das ist jetzt keine Abwertung. Wenn ich in HH lebte, würde ich auch jede Menge Geld für die Elphi ausgeben in München für die Bayrische Staatsoper. Berlin wäre natürlich der Gipfel, vor allem auch während des reichhaltigen Programms von Oper und Konzert. Diese Reichhaltigkeit hat leider hier in der Rhein-Ruhr-Region stark nachgelassen.


    Nachtrag: dieser Bericht ist in das falsche Thema geraten, es bezieht sich auf Provence (hier #1206).

    Computer kaufen keine Autos (Jochen Hensel)

  • Morgen werde ich an der Semperoper die Karmeliterinnen sehen.


    ..., eine spe*ifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifi*ierbar.
    -- Aydan Ö*oğu*

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  • Nächste Woche gehts durchs Land. Wieder reiner Zufall, bedingt in der Programmplanung der Häuser. Drei Sinfoniekonzerte, drei Himmelsrichtungen von unserem Haus aus:


    * Nordost: Montag gibt es in Kiel (Konzertsaal im Schloss) Korngolds Fis-Dur-Sinfonie & Dvoraks Cellokonzert

    * Süd: Freitag gibt es in der Elphi Tschaikowskys 3. Sinfonie & Nielsens Klarinettenkonzert

    * Nord: Samstag in Itzehoe (Landestheater SH, welches an verschiedensten Spielorten agiert) Mozarts Klarinettenkonzert & Sibelius 2. Sinfonie.


    Das wird eine vielseitige und spannende Woche!

    Beste Grüße von Tristan2511


    "Glaubt er, dass ich an seine elende Geige denke, wenn der Geist zu mir spricht?"

    (Beethoven zu Schuppanzigh)

  • Heute Abend gibt es Hoffmanns Erzählungen in der Berliner Staatsoper. Benjamin Bernheim singt.



    Ich freue mich darauf.

    ..., eine spe*ifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifi*ierbar.
    -- Aydan Ö*oğu*

  • BB habe ich in dieser Rolle in Salzburg gehört. Auch eine eher merkwürdige Inszenierung und die tw. etwas fade Langfassung, aber musikalisch Spitze. Wahrscheinlich ist er der beste Hoffmann zur Zeit, viel Spaß.

    Und die Bacarole ist und bleibt trotz Beethoven, Verdi & Co. für mich persönlich das schönste Musikstück, das je entstanden ist.

  • Heute Abend gibt es Hoffmanns Erzählungen in der Berliner Staatsoper. Benjamin Bernheim singt.



    Ich freue mich darauf.

    Das hört sich vielversprechend an! Wer übernimmt die Frauen-Partie(n)?

    „Eppur si muove!“

    Galileo Galilei

  • Das hört sich vielversprechend an! Wer übernimmt die Frauen-Partie(n)?

    Samantha Hankey singt Nicklausse; Regina Konsz, Siobhan Stagg u. Sandra Laagus singen Olympia, Antonia u. Giulietta.

    ..., eine spe*ifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifi*ierbar.
    -- Aydan Ö*oğu*

  • Samantha Hankey singt Nicklausse; Regina Konsz, Siobhan Stagg u. Sandra Laagus singen Olympia, Antonia u. Giulietta.

    Die Aufgabe ist also verteilt. Wenn meiner Erinnerung mich nicht täuscht, habe ich diese Oper meistens mit nur einer Sopranistin geehört. Es ist allerdings schon lange her, dass ich die zum letzten mal gehört habe. Noch mal, ganz viel vergnügen!

    „Eppur si muove!“

    Galileo Galilei

  • Morgen erlebe ich in der Elphi das City of Birmingham SO und Bruce Liu am Klavier mit Tschaikovskys 1. Klavierkonzert Op. 23. Nach der Pause gibt es die 1. Sinfonie von William Walton (gab es da nicht hier im Forum einen großen Freund von dieser Sinfonie? Amdir ?).

    Beste Grüße von Tristan2511


    "Glaubt er, dass ich an seine elende Geige denke, wenn der Geist zu mir spricht?"

    (Beethoven zu Schuppanzigh)

  • Ein großer Freund dieser Sinfonie bin ich auf jeden Fall! Ich kenne über fünf Einspielungen und finde das Werk ungemein spannend.

    Lieber Fahrrad verpfänden denn als Landrat enden!

  • Ein großer Freund dieser Sinfonie bin ich auf jeden Fall! Ich kenne über fünf Einspielungen und finde das Werk ungemein spannend.

    Dann habe ich das wahrscheinlich bei dir mal gelesen! :cheers:

    Beste Grüße von Tristan2511


    "Glaubt er, dass ich an seine elende Geige denke, wenn der Geist zu mir spricht?"

    (Beethoven zu Schuppanzigh)

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  • Morgen erlebe ich in der Elphi das City of Birmingham SO und Bruce Liu am Klavier mit Tschaikovskys 1. Klavierkonzert Op. 23. Nach der Pause gibt es die 1. Sinfonie von William Walton (gab es da nicht hier im Forum einen großen Freund von dieser Sinfonie? Amdir ?).

    Korrekt! Ich liebe diese Sinfonie (ich hatte auch schon einmal überlegt, sie für „Alle sprechen über“ zu nominieren, mich dann aber doch für Elgars 1. entschieden), ganz viel Spaß dir! Dirigiert Kazuki Yamada? Seine vor ein paar Tagen veröffentlichte Einspielung habe ich gehört und halte sie für gut, aber nicht herausragend (in der Coda des 1. Satzes geht z.B. den Trompeten die Luft aus und die vorher gut präsenten Pauken sind auf einmal nur noch sehr leise zu hören, außerdem ein paar Manierismen in den Schlusstakten des 1. und 4 Satzes), ich hoffe, dass die Beteiligten live noch eine Schippe drauflegen!


    Liebe Grüße

    Amdir

  • Morgen höre ich im Berliner Konzerthaus Erin Morley und Lawrence Brownlee.


    ..., eine spe*ifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifi*ierbar.
    -- Aydan Ö*oğu*

  • zu POST #1.222


    Gioacchino Rossini

    „Wilhelm Tell“ – Ouvertüre zur Oper

    Gioacchino Rossini

    “Ah, quel respect“ – „Ce téméraire qui croit nous plaire” – Duett aus der Oper „Le Comte Ory“

    Georges Bizet

    „À cette voix quel trouble“ – „Je crois entendre encore” – Arie aus der Oper „Die Perlenfischer“

    Giuseppe Verdi

    “Gualtier Maldè!“ – „O caro nome“ – Arie aus „Rigoletto“

    Léo Delibes

    “D’où viens-tu?“ – „C’est le dieu de la jeunesse” – Duett aus der Oper „Lakmé“

    Camille Saint-Saëns

    „Bacchanale“ für Orchester aus der Oper „Samson et Dalila“

    Giuseppe Verdi

    Vorspiel zur Oper „Aida“

    Georges Bizet

    „Ils verront si je mens!” aus der Oper „La Jolie Fille de Perth“

    Vincenzo Bellini

    “Nel furor delle tempeste“ – „Per te di vane lagrime” – Arie aus der Oper „Il Pirata“

    Léo Delibes

    “Où va la jeune Indoue” – Arie aus der Oper „Lakmé“

    Emanuel Chabrier

    „Bourée fantasque“ (orchestriert von Charles Koechlin)

    Gaetano Donizetti

    “Quoi? Vous m’aimez?“ – „De cet aveu si tendre“ – Duett aus der Oper „Die Regimentstochter“

    Erin Morley Sopran Lawrence Brownlee Tenor

    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

    Renato Balsadonna Cond.



    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Opernwochenende zu Hause.

    Am Freitag gibt es mit meinem Bruder gemeinsam Verdis "Il trovatore" an der Staatsoper. Diese, durchaus streitbare, Produktion habe ich 2024 schon einmal besucht. Bin gespannt wie sie jetzt auf mich wirkt.


    Am Sonntag dann Wagners "Lohengrin" ebenfalls in der Staatsoper, in Konwitschnys Klassenzimmer-Inszenierung (quasi passend zum RT Thread). Ich freue mich auf KFV in einer Paraderolle als Lohengrin und bin auch gespannt wie der meistens sehr gute Hamburger Opernchor sich in dieser ausgesprochenen Choroper schlägt.

    Beste Grüße von Tristan2511


    "Glaubt er, dass ich an seine elende Geige denke, wenn der Geist zu mir spricht?"

    (Beethoven zu Schuppanzigh)

  • Am Sonntag dann Wagners "Lohengrin" ebenfalls in der Staatsoper, in Konwitschnys Klassenzimmer-Inszenierung (quasi passend zum RT Thread). Ich freue mich auf KFV in einer Paraderolle als Lohengrin und bin auch gespannt wie der meistens sehr gute Hamburger Opernchor sich in dieser ausgesprochenen Choroper schlägt.


    Darum beneide ich Dich! Leider ist es zeitlich bei mir gerade so eng, dass es mit dem berühmten Konwitschny-"Lohengrin" bei mir wohl (mal wieder) nichts wird in dieser Spielzeit.


    Dafür haben wir zum Glück noch Karten für Teodor Currentzis in der Elphi im Mai bekommen - es gibt das Berg-Violinkonzert und Mahlers Erste mit Currentzis' Utopia-Orchester und mit Vilde Frang als Solistin.


    LG :hello:

    "Was Ihr Theaterleute Eure Tradition nennt, das ist Eure Bequemlichkeit und Schlamperei." Gustav Mahler

  • Currentzis' Utopia-Orchester

    Spielen die immer noch im Stehen? Habe da ein Konzert aus dem Wiener Konzerthaus aufgenommen, war ein toller Klang.

    Ich streite für die Schönheit und den edlen Anstand des Theaters. Mit dieser Parole im Herzen leb' ich mein Leben für das Theater, und ich werde weiterleben in den Annalen seiner Geschichte!

    Zitat des Theaterdirektors La Roche aus Capriccio von Richard Strauss.

  • Spielen die immer noch im Stehen?


    Keine Ahnung, ich lasse mich mal überraschen. Wir haben auf jeden Fall Sitzplätze gebucht. ^^


    LG :hello:

    "Was Ihr Theaterleute Eure Tradition nennt, das ist Eure Bequemlichkeit und Schlamperei." Gustav Mahler

  • Darum beneide ich Dich! Leider ist es zeitlich bei mir gerade so eng, dass es mit dem berühmten Konwitschny-"Lohengrin" bei mir wohl (mal wieder) nichts wird in dieser Spielzeit.

    Ja, du hattest bei der Spielzeitankündigung gesgt, dass du gerne hingehen würdest. Schade dass es nicht passt, mal schauen ob er es wieder auf den Spielplan der nächsten Spielzeit schafft. In HH wird ja leider seit Jahren verhältnismäßig wenig Wagner pro Spielzeit gemacht...

    Beste Grüße von Tristan2511


    "Glaubt er, dass ich an seine elende Geige denke, wenn der Geist zu mir spricht?"

    (Beethoven zu Schuppanzigh)

  • Am 26.04. um 18:00 spielt das Minguet Quartett in Hamburg im Sasel-Haus. Es gibt noch Karten.


    Programm:

    W. A. Mozart

    Streichquartett KV 421

    György Kurtág

    Officium breve in memoriam Andreae Szervánszky für Streichquartett op. 28 (1988/89)

    – Pause –

    Johannes Brahms

    Streichquartett op. 51 Nr. 1

  • Ja, du hattest bei der Spielzeitankündigung gesgt, dass du gerne hingehen würdest. Schade dass es nicht passt


    Ja, das ist wirklich ärgerlich, aber da kann man wenig machen. Mit unserem Lütten sind wir auf Oma als Babysitter angewiesen, um zu Kulturveranstaltungen gehen zu können, das geht halt nur dosiert. :) Ich bin schon mal sehr froh, dass wir vor einer Woche bei Brad Mehldau in der Elphi waren und am Palmsonntag die Matthäus-Passion im Michel ansteht. Im April geht es dann auch noch in die Hamburgische Staatsoper, "Madama Butterfly". Puccini ist eigentlich eher nicht so mein Fall, das erfolgt Mrs. Symbol zuliebe (a happy wife means a happy life). ^^


    LG :hello:

    "Was Ihr Theaterleute Eure Tradition nennt, das ist Eure Bequemlichkeit und Schlamperei." Gustav Mahler

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