Vorfreude auf kommende musikalische Ereignisse

  • Es dauert zwar noch eine Weile bis zum Termin, aber ich habe heute erfahren, daß am 29. März in unserer Kreuzkirche das Konzert /Passions-Oratorium 
    "Das Sühneopfer des neuen Bundes" von Carl Loewe aufgeführt wird.
    Es ist ein mir bisher unbekanntes Werk und ich bin gespannt und interessiert.

    Und hier freue ich mich insbesondere auf den Cottbuser Tenor Hardy Brachmann a. G., den ich schon oft bei uns in verschiedenen Konzerten

    gehört habe, u. a. mehrmals im Weihnachtsoratorium, und den ich für einen sehr guten Konzert - und Oratorien - Sänger halte.


    CHRISSY

    http://www.bachchor-goerlitz.de/termine.html

    Jegliches hat seine Zeit...

  • Zitat von chrissy

    Es dauert zwar noch eine Weile bis zum Termin, aber ich habe heute erfahren, daß am 29. März in unserer Kreuzkirche das Konzert /Passions-Oratorium 

    "Das Sühneopfer des neuen Bundes" von Carl Loewe aufgeführt wird.

    Es ist ein mir bisher unbekanntes Werk und ich bin gespannt und interessiert.

    Hallo lieber Chrissy, ich finde es sehr schön, und ich wünsche dir viel GUTE UNTERHALTUNG!


    Hier noch zwei Empfehlungen ......


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Kritik hierzu:

    Lieber kurt2,


    habs gelesen, und mein Neid wird immer größer. Durch dreijährigen Aufenthalt in Perm (1986-1989) habe ich russische Opern-, Ballett- und Orchesterkultur kennengelernt.

    Ich vermisse diese Erlebnisse und zehre von den Erinnerungen. Das Permer Ballett konnte ich vor einigen Jahren in Gera bei einem Gastspiel nochmals erleben.


    Herzlichst La Roche

    Ich streite für die Schönheit und den edlen Anstand des Theaters. Mit dieser Parole im Herzen leb' ich mein Leben für das Theater, und ich werde weiterleben in den Annalen seiner Geschichte!

    Zitat des Theaterdirektors La Roche aus Capriccio von Richard Strauss.

  • Hallo lieber Chrissy, ich finde es sehr schön, und ich wünsche dir viel GUTE UNTERHALTUNG!

    Hallo, lieber Fiesco

    Vielen Dank für Deine guten Wünsche, darüber habe ich mich sehr gefreut und danke auch für die zwei Empfehlungen.

    Es ist ja bis zum Termin noch eine Weile Zeit und ich werde sehen, bzw. hören, wie mir das Werk gefällt.

    Und weil ich gerade beim Schreiben bin teile ich mit - jetzt freue ich mich erst mal auf kommenden Donnerstag.

    Da bin ich nach langer Theaterabstinenz endlich wieder mal im Theater und zwar wiederholt zur "Fledermaus" in Liberec /Reichenberg.

    Im Laufe der vergangenen sechs Jahre habe ich sie dort schon dreimal gesehen. Aber die ist so gut gemacht, daß man sie im Abstand

    auch gerne nach langer Zeit erneut sehen kann. Karten im Parkett, 10. Reihe, sind reserviert.

    Regie /Inszenierung ist natürlich traditionell und lag damals in den Händen von Martin Otava, der bis vor drei Jahren der Direktor

    des Hauses und in persona auch Chefregisseur war und nun Chef am neuen Opernhaus in Pilsen ist.


    Herzliche Grüße

    CHRISSY


    Für Interessenten hier die Szenenbilder. Auf den Link klicken, runterrollen, auf das erste Foto klicken und dann auf die Pfeile unten.


    https://www.saldovo-divadlo.cz…redstaveni/r/4335/netopyr

    Jegliches hat seine Zeit...

  • Am 9.2. steht Janaceks Die Sache Makropulos in Gelsenkirchen auf dem Programm. Leider habe ich versäumt, mich dort für die Tenor-Rolle des Grafen Hauk-Schendorf zu bewerben. Den singt jetzt Mario Brell, Urgestein aus Gelsenkirchen.

    William erwähnt Anja Harteros. Die hatte vor Jahrzehnten eine Hauptrolle (leider weiß ich nicht mehr, welche) in Lortzings Wildschütz in - Gelsenkirchen. Damals war mir schon klar, dass ihr eine große Karriere bevorstand!

    Leider wird es mit der Sache Makropulos nichts werden. Die Fahrt nach Gelsenkirchen kann man mit dem Auto oder dem Zug machen. Beide Wege sind am Sonntag durch ein Sturmtief (Sabine!) schwer gefährdet. Ich kann mich noch an die letzten beiden Sturmtiefs hier gut erinnern, die vor allem die Wälder des Ruhrbebiets schwer getroffen haben.

    Glaubst du, dass er sich bloß ein bisschen geniert hätte? I, Gott bewahre, ganz dreiste weg, als ob er sagen wollte: Ja, meine Herrschaften, da steht der Rotwein, und nun nehme ich ihn mit nach Hause (Theodor Fontane, Stine)

  • Im Thread " Fremd gegangen - Opernsänger singen Operette, Volkslied und (igitt) Schlager .....

    schrieb Fiesco gestern - Zitat:

    Mir war heute sehr nach Operette....


    Lieber Fiesco

    Und mir ist es heute sehr nach Operette - und zwar nach der "Fledermaus" - nämlich heute Abend live auf der Bühne.

    https://www.saldovo-divadlo.cz…redstaveni/r/4335/netopyr

    Mir geht schon die vergangenen Tage das Liedchen /Couplet vom Prinz Orlofsky im Kopf herum...


    Herzliche Grüße

    CHRISSY


    Jegliches hat seine Zeit...

  • Am kommenden Mittwoch, 19. Feb., gehe ich in den Rosenkavalier, den man an der Berliner Staatsoper gibt.


    ..., eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar.
    -- Aydan Özoğuz

  • Premiere der "Tosca" am Görlitzer Musiktheater


    Vor einiger Zeit teilte ich mit:

    In meinem heimatlichen Musiktheater ist am 22. Februar die Premiere der Tosca.

    Da will ich aber erst mal abwarten, was Kritik und Rezension über die Inszenierung und die Aufführung berichten.

    Darauf antwortete Orfeo:

    Hallo Chrissy,


    wahrscheinlich kannst du dich freuen, ich habe vor einigen Jahren in Krefeld mal ein Massenet Manon gesehen, die vom Regisseur François de Carpentries inszeniert war und mir gut gefallen hat.

    Und heute ist an meinem heimatlichen Musiktheater die Premiere der "Tosca".

    Gestern habe ich im Netz vermutlich die Szenenfotos der Generalprobe gefunden:


    https://www.g-h-t.de/de/Spielp…nr=9301&vv=&zt=2020-02-22


    Und wie ich da sehe, könnte Orfeo mit seiner Prognose betr. "freuen" recht haben, denn die Fotos sehen mit den Kulissen und Kostümen

    ja vielversprechend aus und deuten darauf hin, daß es eine werkgetreue, der Handlung entsprechende Inszenierung und Darbietung wird.

    Ein heutiger Besuchstermin paßt mir aus persönlichen Gründen allerdings nicht. Das ist aber vielleicht auch ganz gut, denn so kann ich sicherheitshalber

    erstmal abwarten, was Kritik /Rezension von der Premiere berichten. Sollte diese positiv sein, dann werde ich nach längerer Zeit auch wieder mal

    meinem heimatlichen Theater, wo ich in früherer Zeit sehr viele gute Aufführungen erlebt habe, einen Besuch abstatten.


    CHRISSY

    Jegliches hat seine Zeit...

  • Lieber Chrissy,


    sollte Görlitz wirklich wieder traditionelle Inszenierungen machen? Dann kann man Dich nur beglückwünschen, wenn es nicht bei einer Eintagsfliege bleibt. Nach dem Betrachten der Fotogalerie würde auch ich einen Besuch einplanen, sollte ich in Görlitz wohnen. Du bist ja inzwischen die Liberecer Sängergarde gewöhnt, da wäre ein Vergleich mit Görlitz ja auch sehr interessant. Bitte berichte darüber, wenn Du Dir einen Besuch im heimischen Theater gönnst!


    Ganz herzliche Grüße von La Roche

    Ich streite für die Schönheit und den edlen Anstand des Theaters. Mit dieser Parole im Herzen leb' ich mein Leben für das Theater, und ich werde weiterleben in den Annalen seiner Geschichte!

    Zitat des Theaterdirektors La Roche aus Capriccio von Richard Strauss.

  • Heute Abend im ausverkauften Kulturpalast Dresden – Konzert mit der Philharmonie Dresden unter der Leitung von Marek Janowski sowie der Mitwirkung des Quatuor Èbéne:


    Ludwig van Beethoven:

    Quartett op. 59 Nr. 3

    Quartett op 74 (Harfenquartett)

    Sinfonie Nr. 4


    Mit besten Grüßen Ramona1956

  • Matthäus-Passion

    Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)

    Szenisches Oratorium


    So, 08.03.2020 Staatstheater Wiebaden

    GROSSES HAUS19:30 - 22:30


    Zitat

    Mit Konrad Junghänel am Pult setzt Intendant Uwe Eric Laufenberg auf einen bewährten und erfahrenen Partner, der als einer der herausragenden Protagonisten der historischen Aufführungspraxis der Garant für authentische Klänge ist. (...) Johanna Wehner schafft vielmehr Spannungsräume durch Konstellationen, manchmal auch durch kollektive Chorgesten, die Situationen suggerieren, die emotional nachvollziehbar bleiben.


    die-deutsche-buehne.de, Regine Müller, 20.01.2020


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)


  • https://www.staatstheater-wies…n/matthaeus-passion/5895/


    Lieber Fiesco, eine interessante Information gibst Du da weiter. Danke. Ich habe nur einmal eine szenische Interpretatioin der "Matthäuspassion" erlebt - die von Neumeier, in der erst selbst noch tanzte. Die war sehr abstrakt gehalten. Ich denke tief bewegt daran zurück. Dennoch sind mir immer starke Vorbehalte gegen solche Interpretatiionen geblieben. Die Bühne in Wiesbaden ist ziemlich voll - wie dem Trailer zu entnehmen ist. Die Kritikerin stellt die authentischen Klänge heraus. Ich habe nie begriffen, was das sein soll. Denn niemand hat je gehört wie es seinerzeit geklungen hat. Ob es nun aber wirklich im Sinne des Werkes - und also auch authentisch ist - ist, grelle Bilder dazu zu erfinden, entzieht sich meiner Vorstellung. Ich wünsche Dir aber einen aufschlussreichen Abend. Berichte uns bitte.

    Es grüßt Rheingold1876


    "Was mir vorschwebte, waren Schallplatten, an deren hohem Standard öffentliche Aufführungen und zukünftige Künstler gemessen würden." Walter Legge (1906-1979), britischer Musikproduzent

  • Morgen geht es mal wieder zum NDR Elbphilharmonie Orchester unter Alan Gilbert. Das Programm ist für meine Begriffe recht konventionell gestrickt, da hätte auch gern mal was Überraschenderes dabei sein können. Zimmermann gehört auch eher zu den häufig gebuchten Geigern des NDR. Und mit dem Berg-Violinkonzert bin ich noch nie so richtig warm geworden. Gleichwohl - ich freu mich drauf:


    A. Webern: Im Sommerwind

    A. Berg: Konzert für Violine und Orchester (Solist: Frank Peter Zimmermann)

    - Pause -

    J. Brahms: Sinfonie Nr.3, op.90


    Am Dienstag, d. 3. März, höre ich dann ebenfalls in der Elphi die Wiener Philharmoniker unter Andris Nelsons - und die Programmgestaltung ist nicht weniger konventionell, denn die spielen die Beethoven-Sinfonien 1-3. Ob ich mich drauf freue? Na klar! Eine Beethoven-Übersättigung gibt es bei mir nicht.


    Unkonventioneller wird die Programmgestaltung dann am 13. März beim Klavierrecital von Yuja Wang - habe gelesen, dass die Reihenfolge der Stücke von ihr spontan festgelegt wird.

  • Ich konnte für die h-moll-Messe BWV 232 Karten ergattern, die am 11.April von der Gaechinger Cantorey im Forum Ludwigsburg aufgeführt wird. Dirigent ist Hans-Christoph Rademann.

    Hoffentlich macht der Coronavirus keinen Strich durch die Rechnung.

    Freundliche Grüße Siegfried

  • Alle zwei Jahre geben die Duisburger Philharmoniker ein Gastspiel in unserer Stadt, und zwar am 9.3. mit folgendem Programm:


    Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie Nr. 40 g-Moll

    Camille Saint Saens, Klavierkonzert Nr. 4

    Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr. 5


    Es dirigiert Axel Kober.

    Ich freue mich schon sehr darauf:

    Noch mehr freue ich mich auf die "Schöne Müllerin" am 26. 4. in Kempen am Niederrhein, interpretiert von André Schuen, Pianist ist Daniel Heide.

    :hello:
    Jolanthe

  • Ich konnte für die h-moll-Messe BWV 232 Karten ergattern, die am 11.April von der Gaechinger Cantorey im Forum Ludwigsburg aufgeführt wird. Dirigent ist Hans-Christoph Rademann.

    Sicherlich OT, was ich jetzt hier niederschreibe, aber die (von mir gefettete) Chorvereinigung ist mir in der leztzten Zeit schon des öfteren in Anzeigen und Werbungen aller Art untergekommen. Und jetzt frage ich mal Siegfried, ob es wirklich die Rillingschen Gächinger sind, die sich umgetauft haben?

    :hello:

    .


    MUSIKWANDERER

  • Lang Lang ist nicht nur aus seiner Auszeit zurück sondern - für viele sicher überraschend - auch noch mit Bachs Goldbergvariationen.


    Heute in Wiesbaden. Ich bin gespannt und gehe möglichst entspannt und vorurteilsfrei hin. Vielleicht ist es ihm ja gelungen, sich ganz neu zu (er)finden.

    Sport lässt Menschen besser aussehen - Wein aber auch.

  • Sicherlich OT, was ich jetzt hier niederschreibe, aber die (von mir gefettete) Chorvereinigung ist mir in der leztzten Zeit schon des öfteren in Anzeigen und Werbungen aller Art untergekommen. Und jetzt frage ich mal Siegfried, ob es wirklich die Rillingschen Gächinger sind, die sich umgetauft haben?

    :hello:

    Genau so ist es, lieber Musikwanderer. Durch die Änderung der Schreibweise soll die neue Ära auch optisch erkennbar sein.

    Letzte Woche hörte ich an gleicher Stätte Mozarts Große Messe in c-Moll KV 427. Das war ein bewegender Abend.

    Freundliche Grüße Siegfried

  • Danke! Inzwischen konnte ich erfahren, dass Rademann u.a. bei Rilling und Herreweghe studiert hat und auch Leiter der Internationelen Bachakademie Stuttgart ist.


    :hello:

    .


    MUSIKWANDERER

  • Heute Abend ist im Theater /Opernhaus in Liberec /Reichenberg die Premiere von Mozarts Oper "Don Giovanni".

    Ich habe mich lange darauf mit großer Vorfreude und Erwartung gefreut, mußte aber leider heute Mittag aus persönlich

    nicht passendem Termin absagen und die Karten stornieren lassen. Nun, man wird im Theater mit meiner Absage keine Probleme haben,

    denn das Haus ist so gut wie vollständig ausverkauft - es gibt nur noch etwa 40 Restkarten und die werden wohl auch noch weggehen.

    Heute erst sind die Fotos von der Generalprobe im Netz und wenn ich da von "leider" gesprochen habe, so relativiert sich meine Aussage nun.

    Denn wenn ich die Bilder sehe, dann muß ich sagen - das habe ich nicht erwartet - das bin ich von diesem Haus nicht gewohnt!

    Und ich bin mir nicht sicher, ob ich mir diese Inszenierung zu einem späteren Zeitpunkt überhaupt antue.

    Von den in etwa 15 verschiedenen Werken, die ich hier gesehen habe, waren alle Inszenierungen weitestgehend werkgetreu und akzeptabel.

    Nur der "Don Pasquale" vor fünf Jahren, war inszenatorisch modern im Krankenzimmer Milieu angesiedelt total daneben.

    Dem war aber auch keine lange Lebensdauer beschieden - nach drei oder vier Aufführungen, war er zurecht vom Spielplan verschwunden.

    Ich bin nun gespannt, ob dieser Don Giovanni beim Publikum ankommt und akzeptiert wird.


    CHRISSY


    Hier die Szenenfotos: https://www.saldovo-divadlo.cz…edstaveni/r/-don-giovanni

    Jegliches hat seine Zeit...

  • Lieber Chrissy,


    schade, daß es nicht geklappt hat. Oder sollte ich nach Begutachtung der Fotos doch sagen, es ist besser so?! Generell muß ich anmerken, schon wesentlich schlimmere Bilder gesehen zu haben, die mich dann vom Opernbesuch abgehalten haben. Ich zweifle aber, daß ich mir das angetan hätte, zumal der Giovanni von allen Mozartopern zwar meine Nr. 1 ist (übrigens kommt danach Idomeneo), aber generell Mozart bei mir nicht so hoch im Kurs steht wie Wagner, Strauss oder alle Italiener von Donizetti/Bellini bis Facchio/Giordano.

    Ich glaube, Du hättest Dich geärgert in Liberec. Kannst ja mal schreiben, ob die Liberecer so etwas durchgehen lassen, die sind ja andere Inszenierungen gewöhnt.


    Herzlichst La Roche

    Ich streite für die Schönheit und den edlen Anstand des Theaters. Mit dieser Parole im Herzen leb' ich mein Leben für das Theater, und ich werde weiterleben in den Annalen seiner Geschichte!

    Zitat des Theaterdirektors La Roche aus Capriccio von Richard Strauss.

  • Lieber Chrissy,


    schade, daß es nicht geklappt hat. Oder sollte ich nach Begutachtung der Fotos doch sagen, es ist besser so?!

    Ich glaube, Du hättest Dich geärgert in Liberec.

    Lieber La Roche

    Vielen Dank für Deine Antwort und unsere übereinstimmende Meinung freut mich. Ja, es ist gut und besser so!

    Denn Du hast Recht, ich hätte mich bestimmt geärgert.

    Ich habe mir die Fotos inzwischen in aller Ruhe mehrmals angeschaut und muß nun sagen, gut, daß es nicht geklappt hat!

    Auch zu einem mir passenden späteren Zeitpunkt, werde ich mir das nicht antun.

    Ich habe mich sehr auf die Aufführung gefreut, vor allem auf die Premiere, weil das immer etwas Besonderes ist.

    Gefreut habe ich mich auch vor allem, weil ich diese Oper natürlich kenne, aber ich hatte noch nie Gelegenheit,

    sie live auf der Bühne zu erleben. Und dabei wird es nun auch weiter bleiben...

    Ich bin nun gespannt, ob das beim Publikum angenommen und akzeptiert wird.

    Wie von mir berichtet - der verunstaltete Don Pasquale, hat es dort nur drei - oder viermal zur Aufführung geschafft.

    Dann war er zurecht in der Versenkung verschwunden. Lassen wir uns überraschen...


    Herzliche Grüße

    CHRISSY

    Jegliches hat seine Zeit...

  • Ich freue mich auf Bruckner 5 unter Vladimir Jurowski morgen, Carmen mit Anita Rachvelishvili und die Neuproduktion von Idomeneo unter Rattle. Eigentlich hatte ich auch die Turandot in Magdeburg auf dem Zettel, weil da Kristian Benedikt, der auch als "neue Stimme" vorgestellt worden ist, einmalig den Kalaf singt, aber das Haus scheint überraschenderweise voll zu sein. Vielleicht mache ich das kurzfristig.

  • Am kommenden Dienstag werde ich in der Semperoper Dresden von Schönberg die „Gurre-Lieder“ unter der Leitung von Christian Thielemann erleben. Sänger sind Camilla Nyland, Stephen Gould, Christa Mayer, Markus Marquardt, Wolfgang Ablinger-Sperrhacke und als Sprecher Franz Grundheber.

    Sehr häufig bekommt man dieses Werk nicht zu hören. So konnte ich es bisher nur zweimal erleben, 1986 im Rahmen der Musikfestspiele unter der Leitung von Herbert Kegel und mit Gert Westphal als Sprecher sowie 1995 mit Giuseppe Sinopoli und Klaus Maria Brandauer als Sprecher. Jedes Mal großartige Konzerte gewesen.

  • Sehr häufig bekommt man dieses Werk nicht zu hören. So konnte ich es bisher nur zweimal erleben, 1986 im Rahmen der Musikfestspiele unter der Leitung von Herbert Kegel und mit Gert Westphal als Sprecher

    Das war die Aufführung mit Eva-Maria Bundschuh als Tove, Rosemarie Lang als Waldtaube und Manfred Jung als Waldemar, die es dann auch ganz offiziell als CD im Handel gab, nicht wahr?


    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

  • Liebe Ramona,


    ich beneide Dich um dieses bevorstehende Erlebnis. Die Gurrelieder sind ein extrem gewaltiges und publikumswirksames Werk. Viel Freude in der Semperoper wünscht


    Herzlichst La Roche

    Ich streite für die Schönheit und den edlen Anstand des Theaters. Mit dieser Parole im Herzen leb' ich mein Leben für das Theater, und ich werde weiterleben in den Annalen seiner Geschichte!

    Zitat des Theaterdirektors La Roche aus Capriccio von Richard Strauss.

  • Stimmenliebhaber

    ja, genau diese Aufführung war es, einfach überwältigend gewesen.

    Ich wollte nur nicht so viele Namen aufführen. Als CD habe ich mir die Aufführung unter Sinopoli zugelegt (sozusagen aus Lokalpatriotismus heraus).


    La Roche

    vielen Dank. Übrigens wird es nächste Opernsaison endlich wieder Cappriccio von Richard Strauss geben, von Christian Thielemann dirigiert.

    Krassimira Stoyanova als Gräfin und Georg Zeppenfeld als La Roche. Leider nur drei Vorstellungen im Mai 2021. Vielleicht für dich wieder einmal Anlass, nach Dresden zu fahren?


    Viele Grüße

    Ramona1956

  • Am kommenden Dienstag werde ich in der Semperoper Dresden von Schönberg die „Gurre-Lieder“ unter der Leitung von Christian Thielemann erleben. Sänger sind Camilla Nyland, Stephen Gould, Christa Mayer, Markus Marquardt, Wolfgang Ablinger-Sperrhacke und als Sprecher Franz Grundheber.

    Sehr häufig bekommt man dieses Werk nicht zu hören.

    Das stimmt. Beneidenswert! Oft habe ich das Werk auch nicht gehört: 1988 zweimal unter Abbado und später noch unter Rattle und Jankowski.