Vorfreude auf kommende musikalische Ereignisse

  • Karten liegen auf meinem Tisch für Schrekers Schatzgräber an der Deutschen Oper Berlin, die Karmeliterinnen in Hamburg, den Lohengrin an der Deutschen Oper und die Meistersinger ebendort.

    Da hast du sicher Schönes vor dir, Hans!

    "...man darf also gespannt sein, ob eines Tages das Selbstmordattentat eines fanatischen Bruckner-Hörers seinem Wirken ein Ende setzen wird."



  • Da hast du sicher Schönes vor dir, Hans!

    Ja, heute Abend werde ich den Schatzgräber hören. Die Deutsche Oper hat gerade den Trailer veröffentlicht.


    ..., eine spe*ifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifi*ierbar.
    -- Aydan Ö*oğu*

  • Morgen geht es in die Tosca an der Deutschen Oper. Liudmyla Monastyrska und Brian Jagde singen. Pfingstsonntag sehe ich die Jenůfa in der Staatsoper, wo Asmik Grigorian , Hanna Schwarz und Evelyn Herlitzius besetzt sind. Am 18. Juni kommen dann die Meistersinger in der DOB, die am 12. des Monats dort Premiere haben.


    ..., eine spe*ifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifi*ierbar.
    -- Aydan Ö*oğu*

  • Seit Freitag ist das Programm für die neue Spielzeit der Rheinoper veröffentlicht . Ich hab schon meine Karten geordert. Als nächstes werde ich mir den Liebestrank von Donizetti in Düsseldorf und Luica di Lammermoor im August in Duisburg ansehen und natürlich in Duisburg das Haniel Opern Air Anfang September. Nächste Spielzeit freu ich mich auf Heroidade von Massenet und La Sonnambula von Bellini zwei Opern die ich noch nie live gesehen habe. Außerdem werde ich zum ersten Mal Ambrogigo Maestri als Falstaff in der schönen Inszenierung von Michael Hampe live sehen. Die Inszenierung hab ich natürlich schon einige Male gesehen. Samstag in zwei Wochen werde ich in Duisburg Macbeth von Verdi sehen.

  • Habe heute meine Karte für "Die Teufel von Loudun" bei den Münchner Opernfestspielen bekommen. Ich freue mich schon sehr darauf, auch wenn es erst im Juli ist.

    Meine Vorfreude verwandelte sich gestern Abend in eine ebenso große Enttäuschung, weil die Vorstellung am 3.7. wegen Erkrankung mehrerer Sänger:innen abgesagt wurde. :(


    Stattdessen wird nun "La Traviata" gespielt. Da Lisette Oropesa die Violetta singt, werde ich die Karte wohl behalten. Was soll man auch sonst an dem Abend in München machen? ^^

    Der Traum ist aus, allein die Nacht noch nicht.

    Einmal editiert, zuletzt von Bertarido ()

  • Lisette Oropesa war wirklich ein Erlebnis. Nun genieße ich die laue Provence-Nacht und freue mich auf die „Salome“ morgen in Aix mit Elsa Dreisig.

    Der Traum ist aus, allein die Nacht noch nicht.

  • Über die “Salome” bin ich mir noch nicht ganz im Klaren. Nun freue ich mich darauf, gleich Mozarts “Idomeneo” unter freiem Himmel im Théâtre de l'Archevêché zu erleben. Die Besetzung mit Michael Spyres und Sabine Devieilhe gibt zu schönsten Hoffnungen Anlass.

    Der Traum ist aus, allein die Nacht noch nicht.

  • Morgen Abend werde ich in München den Rosenkavalier sehen. Marlis Petersen singt die Marschallin, Samantha Hankey den Octavian, Liv Redpath die Sophie und Christof Fischesser den Ochs.


    csm_Der_Rosenkavalier_2022_C._Fischesser_L.Redpath_c_W._Hoesl__2__b8f63adbdd.jpg

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    -- Aydan Ö*oğu*

  • Ich mache mich gleich auf den Weg nach Glyndebourne und freue mich auf Händels “Alcina” und das Picknick im long interval. Das Wetter könnte nicht besser sein.

    Der Traum ist aus, allein die Nacht noch nicht.

  • Bin grad auf dem Weg zum Duisburger Theater und werde dort die Wiederaufnahme von Lucia di Lamermoor mit Adela Zaharia als Lucia sehen.

  • wenige 100m neben dem Duisburger Haus hab ich mal knappe zehn Jahre gewohnt - werde aber vermutl. erst im nä. Jahr wieder mal dort hin pilgern, wenn Cileas 'Adriana Lecouvreur' (bin schon in der Düsseldorfer Premiere gewesen) vom Jan. bis März fünfmal zu sehen sein wird!!


    inzwischen lebe ich nicht mehr in NRW - und Frankfurt/Main ist die mir nächstliegende Metropole geworden . . . dort starte ich am übernä. DI in die neue Saison, wenn Asmik Grigorian die neue Liederabend - Reihe im Opernhaus eröffnen wird (lechz!), dankenswerterweise nicht mit den üblichen Verdächtigen (Schubert-Schumann-Wolf), sondern mit hierzulande kaum je zu hörenden Tschaikowsky- und Rachmaninoff - Liedern <3 -dennoch dürfe die Hütte ziemlich voll werden . . .


    und am SA drauf mal wieder (:!:that's entertainment at his best for me :!:) Stummfilm mit Live - Musik: neben an in der 'Alten Oper' wird Spezialist Frank Strobel sein WDR - Funkhausorchester zu Chaplin's Modern Times dirigieren . . .

    Egoismus im Schaafpelz, Bosheit und Leidenschaft, Aberglauben und Unglauben, Unvernünftige Klugheit, unkluge Vernunft, Energie ohne Grundsäze, Grundsäze ohne Energie, Strenge ohne Menschlichkeit, Menschlichkeit ohne Strenge, heuchlerische Gefälligkeit, schaamlose Unverschämtheit, altkluge Jungen, läppische Männer. Man könnte die Litanei fortsezen von Sonnenaufgang bis Mitternacht und hätte kaum ein Tausendtheil des menschlichen Chaos genannt! (Hölderlin, Brief an J. G. Ebel, 10.01.1797)

  • Nachdem am letzten Sonnabend "meine" Opernsaison mit dem Holländer in Bayreuth ausklang, eröffne ich die neue mit Zemlinskys Florentinischer Tragödie am kommenden Montag im Berliner Konzerthaus. Auf dem Programm stehen außerdem Korngold und Berg. Marc Albrecht dirigiert.


    Florentinische Tragödie, dir. Marc Albrecht

    ..., eine spe*ifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifi*ierbar.
    -- Aydan Ö*oğu*

  • Großartig - habe mir gleich ein Ticket gesichert.

    Ich hab das mal angeklickt. Ich habe mich dann gegen ein Ticket entschieden, aus einem Grund, den ihr vielleicht anmaßend findet, der für mich aber zählt. Das Konzerthaus Dortmund ist für mich ein hässliches und viel zu großes Gebäude, wo die Diskrepanz zur Musik, wie Savall sie spielt, ziemlich groß ist. Alte Musik in der Kölner Philharmonie und in der Essener geht ganz wunderbar, sowohl vom Ambiente wie vom Klang und natürlich besonders vom teilnehmenden Publikum. Das wird natürlich in Dortmund auch ohne mich ganz toll sein!

    Kunde: "Mein Auto macht so furchtbare Geräusche!" Mechaniker: "Haben Sie mal die Weihnachts-CD von Jonas Kaufmann aus dem Player genommen?" (Q: anonym, Internet)

  • Als gebürtiger Dortmunder muss ich da doch widersprechen. Das Konzerthaus ist kleiner als die Kölner Phil (500 Plätze weniger) und von der Akustik eher trocken. Bei eher kammermusikalischen Veranstaltungen wird der Hörerraum verkleinert (dann nur noch 990 Plätze), das passt auch ganz wunderbar zu der Stimmung.


    Ich finde allerdings schon, dass solche Musik mit ihrer Magie eher in Kirchen gehört.


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

  • Als gebürtiger Dortmunder muss ich da doch widersprechen. Das Konzerthaus ist kleiner als die Kölner Phil (500 Plätze weniger) und von der Akustik eher trocken. Bei eher kammermusikalischen Veranstaltungen wird der Hörerraum verkleinert (dann nur noch 990 Plätze), das passt auch ganz wunderbar zu der Stimmung.


    Ich finde allerdings schon, dass solche Musik mit ihrer Magie eher in Kirchen gehört.


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Ich verstehe gut, dass man seine Stadt verteidigt. Aber die Zahlen, die du nennst, sind nicht entscheidend. Das Konzerthaus hat keine architektonische Idee, es ist ein großer Schuhkarton, ob da jetzt 2000 oder 900 Leute sind. Aber wie gesagt, das ist jetzt nur eine emotionale Aussage, nicht mehr und nicht weniger.

    Dein letzter Satz hat mir gut gefallen, ich glaube auch, dass das die Grundlage meiner Ablehnung war.

    Kunde: "Mein Auto macht so furchtbare Geräusche!" Mechaniker: "Haben Sie mal die Weihnachts-CD von Jonas Kaufmann aus dem Player genommen?" (Q: anonym, Internet)

  • Das (Dortmunder) Konzerthaus ist ein großer Schuhkarton

    wohl wahr ;) -die Frage ist allerdings, was man in diesem eng bebauten Innenstadtviertel anderes hätte hinbauen können . . . 'das Konzerthaus hatten sie ganz anderswo errichten sollen!' könnte man natürlich einwenden - nur (i)dürfte es in DO mehr als anderswo eine Kostenfrage gewesen sein (ii)reise ich zu gut 90% mit öffentl. Verkehrsmitteln zu Aufführungen und Konzerten - und bin schon äußert dankbar dafür, wie unkompliziert ich dort hinkomme!


    ceterum censeo dass ich mir besondere Empfindlichkeit bzgl. des jeweiligen Veranstaltungsortes auch einfach nicht mehr leisten kann! Ein Beispiel: nach kompletten Aufführungen einer der Widor'schen Orgelsinfonien muss man wohl längst republikweit mit der Lupe suchen - > da bin ich schon einfach nur happy, den Termin am 02.12 in besagtem Konzerthaus wahrnehmen zu können, auch wenn's in 'ner Kathedrale vermutl. fünfmal schöner wäre!


    einen Jordi Savall stelle ich mir in einem 900-Plätze-Saal auch eher seltsam vor, vorsichtig ausgedrückt - a b e r Kammermusik c. ab 1860 (ich beginne jetzt mal mit den Brahm'schen Streichsextetten!) klingt in einer solchen Umgebung möglicherweise doch besser... -bin nicht sicher, käme mal auf einen Versuch an!


    :hello:

    Egoismus im Schaafpelz, Bosheit und Leidenschaft, Aberglauben und Unglauben, Unvernünftige Klugheit, unkluge Vernunft, Energie ohne Grundsäze, Grundsäze ohne Energie, Strenge ohne Menschlichkeit, Menschlichkeit ohne Strenge, heuchlerische Gefälligkeit, schaamlose Unverschämtheit, altkluge Jungen, läppische Männer. Man könnte die Litanei fortsezen von Sonnenaufgang bis Mitternacht und hätte kaum ein Tausendtheil des menschlichen Chaos genannt! (Hölderlin, Brief an J. G. Ebel, 10.01.1797)

  • Der Bayerische Rundfunk überträgt die Aufführung von Alessandro nell’Indie im Radio und als Videostream am 08.10.2022 und am 23. Oktober, 21:45 Uhr bei ARD-alpha.

    Alles Gute und einen Gruß von Orfeo

  • Heute Abend werde ich an der Berliner Staatsoper Donizettis "L'elisir d'amore" mit Bogdan Volkov hören.


    ..., eine spe*ifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifi*ierbar.
    -- Aydan Ö*oğu*

  • Am Freitag seh ich in Düsseldorf die Wiederaufnahme von Falstaff mit Ambrogio Maestri als Falstaff und am Sonntag bin ich in Duisburg in der Premiere von fliegenden Holländer mit u a. Hans Peter König als Daland

  • Am Freitag seh ich in Düsseldorf die Wiederaufnahme von Falstaff mit Ambrogio Maestri als Falstaff und am Donnerstag bin ich in Duisburg in der Premiere von fliegenden Holländer mit u a. Hans Peter König als Daland

    Lieber rodolfo39, der Holländer in Duisburg ist wirklich interessant besetzt! Fr. Scherer erweitert ihr Repertoire nun auch um die Senta. In Berlin habe ich sie als Ariadne gesehen, in Leipzig singt sie die Elsa. Norbert Ernst als Erik finde ich auch spannend. Vielleicht hast Du ja Lust, hier im Klassikforum zu berichten. Mich würde das freuen! Es grüßt Hans

    ..., eine spe*ifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifi*ierbar.
    -- Aydan Ö*oğu*

  • Lieber Hans, das werde ich machen. Die alte Holländer Inszenierung von Herrn Dresen fand ich eigentlich auch sehr schön. Noch mehr freu ich mich auf Freitag Herrn Maestri zum ersten Mal live zu sehen.

  • Die Opern-Saison 22/23 beginnt für mich morgen in Paris. Ich freue mich schon sehr auf eine Aufführung von Léo Delibes' viel zu selten gespielter Oper "Lakmé" an der Opéra comique: https://www.opera-comique.com/en/shows/lakme Die Vorfreude ist umso größer, als die Titelrolle von Sabine Devieilhe gesungen wird.

    Der Traum ist aus, allein die Nacht noch nicht.

  • Zitat von Bertarido

    Die Vorfreude ist umso größer, als die Titelrolle von Sabine Devieilhe gesungen wird.

    Hallo lieber Bertarido, dazu wünsche ich dir ganz viel Vergnügen, auch wegen Sabine Devieilhe! :thumbup::)


    LG palestrina

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)