Legenden des Jazz - (VII) - Count BASIE (1904 - 1984)

  • Heute vor 110 Jahren geboren:

    Count Basie (eigentlich William Allen Basie; * 21. August 1904 in Red Bank, New Jersey; † 26. April 1984 in Hollywood, Florida) war ein afroamerikanischer Jazz-Pianist, Organist, Komponist und einer der bedeutendsten Bandleader des Swing.
    Wurde schon von Willy an anderer stelle hier im forum gewürdigt; aber dies ist wohl der beste Platz!
    :jubel::jubel:


    Hier noch der link zur passenden Rundfunk-Sendung des WDR zum Thema (auch als podcast): http://www1.wdr.de/themen/archiv/stichtag/stichtag474.html

    Harald


    Freundschaft schließt man nicht, einen Freund erkennt man.
    (Vinícius de Moraes)

  • Alfred_Schmidt

    Hat den Titel des Themas von „Count Basie (1904 - 1984)“ zu „Legenden des Jazz - (VII) - Count Basie (1904 - 1984)“ geändert.
  • Dies ist der erste bereits seit längerem bestehende Thread - eigentlich nur der Eröffnungsberitrag zu einem, den ich umbenenne und in die neue Reihe "Legenden des Jazz" einbinde-

    Da ich mich vor allem für die historischen Aufnahme aus den 30iger und 4oer Jahren interessiere, ist es eierseits unverzichtbar einige Worte dazu zu schreiben - und auserdem sind die meisten von mir empfohlenen Aufnahme nur noch antiquarisch zu bekommen

    Die Kindheit und Jugend von Bill Basie war ärmlich und er nahm jede noch so mindere Arbeit an. Der erste Klavierunterricht fand durch seine Mutter statt. Wirklich Klavier spielen lernte er aber beim fast gleichaltrigen Fats Waller, der damals als Kinopianist Stummfilme an der Wurlitzer Orgel begleitete (Learning bei Doing)

    Danach tingelte er als Solist mit diversen Künstlern durch die Varitetés

    1928 begann dann seine Karriere. Das Zeitalter des Swing war angebrochen und Cout Basie sollte hier eine wichtige Rolle spielen, Vorerst spielte er bei den "Blue Devils" von Walter Page die als hervorragendes Orchester galten, abe schon ein Jahr später wechselte er zu "Bennie" Moten und seinem "Bennie Motens Cansas City Orchestra", weil dieser besser bezahlte.
    Bennie Moten versucht schon immer Leute von den Blue Devils abzuwerben, da dieses als bestses Orchester im Umkreis galt- Count Basie war nun Arrangeur und 2. Pianist bei Moten. Im Oktober 1932 machte das Orchester iAufnahmen in Chicago, und im Dezember desselben Jahres in Camden. 5 dieser Stücke sind auf der gezeigten CD - Der Rest sind Aufnahmen aus den Jahren 1947 und 1949 mit dem inzwischen neugegründeten Orchester "Count Basie and his Orchestra, welches bis in den frühen 80 er Jahre bestand.


    Aber zurück in die dreissiger Jahre

    Count Basie konnte Moten dazu überreden im das erste Klavier überlassen und sich nur als Bandleader zu beträtigen Mit der Zeit aber versuchte er er Moten als Bandleader zu verdrängen. Das gelang im im Rahmen einer Abstimmung auch einigermaßen. Das Orchester teilte sich und Basie gründete "Count Basie and His Cherry Blossom Orchestra" während Moten die Reste seines eignen wieder aufbaute. Indes - das "Cherry Blossom Orchester löste sich bald wieder auf - und Count Basie kehrte 1935 wieder zu Moten zurück. Allerdings nicht für lange, denn Bennie Moten starb im gleichen Jahr, am 2. April 1035 im Alter von 40 Jahren an den Folgen eines Kunstfehlers bei einer Mandeloperation. Sein 8 Jahre jüngerer Bruder Buster verssuchte das Orchester zu übernehmen, er brachte es aber nicht zustande es zusammen zu halten . Nach wenigen Tagen löste es sich auf.


    Erneut war der Weg frei für Cout Basie

    Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert


  • Alfred_Schmidt

    Hat den Titel des Themas von „Legenden des Jazz - (VII) - Count Basie (1904 - 1984)“ zu „Legenden des Jazz - (VII) - Count BASIE (1904 - 1984)“ geändert.