Lieblings-Sänger-Kette

  • Danke, lieber Stimmenliebhaber, für die neuerlich große Mühe und Serviceleistung. Interessant wäre zu erfahren, wie viel Sängerinnen und Sänger unsere Sängerkette bereits umfasst?


    Kaum zu glauben, dass es noch bedeutende Sängerpersönlichkeiten gibt, die noch nicht genannt wurden, z. B.


    Arié Raphael, Bass geboren 22.8. 1922 in Sofia



    Wirkte schwerpunktmäßig an der Mailänder Scala, aber auch weltweite Karriere. Machtvolle Bassstimme. Eine seiner Glanzpartien war Boris Godunow.


    Herzlichst
    Operus

    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

  • Hallo!


    Auch Eva Marton wurde offenbar noch nicht genannt.



    Gruß
    WoKa

    "Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist."


    Victor Hugo

  • Kaum zu glauben, dass es noch bedeutende Sängerpersönlichkeiten gibt, die noch nicht genannt wurden,....


    Oh, lieber Operus, es gibt noch sehr viele absolut erstklassige Sänger die nicht genannt wurden!
    Von den bedeutenden Sängern der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sind allenfalls 10 bis 15 % in die Kette eingestellt.
    Die großen tschechischen, russischen, polnischen, rumänischen und bulgarischen Sänger warten noch, dass man sie wahrnimmt - von den moldawischen, lettischen, azerbaidschanischen oder kasachischen Sängern ganz zu schweigen.
    Und auch von den jungen Nachwuchssängern, auf die heute große Hoffnungen gesetzt werden, sind noch längst nicht alle genannt!


    Also: Es kann noch eine Weile weitergeschmiedet werden an der Sängerkette!!


    Viel Vergnügen dabei!


    Caruso41

    ;) - ;) - ;)


    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

  • Ach so, jetzt sollte ich wohl auch noch den Beweis für meine Behauptung erbringen!
    Also hänge ich an Eva Marton, die ich übrigens allenfalls in den ganz frühen Jahren ihrer Karriere goutieren konnte (Ich habe sie 1968 mal als Amelia im Simon Boccanegra gehört. Da war sie hinreißend!),
    einen der grandiosesten Tenöre aller Zeiten an:



    Giovanni Martinelli



    Muss man ihn in einem Klassikforum wirklich vorstellen?
    Viele seiner Aufnahmen sind Legende! Hier nur drei!
    Vielleicht sind die sogar für Stimmenliebhaber anhörbar, obwohl sie ja doch schon älter sind?


    . .
    . .


    Caruso41

    ;) - ;) - ;)


    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

  • allo!


    Da fällt mir noch jemand ein, der vorwiegend als Liedinterpret bekannt ist. Zu seiner Person muss ich wohl nicht viel sagen:


    Ian Bostridge



    Gruß WoKa

    "Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist."


    Victor Hugo

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  • Nun, er zählt vielleicht nicht zu den unmittelbaren Lieblingssängern, aber fehlen sollte er vielleicht auch nicht (oder habe ich ihn übersehen?)


    Eric Halfvarson


    In der folgenden Don Carlos Aufnahme gefällt er mir ganz gut.


    Mit bestem Gruß
    JLang

    Gute Opern zu hören, versäume nie
    (R. Schumann, Musikalische Haus- und Lebensregeln)

  • Das kleine "c" aus dem Vornamen Eric mache ich für meine Nennung groß und komme auf Franco Calabrese (1923 in Palermo geboren und 1992 in Lucca gestorben), der in der hier vorgestellten historischen Aufnahme der "Tosca" den Angelotti singt.
    1947 debütierte er am Teatro Comunale di Firenze, ab 1953 war er an der Scala, später auch am Teatro dell’Opera di Roma engagiert. Neben den Bassbariton-Rollen in Opern Mozarts und Rossinis waren der Doktor in "Pelléas et Mélisande", der Graf Robinson in "Il matrimonio segreto", Géronte in Puccinis "Manon" der Marchese di Calatrava in "Macht des Schicksals" wichtige Partien.


    :hello:

    .


    MUSIKWANDERER

  • Cruda sorte!!!
    Zwei meiner absoluten Lieblingssänger hätte ich an das 'c' anhängen können - aber: während ich noch nachgeschaut habe, ob einer von ihnen schon genannt worden ist, war das 'c' schon besetzt!


    Nun also nehme ich jetzt das 'e' von Signor Calabrese und hänge einen Tenor an, der in einem anderen Fach und in einem anderen Land zu Hause war:


    Ivan Ershov
    alias Ivan Erschov oder auch Ivan Yershov (je nach Umschrift von Иван Васильевич Ершов)


    Russischer Tenor, 1867 - 1943


    Über diesen großartigen Tenor habe ich ja öfter schon im Forum geschrieben!
    Wenn es um Wagner-Gesang geht, bietet er für mich - neben Jaques Urlus - einfach das Ideal!
    Zwar singt er in russischer Sprache, und dennoch scheint er mir ein Siegfried oder Tannhäuser gewesen zu sein, der Wagners Vorstellungen vom "vaterländischen Belcanto" also der Symbiose von italienischemGesangswohllaut und dramatisch sinnrichtigem Vortrag perfekt umzusetzen wusste!
    So verwundert es nicht, dass er auch ein phantastischer Interpret von Meyerbeer-Tenorpartien war! Zudem war er in seiner Zeit ein gefeierter Protagonist in den Opern von Massenet. Gerühmt sind auch seine Aufführungen von Schumann-Liedern!


    Der Klang seiner Aufnahmen mag manchen Melomanen abschrecken. Was ihnen damit entgeht, können sie kaum erahnen!
    Also Freunde, gebt euch einen Ruck und hört mal Erschov an!


    .
    .
    .
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    So, und natürlich habe ich noch ein paar Lieblingssänger, die ich an ein 'e' anschließen kann, aber ich warte vor allem auf das nächste 'c' !!!!


    Caruso41

    ;) - ;) - ;)


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  • Zitat

    von Caruso41: Cruda sorte!!! Zwei meiner absoluten Lieblingssänger hätte ich an das 'c' anhängen können - aber: während ich noch nachgeschaut habe, ob einer von ihnen schon genannt worden ist, war das 'c' schon besetzt!

    :baeh01::untertauch:

    .


    MUSIKWANDERER

  • Lieber Caruso41,


    es tut mir ja herzlich leid, aber mit einem "c" kann ich bei meiner Namensnennung hier nicht dienen, der Buchstabe kommt nämlich bei Cesare Valetti nicht vor (zumindest nicht als letzter des Vor- oder Nachnamens!).



    :hello:

    .


    MUSIKWANDERER

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  • Cesare Valetti hat es auch verdient!
    Und das 'e' des Vornamens ist natürlich gut, um eine französische Sopranistin anzuhängen, die in Deutschland merkwürdig unbekannt ist:


    Christiane Eda-Pierre


    Sie stammt aus Martinique,
    singt in der Colin Davis' Gesamtaufnahme von Berlioz "Benvenuto Cellini" neben Gedda die Teresa und
    war in der phantastisch eindrucksvollen Produktion von Les contes d'Hoffmann, die Patrice Cheraux für Paris gemacht hat, eine ganz unvergessliche Antonia!


    .


    Besonders schön ist ihr Sängerportrait mit Arien aus Opern von Gretry und Philidor. Auch endlich auf CD erschienen !


    .


    Vielleicht ist sie nicht gerade eine meiner Lieblingssängerinnen, aber ihre klare helle Sopranstimme mag ich sehr! Und in ihrer besten Zeit war sie auch eine sehr differenziert gestaltende Sängerin. Ich habe sie nur zweimal live gehört: in Bach-Kantaten und als Gilda (übrigens neben Pavarotti!).


    Caruso41

    ;) - ;) - ;)


    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

  • Lieber Caruso41,


    da du den Namen der mir bis dato völlig unbekannten Sopranistin hier in dieser Rubrik eingebracht hast, möchte ich dir die Information nicht vorenthalten, dass Daniza Ilitsch 1950 auch an der Staatsoper Berlin bzw. in deren Ausweichquartier Admiralspalast gastiert hat: am 13.6.1950 als Butterfly (unter Paul Schmitz mit Anneliese Müller, Erich Witte und Kurt Rehm) und am 17.6.1950 als Tosca (unter Karl Fischer mit Karl Friedrich und Hans Reinmar).

    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

  • Das „h“ bringt mich auf einen Tenor, der bisher auch noch in dieser Aufzählung fehlt: Richard Holm, geboren am 3. August 1912 in Stuttgart und gestorben am 20. Juli 1988 in München. Der Sänger war über 30 Jahre an der Münchner Staatsoper engagiert und erlangte er vor allem als Mozart-Sänger hohes Ansehen.



    Ich sehe gerade, dass der Name Daniza Ilitsch gar nicht die letztgenannte Sängerin war - Stimmenliebhabers vorheriger Beitrag hat mich auf die falsche Fährt gelockt. Ich gebe an dieser Stelle daher noch einmal den Hinweis auf Carusos Nennung
    Christiane Eda-Pierre


    MEA CULPA!
    :hello:

    .


    MUSIKWANDERER

  • Eine Regelreform? ;( Nach sooo langer Laufzeit des Threads? :( Und nach sooo langer Eingewöhnungszeit an die Regeln? :thumbdown:


    Das willst Du uns doch wohl nicht wirklich antun - oder? :no:

    .


    MUSIKWANDERER

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  • Ich bin dann mal so vorwitzig und schließe mich direkt wieder an: Renato Ercolani passt, wenn ich das "e" aus Carusos Nennung nehme, genau hier hin. Außerdem fehlt er hier in der langen Liste! Ich muss allerdings hinsichtlich von biographischen Daten passen (Wikipedia hat keinen deutschsprachigen Beitrag über den Sänger), und ich fand auch beim bekannten Videoportal keinen Clip (nur eine lange "Butterfly" unter Karajan, in der Ercolani den Goro singt). Solltest Du, lieber Stimmenliebhaber, mehr wissen (wovon ich ausgehe!), und solltest Du das gerade jetzt lesen, füge Dein Wissen doch bitte hinter meinem Beitrag ein.


    :hello:

    .


    MUSIKWANDERER

  • Eine Regelreform? ;( Nach sooo langer Laufzeit des Threads? :( Und nach sooo langer Eingewöhnungszeit an die Regeln? :thumbdown:


    Das willst Du uns doch wohl nicht wirklich antun - oder? :no:

    Allein schon die Tatsache, dass etwa ein Jussi Björling hier immer noch nicht genannt wurde (weil so wenig Namen auf j bzw. b enden) und der Umstand, dass sich der Charakter der Kette in dem knappen Jahr ihres Bestehens ser gewandelt hat, sind für mich gute Gründe, ernsthaft darüber nachzudenken. In fünf Tagen wirst du mehr dazu erfahren. ;) :yes: :hello:


    P.S.: Ich kann dir aber schon jetzt versprechen, dass die Regeln, falls sie sich wirklich ändern sollten, keinesfalls komplizierter, sondern in jedem Falle einfacher werden. :)

    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

  • Allein schon die Tatsache, dass etwa ein Jussi Björling hier immer noch nicht genannt wurde (weil so wenig Namen auf j bzw. b enden)


    Jussi Björling ist doch der Lieblingssänger von allen Melomanen und Opernliebhabern! Oder???
    Ihn muss man nicht in eine Kette einstellen! Er ist einfach im Ohr und im Herzen!


    Renato Ercolani passt, wenn ich das "e" aus Carusos Nennung nehme, genau hier hin.


    Hätte ich nie geglaubt, dass es auch Opernliebhaber gibt, die Renato Ercolani als einen ihrer Lieblingssänger benennen!
    Aber in den Komprimari-Partien hat er schon immer bemerkenswerte Präsenz gezeigt. Ganz wichtig!


    Übrigens: er wurde am 18 August 1920 in Perugia geboren und starb am 5. April 2002 in Mailand.
    Die Zahl seiner Partien ist riesig und die Zahl der Gesamtaufnahmen, in denen er mitwirkte, nicht minder! Immerhin hat er unter allen bedeutenden Dirigenten seiner Zeit gesungen! Ein Bild von ihm habe ich ebenso wenig finden können wie ein Tondokument! Schade!



    Mir bietet Renato Ercolani - noch vor einer Änderung der Thread-Regeln - die Möglichkeit, einen amerikanischen Tenor anzuhängen, der im Augenblick an vielen Top-Bühnen reüssiert:


    John Osborn


    Ich war gerade wieder sehr beeindruckt als ich ihn in Amsterdam als Benvenuto Celllini hörte! Die Stimme ist nicht gerade sehr edel, aber angenehm und farbenreich, in der Höhe auch glanzvoll. Vor allem: er verfügt über eine phantastische Musikalität und singt mit so viel Kultur und Geschmack, Sensibiliät und feiner Kolorierung der Linien, dass ich ihn inzwischen ausserordentlich schätze!


    Hauptsächlich singt er im Belcanto-Fach: Arnold in Guillaume Tell, Idreno in Semiramide, Rodrigo in Donna del Lago, Elvino, Pollione und so weiter. Aber in seinem Repertoire sind auch Partien wie Des Grieux (Massenet), Edgar Aubry (Marschner) und Nadir!


    Auf CD und DVD ist er auf etlichen Mitschnitten zu hören! Zum Beispiel:


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    Natürlich kann man ihn auch auf Youtube finden:


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    Caruso41

    ;) - ;) - ;)


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  • Lieber Caruso41, Dein hier noch einmal zitierter Satz


    Zitat

    Hätte ich nie geglaubt, dass es auch Opernliebhaber gibt, die Renato Ercolani als einen ihrer Lieblingssänger benennen!


    offenbart, dass ich - eigentlich von Anfang an - Stimmenliebhabers Vorgabe nie so ganz wörtlich genommen habe: Lieblingssänger. Ich hätte nämlich dann im Laufe der Zeit nicht Namen nennen können, die vor der Erfindung der Schallaufzeichnung gelebt haben und berühmt waren. Das kann man kritisieren, hat aber auch damit zu tun, dass ich kein kenntnisreicher Stimmenliebhaber bin.


    Insofern ist mir auch Renato Ercolani nur dem Namen nach ein Begriff; ich glaube sogar, in meinen vorhandenen Opernaufnahmen taucht er auch nicht auf.



    :hello:

    .


    MUSIKWANDERER

  • Insofern ist mir auch Renato Ercolani nur dem Namen nach ein Begriff; ich glaube sogar, in meinen vorhandenen Opernaufnahmen taucht er auch nicht auf


    Lieber Musikwanderer,


    ganz sicher wirst Du Ercolani in irgendeiner deiner Gesamtaufnahmen haben.
    Er singt etwa in Giulinis Nozze di Figaro den Basilio und den Curzi, in diversen Gesamtaufnahmen der Callas (etwa Ballo, Butterfly, Turandot, Trovatore, Tosca...), in einigen Mitschnitten des Rosenkavalier den Valzacchi, den Monostatos ebenfalls in verschiedenen Mitschnitten (meist aus Salzburg), die auf DVD oder CD vertrieben werden. Besonders prägnant ist sein Rollenpotrait des Monostatos unter Kertesz (Salzburg 64).


    Beste Grüße


    Caruso41


    PS.: Soweit dieser Nachtrag!
    Anzuknüpfen wäre aber an ein 'n' - entweder das von John oder das von Osborn!!

    ;) - ;) - ;)


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  • Anzuknüpfen wäre aber an ein 'n' - entweder das von John oder das von Osborn!!

    Gut, ich nehme das "n" und benenne die Sopranistin Maria Nemeth als Anschluss. Die österreichisch-ungarische Sängerin, 1897 in Körmend geboren und 1967 in Wien gestorben, war eine bedeutende Mozart-, Verdi- sowie Puccini-Interpretin.


    Nemeth besuchte die Handelsschule in Preßburg und studierte ab 1921 Gesang in Budapest, in Neapel und Mailand. 1923 debütierte sie an der Ungarischen Staatsoper in Budapest. Von 1924 bis 1942/46 war sie Mitglied der Wiener Staatsoper. Nemeth gabe viele internationalen Gastspiele, beispielsweise 1927/28 in Dresden und wirkte 1926/27 sowie 1929/30 bei den Salzburger Festspielen mit. Ab 1953 war sie als Gesangspädagogin tätig. 1932 erhielt sie den Titel einer Kammersängerin und wurde 1955 zum Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper ernannt. Die Stadt Wien hat ihr zu Ehren in Simmering eine Gasse nach ihr benannt. Aus ihrem Nachlass wurde das "Jägerstätterfenster" in der Wiener finanziert.
    (Ich habe hier auf Wikipedia zurückgegriffen; irgendwo in den Tiefen meiner Regale habe ich einige Aufnahmen mit geistlicher Musik dieser Sängerin.)


    :hello:

    .


    MUSIKWANDERER


  • Die Dirigenten unserer Tage würden Schreikrämpfe bekommen!
    Aber: was für eine Stimme!


    Caruso41

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  • So, und ganz schnell nehme ich das 'h ' von Nemeth, um endlich auch noch den Tenor einzustellen, auf den ich in anderen Threads schon nachdrücklich hingewiesen habe:


    Bryan Hymel


    Er macht gegenwärtig ja eine atemberaubende Karriere.
    Seine ersten großen Erfolge hat er ja gleich an bedeutenden Opernhäuser gehabt:
    Amsterdam, London, New York und München - und durchweg in ganz anspruchsvollen Partien des französischen Repertoires - als Aeneas in „Les Troyens“ von Hector Berlioz, als Henri in „Les Vêpres Siciliennes“ von Verdi, als Arnold in "Guillaume Tell" von Rossini als "Robert le Diable" von Meyerbeer!
    Das sind alles Partien, die einen heroischen Tenor verlangen, der sich in der hohen Lage wohl fühlt und mit Spitzentönen ebenso Effekt machen kann wie mit fein gestalteten weiten Phrasen!


    .


    Caruso41

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  • Hallo!


    Hier eine Sängerin im ursprünglichen Sinn dieser Kette: Eine Lieblingssängerin. Allerdings kenne ich sie nur von Solo-CDs und der Stabat Mater von Francis Poulenc. Ihr Kenner könnt sie wahrscheinlich auch hinsichtlich ihrer Opernpräsenz einordnen:


    Patricia Petibon



    Gruß WoKa

    "Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist."


    Victor Hugo

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  • In der letzten Auflistung aller Namen der Kette fand ich nicht Thomas Allen, den ich eben einfügen wollte.
    Ich konnte mir das nicht recht vorstellen und habe noch mal nachgeschaut:
    Er ist schon genant worden!
    Lieblings-Sänger-Kette


    Also werde ich einen anderen Namen suchen müssen!


    Caruso41

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  • Offensichtlich bisher nicht genannt.


    Einer der heute wohl besten Tenöre im italienischen und französischen Fach kommt aus Argentinien:


    Marcello Alvarez


    Er hat hier einen eigenen Thread im Forum und es gibt viele Aufnahmen von ihm. Aus Anlass seines 20. Bühnenjubiläums ist diese erschienen:



    Und hier ist er live:


    .


    Toll finde ich auch seine Gardel-Aufnahmen:



    Und: sein Name bietet zwei Buchstaben zur Auswahl, um noch einige hervorragnde Sänger in die Kette einzustellen, die es verdient hätten!
    Aber jetzt sind andere dran!


    Caruso41

    ;) - ;) - ;)


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  • Dann kann ich nun eine Sängerin nennen, die ich tatsächlich schon selbst gehört habe und die mir sehr gut gefallen hat (ich hoffe, ich habe nicht doch übersehen, dass sie vielleicht schon genannt wurde...)


    Olga Peretyatko


    Wenn mich nicht alles täuscht, wurde nicht zuletzt durch Caruso41 bei Tamino bereits mehrfach auf sie hingewiesen.
    Die bellezza del canto Aufnahme habe ich und sie gefällt mir sehr gut, das Rossini Album dagegen kenne ich nicht. Grandios fand ich sie in Matilde di Shabran (neben Florez).


    Mit bestem Gruß
    JLang

    Gute Opern zu hören, versäume nie
    (R. Schumann, Musikalische Haus- und Lebensregeln)

  • Hallo!


    Man könnte also sagen, Olga Peretyatko ist das "a" und "o" der Sängerkette. Ich bediene mich Letzterem und benenne


    Olaf Bär


    (Habe ich bei der Gelegenheit gleich geordert)


    Gruß WoKa

    "Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist."


    Victor Hugo

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