Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2015)

Norbert · 5.283 Beiträge · letzte Antwort von Garaguly

5.283 Beiträge
  • Café Zimmermann nennt sich dieses Ensemble nach Das Zimmermannsche Kaffeehaus, zeitgenössisch Zimmermannisches Caffe-Hauß in Leipzig. Von 1729 bis 1739 leitete Johann Sebastian Bach das Collegium Musicum und führte hier viele seiner weltlichen Kantaten und Instrumentalkompositionen auf.


    Johann Sebastian Bach: Brandenburgische Konzerte Nr. 1-6


    Die Doppel-CD gibt es nun in einer günstigen Mide-Price Ausgabe des Labels Alpha. Sehr empfehlenswert!



    .


  • guten Morgen allerseits. Diesen Feiertag beginne ich mt



    Wolfgang Amadeus Mozart
    Klaviersonate KV 311 D-dur


    Lili Kraus, Klavier

    Jazz is not dead, it just smells a little funny.

    Frank Zappa

  • jetzt gibt es wieder ganz große Musik:



    Anton Bruckner
    Symphonie Nr 8 c-moll


    Münchner Philharmoniker
    Günter Wand

    Jazz is not dead, it just smells a little funny.

    Frank Zappa


  • Vor dem großen Sportnachmittag höre ich momentan die wunderbare Sopranstimme der Raina Kabaiwanska in Vinyl. Leider gibt es diese Aufnahme nicht auf CD. Aber auf der abgebildeten Doppel-CD sind diese Arien von ihr zu hören:

    W.S.

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  • Der Cellist Peter Wispelwey hat Peter Tschaikowskys Rocco-Variationen op. 33 zwei Mal in der selten zu hörenden Originalversion aufgenommen. Ich höre die ältere der Aufnahmen (2001). Links das Cover dieser Aufnahme mit der Bremer Kammerphilharmonie im SACD-Format. In der Diskothek auf SF Radio 2 holte sich die Aufnahme (2014) im Vergleich mit fünf anderen neueren Einspielungen den Podestplatz 1.
    .


  • Elly Ameling singt Lieder von Franz Schubert. Ihr Begleiter am Klavier ist Rudolf Jansen. Live Mitschnitt aus Tanglewood 2. Juli 1987. Ich setze mein Boot auf den Fluss und lasse mich treiben.


    Im Frühling D. 882; Frühlingsglaube D. 686; Erlafsee D. 586; Der Schmetterling D. 633; An den Mond D. 259; An den Mond D. 193; Der Einsame D. 800; An die Entfernte D. 765; An Sylvia D. 891; Auf dem Wasser zu singen D. 774; Heimliches Lieben D. 922; Suleika D. 720; Die junge Nonne D. 828; Iphigenia D. 573; Ganymed D. 544; Strophe aus "Die Götter Griechenlands" D. 677; Der Musensohn D. 764; Die Blumensprache D. 519


  • jetzt geht es in die Kammer:



    Serge Prokofiev
    Streichquartette Nr 1 & 2


    St Petersburg String Quartet

    Jazz is not dead, it just smells a little funny.

    Frank Zappa

  • Ganz große Oper:


    Giacomo Meyerbeer
    Vasco da Gama
    Oper in fünf Akten


    Reinhold Bechtold, Tenor
    Claudia Sorokina, Sopran
    Pierre-Yves Pruvot, Bass
    Guibee Yang, Sopran
    Kouta Räsänen, Bass
    Rolf Broman, Bass u.a.
    Chor der Oper Chemnitz
    Robert-Schumann-Philharmonie
    Dirigent: Frank Beermann


    Ein großes Lob für ein kleines Label - cpo hat die ungekürzte Urfassung der Meyerbeer- Oper herausgebracht, die landläufig vielleicht noch unter dem irreführenden Titel "Die Afrikanerin" bekannt ist. Es ist über 4 Stunden reine Musik, die hier von den Chemnitzern vorgestellt wird. Alle Achtung, die Solisten sind großartig, ohne Einschränkung, dazu Chor und Orchester - einfach prachtvoll, packend und sehr präzise ausmusiziert. :jubel:
    Die Deutsche Oper Berlin bringt morgen diese Oper in gleicher Fassung heraus, mal sehen und hören...
    :hello:

    Wenn schon nicht HIP, dann wenigstens TOP

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  • Hier spielt das Cello eine Hauptrolle:



    Martin, Frank (1890-1974)
    Cellokonzert


    Malmö Symphony Orchestra,
    Tuomas Hannikainen


    Christian Poltera, Cello

    Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)


  • Derzeit höre ich die erste Folge dieses Beethoven Streichquartett-Zyklus, konkreter gesagt , momentan da Quartett op 18 Nr 6. Die Aufnahme ist voll Temperament und Feuer, dennoch klangschön. Es wird - was mich betrifft - nicht bei dieser ersten Folge bleiben.....


    mfg aus Wien
    Alfred

    SPARE IN DER NOT - DA HAST DU ZEIT DAZU



  • Die Filmmusik zu Disneys "Fantasia", Anno 1940. Kann man das überhaupt so sagen? Da mögen Puristen die Nase rümpfen, aber dieser sehr frühe Stereoklang (Aufnahme 3.—7. April 1939 in der Academy of Music in Philadelphia!) ist schon unglaublich. Bachs Toccata und Fuge BWV 565, Tschaikowskys "Nussknacker", Dukas' "Zauberlehrling", Strawinskys "Le Sacre" usw. Es dirigiert natürlich Leopold Stokowski sein Philadelphia Orchestra. Wirkt auch ohne den Film (natürlich, möchte man sagen).

    »Das ist sehr groß, ganz toll! Man möchte sich fürchten, das Haus fiele ein.«

    – Goethe über den Kopfsatz der 5. Sinfonie von Beethoven

  • Soeben geniesse ich die hier gezeigte CD mit Klavierstücken des heute leider nahezu unbekannten Komponisten Benjamin Godard. Ich habe die Aufnahm, kurz nach dem ich sie erworben und gehört hatte bereits im Thread über Werke für Soloklavier von HEUTE nicht allzu bekannten Komponisten recht positiv vorgestellt. Indes - erst heute, wo ich die Stücke mit Muße und völlig entspannt (ein bei mir eher seltener Gemütszustand) höre, erkenne ich das volle Ausmaß der Schönkeit und Brillianz dieser Stücke - ich bin schlechtwegs begeistert. Hier paart sich Eleganz mit Temperament, blühender Klavierklang mit zarten Sequenzen.
    Auch mit dem Pianisten der Aufnahme, Alessandro Deljavan sollten wir uns bei Gelegenheit nöher auseinandersetzen und ihm nach Möglichkeit einen eigenen Thread widmen. (Muss ja nicht unbedingt alles ich machen) Ich glaube , es lohnt sich - Aufnahmen gibts genug....und noch dazu das meiste im Budget- oder Midprice Bereich....

    Allen "Zeitigzubettgehern" eine Gute Nacht
    Alfred

    SPARE IN DER NOT - DA HAST DU ZEIT DAZU



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  • Hallo!
    Ich sitze gerade im Salon unseres Hotels in Malcesine mit Blick auf den etwas wolkenverhangenen sonnigen Sees und höre diese wunderschöne CD



    Gruß WoKa

    "Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist."


    Victor Hugo

  • Bei mir nun: Haydns "Schöpfung". Ein Mitschnitt aus Wien von 1943 in erstaunlich guter Klangqualität mit den Prachtstimmen von Georg Hann, Trude Eipperle und Julius Patzak. Clemens Krauss dirigiert.


    "Menschen, die nichts im Leben empfunden haben, können nicht singen."
    Enrico Caruso


    "Non datemi consigli che so sbagliare da solo".
    ("Gebt mir keine Ratschläge, Fehler kann ich auch allein machen".)
    Giuseppe di Stefano

  • Ich höre die siebte Sinfonie Gustav Mahlers in der Interpretation von Eliahu Inbal und dem Radio-Sinfonie Orchester Frankfurt.


    Ich besitze die ursprüngliche bei DENON erschienene Aufnahme. Erfreulich ist es, dass diese Einspielung in dieser preiswerten BOX des Labels Brilliant classic enthalten ist. Aufnahmetechnisch eine erfreuliche Angelegenheit.


  • Bei mir nun:



    Johannes Brahms (1833-1897)


    Streichquartett Nr. 1 op.51 Nr.1


    Eingespielt vom Artemis Quartett


    Gruss
    Holger

    "Es ist nicht schwer zu komponieren.
    Aber es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen"
    Johannes Brahms

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  • So, wieder zurück im trauten Heim! Zum Wiedereinstieg erklangen diese forschen Töne:



    Ludwig van Beethoven
    Ouvertüre zu "Coriolan", op. 62
    Ouvertüre zu "Fidelio", op. 72
    Ouvertüre zu "König Stephan", op. 117


    London Symphony Orchestra
    Pierre Monteux
    (AD: 1960)


    Grüße
    Garaguly

  • Hier läuft bereits seit einiger Zeit diese Scheibe:



    William Sterndale Bennett (1816 - 1875)
    Klavierkonzert Nr. 2 Es-Dur, op. 4
    Klavierkonzert Nr. 5 f-Moll


    Malcolm Binns, Klavier
    Philharmonia Orchestra
    Nicholas Braithwaite
    (AD: 1990)


    Grüße
    Garaguly

  • Zurzeit höre ich die Klaviersonaten Nr 1-3 von Beethoven in der Interpretation von Alfred Perl, der ja unter Insidern als Geheimtipp gilt. Nicht wegen einer extremen Deutung, sondern wegen eines unverkrampften Zugangs zu den Sonaten, wobei er den Flügel zum Singen bringt.


    mit freundlichen Grüßen aus Wien
    Alfred

    SPARE IN DER NOT - DA HAST DU ZEIT DAZU



  • Starte heute mit



    Beethoven, L.v. (1770-1827)
    Piano Concerto No 5 E flat op 73 »Emperor«

    Symphonieorch. des BR,
    Rafael Kubelik


    Clifford Curzon, Piano


    Aufnahme aus dem Jahr 1977 | Einfach »excellent« :thumbsup:

    Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)


  • Übermässig Alkohol gesoffen und mit Drogen Raubbau getrieben hat der französische Pianist Samson Francois (1924-1970). Schade, dass sein Leben nur kurz währte, denn er war ein überragender Künstler.
    In dieser 10-CDs umfassenden Box sind seine Chopin Interpretationen enthalten. Ich höre seinem Spiel zu in der 2. & 3. Sonate plus Mazurken.


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  • Lieber Maurice,


    das ist in der Tat eine fantastische Aufnahme des 5. Klavierkonzerts, aber auch das 4. gehört für mich zu den Spitzenaufnahmen des Werkes.


    Bei gibt's auch Beethoven - und zwar höre ich mich durch diesen Zyklus:



    Ich bin bei den Sinfonien 5 und 6 angekommen und höre diese Aufnahmen zum zweiten Mal.
    Das sind alles sehr schöne musikalisch fließende Einspielungen; Brüggen verbindet "hip" mit "Wärme", etwas, was z.B. bei Gardiner und Norrington seltenst zu finden ist, aber die zu hallige Akustik macht viele Vorteile eines klein besetzten Orchesters zunichte.
    "Transparenz" klingt anders, insbesondere die "Eroica" leidet darunter. Feine akustische Linien, gerade zu Beginn der Sinfonie, gehen fast komplett unter im Hall.
    Man muss "seinen" Beethoven stellenweise schon sehr genau kennen, um zu ahnen, was Brüggen meinen könnte.

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler



  • Der Zufall will es, dass ich ebenfalls Frans Brüggen und das Orchestra of the Eighteenth Century höre.


    Allerdings laufen bei mir die Sinfonien von Franz Schubert.


  • ...wie üblich Mitschnitte bei mir.
    Ein älterer zunächst: Szell mit seinem Orchester von 65.
    Hatten wir doch schon: live klingt selbst seine Tschaikowsky Vierte schlüssiger und "donnert" weniger.
    Hört sich an wie großartige Kammermusik, was nicht daran liegt, dass der Klang "schwächeln" würde, sondern daran, dass es eben kein Kunstprodukt ist, sondern ein Ergebnis von harter Arbeit von Dirigent und Orchester.
    Eben nicht, mit Schnitten und Manipulationen ein Scheinziel zu erreichen, sondern wirklich eine ganze Tschaikowski-Sinfonie, wie ich sie im Studio bisher nie zu hören bekam.


    Und dann, o weh, den hier so ungeliebten Kristian Bezuidenhout.
    Mit einem Mozart-Haydn-Programm aus Warschau von vor ein paar Tagen.
    Inzwischen habe ich mir abgewöhnt, hier groß darüber zu schreiben, wie es sein könnte, man würde Mozart oder Haydn in deren Familie lieben - die Ablehnung ist zu groß und die Pflegefamilie Steinways zu übermächtig.
    Eltern und Kinder, also Mozarts Musik und der Hammerflügel, erleben in diesem Mitschnitt einen Farbenreichttum, der völlig ungebrochen daherkommt und Raum lässt für rhythmische Aufmerksamkeiten. So fein schattiert wie dieser Flügel, so genuin gespielt, ist in meinen Ohren Mittel der Wahl, Mozarts Musik gerecht zu werden. Mit Zwischentönen, die den Millionen Farben des Herbstlaubes ähneln, nicht jedoch den Grautönen , die....
    monochromen Klang bevorzugen, sei der auch noch so fein schattiert.


    Um es aber ganz deutlich auszudrücken: Bezuidenhout klingt live weitaus farbiger als bei seinem Plattenlabel.
    Scheint so, als würde man in seinen Studioaufnahmen eher die Schwächen des Hammerklaviers zu hören bekommen, während im Konzert all der Reichtum hörbar wird, den das Instrument Hammerflügel bieten kann und er selbst mit seiner Kunst.
    Die Aufnahmetechnik der HMF lässt, in meinen Ohren, in den letzten Jahren zu wünschen übrig. Nicht nur die Covergestaltung nähert sich der DG an. Eine individuelle Aufnahme kommt aus dem Hause Harmonia Mundi France schon lange nicht mehr.
    Nicht umsonst "verzieht" sich ein Herreweghe ins Risiko des Eigenlabels.


    Persönlich schulde ich der HMF wirklich viel - und schulde ihr auch einiges. Ein FBO zu hören, den Bezuidenhout, ziehe ich Mitschnitte vor.
    Da möchte ich gern mehr hören als eine "Möchtegern-DG".
    Wenn Gerhard Unger hier mitliest, habe ich jezt die "Arschkarte" gezogen - leugnen werde ich dennoch keines meiner Worte.


    Mike

  • guten Nachmittag allerseits. Nachdem ich den gestrigen Sonntag wieder einmal verschlafen habe ...



    Wolfgang Amadeus Mozart
    Klaviersonaten KV 311 & 330


    Mitsuko Uchida, Klavier

    Jazz is not dead, it just smells a little funny.

    Frank Zappa

  • weiter geht es mit



    Niels Wilhelm Gade
    Symphonie Nr 1 c-moll op 5


    Stockholm Sinfonietta
    Neeme Järvi

    Jazz is not dead, it just smells a little funny.

    Frank Zappa

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