Orchester der Welt — Diskussionsthread

  • Eine tolle Serie, lieber Joseph! Und so genau recherchiert, was mir nicht so liegt. Daher hier 2 Anmerkungen aus der Erinnerung. Die Neue Westfälische Philharmonie ist auch das Opernorchester des Musiktheaters im Revier. Auch die Philharmonia Hungarica ist darin aufgegangen. Das war der Zusammenschluss von geflohenen ungarischen Musikern. Ein sehr gutes Orchester, was sich aber finanziell nicht behaupten konnte.
    Duisburg und Düsseldorf: meine Erfahrung ist die, dass für die Moderne (Strauß, Wagner, Janacek, Strawinski usw.) das Duisburger Orchester das bessere ist. Immer wenn die Düsseldorfer ein Konzert hatten, spielten in der Düsseldorfer Oper die Duisburger, was man hören konnte. Ist natürlich nur eine subjektive Erfahrung. Besonders prägend für die Duisburger waren die Dirigenten Bruno Weil und Jonathan Darlington!
    Das Münstersche Orchester kenne ich aus meiner Studienzeit; der prägendste Dirigent war wohl Will Humburg. Hier kann ich mich an einen tollen "Mathis" erinnern und an eine hervorragende Aufführung der "Ausflüge des Herrn Broucek". Unter Fabrizio Ventura habe ich eine "Katja" gesehen, die zu den besten überhaupt gehörte. Holger mokiert sich ja immer über die Architektur des Innenraums. Er hat natürlich Recht, aber man muss auch sagen, dass man in den Rängen hervorragend sieht und hört.

    1.11. ist Allerheiligen, also auch der Heilige aller Lehrer, der St. Sisyphus muss da geehrt werden, aber nicht in der Schule, da geht die Ehrung im Lärm unter.

  • Auch die Philharmonia Hungarica ist darin aufgegangen.

    Das stimmt so nicht ganz.
    Die ehemaligen Mitglieder der Hungarica sind nach Möglichkeit auf alle verfügbaren Orchester in NRW verteilt worden.
    Auch bei uns in Münster hat ein ehemaliger Posaunist einen neuen Job bekommen.
    An einen "Mathis" unter Humburg kann ich mich nicht erinnern.
    Samuel Bächli hat mal vor etwa 20 Jahren den "Mathis" bei uns dirigiert.


    Ja, den Innenraum hassen eigentlich alle, aber dieser Mist steht unter Denkmalschutz.
    :hello:

  • Danke für die Korrektur. Es ist alles so lang her. Broucek und Mathis wurden etwa 1960-1962 aufgeführt (meine ersten 3 Semester in Münster). Samuel Bächli war dann viel später in Gelsenkirchen, er hat viele tolle Opern dirigiert. Eine Novität war
    damals, dass er ein kleines Orchester mit alten oder nachgebauten Instrumenten gründete. Da wurde dann Cavalli (La Calisto) und eine andere Oper, die ich nicht mehr weiß, gespielt. Leider wurde diese Sache abgebrochen.

    1.11. ist Allerheiligen, also auch der Heilige aller Lehrer, der St. Sisyphus muss da geehrt werden, aber nicht in der Schule, da geht die Ehrung im Lärm unter.

  • Mit dr. pingel bin ich der Meinung, dass Joseph mit diesem Thread eine sehr verdienstvolle Arbeit in Angriff genommen hat und Historie und Bedeutung von Orchestern und ihren Dirigenten dokumentiert, was man so zusammengefasst sonst nirgendwo findet. Aufrichtigen Dank für die mühevollen Recherchen, lieber Joseph.


    Bei zwei Orchestern kann ich einige aktualisierende Ergänzungen machen:


    Sinfonieorchester Wuppertal


    Wuppertal hat seit der Spielzeit 2016/17 eine neue Generalmusikdirektorin. Es ist die britische Dirigentin Julia Jones.



    Düsseldorfer Symphoniker


    Die Düsseldorfer Symphoniker haben als Opern- und Konzertorchester traditionell jeweils getrennte musikalische Chefs: GMD der Oper ist Axel Kober. Dem Konzertorchester steht seit der Spielzeit 2015/16 der ungarische Dirigent Adam Fischer als Principal Conductor vor. Ihm zur Seite steht der französische Dirigent Alexandre Bloch als Principal Guest Conductor. Bloch ist gleichzeitig Chef in Lille.



    Liebe Grüße


    Portator

  • Danke für alle Ergänzungen, die bereits berücksichtigt wurden.


    Diese und ähnliche Diskussionen werden aus Gründen der Übersichtlichkeit nach und nach in den gesonderten Diskussionsthread ausgegliedert.

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Vielleicht habe ich es auch nur übersehen, aber ich konnte keine Orchester aus ITALIEN finden (?)
    Eigentlich wollte ich nämlich, das kann ich aber notfalls auch im "akkgeneinen Klassikbereich" tun, ein wenig auf das
    "Orchestra Mozart" bzw "Orchestra Mozart, Bologna" hinweisen, das da scheinbar immer nioch uns Überleben käpft und möglicerweise schon verloren hat. Die WIKI Einträge der drei Sprachen und auch die noch existierende WEBSITE geben sich da ziemlich zugeknöpft.
    Es wir doch um Himmels Willen eine Tonträgergesellschaft geben, die imstande ist mit einigen Beuaufnahmen des Orchester wieder ins Leben zurüclzurufen - Ja genau - eine Gesellschaft mit gelbem Label sollte sich da angesprochen fühlen !
    Aber auch Naxos oder BRILLIANT könnten sich hier Lorbeeren verdienen


    mfg aus Wien
    Alfred

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  • Eigentlich wollte ich nämlich ein wenig auf das "Orchestra Mozart" bzw "Orchestra Mozart, Bologna" hinweisen


    Lieber Alfred,


    leider habe ich mit dem Orchester nur eine Aufnahme, Schuberts Neunte mit Claudio Abbado! Eine erlesene Angelegenheit, das Orchester spielt ganz wunderbar, was sicher nicht zuletzt auch dem Dirigenten zu verdanken ist.
    Ich befürchte nur, dass Dein Appell an die "Gesellschaft mit dem gelben Label" ohne Echo bleiben wird, die gibt es als Gesellschaft schon lange nicht mehr, aber das weißt Du ja. Und die das Label heute verwalten, die sind wohl an Aufnahmen aus früheren Zeiten so reich versorgt, dass sie lieber Nischenrepertoire bedienen oder neue Künstler mit neuen Ensembles auflegen.


    Eigentlich sollte das Orchester aber doch reelle Chancen haben, auch auf einem veränderten Markt und ohne Tonträger-Vermarktung bestehen zu können, wenn man die Liste der Künstler ansieht, mit denen es gearbeitet hat bzw. arbeitet: Martha Argerich, Radu Lupu, Hélène Grimaud, Natalia Gutman, Jonas Kaufmann etc. Das klingt doch wie ein Who's Who der Klassikszene.


    LG, Nemorino

    Die Welt ist ein ungeheurer Friedhof gestorbener Träume (Robert Schumann).

  • Zitat

    Ich befürchte nur, dass Dein Appell an die "Gesellschaft mit dem gelben Label" ohne Echo bleiben wird, die gibt es als Gesellschaft schon lange nicht mehr, aber das weißt Du ja. Und die das Label heute verwalten, die sind wohl an Aufnahmen aus früheren Zeiten so reich versorgt, dass sie lieber Nischenrepertoire bedienen oder neue Künstler mit neuen Ensembles auflegen.


    Ich bin in gewisser Hnsicht durchaus Realist. Daher handelt es sich nicht eigentlich um einen Apell, sondern eher um eine höhnisch formulierte "Anklage"


    Zitat

    Eigentlich sollte das Orchester aber doch reelle Chancen haben, auch auf einem veränderten Markt und ohne Tonträger-Vermarktung bestehen zu können, wenn man die Liste der Künstler ansieht, mit denen es gearbeitet hat bzw. arbeitet: Martha Argerich, Radu Lupu, Hélène Grimaud, Natalia Gutman, Jonas Kaufmann etc. Das klingt doch wie ein Who's Who der Klassikszene

    .


    Kein Orchester der Welt kann heute ohne Tonträger-Vermarktung bestehen.
    Früher war es so, daß man Aufnahmen von bereits berühmten Künstlern machte - Heute werden Künstler erst berühmt wenn sie Aufnahmen gemacht haben.
    Die großen Namen waren solange an diesem Orchester interessiert, als es quasi Abbado als Schutzpatron hatte.
    Der Wink an Herrn Heymann ist hier zumindest realistischer, er hat viele Orchester dieser Größe unter Vertrag und NAXOS ist heut in gewisser Weise ein Klassik- Gütesiegel. Er selbst weiß was es bedeutet von Null anzufangen, wie er von Firmrn Lizenzen für sein neues Label erwarb und wie die Lizenzgeber hinter seinem Rücken die Lizenzen dann auch an andere vergaben. ER weiß auch wie man sein Label zu Beginn verlacht hatte, es war schwierig Vertriebe zu finden. Aber allen, die ihm damals Ihr Vertrauen geschenkt haben hält er noch heute - in der Phase des Erfolges - die Treue.
    Was natürlich nicht heisst, daß ihn das Orchester interessiert.
    Das Tamino Klassikforum kann nichts weiter tun als das öffentliche Interese (der Klassikwelt) auf dieses Orchester zu lenken....
    Soweit ich weiß (die Angaben sind alle recht kryptisch) ist ein Gratiskonzert fü 2019 geplant (??)


    mfg aus Wien
    Alfred

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  • Italien fehlte tatsächlich noch. Danke für die Eröffnung im bisher üblichen Stil. Es dürften ja noch einige italienische Orchester hinzukommen.

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • leider habe ich mit dem Orchester nur eine Aufnahme, Schuberts Neunte mit Claudio Abbado! Eine erlesene Angelegenheit, das Orchester spielt ganz wunderbar, was sicher nicht zuletzt auch dem Dirigenten zu verdanken ist.

    Diese fantastische Aufnahme habe ich auch, lieber Nemorino - und noch diese hier:



    Auch da spielt das Orchester auf einem exquisiten Niveau, einfach exemplarisch - ich vermute mal, Abbado selbst hat es gegründet. Das wäre traurig, wenn es nicht weiter bestehen würde!


    Liebe Grüße
    Holger

  • Italien fehlte tatsächlich noch.


    Lieber Joseph II.,


    bei der Durchsicht dieses Thread habe ich soeben bemerkt, dass der nicht nur Deine Idee, sondern auch von Beginn an Deine Domäne ist. Das war mir nicht bewusst, ich habe da immer nur sporadisch reingesehen. Ich wollte keinesfalls hier als Eindringling auftreten, habe vielmehr durch den Hinweis von Alfred gestern, dass hier Italien noch nicht vertreten ist, zwei Orchester vorgestellt, die mir als Opernfreund spontan in den Sinn kamen, weil ich zahlreiche Aufnahmen mit den beiden Formationen in meiner Sammlung habe.


    Für die Zukunft möchte ich aber jedenfalls Dir das Feld hier wieder überlassen. Keinesfalls wollte ich mich hier vordrängen.


    Liebe Grüße,
    Nemorino :hello:

    Die Welt ist ein ungeheurer Friedhof gestorbener Träume (Robert Schumann).

  • Lieber nemorino,


    Deine Sorge ist völlig unbegründet. Jeder darf hier mitmachen und Ergänzungen hinzufügen. Es sollte nur der bisherige Stil beibehalten werden, damit es einheitlich wirkt. Das hast Du ja tadellos getan. Von daher würde ich mich freuen, würdest Du auch weiterhin hierzu beitragen. Es gibt tatsächlich noch etliche Lücken und das Projekt kam auch etwas ins Stocken. Vielen lieben Dank also an dieser Stelle.


    Beste Grüße
    Joseph :hello:

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Lieber Joseph II.,


    jetzt bin ich, ehrlich gesagt, erleichtert! Ich hatte schon gedacht, ich sei in ein "fremdes Revier" eingebrochen, und das wollte ich wirklich nicht. Ich bin ja nicht mehr ganz neu hier, aber manche Regeln sind mir noch immer nicht ganz vertraut, und da macht man zwangsläufig Fehler. Deshalb bin ich froh, dass die Sache nun geklärt ist.


    Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend!
    Liebe Grüße :hello: Nemorino

    Die Welt ist ein ungeheurer Friedhof gestorbener Träume (Robert Schumann).

  • Diesem Thread kann ich nur mit seeeeehr persönlichem Bezug begegnen. Meine Frau spielt im NDR Elbphilharmonie Orchester.

    So habe ich natürlich über die Jahre hinweg eine gewisse "Geschichte" des Orchesters aus individueller Perspektive vernommen und als Hörer miterlebt. Unter anderem dessen Entwicklung als Residenzorchester des neuen Hamburger Konzertsaales und nicht zuletzt unter dem "alten" Chef Hengelbrock sowie dem neuen Chef Gilbert: Ich habe u.a. den Einstand Hengelbrocks als auch dessen "neue" Art des Umgangs mit dem Orchester sehr intensiv mitbekommen. Meine Frau fühlte sich davon ausgesprochen angeregt, ich ebenso. Da wehte frischer Wind durch die Hansestadt. Und Hengelbrock erwies sich als jemand, von dem 'frau' lernen konnte. Ob mit oder ohne Darmsaiten.

    Der Umschwung erfolgte mit der Elphi. Was war das für eine Zeit, nicht zuletzt hier in unserem Haus. Meine Frau war über drei Monate hinweg für die Familie praktisch "abgemeldet". Und plötzlich wurden Ansprüche an das Orchester gestellt, die zunehmend utopisch waren. Was? Das NDR-Elbphilharmonie-Orchester sollte nun seinen Rang eines "Weltklasseorchesters" in einem "Weltklassekonzertsaal" untermauern? Aha, und Chicago ist also besser mit den akustischen Bedingungen umgegangen?

    Meine Quintessenz aus dieser Zeit: Ein neuer Saal macht kein neues Orchester, stellt aber neue Herausforderungen. Hengelbrock scheint mir nicht immer ganz glücklich damit umgegangen zu sein. Meine Frau war wirklich traurig über seinen Abschied. Andererseits hat sich Gilbert jüngst sehr eindrucksvoll eingeführt in Hamburg. Eine neue Ära hier in der Hansestadt.

  • Lieber Leiermann, als langjähriger Gast in den Konzerten des NDR Elbphilharmonie Orchesters (ehemals NDR Sinfonieorchester), d.h. etwa seit der Zeit unter Günter Wand, möchte ich Dir und Deiner Frau zustimmen:


    Nicht nur das Orchester, sondern auch das Publikum hatte in der Zeit unter Hengelbrock sehr viele Möglichkeiten, etwas zu lernen. In den fast immer klugen und spannenden Programmen wurde oft genug "Altes" gegen "Neues" gestellt, wurden gewachsene Hör-(und Applaus-)Gewohnheiten aufgebrochen und in Frage gestellt. Das hat schon in der Laeiszhalle viel Freude bereitet und konnte in der neuen Residenz, der Elbphilharmonie mit ihren ganz anderen Möglichkeiten noch erweitert werden. - Die Zeit mit Hengelbrock und dem Orchester hat mir als Zuhörer und Zuschauer einfach sehr viel Spaß und Freude bereitet; und ich spreche dabei nicht nur für mich alleine, sondern auch für einige Freunde, mit denen ich die Konzerte regelmäßig gemeinsam besucht habe.

    Was nun die plötzlich gestiegenen Ansprüche angeht, die mit dem "Bezug" der Elbphilharmonie (fast schon erwartungsgemäß) einhergegangen sind, bin ich ebenfalls bei Euch und denke auch, ein neuer Saal - egal, wie gut er nun sein mag - macht noch kein neues Orchester. Aber bitteschön, er sollte dies im Sinne des spezifischen Orchester-Charakters auch garnicht tun! Ganz nebenbei sei angemerkt: Genausowenig, wie die Elbphilharmonie aus dem NDR Elbphilharmonie Orchester die Berliner Philharmoniker macht, genausowenig bin ich bereit, die von den Berliner Philharmonikern oder ähnlichen Orchestern aufgerufenen Kartenpreise zu bezahlen ;) Im übrigen gilt ähnliches für das Philharmonische Staatsorchester, die zwar originär den Opernbetrieb bestreiten, aber im Rahmen ihrer Abonnementskonzerte nun ja auch regelmäßig in der Elbphilharmonie spielen. Auch hier entdecke ich in den letzten Jahren einen deutlichen Qualitätsgewinn, den ich aber eher dem "neuen" GMD Kent Nagano, als dem neuen Spielort "anlasten" würde.


    Andererseits glaube ich nichtsdestotrotz, dass die gestiegenen Ansprüche jetzt, nachdem der erste Trubel um die Elbphilharmonie langsam abflaut, auch eine Chance für das Orchester bieten, sich weiterzuentwickeln. Dies gilt aber m.E. nur, sofern die Ansprüche aus dem Orchester selbst entstehen und nicht für solche, die von außen herangetragen werden. Vielleicht ist es dabei sogar ganz gut, dass sich mit Alan Gilbert als designiertem Chef wieder andere Möglichkeiten und Perspektiven ergeben.


    Falls es Dich (oder Deine Frau) interessiert, findet ihr in diesem Thread meine Eindrücke zu einer Vielzahl der in der ersten Elbphilharmonie-Saison besuchten Konzerte sowohl des NDR Elbphilharmonie Orchesters, sowie auch des Philharmonisches Staatsorchesters und last but not least der Hamburger Symphoniker.

    mfG Michael


    Eine Meinungsäußerung ist noch kein Diskurs.

  • Herzlichen Dank, lieber MSchenk, für deine nette Antwort auf mein Posting. Ich kann das alles gut nachvollziehen und vieles auch bestätigen. Ich habe eben schon mal in deinen verlinkten Thread geschaut - sehr interessant. Und ich merke natürlich daran, wie viel ich verpasst habe. Wegen der Kinder bin ich eher selten in Konzerte gegangen, wenn Muttern arbeiten war... aber das wird jetzt langsam besser. Lindberg/Sibelius z.B. habe ich neulich ebenfalls gehört (hatte, gelesen, dass du da warst).


    Ich hoffe jedenfalls sehr, dass alle drei von dir genannten großen Hamburger Orchester sich von den "unverblümten" Rückmeldungen, die der Große Saal ihnen stets und direkt zu geben pflegt, inspirieren lassen, um in puncto Klangkultur und Zusammenspiel weiter zu wachsen. Beim NDR dirigiert ja gerade Blomstedt - und macht die langen Proben im Stehen...(!) - wenn das kein Zeichen für das Orchester ist, die Stuhlkante abzuschrubbern...:)