Erinnerungen an verstorbene und Geburtstags-Glückwünsche an lebende Musiker

  • 23. Oktober 2016, Fortsetzung:


    Dirigent:


    Lawrence Foster,amerikanischer Dirigent, * 23. 10. 1941 - 74. Geburtstag



    Organist:


    Mauricio Pergelier,chilenischer Organist und Hochschullehrer, * 23. 10. 1951 --- 64. Geburtstag


    Flötist:

    Thomas von Lüdinghausen,
    deutscher Flötist, * 23. 10. 1976 --- 39. Geburtstag


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 24. Oktober 2016:


    Komponisten I:


    Alessandro Scarlatti,italienischer Komponist * 2. 5. 1660 - + 24. 10. 1725 --- 291. Todestag



    Robert Franz,deutscher Komponist und Dirigent, * 28. 6. 1815 - 24. 10. 1892 --- 124. Todestag


    Franz Lehar,österreichischer Komponist, * 30. 4. 1870 - + 24. 10. 1948 --- 68. Todestag



    Ernst Mielck,finnischer Komponist , (siehe vorgestern), *24. 10. 1877 --- 139. Geburtstag


    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 24. Oktober 2016, Fortsetzung:


    Hier haben wir heute einen runden Geburtstag:


    Komponistin:


    Sofia Gubaidulina,* 24. 10. 1931, ist eine russische Komponistin,



    Sofia Gubaidulina wurde in der Stadt Tschistopol in der Tatarischen autonomen Republik in einer tatarisch-russischen Familie geboren. Ihr Vater, Gubaidulin Asgat Masgudowitsch, war Ingenieur-Geodät. Die Mutter, Gubaidulina Fedossija Fedorowna, geb. Jelchowa, war Lehrerin. Der Großvater, Masgud Gubaidulin, war Mullah. Gubaidulina selbst bekennt sich zum Russisch-Orthodoxen Glauben.[1][2] Im Jahre 1932 übersiedelte die Familie nach Kasan. Gubaidulina studierte Komposition und Klavier am Konservatorium von Kasan und führte nach dem Abschluss 1954 ihre Studien in Moskau bis 1963 fort. Als Studentin wurde sie mit einem Stalin-Stipendium ausgezeichnet.[3] Während dieser Studien wurde ihre Musik als „pflichtvergessen“ bezeichnet, aber Dmitri Schostakowitsch ermutigte sie, ihren „Irrweg“ fortzusetzen.
    In der Mitte der 1970er Jahre gründete Gubaidulina gemeinsam mit den Komponisten Viktor Suslin und Wjatscheslaw Artjomow das Ensemble Astreja, das auf Instrumenten der russischen Volksmusik improvisierte.
    Ihr Erfolg im Westen wurde vor allem von Gidon Kremer (später auch von Reinbert de Leeuw) unterstützt, der ihr Violinkonzert Offertorium 1981 uraufführte. Seit zwei Jahrzehnten gehört Sofia Gubaidulina zusammen mit Alfred Schnittke und Edisson Denissow zu den führenden, weltweit anerkannten Komponisten Russlands der Ära nach Schostakowitsch.


    Heute wird sie 85 Jahre alt.


    Weiteres gibt es hier zu lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Sofia_Asgatowna_Gubaidulina


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 24. Oktober 2016, Fortsetzung:


    Komponisten III:


    Carl Ruggles,amerikanischer Komponist und Maler, * 11. 3. 1876 - + 24. 10. 1971 ---45. Todestag



    Otto Abel,deutscher Komponist und Organist, * 24. 10. 1905 - + 21. 9. 1977 --- 111. Geburtstag


    Petr Eben,tschechischer Komponist, * 22. 1. 1929 - + 24. 10. 2007 --- 9. Todestag




    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 24. Oktober 2016, Fortsetzung:


    Komponisten IV:

    Luciano Berio,
    italienischer Komponist, * 24. 10. 1925 - + 27. 5. 2003 --- 91. Geburtstag



    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 24. Oktober 2016, Fortsetzung:


    Dirigent:

    Yakov Kreizberg,
    amerikanischer Dirigent russischer Abstammung un österreichischer Staatsbürger, * 24. 10. 1959 - + 15. 3. 2011 --- 57. Geburtstag (gestorben an Krebs)



    Liebe Grüße


    Willi :)



    Pianist:


    Malcolm Bilson, amerikanischer Pianist, * 24. 10. 1935 --- 81. Geburtstag



    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 24. Oktober 2016, Fortsetzung:


    Sängerinnen:


    Cheryl Studer,amerikanische Sopranistin, * 24. 10. 1955 --- 61. Geburtstag



    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    Hier haben wir heute aber auch eine besondere Erinnerung:


    Sena Jurinac,* 24. 10. 1921 - + 22. 11. 2011, war eine jugoslawisch-österreichische Sopranistin und Mezzosopranistin:



    Sena Jurinac wurde 1921 als Tochter eines jugoslawischen Regimentsarztes und einer Wienerin geboren. Nach Absolvierung des Gymnasiums studierte sie Gesang bei Marija Kostrenčić am Musikkonservatorium in Zagreb. Im Mai 1942 debütierte sie (in serbokroatischer Sprache) am Nationaltheater Zagreb, als Mimi in Puccinis La Bohème. Sie wurde von Karl Böhm an die Wiener Staatsoper engagiert, deren Mitglied sie bis 1982 war. Ihr Wiener Debüt am 1. Mai 1945 fand aber in der Wiener Volksoper statt, welche als Ausweichquartier für die ausgebombte Staatsoper diente. Jurinac wurde bald als eines der Mitglieder des Wiener Mozart-Ensembles bekannt. 1951 wurde sie zur Kammersängerin ernannt, vom Wiener Publikum „die Sena“ tituliert.
    Jurinac war vor allem bekannt für ihre Hosenrollen bei Mozart und Richard Strauss, so z. B. im Rosenkavalier (u. a. bei der Eröffnung des neuen Festspielhauses in Salzburg, unter Dirigent Karajan, mit Elisabeth Schwarzkopf und Anneliese Rothenberger; Film 1960):


    Glücklicherweise ist der 'Rosenkavalier' in mehreren Versionen konserviert, ob nun unter Karajan.... oder unter Erich Kleiber ... -. 'sensationell' urteilte kein Geringerer als Carlos Kleiber über die Jurinac in der Aufnahme seines Vaters.


    Sena Jurinac trat an fast allen bedeutenden Opernhäusern Europas, Nord- und Südamerikas auf, jedoch nie an der New Yorker Met. 1956 sang sie in Australien. Von 1949 bis 1956 hatte sie regelmäßige Auftritte bei den Festspielen von Glyndebourne. In den Jahren 1947 und 1948 sang sie bei den Festspielen in Salzburg und trat immer wieder an der Mailänder Scala und der Covent Garden Opera auf.


    Weiteres gibt es hier zu lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Sena_Jurinac


    Heute wäre Sena Jurinac 95 Jahre alt geworden.


    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 24. Oktober 2016, Fortsetzung:


    Sänger:


    Alexandru Jonitza,rumänischer Tenor, * 24. 10. 1948 - + 2. 1. 2010 --- 68. Geburtstag



    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    Tito Gobbi,italienischer Bariton, * 24. 10. 1913 - + 5. 3. 1984 --- 103. Geburtstag
    --- Welch ein Don Giovanni!!!


    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 24. 10. 2016, Fortsetzung:


    Sängerinnen II:


    Dany Barraud,französische Sopranistin, * 24. Oktober 1940 --- 76. Geburtstag


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    Sänger II:


    Maldwyn Davies,walisischer Tenor, * 24. Oktober 1950 --- 66. Geburtstag




    Ricardo Catena,argentinischer Bariton, * 24. Oktober 1925 --- 91. Geburtstag


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 24. Oktober 2016, Fortsetzung:


    Organist:


    Jean Boyer,französischer Organist, * 24. 10. 1948 - + 28. 6. 2004 --- 68. Geburtstag


    Cellist:


    Claude Starck,Schweizer Cellist, * 24. 10. 1928 --- 88. Geburtstag



    Herzlichen Glückwunsch


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:



    Geiger:


    David Oistrach,russischer Geiger, (siehe 30. 9.) + 24. 10. 1974 --- 42. Todestag


    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

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  • 25. Oktober 2016:


    Komponisten:


    Johann Strauss Sohn,österreichischer Komponist und Kapellmeister, * 25. 10. 1825 - + 3. 6. 1899 --- 191. Geburtstag



    Georges Bizet,französischer Komponist, * 25. 10. 1838 - + 3. . 1875 --- 178. Geburtstag



    Alexander Gretschaninow,russischer Komponist, * 25. 10. 1864 - + 3. 1. 1956 --- 152. Geburtstag



    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 25. Oktober 2016, Fortsetzung:


    Dirigent:


    Hans Knappertsbusch,deutscher Dirigent, * 12. 3. 1888 - + 25. 10. 1965 --- 51. Todestag



    Roger Désormière,französischer Dirigent, * 13. 9. 1898 - + 25. 10. 1963 --- 53. Todestag



    Liebe Grüße


    Willi :)


    Pianist:


    Paul Gulda,
    österreichischer Pianist, Komponist und Dirigent, * 25. 10. 1961 ---
    55. Geburtstag



    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 25. Oktober 2016, Fortsetzung:


    Da beginnen wir heute mit einer besonderen Erinnerung:


    Sängerinnen:


    Galina Wischnewskaja,* 25. 10. 1926 - + 11. 12. 2012, war eine russische Sopranistin:


    Sie war seit 1955 die Gattin des Cellisten und Dirigenten Mstislaw Leopoldowitsch Rostropowitsch, mit dem sie zwei Töchter hatte.
    Wischnewskaja debütierte 1944 in Leningrad an der Operette, erfuhr Durchbruch und Wandel jedoch 1952 als Leonore in Fidelio am Bolschoi-Theater. In den 1960er und 1970er Jahren trat sie international in lyrischen (Liù in „Turandot“) und dramatischen Rollen (Tosca in „Tosca“) auf und erschien in zahlreichen Aufnahmen, unter anderem als Marina in „Boris Godunow“ unter Herbert von Karajan. Nachdem sie sich für Alexander Solschenizyn eingesetzt hatten, verließen sie und ihr Gatte 1974 die Sowjetunion, 1978 wurde beiden die sowjetische Staatsbürgerschaft aberkannt, 1990 wurde das von der russischen Regierung rückgängig gemacht.
    1979 nahm sie unter der Leitung Rostropowitschs „Lady Macbeth von Mzensk“ ihres gemeinsamen Freundes Schostakowitsch in der Originalfassung auf. 1982 erfolgte ihr Abschied von der Bühne an der Pariser Oper. Wischnewskaja wurde hauptsächlich mit zwei Rollen identifiziert: Tatjana in „Eugen Onegin“ und Natascha in „Krieg und Frieden“, die sie beide ebenfalls aufnahm. Als Filmschauspielerin war sie unter anderem an Michail Schapiros Opernverfilmung Katerina Ismailowa (1966) und Alexander Sokurows Drama Alexandra (2007) beteiligt, in denen sie jeweils die Titelrolle verkörperte. Der letztgenannte Film, der von einer alten Frau handelt, die nach Tschetschenien reist, um ihren dort stationierten Enkel wiederzusehen, war 2007 im Wettbewerb der 60. Filmfestspiele von Cannes vertreten.
    Der französische Komponist Marcel Landowski widmete ihr nach ihrer gleichnamigen Autobiografie die Oper „Galina“, die 1996 in der Opéra National de Lyon uraufgeführt wurde.
    Zusammen mit Irina Konstantinowna Archipowa galt Wischnewskaja als bedeutendste sowjetische Opernsängerin ihrer Generation. Dmitri Schostakowitsch dachte ihr den Sopranpart seiner 14. Sinfonie sowie seinen ihr gewidmeten Sieben Romanzen nach Worten von A. Blok zu, sein Freund Benjamin Britten den Sopranpart in seinem War Requiem.


    Heute wäre sie 90 Jahre alt geworden.


    Liebe Grüße


    Willi :)


    Ortrun Wenkel,* 25. 10. 1942 --- 74. Geburtstag



    Sänger:


    Vladeta Dimitrijevic,serbischer Bariton, * 25. 10. 1925--- 91. Geburtstag


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 25. Oktober 2016, Fortsetzung:


    Organisten:


    Hans Klotz,deutscher Organist, * 25. 10. 1900 - + 11. 5. 1987 --- 116. Geburtstag


    Virgil Fox,amerikanischer Organist, * 3. 5. 1912 - + 25. 10. 1980 --- 36. Todestag



    Liebe Grüße


    Willi :)


    Geigerin:


    Midori Goto,japanische Geigerin, * 25. 10. 1971 ---45. Geburtstag



    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

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    William B.A.: Richard Bonynge, australischer Dirigent, * 29. 9. 1930 --- 86. Geburtstag


    Den 86. Geburtstag des von mir hoch eingeschätzten RICHARD BONYNGE habe ich leider verpaßt! Dabei bleibt er in meiner Erinnerung unvergessen seit ich ihn 1978 mit seiner Gattin, DAME JOAN SUTHERLAND, im Syndey Opera House in einer glanzvollen Aufführung von VERDIs "Rigoletto" erleben durfte, als er bereits längst Weltkarriere als Operndirigent gemacht hatte. Sein Dirigat war mitreißend, er hatte das Orchester voll im Griff und die Musiker folgten inspiriert seinen Intentionen. Auch das Bühnenbild, die Kostüme und die sängerische und schauspielerische Leistung der Solisten waren fabelhaft. Am Schluß wollte der Applaus nicht enden.


    Nachdem er zunächst das Fach "Klavier" studiert hatte und auch erfolgreich als Pianist aufgetreten war, ging er nach London, heiratete dort JOAN SUTHERLAND, die er schon in Australien kennengelernt hatte, und wurde ihr künstlerischer Berater. Zunehmend spezialisierte er sich auf Operndirigate, und seine Liebe galt vor allem französischen und italienischen Belcanto-Opern, die er fast immer mit seiner berühmten Gattin zur Aufführung brachte. Bereits 1963 debütierte er in Vancouver mit GOUNOD's "Faust". Die nächste wichtige Station in seiner Karriere war San Francisco, wo er BELLINIs "La sonnambula" dirigierte. Ein Jahr später debütierte er am Covent Garden mit BELLINIs "I Puritani". 1965 begab er sich auf eine große Australien-Tournee, für die er LUCIANO PAVAROTTI engagierte. 1970 dirigierte er erstmals an der Met BELLINIs "Norma" und GLUCK's "Orphée et Euridice" 1976 - 86 war er Leiter der AUSTRALIAN OPERA.


    RICHARD BONYNGE machte sich besonders verdient um die Wiederentdeckung und Aufführung vergessener Opern, insbesondere von ROSSINI, BELLINI, DONIZETTI und MASSENET.


    Meine Lieblingsaufnahme mit ihm ist DONIZETTIs Lucia di Lammermoor in der hochkarätigen Besetzung SUTHERLAND, PAVAROTTI, MILNES und GHIAUROV. RICHARD BONYNGE leitet den CHORUS AND ORCHESTRA OF THE ROYAL OPERA HOUSE COVENT GARDEN mitreißend, stilvoll und mit großartiger Motorik. Die Sängersolisten stellen wohl die beste Besetzung dar, die es damals für diese Oper gab. Herausragend die sängerische Leistung von JOAN SUTHERLAND, die sich zu diesem Zeitpunkt wohl auf dem Zenit ihrer Gesangskunst befand.





    com/watch?v=xToxhv_Y9nc


    com/watch?v=Y8SQiCyzKZ4


    com/watch?v=N6BrdnDn_a4


    wok

  • Zitat

    William B.A.: Rudolf Barschai, russischer Dirigent und Bratschist, * 28. 9. 1924 - 2. 11. 2010 --- 92. Geburtstag


    Leider habe ich auch den 92. Geburtstag des von mir sehr geschätzten Dirigenten und Bratschisten gedanklich verpaßt und wurde erst jetzt durch Willis Beitrag daran erinnert.


    RUDOLF BARSCHAI war nicht nur ein großartiger Dirigent, sondern ein exzellenter Bratschist. Er wurde auch zunächst am Moskauer Konservatorium von dem berühmten Violin-Pädagogen LEW ZEITLIN in Geige ausgebildet und gefördert, danach wechselte er unter WADIM BORISOWSKIJ zur Bratsche Man erkannte schnell seine Fähigkeiten auf diesem Instrument. Mit 21 Jahren begann dann seine Karriere als Bratschist, und er spielte zunächst 10 Jahre lang im MOSKAUER PHILHARMONISCHES QUARTETT, dem heutigen BORODIN-QUARTETT dessen Gründungsmitglied er war, anschließend im TSCHAIKOWSKY-QUARTETT. 1949 wurde er sogar Preisträger des Bukarester Wettbewerbes. Er erweiterte ständig sein klassisches Repertoire und spielte bald mit GILELS, KOGAN und ROSTROPOWITSCH in verschiedenen Kammermusikformationen, auch in mehreren Schallplatten-Produktionen. Besonders seine Einspielung der BEETHOVEN-Trios op. 9 mit KOGAN und ROSTROPOWITSCH erhielt hervorragende Kritiken.


    Ab 1955 begann er dann auch zu dirigieren und gründete 1956 das berühmte MOSKAUER KAMMERORCHESTER, mit dem er in Rußland vor allem barocke Werke zur Aufführung brachte, und das er zu einem der besten Ensembles auf diesem Gebiet formte. Mit diesem Orchester unternahm er bald zahlreiche Tourneen. Zunehmend beschäftigte er sich dann auch mit Werken des 20. Jahrhunderts und nahm diese in sein Programm auf. Schließlich studierte er bei seinem Freund DIMITRI SCHOSTAKOWITSCH auch Komposition und brachte 1969 dessen 14. Symphonie mit seinem MOSKAUER KAMMERORCHESTER zur Uraufführung. Viele russische Komponisten regte er zur Schöpfung neuer Werke an. Bekannt wurde BARSCHAI auch durch seine Orchester-Transkription von PROKOFJEW's "Visions fugitives" und SCHOSTAKOWITSCH's Streichquartett Nr. 14. Auch transkribierte er BACH's Musikalisches Opfer und Kunst der Fuge.

    Nach dem Tod von SCHOSTAKOWITSCH verließ RUDOLF BARSCHAI die Sowjetunion. 1977 emigrierte er nach Israel und übernahm bis 1982 die Leitung des ISRAELISCHEN kAMMERORCHESTERs. Als Gastdirigent trat er mit dieem Orchester u. a. in den USA und Japan auf. 1982 wurde er zum künstlerischen Berater des BOURNEMOUTH SYMPHONY ORCHESTRA berufen. 1985 übernahm er die Leitung des SYMPHONY ORCHESTRA VANCOUVER.


    Besonders im Gedächtnis bleibt RUDOLF BARSCHAI aber als Leiter des MOSKAUER KAMMERORCHESTER, das er zu einem Elite-Orchester formte. Über seine MOZART-Interpretationen schrieb der bekannte Musik-Kritiker Joachim Matzner in der WELT: "Einer der raren und wirklich exemplarischen Beiträge zum Thema "MOZART heue". Er betrieb bewußt eine Abkehr von liebgewonnenen sentimentalen Hörgewohnheiten, akzentuierte sehr straff, seine Interpreationen konnten funkelnd, wie auch subtil sein. Sowohl mit OSTRACH , als auch mit KOGAN spielte er MOZART's Violinkonzerte KV 216 und 219 ein. BARSCHAI war auch ein ausgezeichnter Interpret der Werke von SCHOSTAKOWITSCH. Er leitete verschiedene Orchester, wie z. B. die WIENER SYMPHONIKER, das LONDON SYMPHONY ORCHESTRA, das BBC SYMPHONY ORCHESTRA, das PHILHARMONIA ORCHESTRA, das ORCHESTRE DE PARIS, das ORCHESTRE NATIONAL DE FRANCE, das SYMPHONIEORCHESTER DES BAYERISCHEN RUNDFUNKS, und andere.


    Zu meinen Lieblingsaufnahmen mit RUOLF BARSCHAI gehören von VIVALDI das Konzert für Streicher und B.c. d-moll, das Konzert für Flöte Fagott, Streicher und B.c. g-moll, op. 10 Nr. 2 "La notte" mit den exzellenten Solisten MICHEL DEBOST, Flöte und AMAURY WALLEZ, Fagott,
    sowie von CORELLI das Konzert für Streicher und B.c. d-moll, und das Concerto Grosso g-moll op. 6 Nr 8 "Weihnachtskonzert", alle Aufnahmen mit dem MOSKAUER KAMMERORCHESTER. alle Werke wunderbar homogen, unsentimentl und doch sehr subtil gespielt!!





    wok

  • Nachdem ich gerade aus Berlin zurückgekehrt bin, wo ich gestern Abend einen wunderbaren Fidelio erlebt habe (Bericht folgt noch), kommen nun erst die heutigen erinnerungen:


    26. Oktober 2016:


    Komponisten:


    Johann Theodor Roemhildt,deutscher Komponist, * 23. 9. 1684 - + 26. 10. 1756 ---260. Todestag



    Domenico Scarlatti,
    italienischer Komponist und Cembalist, * 26. 10. 1685 - + 23. 7. 1757 --- 331. Geburtstag



    Peter Cornelius,deutscher Komponist und Dichter, * 24. 12. 1824 - + 26. 10. 1874 ---142. Todestag



    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 26. Oktober 2016, Fortsetzung:


    Dirigenten:

    Otto Matzerath,
    deutscher Dirigent, * 26. 10. 1914 - + 21. 11. 1963 --- 102. Geburtstag




    Eric Ericson,
    schwedischer Chorleiter und Dirigent, * 26. 10. 1918 - + 16. 2. 2013 --- 98. Geburtstag


    Liebe Grüße


    Willi :)


    Sakari Oramo,finnischer Dirigent, * 26. 10. 1965 --- 51. Geburtstag



    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 26. 10. 2016, Fortsetzung:


    Sängerinnen:


    Tiana Lemnitz,deutsche Sopranistin, * 26. 10. 1897 - + 5. 2. 1994 --- 118. Geburtstag



    Liebe Grüße


    Willi :)


    Christine Brewer,amerikanische Sopranistin , * 26. 10. 1955 --- 61. Geburtstag



    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 26. Oktober 2016, Fortsetzung:


    Pianisten:


    Arthur Friedheim,russisch-deutscher Pianist, (siehe 19. 10.) * 26. 10. 1859 --- 157. Geburtstag



    Walter Gieseking,deutscher Pianist, * 5. 11. 1895 - + 26. 10. 1956 ---60. Todestag



    Geiger:

    Ricardo Odnoposoff,
    österreichisch-amerikanischer Geiger, * 24. 2. 1914 - + 26. 10. 2004 --- 12. Todestag



    Liebe Grüße


    Willi :)


    György Pauk,ungarischer Geiger, * 26. 10. 1936 --- 79. Geburtstag



    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

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    William B.A.: Otto Matzerath, deutscher Dirigent, * 26. 10. 1914 - + 21. 11. 1963 --- 102. Geburtstag

    Mit dem frühen Tod von OTTO MATZERATH, der mit 49 Jahren in Tokio an einem Leberleiden verstarb, wurden viele Zukunftspläne und -hoffnungen eines Dirigenten zunichte gemacht, der mit großem Ernst, funderiertem Wissen und großem Können, aber auch mit Sensibilität und Warmherzigkeit an die Musik heranging.


    Vermutlich ist nur wenigen bekannt, daß OTTO MATZERATH auch ein ausgezeichneter Pianist war, der bei W. KÖNIG und HANS WEISBACH Klavier studierte. Er war Klavierbegleiter keines Geringeren als KARL ERB, und vor allem mit ERIKA KÖTH verband ihn eine künstlerische Freundschaft, und mit Ihr nahm er 1956 u. a. deutsche Volkslieder und Weihnachtslieder auf. Auch als Kammermusiker machte er sich vor allem durch seine Einspielung von SCHUBERT's Forellenquintett mit dem damals sehr erfolgreichen KOECKERT-QUARTETT einen Namen.


    wok

  • Zitat

    William B.A.: György Pauk, ungarischer Geiger, * 26. 10. 1936 --- 79. Geburtsta

    Auf diesen großen Geiger habe ich erst unlängst in meinem Thread über PETER FRANKL hingewiesen. Wie dieser gewann auch GYÖRGY PAUK zahlreiche Wetbewerbe, vor allem 1953 in Bukarest, 1956 in Genua und 1957 in München eben mit seinem lanjährigen Klavierpartner PETER FRANKL, 1959 auch noch den 1. Preis beim LONG-THIBAUD-WETTBEWERB in Paris. Wie PETER FRANKL siedelte GYÖRGY PAUK 1961 nach London über, wo er in der FESTIVAL HALL debutierte. Mit FRANKL trat er regelmäßig in Duos auf, und mit ihm kam es auch zu zahlreichen Schallplattenaufnahmen. . Diese enge künstlerische Zusammenarbeit wurde in der Folge erweitert durch den berühmten Cellisten RALPH KIRSHBAUM, die als wunderbar harmonierendes Trio international große Erfolge erzielten. 1964 wurde GYÖRGY PAUK zum Professor des ROYAL COLLEGE OF MUSIC in Manchester ernannt, und er machte auch durch verschiedene Uraufführungen auf sich aufmerksam, besonders als Solist im Tripelkonzert von MICHAEL TIPPETT.


    Er trat mit berühmten Dirigenten wie BOULEZ, SIR SIMON RATTLE, HAITINKK, VON DOHNANYI, ROSCHDESTWENSKI, TENNSTEDT, DUTOIT und SIR GEORG SOLTI auf. Der Schwerpunkt seiner Konzerte und Aufnahmen lag bei MOZART, SCHUBERT, BARTOK und vielfach auch zeitgenössischen Komponisten.


    GYÖRGY PAUK spielt auf einer Stradivarius aus dem Jahr 1714.


    wok



    com/watch?v=ZeM9agb5cX0


    [media][com/watch?v=olbiVGmlZN8/youtube]

  • 27. Oktober 2016:


    Komponisten:


    Johann Gottlieb Graun,deutscher Komponist und Geiger, * 1703 - + 27. 10. 1771 ---245. Todestag


    Nicolo Paganini,italienischer Komponist, Geiger und Gitarrist, * 27. 10. 1782 - + 27. 5. 1840 --- 234. Geburtstag



    Hans-Werner Henze,deutscher Komponist, * 1. 7. 1926 - + 27. 10. 2012 --- 4. Todestag



    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 27. Oktober 2016, Fortsetzung:


    Sängerin:


    Edda Moser,deutsche Sopranistin und Hochschullehrerin, * 27. 10. 1938 --- 78. Geburtstag



    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    Sänger:

    Walter Berry,
    österreichischer Bassbariton, * 8. 4. 1929 - + 27. 10. 2000 --- 16. Todestag



    Liebe Grüße


    Willi :)



    Michael Halliwell,südafrikanischer Bariton *27. 10. 1950 --- 66. Geburtstag



    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 27. 10. 2016, Fortsetzung:


    Pianisten:

    Telemaque Lambrino,
    deutscher Pianist griechischer Abstammung, * 27. 10. 1878 - + 25. 2. 1930 --- 138. Geburtstag


    Claude Helffer,französischer Pianist, * 18. 6. 1922 - + 27. 10. 2004 --- 12. Todestag



    Organisten:


    Hannes Kästner,deutscher Organist und Cembalist, * 27. 10. 1929 - + 14. 7. 1993 --- 87. Geburtstag




    Helmut Walcha,
    deutscher Organist, Cembalist und Komponist, * 27. 10. 1907 - + 11. 8. 1991 --- 109. Geburtstag


    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 28. Oktober 2016:


    Komponisten:


    Egon Kornauth,österreichischer Komponist und Dirigent, * 14. 5. 1891 - + 28. 10. 1959 --- 57. Todestag



    Liebe Grüße


    Willi


    Heute habe wir auch einen runden Geburtstag:

    Carl Davis,
    * 28. 10. 1936, ist ein amerikanischer Komponist:



    Carl Davis schrieb die Musik zu über 100 Fernsehserien und ist bekannt für seine Nachvertonung von Stummfilmen. So konnte er 1979 einen großen Erfolg mit der Nachvertonung von Napoléon von Abel Gance feiern. Für seine Filmmusik zu Die Geliebte des französischen Leutnants wurde er 1981 mit einem British Academy Film Award und einer Grammy-Nominierung ausgezeichnet. 1993 wurde er zum künstlerischen Direktor und Dirigenten des Royal Liverpool Philharmonic Orchestra ernannt. Anlässlich des 150. Jahrestages der Gründung des Orchesters schrieb er zusammen mit Paul McCartney das Liverpool Oratorio zu Ehren von Liverpool.
    Neben seiner Arbeit als Komponist für Film und Fernsehen, zum Beispiel in Das Buch Eva – Ticket ins Paradies (2002), komponiert Davis auch für Ballett- und Hörspiele. So wurde am 17. Juni 2012 der Liederzyklus "Last Train to Tomorrow" in Manchester uraufgeführt, ein Auftragswerk des Hallé-Orchesters, gewidmet den "Kindertransporten". [1] 2003 erhielt er den British Academy Film Award für sein Lebenswerk und im Juli 2005 wurde er von der britischen Königin Elisabeth II. zum Commander of the British Empire ehrenhalber ernannt.
    Obwohl er seine US-amerikanische Staatsbürgerschaft behalten hat, lebt er seit über 20 Jahren in London und ist mit der britischen Schauspielerin Jean Boht verheiratet, mit der er zwei Töchter hat.


    Heute feiert er seinen 80. Geburtstag.


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Davis

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 28. Oktober 2016, Fortsetzung:


    Dirigenten:


    Howard Hanson,amerikanischer Dirigent, Pianist und Komponist, * 28. 10. 1896 - + 26. 2. 1981 ---120. Geburtstag


    Liebe Grüße


    Willi :)

    Marcus R. Bosch,
    deutscher Dirigent, *28. 10. 1969 --- 47. Geburtstag


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 28. 10. 2016, Fortsetzung:


    Sängerin:


    Reni Penkova,bulgarische Mezzosopranistin, * 28. 10. 1935 --- 81. Geburtstag



    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    Sänger:


    Tuomo Häkkilä,finnischer Bariton. * 28. 10. 1945 --- 71. Geburtstag



    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    Alan Titus,amerikanischer Bariton, * 28. 10. 1945 --- 71. Geburtstag



    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 28. Oktober 2016, Fortsetzung:


    Pianisten:

    Alfonso Montecino,
    chilenischer Pianist, Komponist und Musikpädagoge, * 28. 10. 1924 --- + 15. 8. 2015 --- 92. Geburtstag


    Liebe Grüße


    Willi :)


    Valentin Schiedermair, deutscher Pianist, * 28. 10. 1963 --- 53. Geburtstag


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    Organist:

    Pierre Froidebise,
    belgischer Organist und Komponist, * 14. 5. 1914 - + 28. 10. 1962 --- 54. Todestag








    Geigerin:


    Ginette Neveu,französische Geigerin, * 11. 8. 1919 - + 28. 10. 1949 --- 67. Todestag (Bei einem Flugzeugabsturz tödlich verunglückt)
    --- hier mit einer grandiosen Einspielung des Brhmskonzertes


    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Zitat

    Williarm B.A.: Annerose Schmidt, * 5. 10. 1936 , ist eine deutsche Pianistin:




    Auch diesen runden denkwürdigen 80. Geburtstag dieser großartigen Pianisten habe ich leider übersehen. Umso mehr will ich dieser heute mit einem kleinen nachträglichen Beitrag gedenken.


    Über das Leben, die künstlerische Karriere und ihre vielen Auszeichnungen und Ehrungen hat Willi bereits berichtet.


    Bereits mit neun Jahren gab ANNEROSE SCHMIDT ihr erstes öffentliches Konzert in Leipzig. Nach ihrem Abitur reiste sie 1955 nach Warschau zum CHOPIN-Wettbewerb und gewann prompt den 1. Preis. Nur ein Jahr später gewann die HUGO STEURER-Schülerin im Jubiläumsjahr von ROBERT SCHUMANN den SCHUMANN-Wettbewerb in Zwickau. Bereits mit 25 Jahren wurde sie mit dem DDR-Nationalpreis ausgezeichnet. Eine rege Konzerttätigkeit, vornehmlich in Ländern des damaligen Ostblocks und in der UdSSR, aber schließllich auch in Westeuropa, den USA, in Kanada und in Japan folgte ab 1987, und sie wurde rasch international bekannt. Man bewunderte ihre ungemeine Spielsicherheit, mit der sie schon in jungen Jahren überzeugend so schwierige Werke wie CHOPIN's Préludes, die f-moll Sonate von BRAHMS, die fis-moll Sonate von SCHUMANN und spätere Sonaten von BEETHOVEN darbot, und mit welcher Dynamik, welchem Gestaltungsvermögen und stupender Technik, sie Werke von LISZT, RACHMANINOFF, RAVEL und BARTOK spielte. Auch als Solistin trat sie in Konzerten unter RIEGER, SCHERCHEN, RISTENPART, SAWALLISCH, KONWITSCHNY, LEHMANN, KEMPE und anderen auf. Ihr Repertoire umfaßte allein 47 Klavierkonzerte von 25 Komponisten!!


    Eine besondere Affinität entwickelte sie schon frühzeitig zu dem Klavierwerk SCHUMANNs, und die Fachkritik schwärmte über ihre Interpretation der Werke dieses Komponisten. 1964 war ihr ja auch schon der ROBERT SCHUMANN- Preis verliehen worden, und 1985 war es der BELA BARTOK-Preis, den sie errang. Im HInblick auf ihre Deutung und Ihr Spiel der SCHUMANN-Werke bescheinigte man ihr ein "entschiedenes Erfassen des ständigen fantastsichen Gestaltungswandels in SCHUMANN's Musik und ihrer wechselnden Stimmungsgehalte".


    In fast allen Konzerten und zahlreichen Schallplattenaufnahmen zeichnet ihr Spiel konzertante Frische, eine Selbstverständlichkeit des Musizierens, hohe Sensibiliät und Spontaneität, ein weicher, differenzierter Anschlag, wo geboten auch maskulin und heroisch, und fast immer souveräne pianistische Technik aus.


    2006 mußte ANNEROSE SCHMIDT ihre Konzerttätigkeit aus gesundheitlichen Gründen einstellen.


    Leider war die pianistsiche Karriere von ANNEROSE SCHMIDT stark beeinträchtigt durch die Teilung Deutschlands, die ihre Reisefreiheit zumindest in jüngeren Jahren stark einschränkte und behinderte. Nur so ist es zu erklären, daß dieser so hochtalentierte und vielseitige Pianistin im Westen so wenig bzw. späte Aufmerksamkeit zuteil wurde. Ohne diese Widrigkeiten wäre ihr sicher auch im Westen der Stellenwert einer der ganz großen Pianistinnen zuteil geworden. Wenn ihr dies schon während ihrer aktiven Laufbahn aus politischen Gründen nicht gegönnt war, dann sollten wir ihrer künstlerischen Leistung und den noch verfügbaren Tondokumenten wenigstens jetzt mehr Beachtung schenken, und sie auch öfter einmal bei unseren Besprechungen im Forum berücksichtigen.


    ANNEROSE SCHMIDT war übrigens auch eine ganz vorzügliche MOZART-Interpretin, vor allem was dessen Klavierkonzerte anbetrifft, die sie komplett einspielte. Sie spielt MOZART herrlich frisch und konzertant, natürlich und selbstverständlich, und stellt damit einen deutlichen Gegenpol zu dem sehr kontrollierten und liebenswürdigen Spiel von INGRID HAEBLER dar, deren Deutung natürlich auch ihre Meriten hat.


    Ganz besonders für MOZART's Klavierkonzert Nr 21, KV 467 könnte ich mir jedenfalls keine Aufnahme denken, an der ich mehr Gefallen finden würde. Allerdings ziehe ich ihre erste Aufnahme mit der STAATSKAPELLE DRESDEN unter OTMAR SUITNER gegenüber der späteren Aufnahme mit der DRESDNER PHILHARMONIE unter KURT MASUR vor, da der Österreicher SUITNER aus seiner Salzburger Zeit (Studium am Mozarteium unter CLEMENS KRAUSS!!) den mozartschen Nerv durch seinen weicheren, farbenreichen Klang im Orchesterspiel m. E. noch besser trifft als MASUR.


    wok

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