Erinnerungen an verstorbene und Geburtstags-Glückwünsche an lebende Musiker

  • 8. April 2017, Fortsetzung:

    Komponisten I:


    Claudio Merulo,italienischer Komponist und Organist, * 8. 4. 1533 - + 5. 5. 1604 --- 484. Geburtstag


    Nicolaus Bruhns,deutscher Komponist, Organist und Geiger, * 12/1665 - + 8. 4. 1697 --- 320. Todestag


    Den ersten Abschnitt der Komponistengruppe beenden wir heute mit einer besonderen Erinnerung:


    Giuseppe Tartini,* 8. 4. 1692 - + 26. 2. 1770, war ein italienischer Komponist, Geiger und Musiktheoretiker:


    Giuseppe Tartini war der Sohn des Direktors der Salzmühlen in Pirano, der für seinen Sohn eine geistliche Laufbahn vorgesehen hatte. Tartini studierte zunächst in Capodistria Geisteswissenschaften, Rhetorik und Musik. 1709 war er an der Universität Padua als Student der Rechtswissenschaften eingeschrieben, verbrachte aber die meiste Zeit mit dem Fechtunterricht. Dem Berufswunsch seiner frommen Eltern widersetzte er sich offen und heiratete am 29. Juli 1710 die zwei Jahre ältere Elisabetha Premazore, die aus gesellschaftlich niedrigeren Kreisen kam. Dies brachte ihm Ärger mit der Familie und der örtlichen Geistlichkeit ein und veranlasste ihn zur Flucht in das Kloster S. Francesco in Assisi, wo er von Abt Padre G. P. Torre geschützt drei Jahre blieb. Hier widmete er sich autodidaktisch dem Geigenspiel und erhielt höchstwahrscheinlich Kompositionsunterricht bei Padre Bohuslav Matěj Černohorský. Ab 1714 war er als Orchestermusiker in Assisi und am Theater von Ancona tätig. 1721 vertraute man ihm die Leitung des Orchesters der Basilika des Heiligen Antonius (Padua) an. Von dieser Position aus konnte er mehrere Reisen unternehmen, außerdem verbrachte er mehrere Jahre in Prag, wo er die Krönung Karls VI. erlebte.


    Zurück in Padua gründete er seine Musikschule, die Musiker aus ganz Europa anlockte, u. a. Gaetano Pugnani, Pasquale Bini, Johann Gottlieb Graun, Joseph Touchemoulin, Maddalena Sirmen, André-Noël Pagin oder Carminato. Nach dem Tode seiner Frau lebte er in einer gemeinsamen Wohnung mit dem Cellisten Antonio Vandini, den er aus Prag kannte und für den er seine Cellokonzerte komponierte. In Padua wurde Pietro Nardini sein Lieblingsschüler. Tartini verfasste viele musiktheoretische Werke, darunter eines über die Kunst der Verzierung, das Leopold Mozart als Vorlage für seine Violinschule gedient haben dürfte. Die in der folgenden Zeit veröffentlichten theoretischen Werke, die zum Teil auf falschen Berechnungen, teilweise aber auch auf eigenen Erfahrungswerten beruhten, wurden von der damaligen Konkurrenz heftig kritisiert und angezweifelt. Durch diese Kontroversen schwer gekränkt, verstarb Tartini.



    Tartini-Denkmal in Piran, seinem Geburtstort


    Heute ist sein 325. Geburtstag.


    Weiteres in dem sehr umfangreichern Artikel erfährt man hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Giuseppe_Tartini


    Liebe Grüße


    Willi

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 8. April 2017, Fortsetzung:


    Komponisten II:


    Gaetano Donizetti,italienischer Komponist, * 29. 11. 1797 - + 8. 4. 1848 --- 169. Todestag


    Charles Auguste de Beriot,belgischer Komponist, Geiger und Musikpädagoge, * 20. 2. 1802 ---8. 4. 1870 --- 147. Todestag


    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 8. April 2017, Fortsetzung:


    Sängerinnen:


    Marian Anderson,
    amerikanische Altistin, * 27. 2. 1897 - 8. 4. 1993 --- 24. Todestag


    Irene Eisinger,deutsche Sopranistin, * 8. 12. 1903 - + 8. 4. 1994 --- 23. Todestag


    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 8. April 2017, Fortsetzung:


    Sänger:


    Paul Kuen,deutscher Tenor, * 8. 4. 1910 - + 4. 12. 1997 --- 107. Geburtstag


    Franco Corelli,italienischer Tenor * 8. 4. 1921 - + 29. 10. 2003 --- 96. Geburtstag


    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 8. April 2017, Fortsetzung:


    Sänger II:


    Walter Berry,österreichischer Bass-Bariton, * 8. 4. 1929 - + 27. 10. 2000 --- 88. Geburtstag


    Liebe Grüße


    Willi :)


    Zum Schluss bei den Sängern haben wir einen runden Geburtstag und eine besondere Erinnerung:


    Hermann Christian Polster,* 8. 4. 1937, ist ein deutscher Bass:


    Der Sohn des Konzertsängers und Gesangslehrers Fritz Polster erhielt seine erste Ausbildung durch seinen Vater. Er war Mitglied des Dresdner Kreuzchors. Eine erste Stimmenausbildung erhielt er an der Universität Leipzig durch den Musikwissenschaftler Heinrich Besseler.
    Polster begann seine Solokarriere in Leipzig und wurde bald ein geschätzter Bach-Interpret. Er trat zusammen mit dem Thomanerchor auf, dessen Gesangserzieher er viele Jahre war und absolvierte Konzertreisen durch Ost- und Westeuropa. Neben Musik aus der Barockzeit, der Klassik und der Romantik sang er auch moderne Werke. Außerdem war er ein geschätzter Liedinterpret. Seine erste Opernrolle war 1966 der Lord Syndham in Lortzings Zar und Zimmermann an der Leipziger Oper. Seitdem trat er in vielen Gastrollen, so als Sarastro in der Zauberflöte, als Pogner in den Meistersingern von Nürnberg oder als Gremin in Eugen Onegin, auf. Der Schwerpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit blieb jedoch in erster Linie der Oratorien-Gesang.
    Polster wurde mit dem Titel Kammersänger ausgezeichnet und war Professor für Gesang an der Leipziger Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“. 1978 wurde er mit dem Kunstpreis der DDR ausgezeichnet.[1]
    Heute widmet er sich vor allen Dingen der Ausbildung und der professionellen Profilierung des sängerischen Nachwuchses mit den Schwerpunkten Oratorium und Kunstlied. Seine pädagogischen Erfolge gründen sich auf umfassende langjährige praktische internationale sängerische und künstlerische Erfahrungen und langjährige pädagogische Tätigkeit.


    Heute feiert er seinen 80. Geburtstag.


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    https://www.google.de/?gws_rd=…hermann+christian+polster


    Walter Raffeiner,* 8. 4. 1947 - + 25. 12. 2009, war ein österreichischer Tenor:


    Walter Raffeiner studierte von 1966 bis 1971 Gesang an der Musikhochschule Wien und wurde unter anderem von dem Gesangspädagogen Alexander Kolo ausgebildet. Seine Sängerkarriere begann er zunächst als Bariton. Es folgten erste Engagements als Bariton am Opernstudio der Kölner Oper (1972), am Stadttheater Hagen (1973–1976) und am Staatstheater Darmstadt (1976–1979). Raffeiner sang in dieser Zeit hauptsächlich das lyrische Bariton-Fach wie den Papageno in Die Zauberflöte, den Figaro in Der Barbier von Sevilla, aber auch die dramatischere Titelrolle der Oper Eugen Onegin. Im Mai 1977 sang er am Staatstheater Darmstadt die männliche Titelrolle bei der westdeutschen Erstaufführung der Oper Der Schuhu und die fliegende Prinzessin.
    Am Ende seines Engagements in Darmstadt vollzog Raffeiner einen Fachwechsel vom hohen Bariton zum Heldentenor. Seine erste Tenorpartie war 1979, noch im Darmstädter Engagement, der Pedro in Tiefland von Eugen d’Albert. Mit Beginn der Saison 1979/80 ging Raffeiner als jugendlicher Heldentenor und Heldentenor an die Oper Frankfurt. Er blieb dort bis 1987 festes Ensemblemitglied.[1] Raffeiner gehörte in der Direktion von Michael Gielen zu den herausragenden Protagonisten der Frankfurter Oper.[2] Raffeiner sang in Frankfurt unter anderem Max in Der Freischütz (Neuinszenierung, Spielzeit 1983/84), Florestan in Fidelio und die Titelrolle in Richard Wagners Parsifal in einer Inszenierung von Ruth Berghaus (Spielzeit 1982/83; Premiere: November 1982, Dirigent: Michael Gielen); den Parsifal sang er auch in den folgenden Spielzeiten immer wieder, so u.a. bei Aufführungen im April 1985 und im Juni 1987. In Berghaus’ Frankfurter Ring-Inszenierung übernahm er den Siegmund in der Walküre (Spielzeit 1985/86, Premiere: Mai 1986); diese Partie sang er später auch im Juni 1987 im Rahmen der Wiederholung des Ring-Zyklus. Im Januar 1982 gastierte er, von seinem Frankfurter Festengagement aus, am Nationaltheater Mannheim in der Reihe „Festliche Opernabende“ neben Gwyneth Jones (als Leonore) als Florestan in Fidelio.


    Heute wäre er 70 Jahre alt geworden.


    Liebe Grüße


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 8. April 2017, Fortsetzung:


    Dirigenten:


    Sir Adrian Boult,
    britischer Dirigent, * 8. 4. 1899 - + 22. 2. 1983 --- 118. Geburtstag



    Josef Krips,
    österreichischer Dirigent und Geiger, * 8. 4. 1902 - + 13. 10. 1974 ---115. Geburtstag


    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 8. April 2017, Fortsetzung:


    Pianisten:


    Sebastian Benda,Schweizer Pianist, Komponist und Musikpädagoge, * 8. 4. 1926 - + 20. 2. 2003 --- 91. Geburtstag


    Sigismond Stojowski,polnischer Pianist und Komponist, * 8. 4. 1870 andere Daten: 1863, 69 71 od. 76), - + 5. 11. 1946 --- 147. Geburtstag (oder andere)


    Wolfgang Pasquay,deutscher Pianist, Komponist und Musikpädagoge * 10. 2. 1931 - + 8. 4. 2006 --- 11. Todestag


    Hornist:


    Gottfried von Freiberg,österreichischer Hornist, * 8. 4. 1908 - + 2. 2. 1962 --- 109. Geburtstag


    Liebe Grüße


    Willi :)


    Später geht es weiter.

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 8. April 2017, Fortsetzung:


    Nun haben wir heute noch zwei Nachholer:


    Pianist:


    Leif Ove Andsnes,norwegischer Pianist, * 7. 4. 1970 --- 47. Geburtstag


    Nachträglich herzlichen Glückwunsch!


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    Cellist:


    Joachim Stutschewsky,
    russisch-israelischer Cellist, Komponist und Musikwissenschaftler,* 7. 4. 1891 - + 14. 11. 1982 --- 126. Geburtstag


    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 9. April 2017:


    Komponisten:


    Sigfrid Karg Elert,deutscher Komponist, Musiktheoretiker, Musikpädagoge, Pianist und Organist, * 21. 11. 1877 - 9. 4. 1933 --- 84. Todestag


    Rudolf Kattnigg,österreichischer Komponist, Pianist und Dirigent, * 9. 4. 1895 - + 2. 9. 1955 --- 122. Geburtstag


    Iwan Dserschinski, russischer Komponist, * 9. 4. 1909 - + 18. 1. 1978 --- 108. Geburtstag


    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 9. April 2017, Fortsetzung:


    Dirigenten:


    Wilfrid Pelletier,kanadischer Dirigent und Pianist, * 20. 6. 1896 - + 9. 4. 1982 ---35. Todestag


    Antal Dorati,ungarisch-amerikanischer Dirigent und Komponist, * 9. 4. 1906 - + 13. 11. 1988 --- 111. Geburtstag


    Bei den Dirigenten haben wir eine besondere Erinnerung:


    Armin Jordan,
    * 9. 4. 1932 - + 20. 9. 2006, war ein Schweizer Dirigent:


    Er galt als der bedeutendste Dirigent seines Landes seit Ernest Ansermet. Wie dieser war er lange Zeit, von 1985 bis 1997, Generalmusikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande.


    In Freiburg (Schweiz) studierte Jordan Rechtswissenschaft, Literatur und Theologie, bevor er sich endgültig der Musik zuwandte. Er studierte zunächst an den Konservatorien von Freiburg und Lausanne und schliesslich bei Maroussia Le Marc’Hadour in Genf. Nachdem er bereits 1949 in Freiburg ein kleines Orchester gegründet hatte, wirkte Jordan zunächst am Städtebundtheater Biel-Solothurn in Biel, wo er 1963 musikalischer Leiter wurde. Es folgte eine Stelle als Chefdirigent am Opernhaus Zürich. Danach war er von 1968 bis 1971 musikalischer Leiter des Stadttheaters St. Gallen. Unter der Aegide des Basler Theaterdirektors Werner Düggelin wurde Jordan 1969 1. Kapellmeister und schliesslich 1973 Musikdirektor der Oper am Theater Basel, eine Stelle, die er bis 1989 innehatte. Ausserdem übernahm er von 1973 bis 1985 das Lausanner Kammerorchester, das er von Grund auf erneuerte und zu einem der besten Ensembles der Schweiz machte. Von 1985 bis 1997 leitete Jordan als Nachfolger von Horst Stein das Orchestre de la Suisse Romande (OSR), mit dem er zahlreiche Tourneen, so etwa nach Japan, Belgien, Grossbritannien oder Südkorea, unternahm. Von 1986 bis 1992 war er Principal guest conductor des Ensemble Orchestral de Paris. Die Ernennung zum Ehrendirigenten des Sinfonieorchesters Basel führte Jordan in der Saison 2006/07 nach Basel zurück. Zudem war er bei mehreren europäischen Spitzenorchestern ein gern gesehener Gastdirigent.
    Armin Jordan starb am 20. September 2006 in Zürich, nachdem er am 15. September 2006 im Orchestergraben des Theaters Basel bei der Premiere von Prokofjews Oper L’amour des trois oranges (Die Liebe zu den drei Orangen) zusammengebrochen war.
    Jordan war seit 1974 verheiratet mit der Tänzerin Käthe Herkner, mit der er zwei Kinder hat: den Sohn Philippe Jordan (* 1974, ebenfalls Dirigent) und die Tochter Pascale (* 1977, Schauspielerin).


    Weiteres kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Armin_Jordan


    Heute wär er 85 Jahre alt geworden.


    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

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  • 9. April 2017, Fortsetzung:


    Flötist:


    Martin Michael Kofler,
    österreichischer Flötist, * 9. 4. 1966 --- 51. Geburtstag



    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:



    Sänger:


    Julius Patzak,österreichischer Tenor, * 9. 4. 1898 - + 26. 1. 1974 --- 119. Geburtstag



    Liebe Grüße


    Willi

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 9. April 2017, Fortsetzung:


    Pianisten:


    Benno Moiseiwitsch,russischer Pianist, * 22. 2. 1890 - + 9. 4. 1963 --- 54. Todestag


    Wir schließen heute mit einer besonderen Erinnerung:


    Erik Werba,* 23. 5. 1918 - + 9. 4. 1992, war ein österreichischer Pianist und Komponist:


    Erik Werba war der Sohn des aus Graz gebürtigen Komponisten (Musikdirektors und Vizepräsidenten des 1896 gegründeten Österreichisch-ungarischen Musikerverbandes) Ludwig Werba (1884–1945), der an seinem Wohnort Baden bei Wien (Brenekgasse 2) am 2. April 1945 Opfer eines Fliegerangriffs wurde.[1]
    Erik Werba besuchte die Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie die Universität Wien,[2] wo er 1940 zum Dr. phil. promoviert wurde.[3] Werba war dann als Musikkritiker tätig und leitete nach dem Zweiten Weltkrieg die Mozartgemeinde. Neben seiner Arbeit als Musikreferent und als Mittelschullehrer spezialisierte er sich auf Klavierbegleitung. Von 1949 bis 1990 war er Professor für Lied und Oratorium an der Wiener Musikhochschule, von 1964 bis 1971 auch an der (1963 entstandenen) Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz. Internationale Bekanntheit erlangte er als Begleiter prominenter Sänger wie Irmgard Seefried, Christa Ludwig, Walter Berry, Peter Schreier und Nicolai Gedda. In Salzburg, Gent, Stockholm, Tokio und Helsinki unterrichtete er auch Liedbegleitung. Weiters war er in den Redaktionen des Mitteilungsblattes der Mozartgemeinde „Wiener Figaro“, der „Österreichischen Musikzeitschrift“ sowie des Periodikums „Musikerziehung“[4] tätig. Er trat auch als Komponist von Bühnen- und Kammermusik sowie von Liedern hervor.


    Heute ist sein 25. Todestag

    .


    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Lieber Willi, toll, dass es trotz deiner gesundheitlichen Probleme hier weitergeht! Alles Gute, vor allem Gute Besserung! :hello:

    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

  • Morgen fahre ich ein Stück in Richtung Berlin, lieber Stimmenliebhaber, aber nur bis nach Bad Rothenfelde, wo ich hoffentlich durch eine Anschlussheilbehandlung wieder stabil werde. Wie gerne hätte ich am Karfreitag im Parsifal gesessen, aber man kann nicht alles haben.


    Liebe Grüße und Dank für die Genesungswünsche


    Willi

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Nachdem einige Verbindungsschwierigkeiten gemeinsam umschifft worden sind, bin ich jetzt online und habe von meinem Schreibtisch aus einen herrlichen Ausblick auf die Ausläufer de Teutoburger Waldes:


    10. April 2017:


    Komponisten:


    Constanzo Festa,italienischer Komponist, * 1490 - + 10. 4. 1545 --- 472. Todestag


    Eugene d'Albert,deutscher Komponist frz-engl. Abstammung, * 10. 4. 1864 - + 3. 3. 1932 --- 153. Geburtstag


    Mikalojus Ciurlionis,litauischer Komponist und Maler, * 22. 9. 1875 - + 10. 4. 1911 --- 106. Todestag


    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 10. April 2017, Fortsetzung:


    Komponisten II:


    Nino Rota,italienischer Komponist, * 3. 12. 1911 - + 10. 4. 1979 --- 38. Todestag


    Dirigenten I:


    Da beginnen wir mit einer besonderen Erinnerung:


    Victor de Sabata,* 10. 4. 1892 - 11. 12. 1967, war ein italienischer Dirigent und Komponist:


    Er studierte in Mailand und dirigierte zunächst in Monte Carlo, wo er am 21. März 1925 die Uraufführung von Maurice Ravels L’enfant et les sortilèges leitete. Von 1927 bis 1957 war er Chefdirigent der Mailänder Scala, gab in der Zeit jedoch auch Gastdirigate in ganz Europa. Im Gegensatz zu seinem Konkurrenten Arturo Toscanini dirigierte er auch in Nazideutschland, wo er unter anderem als Wagner-Dirigent die höchste Achtung erfuhr. Dem heutigen Musikliebhaber ist der Dirigent de Sabata hauptsächlich durch seine von Walter Legge produzierten Aufnahmen von Tosca und der Messa da Requiem bekannt; der Komponist de Sabata ist hingegen so gut wie vergessen. Seine Oper Il macigno wurde 1917 an der Mailänder Scala uraufgeführt, doch ging die Partitur während des Zweiten Weltkriegs verloren.
    De Sabata galt vielen Zeitgenossen dirigentisch als nüchterner und tiefsinniger als Toscanini, eine Meinung, die unter anderem auch von Sergiu Celibidache (der den Dirigenten in den 1930er und 1940er Jahren häufig in Berlin erlebte) vertreten wurde.


    Heute ist sein 125. Geburtstag.


    Liebe Grüße


    Willi :)


    https://de.wikipedia.org/wiki/Victor_de_Sabata


    Franz Landé,deutscher Dirigent und Musiker, * 10. 4. 1893 - + 30. 9. 1942 (in Auschwitz) --- 124. Geburtstag

    Franz, links mit seiner Mutter und seiner älteren Schwester


    Liebe Grüße


    Willi :)


    Später geht es weiter.

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 10. April 2017, Fortsetzung:


    Dirigenten II:


    Rolf Hans Müller,deutscher Dirigent und Komponist, * 10. 4. 1928 - + 26. 12. 1990 --- 89. Geburtstag


    Liebe Grüße


    Willi :)


    Thüring Bräm,Schweizer Dirigent, * 10. 4. 1944 --- 73. Geburtstag


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    Pianistin:


    Annie Fischer, ungarischer Pianistin, * 5. 7. 1914 - + 10. 4. 1995 --- 22. Todestag


    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 10. April 2017, Fortsetzung:


    Sängerin:


    Gertrud Ottenthal,deutsche Sopranistin, * 10. 4. 1951 --- 66. Geburtstag


    Liebe Grüße


    Willi :)


    Und mit einem runden Geburtstag enden wir heute bei den Sängern:


    Luigi Alva,* 10. 4. 1927, ist ein peruanischer Tenor:



    Ecco ridiente in cielo





    Sein Schwerpunkt lag auf Opern von Wolfgang Amadeus Mozart und Gioachino Rossini. Besonders geschätzt wurden seine Interpretationen des Don Ottavio in Don Giovanni und des Grafen Almaviva in Il barbiere di Siviglia.
    Nach ersten Gesangsstudien in seiner Heimat Peru übersiedelte Alva 1953 nach Mailand, wo er 1954 als Alfredo in Giuseppe Verdis La traviata debütierte und in die Stimmakademie der Scala aufgenommen wurde. Der Durchbruch gelang Alva 1956 mit seinem Engagement als Graf Almaviva an der Seite von Maria Callas. In der Folgezeit sang er bei allen wichtigen Festivals und in den großen europäischen Opernhäusern. Sein Debüt an der Metropolitan Opera in New York gab er 1964.
    In den sechziger und siebziger Jahren gehörte Luigi Alva zu den unbestrittenen Stars der internationalen Opernszene. Er arbeitete mit den größten Dirigenten der Zeit wie Otto Klemperer, Herbert von Karajan, Carlo Maria Giulini und Claudio Abbado. Dabei blieb er stets seinem ursprünglichen Repertoire treu und lehnte weitergehende Angebote ab.
    1982 kehrte Alva nach Peru zurück, um sich der Unterrichtstätigkeit zu widmen. Seinen endgültigen Abschied von der Bühne nahm er 1989. Bis heute betätigt sich Alva als Gesangslehrer an der Mailänder Scala und organisiert Opern-Aufführungen in seiner Heimatstadt Lima.


    Heute wird er 90 Jahre alt.


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Luigi_Alva

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 10. April 2017, Fortsetzung:


    Geiger:


    Norbert Brainin,österreichisch-britischer Geiger, (Siehe * 12. 3) - + 10. 4. 2005 --- 11.Todestag


    Cellist:


    Enrico Mainardi,italienischer Cellist, Komponist und Dirigent, * 19. 5. 1897 - + 10. 4. 1976 ---40. Todestag


    Bratschist:


    Peter Muck,deutscher Bratschist und Geiger, * 22. 8. 1919 - + 10. 4. 2011 ---6. Todestag


    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 11. April 2017:


    Jean Joseph Mouret,französischer Komponist, * 11. 4. 1682 - + 22. 12. 1738 ---335. Geburtstag



    Alberte Evaristo Ginastera,
    argentinischer Komponist, * 11. 4. 1916 - + 25. 6. 1983 --- 101. Geburtstag



    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

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  • 11. April 2017, Fortsetzung:


    Sängerin:


    Salomé Haller,französische Sopranistin, * 11. 4. 1975 --- 42. Geburtstag


    Sänger:


    Kurt Moll,deutscher Bass, * 11. 4. 1938 - + 5. 3. 2017 --- 79. Geburtstag

    Ein veritabler Gurnemanz!
    (Am Karfreitag hätte ich eigentlich seinen Nachfolger René Pape live erleben sollen. Ich haffe, er läuft mir nicht weg und ist nächstes Jahr auch noch da.)


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 11. April 2017, Fortsetzung:


    Dirigent:


    Karel Ancerl,tschechischer Dirigent, * 11. 4. 1908 - + 3. 7. 1973 --- 109. Geburtstag


    Bläser:



    Gervase de Peyer,britischer Klarinettist und Dirigent, * 11. 4. 1926 - + 4. 2. 2017 --- 91. Geburtstag


    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 12. April 2017:


    Komponisten:


    Joseph Lanner,österreichischer Komponist und Geiger, * 12. 4. 1801 - + 14. 4. 1843 --- 216. Geburtstag


    Russell Garcia,amerikanisch-neuseeländischer Komponist, Dirigent und Arrangeur:* 12. 4. 1916 - 20. 11. 2011 --- 101. Geburtstag


    Hans Chemin-Petit,deutscher Komponist, Dirigent und Musikpädagoge, * 24. 7. 1902 - + 12. 4. 1981 --- 36. Todestag


    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 12. April 2017, Fortsetzung:


    Dirigenten:


    Imogen Holst,englische Dirigentin, Komponistin und Musikschriftstellerin, Tochter des Komponisten Gustav Holst, * 12. 4. 1907 - 9. 3. 1984 ---110. Geburtstag


    Jean-Francois Paillard,französischer Dirigent, * 12. 4. 1928 - + 15. 4. 2013 --- 89. Geburtstag


    Alberto Erede,italienischer Dirigent, * 8. 11. 1929 - + 12. 4. 2001 --- 16. Todestag



    Liebe Grüße


    Willi


    Patrick Lange,deutscher Dirigent, * 12. 4. 1981 --- 36. Geburtstag



    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 12. April 2017, Fortsetzung:


    Geiger:


    Ernst Kovacic,österreichischer Geiger und Dirigent, * 12. 4. 1943 --- 74. Geburtstag


    Sängerin:


    Montserrat Caballé,
    spanische Sopranistin, 12. 4. 1933 --- 84. Geburtstag


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    Sänger:


    Fjodor Schaljapin,russischer Bass, * 13. 2. 1873 - + 12. 4. 1938 --- 79. Todestag


    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 12. April 2017, Fortsetzung:


    Pianist:


    Heinrich Neuhaus, russisch-ukrainischer Pianist und Musikpädagoge deutscher Abstammung, Lehrer u. a. von Emil Gilels, Swjatoslaw Richter, Igor Schukow, Wladimir Krainew, Wera Gornostajewa und Radu Lupu, * 12. 4. 1888 - + 10. 10. 1964 --- 129. Geburtstag


    Organist:


    Hendrik Andriessen,
    holländischer Organist und Komponist, * 17. 9. 1892 - + 12. 4. 1981 --- 36. Todestag


    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Am 12. April 1927, also heute vor 90 Jahren, wurde der deutsche Bariton Günther Leib im thüringischen Gotha geboren.



    Er studierte zuerst Violine in Erfurt und danach Gesang in Weimar, debütierte 1952 in Köthen als Dr. Bartolo im "Barbier von Sevilla" und kam dann über Stationen in Meiningen, Nordhausen und Halle/Saale 1957 an die Staatsoper Dresden, ab 1961 sang er auch regelmäßig an der Staatsoper Berlin. Auch wenn er vorrangig Konzert- und Liedsänger (und alles andere als ein Bühnentier) war, sang er über Jahre Rollen in Opern von Händel (Poros, Radmisto, Achillas), Mozart (Graf, Guglielmo, Papageno), Wagner (Wolfram, Beckmesser, Klingsor), Richard Strauss (Faninal, Musiklehrer) und anderen. Seine berühmteste Rolle war zweifellos der Sixtus Beckmesser in den "Meistersingern von Nürnberg" - ihn sang er nicht nur in Berlin und auf zahlreichen Gastspielreisen der dortigen Staatsoper, sondern auch unter Herbert von Karajan bei den Salzburger Osterfestspielen sowie in Rom (1971 unter Sawallisch) und an der MET.
    Leib war ein vielgefragter Konzert- und Liedsänger, sang die großen kirchenmusikalischen Werke von Bach und Händel ebenso wie romantische und zeitgenössische Musik, war u.a. der Uraufführungsinterpret der "Ernsten Gesänge" von Hanns Eisler, sowie ein renommierter (berühmt-berüchtigter) Gesangslehrer, hatte Professuren an den Musikhochschulen von Berlin und Dresden inne. Ende der 80er Jahre musste Leib sich wegen Geh- und Augenproblemen von der Bühne zurückziehen und lebt seit Jahren aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Über seinen derzeitigen Gesundheitszustand ist mir nichts bekannt. Dennoch herzlichen Glückwunsch zum 90.! :jubel: :jubel: :jubel:


    Vor zwei Jahren ging es ihm immerhin noch so gut, dass er sich ins Goldene Buch seiner Heimatstadt Gotha eintragen konnte:


    http://gotha.tlz.de/web/lokal/…-traegt-sich-i-2069402907


    Seine wichtigste Opernpartie, der Beckmesser, wurde vom DDR-Fernsehen aufgezeichnet:




    Und hier seine "Ernsten Gesänge", leider nicht in der mich noch mehr überzeugenden Suitner-Einspielung, sondern etwas robuster und weniger zerbrechlich unter Günther Herbig:



    Am bekanntesten dürfte er hier durch seinen Papageno in der Suitner-Gesamtaufnahme der "Zauberflöte" sein:




    Es gibt noch einige andere Opern- und Konzertaufnahmen von ihm bei jpc, nur seine zahlreichen Lied-Schallplatten scheinen heute im Handel nicht mehr erhältlich zu sein:




    Hier noch seine Arien in der "Matthäus-Passion":


    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

  • 12. April 2017, Fortsetzung:


    Bläser:


    Hier haben wir einen runden Geburtstag:


    Wolfhard Pencz,* 12. 4. 1957, ist ein deutscher Klarinettist, und Hochschullehrer:


    Wolfhard Pencz wurde als Sohn eines Bergmanns im Vogtland geboren. Ersten Klarinettenunterricht erhielt er am Robert-Schumann-Konservatorium in Zwickau. Nach dem Abitur studierte er 1975–80 bei Ewald Koch an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. 1980–84 war er Soloklarinettist der Staatskapelle Berlin und konzertierte als Solist u. a. mit dem Gewandhausorchester Leipzig unter Kurt Masur. Im September 1984 wechselte er als Soloklarinettist zum Orchester der Deutschen Oper Berlin, 1986 in gleicher Position zum SWF-Sinfonieorchester (heute SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg). Seit 1989 wirkt er im Orchester der Bayreuther Festspiele mit.


    Neben Solokonzerten von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Simon Mayr, Louis Spohr und Luciano Berio hat er mit dem Bläserquintett des SWF, der Kammerharmonie der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Charis-Ensemble, dem Amati Quartett Zürich und der Deutschen Kammerakademie Neuss zahlreiche Kammermusikwerke auf Schallplatte und CD eingespielt.


    Seit 1999 unterrichtet Wolfhard Pencz an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. 2006 erfolgte seine Ernennung zum Honorarprofessor, 2008 seine Berufung zum Professor für Klarinette und Klarinetten-Methodik.


    Heute feiert er seinen 60. Geburtstag.


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    Cembalist:


    Christophe Rousset,französischer Cembalist und Dirigent, * 12. 4. 1961 --- 56. Geburtstag


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Schade, dass sich in diesem Forum niemand außer mir für den heutigen 90. Geburtstag von Günther Leib zu interessieren scheint...

    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

  • Das scheint nur so, lieber Stimmenliebhaber, das scheint nur so. Auch ich interesiiere mich sehr dafür und würde mir höchst ungern einen 90. Geburtstag entgehen lassen. Allerdings hatte ich ihn nicht in meiner Liste und auch nicht in meinem Beitrag zum 12. 4. 2016, sonst hätte ich wohl an ihn erinnert. Ich hatte deinen Beitrag schon gelesen, als ich vom Mittagessen kam, aber erst rief die Mittagsruhe, und dann hatte ich mehrere Anwendungen.
    Selbstverständlich stimme ich in diese besondere Erinnerung mit ein.


    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

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