Teodor Currentzis, Exzentriker aus Griechenland

  • Natürlich ist es leicht möglich, dass ich zu sehr Vorurteile entwickelt habe,

    Das bezweifle ich. Vorurteile sind ja bloß ein legitimer erster Eindruck, der revidiert oder bestätigt werden kann. Spierenzien muss man, wenn sie einem nicht behagen, ausblenden oder weiträumig umgehen; die hat wohl jeder Interpret, mal mehr, mal weniger ausgeprägt.

    zum Ausklang der neunten Sinfonie von Mahler das Licht zu löschen

    ist eine gute Idee, die könnte von mir stammen. So im Sinne des modernen Kunstverständnisses wird man selbst zu einem erlebbaren Teil des Werkes. Ich empfehle, die 10. Mahler mit geschlossenen Augen vitruvianisch am Boden liegend zu hören. Das schränkt natürlich die Teilnehmerzahl beim Konzert deutlich ein und erfordert größere Umbauarbeiten oder die Wahl einer Turnhalle als Konzertsaal.

    Ewigkeit ist ein angemessener Zeitrahmen, Perfektion zu erreichen.
    (unbekannt)

  • Ich habe nun gestern flüchtig mit einem Auge mitbekommen, daß Currentzis Stuttgart den Rücken kehrt. Das Brittensche War-Requiem soll sein letzes Gefuchtel werden (falls er nicht wieder Rücken hat).


    Jemand wird bestimmt einen verlink- und (kostenfrei) lesbaren Artikel finden.


    :hello:

    Ewigkeit ist ein angemessener Zeitrahmen, Perfektion zu erreichen.
    (unbekannt)

  • Standing Ovations zum Abschied (SWR-Artikel)


    Inkludiert diverse Stellungnahmen (Videos) und das Konzert zum Nachhören.


    Ohne das alles (für den Moment) gelesen und gehört zu haben: die Wahl des Stücks dürfte wohl auch als Zeichen zu werten sein (?).


    :hello:

    Ewigkeit ist ein angemessener Zeitrahmen, Perfektion zu erreichen.
    (unbekannt)