Allen Taminofreunden zur Freude und Erheiterung


  • James Thurber erwies, als er Reporter der New York Post war, seinen Kollegen einen unschätzbaren Dienst,
    indem er demonstrierte, wie absurd das Verlangen des Chefredakteurs sei, der
    erste Satz einer Meldung müsse unbedingt ganz kurz und prägnant sein.



    Thurber schrieb: „Tot. Das war der Mann, den die Polizei gestern auf
    der Straße fand.“



  • Einige Lebensweisheiten für Euch zum Wochenende - und damit der arme Erich den Thread nicht ganz alleine stemmen muss. Danke, lieber Erisch für Deinen Fleiß!


    Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier
    (Gandhi)


    Das Essentielle sieht man nicht mit den Augen sondern mit dem Herzen
    (Antoine de Saint-Exupery)


    Vieles auf der Welt wäre völlig uninteressant, wenn es nicht verboten wäre
    (William Faulkner)

    Herzlichst
    Operus

    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

  • Auch ich möchte mich weiterhin hier beteiligen, aber aus verschiedenen Gründen kann ich es nicht mehr so oft. Und da in dieser Woche noch kein Ringelnatz-Gedicht erschienen ist, möchte ich es hier einstellen:


    Landregen


    Der Regen rauscht. Der Regen
    Rauscht schon seit Tagen immerzu.


    Und Käferchen ertrinken
    Im Schlammrinn an den Wegen. – –
    Der Wald hat Ruh.
    Gelabte Blätter blinken.


    Im Regenrauschen schweigen
    Alle Vögel und zeigen
    Sich nicht.


    Es rauscht urewige Musik.


    Und dennoch sucht mein Blick
    Ein Streifchen helles Licht.
    Fast schäm ich mich, zu sagen:
    Ich sehne mich nach etwas Staub.


    Ich kann das schwere, kalte Laub
    Nicht länger mehr ertragen.


    Joachim Ringelnatz
    (1883 - 1934), eigentlich Hans Bötticher, deutscher Lyriker, Erzähler und Maler


    Liebe Grüße


    Willi

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).




  • Ein Filmjournalist erzählte aufgeregt von
    einer Mammutproduktion aus Hollywood, die gerade anläuft. „Ein toller Film!“ schwärmte er. „An einer Stelle waren 20 001 Indianer auf der
    Leinwand.“



    „Wie willst du wissen, dass es genau 20 001
    waren?“ fragte jemand. „Hast du sie alle
    gezählt?“



    „Natürlich nicht“ erwiderte er. „Aber einer stand vorn und sagte, er habe 20
    000 hinter sich.“



  • Manchmal macht ein wenig Ironie dem Schreiber Spaß. So ging es mir, als ich das nachstehende Zitat fand und es nun einstelle. Leider verirren sich diejenigen Freunde, die es engagiert dementieren und widerlegen sollten selten in die "Niederungen" der Freude und Erheiterung.


    Dass die Philosophie eine Frau ist, merkt man daran, dass sie meistens an den Haaren herbeigezogen wird. :thumbsup:


    (G. C. Lichtenberg)


    Herzlichst
    Operus

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  • Zwei Sprüche fielen mir in die Hände, die ich den Taminos und Paminas nicht vorenthalten möchte, weil sie mir gefielen:


    Im Sommer fallen die dicken Leute auf, im Winter die dünnen -
    äußerte einmal der Philosoph und Literaturkritiker Walter Benjamin (1892-1940)


    und vom Spötter Mark Twain stammt der Spruch
    Der Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war.


    :hello:

  • Dass die Philosophie eine Frau ist, merkt man daran, dass sie meistens an den Haaren herbeigezogen wird. :thumbsup:


    (G. C. Lichtenberg)


    :hahahaha: :jubel: :thumbsup:

    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"


    Inhalten aller Art in Beiträgen anderer in diesem Forum stimme ich hier ausdrücklich nur dann zu, wenn ich ihnen in Antwortbeiträgen ausdrücklich zustimme! ;)


  • Wenn wir ohne Fehler wären, würde es uns nicht so soviel Vergnügen bereiten, sie an anderen festzustellen
    (Horaz)


    Toleranz heißt, die Fehler des anderen zu entschuldigen. Takt heißt, sie nicht zu bemerken.
    (Arthur Schnitzler)


    Herzlichst
    Operus

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  • Wenn du gefragt wirst, ob du einer Arbeit
    gewachsen bist, so erwidre:
    „Selbstverständlich!“ Dann sieh
    zu, dass du herausbekommst, wie man sie macht
    .



    Theodore Roosevelt




  • Pfingsten , das liebliche Fest, war gekommen:
    es grünten und blühten Feld und Wald
    auf Hügeln und Höhn,
    in Büschen und Hecken.


    Übten ein fröhliches Lied die neu ermunterten Vögel:
    Jede Wiese sprosste von Blumen in duftenden Gründen.
    Festlich heiter glänzte der Himmel und farbig die Erde.


    (Johann Wolfgang von Goethe)



    "Der Pfingsttag kennt keinen Abend, denn seine Sonne, die Liebe, geht nie unter."


    (Theodor Fontane)



    Herzlichst
    Operus

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  • Die Menschen sind unvernünftig, unberechenbar und egozentrisch.


    Liebe sie trotzdem.


    Ehrlichkeit macht dich verwundbar.


    Sei trotzdem ehrlich.


    Was du heute Gutes tust, ist morgen vergessen.


    Tu’s trotzdem.



    Die großzügigsten Menschen können von den engstirnigsten zu Fall
    gebracht werden.


    Bleib trotzdem großzügig.


    Auch wenn du der Mitwelt dein Bestes gibst, erntest du oft nur Undank.


    Gib trotzdem dein Bestes.







  • Der Angeklagte wurde beschuldigt, ein bildhübsches Mädchen ermordet zu
    haben. Zwar hatte man ihre Leiche nicht
    finden können, aber der Staatsanwalt hatte aus Indizien ein dichtes Netz
    gewoben. Der Verteidiger beharrte auf
    dem Grundsatz „Im Zweifelsfalle für den Angeklagten“ und begann sein Plädoyer
    damit, dass er von dem toten Mädchen sprach. Dann rief er pathetisch, indem er
    auf die Tür des Gerichtssaales wies:
    „Und hier ist sie selbst!“


    Alle Geschworenen wandten den Kopf zur Tür. „Braucht es noch eines weiteren Beweises für
    Ihre eigenen Zweifel daran, dass das Mädchen ermordet wurde“, rief der Anwalt,
    „als dass jeder von Ihnen sich zur Tür wandte, um zu sehen, ob sie
    hereinkommt?“


    Trotzdem kamen die Geschworenen zu einem Schuldspruch.


    „Aber sie haben doch hingesehen“, protestierte der Verteidiger. „Jeder hier im Saal hat das getan!“


    „Jeder“, erwiderte der Sprecher der Geschworenen, „nur der Angeklagte
    nicht.“




  • "Es gibt keinen Weg zum Frieden, der Friede ist der Weg."


    (Mahatma Gandhi)



    Herzlichst
    Operus

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  • Alexander der Große sah, wie Diogenes
    aufmerksam ein Häufchen menschlicher Knochen betrachtete, fragte er den
    Philosophen, wonach er suche.
    Diogenes
    antwortete: „Nach dem, was ich nicht
    finden kann – dem Unterschied zwischen den Gebeinen deines Vaters und denen
    seiner Sklaven.“


    Plutarch






  • Löse dich von dem Gedanken, immer kämpfen zu
    müssen.

    Denn was gut ist und zu dir gehört, bleibt.
    Was bei dir sein will, kommt freiwillig.
    Und was gehen will, geht sowieso.




  • Als der Humorist H. Allen Smith noch Reporter war, rief er eines Tages
    in der Redaktion an, er könne nicht kommen; er sei auf dem Eis ausgerutscht.



    „Jaaa?“, sagte der Redakteur.
    „Wie haben Sie denn Ihren Fuß in das Whiskyglas bekommen?“