Entdeckungen: Neue Stimmen

  • Malin Byström


    csm_Malin_Bystroem_2_beskuren_-_photo_Peter_Knutson_eb7fc7fecc.jpg


    Die schwedische Sopranistin Malin Byström gab in dieser Saison ihr gefeiertes Rollendebüt als Isolde in „Tristan und Isolde“ an der Niederländischen Nationaloper. An der Wiener Staatsoper gastierte sie als Desdemona im Otello und Leonore im Fidelio und sang die Marie im Wozzeck in einer konzertanten Aufführung mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Simon Rattle. Zu ihren Frühlingsengagements gehören die Tournee „Magische Töne“ mit Jonas Kaufmann und die Titelrolle in „Rusalka“ an der Bayerischen Staatsoper.

    Byströms Karriere ist geprägt von hochgelobten Darbietungen in Rollen wie Tosca, Salome und Minnie in „La fanciulla del West“. In der Spielzeit 2024/25 feierte sie zwei bedeutende Rollendebüts: als Danae in einer Neuinszenierung von Strauss’ „Die Liebe der Danae“ an der Bayerischen Staatsoper und als Elisabeth in „Tannhäuser“ an der Wiener Staatsoper. In den letzten Spielzeiten erweiterte sie ihr Repertoire um weitere Rollendebüts, darunter Elsa in „Lohengrin“ (Niederländische Nationaloper, Wiener Staatsoper), die Frau in Schönbergs „Erwartung“ (Teatro Real) und Marie in „Wozzeck“ (Festival d’Aix-en-Provence, Königliche Schwedische Oper).

    Als häufiger Gast an der Wiener Staatsoper, dem Royal Opera House Covent Garden und der Bayerischen Staatsoper führte sie ihre Karriere unter anderem auch an das Teatro Real in Madrid, die San Francisco Opera, die Oper Frankfurt, das Grand Théâtre de Genève, die Deutsche Oper Berlin sowie zu den Festspielen in Salzburg, Bregenz und Edinburgh.

    Kritiker loben Byström für die Verbindung von dramatischer Intelligenz mit einer Stimme, die mühelos zwischen lyrischem und dramatischem Repertoire wechselt. Ihre erste Interpretation der Salome mit der Niederländischen Nationaloper und dem Royal Concertgebouw Orchestra unter Daniele Gatti brachte ihr 2018 den renommierten Preis „Sängerin des Jahres“ bei den International Opera Awards ein. Seitdem sang sie die Rolle am Royal Opera House, an der Wiener Staatsoper, am Bolschoi-Theater und beim Edinburgh International Festival (Aufnahme für Chandos).

    Byström gab 2020/21 ihr von der Kritik gefeiertes Debüt an der Wiener Staatsoper als Elisabeth de Valois in Don Carlos und ist seitdem regelmäßig in Rollen wie Salome, Minnie (La fanciulla del West) und Elsa (Lohengrin) zurückgekehrt. Am Royal Opera House Covent Garden porträtierte sie Tosca, Salome, Donna Anna (Don Giovanni), Mathilde (Guillaume Tell), Hélène (Les Vêpres Siciliennes), Marguerite (Faust), Fiordiligi (Così fan tutte), Elettra (Idomeneo) und Amalia (I Masnadieri).

    Als Gast an der Metropolitan Opera sang Malin die Titelrolle in Arabella sowie Donna Anna und Donna Elvira (Don Giovanni) und Marguerite (Faust), und an der Königlichen Schwedischen Oper in ihrer Heimatstadt Stockholm sang sie die Titelrollen in Tosca, Jenůfa und Fedora sowie Marie (Wozzeck), die Feldmarschallin (Der Rosenkavalier), Minnie, Desdemona, Donna Elvira und Romilda.

    Zu ihren weiteren bemerkenswerten Auftritten zählen die Gräfin Madeleine (Capriccio) am Teatro Real und beim Edinburgh International Festival; Jenůfa an der San Francisco Opera; Thaïs an der Göteborger Oper und Reina Sofía (an der Seite von Plácido Domingo) am Palau de les Arts; sowie Engagements bei den Salzburger Festspielen und der Bayerischen Staatsoper. Sie sang die Tosca außerdem an der Oper Frankfurt, der Niederländischen Nationaloper, der Deutschen Oper Berlin und der Staatsoper Stuttgart.

    Byström studierte an der Hochschule für Oper. 2016 wurde ihr von Seiner Majestät dem König von Schweden die Medaille „Litteris et Artibus“ verliehen, und 2018 wurde sie zur Hofsängerin ernannt.

    März 2026 by logo.png




    Soprano Malin Byström sings “Liebestod” from Wagner’s Tristan und Isolde | Dutch National Opera


    Ich sah sie :

    Malin Byström (Sopran), Jonas Kaufmann (Tenor), Philharmonie Baden-Baden, Jochen Rieder (Leitung)

    In der Alten Oper in Frankfurt am 9.Mai '26





    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Ein heller Stern am Counter - Himmel

    Paul-Antoine Bénos-Djian


    images?q=tbn:ANd9GcQbLzKgi9z0z2Kx2yIWqUAYp7B7G-Yl-D0wLvtwAvsMrNuGJAKMJ3Dqww-M-VL1lJd7mT2I498nC2HjJUlAC-eue_xiK5tTXdwyrXE1-w&s=10


    Der Countertenor Paul-Antoine Bénos-Djian studierte erst am Konservatorium von Montpellier und dann am Centre de Musique Baroque von Versailles sowie am Conservatoire National Supérieur von Paris. Er war 2017 HSBC-Preisträger beim Festival von Aix-en-Provence, gewann den Grand-Avignon-Preis bei der ersten Ausgabe des Wettbewerbs „Jeunes Espoirs“ der Oper von Avignon und 2022 den Gabriel-Dussurget-Preis des Festivals von Aix-en-Provence.
    Sein Opernrepertoire reicht von Monteverdi über Stradella, Legrenzi, Scarlatti, Händel und Mozart bis Britten, und er singt unter der Leitung von Dirigenten wie Marc Minkowski, Christophe Rousset, Emmanuelle Haïm, Philippe Jaroussky, Thibault Noally, Damien Guillon, Laurence Equilbey, Francesco Corti und Leonardo Garcia Alarcón. Er hat Auftritte an den bedeutendsten Bühnen und Festivals weltweit: Mailänder Scala, Bolschoi-Theater Moskau, Palau de les Arts in Valencia, Festival von Aix-en-Provence, Théâtre des Champs-Élysées, Internationales Festival von Beaune, Festival von La Chaise-Dieu, Berliner Staatsoper, Opéra Royal von Versailles, Teatro Real Madrid, Elbphilharmonie Hamburg, Concertgebouw Amsterdam, Opéra national du Rhin, Palau de la Música in Barcelona, Capitole de Toulouse, Seine Musicale, Bozar Brüssel usw.
    Bénos-Djian ist offen für die ganze Vielfalt des Repertoires und glänzt mit Auftritten in Oratorien an der Seite von u.a. Vincent Dumestre, Bertrand Cuiller, Benoît Haller, Sébastien Daucé und Geoffroy Jourdain; zudem gibt er Liederabende mit Pianistinnen wie Lucie Sansen, Bianca Chillemi und Sarah Ristorcelli. Im Bereich der zeitgenössischen Musik brachte er Werke von Gérard Pesson und Philippe Raynaud zur Uraufführung, und er sang in Thomas Ostermeiers Inszenierung von Shakespeares Die Nacht der Könige an der Comédie Française.

    Webseite des Sängers



    Mit seiner allerersten Solo CD-Aufnahme lädt uns Paul-Antoine Bénos-Djian zusammen mit seinen Freunden von Le Consort zur Entdeckung eines Repertoires ein, das ihnen besonders am Herzen liegt: die Werke aus dem Goldenen Zeitalter der englischen Musik. Ein halbes Jahrhundert nach Alfred Dellers legendären Wiederentdeckungen steht ihre Kunst ganz im Dienst des Zaubers, den diese erhabenen Kompositionen immerzu ausüben.

    Als nächste Solo CD folgte



    Dieses Album würdigt Antonio Vivaldis Kompositionen für Countertenor und für Solisten aus drei verschiedenen Instrumentenfamilien: Streicher, Holzbläser (Querflöte) und Blechbläser (Horn). Es enthält die heute berühmten Arien aus "Orlando furioso" und "La verità in cimento", das Violinkonzert RV241, das Johann Georg Pisendel, ein führender Geiger, Freund und Schüler Vivaldis 1717 aus Venedig mitbrachte, ein Flötenkonzert sowie geistliche Vokalmusik, die größtenteils für Solostimme geschrieben ist. Das Ensemble Café Zimmermann, das seit seiner Gründung vor mehr als 25 Jahren mit Leidenschaft Vivaldis Musik spielt, konzipierte dieses breite und vielseitige Panorama gemeinsam mit dem französischen Countertenor Pau-Antoine Bénos-Djian - ein wahres "Best of" von Vivaldis Schaffen.


    Und jetzt folgt der Rest was bisher eingespielt wurde. TOLLE Preziosen!




    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Matthew Newlin

    Mein Seelenort: Das Tempelhofer Feld in Berlin.

    Matthew Newlin ist aus einer Kleinstadt in den USA in die Welt aufgebrochen: ein Reisender. Das verbindet ihn mit Wagners Siegmund.

    ?color=F7F7F7&quality=8&ar_method=cropIn&file=https%3A%2F%2Fimg.culturebase.org%2F5%2Fe%2Fb%2F4%2Fb%2Fpic_1773228964_5eb4bc2b935640a4ed3203467c8c4501.jpeg&do=cropOut&width=1240&height=600

    Matthew Newlin an seinem Seelenort: Dem Tempelhofer Feld © Nancy Jesse


    Matthew Newlin studierte an der Southern Illinois University Edwardsville und am Chicago College of Performing Arts, anschließend war er Teil des Young Artist Program des Chicago Opera Theaters. Seit 2013 ist er Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin.
    Sein Repertoire umfasst u. a. Rollen wie Tamino (»Die Zauberflöte«), Belmonte (»Die Entführung aus dem Serail«), Graf Almaviva (»Il barbiere di Siviglia«), Alfredo (»La traviata«), Lenski (»Eugen Onegin«), Léopold (»La Juive«), Tom Rakewell (»The Rake’s Progress«), Prunier (»La rondine«), Don Ottavio (»Don Giovanni«), Froh (»Das Rheingold«) und Steuermann (»Die fliegende Holländer«). Gastengagements führten ihn u. a. an die Opéra national de Paris, De Nationale Opera (Amsterdam), Atlanta Opera, Bayerische Staatsoper, Semperoper Dresden, Staatsoper Hannover, Deutsche Oper am Rhein, Oper Leipzig, Santa Fe Opera und das Theater Basel, sowie zum Wexford Opera Festival, zum Buxton International Festival und zum Festival d’ Opéra Baroque & Romantique de Beaune.
    Matthew Newlin verfügt über ein breites Lied- und Konzert-Repertoire. Er trat mit dem San Francisco Symphony Orchestra und dem New World Symphony Orchestra in Stravinskys »Pulcinella« und Beethovens »Fidelio« auf. Weiterhin in Verdis »Requiem«, Händels »Messiah« und »Solomon«, sowie »Samson« und »Semele«, Mozarts »Requiem«, Vaughan Williams’ »On Wenlock Edge« sowie Janáčeks »Das Tagebuch eines Verschollenen«. Beim Internationalen Gesangswettbewerb in ’s-Hertogenbosch erhielt er den 1. Preis.

    Staatsoper Berlin



    Alle Aufnahmen mit Leonardo García-Alarcón als Dirigent, den ich besonders schätze.



    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Danke lieber Alfred!


    Sehr schöne Stimme hoffe er singt künftig auch große Opernpartien


    ♥lichst


    Gunnar

  • Lieber Fiesco !


    Siegmund hat er noch nicht gesungen ?


    ♥lichst


    Gunnar

  • Banner Trailer Gelbe Rose
  • Oh doch!


    Richard Wagner
    Die Walküre (1870)

    Siegmund Matthew Newlin
    Hunding Tobias Kehrer
    Wotan Jordan Shanahan
    Sieglinde Elisabeth Teige
    Fricka Annika Schlicht
    Brünnhilde Trine Møller

    Musikalische Leitung Donald Runnicles

    Inszenierung Stefan Herheim

    Deutsche Oper Berlin, 17. Mai 2026


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Danke lieber Fiesco !


    Gibt es eine Aufnahme oder etwas zuu hören von Newlin als Wagner Sänger ?


    ♥lichst


    Gunnar

  • Zu Matthew Newlin # 2583, 2585 ff


    2025 sang Matthes Newlin in Bayreuth den 4. Knappen in Parsifal.


    Im April 2026 übernahm er in Prag die Rolle des Parsifal in der Neuinszenierung von Andreas Homoki.


    Die NMZ schrieb dazu: "Mit Matthew Newlin brilliert ein jugendlich heroischer Parsifal, der diesem Part stimmlich und spielerisch großes Format verleiht ..."

    Operawire: "... The American tenor Matthew Newlin approached the title role with a lyric instrument of appealing warmth. His Parsifal was that of a young man audibly grappling with the burden of self-recognition, aptly underscored by his wearing what could easily pass as a pair of checkered Pendleton pyjamas ..."


    MixCollage-01-Apr-2026-09-04-AM-5354.jpg


  • Danke lieber Orfeo !

    Sehr interessante Regie und was ich in der Kürze hören konnte war sehr interessant und hoffentlich singt er bald mehr und Wunsch wäre in Wien


    ♥lichst


    Gunnar