Entdeckungen: Neue Stimmen

  • noch kurz zu Andeka Gorrotxategi


    Lieber Don Gaiferos!

    Lieber Stimmenliebhaber!

    … nur wollte ich auch dokumentieren, dass Deine Mühe nicht umsonst war, lieber Caruso, und durchaus wahrgenommen wird, was Du eingestellt und geschrieben hast.

    Das ist ganz lieb!

    Aber vom Klang der Stimme bekommt man schon einen Eindruck. Und eigentlich gefallen mir von allen Tönen, die er in diesem Trailer singt, nur die beiden letzten, also der Spitzenton und der Schlusston. Natürlich sind das nicht die unwichtigsten, aber bei den anderen davor fehlt mir schlicht der Glanz in der Stimme.

    Die Stimme klingt für mich auch eher stumpf, glanzlos, unmetallisch

    Ihr habe mich nun angestiftet, mich etwas mehr mit Andeka Gorrotxategi zu beschäftigen. Da es ja viel von ihm bei Youtube gibt, kann man sich einen ersten Eindruck verschaffen, obwohl ich sagen muss, dass die technische Qualität der Videos recht bescheiden ist. Halt Piratenaufnahmen von seine Fans: aus den Logen / aus dem Parkett / von der Seitenbühne aufgenommen!


    Nicht ganz überraschend: am besten gefällt mir die Stimme in den spanischen Zarzuelas. Zumal die verschiedenen Duette mit Elīna Garanča sind schon hörenswert. Glanz hat die Stimme eigentlich nur bei den Spitzentönen. In der Mittellage klingt sie, wie ein trockener gerbstoffreicher Rioja schmeckt. Aber der brombeerfarbene Ton, in dem es reichlich Trubstoffe gibt, hat schon einen gewissen Reiz. Irgendwie verstehe ich durchaus, warum er so eine große Anhängerschaft hat.

    … und wie er das "vincerò" von unten anschleift und emporstemmt, ist schon arg nachlässig.

    Das stört mich nicht so arg, zumal der Ton dann voll 'aufmacht' und imponierende Strahlkraft bekommt.

    Problematisch aber finde ich das schmierando Legato, das er sich vor allem in den beiden Cavaradossi-Arien erlaubt. Auch sein rhythmische Laxheit empfinde ich als massive Einschränkung. Wenn er allerdings in der Schlussszene von Carmen nach dem Schlusston nach oben oktaviert und den Ton einige Takte lang hält, dann kann ich schon verstehen, warum sich viele Opernaficionados für ihn begeistern.


    Beste Grüße


    Caruso41

  • Neues von Sean Panikkar (Beiträge #792, 794, 798, 803 816)

    Leider werden in diesem Sommer Hans Werner Henzes DIE BASSARIDEN bei den Salzburger Festspielen nicht mehr gespielt.

    Inzwischen aber ist die Produktion auf DVD und Blu-ray erschienen.

    Eine wunderbare Gelegenheit, den fabelhaften Sean Panikkar in der Partie des Dionysus wieder zu hören und zu sehen.


    https://images-na.ssl-images-a…/718Og-K1n2L._SL1420_.jpg


    718Og-K1n2L._SL1420_.jpg


    Wer ihn aber live erleben möchte, muss auch nicht mehr lange warten.

    Die Komische Oper Berlin bringt das Werk noch in diesem Herbst und auch da wird den Dionysus wieder Panikkar singen.

    Näheres (vor allem auch die Termine) findet Ihr hier https://www.komische-oper-berl…a-z/bassarids-bassariden/



    Ich werde in die Aufführung am 17. Oktober gehen!

    Caruso41

  • Es sind aber nur zwei Kolumnen jeden Monat: das Magazin heißt OPERA NEWS!

    Lieber Caruso,

    Du bist ein Tiefstapler. "OPERA NEWS" ist eine der bedeutendsten Opernfachzeitschriften überhaupt. Für dieses Magazin Kolumnen zu schreiben ist ein fachlicher Ritterschlag. Nochmals Glückwunsch!


    Herzlichst

    Operus (Hans)

    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

  • Lieber Operus!

    Für dieses Magazin Kolumnen zu schreiben ist ein fachlicher Ritterschlag.

    Na ja, erst mal gibt es eine Menge Probleme zu lösen.

    Du ahnst ja nicht, wie schwierig eine Arbeitserlaubnis zu bekommen ist.
    Heute heißt halt die Parole America first! Americans first!

    Beste Grüße

    Caruso41

  • Warum brauchst Du eine Arbeitserlaubnis, um Kolumnen für diese Zeitschrift zu verfassen? Musst Du dazu in die USA reisen?

    Weiß ich auch nicht. Gab es früher nicht. Ich habe ja viel in USA publiziert. Vielleicht ist der feste Vertrag das Problem?

  • Vor drei Jahren habe ich hier die Sopranistin Maria José Siri

    vorgestellt. Dabei habe ich unter anderem versucht, ihre Stimme zu charakterisieren:

    Ihre Stimme ist ausladend und opulent! Irgendwie majestätisch - manch einer mag sich an dem Vibrato stören, aber ich fand es sicher kontrolliert. Auch der metallische Ton, den sie manchmal im Forte entwickelte, konnte ich goutieren. Das mag aber in einem geschlossenen Haus anders wirken.
    Sie spürt jeder Nuance der Worte mit ausgeprägtem Bewusstsein für Zwischentöne und Farben nach. Ihr Konzept des Schöngesangs ist ganz dem Bemühen um Intensität und Ausdruck verpflichtet.

    Sie singt die schwierige und für sie noch ungewohnte Partie mit einer ungeheuren Courage: sie wagt riskante Pianissimophrasen, sie spannt extrem weite Bögen, sie stürzt sich in die Koloraturen, sie schleudert flammende Spitzentöne.... und sie gewinnt!!! Siris Timbre ist edel, ihr Piano cremig, das Forte hat Wärme und kann die Furor der Wut und Verzeiflung annehmen.


    Wenig später hatte sie Debuts unter anderem an der Staatsoper Dresden (Tosca) und an der Deutschen Oper Berlin (Tosca und Andrea Chenier). Inzwischen ist sie regelmäßig an deutschen und österreichischen Bühnen zu hören. Über eine Manon Lescaut unter Sir Simon Rattle schrieb Kapellmeister Storch " Siri ist ohnehin eine großartige Live-Sängerin, die Gefühle wie kaum eine andere Sängerin in diesem Fach transportieren kann!" Für Stimmenliebhaber war sie "ein nicht unwesentlicher Grund (von mehreren), eine "Tosca"-Aufführung nach dem 1. Akt zu verlassen"


    Zur Zeit singt sie bei den Bregenzer Festspielen (Verdi Requiem) und bei den Opernfestspielen in Verona (Aida). Im September wird sie an der Deutschen Oper Berlin in der Neuinszenierung von "La Forza del Destino" (Paolo Carignani / Frank Castorf) singen.


    Mich würde doch mal interessieren, ob auch andere Taminos eigene Live-Eindrücke berichten können. Offensichtlich reagieren Opernaficionados und Melomanen auf dieses Sängerin sehr unterschiedlich.


    Wer sie nicht live gehört hat, könnte vielleicht eine ihrer Aufzeichnungen auf DVD angehört haben. Es gibt inzwischen unter anderem einen Mitschnitt der Norma, über die ich bei der Vorstellung der Sängerin eingehender berichtet habe:


    Vincenzo Bellini (1801-1835): Norma, DVD - Giacomo Puccini (1858-1924): Madama Butterfly (Original-Version von 1904), 2 DVDs



    Giuseppe Verdi (1813-1901): Attila, Blu-ray Disc


    und eine CD:



    Gioacchino Rossini (1792-1868): Messa per Rossini (Requiem in Memoriam Giacchino Rossini), 2 CDs




    Caruso41

  • Siri wirkt zu Beginn einer Aufführung oft recht hausbacken, kommt dann aber enorm auf Touren. Ich habe sie sechsmal als Maddalena erlebt, da hat sie insbesondere zusammen mit Muehle überragende Leistungen geboten. Ihr Vibrato stört mich live eher nicht, dafür schätze ich, wie sie auf der Bühne einfach alles gibt. Das mag auf CD oder DVD anders rüberkommen. Darüber hinaus habe ich sie noch als Tosca (stand wegen der stimmlichen Absage von Antonenko unter keinem gutem Stern), Butterfly und Manon Lescaut gehört.

  • Ich habe eine Aufnahme eines "Don Carlo" aus Bologna vom Juni 2018 in einer fragwürdigen Inszenierung gesehen und habe Frau Siri als ausgezeichnete Elisabetta gesehen bzw. gehört.


    Erich

    Meine Meinung steht fest. Bitte verwirren Sie mich nicht durch Tatsachen.

  • Lieber Kapellmeister Storch!

    Sechsmal Andrea Chenier (Vielleicht sogar in wenigen Monaten?) ist schon eine Leistung!

    Schönen Dank für Deine Einschätzungen!


    Lieber Erich Ruthner,

    besten Dank für den Hinweis aus den Carlo-Mitschnitt, den ich nicht kannte.

    Ist es dieser:


    Ich bin gespannt, ob noch jemand aus dem Forum etwas über Frau Siri beitragen wird.

    Sie ist ja inzwischen eine etablierte Größe in der Opernszene!


    Beste Grüße

    Caruso41

  • Ich bin gespannt, ob noch jemand aus dem Forum etwas über Frau Siri beitragen wird.

    Lieber Caruso, ich habe Frau Siri letztes Jahr als "Francesca Da Rimini" an der Scala gehört und gesehen, kann aber kein qualifiziertes Urteil über ihre Leistung abgeben, weil ich diese Oper viel zu schlecht kenne.

  • Lieber Kapellmeister Storch!

    Sechsmal Andrea Chenier (Vielleicht sogar in wenigen Monaten?) ist schon eine Leistung!

    Der Chénier gehört zu meinen Lieblingsopern. Ich habe die Oper zwischen März 2017 und Dezember 2018 sogar neunmal erlebt, da ich sie auch in München, Mailand und Barcelona gehört habe. Und glücklicherweise hat die Deutsche Oper die Dew-Inszenierung doch nicht verabschiedet, sondern führt sie in der kommenden Spielzeit wieder auf.

  • Lieber Kapellmeister Storch!

    … glücklicherweise hat die Deutsche Oper die Dew-Inszenierung doch nicht verabschiedet, sondern führt sie in der kommenden Spielzeit wieder auf.

    Das ist eine gute Nachricht!

    Ist denn die klug durchdachte Personenregie der Inszenierung noch zu erkennen?


    Lieber Bertarido!

    ich habe Frau Siri letztes Jahr als "Francesca Da Rimini" an der Scala gehört und gesehen, kann aber kein qualifiziertes Urteil über ihre Leistung abgeben, weil ich diese Oper viel zu schlecht kenne

    Dass Du die Oper nicht so gut kennst, ist nachzuvollziehen. Sie wird ja hierzulande kaum gespielt. Aber das halbstündige Duett aus dem zweiten Akt kann man ja auf vielen trefflichen Einspielungen hören. Und -ehrlich gesagt- das reicht eigentlich auch, um sich eine Meinung über die Interpreten zu bilden. Die Partie müsste Frau Siri eigentlich optimal liegen!


    (Meine Lieblingsaufnahme ist immer noch die mit Maria Caniglia und Giacinto Prandelli!)


    BEste Grüße

    Caruso41

  • Der Chénier gehört zu meinen Lieblingsopern. Ich habe die Oper zwischen März 2017 und Dezember 2018 sogar neunmal erlebt, da ich sie auch in München, Mailand und Barcelona gehört habe. Und glücklicherweise hat die Deutsche Oper die Dew-Inszenierung doch nicht verabschiedet, sondern führt sie in der kommenden Spielzeit wieder auf.

    Mein lieber Storch,


    leider gehört der "Chenier" so überhaupt nicht zu meinen Lieblingsopern (über Geschmack lässt sich nicht streiten), dementsprechend selten habe ich sie gehehen und habe ich diese Inszenierung gesehen - einmal in den Neunzigern, was mir für Jahre gereicht hatte, so sehr habe ich mich gelangweilt - und dann habe ich es noch einmal 2011 (oder 2009?) versucht, wegen Licitra, der jedoch schwach war und die Übertitelanlage funktionierte auch nicht, sodass ich schon sehr bald die Flucht ergriff...

    Da ich aber Anja Harteros, die ja bei der Wiederaufnahme im Januar singt, viele beglückende Opernstunden zu verdanken habe, gebe ich der Produktion noch eine dritte Chance und gehe im Januar 2020 nochmals rein (es sei denn, sie sagt noch ab) - diesmal auch in der festen Absicht, durchzuhalten und mich mit Werk und Inszenierung (Dews "Faust" hatte mir wesentlich mehr gegeben, auch die "Hugenotten", aber das liegt natürlich auch an den Werken) hoffentlich doch noch zu versöhnen. :hello:

    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"


    Auf politische und kulturpolitische Diskussionen lasse ich mich hier nicht mehr ein. Kein Widerspruch meinerseits bedeutet dann also nicht, dass ich den getätigten Aussagen zustimme! (Das Regietheater-Forum habe ich überdies bei mir abgeschaltet.)

  • Lieber Caruso41,

    lieber Stimmenliebhaber,


    Ich fand die Produktion in der Premiere damals auch eher langweilig. Ich entdecke heute noch Details, die ich früher nicht wahrgenommen habe. Inzwischen gehört sie für mich zu den besten Produktionen des Hauses. Ich denke schon, dass noch viel von der alten Personenregie geblieben ist. Ich habe viele Leute gesprochen, die ebenfalls begeistert sind und sehr traurig waren als es hieß, die Produktion würde verschwinden.



    Viele Grüße


    Kapellmeister Storch

  • Lieber Stimmenliebhaber!

    leider gehört der Chenier so überhaupt nicht zu meinen Lieblingsopern

    Zu meinen Lieblingsopern gehört der Chenier auch nicht! Aber: sie hat immerhin drei Hauptpartien, die Sängern reichlich Möglichkeit bieten, Stimme zu zeigen und auch dass sie ausdrucksvoll und mit Leidenschaft singen können. Deshalb erinnere ich mich gerne an denkwürdige Aufführungen mit großen Interpreten dieser Partien.



    Lieber Kapellmeister Storch!

    Inzwischen gehört sie für mich zu den besten Produktionen des Hauses.

    Es ist eine Inszenierung, die Substanz und Sinn in das Stück bringt. Aber ich habe sie lange nicht mehr gesehen. Es freut mich zu hören, dass Du sie so hoch schätzt. Nachdem ich kürzlich die Oper in London erlebt habe, weiss ich die Arbeit von Dew doppelt zu würdigen.


    Beste Grüße


    Caruso41

  • Jetzt sollte aber wieder über die NEUEN STIMMEN gesprochen werden.


    Ich würde mich freuen, wenn noch etwas zum Karriereweg anderer Sänger, die hier vorgestellt wurden, beigetragen werden könnte. Ich schaffe es ja einfach nicht, Alle und Alles zu verfolgen. Der Weg der Sopranistinnen Lise Davidsen, Maria José Siri oder Sabine Devieilhe ist natürlich nicht zu übersehen, aber auch andere sind inzwischen weit voran gekommen!

    Und eine ganz besondere Freunde wäre es für mich, wenn der Thread mit neuen Vorstellungen weitergeführt werden könnte.

    Beste Grüße

    Caruso41

  • Re:Levy Sekgapane


    Zitat von Caruso41

    Auf die Veröffentlichung einer CD ausschließlich mit Rossini-Arien hätte ich kaum zu hoffen gewagt. Bin auch total gespannt.

    GIOVIN FIAMMA


    ...ein schönes Programm, mit der Unterteilung;

    ....komponiert für Manuel García......

    Il barbiere di Siviglia: “Cessa di piú resistere”

    L’italiana in Algeri: “Languir per una bella”

    La Cenerentola: “Sì, ritrovarla io giuro”

    Semiramide: “Ah dov’è, dov’è il cimento?”

    ......für Giovanni Davids......

    Otello: “Che ascolto?” – “Ah, come mai non senti”

    La donna del lago: “Oh fiamma soave”

    Zelmira: “Terra amica, ove respira”

    Il Turco in Italia: “Intesi: ah! tutto intesi” – “Tu seconda il mio disegno”

    ......für Andrea Nozzari

    Elisabetta regina d’Inghilterra: “Deh! troncate i ceppi suoi” -“Vendicar sapró l’offesa”


    Gefällt mir sehr gut, allerdings hat mir pers.die Stimmefarbe noch zu wenig Eigenständiges (ist mir beim Live Erlebnisnicht so aufgefallen) wogegen er im Ausdruck und der Beweglichkeit >Koloraturen< "sehr" zu gefallen weiß, auch in den exponierten Höhen bleibt er uns nichts schuldig!

    Aber alles in allem eine empfehlenswerte CD Produktion!


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Lieber Fiesco!

    Mit Interesse habe ich Deinen ersten Höreindruck von Levy Sekgapanes Rossini-CD gelesen. Gefreut hat mich, dass sie Dir gefällt und Du sie für empfehlenswert hältst. Er ist ein vorzüglicher Tenor im Rossini-Fach. Ich würde ihn noch nicht in der gleichen Klasse einstufen wie Raoul Gimenez oder auch Juan Diego Florez. Aber ich habe ihn gerade als Selimo in ADINA und als Arbace in IDOMEMEO gehört und in beiden Opern war er ein reines Vergnügen! Die Stimme ist recht leicht aber sie klingt in allen Lagen sicher, rein und glänzend.

    Was fehlt ihm also? Sicher fehlt ihm für einige der Rossini-Partien der amoroso-Ton eines Gimenez. Auch dessen weiche Eleganz. Aber an seiner stilistischen Kompetenz dürfte es eben so wenig Zweifel geben wie an der Bravour und Brillanz seiner Höhe.

    Ich bin gespannt auf die neue CD!


    Liebe Grüße

    Caruso41

  • Zu Cyrille Dubois (Beiträge #555, auch #557, 560, 565, 737, 742, 899, 1082, 1125, 1165, 1168)


    Den Karriereweg von Cyrille Dubois haben wir ja hier in dem Thread ein bisschen begleitet.

    Vermutlich ist darüber aber gar nicht aufgefallen, wie viel CD-Aufnahmen er inzwischen eingespielt hat.

    Ich habe eine kleine Liste gemacht, auf denen die wichtigsten aufgeführt sind. Leider bin ich nicht sicher, ob ich wirklich alle gefunden habe. Es sind aber so viele, dass ich erst mal darauf verzichtet habe, die dazu gehörigen Cover einzustellen.


    Jacques Fromental Halevy (1799-1862)

    La Reine de Chypre (Oper in 5 Akten)

    Veronique Gens, Cyrille Dubois, Etienne Dupuis, Eric Huchet,

    Flemish Radio Choir,

    Orchestre de Chambre de Paris, Herve Niquet


    Antonio Salieri (1750-1825)

    Les Horaces

    Judith van Wanroij, Cyrille Dubois, Julien Dran, Jean-Sebastien Bou, Philippe-Nicolas Martin, Andrew Foster-Williams,

    Les Chantres Du Centre De Musique Baroque de Versailles,

    Les Talens Lyriques, Christophe Rousset


    Georges Bizet (1838-1875)

    Les Pecheurs de Perles

    Julie Fuchs, Cyrille Dubois, Florian Sempey, Luc Bertin-Hugault,

    Orchestre National de Lille, Alexandre Bloch


    Antonio Salieri (1750-1825)

    Tarare

    Cyrille Dubois, Karine Deshayes, Judith van Wanroij, Enguerrand de Hys, Tassis Christoyannis, Philippe-Nicolas Martin,

    Les Talens Lyriques, Christophe Rousset


    Antonio Maria Sacchini (1730-1786)

    Renaud

    Julie Fuchs, Cyrille Dubois, Jean-Sebastien Bou,

    Les Talens Lyriques, Christophe Rousset,


    Jean-Baptiste Lully (1632-1687)

    Persee (1770)

    Mathias Vidal, Helene Guilmette, Katherine Watson, Cyrille Dubois,

    Le Concert Spirituel, Herve Niquet


    Andre Modeste Gretry (1741-1813)

    La Caravane du Caire

    Katia Velletaz, Jennifer Borghi, Cyrille Dubois, Reinoud van Mechelen, Caroline Weynants,

    Les Agremens, Guy van Waas


    Jean Philippe Rameau (1683-1764)

    Pygmalion

    Cyrille Dubois, Marie-Claude Chappuis, Celine Scheen, Eugenie Warnier,

    Arnold Schoenberg Chor,

    Les Talens Lyriques, Christophe Rousset


    Theodore Dubois (1837-1924)

    Le Paradis perdu (Oratorium in 4 Teilen)

    Cyrille Dubois, Chantal Santon, Mathias Vidal, Alain Buet, Geoffroy Jourdain

    Solistes des Siecles, Geoffroy Jourdain


    Paul Dukas (1865-1935)

    Collection Prix de Rome - Kantaten, Chormusik & Symphonische Werke

    Kate Aldrich, Cyrille Dubois, Marianne Fiset, Catherine Hunold, Chantal Santon GofferyFlemish Radio Choir,

    Brussels Philharmonic, Herve Niquet


    Hector Berlioz (1803-1869)

    Les Troyens (ungekürzte Originalfassung)

    Joyce DiDonato, Marie-Nicole Lemieux, Michael Spyres, Cyrille Dubois, Marianne Crebassa, Stephane Degout,

    Choeur Philharmonique de Strasbourg,

    Orchestre Philharmonique de Strasbourg, John Nelson


    Hector Berlioz (1803-1869)

    Lelio op.14b

    Cyrille Dubois, Florian Sempey,

    Wiener Symphoniker, Philippe Jordan


    Claude Debussy (1862-1918)

    Debussy-Centenary Discoveries
    Der Untergang des Hauses Usher: Entdeckungen und Raritäten zum 100. Todestag.

    Jean-Pierre Armengaud, Cyrille Dubois, Natalie Perez, Sabine Revault d'Allonnes, Philippe Cassard, Jonathan Fournel,

    Choeur de Chambre de Namur


    Jean-Jacques Rousseau (1712-1778)

    Le Devin du Village

    Cyrille Dubois, Caroline Mutel, Frederic Caton,

    Les Nouveaux Caracteres, Sebastien d' Herin



    Von den kommenden Auftritten finde ich zwei besonders erwähnenswert:


    Im Dezember 2019 singt Dubois an der Opéra Comique den Fortunio in FORTUNIO von Messager.

    Im März 2020 ist er im Théâtre de Champs-Elysées als Acante in CÉPHISE E ARICANTE von Rameau zu hören. Die Céphise wir Sabine Devieilhe singen.


    Caruso41