Die Orchester der Welt — Finnland

  • Helsinki Philharmonic Orchestra


    Das Helsinki Philharmonic Orchestra (finn. Helsingin kaupunginorkesteri, schwed. Helsingfors stadsorkester, dt. Philharmonisches Orchester Helsinki) ist ein finnisches Orchester mit Sitz in Helsinki.


    Das Orchester wurde 1882 als Helsinkier Orchestergesellschaft von Robert Kajanus ins Leben gerufen. Es war das erste ständige Orchester in Nordeuropa und gilt heute als das führende Orchester Finnlands.


    1914 schloss es sich mit dem Helsinki Symphony Orchestra zusammen und erhielt seinen heutigen Namen. Bis 1962 bespielte es zudem die Finnische Nationaloper.


    Seine Spielstätte befindet sich heute im Helsinki Music Centre.


    Chefdirigenten:


    Robert Kajanus (1882—1932)
    Georg Schnéevoigt (1914—1916 und 1932—1940)
    Armas Järnefelt (1942—1943)
    Martti Similä (1945—1951)
    Tauno Hannikainen (1951—1963)
    Jorma Panula (1965—1972)
    Paavo Berglund (1975—1979)
    Ulf Söderblom (1978—1979)
    Okko Kamu (1981—1988)
    Sergiu Comissiona (1990—1993)
    Leif Segerstam (1995—2007)
    John Storgårds (2008—2015)
    Susanna Mälkki (seit 2016)



    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Lahti Symphony Orchestra


    Das Lahti Symphony Orchestra (finn. Sinfonia Lahti, dt. Symphonieorchester Lahti) ist ein finnisches Orchester mit Sitz in Lahti.


    Seine Gründung erfolgte im Jahre 1910. Seine Spielstätte befindet sich in der Sibelius Hall in Lahti.


    Das Orchester widmet sich vor allen Dingen nordischer Musik, besonders jener von Jean Sibelius. Es spielte sämtliche Werke dieses Komponisten in der "Sibelius Edition" für das Label BIS ein.


    Chefdirigenten:


    Martti Similä (1951—1957)
    Urpo Pesonen (1959—1978)
    Jouko Saari (1978—1984)
    Ulf Söderblom (1985—1988)
    Osmo Vänskä (1988—2008)
    Jukka-Pekka Saraste (2008—2011, künstlerischer Berater)
    Okko Kamu (2011—2016)
    Dima Slobodeniouk (seit 2016)



    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Finnish Radio Symphony Orchestra


    Das Finnish Radio Symphony Orchestra (finn. [Yleis]Radion sinfoniaorkesteri, schwed.: [Rund]Radions Symfoniorkester, dt. Finnisches Radio-Symphonieorchester) ist ein finnisches Orchester mit Sitz in Helsinki.


    Es wurde 1927 gegründet, erster Dirigent wurde Erkki Linko (der niemals offiziell Chefdirigent war). Es fungiert als offizielles Orchester des Finnischen Rundfunks (Yle).


    Seine Hauptspielstätte ist heute das Helsinki Music Centre.


    Chefdirigenten:


    Toivo Haapanen (1929—1950)
    Nils-Eric Fougstedt (1950—1961)
    Paavo Berglund (1962—1971)
    Okko Kamu (1971—1977)
    Leif Segerstam (1977—1987)
    Jukka-Pekka Saraste (1987—2001)
    Sakari Oramo (2003—2012)
    Hannu Lintu (seit 2013)



    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Turku Philharmonic Orchestra


    Das Turku Philharmonic Orchestra (finn. Turun Filharmoninen Orkesteri, dt. Philharmonisches Orchester Turku) ist ein finnisches Orchester mit Sitz in Turku.


    Es handelt sich um das älteste Orchester Finnlands mit Gründungsdatum 1790.


    Seinen Sitz hat das Orchester in der Turku Concert Hall.


    In den letzten Jahren zeichnete es sich durch eine rege Aufnahmetätigkeit für die Label Ondine, Finlandia, Alba und Naxos aus.


    Chefdirigenten:


    Tauno Hannikainen (1927—1928)
    Toivo Haapanen (1928—1929)
    Tauno Hannikainen (1929—1939)
    Eero Selin (1940—1941)
    Ole Edgren (1941—-1962)
    Jorma Panula (1963—1965)
    Paavo Rautio (1965—1974)
    Pertti Pekkanen (1974—1986)
    Igor Bezrodnyi (1986—1990)
    Jacques Mercier (1990—1995)
    Hannu Lintu (1998—2001)
    Tibor Bogányi (2003—2006)
    Petri Sakari (2007—2011)
    Leif Segerstam (seit 2012)



    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Tampere Philharmonic Orchestra


    Das Tampere Philharmonic Orchestra (finn. Tampere Filharmonia, dt. Philharmonisches Orchester Tampere) ist ein finnisches Orchester mit Sitz in Tampere.


    Seine Gründung erfolgte im Jahre 1930. Es fungiert auch als Opernorchester am Opernhaus von Tampere.


    Seinen Sitz hat das Orchester seit 1990 in der Tampere Hall.


    Chefdirigenten:


    Elias Kiianmies (1930—1932)
    Eero Kosonen (1932—1968)
    Juhani Raiskinen (1969—1973)
    Jouko Saari (1973—1974)
    Paavo Rautio (1974—1987)
    Atso Almila (1987—1989)
    Ari Rasilainen (1989—1990)
    Leonid Grin (1990—1994)
    Tuomas Ollila (1994—1998)
    Eri Klas (1998—2006)
    John Storgårds (2006—2009)
    Hannu Lintu (2009—2013)
    Santtu-Matias Rouvali (seit 2013)



    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Sinfonia Finlandia Jyväskylä


    Die Sinfonia Finlandia Jyväskylä (finn. Jyväskylä Sinfonia) ist ein finnisches Orchester mit Sitz in Jyväskylä.


    Seine Gründung erfolgte im Jahre 1955. 1965 wurde es eine städtische Institution, was es seit 1999 nach elf Jahren als Aktiengesellschaft wieder ist.


    Hauptspielstätte ist das Stadttheater von Jyväskylä.


    Es trat durch zahlreiche Einspielungen für Naxos in Erscheinung.


    Chefdirigenten:


    Ahti Karjalainen (1955—1958 und 1963—1969)
    Jukka Hapuoja (1958—1963)
    Onni Kelo (1970—1977)
    Jorma Svanström (1977—1980)
    Kyösti Haatanen (1980—1986)
    William Boughton (1987—1991)
    Ari Rasilainen (1993—1997)
    Markus Lehtinen (1999—2002)
    Patrick Gallois (2003—2012)
    Ville Matvejeff (seit 2014)



    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Oulu Symphony Orchestra


    Das Oulu Symphony Orchestra (finn. Oulu Sinfonia bzw. Oulun kaupunginorkesteri, dt. Symphonieorchester Oulu) ist ein finnisches Orchester mit Sitz in Oulu.


    Das Orchester wurde im Jahre 1937 gegründet. Auch Jean Sibelius arbeitete mit dem Oulu Symphony Orchestra.


    Seinen Sitz hat das Orchester im 1983 errichteten Oulu Music Centre.


    Chefdirigenten:


    Dima Slobodeniouk (2005—2008)
    Anna-Maria Helsing (2010—2013)
    Johannes Gustavsson (seit 2013)



    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Avanti! Chamber Orchestra

    Das Avanti! Chamber Orchestra (dt. Avanti! Kammerorchester) ist ein finnisches Kammerorchester.


    Das Orchester wurde 1983 von Esa-Pekka Salonen und Jukka Saraste ins Leben gerufen. Die Besetzung variiert situationsbedingt zwischen der eines Streichquartetts und der eines Symphonieorchstes. Im Mittelpunkt des Repertoires steht die zeitgenössische Musik.


    Künstlerische Leiter:


    Anssi Karttunen (1994–1998)

    Kari Kriikku (seit 1998)


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    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Ostrobothnian Chamber Orchestra

    Das Ostrobothnian Chamber Orchestra (finn. Keski-Pohjanmaan Kamariorkesteri, dt. Kammerorchester Österbotten) ist ein finnisches Kammerorchester mit Sitz in Kokkola, Finnland.


    Das Orchester wurde 1972 durch Juha Kangas gegründet. Es widmet sich der vollen Bandbreite vom Barock bis zur Gegenwart.


    Chefdirigenten:


    Juha Kanga (1972–2008)

    Juha Kanga, Sakari Oramo, Tuomas Hannikainen, Johannes Gustavsson (2009–2013)

    Sakari Orama (seit 2013)


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    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Tapiola Sinfonietta

    Die Tapiola Sinfonietta ist ein finnisches Orchester mit Sitz in Espoo, Finnland.


    Das Orchester wurde 1987 gegründet und hat seinen Hauptsitz in der Tapiola Hall des Espoo Cultural Centre.


    In der Vergangenheit waren Jorma Panula, Osmo Vänskä, Juhani Lamminmäki und Jean-Jacques Kantowrow Chefdirigenten des Orchesters. Heute setzt sich die Orchesterleitung aus einem Generalmanager und zwei gewählten Musikern des Orchesters zusammen.


    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Kymi Sinfonietta

    Die Kymi Sinfonietta ist ein finnisches Orchester in Sinfonietta-Größe mit Sitz in Kotka und Kouvola, Finnland.


    Das Orchester entstand 1999 durch den Zusammenschluss der städtischen Orchester von Kotka und Kouvola und besteht gegenwärtig aus 31 Musikern. Konzerte finden regulär in der Kotka Concert Hall (mittwochs) sowie in der Kouvola City Hall (donnerstags) statt.


    Künstlerische Leiter:


    Juha Nikkola (1999–2003)

    Dmitri Slobodeniouk (2004–2006)

    Yasuo Shinozaki (2007–2014)

    Olari Elts (seit 2018)


    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid