Zlata Chochieva - Ausnahmepianistin aus Moskau

  • Zlata Chochieva wurde 1985 in Moskau geboren, begann im Alter von 4 Jahren mit dem Klavierunterricht und trat das erste mal bereits ein Jahr danach,im Alter von 5 Jahren öffentlich auf
    . Zwei Jahre später war ihr Debüt im Zusammenarbeit mit einem Orchester, und zwar spielte sie Mozarts Klavierkonzert Nr17 im großen Saal des staatlichen Moskauer Konservatorium
    1997 spielte sie in der Rachmaninovhalle ebenda, ein Konzert, das im Moskauer Fernsehen übertragen wurde. Mikhail Pletnjow wurde auf sie aufmerksam und bot ihr an mit dem Russischen Nationalorchester aufzutreten. Danach trat sie regelmässig mit diversen russischen, aber auch anderen Europäischen Orchestern auf, sowie in Brasilien.

    Sie nimmt auch an diversen Festivals teil, hat einige CDs aufgenommen, die von verschiedensten Kritikern positiv bis begeistert rezensiert wurden.
    Darüber hinaus hat sie einige Preise eingeheimst.
    Seit 2013 unterrichtet sie an der Universität Mozarteum, Salzburg


    mit freundlichen Grüßen aus Wien


    Alfred


    APUT

  • Ich möchte an dieser Stelle noch nachtragen, daß die beiden im Eröffnungsbeitrag gezeigten CDs unverändert in diese hier abgebildete Box mit allen Klavierwerken von Sergej Rachmaninoff übernommen wurden. Es handelt sich um die CDs Nr 1 und 2. Die Box enthält für 19.99 Euro 6 CDs und ist somit vom Presi Leistungs Verhältnis her (nicht allerdings von der Optik) der bessere Kauf.

    mit freundlichen Grüßen aus Wien
    Alfred

  • Als Ergänzung, lieber Alfred: Sie hat auch eine durchaus beachtete Aufnahme der Chopin-Etüden gemacht:



    Das ist sicher brillant gespielt den Hörschnipseln zufolge. Um das einzuordnen, müsste man hier zum Vergleich etwa mit Valentina Lisitsa heranziehen. Dazu sind natürlich Hörschnipsel zu wenig. :hello:


    Schöne Grüße
    Holger

  • Seit einigen Tagen besitze ich die in Beitrag 3 von Dr. Holger Kaletha vorgestellte CD - und nur höre ich sie. Ich bin einfach hingerissen. Ich bin nicht so ein Chopin Kenner der in der Lage wäre "Läuse" zu suchen. Diese Aufnahme befriedigt mich einfach zu 100%. Auch an die Tontechnik schöne Grüße. Diese Piano-Classics Aufnahmen sind oft auch totntechnisch vom Feinsten - und das obwohl Klavier eines der am schwersten aufzunehmenden Instrumente ist.
    Kommen wir zurück zu Zlata Chochieva und ihrer Chopim-Auffassung. Sie spielt ihn, wo es passt geradezu feurig, manche werden das Tempo zu forsch finden, ich finde aber es ist sehr beeindruckend was dabei herauskommt. Alles plüschige salonmusikartige (was mich an sich nie gestört hat) fällt ihren Händen zum Opfer, wobei die gefühlvollen, eleganten Passagen nicht auf der Strecke bleiben, sondern ebenfalls das bekommen was das Stück verlangt.
    ---Aber vielleicht vergleiche ich dann doch noch mit anderen Einspielungen,
    Wie auch immer: Zlata Chochieva ist eine echte Entdeckung - eine Bereicherung der Klavierszene


    mfg aus Wien
    Alfred