RARITÄTEN: Selten gespielte Opern wiederaufgeführt!

  • Derzeit (heute das letzte Mal) spielt man im "Theater an der Wien" Webers "Oberon" (Koproduktion mit München). In der nächsten Spielzeit wird eine andere Inszenierung am Salzburger Landestheater zu sehen sein. Bin schon gespannt. Ich habe die Oper noch nie gesehen ...

  • Das Theater Osnabrück lockt wieder mit einer echten Rarität.

    Da kommen allen Freunde des französischen Wagnerisme ebenso auf ihre Kosten wie die Verehrer des Impressionismus:


    ALBÉRIC MAGNARD

    GUERCŒUR


    Premiere
    15. Juni 2019, 19.30 Uhr

    Theater am Domhof

    Weitere Vorstellungen von GUERCŒUR sind am 19. Juni, 23. Juni und 26. Juni sowie am 2. und 5. Juli, jeweils um 19.30 Uhr im Theater am Domhof zu erleben.


    Im ersten Weltkrieg haben deutsche Soldaten das Haus von Albéric Magnard angezündet und in Schutt und Asche gelegt.
    Der Komponist kam dabei ums Leben und Teile seiner noch ungedruckten Partitur verbrannten.
    Auf Grundlage des Klavierauszuges hat dann Joseph Guy Ropartz, der die Partitur sehr genau kannte, die Orchestrierung rekonstruiert.
    In Deutschland ist die Oper bisher nicht aufgeführt worden.


    Musikalische Leitung: Andreas Hotz

    Inszenierung: Dirk Schmeding


    Bonté, L’ombre d’une femme: Katarina Morfa

    Beauté, L’ombre d’une vierge: Erika Simons

    Souffrance: Nana Dzidziguri

    L’ombre d’un poète: Daniel Wagner

    Guercoeur: Rys Jenkins


    Opernchor und Extrachor des Theaters Osnabrück
    Osnabrücker Symphonieorchester

  • 81f2sX81IkL._SX300_.jpgKlick

    Siehe auch Tamino Opernführer!


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Lieber Fiesco,

    hab Dank für den Hinweis auf den Beitrag im Tamino-Opernführer. Oft wird ja im Opernführer nur eine Inhaltsangabe gegeben. Ich fand es sehr gelungen, wie hier der Tamino Guercoeur die Beschreibung des Inhaltes mit Bemerkungen über die Musik verbunden hat.

    Nun könnte er die Oper einmal live hören.

    Beste Grüße


    Caruso41

  • Hallo lieber Caruso!

    Ich habe gestern noch mit dem lieben Guercoeur telefoniert, den ich schon ca.20Jahre kenne und ja er wird die Oper mehr als einmal dort genießen!


    Zitat von Caruso41

    Oft wird ja im Opernführer nur eine Inhaltsangabe gegeben.

    Das hat mich von Anfang an beim Tamino Opernführer mächtig gestört, es gibt aber Gottseidank auch viele Ergänzungen!


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Spontini: "La Vestale" am Theater an der Wien


    Für die Spontini-Freunde sei angemerkt, dass der Vorverkauf für die Vorstellungen ab November inzwischen begonnen hat. Die Besetzung:


    MUSIKALISCHE LEITUNG

    Bertrand de Billy


    INSZENIERUNG

    Johannes Erath


    BÜHNE

    Katrin Connan


    KOSTÜM

    Jorge Jara


    LICHT

    Bernd Purkrabek


    VIDEO

    Bibi Abel


    DRAMATURGIE

    Olaf A. Schmitt


    JULIA, EINE JUNGE VESTALIN

    Elza van den Heever


    LICINIUS

    Michael Spyres


    CINNA

    Sebastian Guèze


    HOHEPRIESTER

    Franz-Josef Selig


    OBERSTE VESTALIN

    Claudia Mahnke


    ANFÜHRER DER WAHRSAGER

    Dumitru Mădăraşăn


    EIN KONSUL

    Ivan Zinoviev


    ORCHESTER

    Wiener Symphoniker


    CHOR

    Arnold Schoenberg Chor (Ltg. Erwin Ortner)

  • Albéric Magnards "Guercœur" in Osnabrück ist ein Ereignis, das sich kein Opernliebhaber entgehen lassen sollte!

    Leider habe ich nicht die Zeit, darüber jetzt zu berichten. Vielleicht später!

    Aber schon jetzt: Fahrt nach Osnabrück! Es lohnt sich! Das Stadttheater ist wirklich über sich hinausgewachsen. Auch für Melomanen lohnt der Trip: es gibt überdurchschnittlich gute Sänger zu hören!



    Aufmunternde Grüße

    Caruso41


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