Schöner geht es kaum - Symphonische Liedzyklen

  • rauschhafte orchestermusik und vokale schönheit: für mich zählen symph. liedzyklen zum wunderbarsten überhaupt.
    schätze ohne ende sind zu entdecken, gerade in der romantischen/spätromantischen/ modernen musik.


    welche werke schätzt und kennt ihr?
    anfangen will ich mal mit meinem mir bislang unbekannten komponisten (wieder mal so ein fall des zu-unrecht-vergessenen):


    mit c.m. loeffler (1862-1935) und seinen five irish fantasies - liederzyklus für tenor und orchester von 1920 (basierend auf frühen klavierliedern 1906/07) . knapp 30 minuten wunderschönste musik ... :jubel:

    --- alles ein traum? ---


    klingsor

  • Naja, ich würde mal sagen: Mahler!


    mein Lieblingsmahlerzyklus ist derzeit "Lieder eines fahrenden Gesellen" sowie einige Nummern aus den Kindertotenliedern.

  • Hallo klingsor,


    Deine Begeisterung für symphonische Lieder teile ich. Von all den "was findet ihr am Besten"-Threads fällt mir hier die Entscheidung am leichtesten, ich habe drei Favoriten, unter denen ich aber keine Rangfolge festlegen möchte.


    Da ist einmal Dvorak mit der Orchesterfassung seiner "Biblischen Lieder", in meiner Sammlung einmal auf Vinyl vertreten mit Jindrich Jindrak und dem Prager Sinfonieorchester unter Smetacek. Von dieser Aufnahme rührt meine Begeisterung her. Kürzlich habe ich mir dann noch eine DELOS-Aufnahme mit Manfred Hemm und dem New Jersey Symphony Orchestra unter Zdenek Macal zugelegt.


    Dann sind da die "Vier letzten Lieder" von Richard Strauss, die mich ungemein berühren. Ich habe aber nur die Brilliant-Aufnahme mit dem Radio Filharmonisch Orkest Holland unter Edo de Waart.


    Dazu gesellen sich dann Mahlers "Kindertotenlieder", kennengelernt vor langer Zeit in einer Fernsehsendung (ca. 1979/1980, keine Ahnung, wer da sang, könnte aber Waltraud Meier gewesen sein?) , bei mir im Moment nur in einer sicher ziemlich exotischen Aufnahme von Hungaroton von 1980 auf Vinyl: Klara Takacs mit dem Budapester Symphonie Orchester unter György Lehel.
    Hier werde ich mir wohl unbedingt bald noch eine CD zulegen müssen.
    Gibt es eine Empfehlung?


    Einen schönen Abend


    Reinhard

    Einer acht´s - der andere betracht´s - der dritte verlacht´s - was macht´s ?
    (Spruch über der Eingangstür des Rathauses zu Wernigerode)

  • Kommentarlos: D I E CD zu diesem Thema schlechthin !!



    Das geht über das Sagbare hinaus. Das läßt sich nicht deuten und bedarf keiner Deutung. Es kann nur gehört werden. Es ist Musik. (H.H.Jahnn)

  • Hallo allerseits,


    einer meiner absolut liebsten Liederzyklen mit Orchesterbegleitung gehört - wie könnte es anders sein - zu den sträflich vernachlässigtesten und unbekanntesten Werken dieser Gattung, und das natürlich völlig zu Unrecht. Auch der Komponist harrt (speziell im deutschsprachigen Raum) noch seiner Entdeckung:



    Sir Granville Bantock (1868-1946)





    Der äußerst produktive englische Komponist, Dirigent und Musikpädagoge schuf in nur kurzer Zeit, in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts mehrere Liederzyklen auf exotische Texte, die größtenteils von Bantocks Frau, der Dichterin und Malerin Helena Bantock (geb. von Schweitzer) stammten. Auch die hier von mir vorgestellten 'Sappho'-Lieder (komponiert 1905) hat Helena nach den Gedicht-Fragmenten der Sappho - die Bantock in der englischsprachigen Ausgabe von Henry Thornton Wharton um 1895 kennenlernte - adaptiert.


    Der Liederzyklus nennt sich:


    Sappho - Präludium für Orchester und 9 Fragmente (Gesänge) für Alt und Orchester 1905


    und gliedert sich wie folgt:



    Prelude (Orchester)
    I. Hymn to Aphrodite: Daughter of Zeus, immortal Aphrodite, Queen of the broidered throne, distress'd I pray thee
    II. I loved thee once, Atthis, long ago. Thou loved'st another more than me, scornful wert thou, none like to thee.
    III. Evening Song: Evening, thou bringest all that bright morning scattered, the tender lamb to the ewe, the babe to its mother
    IV. Stand face to face, friend ... and unveil the grace in thine eyes, all care let buffetting winds bear away
    V. The moon has set, and the Pleiades; it is midnight; time is going by, and I sleep alone.
    VI. Peer of gods he seems, who sits in thy presence, hearing close thy sweet speech and lovely laughter
    VII. In a dream, I spake with the daughter of Cyprus, 'Death is evil, the gods have so judged: ...'
    VIII. Bridal Song: O fair, O lovely! As the sweet apple blushes on the end of the bough
    IX. Muse of the golden throne, O raise that strain, which once thou used to sweetly sing: Come, Cyprian Goddess



    Dem im spätromantischen Stil gehaltenen, insgesamt eine volle Stunde in Anspruch nehmenden Werk ist ein 11-minütiges Orchestervorspiel vorangestellt, das bereits die in den nachfolgenden Liedern enthaltenen, wichtigsten musikalischen Themen vorstellt bzw. andeutet, so daß beim Hören der Eindruck eines geschlossenen Zyklus entsteht.
    Die in den einzelnen Gesängen anklingenden Stimmungen reichen von tief melancholischer Klage, z. B. den in Nr. II zum Ausdruck kommenden Seufzern 'I loved thee, once, Atthis, long ago, long ago.', über die entspannte Gemütslage an einem milden Frühlingsabend in Nr. III 'Evening Song', bis hin zum leidenschaftlichen Ausbruch der Gefühle in Nr. V 'The moon has set', dem dramatischen Höhepunkt des Zyklus.
    Bantock versteht es meisterhaft, die vielfältigen Stimmungen und Gefühle sowohl mithilfe der wunderschön geführten Singstimme als auch mit dem äußerst raffiniert und virtuos behandelten Orchester beim Hörer plastisch vor Augen bzw. Ohren zu führen und zu Herzen gehen zu lassen.


    Die bislang einzige und in jeder Hinsicht brillante Einspielung des 'Sappho'-Zyklus ist 1997 beim englischen Label Hyperion (CDA 66 899) erschienen. Hier ein Ausschnitt aus der Rezension des FonoForum:
    "Susan Bickley setzt diese dankbaren Lieder für Mezzosopranistinnen des mittelschweren Fachs mit Noblesse und Geschmack um, gestützt von einem unter der Leitung von Vernon Handley extrem klangschön aufspielenden Royal Philharmonic Orchestra."





    Schöne Grüße
    Johannes

  • An erster Stelle steht Mahler, Lieder eines fahrenden Gesellen, die ich mit Fischer-Dieskau/Kubelik kennen- und liebengelernt habe.
    Die Mischung aus Traurigkeit, Aufbegehren und paradiesischer Ruhe der Seele ist immer wieder beglückend und atemberaubend zugleich.


    Ähnlich packen mich Schoenbergs Gurrelieder, von denen ich diese Einspielung empfehlen kann:



    Vor allem Waldemars wilder Ritt "Ross, mein Ross, was schleichst du so träg!" ist von ungeheurer Dramatik. Ein Wahnsinns-Stück! Dann diese unbändige Freude im Orchester, wenn er endlich Tove gesehen hat! Das ist einfach mitreißend!


    Außerdem lacht bei dieser Einspielung mein Hifi-Her(t)z, denn kaum sonst hört man die Große Trommel so wuchtig und bauchdeckekitzelnd wie in dieser Aufnahme.


    PS: Habe es gerade nochmal aufgelegt und bin wieder hellauf begeistert!
    Gibt es eine schönere Liebeserklärung als Toves Gesang im 7. Stück: "Nun sag ich dir zum ersten Mal: König Volmer, ich liebe dich!"?

    "Muss es sein? - Es muss sein!" Grave man non troppo tratto.

  • Hallo CRC,


    Deine Begeisterung für Schönbergs 'Gurrelieder' teile ich voll und ganz! Das riesig besetzte Werk gehört für mich zum Schönsten, was dieser Komponist geschrieben hat. :jubel:
    Nur handelt es sich gattungsmäßig streng genommen um ein großes Oratorium und nicht um einen Liederzyklus. :baeh01:
    Aber trotzdem, zu meinen liebsten Stellen gehören das Melodram und der nachfolgende Schlußchor: 'Seht die Sonne!'. Der mit Abstand beste und sensibelste Sprecher im Melodram ist Günter Reich in der Boulez-Einspielung von 1974 (Sony). :yes:


    Schöne Grüße
    Johannes

  • Seltsam: Ich wäre nie auf die Idee gekommen, die Gurrelieder als Oratorium aufzufassen. Genaugenommen habe ich sie bisher nie einer Gattung zugeordnet - außer gefühlsmäßig eben dem Orchesterlied.
    Eigentlich ist es ja auch nicht so entscheidend.
    Einfach schön, dass es solche Musik gibt!

    "Muss es sein? - Es muss sein!" Grave man non troppo tratto.

  • Vier symphonische Liedzyklen sind mir besonders wichtig.


    Natürlich auch Mahler und hier die


    Lieder eines fahrenden Gesellen - in der Einspielung Janet Baker - John Barbirolli


    die Alt-Rhapsodie von Brahms - Janet Baker mit Adrian Boult (EMI 1988 )


    Vier letzte Lieder von Strauss - Elisabeth Schwarzkopf mit George Szell


    und die Wesendonk-Lieder von Wagner - Jessye Norman mit Colin Davis


    Suche aber noch eine ältere Aufnahme mit Janet Baker, die z.Z. vergriffen ist.


    Mit besten Grüßen


    Matthias


    Bei der Alt-Rhapsodie und den Wesendonk-Lieder wäre ich auch an anderen Empfehlungen noch interessiert.

    Tobe Welt, und springe,
    Ich steh hier und singe.

  • Edward Elgar: Sea Pictures, Janet Baker, LSO, Sir John Barbirolli
    Hugo Wolf: Lieder mit Orchesterbegleitung, Mizsuko Shirai, RSO Berlin, David Shallon
    Gustav Mahler: Des Knaben Wunderhorn, Maureen Forrester (unvergleichlich), Heinz Rehfuss, Wiener Festwochenorchester, Felix Prohaska
    Frank Martin: Der Cornet, Marjana Lipovsek, ORF-Symphonieorchester, Lothar Zagrosik
    Hector Berlioz: Nuits d'été, Brigitte Balleys, Orchestre des Champs Élysées, Philippe Herreweghe
    Heinz Holliger: Scardanelli-Zyklus, London Voices, Ensemble Modern, Heinz Holliger und Terry Edwards


    Off topic: Liedzyklen von Vaughan Williams
    u. a. Four Last Songs, Peter Savidge, Bariton; Roger Steptoe, Klavier


    Erstmal genug!

  • Das Lied von der Erde gehört für mich auch zu dieser Gattung.Und da denke ich in erster Linie an die bei EMI erschienene Klemperer/Ludwig/Wunderlich-Aufnahme von 1964.


    Weiter die nicht so sehr bekannte Palmström-Sonate von G.Raphael mit Texten von Ch.Morgenstern.
    Ein 5-teiliger Zyklus für Singstimme und Continuo aus Klarinette,Violine,Trommel,Schlagbaß und Klavier.


    Von H.Reutter fällt mir noch das Tryptichon nach Texten von Schiller ein.Das sind 3 Lieder für Tenor,vierstimmigen gemischten Chor und Orchester.1960 vom RSO Stuttgart unter Hans Müller-Kray aufgeführt.

    Freundliche Grüße Siegfried

  • Zitat

    Original von Siegfried
    Das Lied von der Erde gehört für mich auch zu dieser Gattung.Und da denke ich in erster Linie an die bei EMI erschienene Klemperer/Ludwig/Wunderlich-Aufnahme von 1964.


    Mahler nannte es "Sinfonie"; ist zwar ebenso wie bei Zemlinskys "Lyrischer Sinfonie" sicher keine unproblematische Bezeichnung, aber verglichen mit schlichten Orchesterliedern ist schon wesentlich mehr an sinfonischer Struktur da, bei Mahler natürlich besonders im letzten Satz.


    Zitat


    Weiter die nicht so sehr bekannte Palmström-Sonate von G.Raphael mit Texten von Ch.Morgenstern.
    Ein 5-teiliger Zyklus für Singstimme und Continuo aus Klarinette,Violine,Trommel,Schlagbaß und Klavier.


    Kannst Du zu diesem Werk vielleicht noch was sagen? Hört sich nicht uninteressant an...gibts da erhältliche Aufnahmen?


    viele Grüße


    JR

    Struck by the sounds before the sun,
    I knew the night had gone.
    The morning breeze like a bugle blew
    Against the drums of dawn.
    (Bob Dylan)

  • Hallo JR,


    wie immer das Lied von der Erde genannt worden ist,vereinigt es symphonischen und liedhaften Charakter in sich und so ähnlich hieß glaube ich auch die Überschrift.Für mich Mahlers Meisterwerk schlechthin,obwohl mir die Orchester-Symphonien auch Respekt einflößen.


    Zur Palmström-Sonate kann ich ergänzen,daß dieses Werk am 23.Oktober 1957 vom SWR(damals noch Süddeutscher Rundfunk) in
    Stuttgart aufgenommen wurde.Der Sänger damals war übrigens Fritz Wunderlich,dessen Textdeklamation damals schon Größeres ahnen ließ und den Morgensternschen Witz sehr trefflich zur Geltung brachte.


    Als CD mit anderen Werken im SWR-Shop oder bei http://www.swr.de erhältlich.

    Freundliche Grüße Siegfried

  • Die Chailly-Aufnahme der Gurre-Lieder ist toll - volle Zustimmung. Fans von Jessye Norman werden allerdings zusätzlich auch die Aufnahme mit Ozawa und dem Boston SO erwerben müssen oder wollen. Die ist - wenn ich mich richtig erinnere, habe sie vor drei, vier Jahren das letzte mal gehört - sogar live aufgenommen und schlicht und einfach hinreißend!


    Brahms' Alt-Rhapsodie finde ich auch sehr schön. Gibt's mit Klemperer und Ludwig (in einer Kopplung mit den Wesendonck-Liedern von Wagner).


    Freundliche Grüße


    Heinz

  • Kleine Zyklen gibt es noch von Lukas Zweig!
    Da wäre
    - die "Elegie" für Bass, vierstimmigen Männerchor, Streichorchester und Blechbläser und Solo-Bratsche auf einen biblischen Text
    - der Zyklus "Auf den Schwingen der Nacht" für Sopran, Streichorchester (ohne Kontrabass), Englischhorn und Bassetthorn auf Texte von romantischen Lyrikern
    - die "Lieder auf der Flucht" für Sopran, Streichorchester und Querflöte auf den Gedichtzyklus von Ingeborg Bachmann
    - und zuletzt "Der anbrechende Morgen" für Bariton, Knabenchor SSA, Streichorchester, Solo-Kontrabass und Horn


    Ciao,
    momo

    "Orgel spielen heißt, einem mit dem Schauen der Ewigkeit erfüllten Willen offenbaren!"
    Charles-Marie Widor

  • Die Gurrelieder mit Ozawa hatte ich mal als LPs vor allem wegen Jessye Norman gekauft, allerdings gefällt mir McCracken nicht besonders. Jessye Norman sollte ja mit Abbado und den Wiener Philharmonikern im Musikverein auftreten (Eröffnung der Wiener Festwochen, Anfang der Neunziger), es sollte eine Aufnahme gemacht werden. Die gab es dann auch - aber mit Sharon Sweet (die übrigens toll war als Tove) . Jessye Norman sang noch die Generalprobe, aber bei den Aufführungen war sie schon weg ...


    Meine Lieblingsaufnahme ist die mit Sinopoli. Sie gefällt mir noch besser als die mit Rattle. Mit derselben fabelhaften Besetzung wie bei Sinopoli habe ich die Gurrelieder vor etlichen Jahren live erlebt, Pretre dirigierte (die Wiener Symphoniker, glaube ich), und Heinz Zednik sang den Klaus-Narr. Im Herbst gastiert das SWR-Orchester unter Gielen mit "Gurrelieder" im Konzerthaus.


    Sind Gurrelieder, Kindertotenlieder, etc denn überhaupt symphonische Liedzyklen? Die Gurrelieder sind ja gar keine Lieder, eher ein Oratorium (Kantate?)


    Zu meinen Favoriten gehören noch "Das Lied von der Erde", "Vier letzte Lieder", "Lieder aus des Knaben Wunderhorn", und Schostakowitschs "Michelangelo-Suite" op. 145a

    Bitte bedenken Sie, dass lautes Husten - auch zwischen den Stücken - die Konzentration der Künstler wie auch den Genuss der Zuhörer beeinträchtigt und sich durch den Filter eines Taschentuchs o. ä. erheblich dämpfen lässt.

  • Hallo Melot1967,


    Zitat

    Sind Gurrelieder, Kindertotenlieder, etc denn überhaupt symphonische Liedzyklen? Die Gurrelieder sind ja gar keine Lieder, eher ein Oratorium (Kantate?)


    ich dachte, diese Frage hätten wir weiter oben bereits geklärt. Die 'Gurrelieder' sind ein dreiteiliges Oratorium. Warum auch sollte es sich bei einer Zusammenstellung aus Sologesängen, einem Sprecher-Melodram, groß besetzten Chören (drei Männerchören, einem gemischten Chor) und Orchesterzwischenspielen um einen Zyklus von Sologesängen mit Orchester handeln?


    Die von Dir erwähnten Einspielungen (Ozawa und Sinopoli) empfinde ich - ich muß es leider sagen - als die grauenvollsten, die ich bisher gehört habe!! Das liegt vor allem an der extrem schlechten, d. h. dumpfen Akustik bzw. Klangqualität dieser Aufnahmen, in denen die Schönheiten und Details der Partitur einfach nicht zum Ausdruck kommen, Jessye Norman hin oder her.


    Zu den perfektesten Einspielungen gehört für mich vor allem die von Pierre Boulez (in der LP-Ausgabe von CBS), der in den 70-er Jahren (1974) eine sehr detailreiche und höchst sinnliche Lesart dieser noch spätromantisch-impressionistischen Musik vorgelegt hat.
    Auch die Einspielungen von Riccardo Chailly und Claudio Abbado sind für mich einigermaßen annehmbare Alternativen. Allerdings ist Frau Barbara Sukowa als Sprecherin (bei Abbado) absolut unerträglich, weil vollkommen überdreht. Auch hier ist Günter Reich mit seiner poetischen Darstellung in der Boulez-Einspielung eine Offenbarung!


    Schöne Grüße
    Johannes