Luciano Neroni - ein italienischer Bass der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts

  • Immer wieder entdecke ich Stimmen, die ich nicht kenne, so beispielsweis den italienischen Baß Luciano Neroni (1909-1951) stammte aus einer musikalischen Familie mit freundschaftlichen Beziehungen zu Ponchielli, Puccini und Verdi. Bereit mit 13 trat er als Kinderstar in einer Operette auf, die sein Onkel dirigiert. Die Elern stimmen einer musikalischen Ausbildung zum Sänger nicht nur zu, die nehmen positiven Einfluß darauf. Wegen Problemen mit der Lunge wird er vom Militärdienst freigestellt und kann sie desahalb völlig dem Gesang widmen. Bei einem Wettbewerb des Maggio Musicle Fiorentino (1933) schnappt ihm Giulio Nero (er gibt einen Tamino Thread über ihn) den ersten Platz weg. Aber die Rundfunkgesellschaft EIAR ist dadurch auf ihn aufmerksam geworden und er singt dort fürs erste in zwei Konzerten. Auch die Bühne lässt nicht lange auf sich warten. Er singt zahlreiche Rollen an namhaften italienischen Theatern bís hin zur Mailänder Skala. Auch während des zweiten Weltkriegs ist er wegen seiner Militäruntauglichkeit als Sänger aktiv, auf Grund seiner mächtigen Stimme sogar als Wagnersänger. 1951 stirbt er nur 42 jährig, bevor er noch einer erfolgten Einladung an die MET folgen kann
    Heute finden wir seine Biographie bei WIKIPEDIA nur in italienischer Sprache
    Für Interessenten - seine auf Preiser veröffentlichten Aufnahmen (1939-1948) mit Arien von Mozart, Rossini, Donizetti, Bellini,Meyerberr, Boito, Gomes, Catalani, Wagner, Mussorgsky und Fischer gibt es DERZEIT um 5.99 Euro auf CD


    mfg aus Wien
    Alfred