• Gustavo Dudamel neuer Musikdirektor der Pariser Oper

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    Bereits am 1. August 2021 soll Gustavo Dudamel neuer Musikdirektor der Opéra National de Paris werden. Der Kontrakt sieht eine Dauer bis 2027 vor. Er folgt damit Philippe Jordan, der an die Wiener Staatsoper wechselte.


    Dudamel behält sein Amt als Musikdirektor und somit Chefdirgent des Los Angeles Philharmonic, welches er bereits seit 2009 leitet. Sein aktueller Vertrag in L.A. läuft bis mindestens 2026.


    Quelle:

    https://www.operadeparis.fr/en…-director-gustavo-dudamel

    https://www.latimes.com/entert…stavo-dudamel-paris-opera

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Ein 4 monatiger absoluter Lockdown wäre die Lösung gewesen - ohne jeden Besuch von "Freunden und Ausnahmen"

    Absolut dichte Grenzen für jedermann

    Das wäre auch meine Meinung gewesen. Auch die von den Virologen, die wurden aber durch Politiker überstimmt, nun haben wir den Salat. Der Schutz des Lebens wird dem Schutz der "Freiheit" (wie man das auch definieren mag) untergeordnet. Gesetze macht nicht mehr der Staat sondern Gerichte, Demonstranten verprügeln Polizisten, jeder Ministerpräsident macht etwas anderes als er vorher selbst festgelegt hat, das alles läuft als "Demokratie". Ich könnte nie aufhören, mich über diese Scheinheiligkeit zu ereifern, aber diejenigen, die gegen Politik im Forum sind, haben ja Recht. Das gehört nicht hierher. Warten wir solange, bis man daran nicht mehr vorbeikommt.


    La Roche

    Ich streite für die Schönheit und den edlen Anstand des Theaters. Mit dieser Parole im Herzen leb' ich mein Leben für das Theater, und ich werde weiterleben in den Annalen seiner Geschichte!

    Zitat des Theaterdirektors La Roche aus Capriccio von Richard Strauss.

  • Ich möchte an dieser Stelle die Politiker teilweise in Schutz nehemen.

    Das Übel ist "Die Wirschaft" - In ihrer maßlosen Gier hat sie Leute auf die Straße gesetzt, statt von den immer wieder stolz verkündeten

    Gewinnen zu zehren. Diese Leut glauben - daß die Bevölterung aus Arbeitnehmern und Konsumenten besteht, nur dazu gemacht die Gewinne der Konzerne zu garantieren. Sie erpressen die Regierungen durch den immer wieder aufgewärmten Hinweise auf die "siecheren Arbeitsplätzte" - dabei haben sie die verzichtbaren längfst nach Chino oder sonst ein vertrauenswürdigese Land ausgelagert. Den Regierungen aller Colewurs möcht ich an dieser Weise zurufen: Wer sich erpressen lässt wird immer mehr zum Spielball der Erpresser. Wenn erst die EU in tausend Splitter zerfällt (und die Chancen stehen GUT derzeit - dann sollte man dien Konzernen die Rute der Verstatlichung oder Teilverstaatlichung ins Fenster stellen - und si im Notfall auch einstellen. Verstaatlichte Betrieb sind nur aus EINEM EINZIGEN Grund erfolglos - nämlich dann, wenn man unfähige oder korrupte Politiker in Schlüsselpositionen des Managements einsetzt (Und das ist verhinderbar, so der Wille da ist) Ansonst wandert im Idealfall der Gewinn nicht mehr in die Händer von Milliardären, sondern in jene des Staates zurück, der damit Arbgeiten kann, sei es durch sozialn Wohnbau, Abdeckung von Arbeitlosengeldern, Pensionen oider aber auch in die Errichtung weitere Werke.

    Die Unfähigkeit des Agierens zeigt sie weiters in der Krise: Mit unfähigen oder unwilligen Lieferante des Corona Impfstoffes storniere man alle Verträge (wegen Nichterfüllung) und forder Schadenersatz, bis hin zur Liquidierung solcher Firmen. Gegen einen Staat oder Stattenbund sollten keine Rechtmittel möglich sein....


    So - jetzt jabe ich die eigenen Regeln gebrochen (die für mich aber sowieso nicht gelten)

    Das musste aber jetzt heraus - sonst wäre ich vielleicht zerplatzt.


    Wer mich kennt, weiß, daß ich im Fall des Falles steinhart so reagieren würde wie ich es hier vorschalge

    mfg aus Wien

    Alfred

    Man merkt die Absicht und man ist verstimmt ......


  • Thielemanns Vertrag in Dresden läuft 2024 aus

    "Der Vertrag von Christian Thielemann, 62, als Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden wird nach Ende der Spielzeit 2023/2024 nicht verlängert. Dies teilte die sächsische Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) am Montag in Dresden mit."


    Quelle: https://www.spiegel.de/kultur/…a1-4935-9f37-3e09c32cd2d4

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Die Kolonisierung unserer Ohren

    "Wie rassistisch ist der Kanon der klassischen Musik? Die Debatte darüber, wer gehört wird und wer verstummt, wird lauter."


    https://www.zeit.de/2021/20/ra…ik-europa-usa-deutschland

    Zitat

    Dabei ist die Überzeugung, die westliche Klassik sei sozusagen von Haus aus eine komplexere, höher entwickelte Musikform als etwa die indische, chinesische oder türkische Klassik (oder Musik ganz anderer Stile), heute noch unterschwellig verbreitet.

    Wieso "unterschwellig"? Ich bin zutiefst von dieser Überlegenheit überzeugt. Jede größere Stadt weltweit, die auf sich hält, hat ein Sinfonieorchester, wozu ja kein Land gezwungen wurde. Die gesamte moderne Filmmusik geht auf Wagner und andere westliche Klassiker zurück.


    Und diese Überlegenheit hat nichts mit dem banalen Umstand zu tun, dass die Komponisten "weiß" oder eben "Männer" waren. Sondern damit, dass diese eine Musiksprache gefunden haben, die weltweit als universell empfunden wird, und eine Qualität der Form, die einen kulturellen Gipfelpunkt darstellt. Was man von indischer oder türkischer Musik eben nicht sagen kann.


    Auch der unermüdliche Musiksucher und -vermittler Jordi Savall hat auf seiner Suche zwischen Orient und Okzident nichts Größeres aufgenommen als die Eroica und Mozarts späte Sinfonien.

    "...man darf also gespannt sein, ob eines Tages das Selbstmordattentat eines fanatischen Bruckner-Hörers seinem Wirken ein Ende setzen wird."



  • Und diese Überlegenheit hat nichts mit dem banalen Umstand zu tun, dass die Komponisten "weiß" oder eben "Männer" waren. Sondern damit, dass diese eine Musiksprache gefunden haben, die weltweit als universell empfunden wird, ...

    Es grüßt Rheingold1876


    "Was mir vorschwebte, waren Schallplatten, an deren hohem Standard öffentliche Aufführungen und zukünftige Künstler gemessen würden." Walter Legge (1906-1979), britischer Musikproduzent

  • Tamino Beethoven_Moedling Banner
  • Diese Begeisterung finde ich faszinierend. Ich verstehe nur nicht wirklich, warum AFP ein Abspielen hier im Forum unterbindet.

  • Zitat

    Der derzeitige musikalische Direktor Riccardo Chailly hatte dem Gast in einer Geste der Wertschätzung seine Garderobe überlassen und suchte sie nach dem Konzert auf, um dem Vorgänger zu gratulieren. Als er dort ankam, soll Muti behauptet haben, ihn nicht zu kennen. [...] Muti soll danach aufgetreten sein, als sei er selbst der Musikdirektor der Scala.


    Das ist ja filmreif. :hahahaha:

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Diese Geschichte ist viel zu gut, als dass sie wahr sein kann. ;)

    Es grüßt Rheingold1876


    "Was mir vorschwebte, waren Schallplatten, an deren hohem Standard öffentliche Aufführungen und zukünftige Künstler gemessen würden." Walter Legge (1906-1979), britischer Musikproduzent

  • Nun würde mich interessieren, warum Chailly relativ überstürzt das Gewandhaus verlassen hatte!?


    La Roche

    Ich streite für die Schönheit und den edlen Anstand des Theaters. Mit dieser Parole im Herzen leb' ich mein Leben für das Theater, und ich werde weiterleben in den Annalen seiner Geschichte!

    Zitat des Theaterdirektors La Roche aus Capriccio von Richard Strauss.

  • Auch der unermüdliche Musiksucher und -vermittler Jordi Savall hat auf seiner Suche zwischen Orient und Okzident nichts Größeres aufgenommen als die Eroica und Mozarts späte Sinfonien.

    Josquin? Tomás Luis de Victoria? Palestrina? Monteverdi? Bach? Schütz?

    Der Fanatismus ist die einzige "Willensstärke", zu der auch die Schwachen und Unsicheren gebracht werden können (Nietzsche)

  • Zitat von hasiewicz

    Auch der unermüdliche Musiksucher und -vermittler Jordi Savall hat auf seiner Suche zwischen Orient und Okzident nichts Größeres aufgenommen als die Eroica und Mozarts späte Sinfonien.

    Aber nur dann wenn du von dir ausgehst und deinem Musikgeschmack, siehe Dr. Pingel und vieles mehr! ;)


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Von Bach abgesehen, für dessen Auslassen ich mich höflichst entschuldige, ist der Rest Musik für Spezialisten.

    "...man darf also gespannt sein, ob eines Tages das Selbstmordattentat eines fanatischen Bruckner-Hörers seinem Wirken ein Ende setzen wird."



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  • Von Bach abgesehen, für dessen Auslassen ich mich höflichst entschuldige, ist der Rest Musik für Spezialisten.

    Was für Spezialisten sollen das sein? Ich kenne jede Menge Leute, die eine Freikarte für die Eroica und die Mozartsinfonien ausschlagen würden, wenn zur gleichen Zeit die Marienvesper von Monteverdi aufgeführt würde und der Eintritt 50 Euro betrüge.

    In meinem Thema "Mille regretz oder der Trost der Polyphonie" stelle ich die Messe "Malheur me bat" von Josquin vor.

    Diese Messe wird mich begleiten, bis/wenn ich 100 werde, die Eroica nicht (natürlich ist das eine tolle Sinfonie).

    Dazu noch ein Zitat von Richard Strauss (sinngemäß): Ein neues großes Kunstwerk entwertet nicht die vorigen.

    Der Fanatismus ist die einzige "Willensstärke", zu der auch die Schwachen und Unsicheren gebracht werden können (Nietzsche)

  • Soetwas wie unten ist nur bei Beethoven, Bach, Mozart oder Wagner denkbar (freue mich über Gegenbeweise). Es ist ein Unterschied, ob Musik meisterhaft ist, oder ob sie Teil der kulturellen DNA der Menschheit geworden ist. Das ist wie in der Literatur der Unterschied zwischen Shakespeare und Dr. Johnson, zwischen Goethe und Wieland.


    "...man darf also gespannt sein, ob eines Tages das Selbstmordattentat eines fanatischen Bruckner-Hörers seinem Wirken ein Ende setzen wird."



  • Soetwas ist nur bei Beethoven, Bach oder Mozart denkbar (freue mich über Gegenbeweise). Es ist ein Unterschied, ob Musik meisterhaft ist, oder ob sie Teil der kulturellen DNA der Menschheit geworden ist.


    Flashmobtauglichkeit soll ein Beweis für große Musik sein? Es ist doch eher so, dass man durch zu große Bekanntheit keine bestimmten Werke mehr hören kann: Freude schöner G., Halleluja, Ave Maria, Badinerie, Air, die kleine Nachtmusik, Bolero, dann bestimmte Opernarien ohne Ende und immer wieder in den Open-Air-Konzerten. Beispiel Josquin und die Vokalpolyphonie: allein so zu komponieren verlangte die allergrößte Meisterschaft.

    Der Fanatismus ist die einzige "Willensstärke", zu der auch die Schwachen und Unsicheren gebracht werden können (Nietzsche)

  • Nun, auch das Album „Officium“ von Jan Garbarek und dem Hilliard Ensemble ist populär - und hat mir den Weg zu reinen Vokalpolyphonie eröffnet. Also kein Dissenz.

    "...man darf also gespannt sein, ob eines Tages das Selbstmordattentat eines fanatischen Bruckner-Hörers seinem Wirken ein Ende setzen wird."



  • Dieser "Flashmob" ist nur ein durchkommerzialisierter, manipulativ inszenierter Werbespot für eine Bank. Hör mir bitte mit dem Kunstmissbrauch auf, mir wird da echt übel von.

    Er hat Jehova gesagt!

  • Dieser "Flashmob" ist nur ein durchkommerzialisierter, manipulativ inszenierter Werbespot für eine Bank. Hör mir bitte mit dem Kunstmissbrauch auf, mir wird da echt übel von.

    „Kunstmissbrauch“ - meine Güte, geht es auch mal eine Nummer kleiner? Wenn einem vom „Kommerz“ übel wird, kann man sich nur auf Hausmusik beschränken, oder?

    "...man darf also gespannt sein, ob eines Tages das Selbstmordattentat eines fanatischen Bruckner-Hörers seinem Wirken ein Ende setzen wird."



  • „Kunstmissbrauch“ - meine Güte, geht es auch mal eine Nummer kleiner? Wenn einem vom „Kommerz“ übel wird, kann man sich nur auf Hausmusik beschränken, oder?

    Du kannst echt nicht nachvollziehen, was mir an dieser optisch billig-manipulativen und musikalisch armseligen (Freuden-Thema erst nur primitiv unisono geführt statt original und dann diese furchtbare Harmonisierung) Flashmobwerbung negativ aufstößt?

    Er hat Jehova gesagt!

  • Die Posse/Provokation in Berlin ist letztinstanzlich und hoffentlich endgültig vorbei: Mädchen darf (in diesem konkreten Fall) nicht in Knabenchor reingeklagt werden.


    https://www.welt.de/kultur/art…in-Knabenchor-singen.html

    Eine sehr richtige Entscheidung, wie ich finde. Es muss auch Grenzen geben. Um der Freiheit der Kunst willen. Nur, was tuen Eltern ihren Kinder an, indem sie sie krachend vor Gericht verlieren lassen.

    Es grüßt Rheingold1876


    "Was mir vorschwebte, waren Schallplatten, an deren hohem Standard öffentliche Aufführungen und zukünftige Künstler gemessen würden." Walter Legge (1906-1979), britischer Musikproduzent

  • Die Schweizerin Nora Schmid wird neue Intendantin der Semperoper Dresden

    Das gab Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch bekannt. Die Personalie war ja schon erwartet und auch im Forum thematisiert worden. Schmid folge zum Ende der Spielzeit 2023/2024 auf Peter Theiler, der das renommierte Musiktheater verlasse. Nach sechsjähriger Amtszeit wurde sein Vertrag nicht mehr verlänger, meldet der Deutschlandfunk.


    "Im Laufe Ihrer Karriere macht Schmid unter anderem in Basel, Berlin und Wien Station. Auch in Dresden ist sie keine Unbekannte: Dort war sie in der Spielzeit 2010/2011 als Dramaturgin an der Semperoper tätig und auch Mitglied des Direktoriums. Seit 2015 ist sie Intendantin der Oper Graz."


    MDR Kulter verbreitet diesen Beitrag.


    Als Slogan - so der Sender - habe das sächsische Kulturministerium "Perspektive Semper 2030" vorgebenen. "Junge Besucherinnen und Besucher sollen begeistert, digitale Angebote ausgebaut werden." Was immer das heißen soll, darauf darf man gespannt sein.

    Es grüßt Rheingold1876


    "Was mir vorschwebte, waren Schallplatten, an deren hohem Standard öffentliche Aufführungen und zukünftige Künstler gemessen würden." Walter Legge (1906-1979), britischer Musikproduzent

  • Tamino Beethoven_Moedling Banner