• Schneewittchen und die 7 größenmäßig Herausgeforderten.

    :thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup:. Die Hoffnung auf ein Wachstum bleibt. Jede Herausforderung ist eine Forderung!! Dann werden aus Zwergen Riesen. Und was kommt dann.....??????

    La Roche

    Ich streite für die Schönheit und den edlen Anstand des Theaters. Mit dieser Parole im Herzen leb' ich mein Leben für das Theater, und ich werde weiterleben in den Annalen seiner Geschichte!

    Zitat des Theaterdirektors La Roche aus Capriccio von Richard Strauss.

  • Klaus Mäkelä wird Chef beim Concertgebouw.


    https://crescendo.de/klassikwo…klassik-o-mat-1000083368/

    Na, so ganz offiziell scheint das ja noch nicht zu sein, habe auch keine andern Quellen gefunden. Allerdings, wenn es so kommt, wäre das sicherlich nochmal ein fulminanter Karrieresprung für den jungen Finnen!

    mfG Michael


    Eine Meinungsäußerung ist noch kein Diskurs, eine Behauptung noch kein Argument und ein Argument noch kein Beweis.

  • Als ich die Schlagzeile las, Klaus Mäkelä würde nun das Concertgebouw-Orchester Amsterdam übernehmen, war ich hin- und hergerissen. Auf der einen Seite wäre das schon wahrlich ein weiterer Paukenschlag. Mit Mitte zwanzig Chefdirigent des (laut eines Rankings) weltbesten Orchesters. Auf der anderen Seite leitet Mäkelä doch bereits zwei ausgezeichnete Orchester in Oslo und Paris. Soll das jetzt wirklich alles parallel ablaufen? Oder gibt er die Osloer Philharmoniker oder das Orchestre de Paris nach kurzer Zeit schon wieder ab? Das wäre ja auch ein wenig unseriös.

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Na, so ganz offiziell scheint das ja noch nicht zu sein, habe auch keine andern Quellen gefunden. Allerdings, wenn es so kommt, wäre das sicherlich nochmal ein fulminanter Karrieresprung für den jungen Finnen!

    Das stimmt, klingt noch ein wenig nach Flurfunk (...und ist es wohl auch).

    Trotzdem, Brüggemann hat für solche Informationen einen ganz guten Riecher... oder Informanten^^.

  • "Covid-Verdacht: Hamburger Staatsoper muss Vorstellung absagen : Wegen des positiven Corona-Tests eines Ensemble-Mitglieds musste die Vorstellung von Jacques Offenbachs "Les Contes d'Hoffmann" an der Hamburger Staatsoper abgesagt werden. Der technische Direktor Dr. Ralf Klöter erklärt im Interview die Hintergründe. Der größte Schaden sei, dass das Haus sein treues Publikum enttäuschen musste. "Es ist eine Katastrophe, wenn sie Menschen abends am Theater nach Hause schicken müssen", so Klöter." (Quelle: https://www.ndr.de/kultur/index.html; 23.09.2021)

    mfG Michael


    Eine Meinungsäußerung ist noch kein Diskurs, eine Behauptung noch kein Argument und ein Argument noch kein Beweis.

  • Es ist ganz einfach zu früh - und ein Zeichen von ausgemachter Dummheit jetzt schon die Opernhäuser rtv. zu öffnen.

    Das Virus sitzt im Publikum (undselbstverständlich auf der Bühne9 und spendet frenetischen Applaus


    Ich glaube daß die meisten Entscheidungsträger noch immer nicht begriffen haben wie schnell sich ein Virus im NORMALFALL vermehr. Alle jene, die immer wieder den "Verlauf beobachten" und dann Erleichterungen oder Erschwernisse verordnen haben anscheinend keine Ahnung, daß sich das Virus mit den mathematischen Parametern einer Exponentialfunktion verbreitet (durch Impungen und lockdowns immer wieder unterbrochen)

    Und jenen die das "schon mal gehört haben" - ich habe hier vor allem Politiker im Visier - die verstehen die mathematische Funtion nicht

    Sie agieren so, als wäre die Verbreitung eine Llinieare

    Für alle die das vertehen wollen wird der Mathematiker Prof Beutelsbacher Licht ins Dunkel bringen, a mit dem Schachbrettbeispiel - und ebenso eindrucksvoll mit dem (virtuellen) Beispiel des zu faltenden Papierblatts.....

    Keine Mensch der diese Rechenbeispiele kennt und zudem noch etwas Hirn in der Birne hat, wird auf die Idee kommen unter den derzeitigen Umständen ein OPernhaus zu öffnen. wo der Chor dem Publikum und Orchester die Viren geradezu entgegenbläst !!!!


    Ich empfehle den Clip KOMPLETT abzusehen, er ist nicht nur lehrreich - sondern auch -unterhaltsam und spannend...


    https://www.br.de/mediathek/vi…:5d093a483471cf001a07b6a1


    mfg aus Wien

    Alfred

    Man merkt die Absicht und man ist verstimmt ......


  • Am Staatstheater Wiesbaden hat nicht nur Intendant Laufenberg seinen Vertrag theatralisch NICHT verlängert sondern GMD Lange hat auch das Handtuch geworfen. (Korrekte Reihenfolge ist mir unklar).

    Hat jetzt den angenehmen Nebeneffekt, dass in Zukunft Oleg Caetani ab und an in Wiesbaden zu erleben sein wird, zB mit Pique Dame.

    Er hat Jehova gesagt!

  • Tamino Beethoven_Moedling Banner
  • Muti (CSO) und Honeck (PSO) verlängern

    Wurde hier im Forum offenbar noch gar nicht thematisiert:


    Riccardo Mutis Kontrakt als Musikdirektor des Chicago Symphony Orchestra (seit 2010), der ja ursprünglich bereits 2020 auslaufen sollte, wurde kürzlich noch einmal um ein Jahr verlängert (davor hieß es, er höre 2022 auf). Muti, 80, soll dem CSO also bis zum Ende der Spielzeit 2022/23 vorstehen. Als Grund wird die Pandemie genannt, die ja praktisch eine komplette Spielzeit ins Wasser fallen ließ.


    Quelle: https://cso.org/globalassets/a…t-extension_09.23.21i.pdf


    Und auch der Vertrag von Manfred Honeck, 63, als Musikdirektor des Pittsburgh Symphony Orchestra (seit 2008), der 2022 ausgelaufen wäre, wurde um weitere sechs Jahre bis zum Ende der Spielzeit 2027/28 verlängert.


    Quelle: https://pittsburghsymphony.org…ough-the-2027-2028-season

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • dass in Zukunft Oleg Caetani ab und an in Wiesbaden zu erleben sein wird

    schön, wieder von ihm zu hören. Als GMD und Chef der Robert-Schumann-Philharmonie in Chemnitz habe ich ...zig Aufführungen mit ihm erleben dürfen und ihn total aus den Augen verloren.

    Herzlichst La Roche

    Ich streite für die Schönheit und den edlen Anstand des Theaters. Mit dieser Parole im Herzen leb' ich mein Leben für das Theater, und ich werde weiterleben in den Annalen seiner Geschichte!

    Zitat des Theaterdirektors La Roche aus Capriccio von Richard Strauss.

  • Die Süddeutsche Zeitung berichtet von Bestrebungen, neben anderen die Richard-Strauss-Straße in München umzubenennen:


    Ehre, wem keine gebührt


    MUSIKLEHRER

    Beruhige dich!


    KOMPONIST

    wütend

    Ich mag mich nicht beruhigen!

    ..., eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar.
    -- Aydan Özoğuz

  • "Doch Strauss war von 1933 bis 1935 Präsident der Reichsmusikkammer - also ein offizieller Repräsentant des nationalsozialistischen Staates." (SZ)


    Aber, aber! Wozu so kompliziert? Es reicht doch bereits, dass Dr. Strauss ein alter weißer Mann war, um die Straße umzubenennen.


    Ironie aus.

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Darf ich weitermachen, lieber Hans?


    PRIMADONNA
    Sind die Leute wahnsinnig?

    Es grüßt Rheingold1876


    "Was mir vorschwebte, waren Schallplatten, an deren hohem Standard öffentliche Aufführungen und zukünftige Künstler gemessen würden." Walter Legge (1906-1979), britischer Musikproduzent

  • Gerade habe ich diese Mitteilung gefunden - ich erspare mir (kopfschüttelnd) meinen Kommentar.


    https://www.mdr.de/nachrichten…nnung-kunstwerke-100.html

    Entschuldigung, entgegen meiner Ankündigung dies nicht zu kommentieren, muß ich doch etwas loswerden.

    Mir ist nämlich passend zu dem Thema ein Spruch eines von mir hochgeschätztem Mitgliedes unseres Forums eingefallen,

    der mal an anderer Stelle äußerte - Zitat:

    Man kann sich nur noch an den A... fassen, der Kopf ist zu schade dafür!


    Chrissy

    Jegliches hat seine Zeit...

  • Die Süddeutsche Zeitung berichtet von Bestrebungen, neben anderen die Richard-Strauss-Straße in München umzubenennen:


    Ehre, wem keine gebührt


    Was kommt als nächstes? Verbannen die Opernhäuser dann alle Richard-Strauss-Opern von ihren Spielplänen? Wäre dann ja wohl der nächste
    Schritt.

    Und die Werke von Richard Wagner müssten dann auch gleich entsorgt werden, weil er ja gegen Juden wetterte und als ein Vorreiter des Antisemitismus gilt.

    Gibt es nicht auch eine Richard-Wagner-Straße in München? Die steht doch sicher auch schon längst auf dieser Shortlist.


    Wo soll das alles noch hinführen? :no::no::no:


    Gregor

  • Wenn man diesen ganzen Käse hört und liest, muß ich Merkel zitieren ""Das ist nicht mehr mein Land."

    Es ist einfach nur furchtbar.

    La Roche

    Ich streite für die Schönheit und den edlen Anstand des Theaters. Mit dieser Parole im Herzen leb' ich mein Leben für das Theater, und ich werde weiterleben in den Annalen seiner Geschichte!

    Zitat des Theaterdirektors La Roche aus Capriccio von Richard Strauss.

  • Es gibt da noch mehr zu tun. Z.B. müssen alle betroffenen Straßen jetzt gendergerecht umbenannt werden. So hieße etwa eine Bäckerstraße "Bäcker*innenstraße".

    Der Fanatismus ist die einzige "Willensstärke", zu der auch die Schwachen und Unsicheren gebracht werden können (Nietzsche)

  • Tamino Beethoven_Moedling Banner
  • Wäre eigentlich die Bezeichnung "Mohr*in" gendergerecht? Ich bin ja eigentlich mit den verbrecherischen Bezeichnungen, die mit "N" oder "Z" beginnen aufgewachsen, kann auch jetzt noch in die Mohrenapotheke gehen. Das Wappentier der Stadt Eisenberg ist ein "Mohr". Es gibt viel Beispiele aus Oper und Operette, aus Schauspiel usw. mit jetzt von einigen geächteten Worten. Ich halte es wie mit der neuen Rechtschreibung. Wenn ich in Othello (egal ob von Rossini oder Verdi, von Shakespeare oder in die köstliche Komödie von Ken Ludwig usw.) gehe, dann habe ich eine Erwartung und möchte nicht enttäuscht werden.

    Ich weiß, daß dieser Beitrag leicht provokant aufgefaßt werden kann, aber das juckt mich nicht.

    La Roche

    Ich streite für die Schönheit und den edlen Anstand des Theaters. Mit dieser Parole im Herzen leb' ich mein Leben für das Theater, und ich werde weiterleben in den Annalen seiner Geschichte!

    Zitat des Theaterdirektors La Roche aus Capriccio von Richard Strauss.

  • Wenn ich die Beiträge ab #193 lese kann ich nur noch lachen. An irgendwelche Körperteile zu fassen, kommt mir dabei nicht in den Sinn. Es bleibt mir nur die Feststellung: Die Welt ist ein Tollhaus und wir spielen alle mit. Alle? Nein. Ich nicht!


    :!:

    .


    MUSIKWANDERER

  • Nochmal zu Münchens drängendstem Problem, den Straßennamen: Auch bei Richard Wagner bestehe "erhöhter Diskussionsbedarf" (TZ).


    Wenn München den Schritt wirklich durchzöge, dann müsste man ja wohl konsequenterweise auch die Richard-Wagner-Festspiele Bayreuth umbenennen, am besten wohl ganz dichtmachen.


    Übrigens wird in München mittlerweile sogar über Ludwig Thoma und Robert Koch diskutiert. Eigentlich nicht zu glauben, denkt man an das RKI.

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Triggerwarnung für [Name schon vergessen]


    Wenn das so weitergeht, muss man sich in ein paar Jahren vielleicht fragen, wie man bekennend und würdevoll aber nicht militant in die "innere Emigration" gehen kann.

    Etwas, das ich mich auch als noch kirchensteuerzahlender Katholik frage.

    Er hat Jehova gesagt!

  • Vielleicht müssen wir uns darauf einstellen, dass gendern auch die Mathematik erreicht. So wird zum Beispiel die Zahl 6 zum Tabu erklärt und darf nur noch 5+1 oder 7-1 heißen. Additionen und Subtraktionen werden mit der 5 durchgeführt, bei der Summe wird dann die 1 hinzugefügt oder abgezogen. Wer das für verrückt erklärt, sollte mal die extremen Texte amerikanischer Feminist*innen lesen....

    Der Fanatismus ist die einzige "Willensstärke", zu der auch die Schwachen und Unsicheren gebracht werden können (Nietzsche)

  • Diese ahistorischen Vereinnahmungsversuche historischer Persönlichkeiten als vermeintliche "People of Colour" (m. E. ein furchtbares Wort) kann ich als Historiker nur als im hohen Maße bedenklich einstufen. Das überschreitet geradezu die Grenze zu den sog. "Fake News". :no: Diese Tendenz ist leider seit einigen Jahren verstärkt zu beobachten, so in diversen BBC-Produktionen, wo uns plötzlich historische Gestalten wie die englischen Königinnen Margarethe von Anjou (Gemahlin Heinrichs VI.), Anne Boleyn (Gemahlin Heinrichs VIII.) oder Charlotte zu Mecklenburg-Strelitz (Gemahlin Georgs III.) als Schwarze präsentiert werden. Das ist nicht nur historisch absolut unhaltbar, sondern zudem eine groteske Verzerrung und auch unredliche Beschönigung der seinerzeitigen Wirklichkeit. Nun ist also Beethoven an der Reihe. Bezeichnend, dass ein selbstverliebter Ungustl wie Herr Blanco diesen absurden Vorstoß unterstützt. :thumbdown:

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Es gibt doch keine große historische Persönlichkeit, die nicht ihre Schattenseite hätte! Natürlich war Richard Wagner ein abscheulicher Antisemit. Gerade auch bedeutende jüdische Musiker und Komponisten hielt und hält das aber nicht ab, ihn zu verehren. Dem Komponisten Wagner gebührt die Ehre, nicht dem Antisemiten selbstverständlich. Wenn political correctness mit puritanistischem Sauberkeitswahn verwechselt wird, dann ist das totalitär und pure Heuchelei. Denn dann ehren sich damit die selbsternannten Saubermänner nur selber.


    Schöne Grüße

    Holger

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