DOR Düsseldorf Wiederaufnahme Rosenkavalier am 19.05.2018

  • Musikalische Leitung Axel Kober
    Inszenierung Otto Schenk
    Bühne Bert Kistner
    Kostüme Gabriele Frey
    Licht Volker Weinhart
    Chorleitung Gerhard Michalski
    Leitung Kinderchor Justine Wanat
    Spielleitung Volker Böhm
    Feldmarschallin Jacquelyn Wagner
    Baron Ochs von Lerchenau Bjarni Thor Kristinsson
    Octavian Alexandra Kadurina
    Faninal Stefan Heidemann
    Sophie Elena Sancho Pereg
    Leitmetzerin Lisa Griffith
    Valzacchi Martin Koch
    Annina Christa Ratzenböck
    Polizeikommissar David Jerusalem
    Haushofmeister der Marschallin Peter Aisher
    Haushofmeister des Faninal Luis Fernando Piedra
    Notar David Jerusalem
    Wirt Johannes Preißinger
    Sänger Jussi Myllys
    Adelige Witwe Manuela Kunze
    Waisen Dimitra Kotidou, Monika Rydz, Maria Boiko
    Modistin Ruth Mauderer
    Tierhändler Dae-Il Park
    Hausknecht Franz-Martin Preihs
    Leopold Manfred Klee
    Hippolyte Bernd Uwe Staatz
    Lakai der Marschallin Volker Kiefer, Attila Fodre, Klaus Walter, Karl Thomas Schneider
    Mohammed Jakob Ibrahim-Amum
    Chor Chor der Deutschen Oper am Rhein
    Kinderchor Akademie für Chor und Musiktheater
    Orchester Düsseldorfer Symphoniker


    Gestern Abend hab ich in Düsseldorf die Wiederaufnahme des Rosenkavaliers in der Otto Schenk Inszenierung besucht. Über die Inszenierung denke ich muß ich nicht viel schreiben. Erfreulicherweise wird der Altersdurchschnitt der Besucher auch immer jünger. Das Opernhaus war gut besucht. Die Marschallin wurde von Jaquelyn Wagner gesungen, die mich schon als Arabella begeistert hat. Sie hat jetzt nicht den voluminösen Sopran, kann das aber dank ihrer hervorragenden Stimmtechnik wiedser gut machen. Aiuch ist sie eine hervorragende Darstellerin. Mit dem Octavian , gesungen von Alexandra Kadurina, war das meine erste und hoffentlich auch letzte Begegnung. Sie hat ein dünnes Mezzo Stimmchen und Schwierigkeiten, sich gegen das häufig laut spielende Orchester durchzusetzten. Eine bezaubernde und gut singende Sophie war Publikumsliebling Elena Sancho-Pereg. Bjarni Thor Kristinsson verfügt als Ochs über einen voluminösen und Raumfüllenden Bass und ist auch sehr spielfreudig. Der Rest machte Dienst nach Vorschrift. Axel Kober dirigierte sehr laut und lustlos, was natürlich auch mit dem Ring Projekt in Düsseldorf und Duisburg zu tun haben kann. Nur so herausragend war die Besetzung jetzt auch nicht, daß man das Dirigat unbedingt zur Chefsache machen mußte. Am Ende gab es kurzen aber heftigen Applaus und viele Bravos für die Marschallin , Sophie und den Ochs. Und ich war froh, als ich um 1 Uhr nach der Rückfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu Hause war. Heute morgen mußte ich schon um 7 Uhr aufstehen, da ich arbeiten mußte.

  • Lieber rodolfo39, vielen Dank für Deinen Kurzbericht. Daß Fr. Sancho-Pereg Publikumsliebling bei Euch ist, kann ich nach meiner Berliner Erfahrung mit ihr gut verstehen.



    Es grüßt Hans

    ..., eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar.
    -- Aydan Özoğuz