Da hatte ich wohl etwas zu schlampig recherchiert. Ich hatte jedenfalls bei jpc nur Aufnahmen mit modernen Instrumenten gefunden, außer der hauseigenen Einspielung natürlich. "Favoriten" ist ein großes Wort bei einem Komponisten wie Mozart, der deutlich über 30 höchstklassige Kammermusikwerke geschrieben hat, allerdings weiß ich die unaufgeregte Meisterschaft der Trios, so wie die der späten Streichquartette, seit einigen Jahren sehr zu schätzen. Trotzdem gebe ich bei den Klaviertrios tatsächlich Haydn und Beethoven doch noch den Vorzug. Das Kegelstatttrio mag ich auch lieber als die traditionellen Trios, allerdings auch lieber als das Klarinettenquintett
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Mozart im kleinen Kreis: Die Klaviertrios
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Ich weiß auch nicht genau, warum ich mich mit den Trios nie so recht befasst habe oder warum nicht viel hängengeblieben ist.
Das Klarinettenquintett ist für mich schon noch eine andere Liga, obwohl ich das Kegelstatt sehr schätze. Auf >30 "höchstklassige" Kammermusikwerke komme ich allerdings wohl nicht ganz, bei allem Respekt für Mozart. -
Auf >30 "höchstklassige" Kammermusikwerke komme ich allerdings wohl nicht ganz, bei allem Respekt für Mozart.
Ich glaube das geht sich locker aus: 10 Streichquartette (alle ab KV 387), 6 Streichquintette (ab KV406), ein Klarinettenquintett, zwei Klavierquartette, ein Klarinettentrio, ein Streichtrio, die meisten der reifen Violinsonaten (ab KV 296). Zumindest die Klaviertrios KV502, 542 und 548 sehe ich auch als heiße Anwärter. Beim Oboenquartett und den Violenduos bin ich mir nicht ganz so sicher. -
Ich glaube das geht sich locker aus: 10 Streichquartette (alle ab KV 387), 6 Streichquintette (ab KV406), ein Klarinettenquintett, zwei Klavierquartette, ein Klarinettentrio, ein Streichtrio, die meisten der reifen Violinsonaten (ab KV 296). Zumindest die Klaviertrios KV502, 542 und 548 sehe ich auch als heiße Anwärter. Beim Oboenquartett und den Violenduos bin ich mir nicht ganz so sicher.
Selbst wenn man KV 406 mitzählt (was eigentlich eine Bläserserenade ist, gehört die zur Kammermusik?) sind es dennoch nur 5 Streichquintette (es sei denn, man zählt das frühe KV 18x auch noch mit). Bei den Violinsonaten würde ich vermutlich noch ein wenig aussortieren, eher schon die Duos, Horn-, Oboen- und Flötenquintette/quartette für mich eher nicht, aber natürlich noch das Bläser+Klavierquintett KV 452 (das würde ich höher einschätzen als alle Trios oder Violinsonaten) und, falls Kammermusik, die Gran Partita KV 361.Wie auch immer, ich gebe Dir ja recht, dass die Klaviertrios nicht allzu bekannt sind, obwohl es, wie bei Mozart kaum verwunderlich, eine Reihe von Einspielungen gibt. Gerade weil es eine Standardbesetzung ist sollte man eigentlich häufigere Aufführungen erwarten als zB bei den Klavierquartetten, Quintetten oder dem Bläserquintett.
Ich habe, wenn ich recht erinnere, mal eins, in einem semiprofessionellen Konzert gehört, bei dem ein Bekannter mitspielte. Ich weiß aber nicht mehr welches. Jedenfalls wurde es von den anderen beiden Werken im Konzert, Beethovens op.1/1 und Dvoraks "Dumky" deutlich überstrahlt. (Die haben sie aber auch besser gespielt... ich vermute, das der Mozart am wenigstens Probenzeit erhalten hat) -
Jedenfalls wurde es von den anderen beiden Werken im Konzert, Beethovens op.1/1 und Dvoraks "Dumky" deutlich überstrahlt. (Die haben sie aber auch besser gespielt... ich vermute, das der Mozart am wenigstens Probenzeit erhalten hat)
Früher haben mir Beethovens op. 1/1 und das Dumky auch viel besser gefallen als Mozarts Trios. Vielleicht sind Mozarts Trios einfach etwas zu introvertiert (vor allem im Gegensatz zu den Klavierquartetten) und es gibt nicht so viele schöne Themen zum Festhalten wie bei den anderen beiden genannten Trios. Ich könnte auch nicht behaupten, dass Mozarts Trios die frühen von Beethoven oder das Dumky in meiner Gunst abgelöst hätten. Eher sind sie als andersartige Werke hinzugekommen.ad Streichquintette: Stimmt es sind 5, aber KV406 würde ich schon mitzählen, da die Bearbeitung von Mozart selbst stammt. Das frühe SQ würde ich auch nicht mitzählen.
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Hallo,
mir gefallen Klaviertrios generell sehr gut - deshalb habe ich mir jetzt noch eine dritte Mozart Version zugelegt auf die ich gespannt bin - scheint aber auch auf einem neueren Flügel aufgenommen zu sein:
Vielleicht kann Gerrit Zitterbart etwas dazu sagen ?gerade läuft bei mir eine Aufnahme die noch nicht genannt wurde - mit dem oft kritisierten Barenboim - mir gefallen seine Mozart Interpretationen :
Und heute abend wird es noch das Beaux Arts Trio:
Schönen Abend noch!
Kalli
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Die Abegg-Aufnahmen sind sehr gut. Sie bieten als besonderes Schmankerl drei Sätze für Klaviertrio, die Mozart als Fragmente hinterlassen und die zunächst von Abbé Stadler und dann in den 1960ern noch einmal von dem Musikwissenschaftler Karl Marguerre komplettiert worden sind. KV 442 1-3. Diese bilden kein Trio und stammen aus unterschiedlichen Zeiten. Es handelt sich um ein d-moll-Sonaten-Allegro, ein ziemlich breites Tempo di Menuetto andantino G-Dur, das vermutlich ein Mittelsatz hätte werden können, und ein weiteres Allegro (klingt für mich eher nach einem Finalsatz) in D-Dur.
Wie etliche andere Einspielungen des Trios sind die Mozart-Trios zuerst bei Intercord erschienen (1985/86). Das sind dieselben Aufnahmen, die heute bei TACET erhältlich sind. (Es gibt eine neuere Tacet-CD mit ganz frühen Trios, die meine ich nicht.) Die Mozart-Trios wurden kompakter auf zwei CDs zusammengefasst, allerdings sind die älteren Intercord-Ausgaben oft gebraucht erheblich günstiger zu kriegen. Die CDs, die ich bisher mit diesem Ensemble gehört habe (Mozart, Mendelssohn und eine mit Beethoven), sind durchweg ausgezeichnet.
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Ich gestehe, daß ich mich mit den Klaviertrios von Mozart auch nicht wirklich auseinandergesetzt habe. Ich besitze sie auch nur in der cpo-Aufnahme mit dem Trio Stradivari - und ich finde sie persönlich eher langweilig.
Das mag sein, daß der Wunsch nach weiteren Aufnahmen bei mir gar nicht erst entstand. -Allerdings - beim Durchforsten der Sammlung fand ich die abgebildete Naxos-Aufnahme mit dem schwedischen Kungsbacka Piano Trio, welche ich als wesentlich farbiger und interessanter empfinde.
Scheinbar hat es zur Zeit meines Kaufes die ebenfalls existierende Folge 2 noch nicht gegeben - und ich habe ihr späteres Erscheinen übersehen. Seit heute steht sie auf meiner Juni-Bestelliste....
mit freundlichen Grüßen aus Wien
Alfred -
Vom Abegg-Trio hört man viel gutes, allerdings hat mich bisher immer der Preis abgehalten zuzuschlagen. Vielleicht bestelle ich mal ihren Mendelssohn - das ist für mich praktisch die Nagelprobe. Interessieren würden mich bei den Mozart-Trios noch die Aufnahmen vom Florestan Trio, da deren Haydn sehr gut ist. Mal schauen, ob ich demnächst so tief in die Tasche greifen werde....
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Obwohl ich Klaviertrios im allgemeinen besonders mag - fast höre ich sie lieber als die Königsklasse der Kammermusik, die Streichquartette - sind Mozarts Klaviertrios nicht unbedingt meine Favoriten. Zwar blitzt auch hier immer weder sein Genie auf, aber insgesamt empfinde ich sie doch als recht leichgewichtig. Ich habe die zuvor schon genannte Aufnahme des von mir hochverehrten Beaux Arts Trios, und ich habe bisher noch keinen Anlass gesehen, mir eine weitere zuzulegen:
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Vom Abegg-Trio hört man viel gutes, allerdings hat mich bisher immer der Preis abgehalten zuzuschlagen. Vielleicht bestelle ich mal ihren Mendelssohn - das ist für mich praktisch die Nagelprobe. Interessieren würden mich bei den Mozart-Trios noch die Aufnahmen vom Florestan Trio, da deren Haydn sehr gut ist. Mal schauen, ob ich demnächst so tief in die Tasche greifen werde....
Daher mein Hinweis auf die oft gebraucht (marketplace u.a.) sehr günstig zu findenden Intercord-Ausgaben, die (abgesehen vom Design und evtl. Beitext) normalerweise identisch mit den Tacet-Ausgaben sind. (Ende der 1990er wurde Intercord übernommen/eingestellt, aber der Tacet-Chef [Andreas Spreer] war vorher dort Tonmeister.) Freilich ist der größte Teil des Standardrepertoires der Klaviertrios inzwischen ziemlich gut abgedeckt. (Das Abegg-Trio wurde schon 1976 gegründet, der Mozart knapp 10 Jahre später herausgebracht, da bestanden etliche heute oder in der Zwischenzeit aktive Trios noch gar nicht.)
Bei Mendelssohn gibt es als Bonus noch Fannys Trio drauf. -
Ich möchte an dieser Stelle eine Lanze für Mozarts Klaviertrios, insbesondere für diese Einspielung brechen. Zunächst bin ich ein wenig verwundert, dass manche Musikfreunde diese Werke als eher belanglos oder wenig interessant empfinden - da geht es mir doch ganz anders. Gerade hier finde ich den Einfallsreichtum erstaunlich, für mein Ohr wird hier eine große Palette an Empfindungen und Stimmungen erzeugt. Diese Musikstücke waren für Mozart auch offensichtlich keine schnell mit leichter Hand verfassten Werke - Claus Christian Schuster führt dazu aus:
"...Ganz ähnlich ist die Situation bei dem uns hier interessierenden Genre des Klaviertrios: Auch in dieser Gattung hatte Mozart seit einem Jahrzehnt (Divertimento KV 254, August 1776) kein Werk mehr vollendet, und auch hier macht er sich nun mit einem gänzlich neuen Rüstzeug an die Lösung der Aufgabe. Daß diese Aufgabe auch mit den neuerworbenen Mitteln nicht eben einfach zu bewältigen war, zeigt uns nicht nur die Reihe vorangegangener und liegengelassener Versuche (KV 442, KV 495a), sondern auch ein Blick auf das Autograph. Aus dem Nebeneinander von schwarzer und roter Tinte, den ungewöhnlich zahlreichen Veränderungen und Korrekturen, die einen recht komplizierten Arbeitsprozeß widerspiegeln, und schließlich dem ursprünglichen Titel "Sonata" ergibt sich ein beredtes Bild von der Entstehungsgeschichte des Werkes, das - wie sich aus all diesen Indizien mit einiger Schlüssigkeit vermuten läßt - ebenso wie Mozarts zweites G-Dur-Klaviertrio (KV 564) wohl ursprünglich als Klaviersonate konzipiert worden sein dürfte."
http://www.altenbergtrio.at/?site=text&textid=MO_496
Es ist sicher auch ein Verdienst der vorliegenden Aufnahme, die auf historischen Instrumenten erfolgt, dass sich hier ein ganz eigener Zauber entfaltet: die Musiker Bart van Oort, Elizabeth Wallfisch sowie Jaap ter Linden, drei ausgewiesene Barock- und historische Aufführungspraxis-Experten, legen hier eine immens feinsinnige, zarte, überaus delikate Einspielung vor, die ich absolut betörend und überzeugend finde, und die ich mit großer Begeisterung höre. Ich weiß nicht, ob die Einspielungen auch einzeln verkauft werden oder nur innerhalb der großen Sammelbox - jedenfalls kann ich sie jedem Musik- und Mozart-Freund nur ans Herz legen.
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Ich möchte an dieser Stelle eine Lanze für Mozarts Klaviertrios, insbesondere für diese Einspielung brechen. Zunächst bin ich ein wenig verwundert, dass manche Musikfreunde diese Werke als eher belanglos oder wenig interessant empfinden - da geht es mir doch ganz anders. Gerade hier finde ich den Einfallsreichtum erstaunlich, für mein Ohr wird hier eine große Palette an Empfindungen und Stimmungen erzeugt. Diese Musikstücke waren für Mozart auch offensichtlich keine schnell mit leichter Hand verfassten Werke -
Ich schließe mich hier vollumfänglich an. Eine meiner liebsten Kompositionen ist KV 542. Jeder Satz klingt für mich wie ein Juwel, mit durchaus völlig anderem Charakter.
Ich hatte früher die LP-Kassette mit dem Abegg Trio und danke Johannes Roehl für den Hinweis, dass die Tacet Aufnahme dieselbe ist. Ich habe sie gerade bestellt.
Diese Kassette ist bei mir früher bis zum Umfallen gelaufen. Selten schöne Musik!
Ich möchte noch auf eine andere Einspielung aufmerksam machen, die mir auch gefällt.
Diese Aufnahme habe ich zuletzt immer gehört. Ich bin auf die Aufnahme mit dem Abegg Trio gespannt. Ich habe die alte Aufnahme als noch schöner in Erinnerung, aber manchmal täuscht diese. Also abwarten!
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Wie schwierig eine gelungene Interpretation von Mozart ist, kann man sich hier im Vergleich am Beispiel KV 542 vergegenwärtigen:
und
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Das ist lange her, inzwischen habe ich beide Folgen.Scheinbar hat es zur Zeit meines Kaufes die ebenfalls existierende Folge 2 noch nicht gegeben - und ich habe ihr späteres Erscheinen übersehen. Seit heute steht sie auf meiner Juni-Bestelliste....
Im Rahmen dieses Threads habe ich heute sowohl in die ebenfalls in meiner Sammlung befindliche Aufnahme mit dem Beaux Arts Trio von 1967/70 hineingehört, als auch in jene mit dem Kungsbacka Trio- Und ich weiß wirklich nicht, welcher ich der Vorzug geben soll. Die Kungsbackas scheinen mir etwas forscher an die Sache heranzugehen, wobe es sich natürlich nur um Nuancen handelt.
Die Klaviertrios wurden hier im Forum eigentlich nicht - wie gelegentlich behauptet - unterbewertet.
Mit (bisher) 45 Beiträgen macht sich dieser Thread IMO recht gut...
mfg aus Wien
Alfred
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Ich möchte eine bereits im Jahre 2014 von Ex-Mitglied "Felix Meritis" hier positiv erwähnte Einspielung erneut in den Focus rücken, die vom italienischen "Trio Stradivari" interpretiert wird. Es ist mir nicht gelungen herauszufinden ob es das 1992 gegründete Trio noch gibt - Isaak Stern und Jehudi Menuhin haben sich indes sehr positiv über das Trio Stradivari geäussert - was man im Booklet abgedruckt finden kann. Hartmut Lück vergibt als "Gesamteindruck" 7 von 10 möglichen Punkten,M. Stäbler bezeichnet 2070 in Fono Forum die Aufnahme als "aussergewöhnlich aufregend".
Persönlich würde ich sie als ausserordenlich klangschön bezeichnen. Karl Böhm hat ja stets behauptet, daß die Italiener kein Gespür für Mozart hätten, womit er sich vermutlich Mozarts Meinung zu eigen gemacht hat, der an den Italienern kein gutes Haar ließ - aber italienische Opern schrieb.
In diesem Punkt widerspreche ich beiden Herren mit Nachdruck !!
Bein Durchforsten der Angebote bei cpo, fand ich die genannte Aufnahme derzeit zum Sensationspreis von 7.99 für die Duo-CD
mfg aus Wien
Alfred
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Ich möchte eine bereits im Jahre 2014 von Ex-Mitglied "Felix Meritis" hier positiv erwähnte Einspielung erneut in den Focus rücken, die vom italienischen "Trio Stradivari" interpretiert wird
Ich habe die Aufnahme bestellt. Angesichts der Schönheit der Werke und der Menge an Einspielungen muss man ja wohl zugreifen!

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Obwohl ich eigentlich kein Freund Barenboimscher Pianistik bin, muss ich bei Mozart eine Ausnahme machen.
Leider werden nur die fünf Bestseller aufgenommen, aber meine zwei Lieblinge sind auf jeden Fall dabei.
Es handelt sich auch nicht um ein Sonderangebot. Die drei Musiker Daniel Barenboim (Klavier) , Michael Barenboim (Violine) und Kian Soltani (Cello) bieten hier aber Kammermusik auf höchstem Niveau.Papa Barenboim gelingt es hier, den wundervollen Klavierton immer im Fluss mit den anderen mal nach oben perlen zu lassen oder auch wieder, wo nötig, als Untermalung im Hintergrund zu haben. Die Trios sind eben nicht nur stimmliche, sondern auch kleine klangliche Wunder. Sowohl Violine, als auch Cello verlangt es nicht nach solistischer Bravour, die hier nicht nur unnötig, sondern absolut die Harmonie dieser großartigen Kompositonen stören würde.
Eine volle Empfehlung. Die Aufnahmen stammen aus dem Jahre 2019 und sind zum Teil im Pierre-Boulez-Saal der Berliner Philharmonie live aufgenommen worden. Klangtechnisch liefert die Deutsche Grammophon auch Bestes ab.
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Obwohl ich eigentlich kein Freund Barenboimscher Pianistik bin, muss ich bei Mozart eine Ausnahme machen.
Leider werden nur die fünf Bestseller aufgenommen, aber meine zwei Lieblinge sind auf jeden Fall dabei.
Es handelt sich auch nicht um ein Sonderangebot. Die drei Musiker Daniel Barenboim (Klavier) , Michael Barenboim (Violine) und Kian Soltani (Cello) bieten hier aber Kammermusik auf höchstem Niveau.Papa Barenboim gelingt es hier, den wundervollen Klavierton immer im Fluss mit den anderen mal nach oben perlen zu lassen oder auch wieder, wo nötig, als Untermalung im Hintergrund zu haben. Die Trios sind eben nicht nur stimmliche, sondern auch kleine klangliche Wunder. Sowohl Violine, als auch Cello verlangt es nicht nach solistischer Bravour, die hier nicht nur unnötig, sondern absolut die Harmonie dieser großartigen Kompositonen stören würde.
Eine volle Empfehlung. Die Aufnahmen stammen aus dem Jahre 2019 und sind zum Teil im Pierre-Boulez-Saal der Berliner Philharmonie live aufgenommen worden. Klangtechnisch liefert die Deutsche Grammophon auch Bestes ab.
Lieber Axel,
ich habe diese Aufnahme auch auf CD und stimme Deinen Ausführungen absolut zu. Außerdem habe ich sie live erlebt ! Mozartwoche in Salzburg, Februar 2019 im Mozarteum. Barenboim denkt und spielt symphonisch und legt die Kontrapunkte frei.
Übrigens kann ich mit demselben Team auch die Beethoven-Trios sehr empfehlen!
LG Siamak

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