Was hört Ihr gerade jetzt ? (Klassik 2019)

  • Auf ein neues Jahr mit vielen interessanten neuen und schon bekannten CDs oder Platten oder Tonbändern oder streams oder was auch immer gerade gehört wird...:jubel:

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
    Gustav Mahler

  • Ich weihe dann den Thread mal ein und höre bei 8° Außentemperatur Tschaikowkys erste Sinfonie: "Winterträume":


    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
    Gustav Mahler

  • Beitrag von Bertarido ()

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  • Ich wünsche allseits ein gutes neues Jahr 2019 und höre nun noch in den Neujahrsmorgen hinein CD 20 aus der Barenboim-Retrospective-Box.


    Edward Elgar


    Cellokonzert e-Moll, op. 85*

    Enigma-Variationen, op. 36^


    Jacqueline du Pre, Violoncello

    Philadelphia Orchestra*

    London Philharmonic Orchestra^

    Daniel Barenboim

    (AD: 1970*/1976^)


    Grüße

    Garaguly

  • Hallo Garaguly,


    das ist in der Tat ein Klassiker für den heutigen Tag.


    Ich höre jetzt noch ein bißchen Feuerwerksmusik (nur Ouvertüre) von Händel, und dann geht es ins Bett.


    Die Version darf nicht zu schnell sein, ich will die Phrasen genießen !!



  • Derzeit befindet sich in meinem CD-Spieler:




    -eine sehr gut gelungene Neuaufnahme...

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
    Gustav Mahler

  • *Neujahr, Fest der Beschneidung Christi*


    J. S. Bach: "Singet dem Herrn ein neues Lied" BWV 190




    Robin Blaze, James Gilchrist, Peter Kooij, Bach Collegium Japan, Masaaki Suzuki


    Allen ein glückliches Neues Jahr:hello:wünscht Fiesco!

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Die Barenboim-Box stand noch von letzter Nacht direkt neben der Anlage. Ich griff blind hinein und zog CD 29 heraus. Schönberg. Also dann: Schönberg!


    Arnold Schönberg


    Pelleas und Melisande, op. 5

    (Symphonische Dichtung nach Maurice Maeterlinck)


    Orchestre de Paris

    Daniel Barenboim

    (AD: 4. - 6. Juli 1977)


    Grüße

    Garaguly

  • Mahlzeit und prosit Neujahr allerseits. Hiermit starte ich in das neue Jahr :



    Gustav Mahler

    Symphonie Nr 4 G-dur


    Philharmonia Orchestra

    Giuseppe Sinopoli

    Der Mutter die mich nie geboren, habe ich heute Nacht geschworen,
    ich werde ihr eine Krankheit schenken, und sie danach im Fluss versenken.
    Rammstein

  • Zu Norbert Höreindruck bezüglich Jansons und Barshai



    Zitat

    Den Vergleich gewinnt bei der 5. eindeutig Rudolf Barshai. Er scheut sich nicht vor kräftigen Orchesterfarben, vor den schneidenden Dissonanzen, die verdeutlichen, dass die schöne Idylle nur eine scheinbare ist.

    Das Orchester folgt der Intention des Dirigenten mit Hingabe. Eine sehr gelungene Aufnahme, die keinen Vergleich mit "größeren Orchestern" zu fürchten braucht. :thumbup:




    Lieber Norbert,

    Deine Eindrücke kann ich bestens nachvollziehen. Jansons Schostakowitsch konnte mich noch nie überzeugen. Besonders krass vorbei ist die Sinfonie Nr.1, die zu einem Langeweiler verkommt. (Die Sinfonie Nr.4 ist M.Mn. die beste Int aus dem Jansons-Zyklus.)


    Barshai knüpft mit den wirklich gut disponierten Kölner RSO (alter Name) an die Tradition der grossen Zyklen von Kondraschin und Roshdestwensky an, die eine unsagbare Sidehitze offenbaren.


    :hello: Frohes neues Jahr 2019 !

  • weiter in meinem Miaskowsky-Projekt :



    Nikolai Miaskowsky

    Symphonie Nr 8 A-dur op 26


    Russian Federation Academic Symphony Orchestra

    Evgeny Svetlanov

    Der Mutter die mich nie geboren, habe ich heute Nacht geschworen,
    ich werde ihr eine Krankheit schenken, und sie danach im Fluss versenken.
    Rammstein

  • Lieber Wolfgang, auch dir ein frohes neues 2019. :)


    Auch bei der 6. Sinfonie ist Barshai an Intensität und Leidenschaft Mariss Jansons überlegen.


    Der Zufall will es, dass ich die 1. Sinfonie gerade mit Jansons gehört habe (in Kopplung mit der 15. Sinfonie, die jetzt gerade ertönt). Ich kenne die 1. Sinfonie nicht gut genug, um ad hoc detailliert Hörvergleiche anstellen zu können, aber mir scheint auch das Potenzial der Sinfonie bei Michael Sanderling (Dresdner Philharmonie) eher ausgearbeitet worden zu sein als bei Jansons.


    Ich will mich jetzt sukzessive durch die Schostakowitsch Sinfonien hören. Mir scheint Rudolf Barshai derzeit geeigneter dafür zu sein als Mariss Jansons...

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
    Gustav Mahler

  • Ludwig van Beethoven

    Ouvertüre "Leonore" Nr. 3 op. 72a

    Hans Pfitzner

    Sinfonie C-Dur op. 46

    Wiener Philharmoniker

    Dirigent: Wilhelm Furtwängler

    Das sind Live-Aufnahmen von den Salzburger Festspielen 1948 und 1949. Technisch eigentlich grausam, aber emotional hervorragend!

    :hello:

  • auch ich bin im Besitz der oben angesprochenen Barshai-Box und höre jetzt daraus




    Dmitri Schostakowitsch

    Symphonie Nr 5 d-moll op 47

    Symphonie Nr 6 h-moll op 54


    WDR Sinfonieorchester

    Rudolf Barshai

    Der Mutter die mich nie geboren, habe ich heute Nacht geschworen,
    ich werde ihr eine Krankheit schenken, und sie danach im Fluss versenken.
    Rammstein

  • Und wieder ein Blindgriff in das Barenboim-Böxchen. Heraus kam dieses Mal CD 19 mit folgendem Werk:



    Edward Elgar


    Violinkonzert h-Moll, op. 61


    Pinchas Zukerman, Violine

    London Philharmonic Orchestra

    Daniel Barenboim

    (AD: 5. April 1976)


    Grüße

    Garaguly

  • Ich stöbere noch immer in meiner Opern-Sammlung -


    vorher hörte ich die Aufnahme von "La Juive" (Live-Aufnahme Wr.Staatsoper vom 23.10.1998), die ich weder bei jpc noch amazon gefunden habe. Dirigentin war Simone Young und den Eléazar sang ergreifend Neil Shicoff. Ich selbst habe ihn in einer späteren Serie gehört und noch viele Jahre später war seine Interpretation eine der beeindruckendsten Momente meines "Opernerlebens".


    Aktuell läuft bei mir -



    In der Titelrolle Stephanie Houtzeel, die ich auch privat kenne. Ich freu' mich schon auf ihren "Octavian", den sie im März wieder an der Staatsoper singen wird :-)

  • Hallo


    LvBeethoven


    Klavierkonzert Nr.4 G-Dur Op.58


    Wilhelm Backhaus, p

    Hans Knappertsbusch, cond

    Wiener Philharmoniker


    (Orfeo, AAD, live, 1954)



    Die intensivste Wiedergabe dieses Werkes, welche ich kenne. Backhaus spielt im Finale eine hochvirtuose Kadenz, welche ich nicht kannte. Vielleicht stammt sie von Backhaus selbst.


    LG Siamak

  • Jetzt erklingt aus meiner Box des Tages dieses Werk; es befindet sich auf CD 4.


    Carl Stamitz (1745 - 1801)


    Sinfonia concertante für Violine, Viola und Orchester D-Dur


    Isaac Stern, Violine

    Pinchas Zukerman, Viola

    English Chamber Orchestra

    Daniel Barenboim

    (AD: 3. - 4. November 1971)


    Grüße

    Garaguly

  • Mir liegt hier eine coverbildchenlose 4-CD-Box vor, die vom WDR herausgebracht wurde. Sie beeinhaltet Aufnahmen von den "Tagen Alter Musik Herne 2015". Von der ersten CD höre ich nun noch:


    Niccolo Paganini


    Violinkonzert Nr. 1 D-Dur, op. 6


    Chouchane Siranossian, Violine

    L' arte del mondo

    Werner Ehrhardt, Ltg.

    (AD: November 2015)


    Grüße

    Garaguly

  • Christoph Graupner


    Fagottkonzerte C-Dur, c-Moll, G-Dur, B-Dur

    Violinkonzert A-Dur

    Konzert für Chalumeau, Fagott, Violoncello B-Dur


    Sergio Azzolini, Fagott

    Friedemann Wezel, Violine und Leitung

    Christian Leitherer, Chalumeau

    Ensemble il capriccio

    (AD: 31. Oktober - 3. November 2007)


    Grüße

    Garaguly

  • Ich habe beschlossen, mich weiter durch Neujahrskonzerte zu hören und bin im Jahr 2000 angekommen:



    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
    Gustav Mahler

  • Hallo


    E Granados


    Goyescas Nr.1-6


    Alicia de Larrocha, p


    (RCA, DDD, 1990)



    Es sind verzaubernde Werke mit hohem pianistischen Anspruch. Ich kann mir nun vorstellen, wie hypnotisiert das spanische Publikum bei der Präsentation dieser Werke durch Rubinstein war. Alicia de Larrocha scheint tief in diesen Werken verwurzelt zu sein: welch Klangempfinden, welche Sonorität, welch Rhythmusgefühl


    LG Siamak

  • Nach dem Graupner erklang diese neue Vivaldiplatte. Hübsch klingend, angenehmer Orchestersound. Trefflich gezupft vom Herrn Cauvin.


    Antonio Vivaldi


    Mandolinenkonzert C-Dur RV 425

    Lautenkonzert D-Dur RV 93

    Violinkonzert a-Moll RV 356

    Mandolinenkonzert G-Dur RV 532

    Triosonate g-Moll RV 85

    Triosonate C-Dur RV 82


    Thibault Cauvin, Gitarre

    Deborah Nemtanu, Violine

    Orchestre de chambre de Paris

    Julien Masmondet, Ltg.

    (AD: 5. - 8. September 2016)


    Grüße

    Garaguly

  • Ich lasse dann mal was vom Giovanni erklingen...


    ☆☆☆☆☆


    Filippo Mineccia Countertenor, Divino Sospiro Cond.Massimo Mazzoli

    Zitat

    Produktbeschreibung

    In seiner jüngsten Einspielung widmet sich der Countertenor Filippo Mineccia dem Mozartzeitgenossen Giovanni Paisiello (1740-1816). Als Opernkomponist zu Leibzeiten berühmter als Mozart, wurden seine an den Sänger zuweilen exorbitante Ansprüche stellenden Bühnenwerke europaweit gespielt. Daneben besticht der Komponist durch einen melodischen Einfallsreichtum, der schon die Zeitgenossen begeisterte.


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)