Traditionelle Opernaufführungen im Vormarsch -Editierte Fassung

  • Das Theater für Niedersachsen in Hildesheim bietet derzeit etwas ganz Spezielles - so etwas wünscht man sich öfter: Eine Barockoper von Telemann, wobei man versucht, dem originalen Aufführungsstil nahezukommen:



    http://www.omm.de/veranstaltun…r20172018/HI-orpheus.html


    Hier noch eine Bilderstrecke:


    http://www.tfn-online.de/spielplan/operoperette/orpheus/

  • Urücl zum Thrma - und zurück zu etwas Erfreulichem. Es gibt immer wieder schöne Instenierunge, welche das Auge erfreuen. Leider müssen Musikfreunde dismal etwas weiter reisen als in nahegelegene Reichenberg (Liberec), nämlich nach Montevideo/Uruguay/Auditorio del SODRE
    Dieser Link ernöglich das Ansehen der gesamten Oper.
    Interessant die Ausgestaltung von Bühnenbild und Kostümen. Schon im ersten Alt mit dem Festsaal wird eine zwar luxoriöse, aber dennoch dunke- goldene Ausleuchtung geboten . historisch korrekt em Kerzenlich geschuldetm der der oft in anderen (konservativen) Inzenierungen gezeigt Gasluster war noch nicht erfunden.
    Die weiteren Szenarien sind durch lila, violette, auberdinfarbigen und fahle Rosetöne bestimmt, welch einen Todeshauch auch bei den Balletteinlagen vermitteln, quasi eine Vorahnung auf das Ende vermitteln. Die Kerzenleuchte im Hintergrund sind reine Staffage, von ihnen kommt weder Licht noch farbe. Die ganze Szene ist irgendwie gespenstisch......SEHER GUT GEMACHT !!!!


    mfg aus Wien
    Alfred

  • Lieber Timo,


    danke. Da hast du mich auf eine sehr schöne Aufnahme des "Orfeo" aus einer noch relativ neueren Zeit aufmerksam gemacht, und Dr.Pingel hat auf die Aufzeichnung in youtube hingewiesen, die ich mir angesehen habe. Meine Favoriten der drei Favolae in Musica von Monteverdi (Orfeo, Poppea, Ulisse) sind die Inszenierungen von Jean Pierre Ponelle, die du ebenfalls auf youtube sehen kannst.



    Alle Kunst ist der Freude gewidmet, und es gibt keine höhere und keine ernsthaftere Aufgabe, als die Menschen zu beglücken. Die rechte Kunst ist nur diese, welche den höchsten Genuß verschafft.
    (Schiller: Die Braut von Messina, Kapitel 2)


  • Der Triumph des konventinellen Operntheaters geht weiter (wobei konventionell sicher nicht der richtige Ausdruck bei dieser bombastischen Inszenierung ist.
    Die gibt es übrigens ERSTMALS in DREI Ausführungen !!!


    Hier die üblichen DVD und Blue Ray


    Un HIER -ACHTUNG !!
    eine Veröffentlichung in UHDund HDR
    Ich zitiere hier einerseits WIKIPEDIA - ergänze aber durch persönliches.
    Ich bin einigermaßen informiert, weil ich vor 2 Wochen eine neue professionelle Kinokamera erworben habe, die auch (aber nicht nur)
    UHD UND HDR unterstützt. - und das auf Wunsch sogar mit 50 Bildern pro Sekunde.
    Wir werden aber die ersten Filme in "normalem UHD" drehen. Nicht mal dafür gibt es meines Wissen bereits in den Haushalten Abspielgeräte in Form von ULTRA HD PLAYERN (entweder es gibt sie ganz kurz - oder sie stehen vor der Markteinführung, solche die man selber brennen kann liegen in weiter Ferne)


    Wikioedia schreibt
    Ultra HD Blu-ray wurde wie der Vorgänger Blu-ray Disc von der Blu-ray Disc Association spezifiziert. Im Namen des neuen Formats taucht das Wort „Disc“ nicht auf.


    Speichermedien


    Die Spezifikation schreibt zwei- und dreilagige optische Datenträger mit 66 bzw. 100 Gigabyte Speicher vor. Abspielgeräte für das Vorgängerformat Blu-ray Disc können die neuen Medien nicht wiedergeben. Ultra-HD-Blu-ray-fähige Geräte sind jedoch zur Video-Variante der Blu-ray Disc abwärtskompatibel.


    Video und Wiedergabegeräte



    Die namensgebende Ultra-HD-Auflösung beträgt maximal 3840 × 2160 Pixel. Im Gegensatz zum Vorgänger Blu-ray Disc wird außerdem ein hoher Kontrastumfang (HDR-10 bzw. Dolby Vision), eine höhere Bildwiederholrate und ein größerer Farbraum (ITU-R-Empfehlung BT.2020) unterstützt.[2] Stereoskopische Filme („3D“) sind jedoch im Gegensatz zum Vorgängerformat Blu-ray Disc nicht mehr vorgesehen, in dieser Hinsicht ist Ultra HD Blu-ray also nicht als Nachfolger anzusehen. Stereoskopische Filme nach dem konventionellen Blu-ray-Disc-Format können jedoch weiterhin wiedergegeben werden.[3]


    Als Videocodec kommt H.265 zum Einsatz.[2] Zur Wiedergabe müssen Ultra-HD-Fernseher die Schnittstelle HDMI 2.0 besitzen. Voraussetzung ist außerdem der Kopierschutz HDCP 2.2.[3]


    Also ACHTUNG
    Man braucht also einen geeigneten Player UND einen geeigneten Fernseher oder Monitor


    4k löst im Verhältnis zu Full HD (= 2K) 2 mal in der Breite und 2 mal in der Höhe besser auf
    HDR bietet eine größeren Kontrastumfang, Schwärzen werden tiefer wiedergegeben, Lichter strahlender...



    mfg aus Wien
    Alfred

  • Und weil so schön war . noch einen drauf:
    Hier sehen wir Ausschnitte einer "Nabucco" Inszenierung der "Washington National Opera" aus dem Jahre 2012, zu einer Zeit also wo in Deutschland längst das Regietheater wütete. Die Ausstatung ist zwar IMO ein bisschen sehr bunt ausgefallen, aber das hat auch seine Reize. Interessant ist lediglich, daß diese Clips all mit extrem langer Verspätung den Weg ins Netz finden...



    mfg aus Wien
    Alfred

  • An sich werden die Hintergründe wohl verschiedene sein. Ich wage kaum Prognosen, denn die meinen sind mir unheimlich.
    Hier aber nun zu etwas erfreulichem. Angeregt von einer weiteren unansehlichen Inszenierung des "Wildschütz" von Lortzing, dessen eigentlicher Text eigentlich von August von Kotzebue stammt, habe ich ein wenig gegoogelt und eine äusserst erfreuliche Aufführung "Musikalischen Komödie Leipzig" gefunden - ca 2012 also zeitnah.
    Eigentlich hatte ich in Erinnerung dies schon mal verlinkt zu haben - aber scheinbar ist es damals beim Vorsatz geblieben....



    Es gibt hier Ausschnitte und kurze Statements...


    mfg aus Wien
    Alfred

  • Ich versuche immer wieder das Thema beizubehalten, nämlich zeitnahe "Traditionelle" Operninszenierungen zu zeigen - etwas, das vor etwa 7 Jahren schwer möglich gewesen wäre, denn da war zumindest im Internet nichts zu finden. Es wird in Zukunft vermutlich noch mehr zu finden sein, denn die Industrei will 4K Fernseher verkaufen -TC in SUPERQUALITÄT und vielleicht sogar noch in HDR. Da braucht es schon besonders schöne Szenenbilder um die Leute anzulocken.
    Heute bringe ich mal was, das eigentlich keine Oper ist, sondern eher eine Operette an der viele Theater dennoch scheitern - zudem auch noch in englischer Sprache !!
    Das Werk ist eigentlich schon sehr abgenutzt und wir an kleineren Theatern eher "dilletantisch" inszeniert, wobei das nicht das richtige Wort ist, es fehlt der "Wiener Prunk" (man sehe die Inszenierung der Wiener Staatsoper)
    Wie haben hier eine frappierend echte Szenerie des eleganten Wien um 1880 (eigentlich hier eher um 1900) aufgebaut.
    Ich fand die Oper (oder Operette) nie besonders lustig aber doch etwas beschwingt und fröhlich
    An kleineren Theatern, wo man die Mittel nicht hatt, wirkt sic (auf mich) oft "provinziell"
    Hier aber: Prunk pur - die Wiener Oberschicht unterhält sich


    Hier nun eine Alternative der MET New York
    "Traditionell" ist hier sicher das falsche Wort
    "Regietheater" ist es auch nicht
    Was dann?
    Ich persönlich halte es für eine gelungene Parodie auf allerhöchstem Niveau,
    (Man beachte die Klimt-Karikaturen und das Übermaß an rot, das dekadente Herrenballet, das niemanden kalt lassen kann, die Mischung zwischen Welt und Halbwelt, die Gaedaeroben der Damen und nicht zuletzt der Schwung und der Drive.
    Ist sowas erlaubt ? Ich bin mit ziemlich sicher, da der Erfinder der Operette, Jaques Offenbach seine helle Freude an dieser Inszenierung gehabt hätte, über das Humorverständnis von Johann Strauß weiss ich indes zu wenig
    Ich fand die Inszenierung gewagt ,zynisch, witzig, spritzig zugleich, eine spöttischer Zug, der das Werk von anderer Seite beleuchtet,
    sich über die Wiener Gesellschaft der Gründerzeit lustig macht.
    Gäbe es eine DVD oder Blue ray disk von dieser Aufführung - ich würde sie kaufen. Leider aber gibt es keine....

    "The Metropoitan Opera presents a New Years Party, you 'll never forget"

    Ja - das glaube ich auch :baeh01:



    mfg aus Wien


    Alfred

  • Nchdem in einem anderen Thread eine Aufführung von Donizettis L' Elisir d' amore gelobt wurde habe ich mir einen Ausschnitt angesehen - und war eher unangenehm berührt. Ich habe dann diverse andere Inszenierungen und Ausstattungen diverser deutscher Theater in form von Clips angesehen und musste feststellen, das Niveau ist durchwegs dasselbe: Klamauk und Ausstattung wie von einer Schüleraufführung wo alles zusammengetragen wird was irgendwie bunt ist.
    Wenn ich noch am laufenden bin läuft derzeit in Wien noch eine sehr betagte aber gefällige Inszenierung.


    Aber nun habe ich die Schlußszene in einer Aufführung der MET 2018 gefunden, die ich Euchnicht vorenthalten möchte.
    Ich bewundere auch den Einfallsreiochtum der Kostümbildner. Hier hat es mir besonders die Figur des "Dottore" Dulcamara angetan, der hier - wie ich finde kongenial dargestellt wird. Seit Enzo Dara habe ich keinen so guten gesehen.
    Hier meine ich besonders den Spagat zwischen "Dämonisch carismatischer Erscheinung und komischer Figur



    mfg aus Wien
    Alfred

  • Seit etlichen Monaten arbeite ich daran den durch regietheateraffine Bemerkungen verdorbenen Originalthread - er war AUSSCHLIESSLICH dazu gedacht, auf TRADITONELLE Aufführungen hinzuweisen - wiederherzustellen.

    Ich erstellte einen neuen Tread und setzte Original- Autor und -Datum in die jeweilige Beitragsüberschrift ein. Die Arbeit ging nur langsam vonstatten. Zu allem Überfluss war es nach dem Umstieg auf die neue Software nicht mehr gut möglich aud die Originalautoren Hinzuweisen - den die exteren Überschrift zu Beiträgen gibt es in der neuen Forensoftware nicht mehr.

    Ich habe lange gegrübel - ob eine Restaurierung überhaupt möglich sei -

    Und dann hatte ich eine Idee, wie ich das Problem innerhalb einer halben Stonbde lösen kann - unter vollständiger Auftechterhaltung der Originalautoren UND des Originaldatums.

    Der verdorbene Originalthread bleibt indes ehalten. Der alte Rekunstruktionsversuch wird indes gelöscht.

    Hier werde ich nun das seit etwa mitte 2018 versäunte nachholen - so es noch im Netz ist.

    Während dieser Zeit ist der Thread für den allgemeinen Schreibzugriff gesperrt - und ANSCHLISSEN - wenn er wieder offen ist - wird JEDER Beitrag, der nicht eine traditionelle Inszenierung zeigt - wie an fertiggestellten Teil ersichtlich -ratzeputz gelöscht.


    ES bleiben jetzt also der verfälschte Originalbeitrag, der gereinigte Beitrag (hier)

    der bisherige Restaurierungsversuch wurde indes abgebrochen und wird gelöscht


    AB HIER WIRD DER THREAD FORTGESETZT SO WIE ER VON ANFANG AN GEPLANT WAR


    mfg aus Wien

    Alfred

  • Hier ein Trailer für eine Cosi Inszenierung - Sie stammt bereits von 2006 - ist aberimmerhin aus unserem Jahrtausend, einer Zeit wo üblicherweise traditionell inszenierte und ausgestattete Opern selten waren. Also erfreulich - wenngleich die Italianita und Elegance der Aussattung von Mauro Pagano (1951-1988) nicht erreicht werden.



    Das Tamino- Klassikforum war damals eben mal 2 Jahre alt......


    mfg aus Wien

    Alfred

  • Und hier eine Pariser Inszenierung der "Cosi" Elegant, historisch korrekt, vielleicht einen Hauch weniger detailgetreu wie die Inszenierungen der siebziger Jahre - aber alles in allem doch grandios. Das Kostüm von Despina erinnert an "Das Schokoladenmädchen" von Liotard (Originaltitel des Bildes: "“La Belle Chocolatière”) - Verlorene Liebesmüh - Perlen vor die Säue - Das "heutige Publikum" kann damit nichts mehr anfangen - Allmählich glaube ich selber daran.

    Aber jenen wenigen auf die das nicht zutrifft - und es gibt sie - wünsche ich viel Vergnügen mit dem Trailer

    Eine Blue Ray Disc gibts nämlich nicht. Nur die miesen RT inszenierungen werden einem allerorts aufgedrängt.



    mfg aus Wien

    Alfred

  • Gestern habe ich diese Inszenierung aus Paris Opera Garnier 2014 gefunden - und ich fand; Ja das ist in Ordnung

    In meiner Jugend war das aber allenfals "Mittelklasse" - man muss sich eben bescheiden

    Muss man das wirklich ?

    Drr in wenigen Minuten folgende Beitrag soll Antwort auf diese Frage geben


  • Und hier eine Inszenierung von Mozarts Entführung aus der Semper Oper Dresden (??) von 2017 (??)

    wie ich sie mir vorstelle - ja wie sie aussähe wenn ich si uhne Rüchsicht auf Kosten ausstatten un besetzen dürfte Hier stimmt einfach alles, sogar der immer vorhanden Ruf nach "sexy " Sängern wir hier erhört. Dieser Belmonte ist infach eine Schönheitm sein Gegenspielr einbeeindruckender Mann. Die Regie hat sich einfallen lassen, daß Constanze, dachdem sie Selim mitgeteilt hat wie würde eher sterben als....- ihh anschlissend - in einem Anfall mangelnder Selbstbeherrschung - leidenschaftlich küsst. Ja das ist Regie wie ICH sie mir vorstelle,hier wird etwas angedeutet, was im Libretto nicht steht, aber die Szene in Nähe der Realität rückt - ohn irgendetwas zu zerstören - und doch uingeheure Wirkung hat. Die Ausstattung an sich ist das perfekteste uns Schönste was ich je von dieseer Oper gesehen habe. Und für die Mitleser, die mich als "nörgelnden " Verächter alles heuteigen zu kennen glauben, präsentiere ich nun den Trailer einer Aufführung, die ich für PERFEKT halte. Das ist MEIN ANSPRUCH - das ist MEIN STANDARD




    mfg aus Wien

    Alfred


    Und das ist wirklich aus Dresden ?

  • Die soeben gezeigte "Entführung wird in absehbarer Zeit kaum zu toppen sein. Dennoch gibt es erfreuliches uas der Szene zu vermelden

    Minnesota Opera hant nicht nur ein sehr schöne Aufführung von Le Nozze zu bieten - auch der Internet-Auftritt ist superb. Im Animationswindeo (es ist unterhalb des "Einführings windows - bitte scrollen) finden wir mindestens 19 (ich hab nicht mitgezählt) Szenenausschnitte - die nacheinander erscheinen. Immer wenn man glaubt, man habe alles gesehen - folgt die der nächste Szenenausschnitt. Dazu ein zweite Fenster mit Standfotos aus der Produktion. Nicht zu vergessen der witzige Start - das ist aber nur PR - keine Sorge - ich fands orignell

    Wenn es ans Erbsenzählen ginge so würde ich die geringfügige Stilisierung der Bühnenbilder erwähnen - aber dennoch _ein Labsal gegen das was im Regietheter einem zugemutete wird. Ein bosonders Lob den Kostümen - die in all dem Prunk hergestellt wurden wie es für die 70er Jahre an Häusern der Spitzenklasse üblich war.



    https://mnopera.org/season/2017-2018/the-marriage-of-figaro/


    mfg aus Wien

    Alfred

  • Hier eine Inszenierung der Wiener Staatsoper aus dem Jahre 1978

    Sie wurde seinerzeit im Fernsehen übertragen und galt als Sensation - Dirigent war damals Carlos Kleiber



    Das besondere daran ist, daß sie bis un unsere Zeit am Spielplan steht.


    Hier der gegenwartsnahe Trailer (2016/18)



    mfg aus Wien

    Alfred

  • Diesmal eine Inszenierng aus Glyndebourne. Sie dürfte von 2013 stammen, wurde an mit Scherheit noch 2017 beworben.. Also sehr zeitnah

    Sie ist geringfügig stilisiert, aber keineswegs bearbeitet oder "modernisiert"

    Ein Brunnen der guten Laune mit erstklassigen Protagonisten




  • Hier 2 Clips einer Inszenierung von Rossinis Semiramide von Rossini in einer Aufführung der MET New York

    ES gäbe zwar noch jede Menge an (vorteilhafteren) Pressephotos, aber die Met erklätz ausdrücklich, da0 suie hier die Reche ausschliesslich für Nodamerika vergibt.

    Ich werde mich hüten sie hier illegal zu veröffentlichen -und mich dafür . daß ich kostenlose Werbung mache - in Schwierigkeiten bringe...



  • Hier mal der Trailer für eine Inszenierung von 2017 aus Kent

    "Historisierend" - den historisch gesehen ist schon an dieser Oper an sich alles falsch -wie bei so vielen anderen, die im Altertum spielen - aber Aida ist eben ein besondes dankbares Beipiel. Gemessen an anderen Aufführungern ist diese eher dezent ausstaffiert - Die Massenszenen können aud dieser (relativ) kleinen Bühne nicht in letzter Konsequenz realisiert werden. Ob das ein Vor- oder ein Nachteil ist - daran werden sich die Geister scheiden. Alternativen - bis hin zum Exzess - zeige ich in den nächsten Tagen....



    mfg aus Wien

    Alfred

  • Hier nun ein Ausschnitt einer Inszenierung von Verdis "Don Carlos aus Tel Aviv , Israel-

    Geradezu idel hat der Ausstatter einige Pfoblem gelöst. Die Kostüme sind historisch korrekt, auch in der Farbgebung. Schwarz war die Farbe am Spanischen Hof jener Tage. Kein Wunder bei einem Känig (Philipp II) der gelegentlich im Escorial im für ihn bestimmten Sarg "probeliegen" kam.Prinzellin Eboli wird - wie überliefert - mit einer Augenbinde dargestellt ("Die einäugige Schöne")Eigentlich Ana de Mendoza y de la Cerda.

    Der Ausblick in den Garten ist optimal gelöst. Edler Marmor, aber nicht überladen - so bleibt der historisch Eindruck aufrecht ohne in den Pomp azugleiten.

    mfg aus Wien

    Alfred

  • Schlag auf Schlag gehts hier weiter mit einer Aufführung aus London - 2018 - Giuseppe Verdi: Simon Boccanegra:

    Dir Aufführng würde ich in Richtung "traditionell" einorden - dennoch ist sie eindeutig von Inszenierungen von - sagen wir mal 1970 - zu unterscheiden

    mfg aus Wien

    Alfred

  • Wir bekommen hier en wunderschönes Anschaungsbeispiel, daß es auch bei "traditionellen" Inszenierungen Unterschiede gab und gibt. Don Carlos aus Tel Aviv hat einen Hauch an Modernismen - allerdinges nicht bei den Kostümen - sondern nur am Bühnenbild.

    Die etwas älteer Aufführung aus Budapest. 2001 immerhin noch in unserem Jahrtausend, wo anderswo so etwas kaum mehr zu sehen war - ein geradezu historisch bedrückendes Szenario. Alles in schwarz. der gesamte Saal wirkt wie eine prunkvoll verzierte Gruft. Das dürfte der realen Welt des 16. Jahrhundert in Spanien recht nahegekommen sein...

    Das "stilisierende " Element der Aufführung aus Israel fehlt.

    Der Unterschied mit anderen Worten;

    Bei der an sich sehr an die Tradition angelehnten Aufführung aus Israel weiß man jeder Sekunde, daß hier nur die Scheinwelt des Theaters zu sehen ist .eine Illusion

    Bei der ungarischen Aufführung ist man ins düstre 16. Jahrhunderts versetzt und von der bedrückend-bedrohlichen Stimmung gefangengenommen - in allen Bedeutungen dieses Wortes...


    mfg aus Wien

    Alfred

  • METROPOLIAN OPERA NEW YORK


    Dvorak: Rusalka Neuinszenierung 2017

    Regie: Mary Zimmerman


    Alle Kunst ist der Freude gewidmet, und es gibt keine höhere und keine ernsthaftere Aufgabe, als die Menschen zu beglücken. Die rechte Kunst ist nur diese, welche den höchsten Genuß verschafft.
    (Schiller: Die Braut von Messina, Kapitel 2)

  • MET New York - Bellini : Norma (2017/18)


    Alle Kunst ist der Freude gewidmet, und es gibt keine höhere und keine ernsthaftere Aufgabe, als die Menschen zu beglücken. Die rechte Kunst ist nur diese, welche den höchsten Genuß verschafft.
    (Schiller: Die Braut von Messina, Kapitel 2)