Robert Schröder - einer der grossen Elektronikpioniere vom 20. bis 21.Jhd

  • Es wird Zeit, dass ich einen separaten Thread zu einem der grossen Elektronikpioniere Robert Schröder (geb. 1955 in Aachen), der neben Tangerine Dream ebenso grossen Einfluss in der Musikszene hat.


    Bei Robert Schröder finden sich sehr ausgewogen Elemente des Jazz, wie auch spherische Musik mit Atmosphäre.


    :angel: Eines der ganz grossen Alben ist Food for Fantasy von 1994:


    Es ist frapiered welche Meisterstücke mit Athmosphäre, Groove und Gefühl hier in den 90er-Jahren zustande kam ... für mich Hörspass pur ! :hail: Und dann ist das Ganze noch absolut audiophil zu geniessen.


    Double Fantasy wurde 1986 von Robert Schröder gegründet, der seit 1979 unter seinem eigenen Namen auch zahlreiche hörenswerte CD-Alben (ab 1990 mit eigenm Label) herausbrachte. Das Einstiegsalbum von Double Fantasy war Universal Ave (1986/C1990) ; ein ebenso tolles Hammeralbum von Robert Schröder.

    Das Nachfolgealbum war dann Food for Fantasy (1994) hier dann inspiriert von R.Schröder, aber mit dem Komponisten D.F. und McLion, bevor dann die Formation kurze Zeit später vom hamburger CD-Label zu Dancing Fantasy umbenannt wurde (von denen ich natürlich alle 11 Alben habe).


    Nebenbei zur INFO:

    * Die CD-Label mixen an den Namenvergaben ganz schön intensiv mit ! Das hat offenbar aber auch damit zu tun, dass es unter Double Fantasy von den "Beatles-Mackern" eine gleichlautende Formation gibt.


    IC, 1994, DDD


    :angel: Eines der besten Alben von Robert Schröder mit Gehalt und Tiefe ist der Vorgänger von Food for Fantasy (1990)


    Double Fantasy - Universal Ave (1996)

    IC, 1986, DDD

  • Food for Fantasy - Fruits of Fantasy


    Die nächste CD aus der sehr raren und sauteueren Food for Fantasy - Reihe von Robert Schröder habe ich mit letzte Woche von medimpos zun einem annehmbar sauberen Preis bestellen können.

    Es ist die Fruits for Fantasy (2008).

    Inzwischen hat die Klangtechnik mit 24Bit-Aufnahmeverfahren auch deutlich in Richtung "audiophil" zugelegt, sodass der erste Hörspass schonmal gesichert ist.


    Robert Schröder´s Sphärensound mit Rhythmik hat nicht mehr ganz die Qualitäten, was die Entwicklung im Laufe der Stücke angeht.

    Universal Ave (1986) und Food for Fantasy (1990) lassen zwar von den Sounds her grüssen, aber die groovenden Stücke mit guten Sequenzen, "spacigen" Atmosphäre sind etwas eintöniger geraten.

    Wenn man allerdings bedenkt, was in den letzten 10Jahren an Elektronischer Musik neues auf den markt kan, dann würde ich auch diese CD von 2010 noch über dem Durchschnitt ansiedeln. Was mich gegenüber dem gelungenen Nachfolger Fresh Fruits (2010) etwas stört, ist die E-Gitarrenlastigkeit in allen 8Pieces. Nichts gegen eine harte Gitarre, aber das nimmt den Stücken das Sphärische.

    OK, zuviele Worte sagen mehr als nötig - gefreut hat mich das Hören dieser weiter Robert Schröder - CD wieder aufs Neue.


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    Spheric music, 2008, DDD