Die Csárdásfürstin im TV

  • Lieber Crissy,


    zwar sind wir am Samstag in der Übertragung der "Regimentstochter" aus der MET, aber ich habe mir die Ooperette vorgemerkt und werde die Aufzeichnung programmieren. Nach den Bildern sieht es ja so aus, als ob wir diesmal eine werkgerechte Aufführung zu sehen bekommen.

    Liebe Grüße

    Gerhard

    Regietheater ist die Menge der Inszenierungen von Leuten, die nicht Regie führen können. (Zitat Prof. Christian Lehmann)

  • Lieber Crissy,


    zwar sind wir am Samstag in der Übertragung der "Regimentstochter" aus der MET, aber ich habe mir die Ooperette vorgemerkt und werde die Aufzeichnung programmieren. Nach den Bildern sieht es ja so aus, als ob wir diesmal eine werkgerechte Aufführung zu sehen bekommen.

    Liebe Grüße

    Gerhard

    Lieber Gerhard

    Da wünsche ich Dir /Euch ein beglückendes Erlebnis bei der MET - Übertragung und hoffe auch, daß die Csárdásfürstin lohnend ist.

    Ich vermute mal, Freund Erich hat sie wahrscheinlich schon mal in der Volksoper live erlebt und könnte evtl. dazu etwas sagen.


    Herzliche Grüße

    CHRISSY

    Jegliches hat seine Zeit...

  • Ich denke da viel lieber mit Wehmut an die alte Inszenierung zurück. Die Neue ist nicht mein Fall.

    Aber Geschmäcker sind eben verschieden.


    Erich

    Meine Meinung steht fest. Bitte verwirren Sie mich nicht durch Tatsachen.

  • Lieber Erich,


    danke für die Antwort. Na, dann lassen wir uns mal überraschen. Das einzig Gute ist, die Aufzeichnung kostet nicht viel, man kann sie abschalten, wenn es nicht gefällt, und auch schnell wieder löschen.


    Liebe Grüße

    Gerhard

    Regietheater ist die Menge der Inszenierungen von Leuten, die nicht Regie führen können. (Zitat Prof. Christian Lehmann)

  • Ich denke da viel lieber mit Wehmut an die alte Inszenierung zurück. Die Neue ist nicht mein Fall.

    Aber Geschmäcker sind eben verschieden.


    Erich

    Lieber Erich

    Vielen Dank für Deine Antwort und ich kann Dich verstehen.

    Denn nachdem ich gestern Abend einen kurzen Ausschnitt gesehen habe - Flugzeuge auf einer Leinwand, Akteure in militärischen Uniformen -

    wurde mir sofort klar, daß ich diesen von mir gutgemeinten Tipp, besser nicht hätte geben sollen und habe für mich entschieden,

    mir das Ganze nicht anzutun. Und bevor wieder von Einigen die üblichen Einwände kommen - wie kann man nur anhand eines kurzen Ausschnittes,

    ein paar Fotos, einer Rezension /Kritik, eines Berichtes, sich eine Meinung bilden - geschenkt!

    In einem vor kurzem sehr guten und treffenden Beitrag eines unserer Mitglieder (war es MDM?), bemerkte dieser ganz richtig für sich -

    Ich entscheide das! Dem stimme ich zu und ergänze, jeder, der das anders will und braucht - nichts dagegen.


    Herzliche Grüße

    CHRISSY

    Jegliches hat seine Zeit...

  • Lieber Chrissy!


    Anhand Deiner Ausführungen bin ich schon froh, dass ich nicht eingeschaltet habe. Auf so einen Klamauk verzichte ich gerne. Was hat man dort aus dieser schönen Operette gemacht!? :no:

    W.S.

  • Über die Inszenierung kann man ja streiten, will ich aber hier nicht.

    Erwähnenswert ist mir die tadellose Leistung der Hauptdarstellerin Elissa Huber, die gesanglich und darstellerisch eine exzellente Sylva Varescu verkörperte.

    Freundliche Grüße Siegfried

  • Ich bin jetzt nicht der Operettenfan, aber mich hat die Aufführung aus der Volksoper sehr gut unterhalten, dank der guten Sänger und des Dirigenten.

  • Erwähnenswert ist mir die tadellose Leistung der Hauptdarstellerin Elissa Huber, die gesanglich und darstellerisch eine exzellente Sylva Varescu verkörperte.


    Ich bin jetzt nicht der Operettenfan, aber mich hat die Aufführung aus der Volksoper sehr gut unterhalten, dank der guten Sänger und des Dirigenten.


    Ich habe die Operette nicht im Ganzen gesehen, nur immer mal ab und zu reingeschaut.

    Aber ich stimme Siegfried und Rodolfo zu - das war sängerisch eine gute Leistung und Darbietung.

    Vor allem beeindruckt mich bei Operetten immer die Vielseitigkeit der Akteure.

    Hier kommt es ja vordergründig nicht nur auf guten Gesang an, sondern hier muß man auch schauspielern, sprechen, tanzen können,

    bis hin zu kleinen akrobatischen Balletteinlagen. Das nötigt schon Achtung und Bewunderung ab - Chapeau!

    Jegliches hat seine Zeit...

  • War nichts für mich. Habe nach 15 min entnervt die Fernbedienung namensgerecht genutzt und meine Festplatte angemacht.


    Zum 4. mal seit der Aufzeichnung im 4. Quartal 2018 Mahlers 3. unter Currentzis genossen. Herrlich, herrlich. Freue mich jetzt schon auf den Nov. 2019, da spielt unser Geraer Orchester mit dem Orchester aus der Partnerstadt Timisoara Mahlers 3.. Das würde sonst nicht gehen, wir haben nicht genug eigene Musiker, und die Rumänen auch nicht. Deswegen fahren die Geraer auch auf den Balkan und machen dort eine Aufführung. Für Gera wirds ein Höhepunkt im Konzertleben.


    Da laß ich die Csardasfürstin in der Puszta. Sie wird es überleben, die Operette.


    Herzlichst La Roche

    Ich streite für die Schönheit und den edlen Anstand des Theaters. Mit dieser Parole im Herzen leb' ich mein Leben für das Theater, und ich werde weiterleben in den Annalen seiner Geschichte!

    Zitat des Theaterdirektors La Roche aus Capriccio von Richard Strauss.

  • Über die Inszenierung kann man ja streiten, will ich aber hier nicht.

    Erwähnenswert ist mir die tadellose Leistung der Hauptdarstellerin Elissa Huber, die gesanglich und darstellerisch eine exzellente Sylva Varescu verkörperte.

    In Bezug auf die Darstellerin der Sylvia Varescu stimme ich mit Siegfried völlig überein. Die Aufführung war von den Kulissen und Kostümen durchaus akzeptabel, wenn auch wenig reizvoll. Die militärische Uniform, lieber Crissy, gehörte bei Eugen, dem Verwandten Edwins, der ihm die Einberufung überbringt und in einer Szene auch bei Edwin zur Rolle.

    Auf die in meinen Augen völlig überflüssigen Projektionen hätte ich verzichten können. Ebenso durfte natürlich wieder eine Bettszene nicht fehlen. Muss man denn immer die Holzhammermethode anwenden? Gelingt es vielen Regisseuren nicht mehr, dezenter zu inszenieren, was viel reizvoller ist als solche aufdringlichen Szenen, bei denen die armen Sänger auch noch singen müssen? Insgesamt bleibt bei mir ein recht durchwachsener Eindruck.

    Diese "Czardasfürstin" habe ich daher, wie du lieber La Roche, wieder in die Puszta geschickt.


    Liebe Grüße

    Gerhard

    Regietheater ist die Menge der Inszenierungen von Leuten, die nicht Regie führen können. (Zitat Prof. Christian Lehmann)