Erinnerungen an Verstorbene und Geburtstags-Glückwünsche an lebende Musiker, Buch II

  • Hiermit begrüße ich alle Taminos und Mitleser im neuen Erinnerungssthread und hoffe, dass, wenigstens in der ersten Zeit, alles wieder schneller abläuft (siehe Beitrag Nr. 10000 im alten Thread).


    7. März 2019, Fortsetzung:


    Dirigenten II:


    Alfred Walter,   österreichischer Dirigent, * 8. 5. 1929 - + 7. 3. 2004 --- 15. Todestag


    Okko Kamu,   finnischer Dirigent, * 7. 3. 1946 --- 73. Geburtstag


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    Pianistin:


    Guiomar Novaes,   brasilianische Pianistin, (siehe * 28. 2.) - + 7. 3. 1979 --- 40. Todestag



    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Einer wäre beim Threadwechsel fast durch das Rost gerutscht:


    7. März 2019, Fortsetzung:


    Komponisten V:


    José-Maria Sanchez-Verdú,   spanischer Komponist und Dirigent, * 7. 3. 1968 --- 51. Geburtstag

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    Sängerinnen I:


    Leonie Rysanek,   österreichische Sopranistin, * 14. 11. 1926 - + 7. 3. 1998 --- 21. Todestag

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    Liebe Grüße


    Willi:)


    Hermine Haselböck,   österreichische Mezzosopranistin, * 7. 3. 1967 --- 52. Geburtstag

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    Manuela Uhl,   deutsche Sopranistin, * * 7. 3. 1971 --- 48. Geburtstag

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    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

    Einmal editiert, zuletzt von William B.A. ()

  • 7. März 2019, Fortsetzung:


    Sängerinnen II:


    Mady Mesplé,    französische Sopranistin * 7. 3. 1931 --- 88. Geburtstag


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:)


    Sänger:


    Hier haben wir ebenfalls eine besondere Erinnerung:


    Eugene Holmes,  * 7. 3. 1934 - + 19. 1. 2007, war ein amerikanischer Bassbariton:


    Holmes arbeitete zunächst als Mathematiker, bevor er als Sänger entdeckt wurde. Er gastierte regelmäßig an bedeutenden Bühnen wie der Metropolitan Opera in New York, der Wiener Staatsoper und der Bayerischen Staatsoper. Fast 30 Jahre lang wirkte er im Ensemble der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf und Duisburg, die ihm zur „künstlerischen Heimat“ wurde. Im Laufe seiner bedeutenden internationalen Karriere feierte er mit den großen Verdi- und Puccini-Partien seine größten Erfolge. 2003 wurde Holmes zum Ehrenmitglied der Rheinoper ernannt.

    Eugene Holmes ist auf dem Düsseldorfer Nordfriedhof begraben.


    Heute wäre er 85 Jahre alt geworden.


    Liebe Grüße


    Willi:)


    https://de.wikipedia.org/wiki/Eugene_Holmes


    Michael Chance,   englischer Countertenor, * 7. 3. 1955 --- 64. Geburtstag


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 7. März 2019, Fortsetzung:


    Organist:


    Anthon van der Horst,   holländischer Organist, Dirigent und Komponist, * 20. 7. 1899 - + 7. 3. 1965 --- 54. Todestag

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    Geigerin:


    Alma Moodie,    australische Geigerin * 12. 9. 1898 - + 7. 3. 1943 --- 76. Todestag (sie nahm sich aus immer noch ungeklärten Gründen mit nur 44 Jahre das Leben)

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    Alma Moodie gewidmet

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    Liebe Grüße


    Willi:)


    https://de.wikipedia.org/wiki/Alma_Moodie


    Wir beschließen die heutigen Erinnerungen mit einem sehr seltenen runden Geburtstag:


    Cellist:


    George Neikrug,   * 7. 3. 1919, ist ein amerikanischer Cellist und Streicherpädagoge:

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    Er studierte bei Joseph Schuster und Emanuel Feuermann, seine Virtuosität erwarb er jedoch erst bei Demetrius Constantine Dounis, dessen langjähriger Assistent er war.

    Neikrug spielte unter anderem als Solocellist in den Orchestern von Baltimore, Los Angeles sowie in den Studio-Orchestern von Paramount, Columbia und Universal.

    Von 1947 bis in die späten 1960er Jahre trat er als Solist mit Dirigenten wie Leonard Bernstein, Václav Neumann, Wolfgang Sawallisch und Leopold Stokowski auf und übernahm verschiedene amerikanische Erstaufführungen wie die der Sonate für Violoncello und Klavier von Dmitri Schostakowitsch 1938 oder die Uraufführung der Solosonate Artur Schnabels (1955) sowie mehrerer Werke von Fred Katz und seines Sohnes Marc Neikrug.

    1962 wurde er Fulbright-Professor in Frankfurt am Main, 1963/1964 hielt er an der Musikhochschule in Detmold eine Professur für alle Streichinstrumente. Weitere Rufe nach Oberlin/Ohio und Austin/Texas folgten, bevor er 1971 an die Boston University ging. Neikrug ist neben Emanuel Feuermann einer der am meisten von der Violintechnik beeinflussten Cellisten des 20. Jahrhunderts.

    Sein außergewöhnlich analytischer Unterricht (für alle Streicher bis hin zu den Kontrabassisten) zielt auf Vermittlung von expressiver Technik, die alle musikalisch relevanten Phänomene berücksichtigt, wobei das Üben selbst zum zentralen Unterrichtsbestandteil wird.

    Von seinen pädagogischen Fähigkeiten zeugen seine Schüler, die in nordamerikanischen und europäischen Orchestern in Stimmführerpositionen gelangten oder auf Professuren berufen wurden, unter ihnen Dietmar Mantel (HfM Mannheim), Andor Toth (Oberlin College) und Ulrich von Wrochem (Solobratschist Deutsche Oper Berlin, La Scala, Mailand), oder sich als Solisten bzw. Kammermusiker einen Namen machten wie Claudius von Wrochem oder Frances-Marie Uitti.


    Heute feiert er seinen 100. Geburtstag.


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    https://de.wikipedia.org/wiki/George_Neikrug

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Lieber Dottore, ich beziehe mich in meiner Antwort auf Punkt 2 und 3 in deinem Beitrag mit der Schnapszahl 9999: Punkt 2 ist erledigt, Dank dafür!

    Bei Punkt 3 gehe ich davon aus, dass du nicht jeden meiner Beiträge im alten Erinnerungsthread gelesen hast, sonst wäre dir aufgefallen, dass ich mindestens zweimal im Laufe der letzten Jahre darauf hingewiesen hatte, dass Sergei Prokofiew seinerzeit zu Gunsten des unsäglichen josip wissarionowitsch dschugaschwili ohne Blumenschmuck auf seiner Beerdigung auskommen musste. Dieses Jahr war ich davon ausgegangen, dass es nun eigentlich alle wissen müssten und habe es nicht noch einmal eigens erwähnt. Dafür Asche auf mein Haupt.

    Zu Punkt 4 auch meinen Dank: spätestens in zwei jahren, zum dann 65. Geburtstag des Maestro wird es dann auch offiziell in diesem Thread stehen.

    Zu Punkt 1: :/Wen mochtest du nie, Theo Adam oder den kritischen Beitrag über ihn?

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 8. März 2019:


    Komponisten I:


    Carlo Gesualdo,   italienischer Fürst und Komponist, * 8. 3. 1566 - + 8. 9. 1613 --- 453. Geburtstag



    Johann Philipp Krieger,   deutscher Komponist, Organist und Kapellmeister, * 8. 3. 1649 - + 6. 2. 1725 ---   370. Geburtstag


    Carl Philipp Emanuel Bach,   deutscher Komponist und Kirchenmusiker, * 8. 3. 1714 - + 14. 12. 1788 ---   305. Geburtstag


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 8. März 2019, Fortsetzung:


    Komponisten II:


    Hier haben wir schon unsere erste besondere Erinnerung:


    Hector Berlioz,   * 11. 12. 1803 - + 8. 3. 1869, war ein französischer Komponist und Musikkritiker:

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    Hector Berlioz wurde am 11. Dezember 1803 in La Côte-Saint-André als Sohn von Marie-Anoinette-Joséphine Berlioz, geb. Marmion, und des Arztes Louis-Joseph Berlioz geboren. In seinen Lebenserinnerungen, den Mémoires, beschrieb Berlioz seinen Vater später als umfassend gebildet, von kritischem Geist und trotz aller Strenge großzügig und tolerant, seine Mutter hingegen, eine strenggläubige Christin, als bigott. Berlioz hatte zwei Schwestern, Marguerite-Anne-Louise Berlioz (1806–1850) und Adèle Berlioz (1814–1860); drei weitere Geschwister verstarben im frühen Kindesalter. Ersten Unterricht in Sprachen, Literatur, Geschichte und Geographie erhielt Berlioz im Kindesalter von seinem Vater. Die Bibliothek des Vaters, deren Bücher der junge Berlioz mit großem Interesse las, prägte die lebenslange Leidenschaft des Komponisten für die Lektüre von Büchern.

    In Meylan bei Grenoble, dem Heimatdorf des Großvaters, erlebte der zwölfjährige Berlioz während des alljährlichen Spätsommerurlaubs mit seiner Mutter und den Schwestern seine erste – unerwiderte – Romanze, als er der 18-jährigen Estelle Dumont begegnete.

    Als Berlioz im Alter von zehn Jahren erstes musikalisches Interesse zeigte, brachte sein Vater ihm das Notenlesen und den ersten Umgang mit der Querflöte bei; ein Geiger aus dem Stadttheater von Lyon gab ihm Stunden in Gesang und Flöte. Erste Kompositionsversuche unternahm Berlioz im Jahr 1816 u. a. in Form von zwei Quintetten nach dem autodidaktischen Studium eines Harmonielehrbuches. Seinen Sohn für einen eventuellen Musikerberuf vorzubereiten, beabsichtigte Berlioz’ Vater jedoch nicht. Um die Begeisterung seines Sohnes für die Musik nicht allzu sehr zu fördern, verweigerte Vater Berlioz ihm den Unterricht am Klavier. In seinen Mémoires beschrieb Berlioz diesen Umstand allerdings als Vorteil, da er seine Imagination förderte und es ihm ermöglichte, ohne Umweg über das Klavier für das Orchester zu komponieren.


    Weiteres in dem überaus umfangreichen Artikel kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Hector_Berlioz


    Heute ist sein 150. Todestag.


    Liebe Grüße


    Willi:)


    Aber wir haben noch eine zweite besondere Erinnerung:


    Auguste Tolbecque,   * 30. 3. 1830 - + 8. 3. 1919, war ein französischer Komponist, Cellist, Dirigent, Instrumentenbauer und Musikpädagoge:


    Tolbecque besuchte ab dem fünfzehnten Lebensjahr die Celloklasse am Conservatoire de Paris, die er vier Jahre später als Gewinner des Ersten Preises abschloss. Er arbeitete in der Geigenbauwerkstatt seiner Schwiegereltern in Niort, bevor er Professor für Cello am Conservatoire de Marseilles wurde. 1870 kehrte er nach Paris zurück und widmete sich zunächst dort, ab 1875 in Niort in einer eigenen Werkstatt der Rekonstruktion historischer Musikinstrumente. An der Weltausstellung Paris 1878 beteiligte er sich mit einer Sammlung rekonstruierter historischer Instrumente, die später an das Instrumentenmuseum von Brüssel verkauft wurden.

    Von 1880 bis 1887 war er Orchesterleiter der Société Philharmonique de Niort. Daneben forschte er weiterhin auf dem Gebiet des Geigenbaus und historischer Instrumente und stand in Korrespondenz mit Sammlern, Geigenbauern und Konservatoren wie Charles Mahillon, dem Konservator des Instrumentenmuseums in Brüssel. Mit der Präsentation von dreiunddreißig Instrumenten gewann er den Großen Preis bei der Exposition Internationale du Théâtre et de la Musique in Paris 1896. Diese Sammlung kam später in den Besitz des Conservatoire de Paris.

    Tolbecque veröffentlichte eine Autobiographie unter dem Titel Souvenirs d’un musicien en province und 1903 als Zusammenfassung seiner Erfahrungen als Instrumentenbauer und -restaurator L’Art du luthier. Seine Kompositionen wurden nur wenig bekannt, sie wurden selten aufgeführt, und es sind keine Aufnahmen verfügbar. Die einaktige Operette Après la valse nach einem Libretto von Henri Clouzot wurde 1894 in einer Privataufführung in Niort gezeigt. Erfolgreicher war Tolbecque als Bratschist und Cellist; so spielte er 1873 die Uraufführung von Camille Saint-Saëns' Erstem Cellokonzert. Daneben trat er auch als Organist und Pianist auf.


    Heute ist sein 100. Todestag.


    Liebe Grüße


    Willi:)




    Und gleich folgt die dritte besondere Erinnerung hinterher:


    Georg Wilhelm Rauchenecker, * 8. 3. 1844 - + 17. 7. 1906, war ein deutscher Komponist, Musikdirektor und Geiger:

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    Georg Wilhelm Rauchenecker wurde am 8. März 1844 in München als erstes Kind des Stadtmusikers Jakob Rauchenecker (1815 – 1876) und der Rosina Crescenz Rauchenecker, geb. Wening (1815 – 1876), geboren und zwei Tage später in Sankt Peter zu München nach katholischem Ritus getauft. Sein Vater schickte ihn als kleinen Jungen zu seinem Onkel Georg Wening, der seit 1855 Pfarrer in der 260-Seelen-Gemeinde Thalheim bei Erding war. Möglicherweise wollte man, dass Rauchenecker den Weg seines Onkels geht. Er besuchte dann das königliche Maximilians-Gymnasium in München und spielte dort im Alter von 11 Jahren die erste Violine als Musiker für den Kirchenchor. Rauchenecker erhielt eine umfassende musikalische Ausbildung in Klavier und Orgel bei Theodor Lachner, Violine bei Joseph Walter, Kontrapunkt bei August Baumgartner und Komposition bei Franz Lachner. Seit 1859 unterrichtete er auch selbst, und zwar Violin-, Klavier- und Orgelspiel sowie alle theoretischen Fächer wie Harmonielehre, Kontrapunkt, Fugen- und Formenlehre und Instrumentationslehre. Der spätere Geiger im Hoforchester und Musikverleger in München, Max Hieber, war einer seiner Schüler in dieser Zeit.

    Am 1. August 1860 bekam Georg Wilhelm Rauchenecker einen Pass für Frankreich und war ab diesem Zeitpunkt als erster Geiger am Grand Théâtre de Lyon tätig. 1862 wurde er als Kapellmeister nach Aix-en-Provence berufen und ging 1864 als erster Theaterkapellmeister nach Carpentras. Dort heiratete er 1866 die Institutslehrerin Elisabeth Antoinette Emilie Fournial (1842 – 1870). Die gemeinsamen Zwillingskinder Alban und Margarethe wurden am 8. September 1867 in Carpentras geboren. Im Jahre 1868 nahm Rauchenecker eine Stelle als erster Opernkapellmeister und Direktor des Konservatoriums in Avignon an. Nachdem er bei Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges 1870 als Staatsbürger eines deutschen Staates des Landes verwiesen wurde, ließ er sich in der Schweiz nieder.


    Weiteres in dem ebenfalls sehr umfangreichen Artikel kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Wilhelm_Rauchenecker


    Heute ist Georg Wilhelm Raucheneckers 175. Geburtstag.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 8. März 2019, Fortsetzung:


    Komponisten III:


    Daran schließt sich unversehens die dritte besondere Erinnerung an:


    Mathilde Kralik (bis 1919 Mathilde Aloisia Kralik von Meyerswalden), * 3. 12. 1857 - + 8. 3. 1944, war eine österreichische Komponistin:


    Mathilde Aloisia Kralik von Meyrswalden war eine Tochter des böhmischen Glasindustriellen Wilhelm Kralik von Meyrswalden (1807–1877) aus Eleonorenhain. Sie war viertes von fünf Kindern aus zweiter Ehe mit Louise geb. Lobmeyr. Ihrem Bruder Richard Kralik von Meyrswalden, dem Dichterphilosophen, Historiker und Kulturpolitiker, war sie geistesverwandt und von Kindheit an Vertraute seiner Gedankenwelt. Durch ihr Schaffen hat sie sein Lebenswerk bereichert, denn bereits ihren ersten Kompositionen lagen Gedichte und Hymnen ihres Bruders zugrunde, wie auch der Text ihrer dreiaktigen Märchenoper Blume und Weißblume. In der Familie wurde regelmäßig Hausmusik betrieben, ihr Vater spielte Geige und ihre Mutter Klavier. In diesem musikalisch geprägten Milieu lernten die Kinder nicht nur Kammermusik der Klassik, sondern manche für Streichquartett eingerichtete Orchestermusik der Zeit (vorzugsweise von Haydn, Mozart und Beethoven) durch Anhörung der häuslichen Quartette kennen. Frühzeitig erkannten die Eltern die Begabung ihrer Tochter. Die finanziellen Verhältnisse ihres Vaters erlaubten es, dass Mathilde bei den besten Musikpädagogen ihrer Zeit Privatunterricht nehmen konnte und sich nicht um ihren Lebensunterhalt kümmern musste.

    Mathilde Kralik war Schülerin von Anton Bruckner, Franz Krenn und Julius Epstein. In dem von Bruckner als Notizbuch benutzten Kalender aus dem Jahr 1876 findet sich für den 11. Mai der Eintrag „Frl. Mathilde Kralik ...Privatschülerin“. Sie bestand 1876 die Aufnahmeprüfung für das Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde und wurde in den 2. Jahrgang der Kompositionsklasse von Franz Krenn aufgenommen. Sie absolvierte das unter damaliger Leitung von Josef Hellmesberger senior stehende Konservatorium in den Jahren 1876 bis 1878. Vom großen Lehrangebot des Konservatoriums belegte Mathilde Kralik außer den Kursen II und III im 3. Jahrgang zusätzlich Musikgeschichte.


    Weiteres in dem gleichfalls sehr umfangreichen Artikel kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Mathilde_Kralik


    Heute ist ihr 75. Todestag.


    Liebe Grüße


    Willi:)


    Othmar Schoeck,   Schweizer Komponist, * 1. 9. 1886 - + 8. 3. 1957 --- 62. Todestag


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 8. März 2019, Fortsetzung:


    Komponisten IV:


    Sir William Walton,    englischer Komponist und Dirigent, * 29. 3. 1902 - + 8. 3. 1983 --- 36. Todestag


    Alan Hovhaness,   amerikanischer Komponist schottischer Abstammung, * 8. 3. 1911 - + 21. 6. 2000 --- 108. Geburtstag


    Frank Michael Beyer,  deutscher Komponist * 8. 3. 1928 - + 20. 4. 2008 --- 91. Geburtstag


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 8. März 2019, Fortsetzung:


    Komponisten V:


    Man mag es kaum glauben, aber wir machen weiter mit dem fünften außergewöhnlichen Ereignis, diesmal einem runden Geburtstag:


    Christian Wolff,   * 8. 3. 1934, ist ein amerikanischer Komponist mit deutschen Eltern. Er studierte Altphilologie an der Harvard University und unterrichtete das Fach und Musik bis zu seiner Pensionierung am Dartmouth College in New Hampshire.:


    Christian Wolff wurde als Sohn des ersten Kafka-Verlegers Kurt Wolff in Frankreich geboren, wuchs aber in den USA auf, wo er ab 1941 seine Schulzeit in New York verbrachte. Seit 1948 hatte er Klavierunterricht bei Grete Sultan, die seinen Eltern von der Pianistin Katja Andy empfohlen worden war. Als er 1950 Grete Sultan seine ersten Kompositionen zeigte, meinte sie, er solle Unterricht bei John Cage nehmen, mit dem sie eng befreundet war. So lernte er durch sie bereits als 16-Jähriger den Komponisten John Cage und seinen Kreis kennen, zu dem Morton Feldman, Earle Brown, der Pianist und Komponist David Tudor, der Tänzer und Choreograph Merce Cunningham, aber auch Maler wie Robert Rauschenberg, Mark Rothko oder Philip Guston gehörten.

    Wolff schenkte Cage das Buch I Ging, das sein Vater verlegt hatte. Das Buch hatte einen entscheidenden Einfluss auf Cages weitere Kompositionspraxis. Wolff war der Jüngste in einer Gruppe von Musikern und Komponisten, die in Anlehnung an die New York School der genannten Maler des Abstrakten Expressionismus – der ersten von Europa unabhängig kreierten Kunstform Amerikas nach dem Jazz – bald ebenso genannt wurde und deren herausragendste Köpfe Cage, Feldman, Brown und Wolff waren.

    Seit 1999 ist Wolff Mitglied der Akademie der Künste in Berlin. 2005 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt.

    Wolff engagierte sich später auch politisch, was sich in einer Reihe von Werken niederschlug. Beispiele sind Accompaniments für einen singenden Pianisten mit Texten aus dem Buch China: The Revolution Continued, Bread and Roses für Violine nach dem gleichnamigen Lied der Frauenbewegung oder die Werkreihe Peace Marches.


    Heute feiert er seinen 85. Geburtstag.


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Wolff_(Komponist)


    Wir schließen die heutige reichhaltiger Komponistenabteilung mit


    Ivansa Loudova,   rumänische Komponistin, * 8. 3. 1941 - + 25. 7. 2017 --- 78. Geburtstag


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 8. März 2019, Fortsetzung:


    Dirigenten:


    Sir Thomas Beecham,   englischer Dirigent, * 29. 4. 1879 - + 8. 3. 1961 --- 58. Todestag


    Kirill Kondraschin,   russischer Dirigent, (siehe vorgestern) - + 8. 3. 1981 --- 38. Todestag


    Dirigentin:


    Elisabeth Fuchs,   österreichische Dirigentin * 8. 3. 1976 --- 43. Geburtstag

    Welch eine Trouvaille, wo die Solopaukistin zu Ehren ihrer Dirigentin bei der Philharmonie Salzburg so begeisternd auf die Pauken haut- herrlich!!!


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 8. März 2019, Fortsetzung:


    Sängerinnen I:


    Thea van der Putten,   holländische Sopranistin, * 8. 3. 1951 --- 68. Geburtstag

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    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    Barbara Bornemann,   deutsche Mezzosopranistin, * 8. 3. 1955 - + 12. 5. 2018 --- 64. Geburtstag


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    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

    2 Mal editiert, zuletzt von William B.A. ()

  • 8. März 2019, Fortsetzung:


    Sängerinnen II:


    Gabriele Lechner,   österreichische Sopranistin, * 8. 3. 1961 --- 58. Geburtstag


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    Sänger:


    Franz Klarwein,   deutscher Tenor, * 8. 3. 1914 - + 16. 12. 1991 ---   105. Geburtstag


    Auch hier haben wir heute eine besondere Erinnerung:


    Robert Tear,   * 8. 3. 1939 - + 29. 3. 2001, war ein britischer Tenor. Er galt neben Peter Pears und Philip Langridge als einer der besten britischen Tenöre seiner Zeit.:


    Er studierte Gesang in Cambridge, wo er 1957 bis 1961 im Chor von King's College sang. Daraufhin wurde er Mitglied der English Opera Group und sang in ganz England und auf Auslandstourneen, unter anderem die Glanzrollen des Britten-Repertoires. 1970 debütierte er in Covent Garden bei der Uraufführung von Michael Tippetts The Knot Garden. Neben dem englischen pflegte Robert Tear auch das italienische und das russische Repertoire und war ein sehr gefragter Mozart-Interpret (z. a. als Tamino, Belmonte, Idomeneo).

    Während Philip Langridge mit Nicolai Gedda verglichen wurde, wurden Robert Tear stimmliche und gesangliche Ähnlichkeiten mit Peter Schreier attestiert, der seine Laufbahn ebenfalls als Kirchenchorsänger begonnen hatte und mit dem Tear, neben den Mozart-Rollen, auch die Leidenschaft für geistlichen Gesang (Kantaten von Johann Sebastian Bach, Oratorien von Georg Friedrich Händel) teilte.


    Heute wäre Robert Tear 80 Jahre alt geworden.

    Liebe Grüße


    Willi:)


    https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Tear

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 8. März 2019, Fortsetzung:


    Pianist:


    Ivar Mikashoff,    amerikanischer Pianist * 8. 3. 1941 - + 11. 10. 1993 --- 78. Geburtstag

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    James Avery,   amerikanisch-deutscher Pianist und Dirigent, * 1937 - + 8. 3. 2009 ---  10. Todestag

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    Organist:


    Carlo Hommel,   luxemburgischer Organist, * 24. 9. 1953 - + 8. 3. 2006 --- 13. Todestag (starb mit nur 52 Jahren plötzlich und unerwartet an den Folgen einer nicht erkannten Meningitis)

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    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

    2 Mal editiert, zuletzt von William B.A. ()

  • 8. März 2019, Fortsetzung:


    Cellist:


    Erling Blöndal Bengtsson,   dänischer Cellist, * 8. 3. 1932 - + 6. 6. 2013 --- 87. Geburtstag

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    Liebe Grüße


    Willi :)


    Wir schließen heute wieder mit einem Gitarristen, und, wie könnte es heute kaum anders sein, mit einem runden Geburtstag eines wohl der berühmtesten Gitarristen der Gegenwart:


    Pepe Romero, * 8. 3. 1944, spanischer Gitarrist, Sohn des Gründers der berühmten Gitarrenformation "Los Romeros", Celedino Romero, an dessen 105. Geburtstag wir am 2. März erinnert haben. Heute bildet Pepe Romero mit seinen Brüdern Angel und Celin und den Söhnen Celino und Lito die berühmte Formation:

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    Er ist Sohn der Sängerin und Schauspielerin Angelita Romero und des Gitarristen und Komponisten Celedonio Romero; seine Brüder Celin und Angel sind ebenfalls Gitarristen.

    Die Familie emigrierte 1957 in die USA, wo sie als Gitarrenquartett Los Romeros großen Ruhm erlangte.

    Pepe Romero hielt im März 1988 einen Meisterkurs in Bremen ab, seinen ersten in Deutschland.

    Joaquín Rodrigo und Federico Moreno Torroba schrieben Musikstücke eigens für Pepe Romero. Juan Carlos ernannte 2000 die Romero-Brüder Celin und Pepe zu Rittern des Ordens Isabel la Catolica.

    Pepe Romero, der auch Dozent an der University of California in San Diego war, wurde mit dem Premio Andalucia de Música ausgezeichnet, der höchsten Auszeichnung, die seine Heimatregion auf dem Gebiet der Künste zu vergeben hat.


    Bemerkung des Chronisten: Am 13. März (nächsten Mittwoch), tritt Pepe Romero in der Kölner Philhrmonie auf. Leider bin ich an dem Termin schon anderweitig gebunden.

    Er spielt dort u. a. die beiden Arlesienne-Suiten von Bizet und das berühmte Concierto di Aranjuez von Rodriguez.

    Diskografie (Auswahl)

    Heute feiert er seinen 75. Geburtstag.

    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Pepe_Romero

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Danke für den Tipp, lieber Rüdiger.

    In meinen Unterlagen war noch kein Todesdatum verzeichnet, und bei dem Alter konnte ich da ja auch nicht von ausgehen.


    Liebe Grüße


    Willi:)


    P.S. Konntest du auch einen Unterschied feststellen in der Geschwindigkeit beim Öffnen dieses neuen Threads im Unterschied zum alten?

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Lieber Will, ja, der Thread öffnet sich jetzt wesentlich schneller. :) Und da sich meine Anmerkung zu Frau Bornemann inzwischen erledigt hat, habe ich sie wieder gelöscht.

    Es grüßt Rheingold (Rüdiger)


    Erda: "Alles, was ist, endet."

  • Lieber Rüdiger, schönen Dank für die Rückmeldung. Das war der Sinn des Ganzen, im Hochgeschwindigkeitszeitalter auch hier etwas Zeit zu sparen. Sie ist ja in meinem Alter nicht mehr überreichlich vorhanden.


    9. März 2019:


    Komponisten I:


    Josef Mysliveček,   böhmischer Komponist, * 9. 3. 1737 - + 4. 2. 1781 --- 282. Geburtstag


    Theodore Labarre, französischer Komponist und Harfenist, * 5. 3. 1805 - + 9. 5. 1870 --- 149. Todestag


    Louise Augusta Marie Julia Haenel de Cronenthall,  deutsche, in Frankreich lebende Komponistin, * 18. 6. 1836 - + 9. 3. 1896 --- 123. Todestag


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 9. März 2019, Fortsetzung:


    Komponisten II:


    Frieda Kern,   österreichische Komponistin und Dirigentin, * 9. 3. 1891 - + 23. 12. 1988 --- 128. Geburtstag


    Norman Lockwood,   amerikanischer Komponist, * 19. 3. 1906 - + 9. 3. 2002 --- 17. Todestag


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 9. März 2019, Fortsetzung:


    Komponisten III:


    Imogen Holst,   englische Komponistin, Dirigentin und Musikschriftstellerin, Tochter des Komponisten Gustav Holst und seiner Ehefrau Isobel Harrison, * 12. 4. 1907 - + 9. 3. 1984 --- 35. Todestag


    Hans-Georg Pflüger,   deutscher Komponist und Organist, * 26. 8. 1944 - + 9. 3. 1999 --- 20. Todestag (er starb schon mit 54 Jahren)


    Wir schließen heute die Komponistenabteilung mit einem runden Geburtstag:


    Kalevi Ensio Aho,    * 9. März 1949, ist ein finnischer Komponist:

    Dieses Konzert mit Martin Grubinger wurde am 15. 3. 2018 aufgenommen.

    Aho erhielt im Alter von 10 Jahren seinen ersten Violinunterricht; aus dieser Zeit stammen seine ersten Kompositionen. Aho studierte an der Sibelius-Akademie in Helsinki Violine und bei Einojuhani Rautavaara Komposition. 1971 erhielt er sein Diplom. Es folgte ein Studienjahr bei Boris Blacher in Berlin. 1974 war Aho Stipendiat der Léonie-Sonning-Musikstiftung. Von 1974 bis 1988 war Aho Dozent für Musikwissenschaft an der Universität Helsinki, von 1988 bis 1993 hatte er eine Professur an der Sibelius-Akademie inne. Von 1992 bis 2011 war er Composer in Residence der Sinfonia Lahti, seit 2012 ist er "Ehrenkomponist" des Orchesters. Aho, der in Helsinki lebt, arbeitet seit 1993 als freischaffender Komponist.

    Von 1994 bis 2012 erhielt er eine Reihe staatlicher steuerfreier Stipendien, die zur Deckung der Lebenshaltungskosten gedacht waren und somit Künstlern unabhängig von Aufträgen die Möglichkeit gaben, an den für sie wichtigsten Werken zu arbeiten. Im Finnischen spricht man von „taiteilijaprofessuuri“ („Künstlerprofessur“), eine Professur also ohne institutionelle Bindung: ein freier, marktunabhängiger, aber abgesicherter Künstler. Mit dem Erreichen des 63. Lebensalters – für Aho im März 2012 – erlosch das Stipendium.

    1990 wurde Aho mit dem Henrik-Steffens-Preis Lübeck ausgezeichnet, 2000 wurde ihm für seine Verdienste für das Musikleben Finnlands der Orden Pro Finlandia verliehen. 2016 erhielt er den Finnischen Staatspreis für Musik.

    Am 13. Mai 2018 wurde Aho an der Musikakademie Gheorghe Dima in Cluj-Napoca der Ehrendoktor der Musikwissenschaft verliehen.

    Kalevi Aho war 2008/09 Juryvorsitzender des 2. Internationalen Uuno-Klami-Kompositionswettbewerbs. Mitglieder der Jury waren die Komponisten Anders Eliasson, Magnus Lindberg und der Dirigent Yasuo Shinozaki. 2013/14 führte der Komponist den Juryvorsitz des 3. Internationalen Uuno-Klami-Kompositionswettbewerbs (Mitglieder der Jury waren Magnus Lindberg, Erkki-Sven Tüür und Yasuo Shinozaki) und war 2014 Jurymitglied der Brandenburger Biennale, einem Kompositionswettbewerb für Symphonik.


    Weiteres in dem sehr umfangreichen Artikel kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Kalevi_Aho


    Heute feiert er seinen 70. Geburtstag.


    Liebe Grüße


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 9. März 2019, Fortsetzung:


    Dirigenten I:


    Otto Ackermann,   Schweizer Dirigent, * 5. 10. 1909 - + 9. 3. 1960 --- 59. Todestag

    Ackermann-Otto-03.jpeg


    Thomas Schippers,   amerikanischer Dirigent, * 9. 3. 1930 - + 16. 12. 1977 --- 89. Geburtstag (starb schon mit 47 Jahren an Lungenkrebs)

    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 9. März 2019, Fortsetzung:


    Dirigenten II:


    Hier haben wir den nächsten runden Geburtstag:


    Benjamin Zander,   * 9. 3. 1939, ist ein englischer Dirigent:

    Young Israel Philharmonic Orchestra


    Der Sohn jüdischer Emigranten aus Deutschland hatte bereits als Kind Kompositions- und Cellounterricht. Kompositionen des Neunjährigen erweckten das Interesse Benjamin Brittens, der ihn mit seiner Familie während dreier Sommer auf seinen Wohnsitz in Aldeburgh einlud, wo er bei dessen Assistentin Imogen Holst, der Tochter von Gustav Holst, Unterricht in Musiktheorie und Komposition erhielt. (Anm. des Chronisten: siehe auch Beitrag Nr. 22)

    Von 1954 bis 1959 studierte er Cello in Florenz bei Gaspar Cassadó, den er auch auf Konzertreisen begleitete. Bis 1964 studierte er an der London University. Ab 1967 unterrichtete er am New England Conservatory in Boston, wo er die Interpretationsklassen leitete und das New England Conservatory Youth Philharmonic Orchestra dirigierte. In 32 Jahren unternahm er mit dem Orchester dreizehn internationale Konzerttourneen, spielte fünf kommerzielle Plattenaufnahmen ein und nahm mehrere Fernsehdokumentationen für den Public Broadcasting Service auf.

    Seit 1979 ist Zander Dirigent des Boston Philharmonic Orchestra, mit dem er vorrangig Werke der Spätromantik und des frühen 20. Jahrhunderts aufführte, darunter einen Zyklus aller Sinfonien Gustav Mahlers. Die Einspielung von Strawinskis Le sacre du printemps wurde 1992 in die Liste der zehn bedeutendsten Musikereignisse des Jahres der New York Times aufgenommen. Fünf CD-Aufnahmen mit dem Orchester finden sich im Penguin Guide of the Best Recordings of the Past 20 Years.

    Daneben arbeitete Zander regelmäßig mit dem Philharmonia Orchestra London zusammen, mit dem er eine Reihe von Beethoven- und Mahlersinfonien einspielte. Die Aufnahme von Mahlers 9. Sinfonie wurde für einen Grammy nominiert. Drei Jahre dirigierte er das Israel Philharmonic Orchestra, und als Gastdirigent trat er u. a. mit dem Bournemouth Symphony Orchestra, dem Royal Scottish National Orchestra, dem Irish National Orchestra, den Sankt Petersburger Philharmonikern, dem Malaysian Symphony Orchestra, dem Saint Louis Symphony Orchestra, dem Indianapolis Symphony Orchestra und mit Jugendorchestern wie dem Youth Orchestra of the Americas, dem National Youth Orchestra of New Zealand und dem Australian Youth Orchestra auf.

    Neben seiner musikalischen Tätigkeit hält Zander international Vorträge zum Thema Teamführung, mehrfach beispielsweise vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Mit seiner Frau, der Psychotherapeutin Rosamund Zander, veröffentlichte er das Buch The Art of Possibility, das in sechzehn Sprachen übersetzt wurde. Vom International Council for Caring Communities (ICCC) wurde er 2002 als "Caring Citizen of the Humanities" ausgezeichnet.


    Heute feiert Benjamin Zander seinen 80. Geburtstag.


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Benjamin_Zander


    Elke Mascha Blankenburg,   deutsche Dirigentin, * 15. 12. 1943 - + 9. 3. 2013 --- 6. Todestag


    Liebe Grüße


    Willi:)


    Christoph Poppen,   deutscher Dirigent und Geiger, * 9. 3. 1956 --- 63. Geburtstag


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 9. März 2019, Fortsetzung:


    Sängerinnen:


    Isobel Baillie,   schottische Sopranistin, * 9. 3. 1895 - + 24. 12. 1983 --- 124. Geburtstag


    Anna Moffo,   amerikanische Sopranistin, * 27. 6. 1932 - + 9. 3. 2006 --- 13. Todestag


    Liebe Grüße


    Willi:)


    Larissa Diadkowa,  russische Mezzosopranistin, * 9. 3. 1952 --- 67. Geburtstag


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 9. März 2019, Fortsetzung:


    Sänger I:


    Zunächst unsere beiden gleichaltrigen Baritone:


    Andrea Martin,   italienischer Bariton, * 9. 3. 1951 --- 68. Geburtstag


    Mikael Samuelson,    schwedischer Bariton, * 9. 3. 1951 --- 68. Geburtstag


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    Sergei Larin,   russischer Tenor, * 9. 3. 1956 - + 13. 1. 2008 --- 63. Geburtstag (starb nach langer Krankheit mit nur 51 Jahren)


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 9. März 2019, Fortsetzung:


    Sänger II:


    Franz Crass,   deutscher Bass * 9. 3. 1928 - + 23. 6. 2012 --- 91. Geburtstag


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 9. März 2019, Fortsetzung:


    Pianisten:


    Howard Shelley,   britischer Pianist und Dirigent, * 9. 3. 1950 --- 69. Geburtstag


    Till Fellner,   österreichischer Pianist, * 9. 3. 1972 --- 47. Geburtstag


    Flötist:


    Und heute haben wir unter den Flötisten einen runden Geburtstag:


    Barthold Kuijken,   * 9. 3. 1949, ist ein belgischer Flötist und Dirigent, Bruder von Wieland und Sigiswald Kuijken, spezialisiert in der Interpretation alter Musik auf historischen Instrumenten:


    Barthold Kuijken wuchs in einem musikalischen Umfeld auf, in dem bereits seine beiden Brüder Wieland Kuijken und Sigiswald Kuijken intensiv musizierten und die historische Aufführungspraxis früh ein fester Bestandteil des Musizierens war. Seine Ausbildung begann er am Konservatorium Brügge und setzte sie in Brüssel und Den Haag fort. Bereits in Den Haag setzte er sich intensiv mit der „Alten Musik“ auseinander und erlernte das Spiel der Blockflöte. Durch einen glücklichen Zufall fand er über einen Freund eine im Originalzustand erhaltene Traversflöte von G.A. Rottenburgh (ca. 1760). Dank dieses Fundes und durch Zuhilfenahme vieler anderer zeitgenössischer Instrumente aus Museen und Privatbesitz, sowie durch das Studium schriftlicher Quellen aus dem 17. und 18. Jahrhundert, hat er sich dann autodidaktisch zu einem Spezialisten für die Interpretation auf Originalinstrumenten entwickelt.

    Der modernen Musik aufgeschlossen, war er wie seine beiden Brüder Mitglied im Brüsseler Ensemble „Musiques Nouvelles“ von Pierre Bartholomée.

    Ab den 1970er-Jahren spielte er vermehrt Werke der Barockzeit, mit seinen Brüdern Wieland Kuijken (Gambe) und Sigiswald Kuijken (Violine), sowie Paul Dombrecht (Barockoboe), René Jacobs (Countertenor), den Cembalisten Robert Kohnen, Gustav Leonhardt, Bob van Asperen und Ewald Demeyere und den Fortepianisten Luc Devos und Piet Kuijken. Neben seiner Mitwirkung als Flötist im Barockorchester La Petite Bande gibt er viele Kammermusikkonzerte und Masterclasses in allen Erdteilen.

    Seit 1986 widmet sich Barthold Kuijken vermehrt dem Dirigieren, wovon die Einspielungen mit Werken von Mozart, Bach, Händel und Telemann zeugen.

    Barthold Kuijken lehrte historische Traversflöte an den königlichen Konservatorien von Brüssel und Den Haag. Er ist der Leiter des Indianapolis Baroque Orchestra.


    Heute feiert er seinen 70. Geburtstag.


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Barthold_Kuijken

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 9. März 2019, Fortsetzung:


    Geigerin:


    Florence Malgoire,   französische Geigerin und Dirigentin, * 9. 3. 1960 --- 59. Geburtstag

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    Bratschist:


    John Cale,   britischer Bratschist, * 9. 3. 1942 --- 77. Geburtstag

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    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    Cellist:


    Der letzte Musiker in usnerer heutigen Reihe hat einen runden Geburtstag:


    Rohan de Saram,   * 9. 3. 1939, ist ein britischer Cellist:

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    Der Sohn von Einwanderern aus Sri Lanka begann im Alter von 11 Jahren ein Cellostudium bei Gaspar Cassadó in Siena und Florenz. Im Alter von 17 Jahren studierte er bei John Barbirolli und Pablo Casals. Er trat weltweit als Solist unter Dirigenten wie Adrian Boult, John Barbirolli, Malcolm Sargent, Zubin Mehta, Seiji Ozawa und Colin Davis auf und erhielt u. a. den Suggia Award. Von 1979 bis November 2005 war er Mitglied des Arditti-Quartetts, das 1999 den Ernst von Siemens Musikpreis gewann. Weiterhin arbeitete er, insbesondere während der 1980er, gelegentlich im englischen Improvisationsensemble AMM.

    Er widmete sich zunehmend der Aufführung von Werken zeitgenössischer Komponisten wie Iannis Xenakis, György Ligeti, Karlheinz Stockhausen, Henri Pousseur, Luciano Berio, Simon Holt, Stefano Scodanibbio und James Dillon. Gemeinsam mit Rajesh Mehta arbeitet er seit 1999 im Projekt Innovative Music Meeting. Er leitete auch eine Studie über Trommelrhythmen und -melodien aus Sri Lanka. Außerdem tritt er als Mitglied des Saram Klarinettentrios und im Duo mit seinem Bruder Druvi de Saram auf.


    Heute feiert er seinen 80. Geburtstag.



    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Rohan_de_Saram

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 10. März 2019:


    Komponisten I:


    Gaetano Maria Schiassi,   italienischer Komponist und Geiger, * 10. 3. 1698 - + 1754 --- 321. Todestag


    Johann Sebald Triemer,   deutscher Komponist und Cellist, * (get.) 9. 1. 1704 - + 10. 3. 1756 --- 263. Todestag


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 10. März 2019:


    Komponisten II:


    Muzio Clementi,    italienischer Komponist, Pianist und Musikpädagoge, ferner auch Dirigent, Klavierbauer und Musikverleger, * 23. 1. 1752 - + 10. 3. 1832 --- 176. Todestag


    Christian August Pohlenz,   deutscher Komponist, Gesangslehrer und Organist, * 3. 7. 1790 - + 10. 3. 1843 --- 176. Todestag


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 10. März 2019, Fortsetzung:


    Komponisten III:


    Ignaz Moscheles,   böhmischer Komponist, * 23. 5. 1794 - + 10. 3. 1870 --- 149. Todestag


    Johann Peter Emilius Hartmann,   dänischer Komponist, * 14. 5. 1805 - + 10. 3. 1900 --- 119. Todestag


    Teodulo Mabellini,   italienischer Komponist, * 2. 4. 1817 - + 10. 3. 1897 --- 122. Todestag


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).