Erinnerungen an Verstorbene und Geburtstags-Glückwünsche an lebende Musiker, Buch II

  • 18. Juni 2019, Fortsetzung:


    Dirigentin:


    Anu Tali,   estnische Dirigentin, * 18. 6. 1972 --- 47. Geburtstag


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    Sängerinnen:


    Nelly van der Spek,     holländische Sopranistin * 18. 6. 1941--- 78. Geburstag


    Eva Marton, ungarische Sopranistin * 18. 6. 1943 --- 76. Geburtstag



    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 18. Juni 2019, Fortsetzung:


    Sänger I:


    Heinrich Schlusnus,    deutscher Bariton, * 6. 8. 1888 - + 18. 6. 1952 --- 67. Todestag


    Georgi Nelepp russischer Tenor,    * 20. 5. 1904 - + 18. 6. 1957 --- 62. Todestag (starb im Alter von nur 53 Jahren an Herzversagen).


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 16. Juni 2019, Fortsetzung:


    Sänger II:


    Robert Ilosfalvy,    ungarischer Tenor * 18. 6. 1927 - + 6. 1. 2009 --- 92. Geburtstag (Er gilt als einer der bedeutendsten ungarischen Sänger)

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    Liebe Grüße


    Willi:)



    Barry McDaniel,     amerikanischer Bariton, * 18. 10. 1930 - + 18. 6. 2018 --- 1. Todestag

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    Liebe Grüße


    Willi:)


    Gregory Reinhart,    amerikanischer Bass, * 18. 6. 1951 --- 68. Geburtstag

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    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

    2 Mal editiert, zuletzt von William B.A. ()

  • 18. Juni 2019, Fortsetzung:


    Pianisten:


    Eduard Steuermann,    österreichischer Pianist und Komponist, * 18. 6. 1892 - + 11. 11. 1964 --- 127. Geburtstag

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    Claude Helffer,    französischer Pianist, * 18. 6. 1922 - + 27. 10. 2004 --- 97. Geburtstag

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    Liebe Grüße


    Willi:)


    Geiger:


    Hermann Krebbers,    holländischer Geiger und Geigenpädagoge, * 18. 6. 1923 - + 2. 5. 2018 --- 96. Geburtstag

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    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

    Einmal editiert, zuletzt von William B.A. ()

  • MICHEL-RICHARD DELALANDE war Sohn eines Schneiders und Hofmusikintendant Ludwigs XV. Komponierte u. a. 60 Motetten, die auf Kosten des Königs 1729 in Prachtausgabe in Heften von je 2 Stücken gedruckt wurden. Er schrieb auch eine Oper "Mélicerte" (Text nach Molière) und mehrere Ballette. Bis heute berühmt geblieben sind aber seine "Symphonies et Fanfares pour les Festes sur le Canal de Versailles", "Les fontaines de Versailles" und vor allem die "Symphonies pour le soupers du Roy." Von letzterem gibt es einige sehr interessante Aufnahmen und Teilausschnitte - man hat hier wirklich die Qual der Wahl - besonders zu empfehlen sind aus meiner Sicht:


    - Aufnahme bei ERATO durch JEAN-FRANCOIS PAILLARD und seinem ORCHESTRE DE CHAMBRE JEAN-FRANCOIS PAILLARD


    - Aufnahme bei Philips durch ARMAND BIRBAUM mit dem ENSEMBLE D'INSTRUMENTS À VENT ET FANFARES mit den herausragenden Solisten MAURICE ANDRÉ, Trompete und PIERRE COCHEREAU, Orgel


    - Aufnahme bei der DGG durch PAUL KUENTZ und seinem ORCHESTRE DE CHAMBRE, mit durchweg erstklassigen Solisten wie EDITH SELIG, Sopran, ADOLF SCHERBAUM, Trompete, JACQUES REMY, Pauken, MAURICE BOURGUE und EMILE MAYOUSSE, Oboe,ANDRÉ SENNEDAT, Fagott und HUGUETTE GREMY, Cembalo, nicht zuletzt



    wok

  • Da möchte ich mich aber ganz schnell an die Glückwünsche zum denkwürdigen Geburtstag von JÖRG FAERBER anschließen!! Ich lernte diesen unauffälig immer im Dienste des Komponisten und seines Werke wirkenden Dirigenten vor ca. 40 Jahren nach einem Konzert in Weiden mit dem berühmten Kontrabassisten LUDWIG STREICHER als einen äußerst sympathischen und bescheidenen Künstler kennen. Schon damals genoß sein WÜRTTEMBERGISCHES KAMMERORCHESTER einen exzellenten Ruf vor allem für die Interpretation von Barockmusik, und dieses Orchester erntete bei seinen Auftritten auch international viel Beifall, vor allem auch mit Solistenkonzerten, für die sehr renommierte Instrumentalisten und Sänger gewonnen werden konnten. Ich kann mich nicht erinnern, jemals eine schlechte Kritik über ein Konzert oder eine Einspielung dieses Kammerorchesters gelesen zu haben.


    Ganz besonders ans Herz gewachsen sind mir zwei Aufnahmen des WKO unter JÖRG FAERBER:


    - die Einspielung des Konzertes für Flöte, Oboe und Orchester C-Dur von SALIERI mit den vorzüglichen Solisten ROBERT DOHN, Flöte und ALFRED SOUS, Oboe, und dem Konzert für 2 Flöten und Orchester G-Dur von CIMAROSA mit ROBERT DOHN und HELMUT STEINKRAUS als Solisten und


    - die Einspielung von 10 überwiegend frühen MOZART-Ouvertüren, und zwar zu Lucia Silla - Apollo und Hyacinthus - Il Sogno di Scipione - Bastien und Bastienne - Il Ré pastore, Mitridate - Ascanio in Alba - Idomeneo - Der Schauspieldirektor und La Clemenza die Tito. Es ist sehr verdienstvoll, sich dieser z. T. doch wenig gespielten Ouvertüren angenommen, und diese auf einer LP vereinigt zu haben. Auch hier ist die Wiedergabe dieser z. T. so verschiedenen Werke trefflich und interpretatorisch auf dem gewohnt hohen Niveau.


    wok



    Salieri* / Cimarosa* / Corrette* - Robert Dohn, Alfred Sous, Helmut Steinkraus, Klaus Pohlers, Württemberg Chamber Orchestra, Heilbronn*, Jörg Faerber, Mainz Chamber Orchestra*, Günter Kehr ‎–Concerto In C Major For Flute, Oboe & Orchestra / Concertante In G Major For 2 Flutes & Orchestra / Concerto In G Major For Flute, Strings & Continuo

    Concerto In C Major For Flute, Oboe & Orchestra / Concertante In G Major For 2 Flutes & Orchestra / Concerto In G Major For Flute, Strings & Continuo (Vinyl, LP, Stereo) Plattencover

    Mehr Bilder



    Label:
    Turnabout ‎– TV 34307S, Turnabout ‎– TV.34307S
    Format:
    Vinyl, LP, Stereo


    Land:
    UK
    Veröffentlicht:
    1969
    Genre:
    Classical
    Stil:
    Classical

  • 19. Juni 2019:


    Komponisten I:


    Alessandro Marcello,    italienischer Komponist, Dichter, Jurist und Philosoph, * 1. 2. 1673 - + 19. 6. 1747 --- 272. Todestag

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    Johann Wenzel Stamitz,     (get.) 19. 6. 1717, böhmischer Komponist und Geiger, geb. verm. am 17. 6. 1717 - begraben am 30. 3. 1757 --- 302. Geburtstag

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    Liebe Grüße


    Willi :)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

    2 Mal editiert, zuletzt von William B.A. ()

  • 19. Juni 2019, Fortsetzung:


    Komponisten II:


    Heinrich Schulz-Beuthen,    deutscher Komponist, * 19. Juni 1838 - + 12. 3. 1915 --- 181. Geburtstag

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    Carl Zeller,    österreichischer Komponist, Jurist, Ministerialrat und Leiter des Kunstreferates im Unterrichtsministerium, * 19. 6. 1842 - + 17. 8. 1898 --- 177. Geburtstag

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    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 19. Juni 2019:


    Komponisten III:


    Alfredo Catalani,   italienischer Komponist, * 19. 6. 1854 - + 7. 9. 1893 --- 165. Geburtstag


    Christian Friedrich Koennecke,    deutscher Komponist, * 19. 6. 1876 - + 30. 8. 1960 --- 143. Geburtstag


    Balys Dvarionas,    litauischer Komponist, Pianist und Dirigent, * 19. 6. 1904 - + 23. 8. 1972 ---    115. Geburtstag


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 19. Juni 2019, Fortsetzung:


    Komponisten IV:


    Sergei Tanejew,    russischer Komponist, * 25. 11. 1856 - + 19. 6. 1915 --- 104. Todestag

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    Wladimir Rudolfowitsch Vogel,     Schweizer Komponist deutsch-russischer Herkunft, * 29. 2. 1896 - + 19. 6. 1984 ---   35. Todestag

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    Liebe Grüße


    Willi:)


    Jörg Widmann,    deutscher Komponist und Klarinettist, * 19. 6. 1973 --- 46. Geburtstag

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    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 19. Juni 2019, Fortsetzung:


    Dirigenten:


    Volkmar Andrae,    Schweizer Dirigent und Komponist, * 5. 7. 1879 - + 19. 6. 1962 --- 57. Todestag

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    Liebe Grüße


    Willi:)


    Sasha Mäkilä,     finnischer Dirigent, * 19. 6. 1973 --- 46. Geburtstag

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    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    Sängerin:


    Hier haben wir heute eine besondere Erinnerung:


    Anneliese Rothenberger,    * 19. 6. 1924 - + 24. 5. 2010, war ein deutsche lyrische Sopranistin:

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    Ihr Gesangsstudium absolvierte Anneliese Rothenberger bei der Richard-Strauss-Sängerin Erika Müller, die das Talent Rothenbergers sehr früh erkannte. Im Alter von 16 Jahren sang sie schon öffentlich in Konzerten. Mit 17 trat sie ein Engagement als Elevin am Theater Koblenz an. Ihr Entdecker und Förderer war der Generalmusikdirektor Dr. Wilhelm Schmidt-Scherf (1904–1990). Nach Schließung des Theaters musste sie während des Krieges in einer Weißblechdosenfabrik in Weißenthurm am Fließband arbeiten. Wegen einer schweren Anämie wurde sie zur Erholung aufs Land geschickt und kam in das Dorf Hassenberg bei Mitwitz in Oberfranken, wo sie bis Kriegsende blieb. Dort begann sie auch wieder mit dem Singen und gab in Neustadt bei Coburg Hauskonzerte. 1946 holte sie der Intendant Günther Rennert an die Hamburgische Staatsoper, wo sie 1947 als Oskar, Page in Giuseppe Verdis Ein Maskenball, debütierte.

    1952/53 unternahm sie ihre ersten Auslandstourneen bis nach Nord- und Südamerika und trat zum ersten Mal im amerikanischen Fernsehen auf. 1954 debütierte Rothenberger bei den Salzburger Festspielen in Rolf Liebermanns Penelope unter dem Dirigenten George Szell und dem Regisseur Oscar Fritz Schuh (Ausstattung: Caspar Neher). 1957 folgte Liebermanns Die Schule der Frauen (Szell, Schuh, Neher), 1958 die Zdenka in Strauss' Arabella unter dem Dirigat von Joseph Keilberth und der Regie von Rudolf Hartmann. Zur Eröffnung des neuen Großen Festspielhauses war sie 1960 die Sophie in einer auch verfilmten Aufführung von Strauss' Der Rosenkavalier unter Herbert von Karajan (Regie: Hartmann; Bühnenbild: Teo Otto). 1965 sang sie in Salzburg an der Seite von Fritz Wunderlich die Konstanze in der Inszenierung von Die Entführung aus dem Serail durch Giorgio Strehler (Regie) und Luciano Damiani (Ausstattung), die von Zubin Mehta dirigiert wurde. Rothenberger sang in Wiederaufnahmen dieser Produktion bis 1970. Ihre letzte Salzburger Partie war 1969 und 1970 die Fiordiligi in Mozarts Così fan tutte unter Seiji Ozawa und Jean-Pierre Ponnelle.


    Weiteres in dem sehr umfangreichen Artikel kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Anneliese_Rothenberger


    Heute wäre sie 95 Jahre alt geworden.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

    Einmal editiert, zuletzt von William B.A. ()

  • 19. Juni 2019, Fortsetzung:


    Sängerinnen II:


    Marisa Galvany,    amerikanische Sopranistin und Mezzosopranistin, * 19. 6. 1936 --- 83. Geburtstag

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    Barbara Cramm,    deutsche Sopranistin, * 19. 6. 1966 --- 53. Geburtstag

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    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 19. Juni 2019, Fortsetzung:


    Sänger:


    Helge Rosvaenge,     dänischer Tenor, * 29. 8. 1897 - + 19. 6. 1972 --- 47. Todestag

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    Murray Dickie,    schottischer Tenor und Regisseur, * 3. 4. 1924 - + 19. 6. 1995 --- 24. Todestag

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    Liebe Grüße


    Willi:)


    Tibor Brouwer,    deutscher Bariton, * 19. 6. 1985 --- 34. Geburtstag

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    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 19. Juni 2019, Fortsetzung:


    Organist:


    Charles de Wolff,     holländischer Organist und Dirigent, * 19. 6. 1932 - + 23. 11. 2011 --- 87. Geburtstag


    Liebe Grüße


    Willi:)


    Klarinettisten:


    Alois Brandhofer,     österreichischer Klarinettist und Hochschullehrer, * 19. 6. 1951 --- 68. Geburtstag


    Michael Riessler,    deutscher Klarinettist und Komponist, * 19. 6. 1957 --- 62. Geburtstag


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).


  • Ich besitze diese alte 17er LP mit HEINRICH SCHLUSNUS, und bin von der gleichzeitig offenbarten Einfachheit des Vortrags, wie auch der Fülle und Kraft seiner Stimme immer wieder beeindruckt und berührt. Wirklich ein Juwel in meiner LP-Sammlung, und wer ein Liebhaber dieser Stimme ist, und diese historische Aufnahme noch nicht besitzt, der sollte sich diese bei Amazon noch verfügbare Aufnahme sichern.


    Heinrich Schlusnus in Memoriam, Agnus Die (Bizet), Caro mio ben (Giorddani), Ave Maria - Bach-Gounod, Largo - Händel

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    wok



  • Gerne erinnere ich mich an den 96. Geburtstag des großartigen holländischen Geigers HERMAN KREBBERS, der erst im Mai letzen Jahres starb, der auch ein gesuchter Pädagoge war, Lehrer u. a. von FRANK PETER ZIMMERMANN.


    Seine so gefühlvolle Einspielung von MAX BRUCH's Violinkonzert mit dem EUROPA-ORCHESTER unter HEIN JORDANS hat für mich neben der etwas mehr virtuosen Aufnahme durch ISAAC STERN unter ORMANDY Referenzstatus. Auf seiner Geige "Guarneri del Gesù von 1741 zaubert er einzigartige Töne und Klänge, die in ihrer Stimmung dem so romantischen Charakter dieser Komposition voll Rechnung tragen, ohne dabei dem häufig so süßlichen Duktus manch anderer Interpreten zu erliegen.


    HERMAN KREBBERS debütierte bereits im Alter on 9 Jahren als Solist. 1950 wurde er zum Konzertmeisters des RESIDENZORCHESTERS DEN HAAG ernannnt. Er war Mitbegründer des berühmten GUARNERI-TRIOS.


    Interessant auch seine Einspielung auf TELEFUNKEN von NARDINIS Concerto für Violine, Streichorchester und Cembalo Continuo A-Dur mit dem AMSTERDAMER KAMMERORCHESTER unter ANDRÉ RIEU sen, mit GUSTAV LEONHARD, Cembalo.




    Violinkonzert / Violinromanzen Nr. 1 + 2 [Vinyl LP]


    Violinkonzert / Violinromanzen Nr. 1 + 2 [Vinyl LP]

    von Max Bruch - Herman Krebbers / The Europa Orchestra ; Hein Jordans , Ludwig van Beethoven - Igor Ozi

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    wok

  • Lieber wok,


    wiederum herzlichen Dank füt deine Ergänzungen!


    20. Juni 2019:


    Komponisten I:


    Carl Friedrich Abel,     deutscher Komponist und Gambist, * 22. 12. 1723 - + 20. 6. 1787 --- 232. Todestag

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    Joseph Martin Kraus,     deutsch-schwedischer Komponist, * 20. 6. 1756 - + 15. 12. 1792 --- 263. Geburtstag

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    Hier haben wir schon unser erste heutige besondere Erinnerung:


    Jacques Offenbach,    * 20. 6. 1819 - + 5. 10. 1880, war ein deutsch-französischer Komponist und Cellist. Er gilt als Begründer der modernen Operette als eigenständiges und anerkanntes Genre des Musiktheaters. Seine bekanntesten Stücke sind die Tanznummer Cancan aus Orpheus in der Unterwelt sowie die Barcarole aus Hoffmanns Erzählungen.:

    Hier die Barcarole mit der wunderbaren Elina Garanca und der ebenso wunderbaren Anna Netrebko

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    Jakob Offenbachs Eltern waren der Kantor, Komponist und Dichter Isaac Offenbach (1779/1781–1850) und seine Frau Marianne Rindskopf, Tochter eines Geldwechslers und Lotterieunternehmers. Die Familie lebte zunächst noch in Deutz, seit 1816 in Köln am Großen Griechenmarkt. Hier übte der Vater das Amt des Kantors in der Kölner Synagogengemeinde der Glockengasse aus.

    Jakob kam als siebtes von zehn Kindern zur Welt, einige seiner Geschwister zeigten Talent für Violine (Julius) oder Piano (Isabella). Jakob Offenbach erhielt den ersten Cello- und Violinunterricht von seinem Vater. Ab dem 25. November 1830 trat Jakob mit Isabella und Juda im Gymnicher Hof (am Neumarkt) als Trio auf, um Geld für den Musikunterricht zu verdienen.

    Um seinen Söhnen Jakob und dem vier Jahre älteren Julius (Jules) eine bessere Musikausbildung zu ermöglichen, reiste der Vater mit ihnen im November 1833 nach Paris. Das dortige Conservatoire national de musique et de déclamation stand damals Ausländern nicht offen; in einem Erlass des Jahres 1822 hatte der Minister verfügt, dass er sich die Zulassung von Ausländern vorbehalte. Selbst Franz Liszt erhielt durch den Leiter Luigi Cherubini wegen dieses Vorbehalts keine Zulassung. Der mit Empfehlungsbriefen angereiste Vater blieb hartnäckig und bekam die Zulassung für Sohn Jakob noch am 30. November 1833 (Eintragung in die Schülerliste). Jakob zog in eine Dachboden-Wohnung in der rue des Martyrs Nr. 23 und besuchte die Celloklasse von Olive-Charlier Vaslin (1794–1889), die er ohne Abschluss 1834 freiwillig wieder verließ. Jakob – der sich nunmehr Jacques nannte – begann 1835 als Cellist bei der Opéra-Comique für ein Monatsgehalt von 83 Francs und erhielt ab 1837 Kompositionsunterricht bei Jacques Fromental Halévy.

    Seit 1836 komponierte er kleinere Romanzen, Walzer und Salonstücke (Winterblumen, französisch Fleurs d’hiver, 1836; Rebecca, 1837), 1838 verlor er seine Stelle bei der Opéra-Comique. 1841 lernte er die Spanierin Hermine d’Alcain kennen, deren Vater als Konzertagent tätig war und Offenbachs erste Konzertreise im Mai 1844 an den Londoner Königshof ermöglichte, wo er vor Königin Victoria musizierte. Nachdem Offenbach zum Katholizismus konvertiert war, durfte er Hermine d’Alcain (1826–1887), die katholische Tochter eines spanischen Karlistenführers, am 14. August 1844 heiraten. Gemeinsam hatten sie fünf Kinder, Berthe (* 1845), Minna (* 1850), Pépita (* 1855), Jacqueline (* 1858) und Auguste (* 1862). Sein erstes Stück L'Alcôve erschien 1847, es folgte 1849 Marietta (in Köln auf Deutsch als Marielle oder Sergeant und Commandant aufgeführt). Jacques zog während der Deutschen Revolution zwischen März 1848 und Juli 1849 mit seiner Familie nach Köln, weshalb er dort Marietta neufasste. Bereits 1849 kehrte die Familie zurück nach Paris, wo er im selben Jahr die Stelle als Kapellmeister am Théâtre-Français annahm und sein Werk Pepito im Oktober 1853 im Théâtre de variétés aufführte. 1855 verließ er das Théâtre-Français. Mit Fortunios Lied (französisch La chanson de Fortunio; Uraufführung am 5. Januar 1861) feierte er seinen ersten Bühnenerfolg. Hier machte er sich einen Ruf als hervorragender Virtuose und spielte mit Pianisten wie Anton Rubinstein, Franz Liszt und Felix Mendelssohn Bartholdy.

    Büste Jacques Offenbachs auf dem Friedhof von Montmartre in Paris


    Weiteres in dem sehr umfangreichen Artikel gibt es hier zu lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Jacques_Offenbach


    Heute ist Jacques Offenbachs 200. Geburtstag.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 20. Juni 2019, Fortsetzung:


    Komponisten II:


    Fridolin Braungardt,    deutscher Komponist, * 20. 6. 1829 - + 4. 6. 1866 --- 190. Geburtstag (nahm sich möglicherweise infolge Depressionen kurz vor seinem 37. Geburtstag das Leben)


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    Caspar Joseph Brambach,     deutscher Komponist, 14. 7. 1833 - + 20. 6. 1902 --- 117. Todestag

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    Liebe Grüße


    Willi:)

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    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 20. Juni 2019, Fortsetzung:


    Komponisten III:


    Riccardo Drigo,    italienischer Komponist und Dirigent, * 20. 6. 1846 - + 1. 10. 1930 --- 173. Geburtstag

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    Anthon van der Horst,    holländischer Komponist, Organist, Dirigent und Musikpädagoge, * 20. 6. 1899 - + 7. 3. 1965 ---   120. Geburtstag

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    Jehan-Ariste Alain,    französischer Komponist und Organist, Bruder von Olivier Alain und Marie-Odile und Marie Claire Alain, * 3. 2. 1911 - + 20. 6. 1940 --- 79. Todestag (mit nur 29 Jahren in einem Gefecht bei Saumur gefallen!) (Marie-Odile Alain, Pianistin, Organistin und Sopranistin, starb beim Bergsteigen in den Alpen mit nur 24 Jahren)


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    Prélude et fugue sur le nom d'Alain, komponiert von seinem Freund Maurice Duruflé im Gedenken an den gefallenen Freund

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    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 20. Juni 2019, Fortsetzung:


    Komponisten IV:


    Allan Pettersson,   schwedischer Komponist und Bratschist, * 19. 9. 1911 - + 20. 6. 1980 --- 39. Todestag


    Liebe Grüße


    Willi:)


    Rainer Bischof,     österreichischer Komponist und Musikmanager, * 20. Juni 1947 --- 72. Geburtstag


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 20. Juni 2019, Fortsetzung::


    Sängerinnen I:


    Giannina Arangi-Lombardi,    italienische Sopranistin, * 20. 6. 1891 - 9. 7. 1951 --- 128. Geburtstag

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    Helen Traubel,    * 20. 6. 1899 - + 28. 7. 1972 ---   120. Geburtstag

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    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 20. Juni 2019, Fortsetzung:


    Sängerinnen II:


    Elfride Trötschel,     deutsche Sopranistin, * 22. 12. 1913 - + 20. 6. 1958 --- 61. Todestag


    Liebe Grüße


    Willi:)


    Ethna Robinson,    irische Mezzo-Sopranistin * 20. 6. 1956 --- 63. Geburtstag

    Ethna Robinson und Rosa Mannion als Hänsel und Gretel


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 20. Juni 2019, Fortsetzung:


    Sänger:


    Heiner Horn,     deutscher Bass, * 20. 6. 1920 - + 17. 7. 2013 --- 99. Geburtstag


    Liebe Grüße


    Willi:)


    Wolfgang Neumann,     österreichischer Tenor, * 20. 6. 1945 --- 74. Geburtstag


    Brent Ellis,    amerikanischer Bariton, * 20. 6. 1946 --- 73. Geburtstag



    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Diese beiden waren, wie ich erst jetzt merkte, noch im falschen Jahr gespeichert. Spät kommen sie, jedoch nicht zu spät:


    20. Juni 2019, Fortsetzung:


    Dirigenten:


    Wilfrid Pelletier,     kanadischer Dirigent und Pianist, * 20. 6. 1896 - + 9. 4. 1982 --- 123. Geburtstag


    Sir Charles Groves,    britischer Dirigent, * 10. 5. 1915 - + 20. 6. 1992 --- 26. Todestag


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 20. Juni 2019, Fortsetzung:


    Pianistin:


    Ingrid Haebler,    österreichische Pianistin, * 20. 6. 1926 --- 93. Geburtstag


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    Malcolm Frager,    amerikanischer Pianist, * 15. 1. 1935 - + 20. 6. 1991 --- 28. Todestag (Frager starb im Alter von nur 56 Jahren an Krebs).


    Liebe Grüße


    Willi:)


    André Watts,     amerikanischer Pianist, * 20. 6. 1946 --- 73. Geburtstag


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 20. Juni 2019, Fortsetzung:


    Organistin:


    Anne-Marie Barat,    französische Organistin * 20. 6.1948 - + 21. 12. 1990 --- 71. Geburtstag (Sie kam mit erst 42 Jahren bei einem Verkehrsunfall ums Leben.)

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    Liebe Grüße


    Willi:)


    Organist:


    Christian Schmitt-Engelstadt,    deutscher Organist * 20. 6. 1967 --- 52. Geburtstag

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    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    Cembalist:


    Ralph Kirkpatrick,      amerikanischer Cembalist, * 20. 6. 1911 - + 13. 4. 1984 --- 108. Geburtstag

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    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 20. Juni 2019, Fortsetzung:


    Bläser:


    Herbert Hriberschek  Agustsson,     isländischer Hornist und Komponist, * 8. 8. 1926 - + 20. 6. 2017 --- 2. Todestag


    Liebe Grüße


    Willi:)


    Bratschistin:


    Ruth Killius,     deutsche Bratschistin, *20. 6. 1968, --- 51. Geburtstag (verheiratet mit dem Geiger Thomas Zehetmair)


    Bratschist:


    Hatto Beyerle,    deutsch-österreichischer Bratschist, Dirigent und Hochschulprofessor, * 20. 6. 1933 --- 86. Geburtstag

    [img]https://images-na.ssl-images-a…/images/I/51kbtazSqVL.jpg[img]

    [img]https://konzertvereinigung.at/…hatto_beyerle-300x200.jpg[/img]

    Die beiden Abbildungen lassen sich leider nicht öffnen, und ich bin heute des Suchens müde, zumal ich noch oft von anderen Threads unterbrochen wurde.


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 20. Juni 2019, Fortsetzung:


    Mit den Streichern und einem nicht so häufigen runden Geburtstag wollen wir den heutigen Durchgang beschließen:


    Geiger:


    Alois Kottmann,    * 20. 6. 1929, ist ein deutscher Geiger, Musikpädagoge, Hochschullehrer und Mäzen:


    Alois Kottmann wuchs im Hause seiner Familie mit zwei Geschwistern als Sohn eines Silberschmieds auf. Insbesondere seine musikliebende Mutter setzte alles daran, ihre drei Kinder musikalisch ausbilden zu lassen. Sein Musiklehrer an der Hohen Landesschule (Gymnasium) in Hanau regte ihn zum Geigenspiel an. Nach seinem Abitur nahm Kottmann zunächst in privatem Rahmen Violin-Unterricht im Hause Hölscher, wo er durch die Freundschaft zu Gert Hölscher (1930–2010) musikalisch besonders gefördert wurde. Auf diese Weise lernte er früh den Pianisten Günter Ludwig kennen. An der Musikhochschule Frankfurt am Main studierte Kottmann schließlich bei Marie-Louise Graef-Mönch, der Assistentin von Alma Moodie, und wurde nach Carl Flesch ausgebildet. Bei ihr hatte er bereits Jahre vor dem Abitur Unterricht genommen.

    Beim Hochschulwettbewerb in Hamburg wurde Kottmanns Geigenspiel prämiert. Nach seinem Konzertexamen war er zunächst als Geigenlehrer an der Odenwaldschule beschäftigt. Ab 1958 war Kottmann als Hochschullehrer am renommierten Hoch'schen Konservatorium in Frankfurt am Main tätig. Später war er auch als Dozent an der Frankfurter Musikhochschule, an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main und an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz aktiv. Von 1977 bis 1979 war er kommissarischer Leiter von Dr. Hoch's Konservatorium.

    Kottmann studierte hauptsächlich bei Walther Davisson, Kurt Hessenberg, Gustav Lenzewski, August Leopolder und Helmut Walcha. Zudem kam es zu Begegnungen mit der Familie von Bethmann, Anton Biersack, Reinhold Finkbeiner, Erich Flinsch, Karl Freitag, Karlheinz Ludwig Funk, Ludwig Hoelscher, Richard Rudolf Klein, Dieter Lindemann, Otmar Mácha, Thomas Magyar, Yehudi Menuhin, Ginette Neveu, Elly Ney, Váša Příhoda, Max Rostal, Gerhard Taschner, Rüdiger Volhard, Bruno Vondenhoff und Friedrich Zipp.


    Musik ist kein Mittel zur Selbstdarstellung, sondern ein Medium der Kommunikation zwischen Menschen.

    – Prof. h. c. Alois Kottmann


    Weiteres in dem umfangreichen Artikel kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Alois_Kottmann


    Heute feiert Alois Kottmann seinen 90. Geburtstag.


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:


    Franz Ries,     deutscher Geiger, Komponist, Musikalienhändler und Verleger, * 7. 4. 1846 - + 20. 6. 1932 --- 87. Todestag


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).


  • Ich freue mich sehr darüber, daß Willy den Todestag von CARL FRIEDRICH ABEL nicht vergessen hat. Es existiert ja ein ausrührlicher Thread über diesen Komponisten von Alfred, und auch ich habe schon mit mehreren Beiträgen an das Schaffen von CFA erinnert.

    Schon in meiner frühen Jugend wurde ich vor mehr als 60 Jahren durch gelegentliche Konzertsendungen im Rundfunk auf ABEL aufmerksam, und ich beschäftigte mich seitdem besonders intensiv mit dessen Leben und Schaffen. Sehr gute Einblicke hierzu lieferte mir auch das Buch WALTER KNAPES "Karl Friedrich Abel - Lieben und Werk eines frühklassischen Komponisten" mit vielen interessanten Notenbeispielen. Seine Musik erkenne ich schon nach wenigen Takten, was durchaus für seinen spezifischen Musizierstil spricht. PAUL DOMBRECHT z. B. gelingt es mit seinem Ensemble "Il Fondamento", den richtigen Ton für ABEL's zauberhafte frührklassischen Ouvertüren und Sinfonien zu treffen, und mitreißend die schnellen Sätze der Werke, wie auch stilsicher und einfühlsam die immer wieder gerühmten verträumten, empfindsamen Adagios ABELs wiederzugeben. Eine Musik,zeugend von großem kompositorischem Können und klanglicher Ästhetik, voller immer wieder neuer, überraschender Einfälle in einem durchaus ganz eigenen Stil, der am ehesten an HAYDN erinnert. Wer sich für eine Zeitlang einmal der Unrast und Hektik unserer Zeit entziehen will, dem sei als Medizin ABEL's Musik empfohlen, vor allem seine Kompositionen für sein Parade-Instrument, die Gambe, die dann auch neugierig machen auch seine Klavier- und Flötenkonzerte, und seine vielfältige Kammermusik zu hören. Kompositionen für Viola da Gamba solo gehören unbedingt dazu. Gewiß huldigte CFA noch dem galanten Stil der MANNHEIMER SCHULE, doch geht er vielfach doch schon eigene neue Wege, und die wunderbar versonnenen Mittelsätze seiner Sinfonien und Konzerte ließen in jener Zeit aufhorchen und fanden großen Gefallen. LEOPOLD MOZART empfahl seinem Sohn zu dessen London-Reise auch ganz ausdrücklich , ABEL aufzusuchen und dessen Werke zu studieren, was dieser auch prompt befolgte, indem er einige seiner Sinfonien kopierte, um daraus zu lernen.Auch JOHANN CHRISTIAN BACH war von dem Kompositionsstil ABELs angetan, vor allem aber von dessen hoher Virtuosität auf der Gambe. Die von den Beiden ins Leben gerufene BACH-ABEL-CONCERTS schrieben von 1760 - 1785 in ganz Europa Musikgeschichte.

    Ab den 50er Jahren suchte ich verzweifelt nach Schallplattenaufnahmen von CFA, doch selbst in 1969 verzeichnete der Bielefelder Katalog ganze 2 LPs von ABEL! Inzwischen hat man längst die vielfältige Kunst dieses Komponisten erkannt, und es dürften schon mehr als 25 Aufnahmen von seinen Kompositionen veröffentlicht worden sein.


    Einige für mich besonders hörenswerte Einspielungen als kleine Beispiele der Kompositionskunst von CARL FRIEDRICH ABEL:







    /www.youtube.com/watch?v=_j0NOvvVgCw


    /www.youtube.com/watch?v=c7kVfDN-Qho


    Ganz besonders interessant finde ich die CD mit dem Titel "MR ABEL'S FINE AIRS", auf der die ganz hervorragende Gambistin SUSANNE HEINRICH 24 Stücke für Viola da Gamba solo spielt! Kann ich sehr empfehlen!


    wok



    Zitat

  • Vielleicht doch lieber in einer Rubrik "Anmerkungen zum Jubiläums-Thread" statt direkt hier in der Rubrik?

    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"


    Bis auf weiteres keine neuen Beiträge mehr von mir außerhalb meiner Besetzungsrubriken!