ROSSINI IN WILDBAD im 31. Festivaljahr vom 11.-27. Juli 2019...

  • Do. 11.7. 20.00 BWP Rossini-SinfonieKonzert

    Fr. 12.7. 19.40 KT Die Musikakademie – L’accademia di musica

    Sa. 13.7. 15.40 KT Die drei Buckligen – I tre gobbi

    So. 14.7. 11.15 KT Rossini & Co.

    Do. 18.7. 19.00 TH Corradino Eisenherz – Matilde di Shabran

    Fr. 19.7. 15.40 KT Die drei Buckligen – I tre gobbi

    Fr. 19.7. 19.40 TH Romilda e Costanza

    Sa. 20.7. 11.15 KT Die Musikakademie – L’accademia di musica

    Sa. 20.7. 14.45 KT Trio Zedda

    Sa. 20.7. 19.00 KT Tancredi

    So. 21.7. 11.15 KT Rossini & Co.

    So. 21.7. 15.40 KT Corradino Eisenherz – Matilde di Shabran

    Mo. 22.7. 19.00 FP Match mit Rossini

    Di. 23.7. 19.40 KT Tancredi

    Mi. 24.7. 19.00 EK Gorecki Kammerchor

    Do. 25.7. 11.15 KT Tancredi

    Do. 25.7. 19.40 TH Rossini Alternativen – Festkonzert

    Fr. 26.7. 11.15 KT Die Musikakademie – L’accademia di musica

    Fr. 26.7. 19.00 TH Romilda e Costanza

    Sa. 27.7. 11.15 KT Die drei Buckligen – I tre gobbi

    Sa. 27.7. 15.40 KP Belcanto Treff frei!

    Sa. 27.7. 19.00 TH Corradino Eisenherz – Matilde di Shabran

    So. 28.7. 11.15 KT Rossini & Co.

    So. 28.7. 15.40 KT Tancredi


    Die drei Buckligen – I tre gobbi Königl. Kurtheater

    Eine „reizende“ Dame Madame Vezzosa nimmt ihre reichen Verehrer

    aus und verhöhnt diese blind verliebten Gecken als Bucklige. Aber wie

    es so ist: Wer mit einem Finger auf andere zeigt, zeigt mit drei Fingern

    auf sich selbst … Nach dem umwerfenden Erfolg der jugendlich-

    frischen Studentenoper Le cinesi – Die Chinesinnen von Manuel García

    setzt die Akademie BelCanto wieder auf eine Komödie dieses Autors,

    dieses Mal mit einem Libretto nach Carlo Goldoni und als Gastspiel aus

    Bologna. Lorenzo Regazzo hat einen Gastauftritt angekündigt …

    Die Semistage-Produktion von Jochen Schönleber ist zugleich die

    moderne Erstaufführung.


    Corradino, Eisenherz und Schönheit

    oder Matilde di Shabran

    In dieser Komödie – seiner letzten für Italien – hat Rossini ein

    Feuerwerk musikalischer Formen und Ideen gezündet. Dieses brillante

    und dramaturgisch interessante dramma giocoso hat die gleiche

    Gattungsbezeichnung wie Mozarts Don Giovanni und auch hier darf

    man rätseln, ob die Hauptfigur Corradino, der Frauen- und Poeten-

    hasser, eine eher lächerliche oder eine tragische Figur ist. Matilde wird

    ihn heilen. Für diese anspruchsvolle und groß besetzte Oper haben wir

    mit Alisdair Kent, Sara Blanch, Victoria Yarovaya, Giulio Mastrototaro,

    Emmanuel Franco eine ideale Besetzung. Wir spielen die Oper in einer

    eigens erstellten Neuedition in der Fassung der römischen Uraufführung

    von 1821. Stefania Bonfadelli, in zahlreichen Rossini-Rollen auf der

    Bühne umjubelt, hat eine vielversprechende Regie-Karriere begonnen.

    Es dirigiert José Miguel Pérez-Sierra.


    Romilda e Costanza

    Wir nutzten beherzt eine einmalige Gelegenheit, ein erst jüngst

    bekannt gewordenes Manuskript zu spielen: Meyerbeers erste

    italienische Oper, ganz unter dem Eindruck von Rossinis Erfolgen

    entstanden, sollte 1817 in Venedig aufgeführt werden, fand dann aber

    den Weg nach Padua. Die Oper weist Nummern von außergewöhnlicher

    Schönheit auf. Es handelt sich um eine Semiseria mit gleich zwei Buffo-

    Hauptrollen (Giulio Mastrototaro und Emmanuel Franco) sowie zwei

    Frauen (Antonella Colaianni und Silvia Dalla Benetta), welche

    denselben Mann (Patrick Kabongo, Tenor) lieben. Am Pult der

    konzertanten Aufführung steht Luciano Acocella.

    (Diese moderne Erstaufführung ersetzt die früher angekündigte

    Aufführung von Emma di Resburgo).


    Die Musik-Akademie – L’accademia di musica

    Auch für die szenische Eröffnung haben wir einen Knaller: Bassist

    Lorenzo Regazzo hat im Vorjahr La cambiale di matrimonio (erschien

    bereits als DVD!) zu einer schrillen Persiflage auf das Regietheater

    gemacht. In diesem Jahr verspricht er, diese Farsa mit komischen

    Verwicklungen um die Vorbereitung eines Konzerts ganz brav in Szene

    zu setzen. Können wir ihm glauben? Der bekennende Venezianer

    scheint der ideale Regisseur für dieses pausenlose Werk von Johann

    Simon Mayr, das 1799 für Venedig komponiert wurde. Die musikalische

    dig komponiert wurde. Dihat Nicola Pascoli.


    Tancredi (Venedig/Ferrara 1813)

    Tancredi ist nicht eine der meistgespielten, aber eine bei Kennern äußerst beliebte Oper des Maestro.

    Mit diesem bezaubernden elegischen Werk wurde Rossini 1813 auf einen Schlag auch im Ausland

    berühmt. Zum ersten Mal soll eine integrale Aufnahme der tragischen Fassung von Ferrara versucht werden,

    In welcher Tancredi vor den Augen seiner Amenaide stirbt. Wir wollen Rossini so spielen, wie er es selbst angegeben hat. So schlicht lässt

    sich das Projekt beschreiben. Zudem wollen wir den Tancredi im winzigen Kurtheater sehr genau auf

    die Personen inszenieren: ein Kammerspiel, keine große Oper… Auch das verspricht ungewöhnliche

    Lösungen.

    Tancredi Diana Haller

    Amenaide Elisa Balbo

    Argirio Patrick Kabongo

    Orbazzano Ugo Guagliardo

    Isaura Antonella Colaianni

    Ruggiero Diletta Scandiuzzi

    Gorecki Chamber Choir Krakow Passionart Orchestra Krakow

    Maestro al fortepiano Michele D`Elia

    Dirigent Antonino Fogliani


    9 x werde ich in Wildbad sein! :jubel:


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)