Ode an die Elektronenröhre im HIFI Bereich

  • Und wenn man da durch ist, bleibt zum Schluß noch die Anpassung an die Raumakustik zu bewältigen.

    Das würde ich eher als leichte Übung sehen (ausser man ist verheiratet)

    Denn hier gibt es immer ungewissen Spielraum.

    Eine Stradivari klingt in (fast) jedem Raum wie ein Stradivari.

    Was mir an Aktivboxen nicht gefällt und was auch bei den heutigen Verstärkern ein Problem ist, das sind die fehlenden Klangregelmöglichkeiten.

    Zum einen kann man damit Hörschwächen korrigieren, ein wenig die Raumakustik austricksen UND auch den schlechten Geschmack eines Tontechnikers austricksen.

    Es ist genauso wie das Diktat einiger Köche, die da meinen Salz und Pfeffer von den Tischen zu verbannen, die allein sie wüssten wie man richtig würzt.....


    mfg aus Wien

    Alfred



    PS: Über Lautsprecher gern ein eigenener Thread....

    Wer Beethoven-Sinfonien fälscht oder gefälschte in Umlauf bringt, wird mit dem Anhören eines Endlosbandes aller Werke von Schönberg bestraft; von der Dauer 1 Woche bis zu 4 Wochen

  • Hallo Alfred,


    schallharte oder überdämpfte Räume sind die bekannten akustischen Probleme, die man - wenn die angesprochene Oberhoheit im Raum besteht - selbst recht gut korrigieren kann.


    Anders ist es damit:


    Zitat

    Die Realität:

    Übliche Mehrwegesysteme mit passiven Frequenzweichen verändern den Zeitablauf des Originalklangs. Hochtöner kommen zuerst, dann spielen die Mitteltöner und zuletzt kommt der Bass. Der vom Lautsprecher ausgehende Direktschall wird vielfach an Boden, Decke und Seitenwänden, an Möbeln und anderen Einrichtungsgegenständen reflektiert, hin- und hergeworfen, absorbiert und verstärkt. Am Hörplatz kommt ein Signal an, welches nicht mehr dem Signal entspricht, das am Lautsprecher erzeugt wurde.


    Was man dagegen machen kann:

    Zitat

    Die Lösung:

    Am Hörplatz wird der eintreffende Schall anhand eines Meßsignals aufgenommen und analysiert. Hierbei wird ein besonderer Wert auf die Qualität des Direktschalls innerhalb eines einstellbaren Zeitfensters gelegt. Anhand einer Zielkurve, die der Anwender gemäß seinen Hörgewohnheiten beeinflussen kann, wird ein Korrekturfilter ermittelt. Mit diesem Korrekturfilter wird später bei der Wiedergabe das Signal so korrigiert, dass sich am Hörplatz ein optimaler Klang einstellt.

    Bei tiefen Frequenzen entstehen aufgrund des Raums stehende Wellen, auch bezeichnet als Raummoden. Hierbei werden bestimmte Frequenzen verstärkt, andere wiederum abgeschwächt. Zu laute Pegel werden vermieden, indem das Musiksignal in diesem Frequenzbereich abgeschwächt wird. Zu schwache Pegel werden verstärkt.

    Es grüßt


    Karl

  • Ja - man kann einiges Machen - Aber PRINZIPIEL bleibt Konsevenklang immer synthetisch.

    Aber wir sollten jettz langsma wirklich ein Spezialthema "Lautsprecher "starten - wennes nicht beireits eines gibt...


    mfg aus Wien

    Alfred

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  • Hallo Alfred,


    da darf ich aus Erfahrung widersprechen.


    Kann man die vielen Hürden der heimischen Stereofonie meistern, hört man - bei guter Mikrofonierung der Aufnahme - mehr als im Konzert und das - durch die gegebene Zeitrichtigkeit - ohne klangliche Verfälschung.


    Man hat das Ohr nicht im Publikum, sondern dort, wo der Solist bzw. Dirigent steht und kann z.B. die überragenden Fertigkeiten einer ASM mit der angesprochenen Stradivari mitverfolgen, die feinen und feinsten Vibrationen der Saiten kommen dabei durch.


    Dinge, die vor Jahren noch nicht denkbar und technisch möglich waren.


    Es grüßt


    Karl

  • Ach da könnten wir stundenlang diskutieren. so beeinflussen sich die beiden Stere-Öautsprcher gegenseitig durch Interferenzen ud ausserdem regen sie sich im Bassbereich gegenseitige zu schwingungen an.

    Letztlich ist es ganz klar, daa eine Papp- oder sonstige Fläche nicht die schwingungen eienr Saite hundertprozentig reproduzieren jann (es ist schon ein Wunder, daß es soo gut geht. Dann schau wir uns mal ein Rechteck am Oszilloskop an, wobei ich erst jüngst gelesen habe, daß das noch ein eher harmlose verunstaltung des Signals ist, venn man mehrer Signale überineinder legt - DANN gehts erst richtig los.

    NATURGETEU, da würde ich drunter verstehen, wenn eine Testperson mit verbundenen Augen einen SPRECHENDEN Menschen nicht vom einer über Lautsprecher wiedergegbenen Stimm zu unterscheiden ist - und das dann in weiterer Folge für jeders Schallereignis - aber die menschliche Stimme ist vermutlich am schwierigsten wiederzugeben....


    mfg aus Wien

    Alfred

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  • Hallo Alfred,


    die technischen Probleme bei Lautsprechern und die der Raumakustik kennt ja eigentlich jeder, der über Kopfhörer und anschließend über die Lautsprecher hört.


    Was hier zwischenzeitlich möglich ist, kann letztendlich nur durch die persönliche Erfahrung bei privaten Workshops in Sachen HiFi erfahren werden.


    Klar ist natürlich, daß hier im Forum kein Mangel an der sicheren Beurteilung von natürlichem Klang vorhanden wäre.


    Es grüßt


    Karl

  • NATURGETEU, da würde ich drunter verstehen, wenn eine Testperson mit verbundenen Augen einen SPRECHENDEN Menschen nicht vom einer über Lautsprecher wiedergegbenen Stimm zu unterscheiden ist -

    Ich möchte dazu den besten Blindtest beitragen, den man "geschenk" bekommen kann. Es war glaube ich auf der Meddle von Pink Floyd. Da bellen Hunde im Hintergrund und meine Hündin hat zurückgebellt. Spricht für eine ziemlich gute, originalgetreue Übertragung des Signals. Passiert nicht mit jedem Setup ..... ;)

    His Master´s Voice

    Einmal editiert, zuletzt von Cello_perfekt ()