Moderne Inszenierung - ohne die Handlung zu beschädigen

  • In Wien gehört leider für viele Touristen, die sonst keine Berührung mit klassischer Musik gehabt zu haben scheinen, ein Staatsopernbesuch dazu, wobei es eine Oper sein muss, kein Ballett. Dadurch ist es relativ egal, was wie geboten wird, fast alles ist voll, und ziemlich viele folgen weder der Handlung noch der Musik und wissen nicht, dass leise Gespräche stören (insbesondere, wenn z.B. Mimi stirbt :cursing:).

    Aber es ist noch tolerabel ... ich will nicht zu viel jammern.

  • Aber es ist noch tolerabel ... ich will nicht zu viel jammern.

    Letztlich ja, zumindest in den meisten Fällen. Und schließlich, worüber soll ich mich denn auch in der zweiten Pause aufregen, wenn Sänger, Dirigent oder Regie schon in der ersten Pause durchgefallen sind ...

    mfG Michael


    Eine Meinungsäußerung ist noch kein Diskurs.

  • Ich habe es bisher hier nur einmal - und zwar im Theater - erlebt, dass zu Beginn der Ouvertüre einer Operette geschwätzt und mit Bonbonpapier geraschelt wurde, bis wir zur Ruhe mahnten. Das war eine Gruppe älterer Damen, die hinter uns saßen, möglicherweise ein Gruppenausflug aus einem Heim. Ansonsten kenne ich während der Vorstellung höchsten einmal ein Hüsteln, was sich wohl nicht immer vermeiden lässt.


    Liebe Grüße

    Gerhard

    Alle Kunst ist der Freude gewidmet, und es gibt keine höhere und keine ernsthaftere Aufgabe, als die Menschen zu beglücken. Die rechte Kunst ist nur diese, welche den höchsten Genuß verschafft.
    (Schiller: Die Braut von Messina, Kapitel 2)