Opernparodien. Muß man Oper ernst nehmen?

  • Beim Blättern in div. Opernthreads ist mir immer wieder der Bierernst aufgefallen, mit welchem sich Anhänger traditioneller Inszenierungen (wozu ich mich in jedem Fall zähle) und Anhänger modernisierter Inszenierungen ihre Meinung an den Kopf rieseln.


    Oper kann aber auch viel mehr sein, ebenso wie Ballett. Manch einer parodiert einzelne Opern, komplett oder ausschnittweise, und das halte ich für verbindend und auffassungsübergreifend.

    Deshalb nehme ich den ernsthaften Kleinkrieg zum Anlaß, das Ganze mal von der humoristischen Seite zu betrachten. Nicht von einem Opernführer für Biertrinker oder Katzen, sondern von erstklassigen Parodien gehe ich aus. Ich bin auf Otto Schenk gestoßen, dessen Auftritte im TV vor vielen Jahren mir im Gedächtnis geblieben sind, und stelle gleich eine seiner besten Parodien hier vor:



    Viel Spaß bei Gucken.


    Herzlichst La Roche

    Ich streite für die Schönheit und den edlen Anstand des Theaters. Mit dieser Parole im Herzen leb' ich mein Leben für das Theater, und ich werde weiterleben in den Annalen seiner Geschichte!

    Zitat des Theaterdirektors La Roche aus Capriccio von Richard Strauss.

  • Aber Ja

    Man darf Oper parodieren. Desto ernster ein Genre, eine Partei, eine gellschaftliche Strömung oder eine Kunstrichtung ist, desto besser ist sie für die Parodie geeignet. Oft wird die auch unterschwellig in einem Film untergebracht (ich setze in meinem "harmlosen Unterhaltngsfilm ohn jeglichen künstleriscen Ansprich einen Seitenhieb gegen zeitgenössische Malerei - aub Oper wäre auch ein guter Ansatz gewesen.

    Wir Österreicher unterscheiden uns von den "bierernsten" Deutschen (ein Pausalurteil) doch in mancherlei Hinsicht. Wir sind weniger bierernst , sondern eher hinterhältig. Wobei mir jetzt zum Deutschen Bierernst Karl Valentin als Gegenstück einfällt (der aber Bayer war) sowie Fredi Fehsl und einige fantastische Kabarettisten der Gegenwart und Vergangeheit, Otto Reutter, Gert Dudenbhöffer, Gerhard Polt - es gibt zahreiche meiner Lieblinge die hier nicht aufgzählt wurden)

    Einer der Klassiker der Opernparodie ist zweifelsohne Viktor Borge.

    Wie er -quasi als Opernführer eine "Oper von Mozart in einem Akt" erklärt - das hat schon was


    man findet zahlreiche Beispiele von OpernParodien im Thread

    Virtuelles musikalisches Vademecum und Tutorial für Tamino-Klassikforum-Aspiranten

    der aber vermutlich gern übersprungen wird, weil Leute glaubem sie müssten dort iregend etwas "lernen" --:hahahaha:


    EINE Szene -sie stammt aus einem Spielfim (aus den 30er oder 40er jahren) und ist mit zwar noch vor Augen und Ohren - aber weder Titl noch sonst irgendetwas ist mir geläufig- Im Internet war - mit meinen Stichworten - nichts zu finden.

    Die Burgschauspielein Annie Rosar, die in reiferen Jahren ins komische Fach wechselte und in zahlreichen eher seichten Unterhaltungsfilme der Zeit zu sehen war, etwas korpulent , Typ "böhmische Köchin" spielte in einem dieser Film eine Wagner Sängerin vom Typ Walküre.

    Sie hatte einen "klassische Wikimerhelm auf" und probte. Immer wenn sie zu singen abfing, begann ein in der Szene bwefindlicher Hund lauthals zu jaulen. Meine Beschreibung vermag natürlich nur einen schwachen Eindruck davon zu vermitteln, WIE komisch das wirkte.

    Dazu muss gesagt werden, daß gerade in diesen Jahren (auf jeden Fall noch Schwarz-Weiss Ära) Wagner viel ernster genommen wurde als heute.

    Aber Parodie gab es schon immer...


    mfg aus Wien

    Alfred

    SPARE IN DER NOT - DA HAST DU ZEIT DAZU



  • Ja, auch das klassische Ballett mögen manchen nicht mehr so, wie man das vor ...zig Jahren erlebt hat. Hier ein vertanztes Beispiel der grandiosen Musik von Gioacchino Rossini:



    Herzlichst La Roche

    Ich streite für die Schönheit und den edlen Anstand des Theaters. Mit dieser Parole im Herzen leb' ich mein Leben für das Theater, und ich werde weiterleben in den Annalen seiner Geschichte!

    Zitat des Theaterdirektors La Roche aus Capriccio von Richard Strauss.

  • Und selbst der "sterbende Schwan" aus dem "Karneval der Tiere" von Saint Saens mußte mehrere Parodien erdulden. Ist das Verunstaltung oder zählt die Parodie als eigenständiges Kultobjekt?



    Herzlichst La Roche

    Ich streite für die Schönheit und den edlen Anstand des Theaters. Mit dieser Parole im Herzen leb' ich mein Leben für das Theater, und ich werde weiterleben in den Annalen seiner Geschichte!

    Zitat des Theaterdirektors La Roche aus Capriccio von Richard Strauss.

  • Otto Schenk war einfach ein überragender Künstler. Nicht nur seine weltweit gefeierten Inszenierungen sind heute Kult, nein, er war sogar in der Lage, selbst aufzutreten. Im Ballett!!!



    Herzlichst La Roche

    Ich streite für die Schönheit und den edlen Anstand des Theaters. Mit dieser Parole im Herzen leb' ich mein Leben für das Theater, und ich werde weiterleben in den Annalen seiner Geschichte!

    Zitat des Theaterdirektors La Roche aus Capriccio von Richard Strauss.

  • Und selbst das Ballett aller Ballette, der Schwanensee, mußte unzählige Parodien erdulden. Ist das Verunstaltung oder zählt die Parodie als eigenständiges Kultobjekt?



    Herzlichst La Roche

    Lieber LaRoche,


    hier hast du etwas verwechselt. Das Stück ist nicht aus "Schwanensee", sondern heißt "Der Schwan" aus der Konzertsuite "Karneval der Tiere" von Camille Saint Saens. Eigentlich zeichnet die Melodie das langsame Dahingleiten eines Schwans auf einem See, wird aber häufig zu seiner etwas melancholischen Weise als der "Sterbende Schwan" getanzt. Vom Titel der Suite her eignet es sich sicher auch für eine Parodie. Ich habe die Gesamtkomposition aber auch schon als Zeichentrickfilm gesehen.


    Liebe Grüße

    Gerhard

    Regietheater ist die Menge der Inszenierungen von Leuten, die nicht Regie führen können. (Zitat Prof. Christian Lehmann)

  • Für Opernparodien gilt ein Grundsatz wie für alle Parodien: sie wirken am besten, wenn man das Original kennt. Bei YouTube wird man fündig unter Victor Borge, Rainer Herrsch, Gerard Hoffnung.

    Neue Sprichwörter: Leo leonis lupus - Leo leonis leo

  • Ein Klassiker ist auch Otto Schenks "Siegfrieds Tod und Trauermarsch". Leider habe ich kein Video in einer vertretbaren Qualität gefunden...

    Einer acht´s - der andere betracht´s - der dritte verlacht´s - was macht´s ?
    (Spruch über der Eingangstür des Rathauses zu Wernigerode)

  • hier hast du etwas verwechselt. Das Stück ist nicht aus "Schwanensee", sondern heißt "Der Schwan" aus der Konzertsuite "Karneval der Tiere" von Camille Saint Saens.

    Lieber Gerhard, Du hast völlig recht. Großer Fehler von mir.


    Herzlichst La Roche

    Ein Klassiker ist auch Otto Schenks "Siegfrieds Tod und Trauermarsch". Leider habe ich kein Video in einer vertretbaren Qualität gefunden...

    Lieber Reinhard, in meinem Beitrag Nr #1 ist diese Parodie ab Minute 16:00 Einfach köstlich.


    Herzlichst La Roche

    Ich streite für die Schönheit und den edlen Anstand des Theaters. Mit dieser Parole im Herzen leb' ich mein Leben für das Theater, und ich werde weiterleben in den Annalen seiner Geschichte!

    Zitat des Theaterdirektors La Roche aus Capriccio von Richard Strauss.

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  • Lieber Alfred, danke für dieses wunderbare Schmankerl!! Auch für nicht barockaffines Publikum eine herrliche Darbietung. Auch wenn es eine Parodie ist (oder gerade deshalb) - das muß man erst einmal können!!


    Herzlichst La Roche

    Ich streite für die Schönheit und den edlen Anstand des Theaters. Mit dieser Parole im Herzen leb' ich mein Leben für das Theater, und ich werde weiterleben in den Annalen seiner Geschichte!

    Zitat des Theaterdirektors La Roche aus Capriccio von Richard Strauss.

  • Lieber Dreamhunter,


    in diesem Zusammenhang möchte ich den Opern(ver)führer von Ruprecht Frieling "Der Ring des Nibelungen"nennen, der den (Original)inhalt des Ring-Librettos schön der Szenenfolge nach in die Alltagssprache unserer Zeit übersetzt. Das erste Bild von Rheingold trägt z.B. die Überschrift: "Sex & Crime am Rhein", das zweite "Die Falschspieler vom Götterberg" usw. durch alle vier Teile hindurch. Ich habe ihn mit sehr viel Spannung und Schmunzeln gelesen. Ein spezieller Führer durch das Werk, den man Leuten, die mit dem Werk auch sonst vertraut sind, empfehlen kann.


    Liebe Grüße

    Gerhard

    Regietheater ist die Menge der Inszenierungen von Leuten, die nicht Regie führen können. (Zitat Prof. Christian Lehmann)

  • Lieber Dreamhunter,


    falls du ein Kindle e-book hast, kannst du dir diesen Opern(ver)führer auch für 3,99 € herunterladen. Als Taschenbuch kostet er um die 10 €. Das Besondere beim e-Book ist natürlich, dass du dir erst einmal eine Leseprobe schicken lassen kannst und dann beurteilen kannst, ob dir dieser Opern-Krimi gefällt. Es gibt auch die Teile des Rings einzeln. Diese enthalten, soweit ich weiß, auch das vollständige Libretto. Von Frieling gibt es auch noch als Opern-Verführer "Der fliegende Holländer" und "Die Meistersinger von Nürnberg".


    Liebe Grüße

    Gerhard

    Regietheater ist die Menge der Inszenierungen von Leuten, die nicht Regie führen können. (Zitat Prof. Christian Lehmann)

  • Zurück zur Eingangsfrage dieses Threads. "Muss man die Oper ernst nehmen?." Zumindest man sollte es tun. Sogar in der deutschen Spieloper und der Opera Buffa verbirgt sich hinter der Maske des Witzes Ernsthaftigkeit, Lebensweisheit, hat es heftige Kritik an den Herrschenden und den herrschenden Umständen gegeben. Um nur ein Bespiel zu erwähnen: Wer sich nur etwas tiefergehend mit Da Pontes Text zu "Figaros Hochzeit" beschäftigt, kann Ernsthaftigkeit der Oper kaum mehr absprechen. Selbst eine Oper, wie "Zar und Zimmermann", die als Innbegriff der Heiterkeit gilt, enthält so viele gesellschaftskritische Aspekte, dass man darüber eine soziologische Arbeit verfassen könnte.

    Herzlichst

    Operus ( Hans)

    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

  • Opern zu parodieren ist ja eine wirklich uralte Kunst, das hat schon Johann Nepomuk Nestroy 1857 gemacht, mit seiner wundervollen Tannhäuser Parodie (von der es meines Wissens nach 2 Einspielungen gibt, eine aus 1958 mit Otto Wiener als Hirtenjungen, eine aus Mitte der 70er mit dem wunderbaren Ferry Gruber, Margot Hielscher, Heinz Maria Lins usw., beide sind leider nur noch antiquarisch zu beziehen, wobei der 58er in manchen Streaming-Diensten zu finden ist (Nestroy klassisch Vol. 2), ganz zu schweigen von den grandiosen originalen Hoffnungs Music Festivals (1956, 1958 und posthum 1961), für die sich selbst ein Norman Del Mar, ein William Walton und ein Malcom Arnold nicht zu schade waren, hier besonders "Let´s fake an opera", oder das "Horrortorio", zum schießen :D

    De gustibus non est disputandum :S

  • Ach je, da hätte ich über den Tannhäuser fast den Ring des Nibelungen vergessen, der ja auch schon so einiges über sich ergehen lassen musste, entweder feingeistig

    oder aber neu eingetütet von Oscar Straus, in Form einer Operette namens "Die lustigen Nibelungen", die sogar eine Art Renaissance durchlebt, es gibt tatsächlich eine CD aktuelleren Datums, leider ohne Dialoge , in Karlsruhe gab es das Ganze sogar szenisch auf der Bühne

    So richtig Spaß macht allerdings die recht schwierig zu findende Einspielung mit Otto Wiener, Hilde Rössel-Majdan von 1951, diese ist vollständig, und mit allen Dialogen. Wie auch beim Tannhäuser: Bei verschiedenen Streaming-Anbietern ist die Aufnahme zu finden.

    De gustibus non est disputandum :S

  • Nicht zu vergessen die Parodien von Eckhard Henscheid:

    Verdi ist der Mozart Wagners: Ein Opernführer für Versierte und Versehrte (Reclam Taschenbuch)   Warum Frau Grimhild Alberich außerehelich Gunst gewährte: Neue musikalische Schriften


    LG Nemorino

    Die Welt ist ein ungeheurer Friedhof gestorbener Träume (Robert Schumann).

  • Nicht zu vergessen die Parodien von Eckhard Henscheid:

    Verdi ist der Mozart Wagners: Ein Opernführer für Versierte und Versehrte (Reclam Taschenbuch)   Warum Frau Grimhild Alberich außerehelich Gunst gewährte: Neue musikalische Schriften


    LG Nemorino

    Oh weh, das rechte steht bei mir seit 2002 vergessen im Regal stelle ich gerade fest, vielleicht sollte ich es in der Tat doch mal lesen ^^

    De gustibus non est disputandum :S

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  • In Abwandlung des Threadtitels:
    Muß man Richard Wagners Opern ernst nehmen?


    Die monumentalen Werke Richard Wagners haben aufgrund ihrer Ernsthaftigkeit, Länge und des Pathos seit jeher zu Parodien, Persiflagen und Karikaturen angeregt.


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    Die bekanntesten Tannhäuser-Persiflagen sind "Tannhäuser und die Keilerei auf Wartburg" (große sittlich-germanische Oper mit Gesang und Musik in vier Aufzügen) von Hermann Wollheim mit der Musik eines unbekannten Komponisten.

    Auch der Komponist Carl Binder schuf 1857 einen "Tannhäuser" nach Wollheims Vorlage (Libretto vermutlich von J. N. Nestroy).

    Das Musiktheater im Revier (MiR) Gelsenkirchen hat 1986 eine Aufnahme der "Tannhäuser-Parodie" von Binder veröffentlicht.

  • Auch der Komponist Carl Binder schuf 1857 einen "Tannhäuser" nach Wollheims Vorlage (Libretto vermutlich von J. N. Nestroy).

    Das Musiktheater im Revier (MiR) Gelsenkirchen hat 1986 eine Aufnahme der "Tannhäuser-Parodie" von Binder veröffentlicht.

    Ah, Danke, diese kannte ich noch nicht, wie gesagt nur die Münchner von 75 und die vom ORF von 1951, ich geh mal auf die Jagd, wie die Gelsenkirchener sich schlagen.

    De gustibus non est disputandum :S

  • Charlie Chaplins Carmen-Parodie
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    In dieser "Carmen" wird nicht gesungen, denn 1916 gab es noch keine Tonfilme. Trotzdem unbedingt bis zum überraschenden Ende ansehen, aber vielleicht die vollkommen unpassende Musikbegleitung stumm schalten.

  • Die Wiener Erstaufführung von Wagners Oper Lohengrin fand am 19. August 1858 im Theater am Kärntnertor statt; Nestroys gleichnamige Parodie mit der Musik von Carl Binder im Carltheater wurde bereits am 31. März 1859 erstmals gespielt. Der Autor selbst trat in der Titelrolle auf. Lohengrin kommt übrigens nicht per Boot und Schwan, sondern auf einem Wagen, der von einem Lamm gezogen wird


    Lohengelb oder Die Jungfrau von Dragant ist eine Operette in drei Akten mit der Musik von Franz von Suppè. Die Operette geht auf die Lohengrin Parodie von Nestroy zurück.

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    Da der Inhalt der Operette weitgehend mit Nestroys Vorlage identisch ist (sogar die in Versen gefassten Dialoge wurden größtenteils übernommen), kann man sich über die Handlung hier ein Bild machen.

  • Andrea Schneider veröffentlichte bereits 1996 "Die parodierten Musikdramen Richard Wagners" und beschäftigte sich darin mit knapp 50 deutschsprachigen Werken.

    Christian Dammann hat sich dreissig Jahre später besonders mit Frankreich und Belgien beschäftigt und fand dazu in diesen Ländern mehr als 100 Texte und verschollene Stücke. In seinem Buch "Folies-Richard" geht es um die französischsprachige Wagner-Rezeption in der dramatischen Opernparodie. Dammann zeigt, wie sich seit Wagners Pariser Konzerten des Jahres 1860 die Unterhaltungstheater an Wagner rieben.

    Dammann-Folies-Richard.jpg


    Dammann weist aber klar daraufhin, dass es fast unmöglich ist, eine Parodie aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts heute noch so zu spielen, dass Besucher ohne besonderes historisches Hintergrundwissen sie vollkommen verstehen könnten.

  • Dammann weist aber klar daraufhin, dass es fast unmöglich ist, eine Parodie aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts heute noch so zu spielen, dass Besucher ohne besonderes historisches Hintergrundwissen sie vollkommen verstehen könnten.

    Ich finde das bei der Münchener Einspielung der Keilerei auf der Wartburg recht gelungen, aufgrund der einleitenden Szene, in der einiges erklärt wird, und "behutsam" modernisiert wurde er auch, beim dodekaphonischen Neutöner-Pilgerchor könnte ich mich jedesmal wegschmeißen :hahahaha: Aber stimmt schon, die originale, vom ORF eingespielte Version wirkt heutzutage nicht mehr so.

    De gustibus non est disputandum :S

  • Mich überrascht die Frage im Titel - als ob da ein Gegensatz wäre.


    Man kann nur parodieren, was man ernst nimmt.