Gefiederte Freunde: die Vögel

  • Die Vögel haben in der Musik Ausdruck gefunden. Ihr Gesang erfreut uns.


    Ich bin in der Recherche zu einem anderen Thema auf dieses Lied mit einem Text gestossen, der beschreibt, was wir den gefiederten Freunden und ihren Gesängen zu verdanken haben:


    Estienne Moulinié (1599-1676): Concert de différents oyseaux


    Il sort de nos corps emplumez

    Des voix plus divines qu'humaines

    Qui tiennent les soucis charmés

    Et font dormir les peines

    Nous vous appellons à tesmoins

    Que si nos voix font des merveilles

    Nos luths ne pénetrent pas moins

    Les cœurs que les oreilles

    Gardez de vous abuser tous

    Ce serait chose bien estrange

    Si les corbeaux et les hiboux

    Chantaient comme des anges

    Nous sommes des dieux déguisés

    Qu'en ce lieu ces beautés attirent

    Et c'est pour nos cœurs embrasés

    Que nos bouches soupirent


    Es kommt aus unseren gefiederten Körpern

    Stimmen mehr göttlich als menschlich

    Wer hält die verrborgenen Sorgen zurück

    Und lässt die Leiden schlafen

    Wir rufen euch als Zeugen

    Dass, wenn unsere Stimmen Wunder wirken

    Unsere Lauten nicht weniger

    in Herzen dringen als in die Ohren

    Missbraucht euch weiterhin alle

    Es wäre eine seltsame Sache

    Wenn Krähen und Eulen

    Sängen wie Engel

    Wir sind verkleidete Götter

    Mögen diese Schönheiten diesen Ort anziehen

    Und es ist für unsere brennenden Herzen

    Dass unsere Münder seufzen



    „Wie wenig gehört zum Glücke! Der Ton eines Dudelsacks. – Ohne Musik wäre das Leben ein Irrthum. Der Deutsche denkt sich selbst Gott liedersingend.“ Friedrich Nietzsche

  • Olivier Messiaen (1908-1992) war begeisterter Ornithologe und hat den Vögeln und ihren Gesängen grosse Klavierwerke gewidmet, so den Cataloque d'oiseaux, der die Vogelwelt Frankreichs beschreibt. Da Vögel sich nicht an die 12 teilige chromatische Tonleiter halten, benutzt der Komponist Dissonanzen, um den Klang zu beschreiben.



    „Wie wenig gehört zum Glücke! Der Ton eines Dudelsacks. – Ohne Musik wäre das Leben ein Irrthum. Der Deutsche denkt sich selbst Gott liedersingend.“ Friedrich Nietzsche

  • Robert Schumann (1810-1856) hat in den Waldszenen op. 82 dem siebte Klavierstück den geheimnisvollen Titel Vogel als Prophet gegeben. Es ist, so lautet die Spielanweisung "langsam, sehr zart" vorzutragen.


    „Wie wenig gehört zum Glücke! Der Ton eines Dudelsacks. – Ohne Musik wäre das Leben ein Irrthum. Der Deutsche denkt sich selbst Gott liedersingend.“ Friedrich Nietzsche

  • moderato

    Hat den Titel des Themas von „Die gefiederten Freunde: die Vögel“ zu „Gefiederte Freunde: die Vögel“ geändert.
  • Mily Balakiref (1837-1910) lässt in seiner Bearbeitung der Romance von Michael Glinka (1804-1857) eine Lerche jubilieren. Die Spielanweisung Andante, quasi rezitativo impliziert, dass uns eine Geschichte erzählt wird. Das Notenbild ähnelt den Schwingen dieses kleinen Vogels.




    Lerchengesang



    Übrigens: Wem solche Rechtecke in Getreidefeldern aufgefallen sind, kann ich aufklären. Dabei handelt es sich um sogenannte Lerchenfelder, damit der Bodenbrüter Feldlerche seinen Nachwuchs gross ziehen kann. Dem Naturschutz zugewandte Landwirte lassen beim Säen der Getreidekörner ein Stück frei. Diese Freiflächen werden auch von anderen Vögeln und Tieren genutzt.



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    „Wie wenig gehört zum Glücke! Der Ton eines Dudelsacks. – Ohne Musik wäre das Leben ein Irrthum. Der Deutsche denkt sich selbst Gott liedersingend.“ Friedrich Nietzsche

  • Man sieht den Distelfink oder Stieglitz, wie er auch genannt wird.


    Antonio Vivaldi hat in seinem Flötenkonzert Il Gardellino D-Dur op. 3, Nr. 3, RV 428 dem Vogel ein klingendes Denkmal gesetzt.



    Und hier singt das Original


    „Wie wenig gehört zum Glücke! Der Ton eines Dudelsacks. – Ohne Musik wäre das Leben ein Irrthum. Der Deutsche denkt sich selbst Gott liedersingend.“ Friedrich Nietzsche

  • Ottorino Respighi (1879-1929) hat in seiner Suite Gli ucceli vier Vogel-Kompositionen von Komponistenkollegen für Orchester gesetzt.


    "Preludio" nach Bernardo Pasquini

    "Die Taube" Jacques de Gallot

    "Die Henne" nach Jean-Philippe Rameau

    "Die Nachtigall" nach "Engels Nachtegaeltje" von Jacob van Eyck

    "Der Kuckuck" nach Pasquin


    „Wie wenig gehört zum Glücke! Der Ton eines Dudelsacks. – Ohne Musik wäre das Leben ein Irrthum. Der Deutsche denkt sich selbst Gott liedersingend.“ Friedrich Nietzsche

  • Ralph Vaughan-Williams (1872-1958) hat in The Lark Ascending ( = aufsteigende Lerche) der Violine die Lerchenstimme gegeben.


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    „Wie wenig gehört zum Glücke! Der Ton eines Dudelsacks. – Ohne Musik wäre das Leben ein Irrthum. Der Deutsche denkt sich selbst Gott liedersingend.“ Friedrich Nietzsche

  • Paul McCartney hat die Amsel in seinem Song "Backbird" verewigt.



    Blackbird singing in the dead of night

    Take these broken wings and learn to fly

    All your life

    You were only waiting for this moment to arise

    Blackbird singing in the dead of night

    Take these sunken eyes and learn to see

    All your life

    You were only waiting for this moment to be free

    Blackbird fly, blackbird fly

    Into the light of a dark black night

    Blackbird fly, blackbird fly

    Into the light of a dark black night

    Blackbird singing in the dead of night

    Take these broken wings and learn to fly

    All your life

    You were only waiting for this moment to arise

    You were only waiting for this moment to arise

    You were only waiting for this moment to arise



    „Wie wenig gehört zum Glücke! Der Ton eines Dudelsacks. – Ohne Musik wäre das Leben ein Irrthum. Der Deutsche denkt sich selbst Gott liedersingend.“ Friedrich Nietzsche

  • Wolfgang Amadeus Mozart hielt sich stets Vögel: Kanarienvögel wie heimische Singvögel. Am 27. Mai 1784 schrieb er in sein Ausgabenbuch "Vogel Stahrl 34 Kreuzer." Der Vogel muss sehr musikalisch gewesen sein. Mozarts notierte, dass der Piepmatz das Rondo-Thema des 3. Satzes aus dem G-Dur-Klavierkonzert KV 453 pfeifen konnte.


    „Wie wenig gehört zum Glücke! Der Ton eines Dudelsacks. – Ohne Musik wäre das Leben ein Irrthum. Der Deutsche denkt sich selbst Gott liedersingend.“ Friedrich Nietzsche

  • Camille Saint-Saens (1835-1921) lässt im Carnaval des Animaux eine muntere Vogelschar in einer Volière fliegen.




    Hühner und Hähne gackern




    Majestätisch gleitet ein Schwan dahin.


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    „Wie wenig gehört zum Glücke! Der Ton eines Dudelsacks. – Ohne Musik wäre das Leben ein Irrthum. Der Deutsche denkt sich selbst Gott liedersingend.“ Friedrich Nietzsche

  • Einojuhani Rautavaara (1928-2016) lässt im Cantus Arcticus vom Tonband die Stimmen von Vögeln des Marsch- und Sumpflandes sowie Singschwänen einspielen.


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    „Wie wenig gehört zum Glücke! Der Ton eines Dudelsacks. – Ohne Musik wäre das Leben ein Irrthum. Der Deutsche denkt sich selbst Gott liedersingend.“ Friedrich Nietzsche

  • In seiner 6. Sinfonie F-Dur im Satz Szene am Bach lässt Luwig van Beethoven (1770-1827) Kuckuck, Wachtel und Nachtigall vernehmen.


    aus einer Analyse von Rudolf Frisius, http://stare.info/katalog/rudolf-frisius/


    1. Wachtel (prägnantes Eintonmotiv mit punktiertem Rhythmus als

    Melodie: Oboe, Dreiklangsterz)

    2. Nachtigall (sich beschleunigender und melodisch abrundender

    Quint-Triller als Mittelstimme: Flöte)

    3. Kuckuck (einfaches Zweitonmotiv als Unterstimme mit Terz und

    Grundton: Klarinette)



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    „Wie wenig gehört zum Glücke! Der Ton eines Dudelsacks. – Ohne Musik wäre das Leben ein Irrthum. Der Deutsche denkt sich selbst Gott liedersingend.“ Friedrich Nietzsche

  • Richard Wagner (1813-1883) beschreibt in Waldweben im zweiten Aktes von "Siegfried", eine Waldlandschaft, die Träumereien des Helden inmitten des Rauschens des Waldes und was die Vögel zu ihm sagen mit Klängen von Flöten und Klarinetten.


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    „Wie wenig gehört zum Glücke! Der Ton eines Dudelsacks. – Ohne Musik wäre das Leben ein Irrthum. Der Deutsche denkt sich selbst Gott liedersingend.“ Friedrich Nietzsche

  • Jacob van Eyck (1590-1657) variiert in Engels Nachtegaeltje ein damals bekanntes Lied und gibt dem Vogel mit der Blockflöte eine virtuose Stimme.



    In der Nähe meines Wohnhauses vernehme ich oft nachts den Gesang dieses unscheinbaren Vogels. Er ist aber auch am Tag zu hören.


    „Wie wenig gehört zum Glücke! Der Ton eines Dudelsacks. – Ohne Musik wäre das Leben ein Irrthum. Der Deutsche denkt sich selbst Gott liedersingend.“ Friedrich Nietzsche

  • Igor Strawinsky vertont in Le chant du rossignole ( = Der Gesang der Nachtigall) das Märchen von Christian Andersen. Er hat ein Orcheststück, ein Ballett und eine Oper mit diesem Thema komponiert.


    „Wie wenig gehört zum Glücke! Der Ton eines Dudelsacks. – Ohne Musik wäre das Leben ein Irrthum. Der Deutsche denkt sich selbst Gott liedersingend.“ Friedrich Nietzsche

  • Russische Märchen haben Igor Strawinsky (1882-1971) zum dreiviertelstündigen Ballett Der Feuervogel inspiriert.


    Wikipedia beschreibt das Geschehen so:


    Die Handlung basiert auf den zwei russischen Volksmärchen Der Feuervogel mit der Figur des Märchenhelden Iwan Zarewitsch und Der Zauberer Kastschej mit der mythologischen Gestalt des unsterblichen Koschtschei. Der junge Prinz Iwan jagt den Feuervogel und gelangt so in den Garten des Zauberers. Am Wunderbaum fängt er den Vogel, dieser beklagt sich und bittet um seine Freiheit. Als der Prinz ihm diese gewährt, erhält er zum Dank eine Feder, der magische Kräfte innewohnen und die bei Gefahr den Feuervogel herbeiruft.


    Dreizehn Jungfrauen, die vom Zauberer Kastschej gefangen gehalten werden, kommen in den Garten und tanzen um den Baum. Unter ihnen ist die Prinzessin Zarewna, in die sich Iwan unsterblich verliebt. Drohende Signale künden das Erscheinen Kastschejs und seiner Dämonen an. Sie bedrängen Iwan Zarewitsch und wollen ihn töten. In höchster Not ruft er mit der geschenkten Feder den Feuervogel. Dieser kommt und zwingt Kastschej und die Dämonen mit magischer Musik zum Tanzen und singt sie dann mit einem Lied in tiefen Schlaf.


    Der Feuervogel zeigt Iwan in einer Höhle unter den Wurzeln des Wunderbaums das versteckte Riesenei, in dem Kastschej seine Seele aufbewahrt. Der Prinz zerschlägt das Ei, die Macht des Zauberers schwindet und er stirbt. Seine gefangenen und versteinerten Opfer sind nun befreit, so auch die dreizehn Jungfrauen. Prinzessin Zarewna und Iwan Zarewitsch sind vereint.



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    „Wie wenig gehört zum Glücke! Der Ton eines Dudelsacks. – Ohne Musik wäre das Leben ein Irrthum. Der Deutsche denkt sich selbst Gott liedersingend.“ Friedrich Nietzsche

  • Dem kleinsten Vogel, dem Kolibri, ist ein virtuoses Gitarrenstück des Argentiniers Julio Sagreras (1838-1901) gewidmet- Kaum begonnen ist es auch schon vorbei.


    „Wie wenig gehört zum Glücke! Der Ton eines Dudelsacks. – Ohne Musik wäre das Leben ein Irrthum. Der Deutsche denkt sich selbst Gott liedersingend.“ Friedrich Nietzsche

  • Die Kindersinfonie, der Cassatio es g kommen Vogellockrufpfeifen und in dieser Fassung auch elektronisches Gerät vor, die Vogelstimmen und mehr imitieren. Wer sie komponiert hat, ist nicht erwiesen:


    "Das Werk wurde Leopold Mozart oder dessen Schüler Johann Rainprechter zugeschrieben, auch Joseph Haydn und dessen Bruder Michael Haydn galten zeitweise als Komponisten. Nach neueren Erkenntnissen ist Edmund Angerer der tatsächliche Komponist der „Kindersinfonie“, doch auch diese These ist unter Musikwissenschaftlern nicht unumstritten."



    Klassisch tönt es so:


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    „Wie wenig gehört zum Glücke! Der Ton eines Dudelsacks. – Ohne Musik wäre das Leben ein Irrthum. Der Deutsche denkt sich selbst Gott liedersingend.“ Friedrich Nietzsche

  • Vogelstimmenimitationen lassen sich mit Blockflöten vortrefflich darstellen.


    Tarquinio Merula (1595-1665) macht im Canzon „La Lusignuola“ Gebrauch davon.


    „Wie wenig gehört zum Glücke! Der Ton eines Dudelsacks. – Ohne Musik wäre das Leben ein Irrthum. Der Deutsche denkt sich selbst Gott liedersingend.“ Friedrich Nietzsche

  • Giselher Klebe (1925-2009) hat zu einer Monotypie von Paul Klee, Die Zwitschermaschine Metamorphosen komponiert.


    „Wie wenig gehört zum Glücke! Der Ton eines Dudelsacks. – Ohne Musik wäre das Leben ein Irrthum. Der Deutsche denkt sich selbst Gott liedersingend.“ Friedrich Nietzsche

  • Mechanische Singvogelautomaten zwitschern auch heute noch.



    In diesem Film ohne Kommentar sieht man, wie sie hergestellt werden.


    „Wie wenig gehört zum Glücke! Der Ton eines Dudelsacks. – Ohne Musik wäre das Leben ein Irrthum. Der Deutsche denkt sich selbst Gott liedersingend.“ Friedrich Nietzsche

  • Der Klassiker ist die Kuckucksuhr. Hier mit dem Kuckucksruf zur vollen und dem Wachtelruf zur halben Stunde.



    Eine Spieluhr mit Kuckucksruf und Kuckuck ruft's aus dem Walde.


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    „Wie wenig gehört zum Glücke! Der Ton eines Dudelsacks. – Ohne Musik wäre das Leben ein Irrthum. Der Deutsche denkt sich selbst Gott liedersingend.“ Friedrich Nietzsche

  • Ohne die Musik einzustellen, fallen mir auf Anhieb etliche Piepmätze in der Musik ein:


    Im 2. Satz (Szene am Bach) der 6. Sinfonie von Beethoven sind besonders im letzten Viertel allerhand Vögel zu hören, besonders markant der Kuckuck


    Im 1. und 4. Satz der 1. Sinfonie von Mahler sind ebenfalls div. Vogelstimmen zu hören, das Flöten eines Pirols ebenso wie der anscheinend häufige Kuckuck


    Respighi läßt in seinen Pinien von Rom in der 3. Abteilung (Die Pinien auf dem Janiculum) eine Nachtigall solo singen


    Und wieder Mahler, der in der 3. Abteilung seiner 4. Sinfonie hört man ebenfalls die Vögel zwitschern


    An Vivaldis Frühling denke ich gar nicht erst, da piept es oft und klangvoll


    Ich glaube, das Thema ist unerschöpflich.


    Herzlichst La Roche

    Ich streite für die Schönheit und den edlen Anstand des Theaters. Mit dieser Parole im Herzen leb' ich mein Leben für das Theater, und ich werde weiterleben in den Annalen seiner Geschichte!

    Zitat des Theaterdirektors La Roche aus Capriccio von Richard Strauss.

  • In Sergei Prokofieffs (1891-1953) "Peter und der Wolf" kommen ein Vogel und eine Ente vor.


    Die Querflöte ist dem Vogel, das Englisch Horn ist der Ente zugeordnet.


    „Wie wenig gehört zum Glücke! Der Ton eines Dudelsacks. – Ohne Musik wäre das Leben ein Irrthum. Der Deutsche denkt sich selbst Gott liedersingend.“ Friedrich Nietzsche

  • Peter Tschaikowsky (1840-1893) hat mit dem Ballett "Schwanensee" den Klassiker dieser Gattung komponiert.




    Erstaunlich ist, dass nicht eindeutig bestimmt werden kann, wer das Libretto, die Handlung verfasst hat. Die schönste und berührendste Erklärung, wovon Schwanensee handelt, findet sich im Film Billy Eliot, als der Junge erstmals die Musik im Autoradio hört und es ihm seine Lehrerin in kurzen Sätzen erklärt. Am Ende des Filmes wird er die Rolle tanzen.


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    „Wie wenig gehört zum Glücke! Der Ton eines Dudelsacks. – Ohne Musik wäre das Leben ein Irrthum. Der Deutsche denkt sich selbst Gott liedersingend.“ Friedrich Nietzsche

  • Ich glaube, das Thema ist unerschöpflich.


    Herzlichst La Roche


    Lieber La Roche


    Dem ist so. Es hat mich verwundert, dass es noch keinen Thread dazu gibt. Ich steh vor meiner CD-Sammlung und suche mir Stücke mit Vogel Thematik heraus oder krame in meiner Erinnerung, was ich noch kenne.


    LG moderato

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    „Wie wenig gehört zum Glücke! Der Ton eines Dudelsacks. – Ohne Musik wäre das Leben ein Irrthum. Der Deutsche denkt sich selbst Gott liedersingend.“ Friedrich Nietzsche

  • Lieber La Roche


    Ottorino Respighi (1879-1929) schreibt im dritten Satz "I pini del Gianicolo" von "Pini di Roma" vor, dass der Gesang einer Nachtigall eingespielt wird. Bei 6 min 05 Sekunden zwitschert der Vogel in die nächtliche Stimmung.



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    „Wie wenig gehört zum Glücke! Der Ton eines Dudelsacks. – Ohne Musik wäre das Leben ein Irrthum. Der Deutsche denkt sich selbst Gott liedersingend.“ Friedrich Nietzsche

  • Paul Hindemith hat in Minimax, Nummer 5 "Die beiden lustigen Mistfinken", ein Characterstück, solo für zwei Pikkoloflöten geschrieben. Finken = Spatzen interpretiere ich, vielleicht hat es Hindemith anders gemeint. 8)


    Mit Streichquartett funktioniert es auch, wenn Flageolet gespielt wird.


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    „Wie wenig gehört zum Glücke! Der Ton eines Dudelsacks. – Ohne Musik wäre das Leben ein Irrthum. Der Deutsche denkt sich selbst Gott liedersingend.“ Friedrich Nietzsche

  • Felix Bräuer (*1988) improvisiert an der Orgel über das Volkslied "Alle Vögel sind schon da"


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    „Wie wenig gehört zum Glücke! Der Ton eines Dudelsacks. – Ohne Musik wäre das Leben ein Irrthum. Der Deutsche denkt sich selbst Gott liedersingend.“ Friedrich Nietzsche

  • Siegfried Ochs (1858-1929)


    'S kommt ein Vogel geflogen, Variationen im Stil alter Meister für Klavier und Orchester



    00:00 Theme

    00:30 Johann Sebastian Bach (1685-1750), Allegro

    01:34 Joseph Haydn (1732-1809), Allegretto Commodo

    02:15 W.A.Mozart (1756-1791), Andante molto grazioso

    03:12 Johann Strauss (1825-1899), Walzer

    04:05 Giuseppe Verdi (1813-1901), Aria di bravura-Con brio

    05:51 Charles Gounod (1818-1893), Adagio e dolce

    07:15 Frédéric Chopin (1810-1849) / ohne Partitur

    08:29 Richard Wagner (1813-1863), Langsam-Allegro

    09:11 Richard Wagner (1813-1863), Grandioso

    10:06 Ludwig van Beethoven (1770-1827) / ohne Partitur

    10:50 Felix Mendelsohn-B.(1809-1847) / ohne Partitur

    11:59 Robert Schumann (1810-1856) / ohne Partitur

    13:10 Johannes Brahms (1833-1897) / ohne Partitur

    14:04 Giacomo Meyerbeer (1791-1864) / ohne Partitur

    15:12 Militair Marsch



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    „Wie wenig gehört zum Glücke! Der Ton eines Dudelsacks. – Ohne Musik wäre das Leben ein Irrthum. Der Deutsche denkt sich selbst Gott liedersingend.“ Friedrich Nietzsche