Bericht zur Aufführung in der Oper Bonn am 1. 1. 2020, 18.00 Uhr unter dem Namen: Ludwig van Beethoven: Fidelio, Oper in zwei Aufzügen, Premiere

  • Bericht zur Aufführung in der Oper Bonn am 1. 1. 2020, 18.00 Uhr unter dem Namen:

    Ludwig van Beethoven: Fidelio, Oper in zwei Aufzügen, Premiere

    Libretto von Joseph Sonnleithner und Georg Friedrich Treitschke

    Textfassung von Volker Lösch und Stefan Schnabel (Redaktion)


    Besetzung:

    Rocco, Kerkermeister - Karl-Heinz Lehner

    Don Fernando, Minister - Martin Tzonev

    Don Pizarro, Gouverneur eines Staatsgefängnisses - Mark Morouse

    Florestan, ein Gefangener - Thomas Mohr

    Leonore, seine Gemahlin unter dem Namen "Fidelio"- Martina Welschenbach

    Marzelline, Roccos Tochter - Marie Heeschen

    Jaquino, Pförtner - Kieran Carrel

    1. Gefangener - Jonghoon You

    2. Gefangener - Enrico Döring

    Moderator- Matthias Kelle

    Kamera - Krzysztof Honowski
    - Chantal Bergemann

    Zeitzeugen:

    Hakan Akay

    Doğan Akhanlı

    Süleyman Demirtaş

    Agît Keser

    Dîlan Yazıcıoğlu

    Chor Chor des Theater Bonn

    Extrachor Extrachor des Theater Bonn

    Statisterie Statisterie des Theater Bonn

    Orchester Beethoven Orchester Bonn

    Musikalische Leitung- Dirk Kaftan

    Inszenierung - Volker Lösch


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    Ich habe diese seltsame Überschrift gewählt, weil es keine Oper war, die uns da am 1. Tag des Beethovenjahres 2020 serviert wurde. Es ist schwer zu beschreiben was es war, deswegen mache ich Anleihen im Programmheft und lasse zunächst durch den Redakteur Stefan Schnabel den Musikwissenschaftler Dietmar Holland zu Wort kommen:

    "Tatsächlich war Beethoven ein musikalischer Moralist, der erste wirklich politische Komponist der Musikgeschichte. Der neue Weg, den er programmatisch beschritt, war der Versuch die überlieferte Musiksprache einer grundlegenden Revision zu unterziehen, um sie durchlässig machen zu können für politisch-moralische Botschaften, von denen man früher sich nicht hätte träumen lassen. Beethovens einzige Oper FIDELIO ist dafür das durchdringlichste Beispiel", schreibt der Musikwissenschaftler Dietmar Holland.

    Deshalb machen wir, ganz im Sinne Beethovens zu seinem 250. Geburtstag einen aktuellen, politischen FIDELIO. (Der letzte Satz ist von Stefan Schnabel)

    Ich bin nicht der der Meinung, dass hier überhaupt ein Fidelio gemacht wurde, sondern ich halte das Ganze, einmal positiv betrachtet, für eine Art politischen Workshop, in dem auf die politischen Zustände in der Türkei aufmerksam gemacht, im Beisein und unter Mitwirkung von Zeitzeugen mit digitalen filmischen Mitteln, z. B. mit Videoclips kriegerischer Szenen und live aufgenommener Aktion der in der Oper handelnden Personen, vermengt mit jeder Menge Theatertechnik, laufender Veränderung der Kulisse, und angereichert durch immer wieder unterbrochene Musik und Handlung aus Beethovens Oper Fidelio. Während der ganzen Aufführung stand vorne rechts auf der Bühne ein großer, massiver Tisch, an dem die Zeitzeugen mit einem Moderator Platz genommen hatten und immer wieder von ihrem eigen Schicksal und dem noch gefangener Angehöriger berichteten, in deutscher oder auch in türkischer bzw, wie ich annehme, kurdischer Sprache, die dann in Übertiteln simultan übersetzt wurde.

    Den Opernbesuchern wurde kaum Möglichkeit gelassen, sich auf die Musik und die Handlung zu konzentrieren, weil immer wieder diese Unterbrechungen stattfanden.Ich kann nur einzelne Dinge wiedergeben, die mir noch erinnerlich sind:

    Als ich meinen Platz in der 1. Reihe Mitte aufsuchte, war das Orchester in Bühnenhöhe komplett versammelt und spielte sich pausenlos ein und dahinter auf der Bühne....

    Ich lasse an dieser Stelle noch einmal das Programmheft sprechen:

    Zitat: Die Bühne im Bonner Opernhaus zeigt den Green Screen eines Filmsets, darüber eine große Leinwand, daneben ein Arbeitstisch. Zwei Live-Kameras filmen das Bühnengeschehen von Beethovens Oper sowie die Gespräche über FIDELIO und die Erfahrungsberichte der Zeitzeugen am Tisch. Das Videodesign eröffnet zeitgenössische Assoziationsebenen, stellt politische Zusammenhänge in ihrer eigenen Ästhetik her und lässt die Figuren in andere Welten eintauchen und Dinge tun, die sie in der Wirklichkeit nicht könnten- wie zum Beispiel fliegen oder endlos fallen. Die Zuschauer erleben so ein Making of FIDELIO, in dem die Oper mit aktueller, politischer Gegenwart aufgeladen wird. Getragen von Beethovens Musik soll diese filmische FIDELIO-Werkstatt die Handlung und die befreiende Botschaft der Oper anschaulich und reflektierbar machen- und die Gefangenen wieder ,sichtbar'- Zitat Ende.

    Wenn man das liest, stellt sich einem unwillkürlich die Frage, ob man denn ohne diese filmischen Mittel die Handlung und die befreiende Botschaft der Oper nicht versteht und darüber nicht reflektieren kann.

    Ich möchte an dieser Stelle einen letzten Text zitieren, der im Programmheft vor dem o. a. Zitat ausgedruckt ist:

    Zitat: Wir gehen mit Beethoven über Beethoven hinaus, indem wir mit seiner Befreiungsoper FIDELIO Öffentlichkeit herstellen für politische Gefangene in der Türkei, die über ihre Bemühungen um die Freilassung ihres Gefangenen und über eigene Erfahrung in türkischen Gefängnissen sprechen. Mit unserer FIDELIO-Inszenierung werden wir uns u. a. konkret für die Freilassung von Ahmet Altan, Hozan Cané, Gönul Örs, Soydan Akay und Selabattin Demirtas einsetzen.--Zitat Ende

    Ich weiß nicht, ob es klug war, das Anliegen der unter der gegenwärtigen politischen Herrschaft in der Türkei zu Unrecht leidenden politischen Gefangenen so mit der Oper zu verquicken, wie es gestern Abend in Bonn geschah.

    So kam es, dass der Beginn der Oper, die Ouvertüre, und ihr Ende, der triumphale Chor: "Wer ein solches Weib errungen" quasi zusammenhanglos waren, weil die Handlung dazwischen nicht zusammenhing. Dabei ist die Musik so exorbitant schön und ergreifend, die Handlung so bezwingend folgerichtig und einsichtig, liegt die Botschaft so klar auf der Hand, und zwar nicht nur Befreiung von Unrecht und Unrechtsherrschaft, sondern das ganze Spektrum von bedingungsloser Liebe, Sehnsucht, Berechnung, Verzweiflung, abgrundtiefem Hass und Rachsucht, alles ist mit jeder Note spürbar, mit jedem Lied erfahrbar, auch ohne äußere "Anreize und Denkanstöße".

    Kommen wir damit zum Musikalischen:

    Am überzeugendsten waren Anfang und Ende. Das lag sicher auch daran, dass sie da nihht unterbrochen wurden. Dirk Kaftan dirigierte das Orchester so überzeugend, dass ich gut einen Meter hinter ihm keinerlei Distanz spürte und die feurige Fidelio-Ouvertüre ungehindert auch mich einströmte, zumal das Orchester da noch auf gleicher Höhe war. Dadurch war die Transparenz noch größer, konnte ich einzelne Instrumente viel besser unterscheiden, was von der Konserve praktisch nicht möglich ist und auch etwas nachließ, als das Orchester dann nach der Ouvertüre "herabgelassen" wurde.

    Was müssen der Dirigent und seine Musiker, aber auch die Sängerdarsteller gelitten haben, wenn die Musik mitten in der schönsten Phrase plötzlich durch den "Mann am Laptop" unterbrochen wurde und die agierenden Sängerinnen und Sänger, z. B. in der ersten Szene Marzelline und Jaquino, die auf einem Podest das Duett "Jetzt Schätzchen, jetzt sind wir allein" sangen, quasi vom Podest gefegt wurden.

    Marie Heeschen sang eine überzeugende, quirlige Marzelline ohne die geringsten stimmlichen Schwierigkeiten und agierte m. E. fast ein wenig zu verführerisch, denn ihr Hauptbestreben war es nicht, wie in einer herkömmlichen Inszenierung, sich vor dem ansonsten stürmischen Jaquino in Sicherheit zu bringen, sondern sie kokettierte sogar mit dem Publikum und setzte sich stets gekonnt in Szene.

    Der arme Jaquino dagegen, auch von seiner äußerlichen Erscheinung benachteiligt, gesungen von Kieran Carrel, hatte keine Chance, und sein Auftritt war, wohl auch dem erweiterten Aussageprofil dieser "Inszenierung" geschuldet, arg zusammengestrichen worden. So konnte ich ihn im Finale des 1. Aktes und des 2. Aktes nicht mehr erblicken, und von einer Kerkerszene konnte auch keine Rede sein, denn Florestan sang seine Arie "Gott! Welch Dunkel hier!" stehend in einem noch vorne hin offenen dickwandigen Kubus. Dabei offenbarte der mir als einer von zwei namentlich bekannten Sängern, der Tenor Thomas Mohr, doch einige Schwierigkeiten mit den Spitzentönen seiner Arie und ließ auch den einen oder anderen Ton weg. Und, was ich schon in einer anderen Inszenierung bemängeln musste war die Tatsache, dass er für einen son seit Monaten unter Mangelernährung leidenden Isolierhäftling einfach viel zu gut genährt war.

    Die zweite mir bekannte Person war Martina Welschenbach, die eine durchaus überzeugende Leonore sang und auch die stimmlichen Mittel dazu zur Verfügung hatte mit einer insgesamt etwas helleren Stimmfärbung.

    Von dem Trio mit den tieferen Stimmen überzeugt mich am meisten Karl-Heinz Lehner als Rocco, der aber mit einer mehr negativen Ausstrahlung agieren musste, was aber anscheinend auch der Regie geschuldet, die, und das ist nicht einmal so negativ zu sehen, durch die Bank die negativ besetzten Charaktereigenschaften der Agierenden zur Erreichung ihrer Ziele herauszustellen, , und dazu gehörte auch Leonore, vor allem aber Rocco und eben auch die weiter oben schon erwähnte Marzelline.

    Wie viel leichter hat es da doch der Pizarro, hier dargestellt und gesungen von Mark Morouse, der gekonnt den prolligen Obermafioso gab. Je böser er ist und je überzeugender er singt, um so mehr lieben ihn die Operngänger. Und er war auch der Einzige, der das Ende dieser Inszenierung nicht mehr erlebte. Dabei wurde er nicht von Leonore erschossen, von wem, man weiß es nicht. Da bildete, als er sich "vom Acker machen" wollte, das Volk einfach einen dichten Kreis um ihn, es fiel ein Schuss, und dann lag er da.

    Der Minister hat ja nicht viel Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Der Bonner Minister, Martin Tzonev, stand dann hinter mir mitten im Publikum und ließ seine schöne Stimme erschallen- ein ganz neues Klangerlebnis. Später steht er dann beim Volk, als Rocco Leonore und Florestan heranführt.

    Wie so häufig, ist auch in Bonn der vorzügliche Chor, der schon im Chor der Gefangenen überzeugte, es derjenige, der den Schluss- und Höhepunkt setzte. Einen grandioseren Schlusschor habe ich glaube ich selten gehört, vielleicht noch nie. Auch das mag daran liegen, dass ich am nächsten dabei saß.

    Musikalisch hat der Abend, wenn man sich die einzelnen musikalischen Nummer noch einmal vorstellt, durchaus überzeugt, vor allem Orchester, Chor und Dirigent, aber auch die einzelnen Sängerinnen und Sänger (fast) durchgehend, aber von einem gelungenen Gesamtkunstwerk kann man m.. E. nicht sprechen, so entfiel der doch euphorische Schlussbeifall hauptsächlich auf die musikalischen Akteure, doch auch die türkischen Zeitzeugen, die sich auch als Gruppe vor dem Publikum verneigten, erhielten reichen Beifall. sie haben ihre Sache bestmöglich vertreten und konnten ja nichts dafür, dass sie es in so einem Rahmen tun mussten, denn Oper hat ja nicht nur den Sinn zu belehren und zum Nachdenken zu bringen, sondern auch zu unterhalten und zu erbauen.

    Liebe Grüße

    Willi:)



    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Lieber William, sehr interessant dein Bericht! Danke!

    Da wäre ich gerne dabei gewesen bei diesem politisch scharf aktualisiert-zugespitzten "Fidelio".

    Ich habe übrigens den Eindruck, dass die Unterbrechungen keine wirklichen Unterbrechungen waren, sondern zur Aufführung dazugehörten: Kann das sein?


    Weitere meiner Gedanken betreffen z.B. deine Frage: "Wenn man das liest, stellt sich einem unwillkürlich die Frage, ob man denn ohne diese filmischen Mittel die Handlung und die befreiende Botschaft der Oper nicht versteht und darüber nicht reflektieren kann."

    Ohne Ironie und Sarkasmus: Du kennst doch die Antwort. Natürlich geht das auch ohne. In zahllosen "Fidelio"-Aufführungen sollte das im günstigen Fall schon geklappt haben. Aber Frage und Antwort führen m.E. in diesem Zusammenhang dieser Inszenierung kaum weiter.


    Ebenso skeptisch bin ich bei allgemeinen Festlegungen, was der "Sinn" von Oper sein soll. Belehrung, Nachdenken, Unterhaltung und Erbauung sollten für dich immer dabei sein, das mag ja sein. Ich habe hier im Forum schon mehrfach gelesen, dass das keine Selbstverständlichkeit und demnach nicht konsensfähig ist. Ich erinnere Stimmen, die sich massiv gegen Nachdenken und Belehrung ausgesprochen haben zu Gunsten von Genuss, Ablenkung und Unterhaltung.

    Was ich damit sagen will: Über den generellen Sinn von Oper entscheiden wohl weder du noch ich. Ich fürchte fast, dass es einen solchen auch nicht gibt, sondern dass "Sinn" sich nur in Bezug auf Konkretes bestimmen lässt. In diesem Fall haben Volker Lösch und andere an der Konzeption, aber auch der konkreten Aufführung Mitwirkende einen "Fidelio" geschaffen, dessen transitorisch-einmaliger und wahrscheinlich vielschichtiger Sinn sich eben am Neujahrsabend zeigen sollte - und ich vermute, dass Lösch & Co vielleicht den unterhaltenden Aspekt nicht gerade oben angesetzt haben, das würde zu deinem Bericht nicht passen. Es war m.E. dann an dir und deinen Publikumsgenossen, Sinnhaftes aufzugreifen und weiterzuführen - oder eben im schlechten Falle nicht. Aber eine solche Aufführung scheint mir (mal wieder) klarzumachen, dass Oper natürlich kein Erfüllungsort für unsere eigenen subjektiven Vorstellungen - wie Oper zu sein habe - ist.

  • Von Williams Bericht bin ich begeistert. Wenn eine Rezension eine Entscheidung zum Besuch einer Theatervorstellung vorbereiten kann, dann trifft das hier zu 100 % zu. Das heißt auch, daß jemand, der das sehen will, durchaus nicht vom Besuch abgehalten wird.


    Von Leiermanns Entgegnung bin ich entsetzt und erschüttert. Wozu "Freiheit in der Kunst" führen kann, das müssen im Moment "alte Umweltsauen" und "Nazisauen"

    aushalten. Nein danke.


    Herzlichst La Roche

    Ich streite für die Schönheit und den edlen Anstand des Theaters. Mit dieser Parole im Herzen leb' ich mein Leben für das Theater, und ich werde weiterleben in den Annalen seiner Geschichte!

    Zitat des Theaterdirektors La Roche aus Capriccio von Richard Strauss.

  • Lieber William, Dank für Deinen ausführlichen und überaus differenzierten Bericht, der mir eine anregende Morgenlektüre war! Es grüßt Hans

    ..., eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar.
    -- Aydan Özoğuz

  • Von Leiermanns Entgegnung bin ich entsetzt und erschüttert. Wozu "Freiheit in der Kunst" führen kann, das müssen im Moment "alte Umweltsauen" und "Nazisauen"

    aushalten.

    Verstehe ich nicht!? - Tatsächlich ist Leiermanns Beitrag doch eher recht vermittelt und benennt insb. auch andere Sichtweisen, die z.B. Dir und anderen nicht fremd sein dürften. Und was soll dabei Dein Rekurs auf die verschiedenen "Sauen", von denen pikanterweise die eine hauptsächlich von der anderen durch die sozialen Netwerke getrieben wird? Mit der berühmten "Sache" bzw. "Sachlichkeit" hat das wohl nix zu tun ... :/

    mfG Michael


    Eine Meinungsäußerung ist noch kein Diskurs, eine Behauptung noch kein Argument und ein Argument noch kein Beweis.

  • Von Leiermanns Entgegnung bin ich entsetzt und erschüttert.

    Wirklich entsetzlich, dass dir hier in deinem geliebten Tamino-Forum ein so stringent und gut argumentierender Beitrag zugemutet wird. Ich, der ich deine Erschütterung zwar gut verstehen kann, da ich sehr gut weiß, dass du mit solchen Beiträgen nicht gut umgehen kannst, habe den Beitrag von "Leiermann" hingegen mit großem Gewinn und ganz ohne Entsetzen gelesen. Die von ihm aufgeworfenen Fragen halte ich für sehr relevant.

    Dass sich User wie "La Roche" von der Freiheit der Kunst derart bedroht fühlen, habe ich auch mit großem Mitgefühl registriert. Da muss doch wirklich so langsam mal etwas geschehen!

  • Ich danke allen Taminos für die bis hierhin gelieferten Beiträge, erkläre aber verbindlich, dass ich eine weitere "Diskussion" nach altbekanntem Muster, die dem Forenfrieden, der Außenwirkung und letztlich meiner Gesundheit und sicherlich der des einen oder anderen nicht zuträglich ist, in diesem Thread nicht wünsche.


    Liebe Grüße


    Willi:no:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Lueber William vielen Dank füt Deinen intetessanten Beticht. Genau aus diesen Gründen schreibe ich keine Berichte über meine gesrhenen Aufführungen mehr.

  • Ich auch nicht, lieber rodolfo!!!


    La Roche

    Ich streite für die Schönheit und den edlen Anstand des Theaters. Mit dieser Parole im Herzen leb' ich mein Leben für das Theater, und ich werde weiterleben in den Annalen seiner Geschichte!

    Zitat des Theaterdirektors La Roche aus Capriccio von Richard Strauss.

  • Ich auch nicht, lieber rodolfo!!!


    La Roche

    Ich ebenfalls nicht mehr!

    Zu verdanken ist dies, den drei, vier selbsternannten Experten, von denen bisher zwar nie ein eigener Bericht zu lesen war,

    die aber nur darauf warten, um als billige Trittbrettfahrer, ihre ungefragten "sachlich fachlichen" Stänkereien loszuwerden.


    Unabhängig davon, danke ich William für seinen sehr umfangreichen, interessanten Bericht.

    Und seinem Wunsch entsprechend, werde ich mich nicht dazu äußern.


    CHRISSY

    Jegliches hat seine Zeit...

  • Also wenn ich ganz naiv

    [...] die aber nur darauf warten, um als billige Trittbrettfahrer, ihre ungefragten "sachlich fachlichen" Stänkereien loszuwerden.

    mal auf

    Von Leiermanns Entgegnung bin ich entsetzt und erschüttert. Wozu "Freiheit in der Kunst" führen kann, das müssen im Moment "alte Umweltsauen" und "Nazisauen"

    aushalten.

    beziehe, frage ich mich wen Du mit

    [...] den drei, vier selbsternannten Experten [...]

    eigentlich genau meinst?

    mfG Michael


    Eine Meinungsäußerung ist noch kein Diskurs, eine Behauptung noch kein Argument und ein Argument noch kein Beweis.

  • Da schau mal in meinen im Frühjahr erstellten Thread "Il Trovatore" in Liberec.

    Da findest Du diese "Experten", die zwar nicht dabei waren, aber alles genau wissen und beurteilen können.

    Das gipfelt dann in einem anderen Thread mit erstunkenen und erlogenen abfälligen "Münchhausen - Stories"

    unseres "Forums - Kestings", nur um seinen Frust loszuwerden.

    Und auch da gab es gleich einige Experten, die zwar wider besseren Wissens, das aber sofort "sach - und fachlich" unterstützt haben.


    CHRISSY

    Jegliches hat seine Zeit...

  • Da schau mal in meinen im Frühjahr erstellten Thread "Il Trovatore" in Liberec.

    Ja, aber wir sind doch jetzt nicht beim Il trovatore aus Liberec, sondern bei Willis wirklich gelungenem Bericht über den Fidelio aus Bonn, sowie Leiermanns kluger und vollkommen unaufgeregter Entgegnung, und da war bis zu dem m.E. recht unnötigen Nachsatz in Beitrag #3 keine Spur von "sachlich fachlichen Stänkereien".

    mfG Michael


    Eine Meinungsäußerung ist noch kein Diskurs, eine Behauptung noch kein Argument und ein Argument noch kein Beweis.

  • Ich danke allen Taminos für die bis hierhin gelieferten Beiträge, erkläre aber verbindlich, dass ich eine weitere "Diskussion" nach altbekanntem Muster, die dem Forenfrieden, der Außenwirkung und letztlich meiner Gesundheit und sicherlich der des einen oder anderen nicht zuträglich ist, in diesem Thread nicht wünsche.


    Liebe Grüße


    Willi:no:

    Lieber William,


    dass ich mit dazu beigetragen habe, eine solche von dir unerwünschte Diskussion zu entfachen, tut mir sehr leid. Ich war der Ansicht, dass es für ein Forum normal wäre, wenn ich die in deinem Text deutlich erkennbare Kritik aufnehmen und weiterführen würde. Und ich hatte nicht den Eindruck, dass ich ein tradiertes "Tamino-Muster" bedienen würde, indem ich dies tat.

    Ich finde deine Schilderung und Beurteilung der Aufführung weiterhin interessant und höchst respektabel - und werde deinem Wunsch folgend lieber nichts mehr dazu schreiben. Lass es dir gutgehen.

  • Lieber Leiermann,


    du hast keinen Grund, dich für deinen sehr angenehmen Beitrag entschuldigen zu müssen, und in jedem anderen musikalischen Thema hätte daraus eine fruchtbare Diskussion mit toleranten Teilnehmern werden könne, wie zum Beispiel in den Klavierthreads. Aber in den Opernthreads, die ein Bekannter zu Beginn meiner Mitgliedschaft einmal als "Haifischbecken" bezeichnete, hat das keine Chance, deshalb habe ich auf deinen Beitrag auch nicht geantwortet. Ich hatte Recht, wie enige Beiträge nach deinem dann auch zeigten. Aber, um der Wahrheit die Ehre zu geben, waren noch der eine oder andere Wortbeitrag, die sich nur auf meinen Beitrag bezogen, in Ordnung, aber die anderen Beiträge zwangen mich die Notbremse zu ziehen.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • La Roche: "Das heißt auch, daß jemand, der das sehen will, durchaus nicht vom Besuch abgehalten wird."


    Doch, lieber Uli! Und ich danke unserem Willi von ganzem Herzen für seinen Bericht. Denn gerade hatte ich diesen "Fidelio" oder was es sonst sein sollte, für einen baldigen Besuch der Bonner Oper ins Auge gefasst. Gottseidank wurde mir dieser Klamauk erspart. Schade für die wirklich guten Sänger, von denen ich in der "Zauberflöte" einige sehen und hören konnte. Nochmals: Danke, Willi!

    W.S.

  • Es mag auf andere vielleicht etwas verschroben wirken, aber ich persönlich käme mir nicht wirklich ernstgenommen vor, wenn einer meiner Opernberichte damit bedankt wird, dass man besagte Inszenierung nun erst recht nicht besuchen wird ... insbesondere, wenn eine derartige Replik inhaltlich nicht wirklich neu sondern eher voraussehbar ist.

    mfG Michael


    Eine Meinungsäußerung ist noch kein Diskurs, eine Behauptung noch kein Argument und ein Argument noch kein Beweis.

  • Ich möchte hier auch noch sagen, dass ich diesen Bericht exemplarisch finde, gerade auch in der Bereitschaft, sich mit einem Regiekonzept, das sicher nicht den Erwartungen des Opernbesuchers entsprochen hat, in einer fairen und wertschätzenden Weise auseinanderzusetzen, ohne sich dabei kritischer Anmerkungen zu enthalten.

    Der Traum ist aus, allein die Nacht noch nicht.

  • Lieber William,


    herzlichen Dank für deine Antwort, die mich natürlich sehr gefreut hat, da ich deine Reaktion noch weiter oben somit deutlich besser einordnen kann.

  • Aber eine solche Aufführung scheint mir (mal wieder) klarzumachen, dass Oper natürlich kein Erfüllungsort für unsere eigenen subjektiven Vorstellungen - wie Oper zu sein habe - ist.

    Lieber Leiermann,


    einigen Deiner Ausführungen stehe ich durchaus aufgeschlossen gegenüber. Meine Entrüstung möchte ich auf den o.g. Satz konzentrieren. Du legst damit die künstlerische Freiheit zugrunde, und die ist die Freiheit des Regisseurs. Er hat die Freiheit des Komponisten oder des des Librettisten mißachtet und ein neues Werk geschaffen. Richtig wäre für mich die Bezeichnung gewesen "Fidelio, frei nach der Oper von Beethoven" (ähnlich wie ich es vor Kurzem zum TV-Film "Unterm Birnbaum" angesprochen hatte, der im Vorspann eindeutig aussagte "frei nach Motivem der Novelle von Fontane". Ich sehe in der sogenannten Freiheit der Kunst die Möglichkeit, diese Freiheit zu nutzen, ganze Menschengruppen zu beleidigen, wie es jetzt mit dem unsäglichen Chor der im Hühnerstall Motorrad fahrenden Oma geschah, wo eine ganze Altersgruppe diffamierend als "Umweltsau" und später durch den Begriff "Nazisau" noch erweitert wurde. Ich stehe auf dem Standpunkt, daß Grenzen gesetzt werden müssen, um weitere Eskalationen zu vermeiden. In meiner Altergruppe wird momentan heftig über diese Entgleisungen diskutiert, und ich rechne auch mit für viele unangenehmen Veränderungen des Wahlverhaltens, da diese Verächtlichmacher nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Ich gehöre zu der Generation, die mit Stromsperren, ohne TV, ohne Telefon, ohne Auto, ohne Plaste, ohne Urlaubsreisen usw. großgeworden ist und jetzt beschimpft wird.

    Den Bericht von William B.A. hatte ich zuerst als Satire aufgefaßt, bis ich den bitteren Ernst verstehen mußte, ein Ernst, der im Fidelio zwar zu erkennen ist, aber dessen Anwendung auf die Türkei sich mir als Notwendigkeit nicht erschließt. Ein neues Theaterstück hätte diesen kritischen Aspekt sicher besser erfüllt, auch als Schauspiel.


    Ansonsten reiche ich Dir die Hand mit der Friedenspfeife.


    Herzlichst La Roche

    Ich streite für die Schönheit und den edlen Anstand des Theaters. Mit dieser Parole im Herzen leb' ich mein Leben für das Theater, und ich werde weiterleben in den Annalen seiner Geschichte!

    Zitat des Theaterdirektors La Roche aus Capriccio von Richard Strauss.

  • Lieber La Roche,


    ich hatte keinen Krieg zwischen uns ausgemacht, sondern lediglich dein Entsetzen über mein Posting.

    Ich möchte auch jetzt lieber nichts dazu schreiben, da ich William zugesagt habe, mich in diesem Thread inhaltlich nicht weiter zu äußern. An anderer Stelle würde ich einer Diskussion über Kunstfreiheit und Nazisauen allerdings sicherlich nicht aus dem Weg gehen.

  • Ich finde das einen sehr interessanten Bericht. Allerdings bin ich auch der Ansicht, dass eine solche einseitige Vereinnahmung einer Oper für eine so konkrete politische Absicht ziemlich daneben ist. Zwar wage ich nicht, die komplexe Gemengelage in der Türkei bzw. Kurdistan abschließend zu beurteilen, aber auch wenn meinem laienhaften Eindruck nach das Anliegen der Veranstalter berechtigt und die weiche Haltung nahezu des gesamten Westens ggü. der gegenwärtigen türkischen Politik beschämend sein mag, finde ich ein solche Vereinnahmung von Beethovens Fidelio extrem unpassend.

    Klar, man wird niemals dasselbe oder ein vergleichbares Publikum erreichen, wenn man ein neues Theaterstück zur Situation der Kurden oder polit. Gefangener in der Türkei anbietet. Da gingen weitgehend nur die hin, die ohnehin schon daran Interesse (und typischerweise auch schon die "richtige" politische Haltung) habe. Aber dennoch halte ich so einen eindeutigen politischen Gebrauch für einen Mißbrauch; einfach weil JEDER derartig eindeutige "Gebrauch" eines Kunstwerks für einen fremden Zweck ein Mißbrauch ist. Das wird nicht dadurch besser, dass die Absicht vielleicht recht eindeutig unterstützenswert ist, weil im vorliegenden Fall halbwegs klar ist, wer "im Recht" ist. (Man überlege sich mal kurz, was los wäre, wenn der aktuell politische Bezug ein stärker kontroverser, etwa Israel-Palästina-Konflikt, gewesen wäre.)

    Struck by the sounds before the sun,
    I knew the night had gone.
    The morning breeze like a bugle blew
    Against the drums of dawn.
    (Bob Dylan)

  • Ich werde wohl, wenn es die Zeit zulässt, demnächst mal wieder das Beethovenhaus besuchen. Dort werde ich das Gespräch mit Leuten vom Personal suchen um über diesen "Fidelio" zu diskutieren. Wie die Antworten ausfallen, das kann ich mir schon denken. :no:

    W.S.

  • So abwegig die Idee der Inszenierung auf den ersten Blick scheinen mag, ergibt sie bei einiger Überlegung vielleicht doch Sinn.


    Noch unter dem Eindruck der Spätfolgen der Französischen Revlution stehend, entschloss Beethoven sich, eine „Rettungs- und Befreiungsoper“ zu schreiben. Dieses Genre feierte Ende des 18. und auch noch Anfang des 19. Jahrhunderts in Frankreich und andernorts große Erfolge.

    In ihr sah Beethoven die Möglichkeit, die gegen jede Tyrannei gerichteten Prinzipien der politischen Freiheit, der Gerechtigkeit und der Brüderlichkeit durch die Rettung eines unschuldigen Helden aus höchster Not zum Ausdruck zu bringen.

    Ob die diversen Leonore-Opern auf einer wahren Begebenheit beruhen, ist übrigens nicht mit Sicherheit zu sagen.

    Orfeo wünscht euch allen, dass ihr gesund bleibt

  • Lieber Willi,

    Deinen hoch interessanten Bericht über den Bonner Fidelio habe ich erst heute zum ersten Mal gelesen. Da gäbe es viel dazu zu sagen. Du willst keine Diskussion. Das respektiere ich.

    Herzlichst

    Operus (Hans)

    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

  • Den Bericht von William B.A. habe ich ebenfalls mit sehr großem Interesse gelesen, zumal ich sowohl Volker Lösch als auch Stefan Schnabel aus ihren Arbeiten für das Staatsschauspiel Dresden gut kenne, die immer äußerst erfolgreich waren und für eine große Publikumsresonanz gesorgt haben. So inszenierte er 2003 „Die Orestie“ nach Aischylos, die ich im Februar 2004 gesehen habe. In diesem Stück bezog er erstmalig einen Bürgerchor ein (Laiendarsteller) und erzielte eine großartige Wirkung. Ebenso großartig war seine Inszenierung „Die Dresdner Weber – Hommage an Gerhart Hauptmann“, in der er Texte von Marx, Weerth, Heine u.a. mit einbezog und die damals für großes Aufsehen und rechtliche Streitigkeiten sorgte. Die Vorstellungen damals waren fast immer ausverkauft. In dieser Zeit war Stefan Schnabel als Dramaturg / Chefdramaturg am Schauspiel Dresden beschäftigt und maßgebend an diesen Inszenierungen beteiligt.


    Obwohl ich also beide an der Fidelio – Inszenierung Beteiligte sehr schätzen gelernt habe, stimme ich doch dem von Johannes Roehl geäußerten Gedanken zu, dass die Übertragung dieser für das Sprechtheater sehr erfolgreichen und guten Ideen auf eine Operninszenierung eigentlich nur schief gehen kann und vor allem den Intentionen einer Oper völlig zuwider läuft.


    Zitat Orfeo

    "In ihr sah Beethoven die Möglichkeit, die gegen jede Tyrannei gerichteten Prinzipien der politischen Freiheit, der Gerechtigkeit und der Brüderlichkeit durch die Rettung eines unschuldigen Helden aus höchster Not zum Ausdruck zu bringen "


    Wie man den revolutionären Gehalt der Fidelio – Oper sehr gut transportieren kann, ohne dabei das Kunstwerk zu zerstören, zeigt die Fidelio – Inszenierung von Christine Mielitz an der Semperoper, die am 7. Oktober 1989 hier Premiere hatte und die einfach großartig ist. Ich habe sie bereits mehrmals gesehen und werde sie in dieser Saison wieder erleben können


    Mit besten Grüßen

    Ramona1956

  • Zitat von operus

    Lieber Willi,

    Deinen hoch interessanten Bericht über den Bonner Fidelio habe ich erst heute zum ersten Mal gelesen. Da gäbe es viel dazu zu sagen. Du willst keine Diskussion. Das respektiere ich.

    Herzlichst

    Lieber Hans,


    so habe ich das nicht gesagt, sondern ich sagte:

    Zitat von William B.A.

    Ich danke allen Taminos für die bis hierhin gelieferten Beiträge, erkläre aber verbindlich, dass ich eine weitere "Diskussion" nach altbekanntem Muster, die dem Forenfrieden, der Außenwirkung und letztlich meiner Gesundheit und sicherlich der des einen oder anderen nicht zuträglich ist, in diesem Thread nicht wünsche.


    Als die Diskussion dann doch weiterging und sich endlich weitgehend in vernünftigen, höflichen Bahnen bewegte, ließ ich es weiterlaufen. Ich werde es weiter beobachten. Gegen eine anständige Diskussion, die keine wie auch immer gearteten Herabsetzungen und Beleidigungen enthält, habe ich nichts einzuwenden.

    Also, wenn du dies liest, würde ich mich freuen.


    Liebe Sonntagsrüße auch an Ingrid


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Zitat von Ramona1956

    Wie man den revolutionären Gehalt der Fidelio – Oper sehr gut transportieren kann, ohne dabei das Kunstwerk zu zerstören, zeigt die Fidelio – Inszenierung von Christine Mielitz an der Semperoper, die am 7. Oktober 1989 hier Premiere hatte und die einfach großartig ist. Ich habe sie bereits mehrmals gesehen und werde sie in dieser Saison wieder erleben können

    Liebe Ramona1956,


    ich habe bereits eine Karte für die Aufführung am Freitag, dem 5. 6. 2020.


    Liebe Grüße


    Willi:)


    P.S. Außerdem werde ich am 4. 7. 2020 in der Berliner Staatsoper die Inszenierung von Harry Kupfer (dann schon zum zweiten Mal) erleben.

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).