Aktive Pianisten unserer Tage: Igor Levit und Ludwig van Beethoven

  • Die ZDF Sendung aspekte mit Igor Levit ist für Menschen, die auf Beethoven aufmerksam gemacht werden sollen.


    Auf BR klassik erklären Igor Levit und Sony Produzent Anselm Cybinski alle 32 Klaviersonaten. Es ist hochspannend, was ich bereits gehört habe. Da spricht ein begeisternder Pianist, kenntnisreich, lebendig. Dass es kein Monokog wird, dafür sorgt sein Gesprächspartner.


    Das ist der Trailer dazu:



    Hier sind die Potcasts


    https://www.ardaudiothek.de/ig…t-32-x-beethoven/70468432


    oder hier, da braucht man aber die Spotify App.


    .

    Es bleiben übrig die Worte eines Dichters:

    Es sind nicht die, bei denen Logen applaudieren

    Die Worte leben und kriechen

    auf allen vieren ....


    Majakowski

  • Die ZDF Sendung aspekte mit Igor Levit ist für Menschen, die auf Beethoven aufmerksam gemacht werden sollen.

    Hab sie gesehen! Mir hat er sehr gefallen. Und so berührend schön gespielt und überragend interpretiert habe ich das von klavierspielenden Haustöchtern totgeklimperte "Für Elise"-Stückchen noch nie gehört! Wunderbar! (Hat er das irgendwo eingespielt?) :)


    Schöne Grüße

    Holger

  • Hab sie gesehen! Mir hat er sehr gefallen. Und so berührend schön gespielt und überragend interpretiert habe ich das von klavierspielenden Haustöchtern totgeklimperte "Für Elise"-Stückchen noch nie gehört! Wunderbar! (Hat er das irgendwo eingespielt?) :)


    Schöne Grüße

    Holger

    Lieber Dr. Holger Kaletha


    Igor Levit hat "Für Elise" eingespielt.


    Hier als Schnipsel zu hören und zu erwerben:


    Es bleiben übrig die Worte eines Dichters:

    Es sind nicht die, bei denen Logen applaudieren

    Die Worte leben und kriechen

    auf allen vieren ....


    Majakowski

  • Alfred_Schmidt

    Hat den Titel des Themas von „Igor Levit und Ludwig van Beethoven“ zu „Aktive Pianisten unserer Tage: Igor Levit und Ludwig van Beethoven“ geändert.
  • Igor Levit im Interview bei "DAS!" (NDR)


    Levit im NDR


    Dieser Link stammt aus Sonys Klassik-Newsletter.

    "Das Thema, welches die Pauke zuletzt hat, findet gewiß keiner heraus!" (Gustav Mahler)


  • Zuletzt habe ich mir Levits Einspielung der Präludien und Fugen von Schostakowitsch besorgt. Sie komplett durchzuhören - dazu bin ich noch nicht gekommen. Die ersten drei habe ich mit der Aufnahme von Vladimir Ashkenazy verglichen:

    R.dfa63b87ba0358ba8266a5827d7007f0?rik=g4DqCcWZur5zCw&riu=http%3a%2f%2fwww.jpc.de%2fimage%2fw600%2ffront%2f0%2f0028946606629.jpg&ehk=szLFMBhzyOd0FPHL7z3pbnFLy1TcZp%2bL02muWwMP6IQ%3d&risl=&pid=ImgRaw&r=0


    Mein erster Eindruck: Beide Aufnahmen sind sich sehr ähnlich in dem "russischen" Tonfall der Getragenheit und düsteren Versenkung - und auf demselben wirklich hohen und höchsten Niveau. Ashkenazy ist etwas "epischer" und bei den Fugen kommen bei ihm die Einsätze der Stimmen etwas deutlicher heraus - es klingt also "polyphoner". Levit wiederum ist sehr lyrisch intensiv und auch manchmal etwas direkter. Beides hat etwas für sich! Es lohnt sich also wirklich, die beiden Aufnahmen zu haben. Man bekommt bei Levit dazu auch noch die Komposition von Stevenson "Passacaglia on DSCH" geboten, worauf ich ebenfalls sehr gespannt bin! :)


    Schöne Grüße

    Holger

  • Lieber Holger,


    ich habe die Präludien und Fugen von Schostakowitsch mit Konstantin Scherbakov. Kennst Du seine Aufnahme auch und wenn ja, wie ordnest Du sie dann ein ?


    LG Siamak

  • ich habe die Präludien und Fugen von Schostakowitsch mit Konstantin Scherbakov. Kennst Du seine Aufnahme auch und wenn ja, wie ordnest Du sie dann ein ?

    Lieber Siamak,


    die Aufnahme habe ich leider nicht - sie ist aber sicher auch sehr gut! Ich muss auch sagen, dass die Präludien und Fugen von Schostakowitsch nicht so ein Werk sind, das bei mir im Zentrum gestanden hat. Eigentlich ist die allgemein anerkannte klassische Referenz-Aufnahme die von Tatjana Nikolajewa - lehrte an der Musikhochschule Köln und war Lehrerin u.a. von Nikolai Lugansky. Die müsste man wohl heranziehen für einen aufschlussreichen Interpretationsvergleich. Bei Scherbakow (Hörschnipsel) ist mir aufgefallen, dass die Einsätze der Stimmen bei der Fuge Nr. 1 noch weicher sind als bei Igor Levit, so dass es noch weniger polyphon klingt. :hello:


    Schöne Grüße

    Holger

  • Noch als Ergänzung, lieber Siamak: Hier ist neben Mitschnitten von S. Richter, E. Gilels und T. Nikolajeva auch Schostakowitschs eigene Gesamteinspielung von 1951/52 drauf:



    Ich sehe wieder - Sammlerfreud und Sammlerleid - es kommt wieder einiges auf mich zu! :) ;(


    :hello: