Der katholische Bach: Jan Dismas Zelenka (1679 – 1745)


  • Gesù al Calvario ZWV 62


    David Cordier, Ingrid Schmithüsen, Larissa Malikowa,

    Kai Wessel, Lena Susanne Norin


    Rheinische Kantorei

    Das Kleine Konzert


    Hermann Max



    IMSLP


    „Che fiero martire“ ist bereits meine Lieblingsarie (neben einigen anderen). Seltsamer Weise notiert Zelenka hier einen 3/4-Takt, schreibt aber sechs Achtel rein ... ebenso verfährt er im Duett „Santo amor, che tanto peni“ ... kein Plan, was das soll (?). Die Chalmeien sind in beiden Stücken von besonderer klanglicher Färbung.


    Der bisher einzige Kommentator meint:


    Zitat

    Gefühlvoll, dies wirklich nicht übertrieben, wird die Passion beschrieben, [...] italienische Leichtigkeit lassen dabei Grüßen. Wer bachsche Tiefen vorzieht, wird diese Passion ablehnen, denn diese Musik transportiert weniger den Schmerz der Passion sondern birgt über die Vertonung die Vorfreude auf ein ewiges Leben.

    Das ist der Punkt: kein elendes Geplärr und Geleyer ... Zelenkas Personalstil bleibt für mich unverkennbar.


    Kai Wessel: naja ... in Duetten geht das Geknödel GsD unter.

    Der Glaube kann Sätze verbergen.