DONIZETTI, Gaetano: CHIARA E SERAFINA OSSIA IL PIRATA

  • Gaetano Donizetti ( 1797 – 1848 )

    Chiara e Serafina, ossia Il pirata

    (Klara und Serafina oder Der Pirat)


    Melodramma semiseria in 2 Akten

    Libretto: Felice Romano

    Originalsprache: Italienisch


    Uraufführung: Mailand 1822


    PERSONEN DER HANDLUNG

    Chiara, Tochter von Don Alvaro, Sopran

    Serafina, ihre jüngere Schwester, Mezzosopran

    Don Alvaro, Schiffskapitän, ihr Vater, Sprechrolle

    Don Ramiro, ein junger Ritter, Tenor

    Don Fernando, reicher Adliger und heimlicher Feind von Don Alvaro, Tenor

    Picaro, Pirat, ehemals Diener bei Don Fernando, Bariton

    Agnese, Aufseherin im Schloss von Belmonte, Mezzosopran

    Lisetta, ihre Tochter, Alt

    Don Meschino, wohlhabender Bürger, Sprechrolle

    Gennaro, Piratenhauptmann, Sprechrolle

    Spalatro, Piratenhauptmann, Sprechrolle

    Fischer, Dorfbewohner, Piraten, Wachen


    Ort und Zeit der Handlung: Mallorca, 17. Jahrhundert


    VORGESCHICHTE

    Don Alvaro, ein Schiffskapitän, wurde im Krieg Spaniens gegen Algier auf der Rückreise von Cadiz nach Mallorca überfallen und geriet mit seiner Tochter Chiara in Gefangenschaft. Inzwischen hatte sein Intimfeind Don Fernando die Abwesenheit des Kapitäns ausgenutzt, um die Herrschaft über dessen Besitz an sich zu reißen. Dem verschollenen Don Alvaro hatte er gerichtlich Hochverrat unterstellen lassen und ein Todesurteil gegen ihn erwirkt. Die Vormundschaft über die jüngere Tochter Don Alvaros, Serafina, die als Kind zurückgeblieben war, wurde Don Fernando übertragen. Serafina ist inzwischen im heiratsfähigen Alter und hat sich in Don Ramiro, einen jungen Ritter, verliebt. Don Alvaro und Chiara sind nach langen Jahren der Gefangenschaft auf der Heimreise nach Mallorca.


    ERSTER AKT

    1. Bild: Am Meeresstrand von Mallorca mit maurischen Ruinen im Hintergrund

    Fischer bereiten sich vor, Fische für die Hochzeitsfeier Serafinas mit Don Ramiro zu fangen.

    Agnese, die Aufseherin im Schloss Belmonte, verrät ihnen unter dem Siegel der Verschwiegenheit, dass Don Fernando die Hochzeit hintertreiben und Serafina selbst ehelichen wolle, um an ihr reiches Erbe zu gelangen. Da hört man die Schreie von Agneses Tochter Lisetta, die von Don Meschino, einem reichen, aber dümmlichen Bürger bedrängt wird. Die Fischer verharren noch einen Augenblick, um sich an dem lustigen Schauspiel zu ergötzen.

    Lisetta wird von dem lächerlich als Fischer gekleideten Don Meschino verfolgt. Er sagt, er habe extra für sie seine Kleidung gegen diese getauscht. Er appelliert an ihre Mutter Agnese, sie möge einschreiten und ihm helfen. Doch Lisetta lehnt seinen Antrag entschieden ab und macht sich lustig über ihn. Die Fischer amüsieren sich. Dann kommt ein Sturm auf. Das Meer beginnt zu tosen und alle verschwinden.

    Das Unwetter schwillt an. Man sieht im Hintergrund Schiffe in Seenot. Eines davon wird gegen einen Felsen geschleudert und versinkt. Als der Sturm sich langsam legt, steigen Chiara – in Seemannskleidung – und Alvaro vom Felsen herab. Da ihr Vater erschöpft ist, will Chiara nach einem Unterschlupf suchen.

    In diesem Augenblick kommt Don Meschino zurück. Als er die beiden sieht, schreit er verängstigt auf, weil er glaubt, es seien Piraten. Selbst als Chiara erklärt, dass sie Schiffsbrüchige seien, kann er sich nicht beruhigen. Darauf erscheinen auch Agnese und Lisetta. Don Meschino zeigt seine Eifersucht auf den hübschen jungen Mann (die verkleidete Chiara), in welchen er einen Nebenbuhler um die Gunst Lisettas sieht. Als Chiara und Alvaro um Unterkunft für einen Tag bitten, lädt Agnese sie auf das Schloss Belmonte ein. Chiara und Alvaro vernehmen von Lisetta, dass Don Fernando beabsichtigt, Serafina zu heiraten.

    Daraufhin bittet Chiara ihren Vater, er möge sich auszuruhen. Er solle sich zunächst noch nicht zu erkennen zu geben. Sie wolle auf eigene Faust Nachforschungen über die gegenwärtigen Verhältnisse in der Heimat anstellen. Alle gehen.

    Piraten schleichen heran, darunter Picaro mit einem Kästchen, das er am Ufer gefunden hat. Alle – außer Picaro – dringen in ein geheimes Versteck ein. Picaro denkt über das Piratenleben nach, das ihm nicht mehr gefällt. Er überlegt, wie er auf einfachere und ungefährlichere Weise reich werden könne.

    Da trifft er auf Don Fernando, der in ihm seinen ehemaligen Diener erkennt. Don Fernando bietet ihm ein Geschäft an. Er solle sich Serafina als ihr wieder aufgetauchter Vater, Don Alvaro, vorstellen. Über die näheren Einzelheiten seines Planes werde er Picaro später noch informieren. Fernando bietet dem ehemaligen Diener einen hohen Lohn dafür, wenn es diesem gelingt, die Rolle des zurückgekehrten Vaters glaubhaft zu spielen. Picaro ist über das Geschäft erfreut und folgt Don Fernando auf das Schloss.


    2. Bild: Eine Hütte in den Gärten des Schlosses von Don Fernando

    Serafina und Don Ramiro singen ein Liebesduett und malen sich ihre Zukunft aus.

    Don Fernando kommt aufgeregt hinzu. Er verkündet Serafina, dass sie nicht mehr Waise sei. Dann stellt er ihr Picaro – in der Kleidung eines Schiffskapitäns – als ihren heimgekehrten Vater, Don Alvaro, vor. Serafina lässt sich täuschen und fällt ihrem vermeintlichen Vater in die Arme, der hocherfreut tut, seine „Tochter“ wiederzusehen. Auch Don Ramiro begrüßt seinen künftigen „Schwiegervater“. Don Fernando staunt, wie gut die List gelungen ist.

    Man hört Gitarrenklänge. Chiara hat heimlich gelauscht und erkannt, dass hier ein falsches Spiel getrieben wird. Sie tritt in der Kleidung eines Straßenmusikanten und Betteljungen auf. Sie reicht einen Zettel herum, in dem sie sich als Waisenkind ausgibt, das die Sprache verloren hat. Man sammelt für sie, und Serafina überreicht ihr das Geld. Chiara küsst ihr die Hand und deutet dabei an, dass es ihr schlecht ginge. Als sie gefragt wird, ob sie eine Unterkunft habe, macht sie eine verneinende Geste. Da will Serafina ihr Unterkunft gewähren. Picaro weigert sich zunächst, doch Don Fernando deutet ihm an, er solle darauf eingehen, das könne ihrem Plan helfen. Picaro tut, als sei er müde und verabschiedet seinen „Schwiegersohn“. Doch Chiara, kann Don Ramiro im Fortgehen noch zuflüstern, man wolle ihn täuschen. Er möge schnell wiederkommen. Don Fernando nimmt den vermeintlichen Bettler (Chiara) mit sich.

    Picaro, nun mit Serafina allein, erklärt ihr, dass er sie wieder verlassen müsse, weil gegen ihn noch das Todesurteil bestehe. Sie aber will ihren vermeintlichen Vater nicht verlassen und verspricht, mit ihm zu fliehen. Ihr Bräutigam werde inzwischen dafür sorgen, dass das Todesurteil aufgehoben werde. Sie gehen.

    Chiara kehrt zurück. Sie will herausfinden, was man mit Serafina vorhat. Als sich Don Fernando und Picaro nähern, versteckt sie sich und kann mithören, wie Picaro Don Fernando berichtet, dass Serafina auf die Täuschung eingegangen ist. Don Fernando bezahlt ihn und stellt ihm ein Schiff zur Verfügung, in dem Picaro mit Serafina vorläufig verschwinden kann. Auch gibt er ihm einen Brief mit und händigt ihm einen Plan aus, in dem die Beschreibung zu finden ist, wo er notfalls ein Versteck finde. Auf diese Weise soll Serafina von Don Ramiro getrennt und später mit Don Fernando verheiratet werden. Sie brechen sofort auf. Chiara – jetzt über die Verschwörung informiert – verlässt ihr Versteck.


    3. Bild: Ein Raum im verlassenen Schloss Belmonte. Auf einem Sockel eine Kriegerstatue.

    Der Sockel öffnet sich und die Piraten dringen unter der Führung von Spalatro in den Raum ein, der ihnen als Versteck dienen soll. Als sie Schritte hören, verstecken sie sich.

    Durch eine Seitentür schleicht Don Meschino mit einer Fackel herein und sucht nach Lisetta. Er beschwert sich, dass sie sich immer versteckt und trällert ein dümmliches Liedchen von einem Wildfang, das ihn seine Großmutter gelehrt hat. Er vernimmt Geräusche und glaubt, dass es Lisetta sei. Die Piraten nähern sich und löschen seine Fackel aus. Da schreit er um Hilfe. Die Piraten fliehen durch den geheimen Gang im Sockel der Statue.

    Auf das Geschrei von Don Meschino eilen Agnese, Lisetta, Don Alvaro und Dorfbewohner mit Fackeln herbei. Don Meschino faselt etwas von Piraten, denen er einen Faustkampf geliefert habe. Nun seien sie alle tot. Er habe Angst gehabt, dass sie seine Lisetta entführen wollten. Alle lachen ihn aus und schicken den Dummkopf fort.

    Dann kommt man auf Don Alvaro zu sprechen, der Belmonte von den Barbaren befreit habe und den die Dorfbewohner noch immer verehren. Ihm zu Ehren habe man die Statue errichtet. Don Alvaro – noch inkognito – zeigt besonderes Interesse an seinem Standbild. Als man ihn befragt, ob er den Genannten kenne, erklärt er, er sei jeden Tag an dessen Seite gewesen. Lisetta schildert nun in einem Lied die Heldentaten Don Alvaros. Don Meschino kommt zurück und spricht von einem Brief, den ein Fremder gebracht habe.

    Picaro tritt mit der dicht verschleierten Serafina ein. Er übergibt den Brief. Don Meschino liest ihn gemeinsam mit Agnese und verkündet eine Order von Don Fernando, den beiden Fremden Obdach und Nahrung zu gewähren und ihre Anwesenheit geheim zu halten. Picaro kann verhindern, dass Lisetta und Don Meschino versuchen, den Schleier Serafinas zu lüften. Er bittet Agnese, die Leute wegzuschicken und etwas zu essen zu bringen. Alle verabschieden sich. Agnese führt Picaro und Serafina in einen Nebenraum und Don Alvaro zieht sich in eine dunkle Ecke zurück.

    Inzwischen ist es finstere Nacht geworden. Chiara tritt auf. Sie hofft, den Verräter zu entlarven und die Schwester und den Vater zu retten. Dann begibt sie sich in die Richtung, in die auch Don Alvaro zuvor gegangen ist.

    Picaro kommt mit einer Lampe aus dem Nebenraum. Er sucht den in Don Fernandos Plan verzeichneten Geheimgang bei der Statue. Chiara versucht den besorgten Don Alvaro zu beruhigen. Außer Don Ramiro wisse niemand, wer er sei. Und der werde bald hier sein. Als sie Picaro sehen, schreien sie auf.

    Doch der hat inzwischen seinen Sinn geändert. Er bittet sie, zu schweigen und verrät ihnen, dass das Todesurteil gegen Don Alvaro bereits aufgehoben sei. Dieses Dokument verwahre Don Fernando, aber er, Picaro, wisse, wo es sich befinde. Er sei von Don Fernando verführt worden, was er jetzt bereue. Er sei sogar bereit, Don Fernando zu töten. Don Alvaro eilt hinaus.

    Picaro lädt Chiara in ein Nebenzimmer ein. Sobald diese eingetreten ist, schlägt er die Tür zu und verriegelt sie. Chiara schreit um Hilfe. Von draußen hört man Stimmen, die den Hochstapler (Picaro) suchen. Picaro holt die verängstigte Serafina aus dem anderen Zimmer, öffnet die Falltür zu dem geheimen Gang und verschwindet mit ihr darin.

    In diesem Augenblick eilen Don Alvaro, Don Ramiro, Don Meschino, Agnese und Lisetta und Dorfbewohner herbei. Chiara wird von Don Alvaro befreit.

    Sie muss den Anwesenden jedoch berichten, dass sie betrogen wurden und Picaro mit Serafina entflohen sei. Don Meschino erklärt sich sofort zum Kampfe bereit und alle anderen schwören, jeden Winkel zu durchsuchen, um Serafina zu retten und den Verräter zu bestrafen.


    ZWEITER AKT

    1. Bild: Im Inneren einer alten Zisterne unterhalb des Schlosses Belmonte. Rundum Ruinen. Es ist Nacht.

    Die Piraten schlafen. Da kommt der Piratenhauptmann Spalatro aufgeregt herein. Sie seien verraten, wahrscheinlich von Picaro, der seit dem Morgen verschwunden ist. Die Piraten beschließen, ihr Versteck zu verteidigen und verteilen sich in den Ruinen.

    Ein Schuss fällt. Dann stürzt Don Meschino, um Hilfe schreiend, herein. Bei der Befragung durch den Piratenhauptmann Gennaro gibt er an, dass er zu den Leuten gehöre, die nach dem Entführer eines Mädchens suchen und die er in den verworrenen unterirdischen Gängen verloren habe. Inzwischen ist auch Chiara durch den Raum gelaufen und in einem der Gänge verschwunden.

    Den Piraten ist es zu gefährlich geworden. Sie ziehen ab; nur Don Meschino bleibt zurück.

    Er wähnt sich verloren, da er wohl nie wieder hier heraus findet. Da hört man die Stimme Chiaras, die nach einem Ausgang sucht. Als sie sich nach Verschwinden der Piraten wieder hereinwagt, trifft sie auf Don Meschino. Sie fordert ihn auf, mit ihr weiter nach ihrer Schwester und deren Entführer zu suchen. Als der Feigling zögert, will sie alleine gehen. In diesem Fall wäre er hilflos und so entschließt er sich endlich, mit ihr zu gehen. Sie verschwinden in einem Gang.

    Picaro steigt mit Serafina eine Treppe in die Zisterne herunter. Er erkennt, dass er das Versteck der Piraten entdeckt hat. Nun muss er den Ausgang finden. Er lässt Serafina allein zurück. Serafina beklagt in einer Arie, dass sie nun, nachdem sie ihren „Vater“ gefunden habe, ein so schreckliches Schicksal mit ihm erleiden muss. Sie denkt auch an ihren Geliebten, Don Ramiro, und fragt sich, ob sie ihn jemals wiedersehen wird. Da hört man von außen Stimmen. Nun fürchtet sie, das man ihren „Vater“ entdeckt habe.

    Die Piraten haben Chiara, Don Meschino und Lisetta gefangen genommen. Als Serafina sie sieht, ruft sie nach ihrem „Vater“. Chiara erkennt ihre Schwester und enthüllt ihr, dass Picaro nicht ihr Vater sei. Da tritt Picaro selbst in den Kreis. Er bietet den Piraten die Geldbörse an, die er von Don Fernando erhalten hat. Picaro deutet ihnen auch an, das man Serafina als Geisel nehmen könnte, um noch an weiteres Gold zu kommen. Die Piraten trennen Serafina und Lisetta von Chiara und Don Meschino und sperren sie ein. Picaro kann Serafina noch zuflüstern, dass er sie retten werde.

    Die Piraten nehmen Picaro wieder in ihre Gemeinschaft auf und geben ihm das Kästchen, das er gefunden hatte (siehe 1. Akt,1. Bild). Er öffnet es und findet darin einen Brief, der die Unschuld Don Alvaros beweist. Dann übergibt er es an Chiara. Die Piraten haben Bedenken, ertappt zu werden. Sie lassen Picaro zurück, der für Chiara und Don Meschino verantwortlich sein soll.

    Während Chiara und Don Meschino sich Gedanken machen, ob sie überhaupt noch einmal hier herauskommen werden, horcht Picaro, bis die Schritte der abziehenden Piraten verhallt sind. Dann befreit er Serafina und Lisetta.

    Picaro überlegt, wie sie sich retten könnten. Er beordert Don Meschino, den Zugang von der Seeseite zu bewachen und ihn bei einem Geräusch sofort zu rufen. Er selbst steigt die Treppe zum Schloss hinauf.

    Die drei Frauen ängstigen sich, dass sie hier nicht mehr hinauskommen. Da hört man von oben, wie Picaro versucht, die Falltür aufzubrechen. Nun schwanken sie zwischen Hoffnung und Misstrauen.

    Picaro kommt die Treppe herunter, in Begleitung von Don Ramiro und Schlosswachen. Serafina und Don Ramiro fallen sich in die Arme. Auch Don Meschino kehrt von seinem Wachtposten zurück und freut sich mit den anderen. Picaro bittet um Vergebung für sein Vergehen und alle verzeihen ihm. Chiara, Serafina, Lisetta und Don Meschino steigen schnell die Treppe hinauf in die Freiheit.

    Die zurückbleibenden Picaro, Don Ramiro und die Wachen wollen die Piraten erwarten und sie bekämpfen. Die Szene wandelt sich zum


    2. Bild: Am Meeresstrand wie Akt 1, Bild 1

    Von den Felsen und Ruinen hört man Schüsse. Fischer und Dorfbewohner laufen mit Gewehren vorbei. Dann erschallt ein Jubellied. Die Piraten sind besiegt. Endlich ist die Insel sicher.

    Don Ramiro, Don Meschino und die Wachen, später Serafina, Lisetta und Don Alvaro kommen herbei. Nur Chiara wird schmerzlich vermisst.

    Doch dann taucht sie mit Picaro zwischen den Ruinen auf. Sie berichtet, dass ihr Vater, der echte Don Alvaro, vom Vorwurf des Hochverrats freigesprochen und rehabilitiert wurde. Der wahre Verräter Don Fernando wurde gefangen genommen und wird seine Strafe erhalten. Picaro wird in die Gemeinschaft aufgenommen und schwört Treue. Alle freuen sich über den glücklichen Ausgang.

    Regietheater ist die Menge der Inszenierungen von Leuten, die nicht Regie führen können. (Zitat Prof. Christian Lehmann)

  • Anmerkungen.

    Der Inhaltsangabe liegt das Libretto aus dem Band "Tutti i libretti di Gaetano Donizetti" zugrunde.

    Der bekannte Textdichter Felice Romani hatte die Eigenschaft, selten pünktlich zu liefern. So verzögerte sich das Libretto zu "Chiara und Serafina" auch so stark, dass Donizetti die Oper in 12 Tagen und Nächten komponieren musste. Die Uraufführung wurde in Mailand vom Publikum kalt aufgenommen. Das Werk erlebte dann noch 12 Vorstellungen. Acht Jahre später aber soll es in Mailand bei seiner Wiederaufnahme ein Erfolg gewesen sein. Danach scheint es weitgehend vergessen. Aufführungen aus neuerer Zeit sind nicht bekannt.

    Einen Ausschnitt gibt es auf youtube (2. Akt, 10. Szene, Trio der drei Frauen allein in der Zisterne, während Picaro oben die Falltür aufzuschlagen versucht)

    Regietheater ist die Menge der Inszenierungen von Leuten, die nicht Regie führen können. (Zitat Prof. Christian Lehmann)

  • Zitat von Gerhard Wischniewski

    Einen Ausschnitt gibt es auf ......

    .....und hier ....


    ?tit=100+years+of+italian+opera+1820-1830young_Donizetti_ORR229.jpg


    ...der gleiche Auschnitt!


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Alfred_Schmidt

    Hat den Titel des Themas von „DONIZETTI: Gaetano: CHIARA E SERAFINA OSSIA IL PIRATA“ zu „DONIZETTI, Gaetano: CHIARA E SERAFINA OSSIA IL PIRATA“ geändert.