Künstler-Gedenktage Januar 2021

  • 1960 – 61. Todestag von Rutland Boughton (Komponist)

    Der am 23. Januar 1878 geborene englische Komponist Rutland Boughton war ein großer Verehrer von Richard Wagners Musik und Ideen. So organisierte er zum einen eine Art "englisches Bayreuth" für neuere britische Musik im kleinen Ort Glastonbury in Somerset, das von 1914 bis zu seinem Ende 1926 dank tatkräftiger Unterstützung von u.a. Thomas Beecham, Gustav Holst oder George Bernard Shaw recht erfolgreich gewesen sein muß; zum anderen komponierte er "a la Ring" einen Zyklus von fünf Opern über das Leben von König Arthus, die allerdings inzwischen längst vergessen sind. Ab und an begegnet man auf der Insel noch "The immortal hour", einem Feen-Märchen, das zwischen den beiden ersten Arthus-Teilen entstand. Musikalisch stand Boughton dabei irgendwo zwischen Wagners Strukturen und der englischen Chortradition, dem Chor kommt in den von ihm selbst als "choral dramas" bezeichneten Werken eine wichtige Aufgabe zu. Insgesamt herrscht ein sehr lyrischer Grundton vor, der der Theaterwirksamkeit eher im Wege gestanden haben dürfte.


    Es gibt nichts Gutes, außer man tut es! (Erich Kästner)

  • Paavo Berglund, * 14. 4. 1929 - + 25. 1. 2012, war ein finnischer Dirigent.

    Berglund studierte zunächst Geige an der Sibelius-Akademie in Helsinki und war Mitglied des Finnischen Radio-Sinfonieorchesters. Im Jahre 1949 gründete er ein eigenes Kammerorchester und war 1953 an der Gründung des Helsinki Chamber Orchestra beteiligt. 1956 wurde er Dirigent am Finnischen Radio-Sinfonieorchester und war danach von 1962 bis 1972 Chefdirigent dieses Orchesters. 1975 wurde er Musikdirektor des Helsinki Philharmonic Orchestra.

    Paavo Berglund leitete auch außerhalb von Finnland viele bedeutende Orchester und war deren Chef- oder erster Gastdirigent, so beim Bournemouth Symphony Orchestra (ab 1965 bis 1979), mit dem er für EMI viele Werke für die Schallplatte aufnahm. Beim Scottish National Orchestra war er von 1981 bis 1985 erster Gastdirigent. Weiterhin dirigierte er u. a. die Berliner Philharmoniker, das London Symphony Orchestra, die Sächsische Staatskapelle Dresden, die St. Petersburger und Moskauer Philharmoniker, das Gewandhausorchester Leipzig und das Israel Philharmonic Orchestra.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Paavo_Berglund





    Heute ist sein 9. Todestag.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 26. Januar 2021


    1595 – 426. Geburtstag von Antonio Maria Abbatini (Komponist)


    1685 – 336. Todestag von Johann Michael Nicolai (Geiger und Komponist)


    1730 – 291. Todestag von Henrico Albicastro (Komponist)


    1748 – 273. Geburtstag von Emanuel Aloys Förster (Komponist)


    1783 – 238. Geburtstag von Helmina von Chézy (Dichterin und Librettistin)


    1789 – 232. Geburtstag von Józef Damse (Komponist)


    1795 – 226. Todestag von Johann Christoph Friedrich Bach (Komponist)


    1798 – 223. Todestag von Christian Gottlob Neefe (Komponist u.a.) #367


    1806 – 215. Todestag von Christian Wilhelm Westerhoff (Komponist)


    1826 – 195. Geburtstag von Fanny Hünerwadel (Komponistin)


    1832 – 189. Todestag von Joao de Deus de Castro Lobo (Komponist)


    1860 – 161. Todestag von Wilhelmine Schröder-Devrient (Sängerin)


    1864 – 157. Todestag von Otto Lindblad (Komponist)


    1893 – 128. Geburtstag von Richard Maux (Komponist)


    1900 – 121. Geburtstag von Karl Ristenpart (Dirigent)


    1907 – 114. Geburtstag von Maria Luisa Anido (Gitarristin und Komponistin)


    1911 – 110. Geburtstag von Norbert Schultze (Komponist und Dirigent)


    1916 – 105. Geburtstag von Hans Martin (Komponist u.a.)


    1921 – 100. Geburtstag von Johannes Driessler (Komponist)


    1922 – 99. Todestag von Luigi Denza (Komponist)


    1924 – 97. Geburtstag von Heinz Hoppe (Sänger)


    1926 – 95. Geburtstag von Abe Polakoff (Sänger)


    1932 – 89. Geburtstag von Stanislas Deriemaeker (Organist)


    1934 – 87. Geburtstag von Ottavio Garaventa (Sänger)


    1935 – 86. Geburtstag von Peter Ronnefeld (Komponist und Dirigent)


    1936 – 85. Geburtstag von Géza Oberfrank (Dirigent)


    1938 – 83. Geburtstag von Ferdinand Radovan (Sänger)


    1945 – 76. Geburtstag von Jacqueline du Pré (Cellistin)


    1947 – 74. Todestag von Grace Moore (Sängerin)


    1948 – 73. Geburtstag von Boris Belkin (Geiger)

    1948 – 73. Todestag von Ignaz Friedman (Pianist und Komponist)


    1951 – 70. Geburtstag von Roy Goodman (Dirigent und Geiger)


    1954 – 67. Geburtstag von Beate Leibe (Organistin und Komponistin)


    1956 – 65. Geburtstag von Clemens Bieber (Sänger) #377, 378


    1958 – 63. Geburtstag von Christophe Coin (Cellist u.a.)

    1958 – 63. Geburtstag von Vincenzo La Scola (Sänger)


    1974 – 47. Todestag von Julius Patzak (Sänger)


    1975 – 46. Todestag von Helmut Koch (Dirigent und Chorleiter)


    1981 – 40. Geburtstag von Gustavo Dudamel (Dirigent) #368


    1995 – 26. Todestag von Franz Allers (Dirigent)

    1995 – 26. Todestag von Geoffrey Parsons (Pianist)


    1998 – 23. Todestag von Shin'ichi Suzuki (Geiger)


    1999 – 22. Todestag von August Everding (Regisseur und Intendant) #364, 365, 366


    2013 – 8. Todestag von Hans Ulrich Lehmann (Komponist)


    2016 – 5. Todestag von Doris Abeßer (Schauspielerin)


    2019 – 2. Todestag von Wilma Lipp (Sängerin)



    Die ausführlichen Erinnerungen des 26. Januar 2020 kann man hier nachlesen:


    Erinnerungen an Verstorbene und Geburtstags-Glückwünsche an lebende Musiker, Buch II

    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

  • 1999 – 22. Todestag von August Everding (Regisseur und Intendant)

    Von der Spielzeit 1973/74 bis zum Ende der Spielzeit 1976/77 ist August Everding Intendant der Hamburgischen Staatsoper gewesen, das waren vier Spielzeiten absolutes Startheater, in denen in Hamburg alles sang, was gut und teuer war. Es begann mit der Elektra-Premiere (Karl Böhm; Nilsson/Rysanek/Varnay) und endete mit Ponnelles "Elisir d'Amore" (Freni/Pavarotti/Weikl/Taddei), dazwischen lagen Domingos erster Otello mit Ricciarelli und Milnes unter dem damals hierzulande völlig unbekannten James Levine, "Parsifal" mit Rysanek, Weikl und Talvela, die "Khovanshchina" mit Christa Ludwig, Weikl, Ghiaurov und Talvela und, und, und..... die Hamburgische Staatsoper stand gleichwertig neben der Wiener Staatsoper, der Met, der Scala oder dem Covent Garden. Aber trotzdem, geliebt haben wir ihn damals nicht wirklich. Das Hamburger Publikum war mit Rolf Liebermann einen Intendanten gewohnt, der mindestens 6 Abende die Woche auf seinem Stammplatz in der Vorstellung saß, während Everding natürlich nicht nur in Hamburg sondern auch auswärts Regie führte. Und seine Inszenierungen galten zumeist als brav und bieder (Chorführung war ohnehin nicht die starke Seite des gelernten Sprechtheaterregisseurs), wobei sie sich im nachhinein zumindest als repertoiretauglich über einen langen Zeitraum erwiesen, Aber da war er schon wieder weg, zurück in sein geliebtes München, in dem er vor der Hamburger Zeit schon Intendant der Kammerspiele gewesen war.


    Es gibt nichts Gutes, außer man tut es! (Erich Kästner)

  • Chorführung war ohnehin nicht die starke Seite des gelernten Sprechtheaterregisseurs

    Bei Everding und Chorführung fallen mir sofort seine Meininger "Meistersinger" ein, die ich 1995 in diesem kleinen Theater live erlebt habe. Vielleicht lag es an der "Größe" des Hauses, aber unmittelbarer und intensiver habe ich dieses Werk kaum je wieder erlebt (am ehesten noch Ende der Neunziger in Chemnitz). Und da wirkten auch die Massenszenen sehr stark auf mich. Unvegessen bleibt mir, wie am Ende des 2. Aktes bei der Prügelfuge rechtsradikale Schlägertrupps durch die Seitentüren ins Parkett kamen - das hatte er so inszeniert, aber auch die Lehrbubenszenen in einer Lebendigkeit, wie ich sie nie zuvor und danach erlebt habe. Auch die Festwiese hatte eine viel stärkere Wirkung auf mich als in den Inszenierungen, die ich aus den Staatsopern von Berlin und Dresden kannte. Das mag untyptisch für Everding und eben auch der "Kleine" des Hauses geschuldet gewesen sein, aber es war eben dennoch auch eine Inszenierung von Everding. Und wie die Lehrbuben am Ende des 1. Aktes auf die entsprechende Musik die Kreidestriche auf der Tafel durchstrichen, werde ich auch nicht vergessen. Auch wenn er vom Schauspiel kam, war Everding doch ein hochmusikalischer Regisseur, wie mir solche Details beweisen. Diese persönliche Ergänzung war mir wichtig. :yes::hello:

    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

  • Bei Everding und Chorführung fallen mir sofort seine Meininger "Meistersinger" ein, die ich 1995 in diesem kleinen Theater live erlebt habe ........ Auch wenn er vom Schauspiel kam, war Everding doch ein hochmusikalischer Regisseur, wie mir solche Details beweisen.

    Lieber Stimmenliebhaber,

    Everdings Musikalität bestreite ich gar nicht. Und so, wie Du diese "Meistersinger" beschreibst, hatte er auch in Sachen Chor seit den Hamburger Zeiten kräftig dazugelernt, und lernfähig - und stets voller Pläne - war er bis an sein Lebensende. Aber Mitte der 70er war es halt häufig eher pauschales Herumstehen oder auch sehr abrupte 90-Grad-Wendungen, wenn plötzlich der Blickkontakt zum Dirigenten benötigt wurde (und es eben noch nicht überall Monitore gab).

    Wenn ich diese Zeit jetzt in der Rückschau betrachte, dann haben wir im Grunde zwar die Besetzungen geliebt aber nicht den Mann, der sie zustande gebracht hatte. Vielleicht war er einfach zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort. Nach Liebermann hätte es JEDER neue Intendant schwer gehabt, und der stets rastlos umtriebige Mensch Everding wurde hier schnell als "Hans Dampf in allen Gassen" betrachtet, da waren die Mentalitäten allzuweit auseinander.

    Beste Grüße

    FafnerHH

    Es gibt nichts Gutes, außer man tut es! (Erich Kästner)

  • Ich erinnere heute zuerst an den deutschem Komponisten, Organisten, Kapellmeister und Musikwissenschaftler Christian Gottlob Neefe, * 5. 2. 1748 - + 26. 1. 1798, der auch erster Lehrer Beethovens war.

    Christian Gottlob Neefe stammte aus einer alteingesessenen Handwerkerfamilie in Chemnitz; er war der Sohn des Schneiders Johann Gottlieb Neefe und dessen Ehefrau Rosina Weyrauch. Mit 12 Jahren kam er als Chorknabe an die Stadtkirche St. Jakobi und erhielt dort seinen ersten musikalischen Unterricht durch den Organisten Johann Friedrich Wilhelmi, der ihn sehr förderte. Er erhielt auf Vorschlag seiner Lehrer ein Stipendium der Stadt Chemnitz und konnte dadurch mit 19 Jahren an der Universität Leipzig Jura studieren. Das Erste Staatsexamen legte er 1771 ab; seine Examensarbeit trug den Titel Ob ein Vater befugt sey, seinen Sohn zu enterben, wenn er sich dem Theater verschreybe.

    Bereits während seines Studiums machte Neefe die Bekanntschaft des Komponisten Johann Adam Hiller und konnte als Student auch schon kleinere Arbeiten in dessen Zeitschrift Wöchentliche Nachrichten, die Musik betreffend veröffentlichen. Als Hiller 1771 seine Private Singschule in Leipzig gründete, wurde Neefe einer seiner ersten Schüler.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Gottlob_Neefe





    Heute ist sein 223. Todestag.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Desgleichen möchte ich dem venezolanischen Dirigenten und Geiger Gustavo Dudamel, * 26. 1. 1981, zum Geburtstag gratulieren.

    Dudamel wurde in der venezolanischen Millionenstadt Barquisimeto als Sohn eines Posaunisten und einer Gesangslehrerin geboren. Seine musikalische Ausbildung begann sehr früh im Rahmen des Sistema de Orquestas Juveniles de Venezuela („El Sistema“), eines landesweit organisierten Programms zur Förderung der musikalischen Ausbildung von Kindern und Jugendlichen. Mit zehn Jahren fing Dudamel an, Geige zu studieren, später auch Komposition. Als er mit zwölf Jahren erstmals vertretungsweise das Jugendorchester seiner Heimatstadt dirigierte, wurde sein Talent schnell entdeckt, und Dudamel wurde zum Dirigierstudium ermutigt. Im Alter von 18 Jahren wurde er 1999 zum Chefdirigenten der Orquesta Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar (heute Orquesta Sinfónica Simón Bolívar de Venezuela) ernannt, des staatlichen venezolanischen damaligen Jugendorchesters.

    2004 gewann Dudamel den 1. Gustav-Mahler-Dirigentenwettbewerb der Bamberger Symphoniker. Im Jahr 2006 nahm er seine erste CD für die Deutsche Grammophon auf.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Gustavo_Dudamel



    Vor 10 Jahren durfte ich ihn in Köln mit diesem Orchester und Mahlers Neunter erleben, kurz nachdem er in Los Angeles Chefdirigent geworden war.




    Heute feiert er seinen 40. Geburtstag.


    Herzlichen Glückwunsch!


    Willi:jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 27. Januar 2021


    1629 – 392. Todestag von Hieronymus Praetorius (Organist und Komponist)


    1728 – 293. Todestag von François Duval (Geiger und Komponist)


    1756 – 265. Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart (Komponist) #371, 372


    1802 – 219. Todestag von Johann Rudolf Zumsteeg (Komponist u.a.)


    1806 – 215. Geburtstag von Juan Crisostomo de Arriaga (Komponist) #378


    1823 – 198. Geburtstag von Édouard Lalo (Komponist) #375


    1848 – 173. Todestag von Carl Vollweiler (Komponist)


    1850 – 171. Todestag von Johann Gottfried Schadow (Bildhauer und Grafiker)


    1867 – 154. Geburtstag von Claude Terrasse (Komponist)


    1876 – 145. Geburtstag von Karl Stiegler (Komponist)


    1885 – 136. Geburtstag von Eduard Künneke (Komponist) #384, 387


    1887 – 134. Geburtstag von Francesco Merli (Sänger)


    1898 – 123. Geburtstag von Leonardo Aramesco (Sänger)


    1899 – 122. Geburtstag von Piet van Mever (Komponist)


    1901 – 120. Todestag von Giuseppe Verdi (Komponist) #370


    1906 – 115. Geburtstag von Radames Gnattali (Komponist)

    1906 – 115. Geburtstag von Karl Ludwig Gerok (Organist und Komponist)

    1906 – 115. Geburtstag von Camillo Wanausek (Flötist)


    1908 – 113. Geburtstag von Trude Eipperle (Sängerin)


    1911 – 110. Geburtstag von Maria Wimmer (Schauspielerin)


    1915 – 106. Geburtstag von Jack Brymer (Klarinettist)


    1916 – 105. Todestag von Cesare De Sanctis (Komponist)


    1920 – 101. Geburtstag von Helmut Zacharias (Geiger)


    1922 – 99. Todestag von Giovanni Verga (Dichter)


    1923 – 98. Geburtstag von Roger Bourdin (Flötist)


    1928 – 93. Geburtstag von Jean-Michel Damase (Komponist)


    1929 – 92. Geburtstag von Carlo Meliciani (Sänger) #382


    1930 – 91. Todestag von Jean Huré (Komponist und Organist)


    1935 – 86. Geburtstag von Gerhard Hamann (Cellist)


    1937 – 84. Geburtstag von John Ogdon (Pianist und Komponist) #385


    1939 – 82. Geburtstag von Tigran Mansurjan (Komponist)


    1941 – 80. Geburtstag von Helmut Imig (Dirigent)

    1941 – 80. Todestag von Iver Holter (Komponist)


    1942 – 79. Geburtstag von Petr Kotík (Komponist)


    1944 – 77. Geburtstag von Jean Ferrard (Organist)


    1945 – 76. Todestag von Gideon Klein (Komponist und Pianist)


    1946 – 75. Geburtstag von Danielle Borst (Sängerin)

    1946 – 75. Todestag von Paul Kalisch (Sänger)


    1947 – 74. Todestag von Anna Bahr-Mildenburg (Sängerin)


    1948 – 73. Geburtstag von Valeri Brainin (Komponist u.a.)

    1948 – 73. Geburtstag von Mikhail Baryshnikov (Tänzer) #391


    1949 – 72. Todestag von Boris Assafjew (Komponist u.a.)


    1951 – 70. Geburtstag von Georgine Resick (Sängerin)


    1953 – 68. Geburtstag von Celso Machado (Gitarrist und Komponist)


    1956 – 65. Todestag von Erich Kleiber (Dirigent) #373, 374


    1959 – 62. Geburtstag von Elizabeth Norberg-Schulz (Sängerin)


    1961 – 60. Geburtstag von Frank Schiller (Sänger)


    1967 – 54. Todestag von Luigi Tenco (Sänger) #376


    1968 – 53. Todestag von Bernhard Hamann (Geiger u.a.)


    1969 – 52. Todestag von Hanns Jelinek (Komponist)


    1970 – 51. Geburtstag von Emmanuel Pahud (Flötist) #381


    1973 – 48. Todestag von Emil Preetorius (Bühnenbildner u.a.)


    1976 – 45. Geburtstag von Renaud Capucon (Geiger)

    1976 – 45. Geburtstag von James Ehnes (Geiger)


    1983 – 38. Todestag von Louis de Funès (Schauspieler)


    1986 – 35. Todestag von Lilli Palmer (Schauspielerin)


    2000 – 21. Todestag von Friedrich Gulda (Pianist und Komponist) #371, 383


    2001 – 20. Todestag von André Prévost (Komponist)


    2002 – 19. Todestag von Alain Vanzo (Sänger) #386


    2004 – 17. Todestag von James Pataki (Geiger und Bratscher)


    2018 – 3. Todestag von Hilmar Baumann (Schauspieler)



    Die ausführlichen Erinnerungen des 27. Januar 2020 kann man hier nachlesen:


    Erinnerungen an Verstorbene und Geburtstags-Glückwünsche an lebende Musiker, Buch II

    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

  • 1901 – 120. Todestag von Giuseppe Verdi (Komponist)

    Heute vor 120 Jahren starb mit dem hochbetagten Giuseppe Verdi (9./10.10.1813 - 27.01.1901) einer der beiden bedeutendsten Musikdramatiker des 19. Jahrhunderts und der vielleicht berühmteste italienische Opernkomponist aller Zeiten.


    Verdi-photo-Brogi.jpg


    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

  • Banner Strizzi
  • Wolfgang Amadeus Mozart, * 27. 1. 1756 - + 5. 12. 1791, war ein österreichischer Komponist, Pianist und Dirigent der Wiener Klassik. Er gilt als einer der größten Komponisten aller Zeiten, und sein instrumentales und vokales Oeuvre gehört zum Gipfel der Klassischen Musik.

    Wolfgang Amadeus Mozart kam am 27. Jänner 1756 um acht Uhr abends in Salzburg in der Getreidegasse 9 in einer Dreizimmerwohnung eines Mehrfamilienhauses (Hagenauerhaus) auf die Welt und wurde am nächsten Vormittag um zehn Uhr im Salzburger Dom von Stadtkaplan Leopold Lamprecht auf die Namen Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus getauft und so im Taufbuch eingetragen (sein Vater Leopold Mozart vermeldet die Namensgebung etwas anders: Joannes Chrisostomus Wolfgang Gottlieb). Er wurde Wolferl, Wolfgang oder auch Woferl gerufen. Das Wolferl war das siebte Kind seiner Eltern, aber erst das zweite, das überlebte. Seine Geschwister hießen Johannes Leopold Joachim (* 1748, starb im sechsten Lebensmonat), Maria Anna Cordula (* 1749, wurde sechs Tage alt), Maria Anna Nepomucena Walburga (* 1750, starb im dritten Lebensmonat), Maria Anna Walburga Ignatia – das Nannerl (* 1751, wurde 78 Jahre alt), Johann Bap. Karl Amadeus (* 1752, wurde nicht ganz drei Monate alt) und Maria Crescentia Franziska de Paula (* 1754, starb im zweiten Lebensmonat). Sein Vater war der aus Augsburg zum Studium an der Benediktineruniversität (1622–1810)[8] nach Salzburg gezogene, fürstbischöfliche Kammermusikus (ab 1757 Hofkomponist und ab 1763 Vizekapellmeister) Leopold Mozart, seine Mutter die in Sankt Gilgen aufgewachsene Anna Maria Pertl.

    Weiteres in dem äußerst umfangreichen Artikel über Mozarts Leben und Werk kann man hier lesen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Amadeus_Mozart


    Die Hochzeit des Figaro in einer singulären Verfilmung von Jean Pierre Ponelle 1976 unter Böhm, auch musikalisch sicherlich ein Höhepunkt der Aufführungsgeschichte der Nozze!


    Die Zauberflöte in einer ebenfalls großartigen Aufführung unter Sawallisch, Regie: August Everding


    Diesen legendären Don Giovanni aus Salzburg 1954 unter Furtwängler, Regie: Herbewrt Graf, habe ich schon vorgestern in einem Beitrag zu Furtwänglers 135. Geburtstag eingestellt. Er hat auch hier einen verdienten Platz.


    Hier die berühmte g-moll-Symphonie Nr. 40 KV 550 mit Harnoncourt!


    Und hier das Requiem in einer Aufnahme vom Dezember 1991 unter John Eliot Gardiner!


    Hier noch zu Mozarts ureigenstem Instrument:


    Zum Schluss ein wahrer Mozartianer, Friedrich Gulda, der zu Beginn dieser Sammlung die unnachahmliche A-dur-Sonate KV 331 mit einem der berühmtesten Themen der Musikgeschichte spielt, und damit schließt sich ein Kreis – Friedrich Gulda starb an Mozarts 244. Geburtstag, am 27. Januar 2000 in seinem 70. Lebensjahr.



    Heute ist Mozarts 265. Geburtstag.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 1756 – 265. Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart (Komponist)

    Heute vor 265 Jahren wurde Wolfgang A. Mozart (27.01.1956 - 05.12.1791) in Salzburg geboren. In seinem kurzen Leben wurde er zum vielelicht berühmtesten Komponisten aller Zeiten, dessen größten Meisterwerke in zahlreichen Gattungen (von der Oper über das Klavierkonzert über Messen bis hin zur Oper) als deren Krönung gelten und nach wie vor zahlreich gespielt werden.



    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

  • 1956 – 65. Todestag von Erich Kleiber (Dirigent)

    Heute vor 65 Jahren starb der bedeutende deutsche Dirigent Erich Kleiber (05.08.1990 - 27.01.1956), der 1925 an der Staatsoper Berlin Alban Bergs "Wozzeck" zur Uraufführung brachte, 65-jährig in Zürich.


    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

  • Und ich will noch an den österreichischen Dirigenten Erich Kleiber erinnern, der am 5. August 1890 geboren wurde und am 27. Januar 1956 starb.

    Kleiber wurde in Wien als Sohn einer in ärmlichen Verhältnissen lebenden Lehrerfamilie geboren. Jugend und Studienzeit verbrachte er in Prag. Dort studierte er Philosophie und Musik. Unterbrochen wurde seine Prager Zeit durch einen längeren Aufenthalt in Wien.

    Nach verschiedenen kürzeren Engagements in Prag (1911–1912), Darmstadt, Barmen-Elberfeld, Düsseldorf und Mannheim berief ihn Max von Schillings 1923 als Nachfolger von Leo Blech an die Staatsoper in Berlin, nachdem er vorher als Gastdirigent mit Fidelio beeindruckt hatte. Er blieb dort zwölf Jahre und prägte das deutsche Musikleben wie außer ihm nur noch Wilhelm Furtwängler und Richard Strauss. Neben der Pflege der Werke Beethovens und Wagners – auch der leichteren Muse war er nicht abgeneigt – brachte er Alban Bergs Wozzeck zur Uraufführung (1925) und Janáčeks Oper Jenufa zur deutschen Erstaufführung. Zwischen 1923 und 1929 produzierte er über 100 Schallplatten.

    Hier kann man mehr über Erich Kleibers Vita und sein Wirken lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Kleiber


    Er, den das gleiche Schicksal ereignete wie Friedrich Gulda, nämlich an Mozarts Geburtstag zu sterben, hat eine grandiose Nozze hinterlassen, sogar schon in Stereo!!


    Und hier sein grandioser Rosenkavalier!


    Heute ist sein 65. Todestag.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 1967 – 54. Todestag von Luigi Tenco (Sänger


    Das Sanremo-Festival 1967 wurde von einem Ereignis überschattet, das als kulturelles Trauma die gesamte italienische Popmusik beeinflusste. Luigi Tenco hatte nach einer bereits achtjährigen Karriere erstmals am Wettbewerb teilgenommen. Sein Lied "Ciao amore ciao", das die italienische Auswanderung thematisierte, wurde am ersten Abend präsentiert und qualifizierte sich nicht für das Finale. In der Nacht fand seine Partnerin Dalida Tenco erschossen in seinem Hotelzimmer. Er hinterließ einen Abschiedsbrief: „Ich habe das italienische Publikum geliebt und ihm sinnloserweise fünf Jahre meines Lebens geopfert. Ich tue dies nicht, weil ich des Lebens überdrüssig bin (ganz im Gegenteil), sondern als Akt des Protests gegen ein Publikum, welches Io tu e le rose ins Finale wählt und wegen einer Jury, welche La rivoluzione kürt. Ich hoffe, dass dadurch einigen etwas klar wird.“


  • Es sei mir bitte noch ein Nachtrag für den gestrigen Tag 26. Januar gestattet.


    Clemens Bieber, Tenor, geboren 26. Januar 1956 in Würzburg


    Clemens Bieber absolvierte sein Gesangsstudium an der Musikhochschule für Musik in seiner Heimatstadt Würzburg bei Adalbert Kraus und Horst Laubenthal. Laufend arbeitete der Tenor auch während seiner Karriere mit dem bekannten Wagner Tenor Winkler zusammen. Sein erstes Engagement hatte Bieber am Saarländischen Staatstheater in Saarbrücken, wo er von 1986 - 1988 die lyrischen Tenorpartien von Rossini, Mozart, Strauss erarbeitete und mit großem Erfolg sang. Bereits 1988 wurde Bieber Mitglied des Ensembles der Deutschen Oper Berlin, der er bis heute angehört. An diesem Haus wurde er vor allem in den großen Mozartpartien, wie Belmonte, Don Ottavio, Tamino gefeiert. Dazu kamen zentrale Fachpartien, wie Narraboth oder sein fabelhafter David in Wagners "Meistersingern". Seit 1989 ist er auch ständiger Gast an der Komischen Oper in Berlin.

    Trotz des hohen Einsatzes des Tenors an seinem Stammhaus hatte er umfangreiche internationale Gastspiele: Ein Höhepunkt war sicherlich sein David, den er unter der Leitung von James Levin an der New Yorker Metropolitan Opera sang. Weitere Gastspiele führten ihn an die Semperoper Dresden, die Deutsche Oper am Rhein, die Bayerische Staatsoper, die Oper Zürich und an das New National Theatere Tokyo. Auch als Konzertsänger ist Clemens Bieber in den Hauptwerken von Bach, Händel, Beethoven, Haydn, Mozart, Mendelssohn, Verdi und weitere, darunter auch seltener gebotene Kompositionen von moderneren Komponisten zu hören. 2010 wurde Clemens Bieber in Berlin zum Kammersänger ernannt.


    Eine besonders enge Beziehung verband Clemens Bieber mit den Bayreuther Festspielen. auf dem Grünen Hügel. Dort sang er in den Jahren von 1987 - 1995 und 2001 - 20012 also 20 Spielzeiten lang u. a. Partien wie den Steuermann , den jungen Seemann, selbstverständlich den David, Walter von der Vogelweide und Froh.


    Der Tenor baute seine Sängerlaufbahn sehr klug vom lyrischen zum jugendlich heldischen Repertoire auf. 2010 debütierte Bieber mit ungeahntem Erfolg beim Wagner Festival in Wels/Österreich. Meine Frau und ich konnten den Sänger dort als Lohengrin erleben. Seine Gestaltung des Schwanenritters mit männlich markanter Stimme, die jedoch immer noch den silbern klingenden lyrischen Schönklang hatte, war er die positive Überraschung für uns und einer der Lohengrin-Darsteller, die uns am meisten beeindruckten. Danach nahm er an weiteren Wagner-Partien noch die schwierige Partie des Erik und die Titelpartie im Parsifal in sein Repertoire auf und singt sie seitdem regelmäßig.


    Ein besonders schönes Erlebnis für uns war, dass wir Clemens Bieber im Jahr 2014 für das Galakonzert der Gottlob Frick Gesellschaft und ein weiteres Konzert beim Heilbronner Sinfonie Orchester gewinnen konnten. Um die Leistungen des Tenors richtig würdigen zu können zitiere ich aus einer Rezension nach dem Konzert bei der Gottlob Frick Gesellschaft: "... Die Dramatik kulminiert in der Kerkerszene " Gott! Welch Dunkel hier", Clemens Bieber sang den Anfangston des Rezitativs mit leichtem Stimmansatz und dem Ausdruck tiefster Resignation. In der nachfolgenden Arie steigerte er sich in großen Melodienbögen bis zur fast wahnhaften Vision von Leonore als Retterin aus allen Leiden. Clemens Bieber meisterte diese gesangsdramatisch zu den grandiosesten Stücken des Opernschaffens gehörende Szene mit Bravour. Hut ab vor den Leistungen, die dieser ausgezeichnete Sänger auf dem gesangstechnischen "Höllenritt" vom lyrischen Lyonel in "Martha, über den verzweifelten Max im "Freischütz" bis hin zur äußersten Dramatik des Florestan in Beethovens "Fidelio" vollbrachte..."

    Seit dieser Zeit verbindet uns eine freundschaftliche Beziehung zu Clemens Bieber, der zum treuen Mitglied und Freund der Gottlob Frick Gesellschaft mit regelmäßigen Besuchen der Künstlertreffen wurde. Der so natürlich sympathische Tenor ohne jegliche Starallüren macht es durch seine Offenheit auch leicht, guten persönlichen Kontakt zu ihm aufzubauen. Einige Tamino-Freunde, die ihn ebenfalls kennenlernen durften, werden dies sicherlich bestätigen.

    Mit großer Freude planten wir beim Heilbronner Sinfonie Orchester die Aufführung von Beethovens 9. Sinfonie mit Clemens Bieber in der Tenorpartie. Leider killte der vermaledeite Corona Virus bis jetzt die Aufführung. Sie wird sobald es möglich sein wird nachgeholt - selbstverständlich mit Clemens Bieber. Lieber Clemens, viele Deiner Freunde und Ingrid und ich ganz besonders erwarten Dich unter dem Motto:

    "Freude, Freude - wem der große Wurf gelungen, eines Freundes Freund zu sein"


    Herzlichst

    Operus

    und wie immer die Bitte an einen netten Tamino Kollegen, eine Aufnahme von Clemens Bieber einzustellen. Besonders bezeichnend für die stimmlichen Qualitäten des Sängers finden wir die Traumerzählung des Erik, die auf You tube zu finden ist.

    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

  • Lieber Hans,


    Hier ist sie schon:



    Und da wäre noch diese Aufnahme:


    In dieser Aufnahme singt er den Walther von der Vogelweide.

    Vielleicht warst du ja selbst in dieser Vorstellung?


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Ich erinnere an den spanisch-baskischen Geiger und Komponisten Juan Crisóstomo de Arriaga, * 27. 1. 1806 – + 17. 1. 1826.

    Arriaga entstammte einer wohlhabenden musikalischen Familie und erwies sich sowohl als Geiger als auch als Komponist als frühreifes Talent, weshalb er auch als spanischer Mozart bezeichnet wurde. Bereits vor seinem 15. Lebensjahr komponierte er die Oper Los esclavos felices,[1] die auch in seiner Heimatstadt Bilbao aufgeführt wurde. 1821 ging er an das Pariser Konservatorium, wo er von Pierre Baillot weiteren Geigenunterricht erhielt sowie in Harmonielehre und Kontrapunkt von François-Joseph Fétis ausgebildet wurde. Aufgrund seines erstaunlichen Talentes wurde Arriaga bereits 1824 Assistent von Fétis in dessen Kompositionsklasse.

    Arriaga starb kurz vor seinem 20. Geburtstag an Tuberkulose, geriet dann bald in Vergessenheit und wurde erst mit dem Aufleben des spanischen Nationalismus Ende des 19. Jahrhunderts wiederentdeckt.

    Weiteres kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/…ris%C3%B3stomo_de_Arriaga


    Am 17. 1. erinnerte astewes an Arriagas Todestag.






    Heute ist sein 215. Geburtstag.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • Lieber Hans,


    Hier ist sie schon:

    Lieber Willi,

    Danke für Deine Hilfe. Wir werden gemeinsam die Freude haben, Clemens Bieber in der 9. von Beethoven zu erleben. Du willst ja dabei sein. Doch wann wird, wann kann es sein? :hello:


    Liebe Grüße

    Herzlichst

    Hans

    Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

  • Banner Strizzi
  • Lieber Hans,


    da werden wir noch ein wenig warten müssen. wenn es mit den Impflieferungen so weiter geht.


    Liebe Grüße auch an Ingrid


    Willi:)


    Ich möchte auch dem Schweizer Flötisten Emmanuel Pahud, * 27. 1. 1970, zum Geburtstag gratulieren.

    Emmanuel Pahud begann im Alter von sechs Jahren mit dem Flötenspiel. Ausgebildet wurde er in Rom, Brüssel und Paris. 1990 schloss er sein Studium am Conservatoire de Paris ab, um seine Studien dann bei Aurèle Nicolet fortzusetzen. Er gewann erste Preise bei den internationalen Wettbewerben in Duino (1988), Kōbe (1989) und Genf (1992). Neben weiteren Preisen wurde er auch von der Yehudi Menuhin Stiftung ausgezeichnet.

    Weiteres kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Emmanuel_Pahud


    Wenigstens er kann nicht nur sich selbst, sondern auch dem großen Meister ein Geburtstagsständchen bringen.



    Emmanuel-Pahud_c_Fabien-Monthubert_2000-1500-800x600.jpg


    Heute feiert er seinen 51. Geburtstag.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 1929 – 92. Geburtstag von Carlo Meliciani (Sänger)

    Gratulation an den italienischen Bariton Carlo Meliciani zum heutigen 92. Geburtstag. Er sang ab 1959 fast 20 Jahre lang an der Scala, eine ganze Menge kleiner Rollen aber auch viele der großen Partien von Verdi und Donizetti, in denen er anscheinend auch immer mal wieder den Einspringer für erkrankte Kollegen gemacht hat, so u.a. im "Ernani" zur Scalla Eröffnung der Saison 1969/70 neben Raina Kabaivanska, Placido Domingo & Nicolai Ghiaurov. In der 60er ist er auch im Ausland aufgetreten, wie man dem Link unten entnehmen kann, in dem er 1962 in Mexico als Amonasro mit Regine Crespin zu hören ist (der nicht angegebene Radamas am Schluß dürfte Jon Vickers gewesen sein). Zu hören ist da eine kraftvolle, angenehm timbrierte und technisch gut geführte Stimme, mit der er zweifellos eine weit größere Karriere hätte machen können; aber das italienische Bariton-Fach war zu der Zeit so stark besetzt, daß für ihn nur der - ehrenvolle - Platz in der zweiten Reihe blieb.


    Es gibt nichts Gutes, außer man tut es! (Erich Kästner)


  • 2000 – 21. Todestag von Friedrich Gulda (Pianist und Komponist)



    Friedrich Gulda (16. Mai 1930 - †27. Januar 2000) ist ein österreichischer Pianist und Komponist. Er ist für seine Einspielungen der Beethoven Klaviersonaten, die er in Fünfziger und Sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts machte, bekannt geworden. Gulda liebäugelte auch schon sehr früh mit dem Jazz und komponierte.



    00488776th.jpg



    Friedrich Gulda hatte als seine fast einzige Schülerin Martha Argerich, die hier auf dem Bild mit ihm zu sehen ist.



    Ich besaß schon im Alter von 11 oder 12 seine Kassette mit der Amadeo Einspielung, die mir dann durch viele Jahre des Erwachsenwerdens und -seins half.



    R-7190213-1607295330-2432.jpeg.jpg



    Gulda hat durch seine Musik einen wichtigen Einfluss auf meine eigene Entwicklung genommen, so dass ich wirklich lange nachgedacht habe, hier an ihn zu erinnern. Er war schon eine einzigartige Erscheinung, nie zufrieden und immer herausfordernd. Durch ihn habe ich gelernt, dass man bei den Dingen schon an dem Firnis kratzen sollte, um zu sehen, ob darunter Blech oder Gold ist.



    Er spielte mit den Größ(t)en des Jazz wie Chick Corea oder Joe Zawinul. In seinen Konzerten pflegte er häufig anderes zu spielen als angesagt war. Er provozierte und wollte das auch so. Der normale Musikbetrieb war nicht für ihn geschaffen. Sein Bach ist für mich nur noch mit dem Goulds vergleichbar.


    In den letzten Jahren hat Gulda sehr viel Mozart gespielt. Auch hier waren seine Anschlagskunst und sein rhythmischer Impetus absolut einzigartig. Ich bin mir bei vielen Einspielungen nicht sicher, aber überwältigend sind sie trotzdem.


    Ich schließe mit einem Konzert aus dem Jahr 1990 ab. Er spielt die Sonate K332 F-Dur und danach die großartige c-Moll Fantasie aus dem Jahre 1785 und endet mit der c-Moll Sonate K457. Man lasse sich bitte durch den Titel nicht täuschen, der ist leider z.T. falsch. (;-)). Was solls, es ist eben Gulda :)






    Friedrich Gulda hat heute seinen 21. Todestag. RIP

  • Ich erinnere noch an den englischen Pianisten und Komponisten John Ogdon, der am 27. 1. 1938 geboren wurde und am 1. August 1989 starb.

    Ogdon begann im Alter von 5 Jahren mit dem Klavierspiel. Ab 1945 war er Schüler der Northern School of Music in den Klassen von Iso Elinson und Richard Hall. Von 1947 an besuchte er die allgemeinbildende Manchester Grammar School. 1953 setzte er seine Klavier- und Kompositionsausbildung am Royal Manchester College of Music bis 1957 fort. Seine Tutoren waren Claud Biggs und Thomas Pitfield. Nach dem Collegeabschluss folgten weitere Studien bei Gordon Green, Denis Matthews und Myra Hess sowie bei Egon Petri in Basel.

    Der 21-jährige Ogdon erlebte ein sensationelles Debüt bei den Proms in London, als er das Klavierkonzert Busonis unter Leitung von Henry Wood aufführte. 1959 errang Ogdon beim Liverpooler-Klavierwettbewerb den 2. Platz, 1961 gewann er den ersten Preis beim Liszt-Wettbewerb in London und seine internationale Anerkennung festigte 1962 der erste Preis beim Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau, den er sich mit Wladimir Aschkenasi teilte.

    Weiteres, auch über sein kompositorisches Werk und über seinen frühen Tod kann man hier lesen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/John_Ogdon





    Heute wäre er 83 Jahre alt geworden.


    Liebe Grüße


    Willi:)

    1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
    2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

  • 2002 – 19. Todestag von Alain Vanzo (Sänger)

    Alain Vanzo war in den 50er und 60er Jahren einer der wenigen Tenöre, die in der Tradition der Französischen Gesangskunst standen!

    Da ich ihn besonders schätze, möchte ich seinen Todestag nicht vorübergehen lassen. ohne ihm meine Referenz zu erweisen!

    Zwei exzellente Aufnahmen des Tenors



    Und da heute ja auch ein Ehrentag von Eduardo Lalo ist, singt Vanzo noch die Aubade aus LE ROI D'YS


    Caruso41

    ;) - ;) - ;)


    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

  • 1885 – 136. Geburtstag von Eduard Künneke (Komponist)

    Als Ergänzung möchte ich nur auch den Wagner-Dirigenten Eduard Künneke erwähnen, der 1909 die erste Schallplatteneinspielung des 2. Aktes "Tannhäuser" leitete, mit dem großen Odeon-Orchester, Fritz Vogelstrom in der Titelrolle und der Uraufführungs-Elektra Annie Krull als Elisabeth; eine echte Pioniertat. Die bei Preiser veröffentlichte CD-Version enthielt auch noch die ebenfalls von Künneke dirigierte Brautgemach-Szene aus "Lohengrin" mit Emmy Destinn und Rudolf Berger.


    Die Jahreszahl bei Youtube ist falsch.


    Es gibt nichts Gutes, außer man tut es! (Erich Kästner)

  • 28. Januar 2021


    1582 – 439. Geburtstag von John Barclay (Dichter)


    1693 – 328. Geburtstag von Gregor Joseph Werner (Komponist u.a.)


    1722 – 299. Geburtstag von Johann Ernst Bach (Komponist) #395


    1757 – 264. Geburtstag von Antonio Bartolomeo Bruni (Komponist und Geiger)


    1761 – 260. Todestag von Francesco Feo (Komponist) #396


    1791 – 230. Geburtstag von Ferdinand Hérold (Komponist)


    1813 – 208. Todestag von Johann Joseph Rösler (Komponist u.a.)


    1817 – 204. Todestag von Friedrich Ludwig Æmilius Kunzen (Komponist)


    1832 – 189. Geburtstag von Franz Wüllner (Komponist und Dirigent)


    1841 – 180. Geburtstag von Victor Nessler (Komponist)


    1856 – 165. Todestag von Helmina von Chézy (Dichterin u.a.)


    1865 – 156. Todestag von Felice Romani (Librettist)


    1868 – 153. Geburtstag von Julián Antonio Tomás Aguirre (Komponist)

    1868 – 153. Geburtstag von Fréderic Lamond (Pianist und Komponist)


    1878 – 143. Geburtstag von Walter Kollo (Komponist) #397


    1884 – 137. Geburtstag von Joseph Boulnois (Komponist und Organist)


    1885 – 136. Geburtstag von Hans Bullerian (Komponist u.a.)


    1887 – 134. Geburtstag von Artur Rubinstein (Pianist) #394


    1903 – 118. Todestag von Augusta Holmes (Komponistin)


    1926 – 95. Geburtstag von Herbert Rössler (Sänger) #389


    1930 – 91. Geburtstag von Luis de Pablo (Komponist)

    1930 – 91. Todestag von Emmy Destinn (Sängerin)


    1931 – 90. Geburtstag von Ezio Flagello (Sänger) #398


    1933 – 88. Geburtstag von Helena Tattermuschová (Sängerin) #393


    1935 – 86. Todestag von Michail Ippolitow-Iwanow (Komponist u.a.)


    1943 – 78. Geburtstag von Malvina Major (Sänger)


    1944 – 77. Geburtstag von Leonard Graus (Sänger)

    1944 – 77. Geburtstag von John Tavener (Komponist)


    1947 – 74. Geburtstag von August Humer (Organist)

    1947 – 74. Todestag von Reynaldo Hahn (Komponist)


    1952 – 69. Geburtstag von Elizabeth Wallfisch (Geigerin)


    1956 – 65. Geburtstag von Richard Danielpour (Komponist)


    1968 – 53. Geburtstag von Ralf Peter (Sänger)


    1980 – 41. Todestag von Franco Evangelisti (Komponist)


    1981 – 40. Todestag von Agostino Lazzari (Sänger)


    1995 – 26. Todestag von Ferruccio Tagliavini (Sänger)


    1996 – 25. Todestag von Joseph Brodsky (Dichter)


    2004 – 17. Todestag von Esther Réthy (Sängerin)


    2007 – 14. Todestag von Karel Svoboda (Komponist)


    2011 – 10. Todestag von Margaret Price (Sängerin) #390



    Die ausführlichen Erinnerungen des 28. Januar 2020 kann man hier nachlesen:


    Erinnerungen an Verstorbene und Geburtstags-Glückwünsche an lebende Musiker, Buch II

    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

  • 1926 – 95. Geburtstag von Herbert Rössler (Sänger)

    Heute vor 95 Jahren wurde der Bassist Herbert Rössler, auch Rößler (28.11.1926 - 15.05.2012) geboren.



    Er war langjähriges Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin und dort u.a. Felsensteins Komtur, Sarastro und Haraschta, aber auch etwa der Pater Guardian bei Joachim Herz.



    Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"


  • 2011 – 10. Todestag von Margaret Price (Sängerin)

    Die am 13 April 1941 geborene Waliserin Margaret Price begann ihre professionelle Karriere bei den Ambrosian Singers, mit denen sie u.a. am Soundtrack für den "El Cid"-Film mit Sophia Loren und Charlton Heston beteiligt war. Danach landete sie - damals noch als Mezzo - trotz der Ablehnung durch Georg Solti als Zweitbesetzung (neudeutsch "Cover") am Covent Garden, wo ihre große Stunde schlug, als sie Teresa Berganza als Cherubino ersetzte. Danach studierte sie auf Anraten des Pianisten und Dirigenten James Lockhart noch einmal weiter und wurde die Sopranistin, an die wir uns heute erinnern. Ich hatte das Glück, sie relativ häufig zu hören; als Adriana Lecouvreur, Figaro-Gräfin, Donna Anna, Fiordiligi, Amelia Grimaldi und Elisabetta di Valois in München; als Ariadne, Giovanna d'Arco, Aida und Desdemona in Hamburg, ihre leuchtenden Höhen und der Glanz ihrer Stimme werden mir unvergessen bleiben.

    1999 beendete sie ihre Karriere und widmete sich fortan einer neuen Tätigkeit, die das englische Wikipedia so beschreibt: "Price retired to a 160-year-old farmhouse on Ceibwr Bay, part of Moylegrove near Cardigan, Ceredigion, overlooking Cardigan Bay. From there, she successfully bred and showed Golden Retrievers, having the rear seats of her Chrysler removed to create what she termed a "dogmobile."


    Als Link die Liedersängerin Margaret Price, die es ja neben der Operntätigkeit auch gegeben hat



    Es gibt nichts Gutes, außer man tut es! (Erich Kästner)

  • Banner Strizzi