Was hört ihr gerade jetzt? (Klassik 2021)

  • Vielen Dank, Axel, für Deine Antwort zu Sabanejew!


    Dass beide Komponisten befreundet waren, ist ja schon mal interessant.


    Wie gesagt: Klaviermusik von Skrjabin höre ich augenblicks viel und die Lettberg-Einspielungen schätze ich sehr ... neben anderen natürlich. Vielleicht bei Gelegenheit mehr. Wir haben ja hier auch einen Faden oder sogar zwei zum Thema - da war ich recht aktiv damals.


    :) Wolfgang

    Lieber Fahrrad verpfänden denn als Landrat enden!


  • Franz Schreker


    Vorspiel zu einem Drama (1914)

    Der Geburtstag der Infantin - Suite (1923)

    Romantische Suite, op. 14 (1903)


    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

    JoAnn Falletta

    (AD: 19. - 23. Juni 2017)


    Grüße

    Garaguly

  • Anton Bruckner

    Sinfonie Nr.5 B-Dur WAB 105 Originalfassung

    Takashi Asahina

    Tokyo Symphony Orchester

    Live: Suntory Hall Tokyo, 12.04.1995

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    Musik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie. Wem meine Musik sich verständlich macht, der muß frei werden von all dem Elend, womit sich die anderen schleppen.

    Ludwig van Beethoven


    Bruckner+Wand So und nicht anders :)

  • Damit geht's in den Sonntag hinein ...



    Joachim Raff


    Symphonie Nr. 6 d-Moll, op. 189 (1873)

    Suite Nr. 2 F-Dur, op. 194 "In ungarischer Weise" (1874)


    Bamberger Symphoniker

    Hans Stadlmaier

    (AD: Juli und September 2001)


    Grüße

    Garaguly

  • musikwanderer

    Die "Falstaff"-Oper von Salieri wurde erstmals komplett 1985 auf Hungaroton (auf 3 CDs) verewigt. Bin aber sicher, dass Magloire (auf 2 CDs) eine super Interpretation leistet :-)

    Und wie wird wohl die Chandos-Einspielung (auf 2 CDs) sein?

    Ob die beiden späteren Aufnahmen gekürzte Fassungen darbieten? Doch diejenige Hungarotons (Totale Spieldauer 154 Minuten) ist auf 3 CDs "grosszügiger" verteilt.

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  • Sergei Rachmaninoff


    Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll, op. 30 (1909)*

    Corelli-Variationen, op. 42 (1931)


    Boris Giltburg, Klavier

    Royal Scottish National Orchestra*

    Carlos Miguel Prieto*

    (AD: Februar und Juni 2016)


    Grüße

    Garaguly

  • Ich schwenke noch einmal die Fahne Hindemiths. Ein Weckruf .... :)



    Paul Hindemith


    Kammermusik Nr. 1 für 12 Instrumente Op. 24/1 (1921)

    Kammermusik Nr. 4 Kammerkonzert für Violine Op. 36/3 (1925)

    Kammermusik Nr. 5 Kammerkonzert für Viola Op. 36/4 (1927)


    Berliner Philharmoniker

    Ltg. Claudio Abbado


    (AD: 1996)






    Wer die kleine Dreigroschenmusik von Weill mag, wird zumindest in der Kammermusik Nr. 1 fündig, aber auch sonst wundervoll und auch cum tempore zu hören :pfeif:

  • Auch heute beginnt der musikalische Tag mit Herrn Brahms:



    -Sinfonie Nr. 3

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler


  • @adrano:

    Ich habe gerade Deinen Post gelesen. Ich muss gestehen, kein Hintergrundwissen zu einer Hungaroton zu haben, fand jedoch die Copyright-Angabe im Beiheft der Dynamic-Aufnahme zunächst merkwürdig, jetzt verstehe ich sie: Unter dem abgedruckten viersprachigen Libretto steht das Copyright von Hungaroton.


    Was mich etwas stört ist die Teilung des ersten Finales. Allerdings hätte es nur mit einer dritten CD verhindert werden können.


    Zum Spieldauer-Vergleich zwischen der Hungaroton-Aufnahme und meiner Dynamic-Produktion kann ich ich Gleichstand vermuten: In der Addition kommt Malgoire auf 154'35. Bemerkenswert bei dieser Live-Aufnahme aus dem französischen Theater ist die Gespanntheit des Publikums: Man nimmt, bis auf wenige Ausnahmen, kaum Publikumsgeräusche wahr. Und: zu den randvollen CDs muss ich erwähnen, dass man die Beifallskundgebungen herausgeschnitten hat; lediglich der Schlussapplaus ist kurz eingeblendet - bestimmt weil er in die Musik "hineinplatzt".

    :hello:

    .


    MUSIKWANDERER


  • Franz Liszt


    Fantasie über ungarische Volksmelodien (1849 - 1851)

    Rhapsodie espagnole (1858) (arr. für Klavier u. Orchester von F. Busoni, 1894)

    De profundis (1834) (vervollständigt von J. Rosenblatt, 1989/90)

    Totentanz (1849)


    Goran Filipec, Klavier

    Kodály Philharmonic Orchestra

    Imre Kollar

    (AD: 25. - 28. August 2019)


    Grüße

    Garaguly

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  • Christoph Eschenbach ist offensichtlich nicht nur ein Mozart Liebhaber, sondern scheint auch Paul Hindemith zu schätzen. Die Aufnahme von 2018 rödelt nun bei mir. Klanglich ist sie der von Abbado vorzuziehen.




    Paul Hindemith


    Kammermusik Nr. 1 für 12 Instrumente Op. 24/1 (1921)

    Kammermusik Nr. 2 für Klavier und 12 Instrumente Op. 36/1 (1924)

    Kammermusik Nr. 3 für Cello und 10 Instrumente Op. 36 /2 (1925)


    Orchester des Schleswig-Holstein Musik Festivals

    Ltg. Christoph Eschenbach

    Solisten der Kronberg Akademie

    (AD: 2018)

  • Guten Nachmittag allerseits. Gestern wieder verschlafen. Heute mache ich da weiter, wo ich am Freitag aufgehört habe :


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    Franz Berwald

    Symphonie Nr 3 C-dur 'Sinfonie singulière'

    Symphonie Nr 4 Es-dur 'Sinfonie Naïve'


    Gothenburg Symphony Orchestra

    Neeme Järvi

    Jazz is not dead, it just smells a little funny.

    Frank Zappa

  • In der letzten Stunde erfreute hier diese Kammermusikaufnahme aus Polen das Gemüt Garagulys.



    Władysław Żeleński (1837 - 1921)

    Klavierquartett c-Moll, op. 61 (1904/1909)


    Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791)

    Klavierquartett g-Moll KV 478 (1785)


    Paweł Wakarecy, Klavier

    Jakub Jakowicz, Violine

    Katarzyna Budnik, Viola

    Marcin Zdunik, Cello

    (AD: 2018)


    Grüße

    Garaguly

  • Vor längerer Zeit schon von Fiesco hier empfohlen, bestellte ich ... und dann verschwand die Scheibe erst einmal in der Versenkung in den "Ungehörtenstapeln". Aber jetzt erklingt der Silberling hier ... und die Gesellen-Lieder machen schon mal einen sehr guten Eindruck!!



    Gustav Mahler, arr. von Arnold Schönberg


    Lieder eines fahrenden Gesellen

    Das Lied von der Erde


    Susan Platts, Sopran

    Charles Reid, Tenor

    Roderick Williams, Bariton

    Attaca Quartet

    Virginia Arts Festival Chamber Players

    JoAnn Falletta

    (AD: 2015)


    Grüße

    Garaguly

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  • Bei mir jetzt selten Gehörtes :


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    Tikhon Khrennikov

    Symphonie Nr 2 op 9


    USSR State Symphony Orchestra

    Evgeny Svetlanov

    Jazz is not dead, it just smells a little funny.

    Frank Zappa

  • Dänische Kammermusik - warum nicht?

    Niels Wilhelm Gade

    Novelette für Klaviertrio op. 29

    Trio für Klavier, Violine und Violoncello op. 42

    Christoph Koncz, Violine

    Jörgen Fog, Violoncello

    Yoko-Fog-Urata, Klavier

    Wenn schon nicht HIP, dann wenigstens TOP


  • Giovanni Battista Pergolesi

    Stabat mater (arr. für Klavier von M.-L. Hinrichs)


    Domenico Scarlatti

    Klaviersonaten

    B-Dur K. 551, d-Moll K. 9, d-Moll K. 64, C-Dur K. 159, E-Dur K. 380


    Marie-Luise Hinrichs, Klavier

    (AD: 13. - 14. Juni 2016)


    Grüße

    Garaguly


  • R-7471163-1442151883-1780.jpeg.jpg


    Mozarts Oper von den Ludwigsburger Festspielen 1978 mit

    Franz Grundheber in der Titelrolle

    Matthias Hölle als Komtur

    Urszula Koszut als Donna Anna

    Lutz Michael Harder als Don Ottavio

    Jill Gomez als Donna Elvira

    Hans Georg Ahrens als Leporello

    Roland Bracht als Masetto

    Inga Nielsen als Zerlina

    Chor und Orchester der Ludwigsburger Festspiele unter Wolfgang Gönnenwein. Ich habe diese Oper jahrelang nicht mehr gehört und bin erstaunt, dass mir, der ich die deutsche Sprache auch in fremdsprachlichen Opern eigentlich bevorzuge, diese Aufnahme heute überhaupt nicht gut ins Ohr gehen wollte. Ich musste feststellen, dass ich mit dem italienischen Original sozialisiert wurde und mir nun die deutsche Übersetzung von Ernst Poettgen (der auf die Übersetzung von Hermann Levi und Walther Dürr aufbaute) wie eine holprige Fremdsprache vorkam. Musikalisch habe ich nichts zu meckern...

    :hello:

    .


    MUSIKWANDERER

  • Begonnen habe ich heute mit

    Passacaglia und Fuge BWV 582 / Helmut Walcha


    Anschließend

    Brandenburgisches Konzert Nr. 2 BWV 1047 / Münchener Bach-Orchester, Karl Richter


    Und seit 13 Uhr tue ich mir den Beethoven-Sinfonien-Marathon auf Arte an. Bis jetzt die Sinfonien Nr. 1-7. Sehr different, manches beeindruckend, weniges enttäuschend.

    Zum Nutzen und Gebrauch der Lehrbegierigen Musicalischen Jugend, als auch derer in diesem studio schon habil seyenden besonderem Zeitvertreib auffgesetzet und verfertiget (Johann Sebastian Bachs Eigentitel auf dem Titelblatt des Autographs des Wohltemperierten Claviers, Teil I, 1722)

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  • Alpensinfonie


    Gerade verklungen und es folgt noch ein Strauss, Richard:



    ...und daraus die "Sinfonia Domestica", die David Zinman leitet; es spielt das Tonhalle-Orchester in Zürich.

    .


    MUSIKWANDERER

  • Das war das Programm des bisherigen Abends ...



    Jean-Baptiste Lully


    Isis

    Tragédie en musique en un prologue et cinq actes (1677)


    Eve-Maud Hubeaux, Bénédicte Tauan, Ambroisine Bré, Cyril Auvity, Edwin Crossley-Mercer u.a.

    Choeur de Chambre de Namur

    Les Talents Lyriques

    Christophe Rousset

    (AD: 11. - 14. Juli 2019)


    Grüße

    Garaguly

  • kommen wir zum Abendprogramm! Ein Großmeister und etwas Bruch



    Felix Mendelssohn Bartholdy


    Streichquintett A-Dur Op. 18 (1926)

    Streichquintett B-Dur Op. 87 (1847)


    Max Bruch


    Streichquintett Es-Dur


    Henschel Quartett mit Verstärkung
    (AD: 2013)



    Mendelssohns Quintette sind große Meisterwerke, der Bruch ist etwas gefühlsduselig, schadet aber auch nicht... ;)

  • Garaguly: unser erster Musiklehrer, zugegebenermaßen ein etwas eigenartiger, erklärte Lully zum feindlichen Komponisten, weil er in Versailles gegen Rameau intrigiert haben sollte. Ich habe tatsächlich nie etwas von Lully gehört seitdem, frage mich aber nun, ob das Ganze Substanz hat oder einfach nur eine Geschichte war.


    Und natürlich hat das alles mit der musikalischen Qualität der Musik nichts zu tun, die Du empfehlen kannst?

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  • Garaguly: unser erster Musiklehrer, zugegebenermaßen ein etwas eigenartiger, erklärte Lully zum feindlichen Komponisten, weil er in Versailles gegen Rameau intrigiert haben sollte. Ich habe tatsächlich nie etwas von Lully gehört seitdem, frage mich aber nun, ob das Ganze Substanz hat oder einfach nur eine Geschichte war.


    Und natürlich hat das alles mit der musikalischen Qualität der Musik nichts zu tun, die Du empfehlen kannst?

    Ich bin jetzt ein wenig ratlos. Lully starb 1687. In diesem Jahr war Rameau noch ein Kleinkind. Rameaus Geburt datiert ins Jahr 1683. Entweder hat Dein Musiklehrer da was durcheinander gebracht oder Deine Erinnerung trügt Dich (ich nehme an, dass Dein letzter Musikunterricht nicht erst letzte Woche stattfand, oder?;)). Ich bin nun auch kein Lullyexperte. Mein weniges biographisches Wissen über ihn speist sich zugegebenermaßen aus einem französischen Spielfilm, in dem es um das Leben Lullys am französischen Hof ging. Ich meine mich zu erinnern, dass Lully in diesem Film tatsächlich als intrigant dargestellt wurde. Aber ich glaube das Ziel seiner Intriganz könnte eher André Campra gewesen sein. Aber das ist alles sehr schwammig in der Erinnerung. Habe mich mit Lully nicht näher beschäftigt, habe halt einige seiner Werke auf CD, weil ich seine Musik mag. Und die Aufnahmen mit dem Ensemble Les Talents Lyriques unter Christophe Rousset sind eigentlich stets eine sichere Bank - so auch in der "Isis"-Aufnahme.


    Grüße

    Garaguly

  • (ich nehme an, dass Dein letzter Musikunterricht nicht erst letzte Woche stattfand, oder?;)).

    Jaja, so ist es wohl. Tatsächlich trage ich aber seit jenen Tagen, so etwa 50++ Jahre ist das her, eine Abneigung gegen Lully mit mir herum, die ich, wie Du schlüssig argumentierst, selbst durch ein paar Blicke in ein Lexikon hätte lösen können. Vielleicht habe ich das damals wirklich einfach mit Campra verwechselt und nie weiter hinterfragt.


    Also wird nun Lully geordert. Die Teaser von Johannes Schlüter haben mir gefallen.


    Besten Dank an alle und eine Gute Nacht! 💤😴

  • Als Spätprogramm noch Altgeliebtes von Haydn ...



    Joseph Haydn


    Insanae et vanae curae

    Messe Nr. 10 C-Dur "Missa in tempore belli" ("Paukenmesse")


    Heather Harper, Sopran / Pamela Bowden, Alt

    Alexander Young, Tenor / John Shirley-Quirk, Bass

    English Chamber Orchestra

    Choir of King's College Cambridge

    Sir David Willcocks

    (AD: 1. - 2. August 1966)


    Grüße

    Garaguly

  • musikwanderer (Zu Saliers "Falstaff")

    Danke für die Infos :-)

    Darum also hat Hungaroton das Ganze auf 3 statt auf 2 CDs verteilt!

    Und gut, dass sich Dynamic um die Eliminierung der Zwischenapplause kümmert!

    Für mich ist Dynamic das Label (mit meistens guten Live-Einspielungen), wo das Herumtrampeln der Mitwirkenden derart laut ist, dass manchmal die Lust vergeht, weiterzuhören...

  • Joeseph Haydn

    Die Schöpfung Hob.XXi:II

    Gabriel/Eva Jeannette van Dijck, Sopran

    Uriel Peter Schreier, Tenor

    Raphael/Adam Theo Adam, Bass

    Gürzenich Orchester

    Gürzenich Chor Köln

    Günter Wand

    Aufgenommen: Köln Knapsack, 22-28.X.1963

    Musik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie. Wem meine Musik sich verständlich macht, der muß frei werden von all dem Elend, womit sich die anderen schleppen.

    Ludwig van Beethoven


    Bruckner+Wand So und nicht anders :)

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