Was hört ihr gerade jetzt? (Klassik 2021)

  • Der Abend klingt aus mit Zorn ;)


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    John Zorn (*1953)


    Cat O'Nine Tails (1988)

    The Dead Man: Variations (1990)

    Memento Mori (1992)

    Kol Nidre (1999)


    John Zorn Streichquartett

    (Joyce Hammann, Mark Feldman Violine I+II,

    Lois Martin Viola, Erik Friedlander Cello)


    AD 1988-1999




    Witzige, erschlagende Kompositionen für Streichquartett. Hinter aller klanglichen Kautzigkeit ist deutlich Humor zu erkennen.


    Kol Nidre ist ernst, wie gestern schon.....

  • Diese schöne Aufnahme erklang hier gerade ...



    Antonin Dvořák


    Streichquintett G-Dur, op. 77*

    Streichquartett F-Dur, op. 96 "Amerikanisches"


    Leipziger Streichquartett

    Alois Posch, Kontrabass*

    (AD: 25. - 26. Mai 2013)

    Grüße

    Garaguly

  • Zuim Tagesausklang hier einmal "Die Vier Jahreszeiten" von einem französischen Komponisten (Joseph Bodin de Boismortier, der von 1689 bis 1755 lebte), der eine intime - und gesungene - Version vorgelegt hat. Vivaldi, Verdi und Tschaikowsky sind weit weg von dieser Musik. Es wirken mit Valérie Gall (Sopran), Jean-Francois Novelli (Tenor) und Arnaud Marzorati (Bass); begleitet werden sie von dem Ensemble "Les Festes Venitiennes". Als Dirigenten werden Eric Martinez-Bournat und Francois Nicolet.


    :hello:

    .


    MUSIKWANDERER

  • Hier erklingt noch diese Platte ...



    Antonio Vivaldi


    Cellokonzerte

    RV 400, 404, 407, 415, 420, 423


    Christophe Coin, Cello

    L'Onda Armonica

    (AD: 17. - 20. September 2018)


    Grüße

    Garaguly

  • Mir ist heute nach 5. Sinfonien zumute.


    Nach



    wird folgen


    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler


  • Beethoven

    Sinfonie Nr.1 C-Dur Op.21

    Sinfonie Nr.2 D-Dur Op.36

    Günter Wand

    NDR Sinfonieorchester

    Live:Musikhalle Hamburg, 7-9.12.1997(1)-21-23.02.199 (2)

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    Bruckner+Wand So und nicht anders :)

  • Heute beginne ich mal gut katholisch

    mit der Theresienmesse. Das "Benedictus" ist einfach göttlich :angel::)

    Choir of St. Johns College Cambridge, ASMiF, George Guest

    Zum Nutzen und Gebrauch der Lehrbegierigen Musicalischen Jugend, als auch derer in diesem studio schon habil seyenden besonderem Zeitvertreib auffgesetzet und verfertiget (Johann Sebastian Bachs Eigentitel auf dem Titelblatt des Autographs des Wohltemperierten Claviers, Teil I, 1722)

  • Guten Nachmittag allerseits. Gestern mal wieder verschlafen. Jetzt höre ich


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    Peter Tschaikowsky

    Symphonie Nr 1 g-moll op 13


    State Symphonic Orchestra of Russian Federation

    Evgeny Svetlanov

    Schenke deinen Mitmenschen ein Lächeln, und du bekommst ein Lächeln zurück.
    The Smiler

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  • Ein weiterer Russe :



    Boris Tischtschenko

    Symphonie Nr 7 op 119


    Moscow Philharmonic Orchestra

    Dmitry Yablonsky

    Schenke deinen Mitmenschen ein Lächeln, und du bekommst ein Lächeln zurück.
    The Smiler


  • Felix Mendelssohn-Bartholdy


    Violinkonzert e-Moll, op. 64

    Hebridenouvertüre, op. 26

    Symphonie Nr. 5 d-Moll, op. 107 "Reformationssymphonie"


    Isabelle Faust, Viokine

    Freiburger Barockorchester

    Pablo Heras-Casado

    (AD: 19. - 22. März 2017)


    Grüße

    Garaguly

  • Spohr: Die letzten Dinge


    Nicht nur für 4 Euro hörenswert, nicht nur für Musikfreunde, die auch Franz Schmidts "Buch mit sieben Siegeln" mögen


    Sport lässt Menschen besser aussehen - Wein aber auch.

  • Heute mache ich mir einen Borodin Abend mit Musik von Schostakowitsch. Lange ist es her und damals noch von Platte



    Dmitri Schostakowitsch


    Streichquartette Nrn.: 1-13

    in der Reihenfolge der CD Box (auch das ist anders als damals :))

    Damals war alles noch besser und streng chronologisch.



    Es spielt das Borodin Quartett in der langjährigen Besetzung von 1953


    AD 1964-1970





    Reihenfolge der Streichquartette:


    Nr. 1 C-Dur Op. 49 (1938)

    Nr. 3 F-Dur Op. 73 (1946)

    Nr. 12 in Des-Dur Op. 133 (1968)

    Nr. 4 in D-Dur Op. 83 (1949)

    Nr. 5 in B-Dur Op. 92 (1952)

    Nr. 6 in G-Dur Op. 101 (1956)

    Nr. 7 in fis-Moll Op. 108 (1960)

    Nr. 8 in c-Moll Op. 110 (1960)

    Nr. 9 in Es-Dur Op. 117 (1964)

    Nr. 11 in f-Moll Op. 122 (1966)

    Nr. 2 in A-Dur Op. 68 (1944)

    Nr. 10 in As-Dur Op. 118 (1964)

    Nr. 13 in b-Moll Op. 133 (1970)


    In meiner LP-Box wurden noch die letzten Quartette 14 und 15 vom Beethoven Quartett gespielt, ansonsten ist das die alte bekannte Melodia-Aufnahme.


    Wein ist schon reserviert. Bald geht es los!

  • Angestiftet durch patebino greife ich nun zu Haydns Theresienmesse ... und zwar in derselben Aufnahme, die auch patebino erschallen ließ ... nur aus anderer Box entnommen.



    Joseph Haydn


    Messe Nr. 12 B-Dur "Theresienmesse"


    Erna Spoorenberg, Sopran

    Bernadette Greevy, Alt

    John Mitchinson, Tenor

    Tom Krause, Bariton

    Brian Runnett, Orgel

    Choir of St John's College, Cambridge

    Academy of St Martin in the Fields

    George Guest

    (AD: 1965)


    Grüße

    Garaguly

  • Meisterhaft:

    Antonin Dvorak

    Konzert für Violine und Orchester a-Moll op. 53

    Rondo f-Moll op. 11

    Itzhak Perlman, Violine

    London Philharmonic Orchestra

    Dirigent: Daniel Barenboim

    Großartiges Zusammenspiel von Solist und Orchester (Aufnahme von 1974).

    :hello:

    Wenn schon nicht HIP, dann wenigstens TOP


  • Pjotr Iljitsch Tschaikowski
    "Romeo und Julia", Fantasie-Ouvertüre nach Shakespeare
    Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll op. 23

    Symphonie Nr. 5 e-Moll op. 64

    John Ogdon, Klavier
    London Symphony Orchestra

    Pierre Monteux
    Aufnahme: Großer Saal des Wiener Konzerthauses, 31. Mai 1963






    Ein Konzertmitschnitt der Superlative. Das amerikanische Label Vanguard nahm dieses reine Tschaikowski-Programm während der Wiener Festwochen 1963 mit dem seinerzeit modernsten Equipment in wirklich exzellentem Stereoklangbild auf, doch verschwanden die Bänder fast 30 Jahre in den Archiven und kamen erst 1992 erstmals auf CD heraus. Publikumsgeräusche gibt es praktisch nicht. Der damals 88-jährige Monteux übertrifft sich selbst. Kein Anzeichen von Altersschwäche. Phänomenal die sehr gekonnten Temporückungen. Ogdon, damals gerade 26 Jahre alt, bietet hier eine kongeniale Leistung, die auch seine offizielle Studioeinspielung übertrifft. "Romeo und Julia" habe ich wohl nie besser gehört. Das LSO spielt himmlisch, so dass man es bedauert, dass die Ära Monteux in London nur drei Jahre währte. Monteux hebt die zarten Momente unnachahmlich hervor, lässt aber auch die Blechbläser stupend aufspielen und die Pauken markerschütternd knallen. Kurzum: eine Jahrhundetdarbietung. Höchstwertung in allen Belangen.

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • In die Kammer :



    Michael Haydn

    Streichquartette P 116, 119 & 122


    Sonare Quartett

    Schenke deinen Mitmenschen ein Lächeln, und du bekommst ein Lächeln zurück.
    The Smiler

  • Bei mir jetzt Schubert - ich kann von ihm nicht lassen


    Und anschließend die "freien" Ouvertüren D. 12, 26, 470, 556, 590, 591, 648 aus dieser CD

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    RSO Stuttgart, Paul Angerer

    Zum Nutzen und Gebrauch der Lehrbegierigen Musicalischen Jugend, als auch derer in diesem studio schon habil seyenden besonderem Zeitvertreib auffgesetzet und verfertiget (Johann Sebastian Bachs Eigentitel auf dem Titelblatt des Autographs des Wohltemperierten Claviers, Teil I, 1722)

  • Bei anderen wird oft gebrahmst, gebrucknert oder gemahlert ... ich lasse es nun bibern:/


    Christoph Bernhard (1628 - 1692)

    Herr, nun lässest Du Deinen Diener

    Tribularer si nescirem


    Johann Michael Nicolai (1629 - 1685)

    Sonata a 6 a-Moll


    Heinrich Ignaz Biber (1644 - 1704)

    Requiem f-Moll


    Johann Joseph Fux (1660 - 1741)

    Sonata a 4 g-Moll, K. 387

    Omnis terra adoret, K. 183


    Vox Luminis

    Freiburger Barockconsort

    Lionel Meunier

    (AD: 2019)


    Grüße

    Garaguly

  • Banner Trailer Gelbe Rose
  • Nun gut, lieber Joseph, da ich die Romeo- und-Julia-Ouvertüre Tschaikowskys auch sehr liebe, will ich mir stupend aufspielende Blechbläser und markerschütternd knallende Pauken nicht entgehen lassen. Deine Beschreibung hat mich geködert. Ist im Warenkorb, geht mit nächster Bestellung raus.


    Grüße

    Garaguly

  • Nun gut, lieber Joseph, da ich die Romeo- und-Julia-Ouvertüre Tschaikowskys auch sehr liebe, will ich mir stupend aufspielende Blechbläser und markerschütternd knallende Pauken nicht entgehen lassen. Deine Beschreibung hat mich geködert. Ist im Warenkorb, geht mit nächster Bestellung raus.


    Grüße

    Garaguly

    Ich denke, lieber Garaguly, Du wirst die Anschaffung nicht bereuen. Ich sehe diese Interpretation der Fantasie-Ouvertüre schon in der obersten Liga. Sehr gut gefällt mir bei "Romeo und Julia" übrigens auch Solti. Vielleicht sogar meine liebste Tschaikowski-Aufnahme dieses Dirigenten.

    Beste Grüße zurück!

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • So, ausgebibert ... jetzt walzt die sowjetische Volldröhnung hier durchs Wohnzimmer ...



    Alexander Mosolov (1900 - 1973)


    Symphonie Nr. 5 (1965)

    Harfenkonzert (1939)


    Taylor Ann Fleshman, Harfe

    Moscow Symphony Orchestra

    Arthur Arnold

    (AD: Januar 2019)


    Grüße

    Garaguly

  • Nun gut, lieber Joseph, da ich die Romeo- und-Julia-Ouvertüre Tschaikowskys auch sehr liebe, will ich mir stupend aufspielende Blechbläser und markerschütternd knallende Pauken nicht entgehen lassen. Deine Beschreibung hat mich geködert. Ist im Warenkorb, geht mit nächster Bestellung raus.


    Grüße

    Garaguly

    Dito, lieber Garaguly. Mein schwacher Wille ist bei Josephs Beschreibung schnell gebrochen. ;)

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler


  • Eine sehr informative und kaufanreizende Beschreibung, lieber Joseph.


    Es ist interessant, denn Pierre Monteux schien die Kombination "Romeo und Julia" und Sinfonie Nr. 5 öfter gemeinsam auf dem Programm zu haben.


    Ich besitze seit Ewigkeiten folgende CD:



    Leider ist nicht ersichtlich, aus welchem Jahr die Aufnahme stammt, aber ich habe sie als sehr gelungen in Erinnerung (so wie eigentlich alles von Pierre Monteux...)

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler


  • Danke für die Erinnerung, lieber Norbert.


    Diese NDR-Aufnahmen, die Monteux für Concert Hall eingespielt hat, hätte ich fast vergessen. Irgendwann habe ich schon von ihnen gehört. Es handelt sich um ganz späte Tondokumente des Dirigenten. Entstanden sind sie im Jänner 1963 (Symphonie Nr. 5) und zwischen 6. und 14. Februar 1964 (Romeo und Julia) in der Hamburger Musikhalle (Quelle).

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • Hier erklingt gerade eine CAPRICCIO-Doppel-CD, die nicht mehr bebilderbar ist. Das Cover zeigt eine andere Ausgabe, auf der wenigstens die Bach-Aufnahmen, die ich höre, nochmal herausgegeben worden sind ...


    Georg Philipp Telemann

    Konzert für Corno da caccia, Streicher, Oboe und b.c.*


    Johann Friedrich Fasch

    Konzert für 2 Corni da caccia, 2 Obien, 2 Fagotte, Streicher und b.c.*


    Johann David Heinichen

    Konzert F-Dur für 2 Corni da caccia, 2 Querflöten, Streicher, 2 Oboen, Fagott und b.c.*


    Johann Baptist Georg Neruda

    Konzert Es-Dur für Corno da caccia, Streicher und b.c.*


    Johann Sebastian Bach

    Kantate "Lobe den Herrn, meine Seele" BWV 143^

    Kantate "Wär' Gott nicht mit uns diese Zeit" BWV 14^

    Kantate "Jauchzet Gott in allen Landen" BWV 51*


    Ludwig Güttler, Corno da caccia

    Neues Bachiches Collegium Musicum Leipzig

    Max Pommer*/Hans-Joachim Rotzsch^

    (AD: Paul-Gerhardt-Kirche Leipzig, 1983/84)


    Grüße

    Garaguly


  • Danke für die Erinnerung, lieber Norbert.


    Diese NDR-Aufnahmen, die Monteux für Concert Hall eingespielt hat, hätte ich fast vergessen. Irgendwann habe ich schon von ihnen gehört. Es handelt sich um ganz späte Tondokumente des Dirigenten. Entstanden sind sie im Jänner 1963 (Symphonie Nr. 5) und zwischen 6. und 14. Februar 1964 (Romeo und Julia) in der Hamburger Musikhalle (Quelle).

    Und ich danke wiederum für die Information, lieber Joseph.


    Ich höre mir die CD nach langer Zeit gerade wieder an (befinde mich gerade im Finalsatz der 5. Sinfonie) und höre auch hier einen "Monteux at his best". So temperamentvoll, "feurig", aber auch hörenswert faszinierend in den Tempomodifikationen, hört man diese Sinfonie ganz selten.

    Noch besser als die Blechbläser gefallen mir die Holzbläser, die (im insgesamt sehr guten Stereo mit einer ausgesprochen gelungenen räumlichen Staffelung) sich in Bestform präsentieren.


    Für mich ist das eine der besten Live-Aufnahmen überhaupt. Gestern hörte ich die spätere, auch sehr gelungene Aufnahme mit Sir Georg Solti. Aber im Vergleich zu Monteux hört sich Solti "ganz alt" an...


    Ich habe die CD 1989 oder 90 auf einem Grabbeltisch in Münster gesehen und spontan gekauft und ärgere mich, bei aller Freude über das musikalische Erlebnis, gerade, dass ich die CD so lange nicht mehr gehört habe...

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler


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