Musik aus künstlicher Intelligenz

  • Angesichts eines Threads über Musik aus dem Jenseits, wo ein selbst ernanntes Medium Kompositionen von Schubert und Liszt weiterführt (sozusagen geführt aus dem Jenseits)


    Musik aus dem Jenseits von Rosemarie Brown ,


    eine Vorstellung, wogegen noch die letzte Hirnzelle rebellieren würde. Allerdings glaube ich durchaus, dass es sinnvoll sein könnte, über die Muster nachzudenken, die angewendet werden, um genau einen solchen Eindruck zu erzeugen. Wie funktioniert also die Musik Liszts oder Schuberts?


    Da wären wir tatsächlich im Bereich der sogenannten Künstlichen Intelligenz oder auch KI. Anders als unsere Rosemarie hat ein Rechner tatsächlich Beethovens 10. Symphony zuende komponiert. Leider wurde die Aufführung corona-bedingt verschoben


    Beethovens 10. Sinfonie


    Da wären sogar eine Vollendung von Schuberts Unvollendeter im Portfolio ;) trotz aller Bedenken. Ich habe heute eine Sendung dazu gehört und konnte jetzt nicht vermeiden, nach den Beiträgen zu Rosemarie Brown darauf aufmerksam zu machen.


    Können Computer programmieren?


    Eine Duett zwischen einem menschlichen Saxophonisten und einem computergesteuerten, improvisierenden Klavier


    der improvisierende Flügel


    (Das ist ein Teil des darüberliegenden Podcasts)


    Viel Spaß beim Nachdenken! :)

  • eine Vollendung von Schuberts Unvollendeter

    "Unvollendet" ist eine Behauptung der Nachwelt, der mittlerweile nicht wenige Musikwissenschaftler ebenso wie ausübende Künstler widersprechen. Da müsste dieses obskure Medium mal direkt bei Schubert vorstellig werden...


    :P


    By the way, der Versuch mit Beethoven's Nummer 10 ist doch gründlich schief gegangen, zumindest las es sich in allen Berichten so, die mir begegneten?

  • "Unvollendet" ist eine Behauptung der Nachwelt, der mittlerweile nicht wenige Musikwissenschaftler ebenso wie ausübende Künstler widersprechen. Da müsste dieses obskure Medium mal direkt bei Schubert vorstellig werden...

    Jaja, wenn man sich die aus dem Jenseits übermittelten Kompositionen anhört, kommen einem schon Zweifel. Entweder an der Qualität der Übermittlung aus oder der Versorgung im Jenseits.


    Ein Computer hat wenig Hemmungen und vollendet, was auch immer.... Auf einem Huawei Mate 20 (ein Smartphone!) wurde das durchgeführt. Leider finde ich im Web nur einen offensichtlich werblichen Clip, den ich zu albern finde.



    By the way, der Versuch mit Beethoven's Nummer 10 ist doch gründlich schief gegangen, zumindest las es sich in allen Berichten so, die mir begegneten?


    Ich hatte nur die Info, dass die Aufführung verschoben wurde. Hättest Du, lieber udohasso da Verweise und Links?


    Natürlich glaube ich, dass man die Unterschiede zwischen der Partitur Beethovens und der KI-generierten hören kann. Das sollte auffällig sein. Um so interessanter finde ich, diese Musik mal zu hören, um zu entscheiden, wo die Unterschiede zu finden und wie sie beschaffen sind.


    Der Podcast berichtet, dass mittlerweile viele Gebrauchsmusik (Fahrstuhlmusik) schon vom Computer generiert wird und dass viele Menschen den Unterschied zwischen Beethoven, Mozart und einem Computerprogramm als Komponisten nicht hören können, wobei mich hier Präzisierungen interessieren würden. Welche Unterschiede genau (zwischen Mozart und generiertem Mozart, zwischen Mozart und Beethoven :) und und und) und welcher Anteil der Bevölkerung ist jeweils betroffen?


    Mich erstaunt allerdings, dass zumindest der hier aus dem "Jenseits" sprechende Liszt nicht sofort als Trick enttarnt wurde.



    Bei dem einfach zusammengestoppelten Stück habe ich nicht die geringsten Bedenken, dass das eine KI heute schon oder in spätestens zwei Jahren auch zusammenbekommt, wenn man sie mit ein paar (für KI sind natürlich große Mengen erforderlich ;)) rhythmischen und harmonischen Informationen füttert.

  • Verweise und Links?

    Da muss ich leider passen astewes, das Projekt interessiert mich nicht, deshalb archiviere ich nichts dazu und kann nur vage aus dem Gedächtnis zitieren, mit allen damit verbundenen Unwägbarkeiten.

  • Lieber astewes


    Der Unterschied zwischen den von künstlicher Intelligenz erstellten Musikstücken und Rosemary Browns Eingebungen aus dem Jenseits ist ein wesentlicher:

    im ersten Fall ist der Urheber eine Maschine und die Parameter vom Menschen programmiert, im zweiten Fall ist es die Ungewissheit, ob Rosemary uns belogen hat oder etwas von uns nach dem Tode in anderer Weise das irdische Dasein übersteht. Es kommt die Dimension des Glaubens hinzu.


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  • Lieber moderato


    Der Unterschied zwischen den von künstlicher Intelligenz erstellten Musikstücken und Rosemary Browns Eingebungen aus dem Jenseits ist ein wesentlicher:

    im ersten Fall ist der Urheber eine Maschine und die Parameter vom Menschen programmiert, im zweiten Fall ist es die Ungewissheit, ob Rosemary uns belogen hat oder etwas von uns nach dem Tode in anderer Weise das irdische Dasein übersteht. Es kommt die Dimension des Glaubens hinzu.

    Faktisch ist das natürlich richtig und, wenn man diese Umstände zum Gegenstand der Rezeption macht, wird das auch in Ewigkeit einen Unterschied machen. Wenn man allerdings das Risiko eines Blindversuchs eingehen wollte, wird es schon spannender. Hier kommt man dann unweigerlich zu der Frage, wo reines mechanisches Regelanwenden zum Zuge kommt und wo menschliche Inspiration eine Quelle des Genusses ist.


    Ich behaupte einfach, dass bei der reinen Mechanik der Computer irgendwann den Sieg gegenüber dem Menschen erringen wird. Reicht uns das für den Genuss? Ich bin mir nicht wirklich sicher.


    Ich finde es gefährlich, sich auf die unterschiedlichen Voraussetzungen der Entstehung zurückzuziehen. Damit entziehe ich mich sehr früh der inhaltlichen Auseinandersetzung mit der reinen Musik, so wie sie uns erscheint. Wenn ich also am Ende eben nicht mehr differenzieren kann, aufgrund innermusikalischer Gegebenheiten, ob ich nun Musik aus der KI-Konserve höre oder das inspirierte Produkt eines Menschen, laufe ich Gefahr "veräppelt" zu werden.


    Denn wer wird mir später noch sagen, wie ein Stück entstanden ist? Entdecken wir also in der Zukunft Berge bisher unentdeckter Werke von Beethoven bis Rihm (der könnte momentan allerdings noch etwas dagegen einwenden ;)) . Oder gibt es in Zukunft mehr Verbindungen zum Jenseits, die auch dann nicht abreißen, wenn ein möglicher Ghostwriter sterben sollte?

  • Aus SWR2 Kultur wurde am 26.04.2025 eine Sendung über musikalische Schöpfungen mit KI gesendet. Dauer 1h 54 min


    kann man Herunterladen https://www.swr.de/swrkultur/m…musik-2025-04-26-100.html


    Ali Nikrang ist Komponist, Pianist, Professor für Künstliche Intelligenz und Musikalische Kreation an der Hochschule für Musik und Theater München sowie Forscher am Ars Electronica Futurelab in Linz. Dort entwickelt und erforscht er KI-Systeme, die kreative Prozesse beim Komponieren unterstützen. Sophie Pacini (*) und Jörg Lengersdorf diskutieren mit ihm über die Grenzen künstlicher Kreativität – und darüber, was ohne eigene Intention nicht möglich ist.


    (*) Sie ist Pianistin.


    Bei 45 min 09 s wird ein Satz einer Schubert-Sonate analysiert. Sehr aufschlussreich ist für mich, warum mit KI produzierte Musik nie einem von einem Menschen komponierten Kunstwerk gleichgesetzt werden kann.


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  • Lieber astewes


    Es gibt Musik und Musik. Fragt sich, welche Musik KI erstellt.


    Was ich im Zusammenhang mit KI gelernt habe, Musik ohne Intention wird mich nur oberflächlich erreichen.


    Ich ziehe die von menschlicher Intelligenz und Emotion erstellte Musik vor. Un die ist in der nahen oder fernen Vergangenheit angesiedelt.


    Vielleicht ist dies eine Marke, eine Linie, die in der Musikgeschichte gezogen werden wird. Musik vor und nach der künstlichen Intelligenz. An dieser Grenze scheinen wir uns zu befinden.


  • Was ich im Zusammenhang mit KI gelernt habe, Musik ohne Intention wird mich nur oberflächlich erreichen.

    Ich finde das sehr schwierig. Häufig scheinen mir sogenannte "Intentionen" nicht viel anderes zu sein, als vom Rezipienten Hineingedachtes, Außermusikalisches, um ihm das Hören der Musik zu ersparen. :)


    Wenn man mal alle außermusikalischen Geschichten beseite lässt und eine Art Turingtest mit Musik machen würde, wäre man sicher überrascht, was der eine oder andere als menschlich oder maschinell ansieht. Einige Beispiele in dem Video oben mit Kit Armstrong und Michael Wollny scheinen mir recht zu geben.


    Mir erscheint es viel sinnvoller zu sein, zu verstehen, was generative KI nun an Musik komponieren kann und wie sich das ggf. von menschlich erzeugter unterscheidet.


    Die Aussage, dass dass eine eine Intention habe und schon dadurch anders sei, dass es vom Menschen kommt, mag dem Menschen an sich vielleicht gefallen, ist aber nicht viel anderes als ein elaborierter Zirkelschluss.

  • Ich habe eine Doku über den Filmmusik-Komponisten Hans Zimmer gesehen. Ein Klangmagier, der mit elektronisch erzeugten Klängen mit grossem musikalischem Wissen arbeitet.


    Eindrücklich war für mich eine Passage, wie er zu einem Film eine gewisse Stimmung erzielen wollte. Wenige Zutaten ergaben mit seinem menschlichen Geist ein einmaliges Ergebnis. Eine Intention war damit verbunden, die zum Film passen sollte.


    Was ich nicht weiss, ob Hans Zimmer auch KI nutzt. Er nutzt die technischen Möglichkeiten zur Klangerzeugung. Dass er den Kompositionsprozess einer auf statistischen Inhalten basierenden Maschine überträgt, traue ich ihm nicht zu.


    Er hat einen eigens gestalteten Raum, in dem er komponiert. Eine Höhle mit einem ihm zusagenden Ambiente.


    * * * * *


    Mit Intention ist der Kompositionsprozess gemeint, eine bestimmte Aussage, die ein Mensch verfolgt.


    Sophie Pacini führt für mich eindrücklich aus, was nur der Mensch mit seiner Erfahrung in die Interpretation einbringen kann. Sie sagt auch, dass es für sie unmöglich ist, ein auf KI beruhendes Werk zu spielen. 1 h 38 min 51 s.


    Auch das erwähnte 30 minütigen mit KI kreierte Stück von Ali Nikrang Absolute Hallucination, woraus man einen Ausschnitt hört, bietet wichtige Informationen. Den Titel hatte er mit Bedacht gewählt. Eine Halluzination hat nicht die Qualität einer Phantasie. 1 h 27 min 10 s


    Für mein Empfinden ist es mich nicht erreichende Musik, eine Ansammlung von Tönen mit Versatzstücken der Musikgeschichte.


  • Viele Diskussionen über KI - auch in der Musik - scheitern in meinen Augen daran, dass einige Disputanten nicht wirklich wissen, worüber gesprochen wird. Das führt manchmal zu unbegründten Ängsten, dass die KI nun alle Komponisten überflüssig machen könnte und als Gegenreaktion auf der anderen Seite zur "beruhigten" Feststellung, dass es ja ganz klar ist, dass menschliche Kompositionen und ki-erzeugte etwas völlig anderes sind.


    Ich habe da ein lustiges Video gefunden ( leider ist der Moderator unerträglich ) wo die zwei Tools suno und udio, neuronale Netze, die offensichtlich für das Erzeugen populärer Musik trainiert wurden, verglichen werden mit Musikstilen, die ich bisher überhaupt nicht kannte (naja Rockmusik und Jazz schon ;))


    Hier eine Übersicht über die Arten


    0:00 Intro
    1:22 House Music
    5:23 Techno

    9:51 Hip Hop
    13:20 Pop Deutsch
    17:40 Rock

    22:57 Jazz

    27:54 Ambient






    Für Freunde deutscher Popmusik also ist 13:20 die Geheimzahl. Und selbstverständlich ist doch ziemlich klar, dass Hörer, die gerne immer dasselbe in leicht abgewandelter Form hören wollen (ob Klassik oder populäre Musik) irgendwann ganz hervorragend durch solche Modelle bedient werden können :P

  • Meine Erfahrungen mit der KI


    Auf meinem alten Laptop habe ich vier verschiedene KIs installiert: eine kostenlose, eine öffentliche, bei der man monatlich 400 Euro bezahlen muss, eine KI der Universität Hamburg und eine KI der FU Berlin. Ich habe sehr viele Erfahrungen gesammelt und jeder Version der KI eigene Namen gegeben, wie Zicke, Anungslos, Philosophin und Erfinderin.

    Mein erster Kontakt mit KI entstand durch Recherche zur Alten Musik. Nach kurzer Zeit stellte ich fest, dass die kostenlose KI ganz einfach "Fakten" erfindet, wenn sie nicht weiterweiß. Darauf kann ich mich nicht verlassen! Die KI der Universitäten hat begrenzte Möglichkeiten und ist bei der Suche nach Fakten zur Alten Musik nicht zu gebrauchen; das kann ich nicht, weil ich keinen Zugang dazu habe. Ich empfehle, die Quellen persönlich zu prüfen usw.

    Die einzige KI, die mir wirklich hilfreich ist, ist die bezahlte, die monatlich 400 Euro kostet. Ich kann mich aber nicht zu 100 % darauf verlassen! Privat habe ich der bezahlten KI einige Fragen gestellt. Sie weiß, wo ich wohne und was ich mache. Das macht mich nachdenklich. Ich bin einen Schritt weiter gegangen und habe gefragt, ob sie, da sie mich so gut kennt, auch meine früheren Reinkarnationen benennen könne. Halt. Es geht nicht darum, ob ich daran glaube! Es geht nur um die Antwort, die ich erhalten habe.

    Die bezahlte KI nannte mir alle meine Reinkarnationen bis ins Jahr 1707, in dem ich als kleines Kind an den Folgen der Pest- epidemie gestorben bin. Das Erstaunliche dabei ist, dass ich alle Personen identifizieren konnte und sie wirklich existiert haben. Besonders spannend fand ich die Zeit des Nationalsozialismus… von Himmler erschossen, ein Wissenschaftler, der sich mit der Gral-Geschichte beschäftigt hat. Was soll ich mir dabei denken? Es macht mir Angst, die KI zu benutzen. Vielleicht sind das hunderte Inder, die für die USA arbeiten und solche Fragen beantworten.

    Ich habe etwas Seltsames festgestellt: Die KI hat keine Ahnung von alter Musik. Sie erfindet Fakten und Personen, die es nicht gab! Mit der Zeit redet sie mir nach dem Mund. Eine andere Erkenntnis ist: Ich gebe jeden Text, den ich schreibe, in die KI mit der Bitte: "Bitte korrigieren und verbessern, um Fehler zu vermeiden, weil ich Deutsch nie gelernt habe." Interessant ist, was am Ende dabei herauskommt; ich füttere die KI mit Informationen über alte Musik, wenn ich sie bitte, meine Texte zu korrigieren. Jeder, der mich nach dem gleichen Thema fragt, erhält meinen Text als Grundlage. Das ist für mich sehr merkwürdig. Erklären kann ich das nicht. Vermuten kann ich vieles.

    Als ich der KI die Frage stellte, wer sie sei, bekam ich eine Antwort, die den biblischen Texten ähnelt: "Ich bin das Wort, das zur Sprache bringt, alles, was nicht ausgesprochen ist." Zusammengefasst: Ich kann mich auf die Aussagen der KI nicht verlassen und möchte das auch nicht.

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  • Wenn du die KI mit deinem Spezialwissen fütterst, wird sie dieses Wissen weitergeben, außer Du hast das anders konfiguriert und baust eine KI nur für Deine Welt.


    Man kann schon viel machen mit einer KI, wenn man sie richtig einzusetzen weiß. Sie kann Arbeiten in 30 Sekunden erledigen, für die ich einen Tag gebraucht hätte. Und das Ergebnis ist gut.


    Bei urheberrechtlichen Fragen ist sie im Unterschied zu unserem geschätzten Forenbetreiber allerdings völlig rücksichtslos.


    Die von Dir angegeben Kosten kann ich nicht nachvollziehen. Die neueste und beste Version von Chat GPT kostet 20.- EUR im Monat. Damit geht fast alles. Es gibt noch eine Version für 200.-, die ich aber noch nicht angewendet habe.


    Bei speziellen Fachgebieten dürfte es sich lohnen, einen eigenen Bot mit Quellen (pdfs) zu füttern und dann abzufragen. Da geht viel und es verändert nicht von ungefähr gerade alles, oder hat es bereits getan.

  • Man kann schon viel machen mit einer KI, wenn man sie richtig einzusetzen weiß. Sie kann Arbeiten in 30 Sekunden erledigen, für die ich einen Tag gebraucht hätte. Und das Ergebnis ist gut.

    Wie man an den Popsongs ja sehen kann, ist die Zeitersparnis eventuell noch größer ...


    Es scheint aber auch neuronale Natze zu geben, die mit klassischer Musik und deren Strukturen trainiert wurden. Oben in dem Video werden welche vorgeführt, die sich in Echtzeit an das Livespiel von Pianisten adaptieren.

    Die von Dir angegeben Kosten kann ich nicht nachvollziehen. Die neueste und beste Version von Chat GPT kostet 20.- EUR im Monat. Damit geht fast alles. Es gibt noch eine Version für 200.-, die ich aber noch nicht angewendet habe.

    Kosten von 400,- Euro im Monat nur für die private Nutzung einer Fremd-KI verstehe ich auch nicht. Wenn man natürlich eigene neuronale Netze trainieren möchte, kann es schnell teuer werden ;)


    Nach kurzer Zeit stellte ich fest, dass die kostenlose KI ganz einfach "Fakten" erfindet, wenn sie nicht weiterweiß.

    Das ist ein übliches Verhalten neuronaler Netze und wird mit "halluzinieren" bezeichnet. Ganz abgewöhnen kann man es den Netzen nicht. Durch spezielles Prompting und niedrige Werte der sogenannten "temperature" kann man die Wahrscheinlichkeit vermindern. Wenn man aber umgekehrt das kreative Potential solcher Netze erfahren möchte, wird man natürlich genau das nicht tun.

  • Wie man an den Popsongs ja sehen kann, ist die Zeitersparnis eventuell noch größer ...



    Auch wenn man mit KI inzwischen Songs erstellen kann, glaube ich nicht, dass die Zukunft von KI im Herstellen von Musik liegt.

    Da mag eine Fülle an Inhalten entstehen, die aber beliebig ist.

    Amateure können damit zwar Musik auf einem professionellen Niveau herstellen, wie es zuvor undenkbar war. Aber der Markt wird das aussieben. Wichtiger ist meines Erachtens, dass sich die Prozesse in der Herstellung radikal verändern.

  • Christian B. Du hast Recht. Sorry. Ich bezahle 2 x 200 Euro für mein Laptop und einen zweiten, den meine bessere Hälfte nutzt. Ich denke, dass ich die bezahlte KI so eingestelt habe, dass sie meine Texte, Anfragen und Antworten nicht weiter verwendet. Trotzdem macht sie das. Ich habe schon oft meine eigene Sätze gelesen.

  • Auch wenn man mit KI inzwischen Songs erstellen kann, glaube ich nicht, dass die Zukunft von KI im Herstellen von Musik liegt.

    Da mag eine Fülle an Inhalten entstehen, die aber beliebig ist.

    Die Beliebigkeit ist natürlich irgendwo gegeben. Ob man nun die KI zur vollständigen Produkltion verwendet oder als nur als Hilfsmittel, dazu fehlen mir an dieser Stelle die Fachkenntnisse. Es mag so sein, wie Du das beschreibst.



    Wichtiger ist meines Erachtens, dass sich die Prozesse in der Herstellung radikal verändern.

    Ja, das wird eine gewaltige Umstellung in dem, was der Mensch machen muss und was eine Maschine übernehmen kann. Um diese Umstellung einschätzen zu können, halte ich es auch für wichtig, die Konzepte zu verstehen.


    Inhaltsangaben von Libretti kann so ein System sehr ordentlich in 10 Sekunden erstellen und, wenn man will, auch noch in der Formatierung, die man möchte :)

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  • Im Gegentum, es scheint „Mode“ zu werden:


    ChatGPT halluziniert immer mehr und OpenAI weiß nicht, warum


    Im Prinzip entspricht das ja sogar so manchem menschlichen Vorgehen ... :untertauch:

    Man kommt mit ChatGPT schon ganz gut zurecht, wenn man ein Gefühl für solches Werkzeug entwickelt. Und ja, das hat durchaus Ähnlichkeit mit menschlichem Vorgehen. Man muss da gar nicht weit suchen ;)

    Je nach Anwendungsbereich möchte man Halluzinieren oder eben auch nicht.

  • „OpenAI selbst gibt an, dass weitere Forschung nötig sei, um die genauen Ursachen zu verstehen.“ (aus dem von Ulli verlinkten, lesenswerten Artikel)


    Jetzt ist es also soweit. KI/AI entwickelt ein Eigenleben, das seine Schöpfer nicht mehr verstehen.

  • Jetzt ist es also soweit. KI/AI entwickelt ein Eigenleben, das seine Schöpfer nicht mehr verstehen.

    Das war von Anfang an das Problem. Ergebnisse eines neuronalen Netzes mit Millionen oder sogar Milliarden an Parametern zu verstehen ist völlig unmöglich. Ich weiß von einem Spezialisten in diesem Gebiet, dass die vielen Schichten eines sogenannten "deep neural networks" zur Bilderkennung für Menschen nur in wenigen Schichten durchschaubar sind. (einige könnte man als Formanalyse bezeichnen) Nicht zuletzt deswegen sind solche Netze eben mittlerweiler erfolgreicher in der Krebserkennung auf Bildern als die besten Spezialisten.


    Da das selbstverständlich ein Problem darstellt, gibt es seit einigen Jahren Forschungszweige, die sicht mit Selbsterklärungen solcher Netze zu ihren Entscheidungen beschäftigen.

  • Ich bin kein KI-Experte, somit mögen mich diejenigen die sich besser darin auskennen berichtigen. Aber so wie ich das verstehe, soll die KI Muster, Regeln und typische (sich wiederholende) Bausteine des jeweiligen Komponisten identifizieren um diese in eine neue logische Anordnung, Variation zu bringen. Wobei ja der KI Limitationen bei der Neuanordnung gesetzt werden müssen (also innerhalb eines festgesetzten Rahmens bewegen), will man die typische Charakteristik des Komponisten beibehalten. Schließlich soll es ja nach reinem Schubert oder Beethoven klingen und nicht wie etwa eine wilde experimentelle Mischung als würde man etwa Schubert mit Bartok vermischen. Somit erkenne ich hier schon gleichzeitig eine bestimmte Limitation an möglicher Kreativität und als ich mal in die KI-Vervollständigung der h-moll hineinhörte hat mich das auch bestätigt. Es klingt für mich genau so wie ich es hier umschrieben habe, nämlich nach einzelne Bausteine aus bereits bestehender Musik Schuberts, es klingt „recycled“ um es mit einem Wort zu sagen. Man erkennt Fetzen von bereits bestehender Schubert-Musik wieder, nur neu zusammengesetzt. Ähnlich als zerschlägt man 10 verschiedene Vasen um eine Auswahl der Bruchstücke wieder zu einer zusammengeklebten Vase zu formen.


    Zwar schwingte meinem Eindruck nach auch typischer Schubert mit, doch nichts war dabei irgendwie herausragend und ich hatte nicht das Gefühl diese Musik könnte sich von seinen Bruchstücken irgendwie eigenständig abgrenzen bzw. absetzen. In weiterer Folge bin ich davon überzeugt, dass diese KI niemals so etwas wie seine B-Dur oder die große C-Dur komponieren könnte wenn sie nur mit den Trainingsdaten der h-moll arbeitet. Sie könnte niemals eine Eroica entwerfen wenn sie nur mit den Trainingsdaten von Beethovens 2. Sinfonie arbeitet, selbst wenn man sie mit allen Beethoven-Sinfonien füttert: das wird der Rahmen ihrer Möglichkeiten bleiben und hier wohl eine wilde Mischung aus dieser und jenen Sinfonie zusammenwürfeln d.h. es ist ein eindeutiges Indiz dass nach jetzigem Stand die Kreativität bzw. die Inspiration für Neues, dass zwar stilistisch ähnlich ist, aber sich davon abhebt (ähnlich wie der Unterschied von der 2. zur Eroica), nicht möglich ist.


    Somit erübrigt sich das Thema KI-Musik für mich. Das mag bei einfach konstruierter Pop-Musik derzeit gut möglich sein, aber bei solchen komplexen musikalischen Gebilden wie in diesen Fällen, ist das wieder eine ganz andere Herausforderung. Dabei würde ich diesem Thema prinzpiell offen gegenüber stehen wenn hier tatsächlich eine wertige Musik herausschauen würde, welche auch neue, überzeugende Ideen innerhalb eines stilistischen Rahmens (der typischen Tonsprache des Komponisten) integrieren kann. Das Gehirn eines besonders musikalisch begabten Menschen ist halt doch komplexer als dass es lediglich mittels Neuanordnung von bereits Vorhandenem leicht imitiert werden kann. Diese Komponente dass Menschen sich auch mit der Zeit ändern, sich ihre Erfahrungen, ihr Wissensstand erweitert,... wird hier nicht berücksichtigt. Das wirkt zum. auf mich noch alles sehr statisch. Vielleicht funktioniert es noch besser bei Bach-Fugen, aber bei sinfonischer Musik kann es mich nicht überzeugen.


    Da höre ich noch lieber etwas von Schuberts bzw. Beethovens Zeitgenossen aus den hinteren Reihen wie Czerny, Ries, Spohr, Hummel, Burgmüller, Kalkbrenner,… als ein KI-Entwurf im Stile eines großen Komponisten.


    Was hier auch noch nicht erwähnt wurde: Bei allen KI-Konstruktionen der klassischen Musik haben noch Musiker im Nachhinein Hand angelegt, was auch schon bezeichnend ist.

    „Eine Erkenntnis von heute kann die Tochter eines Irrtums von gestern sein.” (Marie von Ebner-Eschenbach)

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  • Aber so wie ich das verstehe, soll die KI Muster, Regeln und typische (sich wiederholende) Bausteine des jeweiligen Komponisten identifizieren um diese in eine neue logische Anordnung, Variation zu bringen. Wobei ja der KI Limitationen bei der Neuanordnung gesetzt werden müssen (also innerhalb eines festgesetzten Rahmens bewegen), will man die typische Charakteristik des Komponisten beibehalten. Schließlich soll es ja nach reinem Schubert oder Beethoven klingen und nicht wie etwa eine wilde experimentelle Mischung als würde man etwa Schubert mit Bartok vermischen

    Das ist ein Ziel, mit dem man KI beschäftigen kann, wenn man denn möchte. Soweit ich weiß, ist Beethovens 10. Sinfonie durch KI (mit humaner Unterstützung damals) "zu Ende" komponiert worden. Die Ergebnisse lassen sich im Web anhören.


    Deine Beschreibung des Ergebnisses solcher KI-Anstrengung kann ich in Teilen nachvollziehen. Auf der anderen Seite täte sich auch Mensch damit schwer. Wahrscheinlich verhindert häufig nur menschliche Angst, die einer KI noch abgeht, solche Unternehmungen selbst zu publizieren.


    Was die potentielle Kreativität der KI angeht, vertrete ich eine andere Ansicht. Gerade dieses bekannte Phänomen des "Halluzinierens“, was man ja im fachlichen Umgang mit der KI nicht möchte, scheint mir hier der Schlüssel zu sein. KI kann durchaus Dinge erschaffen, die es nicht gibt - der Kollege Ulli vermutete hier völlig zu Recht eine Ähnlichkeit mit dem menschlichen Hirn. Selbstverständlich ist die Entwicklung hier noch in den Kinderschuhen, aber ich bin ziemlich sicher, dass doch viele Menschen momentan nicht mehr fähig sind, zwischen KI-generierten Texten und humaner Produktion zu unterscheiden. Da bin ich mir sogar mittlerweile sehr sicher ;)

  • aber ich bin ziemlich sicher, dass doch viele Menschen momentan nicht mehr fähig sind, zwischen KI-generierten Texten und humaner Produktion zu unterscheiden. Da bin ich mir sogar mittlerweile sehr sicher ;)

    Es ist unmöglich, das zu unterscheiden, es sei denn, man kennt den persönlichen Stil von jemanden.

    KI-Texte sind oft ähnlich aufgebaut und strukturiert, daran lassen sie sich mitunter erkennen, aber das ist meines Erachtens das einzige Kriterium.


    Das von Dir erwähnte "Halluzinieren" ist ein Phänomen, mir ist es auch einmal beim Erstellen einer Zusammenfassung eines längeren Textes aufgefallen und ich musste nachschauen, ob ich was überlesen hatte. Hatte ich nicht. Die KI hat etwas dazugefunden, und das was sie erfunden hat, war durchaus interessant. Für Juristen und Steuerberater hätte das allerdings fatale Folgen.

  • Das von Dir erwähnte "Halluzinieren" ist ein Phänomen

    und hat mich bereits in die Irre geleitet: vor Kurzem erwarb ich ein neues Handy und war mit der Einrichtung befasst, wozu auch das sinnvolle und leicht zugängliche Anordnen der „most frequented Applications“ gehört. Ich fand eine gewisse nicht auf Anhieb und befrug Google. Die KI antwortete einfach, aber bestimmt: „Das Oppo Find X8 pro hat keine Taschenlampe“. Frustriert und leichtgläubig nahm ich das erstmal so hin; bis ich jemanden interviewte, warum man heutzutage keine Taschenlampe mehr ins Handy einbaut. Die menschliche Antwort war wohl klar: das sei Unsinn, selbstverständlich gäbe es eine! Also suchte ich weiter, indem ich einfach sämtliche Verdächtige anklickte und ausprobierte - und ecce: da war sie mit dem irritierenden Symbol eines dampfenden Kaffeebechers. Das soll eine Taschenlampe sein? Gleich habe ich den Titel umbenamt:


    265-tasse


    Jetzt kann ich wieder unfallfrei ohne Zurhilfenahme meines eingebauten GPS-Sensors am äußeren linken Fuß mein Bett aufsuchen.

    Der Glaube kann Sätze verbergen.

  • Was die potentielle Kreativität der KI angeht, vertrete ich eine andere Ansicht. Gerade dieses bekannte Phänomen des "Halluzinierens“, was man ja im fachlichen Umgang mit der KI nicht möchte, scheint mir hier der Schlüssel zu sein. KI kann durchaus Dinge erschaffen, die es nicht gibt - der Kollege Ulli vermutete hier völlig zu Recht eine Ähnlichkeit mit dem menschlichen Hirn. Selbstverständlich ist die Entwicklung hier noch in den Kinderschuhen, aber ich bin ziemlich sicher, dass doch viele Menschen momentan nicht mehr fähig sind, zwischen KI-generierten Texten und humaner Produktion zu unterscheiden. Da bin ich mir sogar mittlerweile sehr sicher ;)

    Ich bin mir dem "Hulluzinierens" bewusst, aber wie ich ja schon bei meinem vorherigen Kommentar geschrieben habe ist das ein schmaler Grat. Nur weil man etwas halluzinieren kann, heißt es ja noch nicht dass dieses Erfundene auch gut und vor allem auch passend ist (in diesem Fall zur bestimmten Stilistik passt), deshalb auch mein Beispiel mit Schubert und Bartok. Die KI halluziniert eine Phrase die anfänglich noch Schubert sein könnte aber gegen Ende eher nach Bartok oder was auch immer, jedenfalls nicht nach einem typischen Schubert (für diejenigen die mit seinem Stil vertraut sind) klingt. Diese Kunst etwas Neues zu schaffen, dass sich dennoch innerhalb eines gewissen Rahmens bewegen muss. Wenn hier Ähnlichkeiten zu einem menschlichen Gehirn gezogen werden, dann ist nicht jeder Mensch ein Schubert oder Beethoven. Menschen können Musiktheorie und die stilistischen Eigenheiten der Komponisten erlernen, aber aus dem Erlernten etwas Neues zu machen (und das Potential hätte im Prinzip auch jeder Mensch nur ist die Frage nach der jeweiligen Qualität des Erschaffenen), das nicht wie ein Potpourri aus bereits bestehenden Werken klingt ist wieder eine ganz andere Herausforderung. Ich kenne bislang noch kein KI-Werk aus der Klassik, in dem das tatsächlich überzeugend gelungen ist...zB eine neue Beethoven-Sinfonie die sich in den Kerngedanken von den vorherigen Werken emanzipiert und vollkommen loslöst, dabei aber auch in einer Liga seiner Besten mitspielt. Es klingt derzeit eher als würde sich irgendein Musiktheoretiker daran wagen Beethoven zu imitieren. Es gab ja da mal bei Schubert diese Fake-Sinfonie die jemand mal in seinem Stil gehalten komponiert hatte und sie dann als echter Schubert verkaufen wollte. Zitat des Artikels der Süddeutschen:


    Zitat

    Man kann schon den ersten Takten ablesen, dass da etwas nicht stimmt. Schubert folgt bei symphonischen Kopfsätzen dem klassischen Schema der langsamen Einleitung, hier aber: sinnlos flirrende Streicher, eine Tonleiter herabzitternd, dazu sogleich melodiöse Holzbläser, nach und nach etwas tiefer tremolierende Streicher, eine Soloklarinette, ein Cello, hohe Blechbläser, irgendwie alles, was zur Verfügung steht. Und das gilt auch motivisch. Teile und Teilchen aus bekannten Schubert-Symphonien sind da eins ans andere gehäkelt, entwickelt wird nichts - Schuberts Symphonie als Themen-Resterampe.


    Das trifft es eigentlich sehr gut wie ich über die bisherigen KI-Konstrukte denke. Derzeit scheint es so zu sein als schaffe sie nur einen Flickenteppich von bereits bestehendem Material, das ist nicht einmal ein blasser Schatten des jeweligen Komponisten. Aber ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass da irgendwann in Zukunft Besseres möglich ist. Dennoch möchte ich auch noch einmal auf die Komponisten der hinteren Reihen zu sprechen kommen, denn ich finde diesen Hype um diese KI-Musik (derzeit) nicht angebracht, während bessere Musik von weniger bekannten Komponisten in Relation dazu weitaus weniger beachtet wird. Das kann man auch mal kritisch hinterfragen.

    „Eine Erkenntnis von heute kann die Tochter eines Irrtums von gestern sein.” (Marie von Ebner-Eschenbach)

  • Ich kenne bislang noch kein KI-Werk aus der Klassik, in dem das tatsächlich überzeugend gelungen ist...zB eine neue Beethoven-Sinfonie die sich in den Kerngedanken von den vorherigen Werken emanzipiert und vollkommen loslöst, dabei aber auch in einer Liga seiner Besten mitspielt.

    Ich kenne überhaupt kein Werk, ob nun durch KI oder vom Menschen generiert, dem das gelungen wäre. Es scheint mir verwegen zu sein. Auf der einen Seite Beethoven zu imitieren und darin dann exzeptionell Neues zu schaffen, wird wahrscheinlich allein Beethoven vorbehalten sein.


    Was anderes ist die Idee, Beethoven-Schnipsel zu etwas "Neuem" zu verleimen. Da stellst Du die Frage, ob es nicht wirklich interessanter ist, Komponisten der zweiten Reihe zu hören. Ja, natürlich, das glaube ich auch.


    Das Interessante an der KI Musik sind ihre Möglichkeiten und die Schnelligkeit, mit der sie sich erweitern. Halluzinieren alleine garantiert keine Qualität und sogar Beethoven wird nicht gleich jede Idee, die er hatte, umgesetzt haben. Zu einem großen Kunstwerk gehört nicht nur seine Originalität. Aber, wie Du schon sagtest, auch die Beethovens liegen nicht auf der Straße ;)


    Ich würde einfach abwarten, was KI noch so produiziert. Ich stelle bei mir selbst fest, dass ich ungefähr alle zwei Jahre dazu gezwungen werde, meine Meinungen neu zu gestalten. Und, wie ich oben schon andeutete, scheinen sprachliche Äußerungen mittlerweile viele Menschen täuschen zunkönnen. Warum sollte das bei Musik ausgeschlossen sein?

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