Was hört ihr gerade jetzt? (Klassik 2022)


  • Ludwig van Beethoven


    Klaviersonate Nr. 14 cis-Moll, op. 27 Nr. 2

    Klaviersonate Nr. 8 c-Moll, op. 13 "Pathétique"

    Klaviersonate Nr. 17 d-Moll, op. 31 Nr. 2 "Der Sturm"

    Klaviersonate Nr. 23 f-Moll, op. 57 "Appassionata"


    Maria-Joao Pires, Klavier

    (AD: 1977)


    Grüße

    Garaguly

  • Nach einem frischen Orangensaft aus Valencia-Orangen braucht man Veränderung



    Wolfgang Rihm


    Streichquartett Nr. 7 "Veränderungen" (1985)

    Streichquartett Nr. 8 (1987-88)

    Streichquartett Nr. 9 "Quartettsatz" (1992-93)


    Minguet Quartett

    AD: 2004

  • Jetzt Symphonisches :


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    Anton Bruckner

    Symphonie Nr 3 d-moll (Fassung 1889)


    Berliner Philharmoniker

    Herbert von Karajan

    Jazz is not dead, it just smells funny.

    Frank Zappa

  • Noch mehr Veränderung. Die zweite Geige wird gestrichen ....



    Wolfgang Rihm


    Musik für drei Streicher, für Streichtrio (1977)


    Netherlands String Trio

    AD: 1993









    Ein fantastisches Werk des jungen Rihm!

  • Nun höre ich



    Mieczyslaw Weinberg

    Symphonie Nr 1 g-moll op 10


    Gothenburg Symphony Orchestra

    Thord Svedlund

    Jazz is not dead, it just smells funny.

    Frank Zappa

  • Hier gerade mitten im Werk ...


    Bin weder ein Liebhaber noch ein Kenner der Operette ... aber wenn man das hier hört, dann hat man unwillkürlich recht rasch das sichere Gefühl, dass die Interpreten dieser Aufnahme alles richtig machen. Die "können" dieses Genre einfach. Orchester, Gesang und auch die Art, wie die Dialoge gesprochen werden - das ist alles vom Feinsten. Und wirkt ganz natürlich und frisch. Die Aufnahmetechnik ist vorzüglich disponiert.



    Franz Lehár (1870 - 1948)


    Paganini

    Operette in drei Akten


    Anneliese Rothenberger, Nikolai Gedda, Olivera Miljakovic, Heinz Zednik

    Ulf Hoelscher, Solo-Violine

    Chor der Bayerischen Staatsoper München

    Bayerisches Symphonie-Orchester

    Willi Boskovsky

    (AD: 1977)


    Grüße

    Garaguly

  • Ein wilder Sampler mit Kompositionen zum vierzigjährigen Bestehen des Arditti Quartettes im Jahre 2014. Eigentlich nicht so mein Ding, aber heute bin ich so multivalent drauf :)



    wie man sich denken kann, hat die Speerpitze des musikalischen Denkens (oder Fühlens) geliefert. Das Entstehungsjahr der Kompositionen sollte keine Herausforderung darstellen ...

    Wer die Liste der Komponisten braucht, folge einfach dem Link ....

  • Die Kombination Enescu/Lintu hat mir neulich sehr viel Hörvergnügen bereitet, deshalb geht es nun damit weiter:




    George Enescu


    Symphonie Concertante für Cello und Orchester b-Moll, Op. 8

    Sinfonie Nr. 1 Es-Dur, Op. 13


    Truls Mørk (Cello)

    Tampere Philharmonic Orchestra

    Hannu Lintu


    Aufgenommen vom 6.-7. Juni 2014 (Op. 8) und 20.-21. September 2013 (Op. 13).




    Beide Werke sind deutlich "gefälliger" als etwa die späteren beiden Sinfonien, gefallen mir aber trotzdem ausnehmend gut! Enescu ist insgesamt eine der Entdeckungen des Jahres für mich :)


    Liebe Grüße

    Amdir

  • ein ganz klein wenig Enescu auch bei mir. Eine ganz neue Scheibe kommt jetzt zum Erklingen (naja, sie ist schon seit 3 Tagen am Markt ... und läuft auch schon ein paar Minuten)



    Olivier Messiaen

    Visions de l'Amen, für zwei Klaviere (1943)


    George Enescu

    Klaviersuite Nr. 3: Satz 6 Carillon nocturne (1913-16)**


    Oliver Knussen

    Prayer Bell Sketch, Op. 29 (1997-98)*


    Harrison Birtwistle

    Clock IV aus Birtwistle's Clocks (1997-98)**




    Tamara Stefanovich, Klavier I (*)

    Pierre-Laurent Aimard, Klavier II (**)

    AD: 2021


    Der Anfang haut einen schon um ... Allen Taminos einen schönen Abend! :hello:

  • Das obige Scheibchen habe ich eben nicht zum letzten Mal gehört ..... auf kurzfristige Wiedervorlage :) Da kann ich nur noch eine Lieblingscheibe anschließen .... Die ist jetzt fast schon 40 Jahre alt ...



    Igor Strawinsky

    Serenade in A-Dur (1925)

    Sonate für Klavier (1924)


    Peter Lieberson

    Drei Bagatellen für Klavier (1985)


    Stefan Wolpe

    Pastorale, für Klavier (1933)

    Form IV, Broken Sequences, für Klavier (1969)

    Four Studies on Basic Rows, für Klavier , Passacaglia (1935-1936)


    Peter Serkin, Klavier

    AD: 1985


    und die Passacaglia ist eine Nummer für sich .... Aber jetzt wirklich Schluss .....

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  • Noch ein kleiner Absacker - Mahlers 9., Wiener Philharmoniker unter Abbado. Auf die einsame Insel würde ich Abbados Mahler-Box und eine gute Anlage mitnehmen.

    „Puccini ist der Verdi des kleinen Mannes, und Lehár ist dem kleinen Mann sein Puccini.“

  • Italien sollte man von Zeit zu Zeit feiern…Musikalisch sowieso. Diese Aufnahme höre ich durchaus nicht zum ersten Mal, aber jedesmal mit Freude.



    Gutes Hören

    Christian

    "...man darf also gespannt sein, ob eines Tages das Selbstmordattentat eines fanatischen Bruckner-Hörers seinem Wirken ein Ende setzen wird."



  • Zum Einstieg in den Tag ...



    Wolfgang Amadeus Mozart


    Don Giovanni (Auszüge)


    Gabriel Bacquier, Joan Sutherland, Pilar Lorengar, Werner Krenn u.a.

    Ambrosian Singers

    English Chamber Orchestra

    Richard Bonynge

    (AD: 1971)


    Grüße

    Garaguly

  • Zum Mittag ...



    Béla Bartók

    Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 in C-Dur (1922)


    Alfred Schnittke

    Violinsonate Nr. 2 "Quasi una sonata" (1968)


    Witold Lutosławski

    Partita für Violine und Klavier (1984)


    Miranda Cuckson, Violine

    Blair McMillen, Klavier

    AD: 2015

  • In letzter Zeit höre ich gerne Sinfonien von Komponisten, die eher als Dirigenten bekannt wurden. Heute geht es damit in die nächste Runde:




    Bruno Walter


    Sinfonie d-Moll


    NDR-Sinfonieorchester

    Leon Botstein


    Aufgenommen vom 16.-19. Januar 2007.






    Liebe Grüße

    Amdir

  • Weiter geht es mit meinem wohl liebsten Komponisten aus der zweiten Reihe/der Riege der Unbekannten:




    Rued Langgaard


    Sinfonie Nr. 4 "Løvfald"

    Sinfonie Nr. 5 "Steppenatur"

    Sinfonie Nr. 6 "Det Himmelrivende"


    The Danish National Radio Symphony Orchestra

    Neeme Järvi


    Aufgenommen vom 15.-17. Mai 1991.




    Liebe Grüße

    Amdir

  • Guten Nachmittag allerseits. Ich beginne heute mit einem Spiel für Vier :



    Joseph Haydn

    Streichquartette Op 17 Nr 2, 4 & 6


    Leipziger Streichquartett

    Jazz is not dead, it just smells funny.

    Frank Zappa


  • Arrigo Boito
    Prolog im Himmel aus "Mefistofele"


    Nicolai Ghiaurov, Bass

    Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor

    Gumpoldskirchner Spatzen

    Wiener Philharmoniker

    Leonard Bernstein

    Aufnahme: Großer Musikvereinssaal, Wien, 4/1977





    Unglaubliche Darbietung, klanglich spektakulär eingefangen. Eine Referenz. Schade einzig, dass es keine Gesamtaufnahme wurde.

    »Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

  • unbekannt ja, aber zweite Reihe ...? Da bin ich mir nicht sicher. Er ist so ein dänischer Scelsi der Spätromantik ... eben ein bisschen versponnen



    Rued Langgaard


    Streichquartett Nr. 2 (1918)

    Streichquartett Nr. 3 (1924)

    Streichquartett Nr. 6 in einem Satz (1918-19)

    Variationen über "Mig hjerteligt nu laenges" für Streichquartett (1914)


    Nightingale Quartet

    AD: 2010

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  • Antonin Dvořàk

    Violinkonzert a-Moll, op. 53

    Larghetto aus "Romantische Stücke", op. 75

    Humoresque, op. 101 Nr. 7


    Leos Janaček

    Violinsonate


    Josef Suk

    Vier Stücke, op. 17



    Augustin Hadelich, Violine

    Charles Owen, Klavier

    Symphonieorchester des BR

    Jakub Hrůša

    (AD: 2018/19)



    Grüße

    Garaguly


  • Sergei Rachmaninoff


    Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll, op. 18

    Suite aus J. S. Bachs Partita für Solo-Violine E-Dur BWV 1006

    Klavierkonzert Nr. 4 d-Moll, op. 40


    Daniil Trifonov, Klavier

    The Philharmonia Orchestra

    Yannick Nézet-Séguin

    (AD: 2015 und 2018)


    Grüße

    Garaguly

  • Ich wähle heute Abend Rachmaninoffs kongenialen Freund und seine "romantische" Musik



    Nikolai Medtner


    Sonata Ballade in fis-Moll für Klavier, Op. 27 (1912-14)

    Klaviersonate in a-Moll, Op. 30 (1914)

    Klaviersonate in e-Moll "Nachtwind" Op. 25 / 2 (1910-11)


    Paul Stewart, Klavier

    AD: 2021







    Großartige Musik, aber der "Nachtwind" ist noch einmal etwas Besonderes. Er ist eine der schwierigsten Klaviersonaten, die im 20. jahrhundert für dieses Instrument geschrieben worden sind. Trotz allem ist sie vom Wesen her romantisch, aber wer genau zuhört, weiß dass er sich im zwanzigsten Jahrhundert befindet.


    Aus dem Booklet




    In dem Sinne, liebe Taminos: Lasst euch den Nachtwind um die Ohren pfeifen :)

  • Diese neue Kammer-Platte fand den weg zu mir ....



    Felix Mendelssohn-Bartholdy

    Sextett D-Dur, op. posth. 100


    Fanny Hensel

    Trio d-Moll, op. 11

    Klavierquartett As-Dur


    Kaleidoscope Chamber Collective

    (AD: 2021)


    Grüße

    Garaguly

    2 Mal editiert, zuletzt von Garaguly ()

  • unbekannt ja, aber zweite Reihe ...? Da bin ich mir nicht sicher. Er ist so ein dänischer Scelsi der Spätromantik ... eben ein bisschen versponnen

    Ich rätsele jetzt schon den halben Tag über deine Aussage, bzw. ob du Langgaard trotz seiner Unbekanntheit als erstklassigen Komponisten oder doch noch tiefer als "in die zweite Reihe" einordnen würdest. Ich gehe aber von Ersterem aus, sofern ich deinen Kommentar recht verstehe ;)


    Ich finde auf jeden Fall, dass Langgaard auf jeden Fall mehr Aufmerksamkeit verdient hätte (worum sich ja z.B. Sakari Oramo in den letzten Jahren verstärkt kümmert). Trotz seiner Eigenheiten in Person und Kompositionen glaube ich, dass er wirklich ein verrücktes Genie war, man höre sich z.B. nur einmal den Mittelteil des 2. Satzes seiner 7. Sinfonie an, eine der schönsten Stellen, die ich überhaupt an Musik kenne! Aber auch seine verrückten Spielanweisungen oder seine abgedreht-ironischen Stücke für Chor und Orchester "Res absurda!" und "Carl Nielsen vor store komponist" liebe ich sehr. Und dass er mit seiner Sphärenmusik der Musikgeschichte voraus war, ist ebenfalls unzweifelhaft.


    Hoffen wir, dass fähige Leute wie Dausgaard und Oramo es schaffen, Langgaard noch bekannter zu machen!


    Liebe Grüße

    Amdir

  • Ich rätsele jetzt schon den halben Tag über deine Aussage, bzw. ob du Langgaard trotz seiner Unbekanntheit als erstklassigen Komponisten oder doch noch tiefer als "in die zweite Reihe" einordnen würdest. Ich gehe aber von Ersterem aus, sofern ich deinen Kommentar recht verstehe ;)

    So ist es. Ich sehe ihn als Komponisten der ersten Reihe. er war etwas versponnen und solche Leute haben es im allgemeinen immer etwas schwerer, weil sie nicht so einfach sozial kompatibel sind. Mein Vorschlag ist sein zweites Streichquartett. Das ist unglaublich!


    BTW Ich bin ein großer Verehrer von Scelsis Musik!


    Aber auch seine verrückten Spielanweisungen oder seine abgedreht-ironischen Stücke für Chor und Orchester "Res absurda!" und "Carl Nielsen vor store komponist" liebe ich sehr. Und dass er mit seiner Sphärenmusik der Musikgeschichte voraus war, ist ebenfalls unzweifelhaft.

    Carl Nielsen mochte er nicht so sehr ... Der war halt anerkannt ... Aber ja, wenn man seine Streichquartette hört, ist man manchmal trotz der eigentlichen Tonalität immer wieder überrascht und fragt sich, ob man nicht irgendwie schon 1950++ ist . Absolut erstaunlich und dann wiederum wirklich melodiös und romantisch. Eine faszinierende, sich der üblichen Schulen entziehende Musik ... Irgendwie erfrischend.

  • Hallo


    F Chopin


    Impromptus Nr.1-4

    Bolero Op.19


    Artur Rubinstein, p


    (RCA, ADD, 1964/1963)



    Der Bolero wird kaum gespielt.

    LG und gute Nacht


    Siamak

  • Jaja, die Dänen, außer Streichkäse haben sie auch eine Menge Streichquartette im Angebot ... Besonders Vagn Holmboe, der Mann mit den meisten Streichquartetten, soweit mir bekannt. Leicht zugänglich sind sie aber nicht wirklich. Heute morgen also schon, zu zwei Brötchen mit Buko ...



    Vagn Holmboe


    Streichquartett Nr. 2 Op. 47 (1949)

    Streichquartett Nr. 14 Op. 125 (1975)

    Quartetto Sereno, für Streichquartett (Streichquartett Nr. 21 ) vervoll. durch Per Nørgård (1996)


    Nightingale String Quartet

    AD: 2020

  • Ich finde Vagn Holmboe immer noch ziemlich schwierig zu verstehen ... Die Zeit wird es bringen, wie immer


    Béla Bartók

    Sonate für Violine solo Sz. 117 (1944)


    György Ligeti

    Sonate für Viola (1991-94)


    Sándor Veress

    Sonate für Violine (1935)


    Peter Eötvös

    Adventures of the Dominant Seventh Cord, für Violine solo (2019)


    Nurit Stark, Violine und Viola

    AD: 2021

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