Was hört ihr gerade jetzt? (Klassik 2023)

  • Roussel höre ich gerne und oft. Sein Ballett Aeneas erklingt allerdings heute zum ersten Mal bei mir.

    Nach den ersten Takten fiel mir doch die eher bescheidene Tonqualität auf. Komisch, entstand die Aufnahme doch 1969 unter Studiobedingungen der Radio France/ Erato. Ok, ähnlich wie die RAI in Italien nicht eben bekannt für erlesene Klangkultur. Sei's drum ...



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    Albert Roussel (1869-1937)

    Aeneas Op.54

    Ensemble des choeurs de l'O.R.T.F.

    Orchestre national de l'O.R.T.F.

    Jean Martinon

    (Paris, Radio France, Studio 104, 11-12.XII.1969)


    Aram Khachaturian (1903-1978)

    Flute Concerto

    Jean-Pierre Rampal, flute

    Orchestre national de l'O.R.T.F.

    Jean Martinon

    (Paris, Radio France, Studio 103, 5-6.I.1970)

  • So gegen Abend keine Harmonies du soir, sondern geniale Kammermusik von Bill Hopkins ....



    Bill Hopkins


    En Attendant, für Kammerensemble (1976-77)

    Two Pomes, für Kammerensemble (1964)

    Pendant für Violine und Kammerensemble (1968-73)

    Sensation, für Stimme und Kammerensemble (1965)


    Anthony Gilbert


    Nine or Ten Osannas, fpr Kammerensemble (1967)


    Mitglieder des Music Projects London

    Richard Bernas, Ltg.

    AD: 1992, All Saints Church, Petersham, Surrey, England

  • Hat Seltenheitswert bei mir, dieser Komponist. Aber heute geht's. Gerade mit CD 1 durch ...



    Richard Wagner


    Der fliegende Holländer


    Robert Hale, Hildegard Behrens, Josef Protschka, Kurt Rydl, Uwe Heilmann, Iris Vermillion

    Konzertvereinigung Wiener Staatsoper Chor

    Wiener Philharmoniker

    Christoph von Dohnanyi

    (AD: 1991)


    Grüße

    Garaguly

  • Ich höre gerade "Mainstream komplett anders":


    Ludwig van Beethoven (1770-1827)

    Symphonien Vol.2 (arr. für Flöte & Klaviertrio von Johann Nepomuk Hummel)

    Symphonien Nr. 2 & 6

    Uwe Grodd, Pettman Ensemble

    Naxos, DDD, 2021

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler


  • Ich bleibe am Abend in der Kammer und höre Musik von Poul Ruders



    Poul Ruders


    Klarinettenqintett (2014)*

    Throne, für Klarinette und Klavier (1988)

    Klavierquartett (2016)


    Rudersdal Chamber Players

    AD: 2020, 2021* Nærum Adventistkirke, Dänermark








    Allen Taminos einen schönen Abend aus der Kammer! :hello:

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  • Wahnsinn! Zwei Wagner-Opern an einem Tag. Das gab's, glaub' ich, in meiner gesamten Lebensspanne für mich noch nicht. Naja, bin schon mitten in CD 2. Das wird jetzt zu Ende gehört!!!



    Richard Wagner


    Tristan und Isolde


    Birgit Nilsson, Wolfgang Windgassen, Christa Ludwig, Martti Talvela, Eberhard Waechter

    Chor und Orchester der Bayreuther Festspiele

    Karl Böhm

    (AD: 1966)


    Grüße

    Garaguly

  • Nachdem Kollege Garaguly heute so Riskantes gewagnert hat, will ich nicht nachstehen und höre noch in der Nacht



    Ludwig van Beethoven


    An die ferne Geliebte, Liederzyklus Op. 98 (1816)


    Franz Schubert


    Schwanengesang, "Liederzyklus" D. 957 (1828)


    Mark Padmore, Tenor

    Mitsuko Uchida, Klavier


    AD: 2022






    Wunderbare Begleitung durch Uchida. Dank an Fiesco für die Empfehlung!

  • Heute morgen hat es gerade noch dazu gereicht.



    Steve Reich


    WTC 9/11, für Streichquartett und Tonband (2010)

    Triple Quartet, für drei Streichquartette (1999)


    Mivos Quartet

    AD: 2020, EMPAC Concert Hall, New York

  • Aus dieser feinen Box erklingt die Sinfonie Nr. 6:



    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

  • Schumann: Orgelwerke - Thomas Trotter


    - Sechs Fugen über den Namen BACH, op 60

    Guten späten Vormittag allerseits!

    "Orgel' Dir einen" Teil II. Heute zum Abschluss der CD noch die letzten fünf Fugen, Tracks 12-16.


    Eine wunderbare Orgel, schön anzusehen noch dazu. Und für meine Ohren sehr gut aufgenommen.


    Hätte Schumann doch mehr für Orgel geschrieben. Schad', dass der so irre war...

    „In sanfter Extase“ - Richard Strauss (Alpensinfonie, Ziffer 135)

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  • Ich höre derzeit u.a. recht häufig das wunderbare Cellokonzert von Antonin Dvorak. Heute ist an der Reihe:


    Antonin Dvorak (1841-1904)

    Cellokonzert op.104

    +Reger: Suite für Cello solo op. 131c Nr. 3

    +Francaix: Fantaisie für Cello & Klavier

    Anja Thauer, Jean Francaix, Czech Philharmonic Orchestra, Zdenek Macal

    DGG, ADD, 1968/1964

    Grüße aus der Nähe von Hamburg


    Norbert


    Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten.

    Gustav Mahler


  • Aus aktuellem Anlass



    Franz Schubert


    Klaviersonate Nr. 19 in c-Moll D. 958 (1828)



    Elisabeth Leonskaja, Klavier

    AD: 2015, Emil-Berliner-Studios, Meistersaal, Berlin

  • Ich bezog mich auf


    Den meines Erachtens klügsten Vergleich zwischen Beethoven und Schubert hat Alfred Brendel angestellt, am Beispiel des Hauptthemas der c-Moll-Sonate mit dem Thema von Beethovens 32 Variationen in derselben Tonart. Diese beiden Themen sind auf den ersten Blick sehr ähnlich, was viele Kommentatoren zu der Schlussfolgerung bewog, Schubert habe sich an Beethoven orientiert. Brendel zeigt hingegen, dass die Unterschiede weit charakateristischer sind als die eher äußerlichen Ähnlichkeiten: Wo bei Beethoven die Basslinie fast Passacaglia-artig konsequent in Sekundschritten abwärts schreitet, um dann in einer Kadenz zur Gruntonart zurückzuführen, "klebt" Schubert am Grundton fest, kommt trotz immer größerer harmonischer Spannung von ihm nicht los, um schließlich in einem Gewaltakt nach As-Dur zu springen. Der bei Beethoven vollkommen logische und konsequente Entwicklungsprozess "misslingt" Schubert.


    aus dem Thread Schuberts Doppelpack: Klaviertrios op. 99 und 100


    Jetzt schließt sich logischerweise Beethoven an ... :)



    Ludwig van Beethoven


    32 Variationen über ein eigenes Thema in c-Moll WoO 80 (1806)


    Glenn Gould, Klavier

    AD: 1966, Columbia Studios New York

  • Dann noch einmal der Franzl




    Franz Schubert


    Klaviersonate Nr. 21 in B-Dur D. 960 (1828)



    Elisabeth Leonskaja, Klavier

    AD: 2015, Emil-Berliner-Studios, Meistersaal, Berlin

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  • Kann das Wagnern nicht lassen. Gerade erklingt ein weiterer "Holländer" ...



    Richard Wagner


    Der fliegende Holländer


    Kwangchul Youn, Anja Kampe, Christopher Ventris, Jane Henschel

    Chor des Bayerischen Rundfunks, NDR Chor, WDR Rundfunkchor Köln

    Royal Concertgebouw Orchrstra

    Andris Nelsons

    (AD: Mai 2013)


    Grüße

    Garaguly

  • Guten Abend allerseits. Heute Abend höre ich



    Rued Langgaard

    Streichquartette Nr 2, 3 & 6


    Nightingale String Quartet

    Jazz is not dead, it just smells a little funny.

    Frank Zappa

  • Bei mir nun kein Holländer, bloß ein Deutscher, und er fliegt auch nicht richtig, sondern huscht bestenfalls über die Tasten. Dafür aber ein etwas ausgefallenes Programm. Palais de Mari ist eines der letzten Werke von Morton Feldman



    Morton Feldman

    Palais de Mari für Klavier (1986)


    Galina Ustwolskaja

    Klaviersonate Nr. 5 (1986)

    Klaviersonate Nr. 6 (1988)


    Alexander Skriabin

    Poème Fis-Dur, für Klavier Op. 32/1 (1903)


    Andreas Mühlen, Klavier

    AD: 2001

  • Durch die künftigen Neuerscheinungen animiert, seit Jahren mal wieder:



    William Levi Dawson
    Negro Folk Symphony


    Detroit Symphony Orchestra
    Neeme Järvi


    Aufnahme: Orchestra Hall, Detroit, 3. Oktober 1992

    »Das ist sehr groß, ganz toll! Man möchte sich fürchten, das Haus fiele ein.«

    – Goethe über den Kopfsatz der 5. Sinfonie von Beethoven

  • American Ballads - Lara Downes

    Nie gehört - die Stücke nicht, die Pianistin nicht. Mal was ganz anderes.



    PS: Charles Ives zitiert Beethoven 5 in seiner Concord-Sonate.

    „In sanfter Extase“ - Richard Strauss (Alpensinfonie, Ziffer 135)

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  • Zum Abend hin wird wieder gestrichen



    Pascal Dusapin


    Hinterland, hapax für Streichquartett und Orchester (Streichquartett Nr. 6) (2009)*

    Streichquartett Nr. 7 "Open Time" (2009)



    Arditti Quartet

    Orchestre philharmonique de Radio France *

    Pascal Rophé, Ltg. *


    AD: 2014*, Cité de la Musique, 2016 Ensemble Haus, Freiburg im Breisgau







    Faszinierend, ein Konzert für Streichquartett. Wirklich beeindruckend finde ich aber "Open Time". Das geht unter die Haut!


    Allen Taminos einen schönen Abend! :hello:

  • ..bei mir läuft im Zimmer im Kreis (weil LP) grade: Schubert, und zwar ist es die 3. eingespielt von Marriner...ich höre sie zum ersten Mal und bin begeistert vom Schlußsatz!

  • Hallo


    A Schönberg


    Klavierkonzert Op.42


    Glenn Gould, p

    Dimitri Mitropoulos, cond

    New York Philharmonic


    (Sony, AAD, live, 1958)



    LG Siamak

  • Es wagnerte damit weiter. CD 9.



    Richard Wagner


    "Der fliegende Holländer" Ouvertüre

    Karfreitagsmusik aus "Parsifal"

    Vorspiel und Liebestod aus "Tristan und Isolde"

    Waldweben aus "Siegfried"


    Detroit Symphony Orchestra

    Paul Paray

    (AD: 27. November 1954)


    Grüße

    Garaguly

  • Und noch 'ne Schleife ...



    Richard Wagner


    "Tannhäuser": Ouvertüre und Venusberg-Bacchanale

    "Der fliegende Holländer" Ouvertüre

    "Lohengrin": Vorspiel erster Akt

    "Götterdämmerung": Trauermarsch

    "Tristan und Isolde" Vorspiel und Isoldes Liebestod*


    Waltraud Meier, Sopran*

    Berliner Philharmoniker

    Lorin Maazel

    (AD: 1. - 3. November 1997)


    Grüße

    Garaguly

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  • Bach - WTK 1 - Fellner

    Sodele, im Abschwung am Schreibtisch - Flüge* buchen, Hotel auswählen,... Zeugs erledigen... dazu ein weißer BDX... und nach dem amerikanischen Klaviermaterial nun noch eine Runde Seelenmassage...



    Aufgenommen 09/2002 - Jugenstiltheater Wien - Tonmeister Markus Heiland (der ist vom Tritonus-Team in Stuttgart)

    Keine weitere Information vorhanden.



    *) Wer hat sich diesen Irrsinn mit den Tarifen ausgedacht? Nach BER und zurück; wird von EW bedient; kostet bei LH mehr als bei EW; teils andere Darstellung/ Inhalte; 1x kleines Handgepäck = 1x Handtasche o.ä.!!! Nix Trolley oder so. Obacht geben, länger leben... gibt noch großes Handgepäck (max. 8 kg) und natürlich aufzugebende Koffer... Eco, Flex, Plus, Patschepumm... Den Kopf waschen will ich den Verantwortlichen...

    Jedenfalls bin ich sehr gespannt auf BER, vor allem beim Rückflug und der zu veranschlagenden Zeit beim Check-in...

    „In sanfter Extase“ - Richard Strauss (Alpensinfonie, Ziffer 135)

  • Hallo


    LvBeethoven


    Klavierkonzert Nr.3 c-moll Op.37


    Glenn Gould, p

    Herbert von Karajan, cond

    Berliner Philharmoniker


    (Sony/SFB, ADD, live, 1957)



    So chopinesk hatte ich den Mittelsatz noch nicht gehört !


    LG und gute Nacht


    Siamak

  • Zum Abend nun doch noch etwas Schwergewichtiges


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    Mel Powell

    Streichquartett (1982)


    Elliott Carter

    Streichquartett Nr. 4 (1986)


    Milton Babbitt
    Streichquartett Nr. 5 (1982)*


    Composers Quartet

    AD: 1988, 1989*, School of Music, State Univerity of New York







    Carters Streichquartette gehören zum Wichtigsten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das überrascht keinen! Babbitts Streichquartette gehören zu den schwierigsten des 20. Jahrhunderts. Das úberrascht auch keinen :). Mel Powell hat noch mit Glenn Miller und Benny Goodman zusammen Big-Band-gejazzt. Wer wusste, dass er so ein großartiges Streichquartett geschrieben hat ....


    Das Composers Quartet lieferte eine Performance, die einen die ganze Zeit unter Spannung hielt und hält.


    Nun aber eine gute Nacht .... :sleeping:

  • Diese Aufnahme ist mir gerade untergekommen. Erstaunlich und befremdlich was sich Herr Grieg da ausgedacht hat und S.Richter spielt da auch noch mit.

    Gruß Friedrich

    Meine Musikinteressen:

    Klassik von Barock bis zeitgenössischer E-Musik alles außer Gesang

    Jazz von Bebop bis zu aktueller Avantgarde.

  • F. B. Price - Sinfonien Nr. 1 und 4


    Klingt ein bisschen nach Indianerfilm. Dvořák hat sie auch gekannt. ;-) Mal schauen, wie sich die Musik entwickelt.

    „In sanfter Extase“ - Richard Strauss (Alpensinfonie, Ziffer 135)

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