Kristian Bezuidenhout - Cembalist, Fortepianospieler und Pianist

  • Eigentlich braucht man Kristian Bezuidenhout nicht mehr vorzustellen, es ist einer der profiliertesten Musiker im Bereich Wiener Klassik - und darüber hinaus. Man stellt sich in üblicherweise an einem historischen Instrument (oder dessen Nachbau) vor - aber er ist auch auch modernen Konzertflügeln zu hören, wie einst Ingrid Haebler und Paul Badura Skoda. Prinzipiell wird er aber als Spezialist für historische Aufführungspraxis gesehen. Erfreulich ist, daß er aktiv ist und wir uns auf kommende Aufnahmen freuen können

    Den Einstieg mach ich mit Mozart. Und zwar mit den Klaviersonaten und Klavierstücken für Klavier Solo. Zwischen 2009 und 2015 kammen immer wieder einzelne veröffentlichungen heraus - hoch gerühmt von den einschlägigen Fachzeitschriften.

    »Diese Einspielung des Mozart’schen Gesamtwerks für Soloklavier ist schon jetzt ein Meilenstein in der Interpretationsgeschichte dieses Repertoires" 2021 wurden diese von Harmonia mundi in eine 9 CD Gesamtbox gepackt und man kann sie um 35.99 Euro erwerben. Das macht 4 Euro pro CD.

    Bezuidenhout spielt hier auf einem instrument von Paul McNulty(2009), einem Nachbau eines Anton Walter Fortepianos von1805



    http://kristianbezuidenhout.com/


    mfg aus Wien

    Alfred

    SPARE IN DER NOT - DA HAST DU ZEIT DAZU



  • Alfred_Schmidt

    Hat den Titel des Themas von „Christian Bezuidenhout - Cembalist, Fortepianospieler und Pianist“ zu „Kristian Bezuidenhout - Cembalist, Fortepianospieler und Pianist“ geändert.

  • F. Schubert - Improvviso D899 n.1 (do minore)
    F. Schubert - Improvviso D899 n.3 (sol bemolle maggiore)
    W. A. Mozart - Fantasia KV 475 (do minore)
    F. Schubert - Andante D29 (do maggiore)
    F. Schubert - Allegretto D915 (do minore)
    F. Schubert - Adagio D178 (sol maggiore)
    W. A. Mozart - Sonata KV 457 (do minore)


    10:22 *flöt*

    29:56 *kiss*

    Ist das HIP oder kann das weg?

  • So ein schönes Konzert! Habe ihn kürzlich live in einem Liederabend erlebt. Die Modulationen in der linken Hand im dritten Impromptu hört man auf diesem Instrument viel besser, das geht sonst immer unter.

  • F. Schubert - Improvviso D899 n.1 (do minore)
    F. Schubert - Improvviso D899 n.3 (sol bemolle maggiore)

    Mein Eindruck: Hervorragend interpretiert. Vor allem versteht es Bezuidenhout, so perfekt mit seinem Instrument zu spielen, dass seine Stärken und nicht Schwächen herauskommen, die Musik also, die er spielt, auf das Instrument abzustimmen, so dass es der Musik dient. Davor kann auch ich nur den Hut ziehen - Bezuidenhout ist unbestreitbar ein Könner auf seinem Gebiet! So kann man sich dann auf die eigentlich ästhetischen Fragen konzentrieren, was das Spiel von Schuberts Musik auf historischen Instrumenten angeht, und muss sich nicht mit solchen Vordergründigkeiten wie wirklich eklatante und störende klangliche Mängel wie bei anderen historischen Instrumenten auseinandersetzen, die hier wohltuend nicht vorhanden sind.