CD & LP versus Streaming

  • Die CD gibt es immer noch, obwohl Streaming das angesagte Medium ist. Einige der Taminos sind auf diesen Zug aufgesprungen.


    Die LP ist für manche das bevorzugte Format.


    Der Vorteil der Unterbringung der virtuellen Aufnahmedaten auf kleinstem Raum überzeugt mich nicht.


    Als Haptiker, der ein Booklet schätzt und den Tonträger in Händen halten will, freut es mich, dass neue Produktionen als CD oder SACD herauskommen.


    Streaming und das damit verbundene Lagern auf einer Festplatte oder Cloud ist mir zu unübersichtlich. Ich brauche das physische Vorhandensein der Aufnahme.


    Ich fühle mich als CD-Sammler als Dinosaurier, eine Spezies, die zum Aussterben verdammt ist.


    Zur Weiterbildung: https://de.wikipedia.org/wiki/Streaming_Media


  • Genau so ist es auch bei mir.....was meine Erben dann mit den vielen CD/SACDs machen......deren Aufgabe.

    Gruss aus Bruchsal


    Karl-Heinz

  • Als Haptiker, der ein Booklet schätzt und den Tonträger in Händen halten will, freut es mich, dass neue Produktionen als CD oder SACD herauskommen.

    Ich freue mich, wenn das Booklet als pdf zu haben ist. Dann kann ich es mir auf Lesegröße einstellen. Mit einigen Booklets komme ich mittlerweile von der Buchstabengröße nicht mehr zurecht.



    Streaming und das damit verbundene Lagern auf einer Festplatte oder Cloud ist mir zu unübersichtlich. Ich brauche das physische Vorhandensein der Aufnahme.

    Naja, bei der CD ist ist sie optisch digitalisiert bei einer HD magnetisch, so unterschiedlich ist das gar nicht ...... Und unübersichtlich sind meine CD Berge, einiges ist in der dritten Reihe hinter der normalen Reihe, wo auch schon wieder was davorgestellt ist .... Finde da mal was :P. Es ist kein Zufall, dass ich doch einige Werke mehrfach gekauft habe, einmal, weil sie mit dem Nicht-Mehr-Sehen auch aus dem Sinn waren und manchmal, weil ich sie trotz besseren Wissens leider nicht mehr gefunden habe .... Da sind die Boxologen, die ihre CD Sammlung zum Gegenstand der Raumausstattung, machen besser dran. Klar, den Liszt Quader von Leslie Howard findet man immer ;)


    Aber davon abgesehen, habe ich bei der Digitalisierung (eigentlich ja nur Rippen) auf HD durch Datenbankeinträge eine wesentlich bessere Übersicht. Meine Software liefert dann zu den Einspielungen auch gleich das Booklet, wenn ich es als pdf dazu abgelegt habe. Was will ich mehr? :)


    Ich fühle mich als CD-Sammler als Dinosaurier, eine Spezies, die zum Aussterben verdammt ist.

    Jo, das ist wohl so, aber ein Problem ist das doch nicht. In Amerika glauben 50% der Bevölkerung dass die Dinos zusammen mit den Menschen die Erde bevölkert haben ;)


    Ich tue meine CDs mittlerweile in größeren Mengen in Kartons, die ich hoffentlich verständlich beschrifte, und bringe sie in den Keller. So richtig trennen will ich mich noch nicht ... Dafür hat man für die Dinge manchmal zu lange gesucht und sich über die Kratzer auf den murksigen Hüllen geärgert ...

  • Schon beachtet? Das Tamino-Klassikforum hat einen neuen Werbepartner. Oben das entsprechende Werbebanner anklicken.


    Das Streamingportal STAGE +, des Labels Deutsche Grammophon, ein Angebot für Auge und Ohr.


    Man zahlt 14,90 Euro pro Monat oder 149 Euro pro Jahr.


    Die Verfügbarkeit und Qualität der Formate sind so beschrieben:


    Streaming in 4K, Dolby Atmos und Lossless

    verfügbar auf TV, Computer, Smartphone oder Tablet

    Offline Modus für Musikgenuss unterwegs


    Live ist man dabei bei Übertragungen aus den berühmtesten Konzertsälen und Opernhäusern. Man erhält Zugang zu:

    Interviews, Dokumentarfilme und Musikvideos

    regelmäßige, kuratierte Video- und Audioveröffentlichungen

    ein umfangreiches und exklusives Video-Archiv

    über 1000 ikonische Klassik-Alben

    .


  • Die Berliner Philharmoniker bieten mit der Digital Concert Hall ebenfalls ein ähnliches Streaming-Format an.


    https://www.digitalconcerthall.com/de


    Die Apps sind für Fernseher, Blu-ray-Player, Streaming-Geräte, Smartphones und Tablets.


    Die Formate sind in ultrahochauflösendem Bild (4K UHD) und Bilddynamik (HDR). Man kann zwischen zwischen einem verlustfrei übertragenen Audiosignal in Studioqualität (Hi-Res Audio) und einem dreidimensionalen Klangerlebnis in Immersive Audio via Dolby Atmos wählen.


    Das Angebot


    die großen Dirigent*innen und Solist*innen unserer Zeit

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    hunderte Archiv-Konzerte aus sechs Jahrzehnten

    Interviews und Konzerteinführungen

    Dokumentationen, Porträts und kuratierte Playlists

    Education-Konzerte für die ganze Familie


    Man zahlt 16,90 Euro pro Monat oder 169 Euro pro Jahr.


  • Zitat von moderato

    Ich fühle mich als CD-Sammler als Dinosaurier, eine Spezies, die zum Aussterben verdammt ist.

    Noch fühle ich mich nicht so! ;)


    Zitat von kalli

    was meine Erben dann mit den vielen CD/SACDs machen......deren Aufgabe.

    ......interessiert mich auch nicht! :P


    Ich bin und bleibe Haptiker!


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Als Haptiker, der ein Booklet schätzt und den Tonträger in Händen halten will, freut es mich, dass neue Produktionen als CD oder SACD herauskommen.


    Streaming und das damit verbundene Lagern auf einer Festplatte oder Cloud ist mir zu unübersichtlich. Ich brauche das physische Vorhandensein der Aufnahme.


    Ich fühle mich als CD-Sammler als Dinosaurier, eine Spezies, die zum Aussterben verdammt ist.

    Geht mir genauso. Tamino ist nicht der einzige Wald, wo meine Dinosaurier weiden (meine sind natürlich Vegetarier).

    In den CD-Schrank zu gehen und mal 10 herauszuholen, reinhören, Booklet lesen (Lupe!), wegstellen, ins Auto bringen und auf der Autobahn hören. Auch muss es nicht immer Musik sein. Im Moment höre ich mal wieder die Neue Frankfurter Schule (Gernhardt, Knorr, Eilert). Eine Satire, die nicht vergeht

    Dazu kommt, dass ich mit der Technik des Streamens nicht vertraut bin.

    Vielleicht erklärt einer Experten mir hier in kurzer fasslicher Form oder lang in fasslicher Form folgende Begriffe:

    Blue tooth - SACD - Streamen (ich weiß, es gibt auch Wikipedia, aber ich lerne lieber von Taminos).

    Körre araaf (asiatischer Karnevalsspruch)

  • Die CD gibt es immer noch, obwohl Streaming das angesagte Medium ist

    Wenn ich schon lese, irgendwas sei "angesagt"

    Wer sagt was an- und wer hat überhaupt die Legitimation dazu, was anzusagen ?

    Und: Funktioniert das überhaupt ?

    Bedingt: ja

    Vor allem bei eher jungen Leuten, die durch "influencer" (= BEEINFLUSSER") dazu gebracht werden irgend etwas zu machen, zu kaufen,zu befürworten - kurz sich so zu vergalten, wie die Leute hinter den Influencern das wünschen, weil es ihnen nützlich ist und Profit bringt.

    Hier wird vor allem auf den "Herdentrieb" gebaut, auf diesen von der Natur her bei den meisten (aber nicht allen) vorhandenen Instinkt und Wunsch des "Dazugehörens" und "gesellschaftkonform" zu agieren. Die Herde wird vom "Leithammel", dem sogenannten "Alphatier" angeführt, dem alle (kritiklos !! )folgen.

    Das gibt es überall in der Natur. RELATIV neu ist, daß in der Menschheit solche Leitfiguren" von Hintermännern quassi erzeugt wurden, Seien es Götter oder in Späteren Jahren Stars und in unseren Zeiten Influencer.

    Niemand will sich dem versagen (mit Ausnahme älterer Generationen, die ihre Erfahrungen schon gemacht haben - und daher weitgehend resistent sind - Deshalb werden sie üblicherweise von der Werbung bereits ignoriert und geächtet - da ist meist nix mehr zu holen)Man investiert in zweifelhafte Glücksspiele (NEIN, Paramidenspiele sind KEINE"Glücksspiele" - das ist genau kalkulierter BETRUG - das ist rechnerisch beweisbar)Früher hat man sich -des Strukturvertriebs bedient - quasi einer Vorgängerspielart der Influencer, die genau durch diese in Bedrängnis geraten ist:https://www.welt.de/wirtschaft…Die-Party-ist-vorbei.html

    Es ist auch auffällig wie viele die angeblich (wahrscheinlich teilweise wirklich - aber nicht mit den beschriebnen Methoden) reich geworden sind - und nun - anstatt sich im Stillen ihres Reichtums zu freund - das "Geheimrezept" in alle Welt hinausposaunen - um uns ALLE REICH zumachen. Wers glaub muß schön dumm sein - aber an Dummen gibts ja offenbar keinen Mangel. Ich warte nur auf den Moment wo die Kryptowähringsblase platzt. (in meinem Film:

    habe ich mich drüber lustig gemacht - ACHTUNG: 2 STUNDEN Spieldauer !! ;))


    in Bezug auf HERDENTRIeb erinnere ich an meine MOMENTANE Signatur:


    Jeder, der versucht aus der großen Herde, die da heißt ›Gesellschaft‹, auszubrechen, ruft das Mißfallen der Herde hervor.

    Francesco Petrarca (1304-1374)


    und mache drauf aufmerksam WANN das schon geschrieben wurde: Bereits im 14. Jahrhundert !!!


    Der zeit wird den Leuten eingeredet, das Streamin brächte nur Vorteile.

    Das stimmt ja auch - allerdngs nicht dem Konsumenten, sondern der Unterhaltungsindustrie:


    Es gehört einem nichts - man ist nur Lizenznehmer

    Die Dienste existieren auf unbestimmte Zsit - so lange bis sie nicht mehr profitabel sind

    Der Betreiber kann jederzeit Clips aus dem Programm nehmen - und zwar ohne Beründung

    Wer eine Fixkopie will, der muß sie kopieren und drüber wachen, daß sie nicht durch Viren etc gelöscht wird.

    Es laufen ANDAUERND Kosten an - man hat selbst kein Eigentum


    Glücklicherweis wirdd es nach eine Weiel -über meine Lebenszeit hinaus, dauern, bis die CD eingestellt wird.

    Dann das kann man sich nicht leisten

    Die Mehrheit der Klassik CD Käufer ist (Altersfrage?) nicht bereit umzusteigen

    Und gerade diese aälteren Personen machen den Hauptteil des Klassikumsatzes aus...:hello:


    und so wird man sich wohl oder übel dazu bequemen müssen, CDs im Sortiment zu behalten....


    mfg aus Wien

    Alfred

    SPARE IN DER NOT - DA HAST DU ZEIT DAZU



  • Ich oute mich (blöder neudeutscher Ausdruck!), ich offenbare mich als Mittler: Ich streame nicht, denn das belastet die Umwelt unmässig. Ich kaufe nur selten CDs, weil mir mit meiner bisherigen grossen Sammlung auch noch von Tausend LPs, schlicht der Platz fehlt. Ich nutze Qobuz, wo ich in CD-Qualität mit Hülle und Booklet (unkomprimiert) Musik kaufen kann. Und ich habe ein Super-System der Ordnung, finde alles rasch. Das dann auf einem NAS (lokales Festplattensystem mit Zugriff der HiF-Anlage. Bin sehr zufrieden.

    Jedoch gilt: Jedem das Seine! (mir am Allermeisten).

  • In meinem Alter (u30) ist das Hören, geschweige denn Kaufen von CDs meiner Wahrnehmung nach eine ziemliche Seltenheit, ich kenne glaube ich mehr Menschen in meinem Alter, die LPs kaufen und hören als dies bei CDs der Fall ist, die große Mehrheit streamt. Die Größe meiner Sammlung dürfte in meiner Altersgruppe ebenfalls sehr selten sein, die meisten Gleichaltrigen und Jüngeren nutzen ihr Geld eher für Reisen oder Feiern. Das ist bei mir nicht der Fall, mein Hobby ist die Musik, außerdem bin ich leidenschaftlicher Film- und Serienschauer, weshalb ich mein Geld dafür ausgebe.


    Zuhause höre ich beinahe ausschließlich über CDs, ich bin auch ein Haptiker. Unterwegs (Fahrrad, Zug, etc.) nutze ich aber viel Spotify, eher seltener für Musik, dafür für Hörbücher oder eines der von mir geliebten Drei-???-Hörspiele. Spotify/Youtube verwende ich ansonsten, um in Aufnahmen reinzuhören, die ich nicht auf CD habe, um zu entscheiden, ob sich ein Kauf lohnt. Ausnahme sind Aufnahmen, die es nur zum Streamen gibt (z.B. Konzertmitschnitte bei Youtube).

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  • Ich fürchte, dass ich mich auf Dauer nicht gegen Online-Formate sträuben kann. Einstweilen wächst meine CD-Sammlung und schickt sich an, die LP-Sammlung mengenmässig zu überholen. Warum? Ich höre verstärkte alte und sehr alte Musik bis hin zum Barock. In diesem Sektor allerdings sind die maßgeblichen, mich interessierenden Aufnahmen verstärkt nach dem Ende der LP-Ära entstanden, auch wenn mich einiges noch als LP erreicht hat. Allein wenn ich auf die ganzen Aufnahmen schaue, die hier von Fiesco empfohlen werde, davon ist nichts als LP zu bekommen. Und wenn, sind die Aufnahmen eigentlich nicht als LP gedacht. Und ich fürchte, dass bei der Vielfalt an Musik, die schon dadurch entsteht, dass alte Partituren entdeckt und gespielt werden, dass alte Instrumente wiederbelebt werden, alte Gesangstechniken gepflegt, da ist in Hinkunft ein musikalischer Reichtum zu erwarten, der möglicherweise gar nicht mehr als CD erscheinen wird. Oder wenn in Liebhaber-Ausgaben. Ich war ja schon hellauf begeistert, das bei der von mir nicht sonderlich geschätzten Verleihung des opus Klassik ein Counter-Tenor ausgezeichnet wurde, dessen Vortrag dann von einer Theorbe begleitet wurde. Kurz: vorziehen tue ich eindeutige die vertrauten technischen Medien. Streamen würde ich aus den vorgenannten Gründen nicht, aber kaufen und downloaden sehr wohl.


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

  • Streaming ist nicht nur angesagt, es ist das vorherrschende Medium der grossen Herde der Musiknutzer. Ich nehme an, die Zahlen dürften im Jahr 2023 höher sein. Allerdings geben die Daten den Konsum der gesamte Musikproduktion wieder. Wie Klassikliebhaber Streaming Dienste nutzen, ist nicht angegeben.


    Quelle Wikipedia


    Einer Umfrage aus dem Jahr 2021 zufolge hören 76 Prozent der Internetnutzer ab 16 Jahren in Deutschland zumindest gelegentlich Musik über Streaming-Dienste wie Spotify, TIDAL, Apple Podcasts oder Deezer, wobei fast die Hälfte (48 Prozent) auf kostenpflichtige Angebote zugreift. Damit konnte das Audiostreaming weiter an Popularität gewinnen: 2019 hörten erst 72 Prozent der Internetnutzer ab 16 Jahren in Deutschland Musik über Streaming-Dienste, zwei Drittel davon täglich. Jeder fünfte nutzte 2019 nicht nur Gratisangebote, sondern bezahlte für das Musikstreaming.


  • Ich persönlich tanze da auf jeder Hochzeit. Mein bevorzugtes Format ist und bleibt die LP. Stichwort Haptik und Erlebnisfaktor. Dass das nicht zwangsläufig immer mit höchstmöglicher Abspielqualität einhergeht ist mir bewusst. Die CD habe ich insbesondere durch Tamino für mich wiederentdeckt, wobei ich natürlich auch da schon über eine beachtliche Ansammlung verfügt habe, aber eher im Bereich Rock, Pop, Jazz. Tatsächlich werde ich mir demnächst noch einen neuen CD Player (bzw. DVD, der CD und SACD kann) zulegen. Daneben bin ich tatsächlich auch noch mit Tonband unterwegs. Mixtapes auf dem Grossspuler sind einfach eine Sache für sich.

    Streaming schliesslich ist für mich das Format für unterwegs. Bei täglich 4 Stunden Arbeitsweg geht es nicht ohne. Hier bin ich bei Qobuz gelandet und sehr zufrieden.

    "Über Musik zu schreiben ist wie über Architektur zu tanzen..."

  • Oh ja,


    "Großspuler" - was habe ich CDs aufgenommen, neue Bänder gekauft. Das klingt gut, und wenn Besuch da ist muss ich nicht immer die CD wechseln. Als Schmakerl habe ich mir mal so ein Band mit Klavierkonzerten ( nur die zweiten Sätze ) von Bach bis zur Spätromantik aufgenommen. Ich sage immer, das sind meine drehenden Festplatten.

    Gruss aus Bruchsal


    Karl-Heinz

  • Spotify/Youtube verwende ich ansonsten, um in Aufnahmen reinzuhören, die ich nicht auf CD habe, um zu entscheiden, ob sich ein Kauf lohnt. Ausnahme sind Aufnahmen, die es nur zum Streamen gibt (z.B. Konzertmitschnitte bei Youtube).

    YouTube ist gut, aber Tamino ist besser. Beispiel: für das Opern-Thema in meinem Schreibtisch habe ich meinen Lieblingspuccini, Suor Angelica, aufgesucht. Ich fand die Schlussszene (Asmik Grigoryan, sensationell) aus der neuen Trittico:Produktion aus Salzburg; anschließend habe ich mir ganze DVD bei jpc gekauft. Beides werde ich vorstellen.

    Körre araaf (asiatischer Karnevalsspruch)

  • Ich bin und bleibe Haptiker!

    Das kann ich grundsätzlich verstehen. Nur käme für mich dann eigentlich nichts als die LP in Frage. Die CD war insofern doch nur Derivat der LP; das heißt, dass alles minimiert werden musste, um in das damals neue Format zu passen. Ich kenne nur wenige CDs, die ein eigenständiges Design erhielten. Es ist nur alles geschrumpft - und nehme ich die Texte, dann ist es so sehr geschrumpft, dass es kaum mehr zu lesen ist.

    Mit einigen Booklets komme ich mittlerweile von der Buchstabengröße nicht mehr zurecht.

    Eben.

    Auch bei der Ordnung bin ich bei dir. Für mich steht außer Frage, dass man (gern mit einem System wie Roon) seine Musiksammlung per Computer deutlich greifbarer sortieren (und wiederfinden) kann.


    Und wenn ästhetische Überlegungen nicht entscheidend sind, gibt eben auch die eigene Faulheit den Ausschlag. Beim Wechsel von der LP zur CD war doch ein wesentlicher Vorteil, dass man die Scheibe nicht mehr drehen musste. Wie groß ist dann erst der Vorteil des Streamens, bei dem man das Sofa gar nicht mehr verlassen muss.


    Beim Klanglichen sind wir dann endgültig im Geschmacksbereich angekommen. Mir war die CD lieber als die LP. Und nun ist mir das Streamen (bei mir via Qobuz) lieber als die CD. Was am Ende wirklich besser klingt, ist dann wohl vor allem eine Frage der Dynamik (und da kann eine alte CD mehr hergeben als ein Hi-Res-Stream). Aber ich bin eben auch aus rein pragmatischen Gründen zum Streamen gewechselt und insofern von vornherein positiv eingestellt. Einen Plattenspieler zu erwerben, der klanglich "alles" aus einer LP herauszuholen vermag, ist mir letztlich schlicht auch zu teuer - und, wie gesagt, einfach viel zu unpraktisch, sodass hier für mich alle Argumente zusammenkommen.

    "Jein".

    Fettes Brot

  • Zitat von lohengrins

    Das kann ich grundsätzlich verstehen. Nur käme für mich dann eigentlich nichts als die LP in Frage. Die CD war insofern doch nur Derivat der LP; das heißt, dass alles minimiert werden musste, um in das damals neue Format zu passen. Ich kenne nur wenige CDs, die ein eigenständiges Design erhielten. Es ist nur alles geschrumpft - und nehme ich die Texte, dann ist es so sehr geschrumpft, dass es kaum mehr zu lesen ist.

    .....und ich habe alle meine LP's schon vor 10 Jahren abgegeben.

    Was du da schreibst ist nur zu einem kleinen Teil richtig, HEUTE sind doch viele Cover kleine Kunstwerke.

    Wenn es denn so wäre, wie du sagst, wieviel LP's gibt es denn von neuen Aufnahmen, ein ganz geringer Teil.

    Ich wäre dann ganz schön traurig!

    Aber was soll es, die paarJährchen die mir hoffentlich noch bleiben werde ich noch so überleben!


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Als Mittdreißiger gehöre ich ja zu den ganz wenigen Menschen, die eine große CD-Sammlung besitzen. Aber ich bin eben Haptiker und sammle gerne und schaue gerne auf meine große CD-Wand. Es ist für mich, so blöd das klingen mag, ein beruhigender und ein erhebender Anblick; etwas Gutes im bewegten Alltag.

    Allerdings habe ich meine komplette Sammlung digitalisiert auf dem Rechner bzw. einer externen Festplatte. Da ich viel unterwegs bin, kann ich dann mit Kopfhörer trotzdem immer auf meine Sammlung zurückgreifen. Ebenso am Schreibtisch, wenn ich "nebenbei" etwas hören möchte.


    Streaming ist für mich aber schon lange eine tolle Ergänzung. Unbekannte Werke kann ich auf youtube o.ä. erstmal kennenlernen. Dazu bin ich schon lange Abonennt der Digital Concert Hall und, wie schon oft erwähnt, ein großer Anhänger von "All of Bach".

    Beste Grüße von Tristan2511


    "Glaubt er, dass ich an seine elende Geige denke, wenn der Geist zu mir spricht?"

    (Beethoven zu Schuppanzigh)

  • Zitat von Tristan2511

    Als Mittdreißiger gehöre ich ja zu den ganz wenigen Menschen, die eine große CD-Sammlung besitzen.

    Da bin ich ja mal gespannt wieviel lieber Tristan2511 !?


    LG Fiesco

    Il divino Claudio
    "Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

  • Ich bin persönlich der Meinung, daß in Bezug auf die "Streams" geloge wird, daß sich die Balken biegen.

    Etwa in der Art, wo gewisse Teile der Press immer wieder berichten, es gebe keinen Antisemitismus, keinen Rassismaus und keine Fremdenfeindlichkeit mehr, etc etc.

    Das steht ihm krassen Widerspruch zur Realität. Versuche auf diese Art die Konsumenten zu maniuilieren gab es immer schon - und sie wurden (zumeist) durchschaut und boykottiert. Die Entwicklung rechtskonservativer Parteien (von den Linken oft als "rechtsextrem" bezeichnet) ist tendenziell "anwachsend" - aber man leugnet es immer wieder - bzw. - ich korrigiere mich -man hat es so lange geleugnt, als es nicht mehr ging. !!

    Ein harmloseres - unpolitisches - Beispiel: Als die "Hut-Ära" zu Ende ging (Für die Jungen - Es gehörte bis in die 50 Jahre zum guten Ton , bzw den ungeschriebenen Bekleidungsvorschriften zum Straßenanzug (auch der ist inzwischen weitgehend verschwunden - und unsere Kleidung unterscheidet sich kaum mehr von jener der armen Leute und Proleten)einen Hut zu tragen. Aber die "behütete" Zeit ist vorbei, teilweise kam dann - für die Jungen und jene die vortäischen wollen sie wären es noch - die Baketballkappw und (bitte nicht lachen - Die Weihnachtsmann-Zipfelmütze: "Der von den Hutfabrikanten keieerte Slogen: "Übrigens - man trägt wieder Hut" war ein Schuss in den Ofen. -völlig erfolglos (Das Tragen der "weinahtlichen Zipfelmütze wurde von Influencern und Jogendidolen durchwegs rfolgreich propagiert - die haben eben ein dafürgeeignetes suggerables Publikum :hahahaha:

    Wie immer - komme ich nach einer SCHEINBAREN Abweichung wieder zu Thema zurück:


    Streaming ist eteas das von ZWEI - eigentlich gegenerischen - Gruppen BESONDERS gewünscht wird


    Zum einen ist das die Unterhaltungs- bzw Tonträger und Softwareindustrie:

    Sie will Kosten bei der Ton- und Bildträgerproduktion sparen, will Abhängkeiten, Abonnements forcieren, das Konsumverhalten analysieren und lenken

    (Politisch oder sonstwie unerwünschte Künstler werden klammheimlich aus dem Programm genommen etc etc.....und der Kunde bezahlt für eine Lizenz, noch für etwas, das er sein EIGENTUM nennen darf.


    Zum anderen jene, die - in absolut richtiger Einschätzung der Lage - wissen, daß jegliche Art von Schutzmaßnahmen der Industrie überlistetet werden kann oder wird. Einmal früher, das andere Mal später. Und dann ist Streamin für diese Leute natürlich ideal. Eine Gesellscafts in der man sich bei allem bedienen kann - ohne etwas dafür zu bezahlen


    Da wird dann ein lautes WEI o WEI bei den Firmen anheben und man wird die Dienste reduzieren oder einstellen

    Wer hier meint, ich übertreibe, der verbringe mal einen Nachmittag oder Sonntag damit, das Internet zu durchforsten. Er wird auf zahlreiche Seiten stoßen, die inaktiv sind, bwz seit Jahren ins Leere führen

    Ich erinnere mich hier -einst mit Frust - heute mit Lust - an ein geplantes Forum "Das Vivaldihaus" - das nichts anderes war als ein getarnte Shop. Man schrieb drüber, daß es ein Sammelplatz für Beiträge zur klassischen Musik sei - und ähnliches BLA BLA. Ich habe die Geschichte dieser Seite verfolgt, und habe mit Freude festgestellt, daß es dort keinen einzigen Beitrag gab. Nach 3 oder 4 Jahren ist die Seite dann verschwunden.

    Oder aber "Deja vu" - Welchen Anspruch - welche Versprechungen wurden da gemacht. Was letztlich draus geworden ist kann jeder selbst sehen. Auch Streamingdienste sind kommerzielle Untenehmungen - sie sind auf Profit ausgerichtet und wenn gewisse Musikstücke zu selten aufgerufen werden, dann macht man eben Platz auf dem Server

    Das passiert bem Klassischen Tonträger (Vinyl und CD) auch - ABER wenn es soweit ist, hab ich CD (etc.etc.) bereits längst in meiner Sammlung und lache mir ins Fäustchen....


    mfg aus Wien

    Alfred

    SPARE IN DER NOT - DA HAST DU ZEIT DAZU



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  • Da bin ich ja mal gespannt wieviel lieber Tristan2511 !?


    LG Fiesco

    Ich habe gleich zu Beginn meiner Forumszeit gemerkt, dass meine Sammlung für Tamino-Verhältnisse noch eher klein ist. Nun, da ich beide Teile zusammengefügt habe, sind es aktuell genau 3791 CDs. Außer bei Bach-Kantaten und einigen anderen Schwerpunkten vor allem in die Breite, weniger in die Tiefe. Was ich gar nicht habe sind reine Interpreten-Boxen, ich sammle eigentlich nur nach Komponisten. Die erste CD war Beethoven 5 (London SO unter Scholz) die ich mit 6 Jahren aus einer Best-of-Box meiner Eltern entführte. Die derzeit letzte: Ryelandt 4. Sinfonie die ich gebraucht geschossen habe. Bestellt ist aber schon Nr. 3792, nämlich die neue Herreweghe-CD mit BWV 6, auf die du mich neulich aufmerksam gemacht hast...

    Beste Grüße von Tristan2511


    "Glaubt er, dass ich an seine elende Geige denke, wenn der Geist zu mir spricht?"

    (Beethoven zu Schuppanzigh)

  • ch habe gleich zu Beginn meiner Forumszeit gemerkt, dass meine Sammlung für Tamino-Verhältnisse noch eher klein ist. Nun, da ich beide Teile zusammengefügt habe, sind es aktuell genau 3791 CDs.

    Das ist nicht klein, man muß hier das Alter - im Sinn der Zeit die man einerseits zum Sammel hate - und das verfügbare Angebot - ebenfall sim Auge behalten.

    Ein gewisser Prozentsatz, der ab 1993 auf den Markt gebrachten Aufnahmen, sit gar nicht mehr verfügbar - Du muss also darauf bauen, was es an Wiederveröffentlichungen und Neuerscheinungen geben wird.

    Zudem gibt es Bereiche, die einen nicht interessiern - das wirkt sich dann auch auf eine Sammlung aus. Mit 3791 CDs - wenn man sie gut ausgewählt hat - ist man schon sehr gut aufgestellt.....


    mfg aus Wien

    Alfred

    SPARE IN DER NOT - DA HAST DU ZEIT DAZU



  • Zunächst einmal ist für mich die Klangqualität nicht diskutierbar. Wer mp3 und dergleichen anbietet, fällt für mich aus.

    Nur eine Streamingplattform, die mindestens wav ( CD-Qualität) oder mehr anbietet, findet mein Interesse, weshalb ich bei TIDAL gelandet bin.


    Dann habe ich ja aufgrund meiner Biografie sehr viele CDs. Ich glaube, es sind 8 große Umzugskartons, die nun in diesem letzten Dreieck des Dachgeschosses meiner Garage liegen (oben drüber ist mein Studio plus Kino-Audioraum). Das deutsche Wort für diesen Aufbewahrungsraum habe ich vergessen...

    Es hat bei mir sehr viel mit den Platzverhältnissen zu tun. Auch bei sonstigen Dokumenten versuche ich, möglichst alles was wichtig ist, in digitaler Form zu haben, d.h. wenn etwas im analogen Postkasten ankommt und ausnahmsweise wichtig ist, wird es mit dem Scanner digitalisiert und in der Cloud + auf einer eigenen Festplatte gesichert.

    Es spart einfach Platz, und ich habe nicht noch mehr Platz für sinnlos herumstehende Aktenordner. Bei Noten muss es anders sein: Da ich live nicht auf iPads etc. vertrauen möchte (schwierig mit dem Umblättern, man muss Grimassen machen, denn als Organist sind ja die Füße meistens beschäftigt), habe ich aktuell 14 große Leitz-Ordner die selbstgeschrieben Noten aus Cubase enthalten, welche ich für meine Arbeit benötige.


    Doch zurück zu den CDs: meine "Essentials" habe ich aus den Kartons herausgesucht. Es sind noch einige hundert CDs, die mir einfach zu wichtig sind, als dass ich sie nur auf der Festplatte verfügbar haben möchte.

    Den Rest habe ich "lossless" eingerippt. Diese CDs werden bei mir durch iTunes für Windows abgespielt.


    Da ich bei TIDAL das Premium-Abo habe, kann ich dort die Aufnahmen in neuerdings noch einmal angehobener Audioqualität streamen. Wenn sie mir jedoch so gut gefallen, dass ich die CDs kaufen würde, dann lade ich sie mir als FLAC-Dateien herunter. Sie sind dann auf einer externen Samsung USB-SSD und werden durch das Programm "Media-Monkey" abgespielt. Ich musste mich hinsichtlich des Taggings etc. am Anfang noch etwas hineinarbeiten, aber jetzt geht es schon gut. Der Download geschieht mit Hilfe des TunePat Tidal-Medial Downloaders. Er kostete etwas Geld, aber für dieses Geld habe ich mittlerweile alles in meinen "Besitz" auf der eigenen Festplatte bringen können, was mein Herz begehrte, z.B. auch den kompletten Solti-Ring.


    Die 5. Bruckners mit Wand BPO kaufte ich mir neulich dennoch als CD. Eigentlich war das wirtschaftlich gesehen recht idiotisch (hoher Preis), aber ich finde sie so gut, dass ich sie unbedingt haben will. Wahrscheinlich ist das der Sammlertrieb.

    Mein Sohn versteht z.B. nicht, weshalb ich mir überhaupt Aufnahmen herunterlade, wo ich diese doch streamen könne. Ich denke mir aber, dass es ja durchaus Phasen gibt, in denen der Internet-Provider Probleme hat.... und dann ist da jener Sammlertrieb.


    Eine der besten CD-Booklets findet man in Jos van Veldhovens Einspielung der h-moll-Messe Bachs (SACD). Braucht man jedes Booklet? Ich finde nicht, aber ich bin froh, dass mir dieses SACDs körperlich vorliegen.

    So weit ich weiß, gibt es für das Problem der nicht vorhandenen Booklets bisher keine digitale Lösung. Falls einer davon Kenntnis hat: nur heraus damit.


    Man braucht einen guten DAC um vom PC streamen zu können. Ich hatte einen, der auch in der Presse sehr gelobt wurde, verglich ihn dann aber mit den eingebauten guten DACs meines Marantz-CD-Spielers und meiner Marantz-Vorstufe. Für meine Martin Logan-Elektrostaten empfand ich den Marantz-Klang als angenehmer, also verkaufte ich den DAC und streame nun über die Marantz-Geräte. Es klingt in der Tat gut.


    Gruß:hello:

    Glockenton

    "Jede Note muss wissen woher sie kommt und wohin sie geht" ( Nikolaus Harnoncourt)

  • Ich kann und muss Alfred zustimmen. Jedoch ein Aspekt wird beim Streamen immer vergessen: die ungeheuere Energieverschwendung! Das wird gar nicht hinterfragt, man merkt es ja nicht! Der Klimawandel wird auf keinen Fall damit in Verbindung gebracht. Da dann doch lieber Download in hoher Qualität!

  • Mit 3791 CDs - wenn man sie gut ausgewählt hat - ist man schon sehr gut aufgestellt.....

    Ich habe sie zwar in der Tat nicht alle frei, aber trotzdem gut ausgewählt. Etwa 1500 habe ich von einem musikalischen Mentor übernommen, der inzwischen etwa 70 Jahre alt ist und deshalb schon viel länger sammelt. Dadurch bin ich glücklicherweise in den Besitz von schönen Aufnahmen gekommen, die heute kaum noch oder gar nicht mehr zu haben sind. Durch den letzten Umzug habe ich in den letzten Monaten "nur" Zugriff auf diese 1500 CDs gehabt und mir immer wieder mit youtube u.a. ausgeholfen. Nun aber ist meine große CD-Wand im Wohnzimmer fertiggestellt und die gesammte Sammlung beisammen. Wenn ich mir die so anschaue, frage ich mich immer zwei Dinge: a) wie viel kann platzmäßig noch dazu kommen und b) wie werden Sammlungen untergebracht, die dann doch nochmal deutlich größer als meine sind? Das kann irgendwann sogar zum kleinen Nachteil der haptischen Sammlung werden...

    Beste Grüße von Tristan2511


    "Glaubt er, dass ich an seine elende Geige denke, wenn der Geist zu mir spricht?"

    (Beethoven zu Schuppanzigh)

  • Ich kann nur noch streamen bzw. runterladen. Mit über 2000 CDs, 800 Schallplatten und nochmal weit über hundert anderen Tonträgern (Tonband, Cassette, DCC, Musik-DVD) bin ich am Ende meiner Speicherkapazität. Individuelles Asly für einzelne CDs, die ich intensiv verfolge, sind vorstellbar, aber selten. Ich gucke auch gar nicht mehr, keine Streifzüge mehr durch Flohmärkte oder Plattenläden (soweit es die noch gibt), kein Warten auf die Übernahme des nächsten Wahnsinnskonvoluts bei ebay, kein Lesen der Vorstellungen demnächst erscheinender Must-Haves bei Tamino, was es bei youtube und amazon music gibt muß reichen.


    Der Beitrag oben von Glockenton hat mich allerdings angesprochen, die Qualität des Streamings ist durchaus ein Argument!

  • Wie schon an anderer Stelle geschildert, habe ich letztes Jahr meine CD-Sammlung verkauft. Hin und wieder erwerbe ich aber weiterhin gebrauchte CDs, aber nur rare Aufnahmen, die digital nicht erhältlich sind. Ich lade die CD dann auf meine Festplatte in meine itunes-Bibliothek und importiere dabei natürlich auch das Cover. Nur sehr selten bedauere ich, dass ich keinen CD-Player mehr besitze. Jetzt ist gerade so ein Moment. Ich entdecke die wunderbare Pianistin Ewa Poblocka mit Bach und höre mir dann natürlich auch alles weitere von ihr an. Und da gibt es tatsächlich ein fantastisches Chopin-Album, es ist scheinbar auch digital verfügbar, aber das ist ein Irrtum. Jeder Track endet nach 3 oder 4 Minunten und geht dann im nächsten Track weiter. Dank unterbrechungsfreier Wiedergabe ärgerlich, aber noch halbwegs zu verkraften. Schlimm ist jedoch, dass auf der CD die letzten Tracks mit op. 38 und op. 31 fehlen. 20 Minuten! Die CD gibt es nicht gebraucht, nur neu bei jpc. Wenn sie jemand besitzt und mir digital zur Verfügung stellen könnte, würde ich mich über eine Nachricht auf der Pinnwand freuen.


  • Wie schon an anderer Stelle geschildert, habe ich letztes Jahr meine CD-Sammlung verkauft. Hin und wieder erwerbe ich aber weiterhin gebrauchte CDs, aber nur rare Aufnahmen, die digital nicht erhältlich sind. Ich lade die CD dann auf meine Festplatte in meine itunes-Bibliothek und importiere dabei natürlich auch das Cover. Nur sehr selten bedauere ich, dass ich keinen CD-Player mehr besitze. Jetzt ist gerade so ein Moment. Ich entdecke die wunderbare Pianistin Ewa Poblocka mit Bach und höre mir dann natürlich auch alles weitere von ihr an. Und da gibt es tatsächlich ein fantastisches Chopin-Album, es ist scheinbar auch digital verfügbar, aber das ist ein Irrtum. Jeder Track endet nach 3 oder 4 Minunten und geht dann im nächsten Track weiter. Dank unterbrechungsfreier Wiedergabe ärgerlich, aber noch halbwegs zu verkraften. Schlimm ist jedoch, dass auf der CD die letzten Tracks mit op. 38 und op. 31 fehlen. 20 Minuten! Die CD gibt es nicht gebraucht, nur neu bei jpc. Wenn sie jemand besitzt und mir digital zur Verfügung stellen könnte, würde ich mich über eine Nachricht auf der Pinnwand freuen.


    ich besitze das Album leider nicht, habe es aber ohne Probleme für knappe 10 € bei presto gefunden zum Download. Es sieht mir vollständig aus.


    https://www.prestomusic.com/cl…scherzos-ballades-waltzes

  • Schau Dir mal die Länge des ersten Scherzos an und höre in das Prelude op. 45 rein. Bei der Digitalisierung dieser Aufnahme ist alles schief gegangen, was nur schiefgehen kann.


    Viele Grüße, Christian

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