CD & LP versus Streaming

  • Ich finde mittlerweile Lösungen mit aktiven Boxen sehr interessant, die es mittlerweile so ziemlich für jede Preisklasse und Größe mit Netzwerkmodul gibt.

    Da hast Du zweifelsfrei recht. Das würde aber voraussetzen, daß ich einen Rückzugsort hätte, an dem ich ungestört aus Boxen Musik hören könnte. Das ist bei uns zuhause aktuell schwierig (wir planen aber Veränderungen). Mir ist zudem die Tücke bewusst, die es mit sich bringt, Streaming-Module in einem Verstärker verbaut zu haben, denn wenn ich von einem Sachverhalt nicht ausgehe, dann ist das die Langlebigkeit von Streamingdiensten und der langfristigen App-Kompatibilität bei allfälligen Software-Veränderungen. Das ist dann so ähnlich wie bei meinen beiden Denon-Receivern, die mir nur noch als Verstärker was nützen, da im Kabelnetz kein Rundfunk mehr eingespielt wird und der terrestrische Empfang eher mäßig ist. Diese ganze Technik ist für mich aktuell Neuland (nicht uninteressant aber ich muss mich da reindenken). Jüngst habe ich flüchtig auf der Seite von roon gestöbert. Auch mit sowas werde ich mich wohl oder über zu beschäftigen haben, step by step. Einstweilen bin ich mit dem bisher erreichten sehr zufrieden.


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

  • Streaming-Module in einem Verstärker verbaut zu haben, denn wenn ich von einem Sachverhalt nicht ausgehe, dann ist das die Langlebigkeit von Streamingdiensten und der langfristigen App-Kompatibilität bei allfälligen Software-Veränderungen.

    Das ist ganz allgemein ein Thema, wenn man ältere (sonst noch sehr taugliche) Geräte kauft. Die verbaute Elektronik ist meist überholt. Die Firma NAD bietet deswegen zum Beispiel Verstärker an (wie den NAD C399),. die mit einem austauschbaren Streamingmodul bestückt werden können. Da könnte man, wenn man denn will, nach fünf Jahren umrüsten (und NAD das noch unterstützt ;))


    Ich muss ganz ehrlich sagen, das ich mir diese WIIM Vorverstärkerlösung genau anschauen würde. Der DAC-Chip ist einer des besten und leistungsstärksten. Den Vorverstärker muss man ausprobieren und das Gerät bietet für einen fast "Spottpreis" die Möglichkeit, analoges Equipment anzuschließen. Wenn man Aktivboxen, wie die von z.B. Kef nimmt, kann man noch auf die analoge Vorverstärkung verzichten.


    Ich würde mich da wirklich in einem Fachgeschäft beraten lassen. Die kennen meistens den aktuellen Markt sehr gut. Gute Geschäfte beraten auch sehr gut, weil sie meistens ihre Kundschaft lange halten wollen (man kann uch Pech haben ;)) und man hat auf jeden Fall die Möglichkeit vor Ort zu hören. Früher hatte ich das Equipment auch noch einige Zeit zuhause. Ob das jetzt noch geht, kann ich nicht sagen.

  • Auch die Hamburger haben sich hier mal in preiliche Niedrungen begeben und nettes Equipment getestet. Für den Schreibtisch. Eine Überlegung wert.


  • Ich bin ja kein Fachmann in all diesen Fragen. Dieser Mann hier aber wohl schon

    Finde ich sehr interessant, zum Beispiel bezüglich der Dynamikunterschiede zwischen LP, CD und Streaming.

    Fazit: Es gibt kein "besser", es gibt nur ein "anders".

    "Jein".

    Fettes Brot

  • No, da war ja die Revision meiner AKAI GX 630D doch super billig, und sie läuft seit einigen Jahren problemlos. Ist natürlich nicht so nobel. Nebenbei. Alte Revox Bänder ( 3M ) waren sehr schlecht, mein Mülleimer weiß das. Denke heute haben sie einen besseren Lieferanten. Aber das ist ein anderes Thema.

    Gruss aus Bruchsal


    Karl-Heinz

  • Universal Music setzt offenbar verstärkt auf Streaming/Download und LP. Letzteren Trend lasse ich mal unkommentiert.


    Die nachfolgende LP-Veröffentlichung, die für 17. Juli angekündigt ist, kann digital bereits seit einer Woche gehört werden. Auf eine CD-Version wartet man (Stand heute) vergebens. Wer braucht die andererseits auch noch, wenn man Hi-Res haben kann. Oder eben Vinyl. Modern und anachronistisch. Die Compact Disc bleibt als Zwischending zunehmend auf der Strecke.

    Doch ein Kommentar?


    Ich verstehe nicht, wie Du da irgendeinen Trend ableiten kannst. Das entbehrt jeglicher faktischer Grundlage. Mit großem Werbeaufwand wurde zuletzt von Universal Music Mikhail Pletnevs Aufnahme der Chopin- und Scriabin-Preludes beworben. Nach 20 Jahren nahm Pletnev wieder für die DGG auf. Die Aufnahme wurde komplett analog gemacht - sogar auf einer uralten Revox-Röhren-Bandmaschine von 1960 aufgenommen. Wenn es diesen Trend gäbe, hätte die DGG diese reine Analog-Aufnahme auch nur auf LP veröffentlicht. Die Aufnahme erschien aber sowohl auf CD als auch auf LP - sie haben sogar für die CD-Produktion einen eigenen Aufwand betrieben und andere Aufnahmegeräte benutzt. (Spiegel-Artikel) So etwas tut man nicht, wenn man die CD verabschieden will.


    CHOPIN & SCRIABIN PRELUDES Mikhail Pletnev | Deutsche Grammophon


    Bei dieser Aufnahme handelt es sich um ein komplett unbekanntes Orchester und einen unbekannten Dirigenten. Die Vermutung liegt nahe, dass das vornehmlich für den chinesischen Markt produziert wird. Und da kann es sein, dass sich anders als in Europa die CD-Produktion kaum lohnt.


    Schöne Grüße

    Holger

  • Ich verstehe nicht, wie Du da irgendeinen Trend ableiten kannst.

    Aus einer einzelne Veröffentlichung lässt sich sicher kein Trend ableiten. Der Trend leitet sich von diesen Zahlen her ab. Jetzt liegen offensichtlich dien vollständigen Zahlen für 2025 vor


    Der entscheidende Link zum Nachlesen


    csm_Umsatzanteile25_dt_d6e0912fec.jpg


    Man erkennt, dass die LP beginnt die CD zu überholen.

  • Lieber Jakobus , DG ist, wie Decca Records und Philips Records, seit 1998 Teil von Universal Music. Umgangssprachlich tut man noch häufig so, als handle es sich um unabhängige Einzellabels.


    Danke, lieber astewes , für die Zahlen, die an anderer Stelle durch Dich schon detailliert zur Kenntnisnahme gebracht wurden. Die klassische CD hat nicht zuletzt einen Nachteil hinsichtlich der Auflösung (16-Bit/44.1 kHz) gegenüber Hi-Res, wie auch schon mannigfaltig ausgeführt und belegt wurde. Die sprichwörtliche "CD-Qualität" ist heute zum absoluten Minimalqualitätsstandard im Streaming- und Download-Bereich geworden, da mp3 und andere verlustbehaftete Formate zumindest im Klassikbereich de facto passé sind. Und Vinyl kann man theoretisch ja auch sehr hochauflösend rippen, so dass der Output dem Standard einer gewöhnlichen CD überlegen ist.

    »Und besser ist's: verdienen und nicht haben,

    Als zu besitzen unverdiente Gaben.«

    – Luís de Camões

  • Aus einer einzelne Veröffentlichung lässt sich sicher kein Trend ableiten. Der Trend leitet sich von diesen Zahlen her ab. Jetzt liegen offensichtlich dien vollständigen Zahlen für 2025 vor

    Die Behauptungen über angebliche Trends kamen nicht von mir, sondern von Joseph II. Man kann eben nicht aus einer einzelnen Veröffentlichung, wo nur die LP erscheint, auf einen allgemeinen Trend schließen. Das ist geradezu absurd, wenn kürzlich die Pletnev-CD erschien mit großer Werbekampagne zusammen mit der LP. Die Diskussion finde ich auch langsam ermüdend. Die ist ungefähr so sinnvoll wie zu sagen, die Schweizer Läderach-Schokolade von Chocolatier-Weltmeister Elias Läderach hat keine Chance und keine Zukunft, weil da 100 g Schokolade 12 Euro kosten und die Milka-Schokolade bei Aldi 250 g für 99 Cent in Massen verkauft wird. Wer kein Verständnis dafür hat, dass man gewillt ist, so eine teure Schokolade zu kaufen, der soll es dabei belassen und bei Aldi einkaufen. In Münster hat Läderach ein gut laufendes Geschäft. Weil es das Publikum dafür gibt. Ich gehöre auch dazu. Die CD ist immer noch ein gut laufendes Geschäft - nur eben nicht mehr für den Massenkonsum. Universal ist zudem ein Marktführer immer noch bei CD. Kein Unternehmen gibt leichtfertig eine marktführende Position auf und überlässt sie der Konkurrenz, wenn da nach wie vor Geld zu verdienen ist.

  • Banner Strizzi
  • Richtig lesen und korrekt zitieren hilft zuweilen. Wörtlich schrieb ich tatsächlich, dass ich letzteren Trend, also die zunehmende LP-Renaissance, nicht kommentieren wolle. In diesem Satz war kein Wort von der CD. Weiterhin schrieb ich ganz allgemein, dass die CD zunehmend das Nachsehen habe. Genau das belegen die von astewes vorgelegten Statistiken. Die muss man natürlich auch lesen können. Insofern ist die Diskussion wirklich langsam ermüdend.


    P.S. 250 g Milka-Schokolade kosten bei Aldi Süd aktuell nicht 99 Cent, sondern EUR 4,99. So viel zur Faktentreue. Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.

    »Und besser ist's: verdienen und nicht haben,

    Als zu besitzen unverdiente Gaben.«

    – Luís de Camões

  • Ich denke, dass die Trends klar sind. Natürlich kann man eine Trendänderung in der Zukunft nie ausschließen. Davon ist aber momentan nichts zu erkennen. Da ich aber auch auf digitale Veröffentlichungen angewiesen bin, ärgert mich das rein analoge Mastering für die neue Karajan-LP-Box. Da sollte in in naher Zukunft auch etwas Digitales aus den Emil-Berliner-Studios erscheinen :)



    Mit großem Werbeaufwand wurde zuletzt von Universal Music Mikhail Pletnevs Aufnahme der Chopin- und Scriabin-Preludes beworben. Nach 20 Jahren nahm Pletnev wieder für die DGG auf. Die Aufnahme wurde komplett analog gemacht - sogar auf einer uralten Revox-Röhren-Bandmaschine von 1960 aufgenommen.

    Die Aufnahmen wurden parallel analog (AAA) und digital (DDD) gemacht. Der immense Aufwand hat sich zumindest für meine Ohren nicht wirklich gelohnt, aber ich kenne die Verkaufszahlen nicht. Dummerweise habe ich mir eine digitale Aufnahme gegönnt ;(.

  • Schweizer Läderach-Schokolade von Chocolatier-Weltmeister Elias Läderach

    Ähem, hüstel, die Könige sind natürlich Valrhon und Cluizel, und darüber, daß Milka Shag am Rande der Körperverletzung ist, müssen wir auch nicht groß reden.


    Zurück zum Thema: ich habe auch die Wahrnehmung, daß bestimmte Label darauf setzen, keine oder kaum noch physische Tonträger zu produzieren. Wenn ich mich bei Qobuz umschaue ist der Tisch dort reich gedeckt mit HighRes-Aufnahmen, so daß ich mich immer öfter frage, ob ich etwas physisch wirklich haben möchte, oder ob ich meine digital Musiksammlung weiter ausbaue. Auch diese Musik lässt sich kaufen und speichern (und sooo vel billiger ist das gar nicht mal. Aber darum geht's auch nicht).


    Als Hardcor-Freund der LP (bis hin zur breakable Schellack) möchte ich festhalten, daß eine LP nicht besser klingt oder besser klingen kann als die digitalen Medien. Anders freilich schon. In dem Videobeitrag im Streaming-Thread ist das schön auseinandergesetzt worden. Die LP hat sicher etwas Meditatives, für mich ist sie auch nach wie vor etwas Besonderes mit dem Vorgang des Auflegens aund Abspielens als Teil des Musikhörens. Junge Leute -wie in Interviews zu hören- sehen da etwas Konstantes in einer flüchtigen Zeit. Sie hat vor allem da aber ihre Berechtigung, wo die Masterbänder, die darauf abgemischt wurden, die Physik des Rillenschnitts auszutricksen (Dynamikreduktion), wohl wissen, daß es der Vorverstärker schon wieder richten wird, wenn diese Bänder nicht adäquat für eine CD gemastert werden. Das Ergebnis ist dann akustischer Quark, weshalb ich mir immer wieder gründlich überlege, ob ich einer LP ihr digitales Pendant zur Seite stellen soll.


    Bei Neuaufnahmen -Axel hat es erwähnt- nimmt man sinnvollerweise digital und analog parallel auf. Kommen dann noch die Kosten für die Wiedergabe. Um in den akustischen Welten individuell perfekt klingend mitzuspielen kostet ein einfacher Plattenspieler kaum unter 800 Euro, das nötige System auch nicht unter 300 Euro (ich habe jetzt günstig gerechnet). Und was kostet ein guter Streaming-Verstärker plus Festplatte?


    Ich bin mir ziemlich sicher, daß der Markt für physische Tonträger vor einem radikalen Wandel steht. Für mich persönlich nehme ich zur Kenntnis, daß alles seine Berechtigung hat. Meine digitale Audiothek wächst jedenfalls.


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

  • Und dann frage ich mich manchmal, wie du den Niedergang der CD quasi im Alleingang aufhalten willst.

    Wie sehr sich die Situation zum Schaden der CD geändert hat ist wohl daran ersichtlich, daß die CD-Auflagen oftmals schnell vergriffen sind und nicht nachproduziert werden. Bei CDs, die man wirklich gerne haben möchte, heißt es: schnell zugreifen.


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

  • Richtig lesen und korrekt zitieren hilft zuweilen.

    Genau!

    In diesem Satz war kein Wort von der CD.

    Auch so! Und was steht hier?


    Auf eine CD-Version wartet man (Stand heute) vergebens. Wer braucht die andererseits auch noch, wenn man Hi-Res haben kann. Oder eben Vinyl. Modern und anachronistisch. Die Compact Disc bleibt als Zwischending zunehmend auf der Strecke.

    Da ist also erst einmal von der CD die Rede und es wird eine Schlussfolgerung gemacht: Dass bei dieser einen CD zufällig nur die LP veröffentlicht wurde und nicht die CD, sei nicht zufällig, sondern stehe für einen allgemeinen Trend (das Wort "zunehmend", von mir hervorgehoben). Wer kann hier also nicht richtig lesen? :P


    P.S. 250 g Milka-Schokolade kosten bei Aldi Süd aktuell nicht 99 Cent, sondern EUR 4,99. So viel zur Faktentreue. Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.

    Bei ALDI und anderen Discountern wie Lidl gibt es erst einmal regelmäßig Sonderangebote von Billigschokoladen wie denen von Milka. Ist auch egal. Die Läderach-Schokolade kostet fast das Zehnfache. Hochwertige Bio-Schokolade ist übrigens dreimal so teuer wie Milka und auch kein Massenartikel. Jedes Angebot wird gemacht für eine Nachfrage. Das Verhältnis von Angebot und Nachfrage muss stimmen, nur darauf kommt es an, und dass es profitabel ist.


    Ich denke, dass die Trends klar sind.

    Hier ging es nur um den Trend LP versus CD. Es gibt inzwischen Gebrauchthändler wie Andrä mit Filialen in mehreren Städten, wo man dann Gebraucht-CDs bestellen kann auch aus der anderen Filiale. Das ist ein richtiger Kreislauf, der sich da etabliert hat. Das setzt eine konstante Nachfrage voraus.


    andrä - Musik Filme Games - andrä-Musik,Filme,Games in Dortmund,Essen,Duisburg,Münster,Köln


    Die Aufnahmen wurden parallel analog (AAA) und digital (DDD) gemacht. Der immense Aufwand hat sich zumindest für meine Ohren nicht wirklich gelohnt,

    Für die DGG hat es sich offenbar gelohnt, wenn ausgerechnet die hochpreisigen LPs jetzt schon nach weniger als einem halben Jahr ausverkauft sind. ^^ Die Kritik der Aufnahme von mir wird in meinen Kopfhörer-Klausuren folgen. ;)

  • Da ist also erst einmal von der CD die Rede und es wird eine Schlussfolgerung gemacht: Dass bei dieser einen CD zufällig nur die LP veröffentlicht wurde und nicht die CD, sei nicht zufällig, sondern stehe für einen allgemeinen Trend (das Wort "zunehmend", von mir hervorgehoben). Wer kann hier also nicht richtig lesen? :P

    Das ist der nächste Absatz und nicht der Satz zuvor. Dort, also davor, sprach ich von "Trend", bezogen auf die Langspielplatte (LP) alias Vinyl. Dies wurde dann irreführend zitiert, was ich so nicht stehen lassen kann. :no:


    Dass die CD als Medium per se zunehmend auf der Strecke bleibt, ist hinreichend (auch von anderen Mitgliedern) belegt worden. Nichts anderes wurde behauptet.


    Ende der Diskussion.

    »Und besser ist's: verdienen und nicht haben,

    Als zu besitzen unverdiente Gaben.«

    – Luís de Camões

  • Das ist einfach Quatsch. Ende der Diskussion.

    Ein Schwund von über 11% von 2024 auf 2025 scheinr mit Beleg genug. Zumal dieses Abbrechen des Umsatzes bei CD ja nun schon jahrelang geht. Überraschend ist ist doch nur die Hartnäckigkeit der LP, die sich anschickt, den CD Umsatz in diesem Jahr einzuholen, wenn nicht gar zu überholen.


    Das ist doch offensichtlich alles andere als "Quatsch".

  • Dass die CD als Medium per se zunehmend auf der Strecke bleibt, ist hinreichend (auch von anderen Mitgliedern) belegt worden. Nichts anderes wurde behauptet.

    "belegt" ist das nicht worden. Eher behauptet und von Streamingfans wiederholt. Über die Motive kann man bei Gelegenheit diskutieren. Tatsache ist, daß der Marktanteil der CD allmählich zurückgeht. Aber schon vor 20 Jahren wurde das Ende der CD verkündet. Das hat sich bis heute nicht erfüllt. Für kleinere Labels werden sich auch kleiner Auflagen rentieren, und die CD wird länger leben als die meisten von uns. Wenn die Indusrie etwas durchboxen will, dan versucht sie das skrupellos, immer den eigenen Vorteil im Auge, nicht den des Kunden. Es ist schon ein Kunststück, die Langspielplatte wiederzubeleben, da sie sehr heikel in der Pflege ist und nicht unbedngt langlebig, sie stirbt langsam bei jedem Mal abspielen. Ideal für die Produzenten.

    Ich geb der CD noch mindestens 10 Jahre -das sollte mir genügen.

    Ich erinnere mich, daß ich vor etwa23 Jahren mit einem EMI Manager gestritten habe, der ebenfalls das baldige Ende der CD verkündete (das war etwa 2003)

    Er meinte , ich solle den Mund halten, die CD sei 20 Jahre alt - und reif für die Ablöse.

    Ich konterte (in einem offenen Brief), die CD werde länger am Markt bleiben, als er seinen Posten behalten würde.

    Eine meiner Prognosen die sich überraschend schnell in Realität verwandelt haben....

    Die Liebe zum Streaming seitens der Anbieter wird blitzschnell erlöschen, sobald es Hackern gelingt Zugänge zu schaffen , für die nicht bezahlt wird...

    Und wenn dann die ersten Server stillgelegt werden - dann wird Heueln und Zähneknirschen die Folge sein...


    Vielleicht ist es schon jemandem - ausser mir - aufgefallen, daß zahlreiche Independent Labels mit Neuaufnahmen auf CD am Markt kommen, die vor einigen Jahren ehre in der 2 Reihe spielten und nun immer aktiver werden ???


    mfg aus Wien

    Alfred

    SPARE IN DER NOT - DA HAST DU ZEIT DAZU



  • Banner Strizzi
  • Finde ich sehr interessant, zum Beispiel bezüglich der Dynamikunterschiede zwischen LP, CD und Streaming.

    Fazit: Es gibt kein "besser", es gibt nur ein "anders".

    Ich auch! Das war mir gar nicht bewusst, wie viel da manipuliert wird, auch bei Streaming, dass die verschiedenen Anbieter, Apple oder Tidal nicht einfach einstellen, was die Produzenten liefern, sondern es noch einmal bearbeiten. Entscheidend sagt er, ist die Qualität des Masterings. Auch spannend: Das Mastering nimmt Rücksicht auf die diversen Nutzungsmöglichkeiten - Ohrstöpsel, im Auto. Wenn es so gemacht ist, dass es viele Nutzungsmöglichkeiten zulässt, dann ist es letztlich für den HighEnder nicht optimal, weil es ja auch im Auto bei den Fahrgeräuschen noch hörbar klingen soll. Das gilt für CD genauso wie für Streaming. Dewegen klingt die LP oft so gut - weil sie nur für einen Zweck, nämlich das konzentrierte Hören unter Idealbedingungen, gemacht ist. Auch das leuchtet ein. Man sieht, die Dinge sind komplex! ^^

    No, da war ja die Revision meiner AKAI GX 630D doch super billig, und sie läuft seit einigen Jahren problemlos. Ist natürlich nicht so nobel. Nebenbei. Alte Revox Bänder ( 3M ) waren sehr schlecht, mein Mülleimer weiß das. Denke heute haben sie einen besseren Lieferanten. Aber das ist ein anderes Thema.

    Da hast Du es richtig gut gemacht! :) :thumbup: Ich kann mich an einen Schulfreund erinnern, dessen Vater eine Bandmaschine von Uher glaube ich hatte. Auch er erzählte immer über die sehr unterschiedliche Qualität der Bänder. Ich habe ja noch ein altes Cassettendeck - Harman Cardon CD 91C. Jault nur noch. Ob ich das mal reparieren lasse? Etliche Cassetten habe ich ja, gerade auch selbst aufgenommene. Es ist halt eine Frage des Aufwandes, ob es lohnt. Zur Zeit steht es einfach nur so zum Betrachten im Rack, um die Lücke zu füllen. :D :hello:


    Schöne Grüße

    Holger

  • Ich auch! Das war mir gar nicht bewusst, wie viel da manipuliert wird, auch bei Streaming, dass die verschiedenen Anbieter, Apple oder Tidal nicht einfach einstellen, was die Produzenten liefern, sondern es noch einmal bearbeiten.

    Gemeint ist, dass diese Plattformen unterschiedliche Einstellungen beim Streaming verwenden, die womöglich leicht unterschiedlich klingen, aber ich weiß, dass die files nicht extra bearbeitet werden, das wäre ja auch ein völlig unsinniger Aufwand in Zeiten von KI. Die downloadbaren files sind indentisch und werden in der Regel auch gleichzeitig an alle Anbieter ausgeliefert. Das ist komplett automatisiert.

  • Das Video ist sehr gut gemacht, sehr eingängig für Laien, aber doch erheblich vereinfacht, da gibts noch viel mehr, als Beispiel die Resonanzfrequenz beim Schneidkipf analoger Schallplatten (in die Lackfolie) oder das Problem des Spurfehlwinkels bei handelsüblichen Plattenspielern. Oder das Quantisierungsrauschen bei !6 Bit Digitalaufnahmen (CD)


    Als die CD auf den Markt kam, wollte man unbedingt die Überlegenheit der Dynamik demonstriern - Indes das hält in normalen Wohnräumen nemand aus.


    In der Anfangszeit der Digitalaufnahme kursierte folgender Scherzfrage unter Insidern:


    Was klingt schrecklicher als eine digital aufgenommene Violine ?

    mfg aus Wien

    Alfred

    SPARE IN DER NOT - DA HAST DU ZEIT DAZU



  • "belegt" ist das nicht worden. Eher behauptet und von Streamingfans wiederholt. Über die Motive kann man bei Gelegenheit diskutieren. Tatsache ist, daß der Marktanteil der CD allmählich zurückgeht. Aber schon vor 20 Jahren wurde das Ende der CD verkündet. Das hat sich bis heute nicht erfüllt. Für kleinere Labels werden sich auch kleiner Auflagen rentieren, und die CD wird länger leben als die meisten von uns. Wenn die Indusrie etwas durchboxen will, dan versucht sie das skrupellos, immer den eigenen Vorteil im Auge, nicht den des Kunden. Es ist schon ein Kunststück, die Langspielplatte wiederzubeleben, da sie sehr heikel in der Pflege ist und nicht unbedngt langlebig, sie stirbt langsam bei jedem Mal abspielen. Ideal für die Produzenten.

    Das musste ich doch hierher kopieren, weil ich Deinen Beitrag sehr treffend finde, lieber Alfred.

    Ich geb der CD noch mindestens 10 Jahre -das sollte mir genügen.

    Ich gebe ihr noch deutlich länger...

    Ich erinnere mich, daß ich vor etwa23 Jahren mit einem EMI Manager gestritten habe, der ebenfalls das baldige Ende der CD verkündete (das war etwa 2003)

    Er meinte , ich solle den Mund halten, die CD sei 20 Jahre alt - und reif für die Ablöse.

    Ich konterte (in einem offenen Brief), die CD werde länger am Markt bleiben, als er seinen Posten behalten würde.

    Eine meiner Prognosen die sich überraschend schnell in Realität verwandelt haben....

    ^^

    Die Liebe zum Streaming seitens der Anbieter wird blitzschnell erlöschen, sobald es Hackern gelingt Zugänge zu schaffen , für die nicht bezahlt wird...

    Und wenn dann die ersten Server stillgelegt werden - dann wird Heueln und Zähneknirschen die Folge sein...

    Genau. Daran denkt Niemand. Es ist ja wirklich nichts dagegen einzuwenden, die Möglichkeiten von Streaming zu nutzen. Aber ausschließlich darauf zu setzen, finde ich hochgradig naiv. Eben aus solchen Gründen. Der sichere Weg ist, mehrgleisig zu fahren und eben auch physische Tonträger zu nutzen. Dann behält man seine Unabhängigkeit. Ähnlich problematisch sehe ich die nur noch digitale Bezahlfunktion. Hier vor Ort hat die letzte Filiale der Deutschen Bank dicht gemacht. Es lohnt sich für die Bank nicht mehr, weil sehr viele Leute inzwischen mit dem Handy bezahlen. Es gibt so manches Geschäft, das inzwischen kein Bargeld mehr akzeptiert. Aber was ist, wenn wie in Russland das Internet abgeschaltet wird aus welchen Gründen auch immer? Da sind die Leute in Moskau aus den Geschäften gelaufen, weil sie nicht mehr bezahlen können. In unseren politisch so unübersichtlichen Zeiten kann sich das fast schon abgöttische Vertrauen in das Internet rächen...

    Vielleicht ist es schon jemandem - ausser mir - aufgefallen, daß zahlreiche Independent Labels mit Neuaufnahmen auf CD am Markt kommen, die vor einigen Jahren ehre in der 2 Reihe spielten und nun immer aktiver werden ???

    Eben, man sollte nicht nur die "Großen" im Blick behalten.

    Gemeint ist, dass diese Plattformen unterschiedliche Ausspielwege und -techniken beim Streaming haben, die womöglich leicht unterschiedlich klingen können, aber ich weiß, dass die files nicht extra bearbeitet werden, das wäre ja auch ein völlig unsinniger Aufwand in Zeiten von KI. Die downloadbaren files sind indentisch.

    Viel gravierender finde ich den anderen Aspekt der multifunktionalen Nutzung, für die das Mastering gemacht ist. D.h. Ziel ist nicht mehr die optimale Wiedergabe unter annähernd idealen Hifi-Abhörbedingungen, sondern die, welche unter allen Umständen irgendwie akzeptabel läuft. So kriegt man als Hifi-Freund gar nicht mehr die bestmögliche Hifi-Wiedergabequalität, sondern nur noch die bestmöglich angepasste an verschiedenste, auch eher weniger Hifi-taugliche Nutzungen. Umso mehr ein Grund, das Mastering mehr zu beachten.

    Als die CD auf den Markt kam, wollte man unbedingt die Überlegenheit der Dynamik demonstriern - Indes das hält in normalen Wohnräumen nemand aus.

    Daran erinnere ich mich noch gut und an meine Enttäuschung, dass die CD tatsächlich gar nicht dynamischer klang als die LP, nachdem ich meinen ersten CD-Player 1986 anschaffte. Die Aufnahme war eine sehr dynamische - Mahler Symphonie Nr. 1 mit C. Abbado und dem Chicago SO (DGG).


    Schöne Grüße

    Holger

  • @ Holger " Ich habe ja noch ein altes Cassettendeck - Harman Cardon CD 91C. Jault nur noch. Ob ich das mal reparieren lasse?"

    Das habe mich mit meinem AKAI GX 65 hinter mir. Das hatte ich machen lassen, einfach - was da ist muss funktionieren. 2-3 mal im Jahr ist es auch in Betrieb. Einige Kassetten habe ich auch noch. Ärgere mich auch, dass ich viele ( gute ) entsorgt hatte, könnte ich heute gut verkaufen. Aber wieder, anderes Thema.

    Gruss aus Bruchsal


    Karl-Heinz

  • @ Holger " Ich habe ja noch ein altes Cassettendeck - Harman Cardon CD 91C. Jault nur noch. Ob ich das mal reparieren lasse?"

    Das habe mich mit meinem AKAI GX 65 hinter mir. Das hatte ich machen lassen, einfach - was da ist muss funktionieren. 2-3 mal im Jahr ist es auch in Betrieb. Einige Kassetten habe ich auch noch. Ärgere mich auch, dass ich viele ( gute ) entsorgt hatte, könnte ich heute gut verkaufen. Aber wieder, anderes Thema.

    Lieber Kalli,


    die Frage ist, ob sich auch preislich der Reparatur-Aufwand lohnt, wo man das Gerät ohnehin kaum noch nutzt. Ich hatte mal bei Auditorium in Münster gefragt, die meinten, so ein altes Gerät könnten sie durchaus reparieren. Eigentlich brauche ich das Cassettendeck nicht mehr. Die wichtigsten selbst aufgenommenen Cassetten hatte ich mir alle rechtzeitig mit meinem Hifi-CD-R-Recorder von Yamaha kopiert (und dann die CD-Rs vor Monaten gerippt, so dass ich sie auch als FLAC-Datei auf der Festplatte habe), bevor der Laser streikte und ich das Gerät leider entsorgen musste, weil Yamaha unverschämter Weise für die auszutauschende Lasereinheit so viel Geld haben wollte wie für ein kompletten Neugerät. Das war das einzige Mal, wo ich mich - der ich sonst ein Yamaha-"Fan" bin - über Yamaha richtig geärgert habe. :hello:


    Schöne Sonntagsgrüße

    Holger

  • Ich will hier weder zu- noch abraten, lediglich aus meiner Vergangenheit berichten. Wie einge berits wissen war ich in den frühen 70er Jahren in der Seviveannahme der Fa Weiner (B&O. National Panasonic, Seiko) tätig. Die Cassettenrecorde waren bei uns Dauergast, weil die Rutschkupplung sich immer wiedr verstellte, bzw schwer zu justieren war (oder unsere Techniker es nicht konnten) Immer wieder wurden Bänder "gefressen" Durch die langsame Bandgeschwindigkeit und das winzige Format gab es ein erhöhtes Grundrauschen und "Drop outs" durch Bandverschmutzung waren auffällig hörbar....

    vor allen wenn das Gerät bewrit viel gebaucht wurde und die Tonköpfe abgeschliffen

    Es gab gute Gründe sich von dieser Technik zu verabschieden....


    mfg aus Wien

    Alfred

    SPARE IN DER NOT - DA HAST DU ZEIT DAZU



  • Als Hardcor-Freund der LP (bis hin zur breakable Schellack) möchte ich festhalten, daß eine LP nicht besser klingt oder besser klingen kann als die digitalen Medien.

    Doch, das kann sie. Ist gut belegt, als die CD neu auf den Markt kam. Da wurde immer wieder der "kalte Klang" der CD beklagt.

    Die CD kann härter klingen als eine LP.

    Bei der ANALOGEN LP gibt es verschieden "Aufweichung" des Signals, verursacht unter anderem durch die Aufmagnetisierungsverzögerung der Tonköpfe UND der mechanischen Trägheit der Schneiapparatur. Beides sind unabänderbare physikalische Vorgänge. Eigentlich eine Verschlechterung, weil abrundung des Tonsignals, wird diese Verfälschung oft als sehr musikalisch empfunden, speziell bei Singstimme und Violine. Klavier ist bei digitalaufnahme besser darstellbar, weil anschläge härter klingen.


    Nun kommen wir zu HEUTE produzierten LPs: Sie sind oft eine Mogelpackung, weil oft digital aufgezeichnet wird, aber dann doch mechanisch analog in die Lackfolie graviert wird.....


    Heutige CDs - hier wird seit jahren versucht - mit unterschiedlichem bis teilweise gutem Erfolg - den analogen Klang nachzuahmen.

    Ganz glückt das natürlich nicht.


    Beide Medien haben ihre spezifischen Klangverfälschungen. Ich habe das leidvoll erlebt, als ich noch LP und CDs besass nd gelegentlich wechselte. Mein Gehirn musste sich immer wieder umstellen um den "Eigenklang" wegzufiltern. Letztlich traf ich die Entscheidung, die LPs wegzugeben.

    LPS sind anfällig gegen Knistern des Staube, gegen Kratzer, und gegen abnützung, die Rillen werdn allmählich geradezu weggeschliffen...


    mfg aus Wien

    Alfred

    SPARE IN DER NOT - DA HAST DU ZEIT DAZU



  • Der gemeine Klassik-Hörer tendiert wohl - aufgrund der Praktikabilität - zur CD bzw. Stream. Ich favorisiere aus nostalgischen Gründen die Schallplatte. Zudem sind der Begleittext und die Bebilderung um einiges aufwendiger, informativer und besser lesbar.

    “We need not destroy the past. It is gone.” - JC


    PS: „Music is everywhere“

    PSS: „There is no silence“



  • Doch, das kann sie. Ist gut belegt, als die CD neu auf den Markt kam. Da wurde immer wieder der "kalte Klang" der CD beklagt.

    Lieber Alfred, diese Vorzüge würde ich nie bestreiten wollen. Sie klingt anders als eine CD, vor allem die frühen CDs und schon aus alter Vertrautheit mag ich den Klang der alten LPs sehr. Die sind in ihrem geasmten Produktionsprozess allerdings auch so angelegt gewesen, daß sie als LP bei aller physikalischer Einschränkung gut klingt.

    Bei heutigen Produktionen habe ich so meine Zweifel, ob das, was mein Marantz 60 einer guten CD entlockt (auch an Räumlichkeit und eben an Dynamik) auch in Vinyl gepresst werden kann.


    Viel gravierender finde ich den anderen Aspekt der multifunktionalen Nutzung, für die das Mastering gemacht ist. D.h. Ziel ist nicht mehr die optimale Wiedergabe unter annähernd idealen Hifi-Abhörbedingungen, sondern die, welche unter allen Umständen irgendwie akzeptabel läuft.

    Das habe ich nun gänzlich anders verstanden. Eine LP braucht ein anderes Mastering als eine CD und als ein Streaming-Kanal. Für den Klng im Auto ist der Equalizer im Auto zuständig, nicht das Mastering. Schwer vorzustellen, daß jemand auf die Idee käme, klassische Musik so zu mastern, daß man sie autokompatibel wird. Daß es Musik gibt, die genau auf solche Situationen hin produziertz wird, steht auf einem anderen Blatt.


    Zudem: streamen ist das Eine, aber, wie schon mehrfach angesprochen, unterleigt das der Bereitschaft eines Anbieters, ein bestimtes Werk dauerhaft zu senden und den technischen Gegebenheiten bei Überragung/Empfang. Insofern ebenso wackelig wie Rundfunkempfang früher.


    Gemeint sind eher die downloads, denn diese Musik habe ich fi auf meiner Festplatte und bin vom Streaming-Anbieter unabhängig. Ist so ähnlich wie bei einer CD: wenn ich etwas haben möchte, muss ich flink kaufen, bevor sie wieder vom Markt ist. Genau da ist ja die Problematik, daß zwar immer noch viele CDs produziert werden, deren Auflagenhöhen aber oftmals so gering sind, daß sie schnell auch wieder vom Markt verschwinden. Ich muß mich nur bei qobuz umschauen um zu sehen, was ich da alles zur Verfügung habe, das schon längst nur noch antiquarisch zu bekommen ist. Und eben auch Anbieter wie das LAbel OnClassical -ein Künstler:Innenzusammenschluss- die vorzugsweise digital produzieren. Ziel ist durchaus der Absatz von downloads, die dann aber in HighRes. Daß man diese Aufnahmen für die verfügbaren Abspielgeräte mastert solte ebenso auf der Hand liegen wie die unterschiedliche Master für CD oder LP.


    Liebe Grüße vom Thomas :hello:

    Früher ist gottseidank lange vorbei. (TP)
    Wenn ihr werden wollt wie eure Väter waren werdet ihr so wie eure Väter niemals waren.

  • Banner Strizzi